Abstimmungsergebnis zur Challenge "Auf der Mauer stand mit Kreide"

henndrix: Eines Nachts

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Krimi, Spannung

Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
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    11.01.2017
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    Eines Nachts

    Gegen Mitternacht, schlich er sich leise aus seinem Zimmer. Dabei öffnete er ganz langsam die Zimmertüre, lugte mit dem Kopf erst zur linken Seite des Ganges, dort schliefen seine Eltern und dann zur rechten Seite, dort ging es in die Küche. Nur mit Schlafanzug und Wollsocken bekleidet machte er sich auf den Weg in den Flur, bei jedem Schritt, den er machte knarzten ganz leise die alten Holzdielen unter seinem Gewicht und er hatte Angst, dass der Vater ihn hören würde. Als er vor der Küchentüre stand, drehte er sich nach links und tapste leise in den Flur hinein. Im Hausflur führte eine alte Holztreppe auf den Dachboden des Elternhauses, diese ging er Stufe für Stufe und so still es ging nach oben. Oben angekommen hielt er kurz inne und atmete durch. „Nichts zu hören“ dachte er und öffnete die Türe, die in den Dachboden führte.

    Erst mit dem einen Fuß und dann mit dem anderen betrat er den Raum, den seine Eltern als Abstellraum nutzen und den er seit einiger Zeit, wenn seine Eltern schliefen, heimlich aufsuchte um die Geschehnisse, die er vor kurzem zufällig bemerkte, zu beobachten.

    Immer, wenn es soweit war, er den Dachboden betrat, der in völlige Dunkelheit gehüllt war und dessen Türe hinter sich schloss, fing sein Herz an zu pochen und er fühlte Angst und Aufregung zugleich. Noch nie zuvor in seinen noch jungen Leben war er von etwas so angezogen und doch verängstigt zugleich.

    Langsam ging er auf das einzige Fenster des schmalen, länglichen, an beiden Seiten mit alten Möbeln, Regalen und sonstigem Hausrat gefüllten Raumes zu. Er machte einen kleinen Schritt, der Boden unter seinen Füssen war kalt und fühlte sich feucht an. Noch etwa zwei Meter zu dem kleinen Fenster. Ein weiterer kleiner Schritt hin zu dem immer größer erscheinenden Fenster, es schien in förmlich anzuziehen. „Ich muss mit jemandem darüber reden“ dachte er und machte einen weiteren Schritt. Der nächste Schritt, „hätte ich es nur gleich erzählt“ schwirrte es in seinem mit angsterfülltem Kopf herum. Er war fast am Fenster angekommen und streckte bereits seine Hände aus um sich am hölzernen Fenstersims festzuhalten. Ein letzter, kleiner und leiser Schritt, den Blick nach unten gerichtet und die Augen geschlossen so erreichte er das alte Holzfenster. Seine Finger umklammerten den Sims fest. Mit geschlossenen Augen stand er da, leicht zitternd und mit stark erhöhtem Herzschlag. Er hörte wie draußen ein starker Wind heulte und der Regen die Glasscheibe des Fensters immer wieder leicht vibrieren lies. Den Hölzernen Sims immer noch fest mit beiden Händen umklammert begann er langsam seinen Kopf zu heben, dabei waren seine Augen fest verschlossen. Seine Knöchel wurden bereits weiß und fingen an zu schmerzen, so fest umklammerte er den Fenstersims. Langsam öffnete er seine Augen. Zaghaft und Stück für Stück. Als er die Augen ganz geöffnet hatte bemerkte dass er so nah an der Scheibe stand dass sein Atem sie hatte beschlagen lassen. Er starrte auf die beschlagene Scheibe, seine Hände noch immer am Fenstersims. Das Unwetter draußen schien weiter zuzunehmen was sich durch den immer lauter heulenden Wind und stärker werdenden Regen bemerkbar machte. Seine rechte Hand löste sich langsam vom Fenstersims und ging vorsichtig in Richtung beschlagener Fensterscheibe. Er zögerte und versuchte angestrengt nach draußen zu sehen, konnte aber nichts außer den Regentropfen die auf die Scheibe trafen erkennen. Die Hand ging weiter Richtung Fenster bis er sie flach auflegte. Die Scheibe fühlte sich kalt und nass an. Den Blick auf seine Hand gerichtet wischte er vorsichtig einen kleinen Spalt frei. Wieder versuchte er etwas zu erkennen aber weder seine noch nicht an die Dunkelheit gewohnten Augen noch der freigewischte Spalt reichten dafür aus. Noch einmal wischte er ein Stück frei und starre angestrengt nach draußen, langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit und er dachte etwas erkennen zu können. Er bekam eine Gänseheut am ganzen Körper und sein Herz schlug wie verrückt. „O Gott, kann das war sein“, dachte er. Ruckartig zog er seine Hand vom Glas des Fensters weg und machte einen kleinen zaghaften Schritt weg vom Fenster. Er konnte trotz des heulenden Windes und prasselnden Regens sein Blut rauschen hören, er hatte das Gefühl das ihm schlecht wurde. Er war nervös wie noch nie in seinem Leben, sein Herz pochte und pochte. Die Augen starr auf das Fenster vor ihm gerichtet machte er einen weiteren kleinen Schritt weg davon. Sein Blick schien sich durch das Glas zu bohren und umso weiter er von dem Fenster wegging umso dunkler wurde es um ihn herum, sein Atem wurde immer schneller, fast schon hyperventilierend. Schritt für Schritt wurde es dunkler um ihn herum, nur die Farbe der Scheibe schien sich zu färben, ein leichter goldener Schimmer war darauf zu sehen, dieser wurde immer heller und heller. Regen und Wind peitschten gegen das Fenster das immer heller zu Leuchten begann. Panische Angst überkam ihn und er wollte sich umdrehen und zurück in sein Zimmer rennen, doch er wurde stattdessen immer langsamer, wie gelähmt blieb er fast stehen. Seine Füße fühlten sich bleischwer an nur sein Atem ging schneller und schneller. Er starrte weiter zu dem Fenster hin das nun hell erleuchtet schien. Sein Kopf konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dann, es kam ihm wie eine Ewigkeit vor wurde der Lichtschein weniger und war auf einmal weg. Es war Stockdunkel um ihn herum. Nichts zu hören außer das Unwetter von draußen. Er stand wie angewurzelt da und bemerkte dass seine beiden Hände leicht zitterten. Sein Atem war noch immer schnell und beunruhigend hastig. Im nächsten Moment schien es so als das das weiße in seinen Augen den ganzen Raum erleuchteten, soweit hatte er seine Augen vor Schreck aufgerissen. Seine Pupillen hatten sich zusammengezogen und panische Angst war zu erkennen. Sein Gesicht glich einer Angsterfüllten Fratze aus Augen, Nase Mund und Ohren und genau diese Ohren waren sich absolut sicher das im Stockwerk unter ihnen die Eingangstüre des Hauses geöffnet worden war. „ Jetzt ist es soweit“ dachte er und hatte so viel Angst wie noch niemals in seinem Leben ……


    …. Einige Wochen zuvor….Auf der sogenannten Spielwiese.


    Die Spielwiese war eine weitläufige, an Sommertagen, schöne grüne Wiese die links wie rechts mit dichtem Mischwäldern umgeben war. Wenn man das Dorf in südlicher Richtung verließ und dann direkt einen kleinen schmalen, mit Büschen, Bäumen und Sträuchern gesäumten Feldweg entlang lief, stand man in etwa 20 Minuten direkt vor der „Spielwiese“. Durch die leichte Steigung des Weges sowie der Wiese, hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das gesamte Dorf mit seiner kleinen Kirche und dem Kirchturm. Auch am heutigen, warmen Spätnachmittag hatten sich wieder einige Kinder aufgemacht um sich auf der „Spielwiese“ zu einem Versteckspiel zu treffen.
    Martin, Clarissa und Peter liefen so schnell sie konnten hinter einen kleinen Hügel zur linken Seite des „Zählbaumes“ um sich zu Verstecken. Der Zählbaum stand am Anfang der Wiese und dort musste der suchende bis hundert zählen bevor er sich aufmachte die anderen zu finden. „97,98,99,100“ schrie Maxie um sich auch gleich danach schnell umzuschauen ob sie jemanden entdecken konnte, was aber nicht der Fall war, also ging sie aufmerksam los. Das Gras war mittlerweile so hoch gewachsen, das sich die Kinder, wenn sie sich flach auf den Boden legten kaum vom suchenden zu erkennen waren. Dieser Umstand konnte ein einziges Versteckspiel relativ in die Länge ziehen, außerdem versuchten die Kinder die sich gerade Versteckten immer unbemerkt zwischen den Bäumen am Waldrand zu verstecken. Peter, der hinter dem Hügel liegen blieb schaute Martin und Clarissa nach die versuchten so leise wie möglich zum Waldrand zu kriechen. Peter war selbst beim Versteckspielen ein eher ängstlicher Junge, wie auch in vielen anderen Altagssituationen. Er war jetzt 13 Jahre und wollte immer noch dass seine Mutter die Nacht über seine Zimmertür einen Spalt offen ließ. Genauso auch vor ihrem Schullehrer, Herr Lehmann, hatte er immer Angst gehabt. Ganz anders waren seine beiden besten Freunde, Martin und Clarissa, die beiden waren meistens für jeden Spaß oder jedes kleine Abenteuer zu haben. Deswegen bekamen sie auch öfters und anders als Peter Ärger von den Eltern oder ihrem Lehrer, Herr Lehmann.
    „Achim““Achim“ schrie Maxie, sie hatte den ersten gefunden und ihn am Zählbaum abgeschlagen. Achim stellte sich an den Zählbaum und schaute miesmutig Maxie nach die sich wieder auf den Weg machte den nächsten zu finden und abzuschlagen.
    Martin und Clarissa hatten es ausgenutzt das Maxie abgelegt war, so hatten sie den Waldrand unbemerkt erreicht und auch schon ein Plätzchen gefunden das ihnen ziemlich sicher erschien. Sie lagen beide bäuchlings, neben einem kleinen Bäumchen, im dichten Gebüsch und beobachteten Maxie wie sie langsam in die von ihnen entgegengesetzter Richtung, zum Waldrand ging. Clarissa sah Martin an und lachte leise. „ Das ist wieder typisch für Peter, oder“ flüsterte sie. „ So ein Angsthase“ meinte Martin und schüttelte den Kopf. Beide wurden Aufgeschreckt von wildem Gekreische und lautem Lachen das von Maxie ausging, diese hatte gerade Martha und Paul entdeckt. Alle drei rannten so schnell sie konnten in Richtung des Zählbaumes, wenn Maxie diesen zuerst erreichte konnte sie die anderen abschlagen und sie waren raus, wenn diese aber zuerst am Ziel waren konnten sie sich „freischlagen“ und durften sich erneut verstecken. Dieses rennen entschied allerdings wieder Maxie für sich und schlug beide ab, sie waren nun ebenfalls raus. Achim freute sich, so hatte er wenigsten zwei Gesprächspartner wenngleich er auch in der nächsten Runde mit dem Zählen dran und somit der suchende war. Da jetzt mittlerweile drei aus dem Spiel ausgeschieden waren, war es bei weitem nicht mehr so still und es ergab sich die Möglichkeit sein Versteck nochmals besser zu wählen ohne gleich wegen der entstehenden Geräusche entdeckt zu werden. So versuchten es auch Martin und Clarissa, sie krabbelten rückwärts noch weiter ins Gebüsch hinein. Hier fühlten sie sich sehr sicher und so drehten sie sich auf den Rücken, starrten zu den Baumkronen hinauf und beobachteten kleine Vöglein die von Baum zu Baum flogen. Es war immer noch sehr warm auch wenn es schon Richtung Abend ging aber hier im Schatten der Bäume war es sehr angenehm. Die beiden fingen an sich leise zu unterhalten um nicht doch von Maxie entdeckt zu werden aber nach einer Weile bekamen sie den ganzen Trubel des Versteckspiels gar nicht mehr mit. „Ich werde schon langsam müde“, sagte Martin mit einem Lächeln und schloss seine Augen. „Schlaf mir hier bloß nicht ein“, flüsterte Clarissa und schloss ebenfalls ihre Augen. Martin drehte leicht seine Kopf schaute zu ihr rüber und sah das sie auch ihre Augen geschlossen hatte, er lächelte und schloss seine auch wieder. Die angenehme Wärme, das leichte Rauschen des Windes der durch die Baumkronen strich und das Zwitschern der kleinen Vögel ergaben eine so angenehm beruhigende Atmosphäre, das beide kurze Zeit später wirklich einschliefen. Kurz bevor Martin einschlief, merkte er wie sehr er doch Hunger hatte, wie eigentlich immer. Wenn man diese Kinder beim Spielen beobachtete, wäre man eigentlich davon ausgegangen das sie alle eine schöne und unbeschwerte Kindheit verleben. Doch die Zeiten waren hart und rau, Geld hatte fast keine Familie und wenn doch nur wenig und das reichte kaum um sich etwas Essbares oder Kleidung zu leisten. Deshalb hatten alle Bewohner eines Dorfes Felder die sie bebauten oder wenigstens ein oder zwei Tiere, die sie hielten um an Milch und Fleisch oder gegebenenfalls an Felle zu kommen. Aber genau das war die Misere die sich seit einigen Jahren verschlimmerte. Die ganze Welt entwickelte sich rasend schnell weiter und Städte und deren Ballungsgebiete brauchten Platz und der wurde ihnen auch gegeben. Die Industrialisierung war in vollem Gange. Es wurden Flüsse begradigt, Wälder gerodet, der Natur wurde immer weniger Platz gelassen und das rächte sich. Durch diese Entwicklung hatten es ländliche Gebiete schwer. Ihnen wurden Anbaugebiete ohne Ausgleich genommen und viele Teile die sie behalten durften waren durch die vielen Flussbegradigungen von Überschwemmungen heimgesucht worden. Die Folgen daraus waren das den Bauern in den ländlichen Gebieten die um wachsende Städte angesiedelt waren kaum der Raum gelassen wurde ihren eigenen Bedürfnisse zu stillen Geschweige denn so viel zu erwirtschaften um es zu verkaufen. Also mussten die meisten schrecklichen Hunger leiden oder sie gingen mit Sack und Pack in die Städte wo sie auf eine Anstellung in den dort emporschießenden Fabriken hofften. Viele, sehr viele haben bereits das Dorf verlassen und hofften ihr Glück in der großen Stadt zu finden. Diese war zwar dreckig, groß und von einem ständigen schwarzen Qualm, der von den Fabriken verursacht wurde, eingedeckt aber sie hatten die Hoffnung so dem Hunger und dem Leid zu entgehen. Die meisten kamen nie wieder zurück, einige wenige die wieder kamen waren am Ende und versuchten ihr Glück nochmals auf dem Land zu finden. Martin und Clarissa waren noch nie weit aus ihrem Dorf rausgekommen, geschweige denn dass sie jemals in einer Stadt gewesen waren. Eigentlich wollten sie das auch nicht, denn bei allem Hunger und aller Arbeit was sie hier zu erleiden hatten waren die Erzählungen ihrer Eltern oder derer die wieder aus der Stadt zurückkamen immer noch schlimmer als alles hier. Es wurde erzählt dass alle, auch die Kinder in den großen Fabriken bis zu sechszehn Stunden unter schlimmsten Bedingungen arbeiten mussten. Überall war Dreck, Staub und am schlimmsten die allgegenwärtige Kriminalität, Rücksicht wurde kaum noch genommen. Umso größer die Städte wurde umso härter wurden auch hier die Bedingungen und die Konkurrenz zueinander und somit litt auch das freundschaftliche miteinander aber es wurde Geld gezahlt und das war für die meisten das wichtigste, nicht mehr Hunger leiden zu müssen. Die Welt war schwierig geworden aber davon bekamen Martin und Clarissa die am Waldrand, auf der Spielwiese unter Bäumen eingeschlafen waren im Moment nichts mit. Es war dunkel geworden.


    Der Kommissar betrat das Haus oder besser gesagt die notdürftige, zugige Hütte zu der er gerufen wurde. Eine Frau mittleren Alters mit rötlichen Harren und genauso vom Weinen geröteten Augen hatte ihm die Türe geöffnet. Sie sah erbärmlich aus, war recht dünn und man sah das ihr etwas schreckliches wiederfahren war. Sie lief vor dem Mann her und setzte sich auf einen der vier Stühle die um einen runden Holztisch standen. Ohne ein Wort zu sagen deutete sie dem Kommissar an sich ebenfalls zu setzen. Er nahm Platz. Der Kommissar war Walter Segner, war 36 Jahre alt, groß gebaut, hatte kurze dunkle Haare und einen ebenso dunklen Oberlippenbart wie es die meisten Männer zu dieser Zeit trugen. Man sah ihm an das er ein geregeltes Einkommen hatte denn er war anders als die meisten anderen in der Stadt nicht schmutzig oder Unterernährt. Das hieß nicht das er viel Geld hatte aber eben so viel um nicht hungern zu müssen und wenigsten ein paar Kleidungsstücke zum Wechseln besaß. „ Sie ist nicht wieder gekommen“ sagte die Frau und Begin zu schluchzen. Kommissar Segner blickte verstollen in ihre Richtung und fragte seit wann das Mädchen den verschwunden sei. Die Frau die Hanna Melcher hieß begann unter Tränen alles zu erzählen was sie seit dem Morgen vor drei Tagen durchgemacht hatte. An jenem Morgen wollte sie Hanna wie immer um kurz vor 6Uhr wecken. Sie hatte bereits zweimal nach ihr gerufen doch sie war nicht aufgestanden. Als sie fünf Minuten später immer noch nicht aufgestanden war, schaute sie nach Tina. Das Haus hatte drei Zimmer, ein Elternschlafzimmer und Tinas kleines Zimmer sowie den Bereich in dem sie aßen und in dem gekocht wurde. Hanna war zu Tinas Zimmer gegangen, hatte die Türe aufgemacht und ging auf das kleine Bett zu, es war noch dunkel draußen. Als sie erzählte das sie Tina nicht in ihrem Bett oder sonst wo in der Wohnung finden konnte fing sie wieder fürchterlich zu weinen an. Walter wusste nicht wie er reagieren sollte, er war noch nie gut in solchen Zwischenmenschlichen Angelegenheiten gewesen, dennoch tat sie ihm Leid. „ Sie müssen jetzt tapfer sein, ich muss ihnen einige Fragen stellen, das ist sehr wichtig um ihre Tochter zu finden, verstehen sie das“ fragte Walter mit einem komischen Gefühl in seiner Magengegend. Sie nickte nur leicht und starrte aus dem Fenster zu ihrer rechten. Auch Walter blickte zu dem Fenster hin. Draußen fing es an zu regnen, außerdem wurde es bereits dunkel. Hanna schnaufte tief durch, wischte sich die Tränen aus den Augen und schaute wieder zu Kommissar Segner hinüber. Dieser erwiderte ihren Blick und nickte leicht. Er wartete noch einen Moment. „War etwas ungewöhnlich an jedem Dienstagmorgen, die Tage zuvor oder ist ihnen im allgemeinen irgendetwas aufgefallen was mit Tinas verschwinden zu tun haben könnte?“ fragte er und beobachtete sie genau. Sie überlegte kurz und gab dann zur Antwort „ Nein mir ist nichts außergewöhnliches aufgefallen aber ich muss auch nochmals meinen Mann fragen ob ihm etwas aufgefallen ist“. „Ist er denn noch bei der Arbeit, ich würde auch gerne mit ihm sprechen“. „ Ja er arbeitet noch, er kommt selten vor 10 Uhr nach Hause“ gab Hanna zur Antwort. Walter versuchte auf einem Notizblock alle für ihn wichtigen Details aufzuschreiben. „ Frau Melcher, könnte es sein das Tina weggelaufen ist?“ „Nein, nein, warum denn auch? Wo sollte sie denn hingehen? Wir machen alles was wir können dass es ihr gutgeht“ entfuhr es ihr nicht ohne dass ein bisschen Verärgerung in ihrer Stimme mitschwang. „Das glaube ich natürlich dass sie gut für sie sorgen, was mich nur wundert das sie ohne einen Ton oder ein Zeichen aus ihrem Haus verschwunden ist“ gab Walter zurück. „Ich verstehe es ja auch nicht außerdem hat sie so was noch nie gemacht, sie ist doch erst 11 Jahre alt“ entfuhr es Frau Melcher um gleich wieder ein paar Tränen zu verdrücken. Walter wusste nicht genau wie er sich ausdrücken sollte „Glauben ahh, glauben sie, sie wurde aus ihrem Zimmer entführt?“ Kam es ganz leise über Walters Lippen. Sie sah ihn erschrocken und mit weit aufgerissenen Augen an. Walter konnte die Angst in ihren verweinten Augen sehen. Sie machte ihren Mund auf doch es kam kein laut heraus. Sie schaute abermals zum Fenster hin und Walters Blick folgte diesem auf ein Neues. Es wurde immer dunkler und der Regen klopfte in einem Rhythmus gegen die dünne Glasscheibe des alten Fensters. „Frau Melcher….Frau Melcher, sagte Walter in ruhigem Ton zu ihr. „ Denken sie jemand hat sie aus ihrem Zimmer mitgenommen“ kam es ohne große Regung aus ihrem Mund dabei starrte sie immer noch zu dem Fenster hin. „Ich muss eben alles in Betracht ziehen und wenn sie denken dass sie nicht weggelaufen ist, ist dies eine andere Möglichkeit der wir nachgehen müssen und werden!“ sagte Walter in bestimmtem Tonfall der ihr Mut machen sollte. Sie drehte sich wieder zu dem Kommissar um und war nun ziemlich blass im Gesicht. „Glauben sie, dass wir sie wieder finden“ stammelte sie und blickte Walter direkt in seine Augen. Er konnte dem Blick kaum standhalten zwang sich aber dazu. Er hoffte überzeugt genug zu sagen „ Ja ich denke schon, Kinder in diesem Alter kommen oft auf dumme Ideen aber wir müssen schauen das wir so schnell wie möglich mit der Suche beginnen und dazu bräuchte ich eine genaue Beschreibung von Tina“. „Außerdem müsste ich wissen wo sie und ihr Mann schon gesucht haben“. Walter versuchte es mit einem kleinen lächeln obwohl im innerlich nicht nach lächeln zumute war. Ein kleines Mädchen mit 11 Jahren alleine da draußen in der Stadt…oder möglicherweise ist sie…er versuchte den Gedanken zu verdrängen und sich wieder zu konzentrieren. Tina war ca. 1,45m groß, hatte ebenso rotes schulterlanges Haar wie ihre Mutter und beim zu Bett gehen hatte sie immer ihr Nachtkleidchen an das auch einmal rot gewesen aber mittlerweile ziemlich ausgebleicht war und fast denselben Farbstich wie ihre Harre hatten außerdem hatte sie immer ihre „Glückskette“ um den Hals. Diese Kette hatte sie mal von Ihrer Tante geschenkt bekommen und bestand aus kleinen Lederbändchen die ineinander verflochten waren und an deren Ende ein runder polierter Stein hing. Frau Melcher äußerte sich noch zu den Orten an denen sie nach Tina ohne Erfolg gesucht hatten. Nachbarn hatten sie auch befragt aber keiner schien etwas gesehen zu haben nicht einmal die alte Maier und die wusste normalerweise über jeden und alles Bescheid was hier die Nachbarschaft anging. „Wo wohnt diese Frau Maier“ fragte Walter nochmals um sich die Antwort direkt zu notieren. „direkt hier nebenan die Straße hinauf“ gab sie zurück. „Ok, für das erste reicht mir das.“ Wir werden alles tun was in unserer Macht steht ihre Tochter so schnell wie möglich nach Hause zu bringen.“ Von draußen war die Kirchturmglocke zu hören, es schlug neun Uhr und war dunkel. Er sah Frau Melcher an die wieder Tränen in ihren Augen hatte. „Wenn es ihrem Mann möglich ist soll er morgen auf dem Kommissariat vorbei kommen, so gegen 20Uhr vielleicht?“ „ Das wird kaum gehen, wenn er nur eine Stunde in der Fabrik fehlt wird er doch entlassen und direkt durch einen neuen ersetzt der noch weniger verdient, die warten doch nur auf so etwas“ gab sie verzweifelt zurück. „ Dann werde ich ihn besuchen, bei der Arbeit“ sagte Walter. „Suchen sie doch lieber nach unserer Tina als meinen Mann von der Arbeit abzuhalten“ gab sie abermals verärgert zurück. Die Sitten waren mehr als rau in diesen neumodischen Fabriken, das wusste auch Walter, er hatte schon viele Gerüchte über die Zustände dort gehört aber die Arbeiter hielten dicht um nicht ihren Arbeitsplatz zu verlieren was gleichkam mit einem Todesurteil. Walter stand auf ging auf Frau Melcher zu, die zu ihm hoffnungsvoll aufblickte und gab ihr die Hand. „ Wir werden alles tun um sie zu finden“ sagte er zu ihr und kündigte an morgen Abend wieder bei ihr vorbeizukommen. Er stand auf und ging in Richtung Türe öffnete sie und verschwand in der Dunkelheit, es regnete immer noch. Im inneren der Wohnung saß Hanna Melcher auf ihrem Stuhl und blickte wie gebannt auf das kleine Fenster auf ihrer rechten. Regentropfen liefen das Glas hinunter, genauso wie die Tränen auf Hannas Wangen, sie begann wieder zu weinen.
    Walter bahnte sich seinen Heimweg durch mehrere Straßenzüge die dem, in dem Hanna Melcher mit ihrer Familie wohnte, glich wie ein Ei dem anderen. Es war einer der ärmeren Bezirke der Stadt, im Süden. Es gab noch keine Straßenbeleuchtung wie in anderen Gegenden, im Norden, der Weg wurde nur durch Kerzenschein erhellt der aus einigen Häusern nach draußen drang. Die Straßen waren voller Müll und es stank widerlich nach Fäkalien, Dreck wo man hinschaute nur Menschen waren fast keine zu sehen. War das jenes Glück was die Leute vom Land hier in diese Stadt sog, fragte sich Walter. Doch dann roch er wieder diesen beißenden Qualm der fast die gesamte Stadt in Besitz nahm und er wusste wieder warum es die Menschen in die Stadt zog wie die Mäuse zum Käse. Die beiden Fabriken, die ihre langen, rauchenden Kamine wie erhobene Zeigefinger in den Himmel streckten und über die ganze Stadt zu wachen schienen. Walter wusste nicht wie viele Menschen dort arbeiteten aber es waren bestimmt tausende. Am großen Marktplatz angekommen, der zugleich die unsichtbare Grenze zwischen den reicheren und ärmeren Bewohnern der Stadt zu schein schien, blieb er stehen und schaute in Richtung Süden, über Häuser, Dächer und Kamine hinweg, wo die beiden Fabriken, auf einer Anhöhe, am südlichen Rand der Stadt thronten. Noch einen kurzen Moment schaute er zu diesen pulsierenden, lebendigen Gebäuden hinauf dann dreht er sich um und machte sich auf den Heimweg.


    Am nächsten Morgen.


    Walter erwachte als die große Kirchturmuhr zum sechsten Mal schlug. Also war es 6Uhr am Samstag in der Frühe und draußen war es noch nicht besonders hell. Er drehte sich wie jeden Morgen seit einem Jahr nach links um wie immer festzustellen das dort niemand mehr lag, jeden Morgen aufs Neue. Seine Frau Emma war vor knapp einem Jahr an einer Lungenentzündung gestorben und er trauerte an manchen Tagen noch immer, als ob es gestern passiert wäre. Er versuchte die Gedanken an Emma beiseite zu schieben. Einen kurzen Moment blieb er noch unter der warmen Decke liegen dann schob er sie beiseite und setzte sich auf. So blieb er, den Kopf auf seine Hände gestützt einige Sekunden sitzen. Walters Wohnung war im Norden der Stadt, sie war nicht besonders groß und war im dritten Stockwerk eines relativ alten Reihenhauses. Sein Mobiliar bestand aus seinem Bett, einem alten Schreibtisch mit Stuhl und einem noch älteren Sessel auf dem er kurz nach Emmas Tod auch des Öfteren geschlafen hatte um nicht alleine in „ihrem“ Bett schlafen zu müssen. Der Raum hatte zwei kleine Holzfester wobei das eine zur Straße, in östlicher und das andere in südlicher Richtung mit „schönem Blick“ auf die Armenviertel und die Qualmenden Fabriken gerichtet war. Er stand auf, ging zu der verbeulten Blechwanne, die auf einem Hocker stand hinüber, steckte den Kopf in die mit Wasser gefüllte Wanne und behielt ihn einige Sekunden darin. Nachdem er seine Haare getrocknet hatte zog er sich an und machte sich ein kleines Frühstück was aus zwei Scheiben Brot und einem Stück Hartwurst bestand. Er aß während er das morgendliche Treiben auf der Straße von seinem Fester aus beobachtete. Die Menschen gingen zur Arbeit oder die Nachtschicht kam davon. Nachdem er aufgegessen hatte stellte er sich vor einen kleinen Spiegel und kämmte sein schwarzes Haar zur Seite dann ging er aus dem Haus und machte sich auf den Weg zum Kommissariat. Das Kommissariat oder auch wegen seiner Zellen im Keller, „Hotel“ genannte Gebäude war ein großes, altes Backstein Gebäude im Norden der Stadt. Als Walter die große Eingangstür öffnete kam ihm von drinnen ein ekelhafter Gestank und Geschrei entgegen, ein besoffener dachte er und ging den langen mit großen Fliesen ausgelegten Flur entlang. Das Geschrei wurde lauter und als er an einer geöffneten Tür vorbei ging sah er zwei Kollegen die mit einem furchtbar aussehenden Mann Rungen. „Soll ich euch helfen!?“ fragte Walter nicht ganz ernst gemeint und lächelte dabei. „ Ha, ha, sehr lustig, Walter“ gab einer der beiden Kommissare zurück. Der scheinbar betrunkene Mann wehrte sich mit Leibeskräften doch schon im nächsten Moment hatten sie seine Armen auf den Rücken gedreht und fügten ihm starke Schmerzen zu. „ So und geht’s zu deinem Hotelzimmer nach unten“ sagte Friedrich, einer der beiden Kommissare und lachte den betrunkenen aus. Sie zehrten ihn aus dem Zimmer dann den langen Flur bis zum Ende hin, nach rechts und die Treppen nach unten. Es war ein furchtbarer Lärm am frühen Morgen und Walter war froh als sie ihn endlich unten in den Arrestzellen hatten. Er ging ebenfalls den langen Gang bis zum Ende und dann nach links, er öffnete die zweite Türe und war in einem riesigen Raum in dem viele Schreibtische standen. An den Wänden waren Hängeschränke mit unzähligen Akten angebracht. Es war noch keiner seiner Kollegen im Büro nur sein Chef saß schon in seinem abgetrennten Kabuff am Ende dieses riesigen Raumes. Walter setzte sich an seinen Schreibtisch und holte sein Notizbuch heraus das er bei Hanna Melcher dabei hatte. Er riss die notierten Seiten heraus und legte sie in eine Akte auf der Tina Melcher stand. In diesem Moment kamen die beiden anderen Kommissare, Friedrich und Günter, herein. Walter drehte sich zu den beiden um „ Na, euer Prachtstück gut verstaut?“ „ Ja, ja der soll jetzt erst mal ein paar Stunden dachdenken und seinen verdammten Rausch ausschlafen“ „ Man war dieser Typ besoffen“. Sie gingen zu ihren Schreibtischen nahmen sich ihre Jacken und verabschiedeten sich von Walter. Ihre Nachtschicht war vorbei. Walter kramte noch einen Moment auf seinem Schreibtisch herum ehe er zu seinem Chef ging um sich mit ihm über die weitere vorgehensweiße im Fall Tina Melcher zu beraten. Der Chef der Kriminalabteilung war Hans Herwarth war 57 Jahre alt und über die Jahre ein wenig füllig geworden. Durch seine Größe und Statur strahlte er eine immense Autorität aus, was durch seine direkten Ansagen noch verstärkt wurde. Bei den Kollegen war er dennoch beliebt, er war zwar sehr direkt aber eigentlich immer fair gegenüber seinen Untergebenen. Walter stand vor der Tür des verglasten Kabuffs und klopfte an. Hans blickte auf und bat Walter Herein. „Morgen Walter, Morgen Hans“ begrüßten sich die beiden Männer ohne große Emotionen. „Setz dich Walter und erzähl kurz von gestern“. Walter setzte sich auf einen Stuhl mit rotem Polster direkt vor dem Schreibtisch seines Chefs. Dieser blickte ihn erwartungsvoll an dann begann Walter zu erzählen, er erzählte von Hanna Melcher und deren Erläuterungen, von Melchers Behausung und den Nachbarn, eben alles was er beim Besuch Hanna Melchers erfuhr, dass er den Vater noch aufsuchen wolle sowie der Nachbarin namens Maier noch einen Besuch abstatten wollte. Als er fertig war lehnte er sich zurück und wartete die Reaktion seines Chefs ab. Hans Herwarth lehnte sich ebenfalls zurück und lies seinen Blick nach draußen in das große Büro schweifen. „Was hältst du von der Sache, Walter?“ fragte Hans. „Mhh, es ist schwer zu sagen. Keiner hat etwas bemerkt, was im ersten Moment eher für einen Zusammenhang mit den Eltern spräche. Würde mich aber stark wundern wenn dies so wäre denn die Melcher war wirklich fertig. Gut, mit dem Vater will ich heute noch sprechen dennoch tendiere ich am stärksten zu, weggelaufen und dann ist was passiert. Eine Entführung kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber wie gesagt das sind meine ersten Eindrücke.“ Hans hatte im aufmerksam zugehört und tippte nun mit seinen rechten Zeigefinger gegen seinen Schreibtisch, dass machte er immer wenn er eigentlich keine Zeit hatte, dabei hatte er seinen Kopf leicht gesenkt. Er hob seinen Kopf wieder, schnaufte einmal tief durch und sagte „bleib an der Sache dran und schau das die Mutter ihr Mädchen wieder bekommt und spreche mal mit „Ochs“ über diese Sache, der hatte vor einigen Wochen etwas ähnliches.“ „Alles klar, mache ich“ kam von Walter ehe er sich wieder von seinen Stuhl erhob und Richtung Tür ging. Als er die Türe gerade öffnen und sich verabschieden wollte setzte Hans nochmals zu einem Satz an und fragte „ ist alles gut bei dir Walter, du siehst irgendwie nicht so prima aus!?“ „Passt alles, Chef“ gab Walter mit einem erzwungenen lächeln zurück. Er öffnete die Tür und ging wieder in das große Büro hinaus. Hans Herwarth blickte ihm noch einen Moment nach ehe er sich wieder an seine Arbeit machte, die ihm im Moment absolut über den Kopf wuchs. Walter ging wieder zu seinen Schreibtisch hin und setze sich. Er wollte nochmals sein weiteres Vorgehen für den heutigen Tag durchgehen und auf jeden Fall warten bis „Ochs“ da war um mit ihm über seinen Fall zu sprechen. Es verging noch etwa eine halbe Stunde bis auch „Ochs“ im Büro eintraf. Olaf Kempe, der von allen nur „Ochs“ wegen seines sehr Muskulösen Körperbaus genannte wurde, war ein noch junger Kollege. Weil er keine Frau oder Freundin hatte wurde auch schon mal hinter seinem Rücken über seine möglichen Vorlieben gelästert. Zu jener Zeit war ein Mann der Anfang 30 noch keine Frau, geschweige denn eine Freundin hatte als nicht normal abgestempelt. „Morgen „Ochs“, hast du mal einen kleinen Moment für mich Zeit, es geht um einen Fall, eines vermissten Kindes den du vor einiger Zeit bearbeitet hast“ „Ja klar Walter, gib mir noch ein paar Minuten dann such ich die Akte raus und komme zu dir an deinen Schreibtisch“. „ Danke bis gleich“ gab Walter zurück und setzte sich wieder an seinen Schreibtisch. Einige Minuten später kam „Ochs“ zu Walter, nahm sich einen freien Stuhl und setzte sich neben ihn. Er hatte eine relativ dünne Akte dabei und legte sie auf den Schreibtisch. „Das ist die Akte von Johann Ziegler, einem 12jährigen Jungen aus dem Süden der Stadt. Er war morgens einfach aus seinem Zimmer verschwunden.“ „So ist es auch bei Tina Melcher.“ Antwortete Walter. „Ich hatte damals mit der Familie, Nachbarn und Freunden von Johann gesprochen aber es kam nichts dabei raus, er war einfach weg. Er legte sich nachts in sein Bett und war am nächsten Morgen weg, ohne jede Spur.“ „Anfangs hatten wir noch die Hoffnung das er einfach weggelaufen war und schon wieder auftauchen würde aber nach 2 Wochen ohne jeden Hinweis geschweige denn einem Zeichen wurde ich wieder von dem Fall abgezogen und wir ahnten das schlimmste.“ „Und weiter?“ fragte Walter neugierig. „Nichts weiter, der Junge ist auch heute nicht wieder zu Hause!“ „Aber es muss doch irgendwer etwas gesehen oder gehört haben“ entfuhr es Walter. „Der einzige Anhaltspunkt den ich bekommen hatte war, dass ein anderer Nachbarsjunge Johann einige Tage zuvor, nach der Schule, bei einem Mann stehen sah den er nicht kannte“ erklärte „Ochs“. „Aber das hört sich doch schon sehr interessant an“ „Ja, dachte ich anfangs auch aber der Nachbarsjunge konnte denn Mann nicht genau beschreiben und so war das auch eine Sackgasse.“ „ Also wie gesagt, diese Akte mit Johanns Beschreibung, seiner Andresse und meinen Befragungen ist alles was ich dir bieten kann“ erklärte „Ochs“. „Auf jeden Fall schon mal danke, ich werde sehen was ich davon brauchen kann“ gab Walter wenig hoffnungsvoll zurück. „Ochs“ klopfte ihm auf die Schulter und ging wieder zu seinem Schreibtisch zurück. So langsam füllte sich auch das Büro mit anderen Kollegen. Walters Blick ruhte noch einige Sekunden auf der Akte Johanns dann suchte er die Adresse von Johanns Eltern heraus, sie wohnten ebenfalls im Süden der Stadt und so machte sich auf den Weg. Als erstes wollte er Tina Melchers Vater bei der Arbeit in der Fabrik besuchen um ihn zum Verschwinden seiner Tochter zu befragen. Ohne große Worte verließ er das Kommissariat in Richtung des Marktplatzes, hier waren bereits die meisten Stände aufgebaut und der Handel lief bereits auf Hochtouren. Jeden Samstag war Markttag in der Stadt und so war der Marktplatz um diese Zeit schon recht gut besucht. Der Blick auf die Kirchturmuhr verriet Walter dass es mittlerweile kurz vor 8Uhr war, außerdem fing es schon wieder leicht zu regnen an also beschleunigte er seinen Gang ein wenig. Sein Ziel hatte er dabei fest im Blick und sah zu den beiden qualmenden Fabriken, die noch ein ganzes Stück entfernt von ihm aber durch ihre schiere Größe immer präsent waren.
    Die Kirchturmuhr war zu hören, nun war es 8Uhr. Walter ging noch einen Schritt schneller.


    Zur selben Zeit weiter südlich in der Stadt


    Die Jungs die nicht mitarbeiten mussten nutzten den Schulfreien Samstagmorgen um eine Runde Fußball zu spielen, gespielt wurde auf einem Ascheplatz der am südlichsten Zipfel der Stadt angesiedelt war. Es waren mehrere Gruppen von Jungs die sich an diesem Samstag den Ascheplatz teilten und nicht bemerkten dass sie beobachtet wurden. Der Platz war von drei Seiten, von alten einsturzgefährdeten Häusern und jeder Menge ungeschnittener Hecken und Bäumen umzingelt und somit schwer einzusehen, was den meisten Kindern und Jugendlichen eigentlich recht gelegen kam. In der Gruppe in der auch der 10 jährige Max Schmitt mitspielte kamen alle aus derselben Gegend der Stadt, alle aus dem armen Süden. Ihre Familien waren allesamt Arbeiterfamilien mit wenig oder fast keinem Geld zur Verfügung. Sie trafen sich zum Fußballspielen wann immer sie einmal die Gelegenheit dazu hatten, was nicht häufig der Fall war. Dennoch war die Gruppe fast immer die gleiche und somit hatten sich gewisse Regeln eingebürgert und eine dieser Regeln war, dass immer einer nach dem anderen den Ball holen musste wenn er zwischen den alten Häusern oder einfach nur im Aus war. Als der Ball wieder einmal zwischen die Häuser ins Aus flog war Max an der Reihe ihn wieder zu holen. Er rannte los und dachte genau zu wissen wo er gelandet war, hinter der großen Hecke, an der kurzen Seite des Hauses das einmal weiß gewesen zu sein schien. Während Max den Ball holte fingen die anderen an herumzualbern und schubsten sich gegenseitig auf den mittlerweile nassen Boden, es hatte angefangen zu Regnen. Nach einigen Minuten bemerkten sie, dass Max noch immer nicht mit dem Ball zurück war. Der Regen wurde langsam stärker. Sie begannen nach ihm zu rufen und in die Richtung zu laufen wo sie Max vermuteten der noch immer nach dem Ball zu suchen schien. Er war nirgends zu sehen, weder zwischen den Hecken noch an einem der Häuser. „Max wo bist du“ „Maaax“, doch es kam keine Antwort zurück. Es begann stärker zu regnen. Er war nicht aufzufinden, also stellten sie sich an einem der alten Häuser unter um nicht noch nässer zu werden.
    Geändert von henndrix (12.01.2017 um 10:40 Uhr)

  2. #2
    maria.meerhaba ist gerade online Senior-Mitglied
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    Aktuelles Buch: Gezeichnet

    Hallo,

    bitte bau einige Absätze rein. Vor allem bei den Dialogen solltest du das machen. Ich lese das am Computer und wenn da ein Block dem anderen folgt und ich einmal zu viel blinzle, verliere ich den Satz und weiß nicht mehr, wo ich war und das stört den Lesefluss sehr.

    lg maria

  3. #3
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    Danke.

  4. #4
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    Aktuelles Buch: Daniel Suarez: Influx

    Hallo henndrix,

    willkommen bei den Wortkriegern! Leider weist dein Erstling eine sehr hohe Fehlerrate auf. Ich verschiebe ihn deshalb in unser Korrektur-Center (KC). Dort hast du vier Wochen Zeit, um den Text zu überarbeiten. Falls du dich in dieser Zeit nicht meldest, wird er gelöscht.

    Im KC findest du Threads mit hilfreichen Hinweisen. Nach erfolgter Korrektur schreibst du eine PN an Tserk, den Moderator des KC. Er kann deinen Text zurück ins reguläre Forum schieben.

    Ich werde diesen Post gleich noch erweitern, indem ich den ersten Absatz/Abschnitt deines Textes einmal durchkorrigiere als "Starthilfe" für deine Korrektur.

    Bis gleich.

    Grüße vom Holg ...




    So, hier die versprochene Korrektur:

    Gegen Mitternacht,[Komma muss weg] schlich er sich leise aus seinem Zimmer. Dabei öffnete er ganz langsam die Zimmertüre, lugte mit dem Kopf erst zur linken Seite des Ganges, dort schliefen seine Eltern[Komma] und dann zur rechten Seite, dort ging es in die Küche. Nur mit Schlafanzug und Wollsocken bekleidet machte er sich auf den Weg in den Flur, bei jedem Schritt[Komma] den er machte[Komma] knarzten ganz leise die alten Holzdielen unter seinem Gewicht und er hatte Angst[Komma] das [dass] der Vater ihn hören würde. Als er vor der Küchentüre stand[Komma] drehte er sich nach links und tapste leise in den Flur hinein. Im Hausflur führte eine alte Holztreppe auf den Dachboden des Elternhauses, diese ging er Stufe für Stufe und so still es ging nach oben. Oben angekommen hielt er kurz inne und atmete durch[Punkt] „nichts [Nichts] zu hören“[Komma] dachte er und öffnete die Türe[Komma] die in den Dachboden führte. Erst mit dem einen Fuß und dann mit dem anderen betrat er den Raum[Komma] den seine Eltern als Abstellraum nutzen [nutzten] und den er seit einiger Zeit, wenn seine Eltern schliefen, heimlich aufsuchte[Komma] um die Geschehnisse[Komma] die sie vor kurzem,[Komma muss weg] zufällig bemerkte[Komma] zu beobachten.
    Wer ist "sie"? Oder sind "sie" die Eltern? Dann muss "bemerkte[n]" im Plural stehen.

    Immer[Komma] wenn es soweit war, er den Dachboden[Komma] der in völlige Dunkelheit gehüllt war[Komma] betrat und dessen Türe hinter sich schloss, fing sein Herz an zu pochen und er fühlte Angst und Aufregung zugleich. Noch nie zuvor in seinen [seinem] noch jungen Leben war er von etwas so angezogen und doch verängstigt zugleich. Langsam ging er auf das einzige Fenster des schmalen, länglichen[Komma] an beiden Seiten mit alten Möbeln, Regalen und sonstigem Hausrat gefüllten Raumes zu. Er machte einen kleinen Schritt, der Boden unter seinen Füssen war kalt und fühlte sich feucht an. Noch etwa zwei Meter zu dem kleinen Fenster. Ein weiterer kleiner Schritt hin zu dem immer größer erscheinenden Fenster, es schien in [ihn] förmlich anzuziehen. „Ich muss mit jemandem darüber reden“[Komma] dachte er und machte einen weiteren Schritt. Der nächste Schritt,[besser: Punkt statt Komma] „hätte [Hätte] ich es nur gleich erzählt“[Komma] schwirrte es in seinem mit angsterfülltem Kopf herum.
    Entweder: in seinem mit Angst erfüllten Kopf
    oder: in seinem angsterfüllten Kopf

    Er war fast am Fenster angekommen und streckte bereits seine Hände aus[Komma] um sich am hölzernen Fenstersims festzuhalten. Ein letzter, kleiner und leiser Schritt, den Blick nach unten gerichtet und die Augen geschlossen[Komma] so erreichte er das alte Holzfenster. Seine Finger umklammerten den Sims fest. Mit geschlossenen Augen stand er da, leicht zitternd und mit stark erhöhtem Herzschlag. Er hörte[Komma] wie draußen ein starker Wind heulte und der Regen die Glasscheibe des Fensters immer wieder leicht vibrieren lies [ließ]. Den Hölzernen [hölzernen] Sims immer noch fest mit beiden Händen umklammert[Komma] begann er langsam seinen Kopf zu heben, dabei waren seine Augen fest verschlossen. Seine Knöchel wurden bereits weiß und fingen an zu schmerzen, so fest umklammerte er den Fenstersims. Langsam öffnete er seine Augen. Zaghaft und Stück für Stück. Als er die Augen ganz geöffnet hatte[Komma] bemerkte [er][Komma] dass er so nah an der Scheibe stand[Komma] dass sein Atem sie hatte beschlagen lassen. Er starrte auf die beschlagene Scheibe, seine Hände noch immer am Fenstersims. Das Unwetter draußen schien weiter zuzunehmen[Komma] was sich durch den immer lauter heulenden Wind und stärker werdenden Regen bemerkbar machte. Seine rechte Hand löste sich langsam vom Fenstersims und ging vorsichtig in Richtung beschlagener Fensterscheibe. Er zögerte und versuchte angestrengt nach draußen zu sehen, konnte aber nichts außer den Regentropfen[Komma] die auf die Scheibe trafen[Komma] erkennen. Die Hand ging weiter Richtung Fenster[Komma] bis er sie flach auflegte. Die Scheibe fühlte sich kalt und nass an. Den Blick auf seine Hand gerichtet[Komma] wischte er vorsichtig einen kleinen Spalt frei. Wieder versuchte er etwas zu erkennen[Komma] aber weder seine noch nicht an die Dunkelheit gewohnten [gewöhnten] Augen noch der freigewischte Spalt reichten dafür aus. Noch einmal wischte er ein Stück frei und starre [starrte] angestrengt nach draußen, langsam gewöhnten sich seine Augen an die Dunkelheit und er dachte etwas erkennen zu können. Er bekam eine Gänseheut [Gänsehaut] am ganzen Körper und sein Herz schlug wie verrückt. „O Gott, kann das war [wahr] sein[evtl. Fragezeichen?]“, dachte er. Ruckartig zog er seine Hand vom Glas des Fensters weg und machte einen kleinen zaghaften Schritt weg vom Fenster. Er konnte trotz des heulenden Windes und prasselnden Regens sein Blut rauschen hören, er hatte das Gefühl[Komma] das [dass] ihm schlecht wurde. Er war nervös wie noch nie in seinem Leben, sein Herz pochte und pochte. Die Augen starr auf das Fenster vor ihm gerichtet[Komma] machte er einen weiteren kleinen Schritt weg davon. Sein Blick schien sich durch das Glas zu bohren und umso weiter er von dem Fenster wegging[Komma] umso dunkler wurde es um ihn herum, sein Atem wurde immer schneller, fast schon hyperventilierend. Schritt für Schritt wurde es dunkler um ihn herum, nur die Farbe der Scheibe schien sich zu färben [die Farbe färbte sich?!], ein leichter goldener Schimmer war darauf zu sehen, dieser wurde immer heller und heller. Regen und Wind peitschten gegen das Fenster[Komma] das immer heller zu Leuchten [leuchten] begann. Panische Angst überkam ihn und er wollte sich umdrehen und zurück in sein Zimmer rennen, doch er wurde stattdessen immer langsamer, wie gelähmt blieb er fast stehen. Seine Füße fühlten sich bleischwer an[Komma] nur sein Atem ging schneller und schneller. Er starrte weiter zu dem Fenster hin[Komma] das nun hell erleuchtet schien. Sein Kopf konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Dann, es kam ihm wie eine Ewigkeit vor[Komma] wurde der Lichtschein weniger und war auf einmal weg. Es war Stockdunkel [stockdunkel] um ihn herum. Nichts zu hören außer das [dem] Unwetter von draußen. Er stand wie angewurzelt da und bemerkte[Komma] dass seine beiden Hände leicht zitterten. Sein Atem war noch immer schnell und beunruhigend hastig. Im nächsten Moment schien es so[Komma] als das [dass; besser: ob] das weiße [Weiße] in seinen Augen den ganzen Raum erleuchteten [erleuchtete], soweit [so weit] hatte er seine Augen vor Schreck aufgerissen. Seine Pupillen hatten sich zusammengezogen und panische Angst war zu erkennen. Sein Gesicht glich einer Angsterfüllten [angsterfüllten] Fratze aus Augen, Nase[Komma] Mund und Ohren und genau diese Ohren waren sich absolut sicher[Komma] das [dass] im Stockwerk unter ihnen die Eingangstüre des Hauses geöffnet worden war. „ [Leerschritt muss raus] Jetzt ist es soweit“[Komma] dachte er und hatte so viel Angst wie noch niemals in seinem Leben …… [Auslassungspunkte sind immer genau drei: ...]
    Du siehst, da liegt einiges im Argen: das/dass, Groß-/Kleinschreibung und vor allem Kommas, Kommas, Kommas ... Dass du außerdem unbedingt mehr Absätze machen solltest, weißt du ja schon, das möchte ich aber ausdrücklich unterstützen.

    Inhaltliche Kommentare bekommst du dann üblicherweise erst, wenn der Text das KC verlassen hat, aber eines kann ich schon vorausschicken: Die obige Szene liest sich unabhängig von den Fehlern irrsinnig zäh und langatmig. So etwas würden die meisten Autoren auf maximal ein Viertel der Länge zusammenstreichen. Oder aber du musst innovativere Wege finden, die Gefühle des Protagonisten zu beschreiben, um diese Länge zu rechtfertigen. So jedenfalls habe ich mich schlicht nicht überwinden können, auch noch den Rest des Textes zu lesen.

    Tut mir leid, dass das jetzt hart klingt, aber hier pflegen wir die Dinge beim Namen zu nennen. Dafür kannst du aber auch mit handfesten, hilfreichen Tipps für dein Schreiben rechnen. In diesem Sinne: Dranbleiben!

    Grüße vom Holg ...
    Geändert von The Incredible Holg (11.01.2017 um 15:42 Uhr)

  5. #5
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    Aktuelles Buch: Perverse Peitschenexzesse blutjunger Nonnenschülerinnen :D

    Tach!

    Das klassische Problem der schriftlichen Kommunikation ist die fehlende "Phonetik" - man kann durch Schrift eben keine Betonung transportieren.

    Deshalb bin ich mir jetzt auch noch nicht sicher, wie dieses simpel dahingerotzte "Danke" ohne jede Anrede, Gruß- oder Abschiedsformel aufzufassen ist. Sei es einfach nur nicht böse gemeinte Gedankenlosigkeit, Mangel an Umgangsformen, Sarkasmus oder auch pure Unhöflichkeit.

    Egal, um welche Variante es sich handelt - besonders sympathisch kommt keine davon rüber. Vielleicht solltest du im Zuge der Korrektur auch mal bedenken, wie du hier auftrittst.

    Tschüss!

  6. #6
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    Lieber Eisenmann,

    wie du schon selbst in deinem ersten Satz andeutest kann man nicht immer sofort erkennen wie eine schriftliche Kommunikation zu verstehen ist!
    Mit meinem schlichten Danke ohne Gruß wollte ich mich einfach nur für den Hinweis von Maria bedanken. Ich werde zukünftig allerdings darauf achten nichts mehr einfach "hinzurotzen".

    ciao henndrix

  7. #7
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    Hallo Holg,

    vielen Danke für deine Meinung und Korrektur.

  8. #8
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    Aktuelles Buch: nur Kurzgeschichten

    Hallo Henndrix,

    lies dir am besten durch, wie die anderen Autoren auf die Kommentatoren antworten. Es ist hier gewünscht, auf die Meinungen eingehender zu antworten.. viel Freude hier

    LG

    Thursday

  9. #9
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    Aktuelles Buch: Perverse Peitschenexzesse blutjunger Nonnenschülerinnen :D

    Hi henndrix!

    Das freut mich, dass deine Antwort an maria keinen negativen Touch hatte.
    Wenn es dir hier im Forum gefällt und du etwas länger an Bord bist, wirst du zwangsläufig auch leider mitbekommen, dass immer wieder Autoren auftauchen, die zu sehr auf ihr eigenes Ding fixiert sind, um zu verstehen, dass das Forum hier ein Geben-und-Nehmen-Ding ist.

    Und insbesondere, wenn du dir Mühe mit dem Kommentieren einer Story machst und dann wenig bis gar keine Resonanz kommt oder der Autor mit (negativer) Kritik nicht umgehen kann, ist das enttäuschend.

    Ok, das ist jetzt aber alles "off-topic" - zu deiner Geschichte vorab folgendes:
    Was dir schon mal gut gelungen ist, dass ist die Erschaffung einer dichten Atmosphäre. Der nächtliche Ausflug auf den Dachboden und die damit zusammenhängende Spannung sind schön plastisch dargestellt. Es macht neugierig, weiterzulesen.
    Allerdings erschwert das Fehlen von Absätzen den Lesefluss. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte liest, nachdem du sie überarbeitet hast.

    Viele Grüße
    EISENMANN
    Geändert von Eisenmann (11.01.2017 um 16:08 Uhr)

  10. #10
    Mitglied seit
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    Aktuelles Buch: Daniel Suarez: Influx

    Was ich vergaß zu erwähnen: Ich habe mir erlaubt, die Groß-/Kleinschreibung im Titel zu korrigieren (das können nur Moderatoren). Falls du dir bei der ursprünglichen Kleinschreibung etwas Bestimmtes gedacht hast und das wiederhergestellt haben möchtest, musst du das allerdings Tserk mitteilen, weil ich hier im KC keine Moderatoren-Power habe, sondern nur bei den normalen Kurzgeschichten. Oder ich kann das machen, nachdem der Text zurückgeschoben wurde.

    Grüße vom Holg ...

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