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Das Märchen von Oskar und Ottilie Osterhasi ...

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Das Märchen von Oskar und Ottilie Osterhasi ...

»Pass auf Oskar! Hinter Dir!« Ottilie hoppelt über die Lichtung. Schlägt einen Haken, sodass zwei Steine aus ihrem geschulterten Korb geschleudert werden. Mit einem Luftsprung fängt sie die Steine wieder auf.

Oskar hechelt ihr hinterher. Ein knurrendes Geräusch taucht dicht an seinem Puschelschwanz auf. Ein Wolf!
Oskar bleibt stehen, dreht sich um. »Mensch Wolfram, wir sind doch Freunde!«
Wolfram fletscht die Zähne. »Ich bin heute nicht Wolfram, ich spiele doch den Bello, ein Haus- und Hofhund der Menschen! Grrr…«
»Ich brauche eine Pause, Wolfram!« Oskar wischt sich über das schweißnasse Fell an der Stirn.
Der Wolf verdreht die Augen. »Jetzt nimm‘ doch endlich das Training ernst, Osterhasi!« Mit diesen Worten stürzt sich Wolfram auf Oskar, der so gerade eben über einen Baumstumpf springen kann, um sich zu retten. Sein Korb auf den Schultern wackelt, die Hälfte der Steine verteilt sich auf der Waldlichtung. Die Hälfte verloren, na super, denkt sich Oskar. Wenn das jetzt echte Eier wären. So wird er nie seine Ausbildung abschließen können und die Osterhasenlizenz kriegen, um ein echter Osterhase werden. Stattdessen würde er für immer nur ein Osterhasi bleiben.
Oskar hoppelt weiter. Ottilie hat schon das nächste Level erreicht. Seine Freundin ist so sportlich! Davon kann er mit seinem Bäuchlein nur träumen. Aber die Möhren und Radieschen im Frühjahr schmecken einfach viel zu gut.

Es rattert vor ihm. Mit weit aufgerissenen Augen starrt Oskar auf einen Rasenmähroboter. Woher kommt denn der mitten im Wald?
Unerbittlich rast das Gerät auf ihn zu. Oskar schaut sich um. Hinter dem Baumstumpf steht Wolfram und knurrt.
»Lass mich vorbei!«, ruft Oskar. »Das Ding bringt mich um!«
Doch der Wolf rührt sich keinen Zentimeter. »Wie willst du Ostern überleben, wenn du nicht einmal mit Bellos und Mährobotern klar kommst? Denk erst einmal an die Autos auf den Straßen, wenn du von Garten zu Garten hoppelst!«
Oskar drückt sich an den Baumstumpf, als der Roboter immer näher kommt, Gras fliegt ihm entgegen. Erschöpft drückt er die Augen zu. Er ist noch zu jung, um zu sterben! Und nicht einmal ein richtiger Osterhase!

»Hey, ja!«, ruft es durch den Wald. Oskar öffnet die Augen. Ottilie steht auf dem Mähroboter und schwingt Äste wie ein Ninja durch die Luft, bohrt sie in die Erde, sodass der Roboter nicht weiterfahren kann. Als dieser nur noch summend zwischen den Ästen rotiert, springt Ottilie zu Oskar und drückt ihm ein Kuss auf die Wange. »Mensch, Oskar.«

»Sehr gut, Ottilie!« Oberst Otto Osterhase hoppelt auf die Lichtung. Er bläst in seine Trillerpfeife, direkt neben Oskars Langohr. »Und heute bist du durchgefallen, Oskar Osterhasi. Welches Revier wurde dir für die Abschlussprüfung zugeteilt?«
Oskar wischt sich den Schweiß von der Stupsnase. »Spitzingsee, Schliersee, Tegernsee.«
Der Oberst schüttelt den Kopf und zupft sich an den Barthaaren. »Das Alpenvorland! Für die Bergroute musst du fit sein! Fit wie ein Wiesel! So bekommst du nie deine Osterhasenlizenz. Schau dir Ottilie ...«
Oskar kramt nach der Brille in seiner Latzhose, setzt sie sich auf die Nase. »Ich bin kein Sportler und schon gar kein Wiesel! Ich bin Erfinder. Ihr werdet noch staunen, wie ich die Kinder in den Bergen beliefern werde!«
Oskar wirft den Korb mit den restlichen Steinen ab und hoppelt zurück zu seiner Wohnhöhle. »Ihr könnt mich alle einmal am Puschelschwanz stupsen.«
»Oskar, bleib doch stehen!« Ottilie sprintet an seine Seite. »Du kannst doch nicht so einfach das Training knicken.«
»Das Training! Warum machen die Menschen es uns denn so schwer? Hetzen ihre Hunde auf uns und jetzt auch noch diese Mähroboter! Es ist ja fast so, als wollten sie gar keine Ostereier haben.«
»Aber …« Ottilie zuckt mit den Schultern. »So ist es nun einmal. Das ist der Job! Und die Kinder können nichts dafür, dass die Erwachsenen nicht mehr an uns glauben und lieber mit Autos fahren.«
Oskar bleibt stehen und verschränkt die Arme. »Das müssen wir uns nicht gefallen lassen. Ich kriege meine Osterhasenlizenz dieses Jahr auch anders.«
»Und, wie willst du das machen?«
»Ich habe da so eine Idee!«

In der Wohnhöhle angekommen, setzt sich Oskar Osterhasi an den Schreibtisch, kramt nach Papier und den Zeichenstiften. Er beginnt zu malen. Etwas Ovales, zwei Flügel …
»Was machst du da?«, fragt Ottilie und blinzelt über seine Schulter.
»Einen Bauplan.« Osterhasi leckt sich mit der Zunge über die Barthaare.
»Einen Bauplan? Wofür?« Jetzt ist Ottilies Neugier geweckt.
»Ein Flugzeug.«
»Ein Flugzeug? So wie die Menschen sie haben?« Ottilie hoppelt an seine Seite.
»Ja, damit kann ich über die Alpen fliegen und nicht die Berge hoch- und runterhoppeln muss. Viel zu anstrengend!«
»Aber, aber, woher nimmst du das Benzin?«
»Kerosin. Flugzeuge fliegen mit Kerosin, Ottilie. Aber so eins wird das nicht. Das wird ein Segelflugzeug!«
»Ein Segelflugzeug?«
»Genau, die brauchen keine Motoren. Die werden von Schleppflugzeugen auf Flughöhe gebracht. Durch die Aufwinde gleiten sie dann in der Luft oder steigen sogar wieder.«
»Ist das nicht gefährlich?« Ottilie beäugt kritisch die Zeichnung, auf der mittlerweile deutlich ein Flugzeug zu erkennen ist. »Und du willst dann in jedem Garten landen?«
Oskar kichert. »Das ist todsicher, Ottilie. Und die Eier, die werfen wir dann einfach über den Menschensiedlungen aus der Luft ab.«
»Aber die gehen doch kaputt, Osterhasi.«
»Hm.« Oskar kaut mit seinen Schneidezähnen auf dem Stift herum wie an einer Möhre. »Wir bräuchten, wir bräuchten – ich hab’ es! Wir brauchen Fallschirme für die Eier! Die federn den Absturz ab.«
»Und woher willst du so viele Fall…«
»Das mache ich!« Eine schwarze Spinne seilt sich über Oskars Zeichnung ab. »Absolut mein Fachgebiet.«
»Spinderella! Das ist ja super. Ultraleichtes Material! Du bist ein Schatz.« Vor Freude hüpft Oskar auf dem Stuhl herum.
»Aber nur, wenn ich mitfliegen darf.« Spinderella hebt eines ihrer acht Beine zum Abklatschen an.
Osterhasi nimmt seine Pfote und berührt es damit vorsichtig. »Abgemacht!«

Oskar packt seine Tasche zusammen. »Komm‘ Ottilie. Wir müssen zu den Elstern. Die finden am besten das glänzende Metall bei den Menschen, das wir für den Bau des Segelflugzeugs brauchen. Und die Biber schnitzen uns Sitze. Und dann brauchen wir Vögel, die das Segelflugzeug nach oben ziehen.«
»Die Falken!«, ruft Ottilie. »Die können hoch fliegen, super scharf sehen und sind kräftig.«
»Grandios, dann statten wir Falko auch einen Besuch ab.«

Oskar und Ottilie sind in den nächsten Tagen sehr beschäftigt. Die Tiere des Waldes tragen alles zusammen, um das Segelflugzeug zu bauen. Oskar steht in der Mitte einer Lichtung und gibt Anweisungen, den Bauplan stets in der Hand.
Derweilen spinnt Spinderella in Oskars Wohnhöhle zusammen mit ihren Spinnenfreunden und -freundinnen kleine Fallschirme. Die Hühner legen fleißig Eier. Die Spatzen und Meisen haben kleine Pinsel im Schnabel und bemalen diese mit lustigen Mustern.
Die Ameisen sorgen dafür, dass die kleinen Fallschirme die passenden Farben kriegen und befestigen an jedem Ei einen Fallschirm.
Das ist ein großes Gewusel und Gekrabbel in Oskars Wohnhöhle. Die Tiere arbeiten Tag und Nacht, und wenn Oskar zwischendurch erschöpft einschläft, wird er rasch wieder durch das Gegackere und Geraschel der anderen Tiere geweckt.

Und dann ist Ostersonntag. Das Segelflugzeug steht blitzeblank auf der Lichtung. Die Biber bringen noch ein langes Seil an, an dem in regelmäßigen Abständen Netze hängen. Ein Geschenk von den Fischreihern, die damit angeln gehen.
In den Netzen liegen die Ostereier mit ihren bunten Fallschirmchen. Ella Eichhorn bindet sich eine Sicherung um und setzt sich hinten auf das Flugzeug. »Es kann losgehen!«, ruft sie. »Wir sind startklar!«

Oskar und Ottilie treten aus der Wohnhöhle. Sie tragen Kunstledermützen, aus denen die Ohren schauen, und große Fliegerbrillen. Auf Oskars Schultern sitzt Spinderella. Ebenfalls mit einer klitzekleinen Brille und einer schicken Webmütze in knallrot.
Stolz hoppeln die beiden Osterhasis zum Flugzeug.
Die Falken haben sich schon in Position gebracht. Auch sie werden von den Bibern angebunden. Für die Kappung der Seile ist Erhard Eichhorn zuständig, der sich auf Falko Falke setzt, um ganz vorne zu fliegen.

Oberst Otto Osterhase kommt angerannt. »Ihr seid ja verrückt. Ottilie, da fliegst du nicht mit!«
Ottilie schüttelt den Kopf. »Papa, das ist todsicher! Und nicht gefährlicher als die Haushunde und Mähroboter. Und erst die Autos!«
Der Oberst lässt die Ohren schlapp hängen. Er konnte seiner Tochter noch nie etwas ausreden, was sie sich in den Kopf gesetzt hatte. »Pass aber gut auf dich auf«, sagt er resigniert. »Und dir ziehe ich die Ohren so lang, dass du damit an den Baumkronen hängen bleibst, wenn meiner Tochter was zustößt.« Drohend hebt er den Finger und schaut Oskar grimmig an.

Doch Oskar und Ottilie hören gar nicht mehr richtig zu. Schon sitzen sie im Segelflugzeug. Auf dem silber glänzenden Metall schrieben die Elstern »Eierexpress«.
»Auf geht es!« Oskar gibt das Zeichen, indem er in eine Trillerpfeife bläst, die er dem Oberst stibitzte.
Falko beginnt mit den Flügeln zu schlagen und hebt ab. Die anderen neun Falken, die hinter ihm in Dreiergruppen angeseilt sind, tun es ihm gleich und …

… das Flugzeug steigt mit den Falken auf. Ganz hoch. Die Wolken scheinen zum Greifen nah.
»Ist das toll! So eine Aussicht!«, ruft Spinderella.
»Flughöhe erreicht!«, ruft Falko. »Wir können die Seile kappen!«
Oskar pfeift noch einmal in die Trillerpfeife.
Erhard Eichhorn nagt das erste Seil durch, sodass Falko frei ist. Er hüpft, natürlich gut gesichert, weiter, kappt die anderen Seile. Nun sind alle Falken frei. Erhard sitzt auf einen von ihnen und winkt Oskar, Ottilie, Spinderella und seiner Frau Ella zu.
»Guten Flug euch!«, ruft er. Die Falken machen eine Wendeschleife und fliegen zurück zum Wald.

Das Segelflugzeug gleitet derweilen auf die Voralpen zu.
»Juhu!«, rufen Spinderella und Ottilie. »Oskar, wir fliegen!«
Stolz steuert Oskar nun das Segelflugzeug Richtung Tegernsee. Über einer Menschensiedlung angekommen, gibt er durch einen Pfiff Ella Eichhorn das Zeichen. Sie beißt das letzte Netz an ihrer langen Schleppleine auf. Die Eier fallen heraus und die Fallschirme öffnen sich. Segeln auf die Erde zu.
»Ottilie, es klappt! Die Fallschirme lassen die Eier ganz langsam fallen!« Oskar freut sich sehr und steuert das Flugzeug nun über die Berge nach Schliersee. Zwischendurch beißt Ella noch kleinere Eiernetze für die Kinder auf den Almen durch.

Als alle Eier verteilt sind, haben Oskar und Ottilie schon an Höhe verloren. Es wird Zeit, dass sie auf der Waldlichtung landen. Sanft setzen sie auf. Die anderen Osterhasen und kleinen Osterhasis reihen sich um ihr Segelflugzeug. Einige sind noch ganz geschafft von ihren Ostertouren. Doch Oskars neue Erfindung begeistert sie. Endlich Aussichten auf Ostern ohne Hunde, Mähroboter und Autos!
Sie rufen laut im Chor: »Osterhasis! Osterhasis! Osterhasis!« Werfen Mützen in die Luft.
Oskar und Ottilie steigen auf einen der Flugzeugflügel und verneigen sich.
Schließlich ruft ein Hase »Osterhasen!« Und die anderen fallen klatschend mit ein. »Osterhasen, Osterhasen!«
Der Oberst tritt hervor, an seiner Pfote baumeln zwei Ketten mit bunten Ostereiern dran.
»Oskar und Ottilie«, sagt er feierlich. »Hiermit ernenne ich euch zu echten Osterhasen!«
Oskar und Ottilie hüpfen vom Flügel herunter und lassen sich die Ketten umhängen.
Oskar grinst. »Aber das alles hätten wir nicht geschafft ohne unsere Freunde! Besonderen Dank an die Falken, Spinderella und ihrem Spinnen- und Ameisenteam, den Hühnern und Waldvögeln, den Bibern und natürlich der mutigen Familie Eichhorn!«

Alle jubeln. Ottilies Mutter verteilt Möhrensaft und Möhrenmuffins. An diesem Ostersonntag feiern die Hasen und Tiere des Waldes noch lange, bis sie erschöpft in ihren Wohnhöhlen, Nestern und Sträuchern schlafen gehen.

Und wenn Ihr morgens am Ostersonntag ein Flugzeug seht, dann kann es sein, dass es Oskar und Ottilie sind, die die bunten Ostereier über Euren Garten abwerfen.

 
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Hi @Maedy,

wie süß, ein Ostermärchen! Das ist doch mal was anderes. :)

Die Familienverhältnisse bei den Osterhasis finde ich verwirrend. Ottilie Osterhasi ist die Tochter von Otto Osterhase. Aber auch Oskar wird Osterhasi genannt, obwohl die beiden doch Freunde und nicht Geschwister sind? Wird jeder Osterhase in Ausbildung Osterhasi genannt?

»Pass auf Osterhasi!«
Das ruft Ottilie, oder? Vielleicht kannst du am Anfang mit dem Namen noch etwas aufräumen. Hat mir den Einstieg etwas erschwert.

Und wieso ruft sie das? Um Oskar zu warnen oder um ihn darauf hinzuweisen, dass sie gleich nen coolen Stunt macht? Vielleicht einfach diesen ersten Ausruf weglassen, ich glaub, dann wäre alles klar.

sodass zwei Steine aus ihrem geschulterten Korb geschleudert werden.
Ist den Kindern klar, dass die Steine als Eiersatz im Korb sind? Vielleicht da noch einen kurzen Zusatz zur Erklärung.

Ein knurrendes Geräusch taucht dicht an seinem Puschelschwanz auf. Ein Wolf!
Puschelschwanz! :herz:

Das mit dem Wolf, der gar nicht gefährlich ist und dann aber so tut als wäre er ein böser Hund. Puuh, das ist schon sehr um die Ecke gedacht. Kann ich nicht einschätzen, wie da Kinder, gerade kleinere mit umgehen. Warum nimmst du nicht einfach einen echten Hund, der mit denen befreundet ist?

Oskar wischt sich Schweißperlen von der Stirn.
Das passt für mich nicht so ganz, denn der Hase hat ja Fell auf der Stirn. Vielleicht eher das schweißnasse Fell oder so.

Ottilie hat schon das nächste Level erreicht.
Das nächste Level? Darunter kann ich mir nichts vorstellen.

Davon kann er mit seinem Bäuchlein nur träumen. Aber die Möhren und Radieschen im Frühjahr schmecken einfach viel zu gut.
Ich höre schon die Kinder bei der nächsten Möhre rufen, dass die dick machen. :D

Ich bin Erfinder. Ihr werdet noch staunen, wie ich die Kinder in den Bergen beliefern werde!«
Das finde ich etwas schnell. Vielleicht ist er erst traurig, dass er durchgefallen ist und besinnnt sich danach auf seine Fähigkeiten.

»Ihr könnt mich alle einmal am Puschelschwanz stupsen.«
Ohjaaa, ich will auch. :D

Durch die Aufwinde gleiten sie dann in der Luft oder steigen sogar wieder.
Das ist mir zu sehr Erklärhase.

Wir müssen zu den Elstern. Die finden am besten das glänzende Metall bei den Menschen, das wir brauchen, um das Segelflugzeug zu bauen. Und die Biber schnitzen uns Sitze. Und dann brauchen wir Vögel, die das Segelflugzeug nach oben ziehen.«
»Die Falken!«, ruft Ottilie. »Die können hoch fliegen, super scharf sehen und sind kräftig.«
Total süß, wie da alle zusammen arbeiten.

Die Hühner legen fleißig Eier. Die Spatzen und Meisen haben kleine Pinsel im Schnabel und malen lustige Muster auf die Eier.
Den zweiten Satz etwas umstellen, um die zweiten Eier zu vermeiden.

Darf Oskar denn dann einfach so los? Seine Osterhasenlizenz hat er ja noch nicht. Oder dürfen auch schon Osterhasis Eier verteilen?

Sehr süße Geschichte. Besonders der Gemeinschaftssinn hat mir sehr gefallen. Jeder hat etwas dazu beigetragen, damit das Projekt gelingt.

Die Spannungskurve sinkt nach dem Start rapide ab. Denn eigentlich klappt ja dann alles wie geplant. Vielleicht könntest du zwischendrin noch ein paar Turbulenzen einbauen.

Liebe Grüße und frohe Ostern,
NGK

 
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Liebes @Nichtgeburtstagskind ,

lieben Dank für Deinen Kommentar. Ja, eine Ostergeschichte hat mich gereizt nach der Weihnachtsschnecke. Und ich versuche ja immer, Kindergeschichten ohne religiöse Elemente zu schreiben. Also einfach als Märchen. Das gibt es, nach wie vor, viel zu wenig.

wie süß, ein Ostermärchen! Das ist doch mal was anderes. :)

Ottilie Osterhasi ist die Tochter von Otto Osterhase. Aber auch Oskar wird Osterhasi genannt, obwohl die beiden doch Freunde und nicht Geschwister sind? Wird jeder Osterhase in Ausbildung Osterhasi genannt?
Ich habe versucht, das etwas klarzustellen. Osterhasis sind die kleinen Osterhasen ohne Prüfung. Erst nach bestandener Prüfung dürfen sie sich Osterhase nennen. Mit der Familie, bei Hasen eh kaum zu durchblicken, hat das nichts zu tun. Otto und Ottilie sind aber Tochter und Vater, wie man am Namen sieht ;)
Und wieso ruft sie das? Um Oskar zu warnen oder um ihn darauf hinzuweisen, dass sie gleich nen coolen Stunt macht? Vielleicht einfach diesen ersten Ausruf weglassen, ich glaub, dann wäre alles klar.
Ja, um ihn vor Wolfram zu warnen. Ich habe das auch versucht, klarzustellen.
Ist den Kindern klar, dass die Steine als Eiersatz im Korb sind? Vielleicht da noch einen kurzen Zusatz zur Erklärung.
Da habe ich etwas eingefügt. Nicht gleich im ersten Absatz, weil das so tellig war. Aber als Oskar die Eier verliert. Da denkt er sich was.
Das mit dem Wolf, der gar nicht gefährlich ist und dann aber so tut als wäre er ein böser Hund. Puuh, das ist schon sehr um die Ecke gedacht. Kann ich nicht einschätzen, wie da Kinder, gerade kleinere mit umgehen. Warum nimmst du nicht einfach einen echten Hund, der mit denen befreundet ist?
Hm, da bin ich einmal auf das Zielgruppenfeedback gespannt. Ich habe die Stelle auch etwas umformuliert und Wolfram sagt jetzt, dass er „Bello“ spielt. Eigentlich fände ich schon irgendwie schöner, wenn die Waldtiere unter sich bleiben.
schweißnasse Fell
Super Idee. Gekauft.
Das nächste Level? Darunter kann ich mir nichts vorstellen.
Da bin ich auch einmal gespannt. „Level“ ist ja aus dem Computerspielen. Das müssten die Kids von heute eigentlich verstehen. :lol:
Ich höre schon die Kinder bei der nächsten Möhre rufen, dass die dick machen. :D
:D – meine Rache für das Babysitten.
Das finde ich etwas schnell. Vielleicht ist er erst traurig, dass er durchgefallen ist und besinnnt sich danach auf seine Fähigkeiten.
Ich habe da jetzt auch noch ein bisschen umformuliert. Ich sehe ihn eher wütend.
Ohjaaa, ich will auch. :D
Ich auch. :kuss:
Das ist mir zu sehr Erklärhase.
Ja, da ist Oskar wirklich Erklärhase —> tolles Wort! Aber ein bisschen müssen die Kleinen auch lernen, nicht wahr?
Den zweiten Satz etwas umstellen, um die zweiten Eier zu vermeiden.
Ich habe da etwas mehr umgestellt. Ist mir schon beim Vorlesen aufgefallen, dass da ziemlich viele Eier rollen.
Darf Oskar denn dann einfach so los? Seine Osterhasenlizenz hat er ja noch nicht. Oder dürfen auch schon Osterhasis Eier verteilen?
Das habe ich oben klargestellt. Dass das die Abschlussprüfung ist. Das habe ich die ganze Zeit so gedacht, aber irgendwie nicht in den Text geschrieben. Danke für das Anstupsen!
Die Spannungskurve sinkt nach dem Start rapide ab. Denn eigentlich klappt ja dann alles wie geplant. Vielleicht könntest du zwischendrin noch ein paar Turbulenzen einbauen.
Ja, da habe ich auch drüber nachgedacht. Aber ich wollte in der Geschichte auf keinen Fall Ängste schüren, z. B. vor dem Fliegen. Ich wollte das eher als was Schönes darstellen und Segelflugzeug ist ja eigentlich was Tolles und in dem Fall ja sogar umweltschonend, weil sogar die Falken ökologisch abbaubar sind ;)

Ich habe daher auch das Krabbelgetier von Anfang an freundlich dargestellt. Erst dachte ich, dass vielleicht Ottilie oder Oskar erschrecken und die Spinne sich erst beweisen muss. Aber dann dachte ich, warum solche Vorurteile stützen. Spinne ist einfach nett, basta.

Sehr süße Geschichte. Besonders der Gemeinschaftssinn hat mir sehr gefallen. Jeder hat etwas dazu beigetragen, damit das Projekt gelingt.
Darauf kam es mir hauptsächlich an. Die haben das als Team gelöst und alle haben Osterhasi geholfen, dass er zum Osterhasen wird.

Dir noch einen schönen Ostermontag.
Liebe Grüße
Mae

 
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Hallo @Maedy ,

so gerade schaffe ich es noch, deine Geschichte an Ostern zu lesen.

Die Protagonisten bleiben zwar recht oberflächlich, aber für eine Kindergeschichte wird es m.E. ausreichend sein. Durch die Vielzahl der "Personen" könnte es jedoch gerade für Kinder nicht einfach sein, nicht schon früh den Faden zu verlieren.

Insgesamt unterhaltsam geschrieben, nach dem Motto: Es gibt immer auch eine andere Lösung. Vor allem, wenn alle zusammenhalten. Und du hast kreative Namensideen!

Habe ich gerne gelesen als kurzweilige Unterhaltung, hier noch einige Details:

Mit einem Luftsprung fängt sie die Steine wieder auf und katapultiert sie zurück in den Korb.
Ich hätte hier eher damit gerechnet, dass sie die Steine direkt mit dem Korb fängt, anstatt sie vorher irgendwie aufzufangen. Finde ich so irgendwie schwer vorstellbar ...

»Sehr gut Ottilie
Komma nach "gut" (?)

»Was machst du da?«, fragt Ottilie, blinzelt über seine Schulter.
Ich würde hier ein "und" statt dem Komma verwenden.

»Ja, damit kann ich über die Alpen fliegen und muss nicht über die Berge hoppeln.
Vorschlag: "... und muss nicht die Berge hoch- und runterhoppeln."

»Kerosin. Flugzeuge fliegen mit Kerosin, Ottilie. Aber so ein Flugzeug wird das nicht. Das wird ein Segelflugzeug
Ggf. der zweite Satz: "Aber so eins wird das nicht."

Und die Eier, die werfen wir dann einfach über die Menschensiedlungen aus der Luft ab.«
den

»Spinderella! Das ist ja super. Ultraleichtes Material! Du bist ein Schatz.«
Coole Namensidee! :)

Spinderella hebt eines ihrer acht Beine zum Abklatschen an.
Osterhasi nimmt seine Pfote und berührt damit vorsichtig Spinderellas entgegengestrecktes Bein.
"... und berührt es damit vorsichtig."

Die finden am besten das glänzende Metall bei den Menschen, das wir brauchen, um das Segelflugzeug zu bauen.
"..., das wir für den Bau des Segelflugzeugs brauchen." (ein Komma gespart)

Ebenfalls mit einer klitzekleinen Brille und einer schicken Webmütze in Knallrot.
Wird es kleingeschrieben?

Für die Kappung der Seile ist Erhard Eichhorn zuständig, der sich auf Falko Falke setzt, der ganz vorne fliegen wird.
Vorschlag für den abschließenden Nebensatz: "..., um ganz vorne zu fliegen."

Er konnte seiner Tochter noch nie etwas ausreden, was sie sich in den Kopf setzte.
gesetzt hatte (?)

»Oskar wir fliegen!«
Komma nach "Oskar"

Über eine Menschensiedlung angekommen, gibt er durch einen Pfiff Ella Eichhorn das Zeichen.
einer

Sie beißt das letzte Netz an ihrer langen Schleppleine auf. Die Eier fallen heraus und die Fallschirme öffnen sich. Sie segeln auf die Erde zu.
Satzbeginn

Und wenn Ihr morgens am Ostersonntag ein Flugzeug seht, dann kann es sein, dass es Oskar und Ottilie sind, die die bunten Ostereier über Euren Garten abwerfen.
ihr (? / du sprichst damit ja mehrere an) ;
"..., die bunte Ostereier über euren Gärten abwerfen."

Danke für die unterhaltsame Geschichte und viele Grüße,
Rob

 
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Hallo @Rob F ,

nochmals dickes “Sorry” für die lange Wartezeit. Ich habe dich nicht vergessen, mich aber etwas in Kurzgeschichten und realer Arbeit verheddert. :heul:
Danke für die Erinnerung. Das hat mich jetzt motiviert, mich doch noch heute an die Korrektur zu setzen :bib::peitsch:

so gerade schaffe ich es noch, deine Geschichte an Ostern zu lesen.
Prima. Das war auch der Grund, dass ich sie noch schnell eingestellt habe. Eigentlich war das eine Baustelle zu viel, aber nach Ostern machte sie einfach keinen Sinn.
Durch die Vielzahl der "Personen" könnte es jedoch gerade für Kinder nicht einfach sein, nicht schon früh den Faden zu verlieren.
Hm, bislang kamen noch keine Klagen. Ich beobachte das einmal.
Ich hätte hier eher damit gerechnet, dass sie die Steine direkt mit dem Korb fängt, anstatt sie vorher irgendwie aufzufangen. Finde ich so irgendwie schwer vorstellbar ...
Geändert.
Vorschlag: "... und muss nicht die Berge hoch- und runterhoppeln."
Super Idee. Danke!
Coole Namensidee! :)
Ich habe als Kind Spinnen immer Spinderellas genannt. Das lag für mich nahe.
... und berührt es damit vorsichtig."
Gekauft
Vorschlag für den abschließenden Nebensatz: "..., um ganz vorne zu fliegen."
Ebenfalls!
Danke für die unterhaltsame Geschichte und viele Grüße,

Gerne geschehen. Ich habe Deine Formulierungsvorschläge und Fehlerkorrekturen alle übernommen, auch wenn ich nicht auf jede hier eingegangen bin. Danke insbesondere für die Formulierungsvorschläge. Du bist echt ein guter Lektor :herz:. Manchmal ist man wirklich betriebsblind.

Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und hoffe, Du musst beim nächsten Kommentar nicht so lange warten :cry: .

Liebe Grüße
Mae

 

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