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Es Famoso Ramboso

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18.11.2015
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Es Famoso Ramboso

Es war bereits 23 Uhr, als Sanne das Gebäude betrat. Draußen war es schon dunkel. Nur die Scheinwerfer eines vorbeifahrenden Autos ließen Sanne die Umrisse des Gebäudes erahnen. Mehrmals sah sie sich prüfend um, bevor sie den Schlüssel in das Schloss steckte und ihn mehrfach nach links drehte. Zunächst zweifelte Sanne an ihrem Vorhaben, doch letztendlich schob sie sich durch die Tür ins Innere des Gebäudes. Es war stockdunkel. Außer Sannes Schritten war nichts zu hören. Langsam, schlich sie sich den endlosen Flur entlang; die zweite Brandschutztür auf der linken Seite öffnete sie. Entschlossen nahm sie die Treppe und passierte eine weitere Tür. Um die letzte Tür zu passieren benötigte Sanne einen Schlüssel. Sie suchte einige Zeit in ihrer Tasche, bevor sie ihn fand. Für einen Moment glaubte Sanne jemanden auf der anderen Seite des Flures zu erkennen. Eine Frau. Ein kalter Windzug wehte durch den Korridor. Als sie durch die letzte Tür ging, nahm sie ein Licht am Ende des nach rechts abknickenden Flures war. Sie hörte Stimmen. Jemand war im Büro des Famoso Ramboso. Schritte nährten sich. Um nicht entdeckt zu werden, öffnete Sanne die Tür links neben sich und verschwand im Sanitätsraum. Die Schritte wurden lauter und plötzlich nahm sie erneut eine Stimme wahr, doch sie konnte weder erkennen wer es war ,noch was die Stimme sagte. Es war eine Frau. Das nächste was Sanne hörte, war das Knallen einer Tür; der Brandschutztür, die sie wenige Minuten zuvor passiert hatte. Sie atmete tief durch. Anschließend verließ sie den Raum und öffnete langsam das Büro des Famoso Ramboso. Es war nicht abgeschlossen. Sie riskierte einen Blick. Auf dem Schreibtisch stand eine große Kanne Tee und ein Glas Marmelade. Dampf stieg auf und wehte Sanne einen angenehmen Geruch in die Nase. Was es Zimt oder war es Ingwer? Er wusste doch, was sie gerne trank. Doch wo war er? Alles in diesem Büro deutete darauf hin, dass er bereits hier gewesen war. Auf dem Boden lag ein Schlüsselbund, er war einfach, gräulich und gewöhnlich. Ein schwarz-gelber Anhänger zierte den Schüssel. Er gehörte nicht ihm. Sanne kannte ihn; doch woher? Sie hob den Schlüssel auf und ließ ihn in ihrem Rucksack verschwinden. Irgendetwas war nicht in Ordnung. Wo war El Famoso Ramboso? Sanne nahm das Klirren von Glas wahr. Ruckartig drehte sie sich um und rannte aus dem Büro. Den Flur entlang. Die Treppe hinunter. Das Klirren wurde immer lauter. Sanne rannte. Es war stockdunkel. Schnell öffnete Sanne die Tür, die ins Freie führte. Sie rannte davon. Mehrmals drehte sie sich um. Mehrmals hatte sie das Gefühl, verfolgt zu werden. Zwei Schatten verschwanden in der Nacht einer groß der andere eher klein. Stille folgte. Es war stockdunkel.

 

Wer zum Henker ist El Famoso Ramboso, Tarea?
Oder ist es müßig, sich darüber den Kopf zu zerbrechen? Ebenso wie es müßig ist, sich überhaupt über die Geschichte den Kopf zu zerbrechen, weil die in Wahrheit gar keine Geschichte ist, sondern die 1:1 Niederschrift eines etwas wirren Traums?
Es tut mir leid, aber ich kann da beim besten Willen nicht mehr darin erkennen, als eine bizarre Szene in einem bizarren Setting und allenfalls das Bruchstück einer Handlung.
Wer tut da warum was? Nicht eine einzige dieser Fragen beantwortet mir der Text und das finde ich als Leser halt schon ein bisschen unbefriedigend.
Sollte das nur der Anfang von was auch immer sein, dann kremple dir die Ärmel auf, setz dich nochmal dran und mach eine Geschichte draus. Ideen scheinst du ja zu haben und schreiben kannst du offenbar auch.

Willkommen hier, Tarea

offshore

 

Hallo Tarea, wie schon zuvor von ernst offshore kritisiert, erschließt sich auch mir die Geschichte nicht. Worum geht es hier überhaupt? Eine Frau, die offensichtlich an Schnupfen leidet (wie sonst ist es zu verstehen, dass sie den Geruch von Ingwer und Zimt nicht unterscheiden kann?) kommt in ein Gebäude und stiehlt einen Schlüssel. Dann rennt sie davon. Offenbar wird sie verfolgt. Und weiter? Wer ist dieser famose Rambo? In meinen Augen ist nichts an der Geschichte stimmig oder gar schlüssig. Leider kann ich nichts damit anfangen.

Gruß rambospike

 

Liebe(r) Tarea,

in Deinem Profil, steht Schüler, aber da Tarea im Deutschen ein weiblicher Name ist, bin ich mir nicht sicher. El Famso Ramboso übersetze ich mir mit "der tolle Rambo" bzw Es famoso Ramboso hieße dann Es ist der tolle Rambo - und anscheinend kennt ihn die Prot und möchte sich mit ihm treffen. Aber irgendwie geht alles schief. Das erinnert mich wie meine Vorher-Schreiber sehr an einen Traum, der hier wiedergegeben wird. Der hat keine Logik und keinen ordentlichen Schluss. Nun sind wir hier aber im Kurzgeschichtenforum und nicht in der Traumdeutungswerkstatt. Also mach was aus den Ansätzen.

Nur nebenbei - fremdsprachige Überschriften werden hier nicht gerne gesehen.

Liebe Grüße

Jobär

 
Zuletzt bearbeitet:

N'Abend Tarea,

da das mein erster Post in der Position eines Kritikers ist, möge man eventuelle Fehleinschätzungen verzeihen.

Ich kann mich meinen Vorredner in gewissem Sinne anschließen. Die gesamte Situation wirkt sehr surreal und es scheint so, als würden viele Informationen, die dem Leser sehr hilfreich zur Seite stehen würden, mit der eigentümlichen Gewissheit eines Träumers als vorausgesetzt angesehen werden. Das führt natürlich dazu, dass eine mögliche Handlung zu einem für den Leser zwar sehr rasanten, aber unbestimmten Beschreibung einer rätselhaften Gestalt, die ohne bekannte Intention ein Gebäude betritt, eine Person ohne erkennbares Motiv treffen will und nach einem vorgefunden Chaos panisch das Gebäude wieder verlässt, verkümmert.
Generell finde ich Geschichten immer gut, die ein wenig surreal sind; viele Gedanken, wenig Taten. In diesem Fall muss ich jedoch - wie bereits geschildert - sagen, dass auch die gedankliche der Handlungsebene in nichts nachsteht.
Die Idee jedoch finde ich sehr spannend. Eventuell könnte man dies als einen Einstieg für eine Handlung im Sinne eines Krimis oder Thrillers oder Horrors o.ä. nehmen. Dabei wäre - denke ich zumindest - so ein rasanter erste Abschnitt, in dem nur Fragen aufgeworfen, keine jedoch beantwortet werden, sehr anregend für einen Leser und würde Laune auf das kommende machen (das ist - denke ich - auch das, was offshore als so unbefriedigend empfunden hat; es macht Spaß auf mehr, aber der Spaß kommt nicht). Sollte jedoch die ursprüngliche Intention sein, dieses surreale Erlebnis gedanklich zu machen, diese unerklärliche Spannung und diese nicht greifbare Angst zu verbalisieren, dann würde es Sinn machen, mehr auf die gedankliche Ebene zu gehen, immer begleitet von passenden Handlungen (Beispielsweise durch innere Monologe, die Handlungen unterstreichen).
Zu viel zum Inhalt.

Sprachlich finde ich die Geschichte im Groben sehr gut. Ich weiß nicht, ob es nur meine subjektive Ansicht ist, aber ich finde, dass doch der Name Sanne ode Relativpronomina, die sich auf Sanne beziehen, sehr gehäuft vorkommen. Dort würde ich mir (persönlich) gelegentlich ein passiv o.ä. wünschen, um diese enorme Häufungen zu vermeiden.

Lange Tage und angeheme Nächte wünscht
Fanoril

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Tarea

Das ist nun schon der dritte Text von dir. Den ersten haben wir die gelöscht, da der Inhalt einfach keine Geschichte ergab. Novak hat dir bereits gute Ideen geliefert, wie du deine Charaktere besser herausarbeiten kannst, es fehlt auch hier wieder ein Motiv, weshalb sich Sanna da nachts rumschleicht und wieder fehlen Hintergründe, die den Leser deinen text verstehen helfen.

Entgegen Fanorils Empfinden, ist dein Text für mich nur ein Ideen-Entwurf. Ich muss leider wieder den bösen Moderator spielen, der erneut die mangelhafte Reschtschreibung anprangert.

Nein, ins KC verschiebe ich ihn diesmal nicht, aber mit einmal Drüberlesen findest du die Tippfehler.
Auch sind deine Formulierungen recht holprig, aber das lernt man am besten, wenn man andere Geschichten liest und kommentiert.

Langsam{, }schlich sie {sich} den endlosen Flur entlang; die zweite Brandschutztür auf der linken Seite öffnete sie.
Langsam schlich sie den endlosen Flur entlang und öffnete die zweite Brandschutztür auf der linken Seite.

Was es Zimt oder war es Ingwer?
War


Also, frisch ans Werk, Tarea, es fehlt nicht viel, beherzige die Ratschläge und falls du etwas nicht verstehst, dann frage am besten per PM nach, was der oder die Kritiker mit seinem Tipp gemeint hat.

Liebe Grüsse,
dot

 

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