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Das Paar

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Das Paar

Er stand an ihrer Tür. Schon lange hatte er diesen Augenblick herbeigesehnt. Nun war er endlich gekommen! Der Moment, wo er wieder bei ihr war. Nun konnte er alles, was in den letzten Wochen an harter Arbeit auf ihn zugekommen war vergessen. Sie stand vor dem Spiegel und setzte sich gerade einen ihrer schönen großen Ohrringe ein, die er so mochte. Unter ihrem roten Kleid trug sie, na was wohl, das was ihn so unheimlich reizte. Dann hörte sie die Klingel und über ihre schönen roten Lippen zog sich ein breites Lächeln. Nun löste sich bei ihr die vor Sehnsucht schon verspannte Haltung. Endlich war er da! Endlich! Hastig eilte sie zur Tür und öffnete ihm. Beide sahen sich in die Augen. Auch über seine Lippen breitete sich ein strahlendes Lächeln aus. Er konnte ihre weißen, tadellosen Zähne sehen, die ebenso schön glänzten wie ihre braunen, warmen Augen. Seine Augen waren so blau wie das Meer und sie glänzten wie die Sonne, die auf den Meeresspiegel schien. Sie liebte diesen Anblick, aber noch viel mehr liebte sie ihn. Seine wunderbare Zärtlichkeit und seine überaus große Leidenschaft. Genau das war es auch, was er an ihr so liebte. Und nun war es wieder so weit. „Hallo mein Liebster!“ Sie nahm ihn in die Arme. „Hallo mein Schatz!“, sagte er darauf und nahm sie ebenso liebevoll in den Arm. „Ich hab Dich so vermisst. Ich hab mich so nach Dir gesehnt.“ „Ich mich auch nach Dir.“ Ihre weichen Hände streichelten über sein Hemd. Dabei spürte er ihre Fingerspitzen, die ihn so schön kitzelten. Dieses herrlich erregende Kribbeln. „Du siehst sehr erschöpft aus.“ „Ich weiß.“ Er senkte den Kopf. „Im Betrieb hetzen sie uns ganz schön. Demnächst sollen noch mehr Leute entlassen werden. Wie sollen wir diese Arbeit nur bewältigen.“ Er senkte den Kopf. „Bei uns ist es auch nicht anders. In letzter Zeit geht es aber wieder.“ Sie lächelte ihn an. „Schön, dass Du da bist“, sagte sie leise. Langsam hob er wieder den Kopf und lächelte auch. Sie zog ihn in die Wohnung und beide vielen in einen wunderbaren, tiefen Kuss. Sie küsste so wunderbar. So leidenschaftlich und verlangend. Langsam löste sie sich von ihm, lächelte und sagte: „Komm mein Liebster.“ Beide gingen ins Wohnzimmer und tranken Wein. „Hast Du noch Hunger?“, fragte sie. „Nein, ich hab schon gegessen. Das heißt, Hunger hab ich schon. Aber auch etwas ganz anderes“. Er lächelte verschmitzt. Sie wusste schon was und grinste. „Aber vorher gehst Du duschen.“ „Alleine?“ „Ich hab schon geduscht.“ „Schade, ich hätte gerne mit Dir zusammen...“ „Vielleicht morgen.“ Sie ging zum Fenster. „Mein Gott, Du kannst es ja kaum erwarten. Möchtest Du mich nicht erst mal mit einer schönen Massage verwöhnen?“ „Entschuldige Schatz. Es ist nur schon so lange her. Natürlich möchte ich.“ Er kam auf sie zu. „Leg Dich auf die Couch und mach es Dir bequem.“ „Nein, lass uns ruhig schon ins Schlafzimmer gehen.“ Beide gingen in das Schlafzimmer, sie zog sich ihr rotes Kleid und ihre Schuhe aus und breite sich auf dem mit Seide bezogenen Bett aus. Nun sah er ihre schwarze Spitzenunterwäsche, seine große Leidenschaft. „Ich bin in letzter Zeit so verspannt.“, stöhnte sie etwas. „Komm, massier‘ mich.“ Langsam öffnete er ihren BH um ihren Rücken zu massieren. Seine sanften Hände kneteten ihren Rücken. Er sah sie vor sich, halb nackt. Sie war so schön. Und sie roch so wunderbar. Während er sie massierte gab sie ein angenehmes Stöhnen von sich. „Das tut gut. Oh ja, das tut so gut.“, gab sie wohlig hervor. „Was für ein Glück ich doch hab‘, dass ich Dich habe.“ Er massierte sie lange, nahm auch ein wenig von dem Massageöl auf ihrem Nachtschrank. Liebevoll und kräftig zugleich entspannte er ihre Schultern und ihren Rücken. Dabei wanderten seine Hände immer weiter nach unten. Nun begann er auch ihre Hüften und ihren Po zu massieren. Dabei wanderten seine Hände unter ihr schwarzes Spitzenhöschen. Sie gab die ganze Zeit angenehme Seufzer von sich. Ihre Augen hatte sie genüsslich geschlossen. Nach der Massage drehte sie sich um und gab ihm einen langen Kuss. Dann ging er duschen. Nach dem er frisch und wohlduftend aus dem Bad kam lag sie schon nackt auf ihrem Bett. Langsam breite sie die Arme aus. „Komm“, sagte sie. „Komm.“ Er kam auf sie zu. Er war ebenso nackt wie sie. Liebevoll nahmen sie sich beide in die Arme und küssten sich, wunderbar leidenschaftlich. Genüsslich schlossen sie dabei die Augen. Seine Hände wanderten über ihre herrlichen Brüste, während sie mit ihren Fingerspitzen seinen Hals kitzelte. Das liebte er besonders, das wusste sie. Ein wunderbares Kribbeln zog sich dann immer durch seinen ganzen Körper. Dasselbe Gefühl, was sie auch empfand, wenn er mit seinen Fingerspitzen ihre Brüste streichelte. Seine Hände wanderten weiter über ihren braun gebrannten Körper, ihre zarten Hände über seinen. Liebevoll küsste er ihren Hals und von da aus, langsam herunter, ihre Brüste. Sie zog hastig die Luft in sich ein und atmete sie genüsslich wieder aus. „Beiß mich“, flüsterte sie sehnsüchtig. „Beiß mich. Ganz, ganz zärtlich...“ Er knabberte zärtlich an ihren Brüsten. Das liebte sie am meisten. Das merkte er deutlich, als sie begann, heftiger zu atmen. Dabei streichelte sie seinen Kopf. Und ihre Fingerspitzen wanderten weiter über seinen Hals und seine Schultern. Das war so schön, dass auch er heftiger atmete und stöhnte, während er an ihrem Busen knabberte. Sie stöhnte lauter und heftiger. Und dabei wurden ihre Küsse und ihre Berührungen gleichzeitig immer intensiver, immer schöner, immer herrlicher. „Du bist so wunderbar“, stöhnte er genüsslich. „Du auch.“, erwiderte sie. Sie küssten sich immer mehr. Seine Küsse wanderten nun über ihren Bauch, bis runter zu ihren langen, braunen Beinen. Von den Beinen küsste er sich herunter, bis zu ihren Füßen. Und auch diese begann er leidenschaftlich zu küssen und an ihnen zu knabbern. Das liebte sie ebenfalls sehr. „Oh jaaa. Du bist so wunderbar. Mehr, meeehr.“, seufzte sie. Und er gab ihr mehr. Nun griff er an ihren Hintern, während er gleichzeitig an ihren Busen knabberte. Das raubte ihr fast den Verstand. Es war so schön, so umwerfend gewaltig. In ihr drinnen brach ein Vulkan aus. Heftig fasste sie an seinen Rücken. „Oh jaaa, mein Schatz. Ich liebe Dich, ich lieeebe Dich. Mehr als alles andere.“, seufzte sie. „Ich Dich auch, Schatz“, flüsterte er leise und genussvoll. Dann vielen sie wieder in einen langen Zungenkuss. Nachdem er sich zärtliche löste, knabberte er nun an ihren Ohrläppchen. Er knabberte nicht nur, sondern saugte auch ein wenig daran. Ihre Hände glitten über seine starke Brust, seinen flachen Bauch, bis zu seinem, schon sehr steif gewordenes Glied, welches sie nun mit ihrer Hand massierte. Das empfand er als sehr, sehr wohltuend. Seine Lust steigerte sich bis zum äußersten, ebenso wie ihre. Dann sahen sich beide in die Augen. Sie sah ihn an wie ein wildes Tier, was kurz davor war, seine Beute zu verschlingen. „Willst Du?“, stöhnte sie. „Jaaa“, gab er zurück. Er streifte sich ein Kondom über und führte sein Glied langsam in sie ein. Und dann taten sie es miteinander. So heftig wie seit langem nicht mehr. Es war, als ständen ihre Körper vor Leidenschaft in Flammen. Als würden sie vor Leidenschaft zerschmelzen. Heftig küssten sie sich. Sie bissen sich, so feurig und sie leidenschaftlich. Als wenn sie sich gegenseitig verschlingen wollten. Dann zuckte sie plötzlich zusammen, woraufhin sie ein lautes Stöhnen von sich gab, was dann immer leiser wurde. Kurz darauf zuckte auch er zusammen und brachte stieß ebenfalls ein Stöhnen aus. Beide brachen dann vor Erschöpfung zusammen. Sie nahmen sich in die Arme und küssten sich, nun wieder sehr sanft. Danach legten sich beide nebeneinander. „Das war wunderbar“, stöhnte er leise. „Das war mehr als wunderbar“ „Oh ja“, sagte sie leise mit geschlossenen Augen. „So lange hab ich es vermisst. Und jetzt war es doppelt so schön.“ Sie rückten ganz eng zusammen, nahmen sich liebevoll in die Arme und schmusten noch miteinander. Danach schliefen sie zusammen ein. Am nächsten Morgen stand er schon früh auf, um Brötchen zu kaufen. Sie schlummerte noch friedlich vor sich hin und kuschelte sich in die seidene Bettwäsche. Das er schon weg war merkte sie gar nicht. Er machte für sie beide schon die Brötchen zurecht und kochte Kaffee. Nachdem er alles zubereitet hatte kam er, mit dem Frühstück auf einem Tablett, zu ihr ins Schlafzimmer. Er sah, wie sie im Bett lag. Sie schlief friedlich vor sich hin. Er stellte das Tablett ab und näherte sich ihr. Langsam beugte er sich über sie und küsste sie liebevoll. Zärtlich küsste er ihre Lippen, bis sie davon wach wurde. Ebenso liebevoll wie er sie geweckt hatte küsste sie nun auch ihn. Ihre Küsse wurden intensiver. Dann löste sie sich langsam und öffnete langsam ihre Augen. Über ihre Lippen zog sich ein Lächeln. „Das ist sehr lieb von Dir“, sagte sie als sie das Tablett sah, von dem der Duft des frischen Kaffees zu ihr herüber stieg. „Für Dich mach ich das doch gern“, sagte er sanft. „Komm, setz Dich zu mir“, sagte sie, während sie sich im Bett aufsetzte. Er kam zu ihr ins Bett und rückte nahe zu ihr. Sie war noch so schön warm. Er nahm ein halbes Brötchen und wollte sie damit füttern. Sie fütterte ihn ebenfalls, mit einem Honigbrötchen. Das machten sie beide immer. Und sie hatten immer viel Spaß dabei. Sie lachte etwas, als sie sich gegenseitig fütterten, sie fand es immer sehr amüsant. Auch er lachte dabei. Nach dem Frühstück stellten sie das Tablett zur Seite. „Du hast Marmelade auf der Nasenspitze“, sagte er zu ihr. Langsam beute er sich zu ihr, um ihr die Marmelade von der Nasenspitze zu lecken. Sie lachte und kniff die Augen zusammen. Danach öffnete sie ihre Augen wieder langsam. Sie lächelte wieder so wunderbar. Ihre Hände wanderten unter sein halb geöffnetes Hemd, während seine Hände ihre herrlichen, tadellos geformten Beide streichelten und langsam unter ihr Höschen wanderten. „Komm“, sagte sie. Er rückte ganz nah zu ihr und sie fielen wieder in einen langen, intensiven Kuss. „Ich liebe Dich“, sagte er sehnsüchtig. „Ich liebe Dich so.“ „Ich Dich doch auch“, gab sie liebevoll von sich. „Mit Dir ist es immer so schön, so wunderbar, so....herrlich.“ Sie küsste ihn wieder und drückte ihn ganz fest an sich. „Mit Dir auch“, flüsterte sie. Ihr wunderbares Liebesspiel begann nun wieder von vorn. Sie konnten nie genug voneinander bekommen. Sie waren sehr, sehr glücklich miteinander

 
Monster-WG
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Lieber @Sebastian79MS

ich habe gerade Deine Geschichte gelesen. Was mir hier fehlt ist eine Entwicklung. Eine Kurzgeschichte sollte einen Plot haben, es sollte einen Spannungsaufbau und eine Entwicklung geben, Du beschreibst lediglich die Liebes-/ Sexszene eines Paares.
Du machst ganz viele der typischen Anfängerfehler. Das kann man mit viel Übung verbessern. Lässt sich alles lernen.
Ich empfehle Dir, Deinen fertigen Text mit einem Füllwörtertest prüfen zu lassen, ebenso könntest Du den Repetition Detector anwenden. So lassen sich viele Wörter ausmerzen, die der Text nicht braucht.
Das mit den unnötigen Adjektiven musste ich auch erst lernen und muss auch heute immer drauf achten. Wenn mein Text fertig ist markiere ich alle Adjektive farbig und schau mir an, was es wirklich braucht und was weg kann.
Zu der Szene an sich: mir ist aufgefallen, dass es da nur von unnötigen Adjektiven wimmelt und sehr viele Wiederholungen der selben Worte vorkommen. Auch ist es etwas mühsam mit dem Lesen, da Du weder neue Zeilen beginnst, wenn die Personen wechseln, noch Absätze verwendest. Durch die vielen Wiederholungen wird das ganze etwas langatmig, an einigen Stellen auch too much. Du könntest deutlich kürzen. Ebenso würde ich Dir empfehlen, Dich mit show, dont tell zu beschäftigen und die Sinne des Lesers mehr anzusprechen. Dann wechselst Du mitten im Fließtext die Perspektiven. Ich würde aus einer Perspektive schreiben. Wenn Du tatsächlich beide benutzen möchtest, dann jeweils einen neuen Absatz beginnen.
Letztendlich erfahre ich recht wenig über die beiden. Sie sind scharf aufeinander, haben stressige Jobs, haben großartigen Sex und lieben sich. Ich erlebe zwar intime Momente der beiden, dennoch enwickle ich keine Nähe zu den Protagonisten. Zeig dem Leser doch ein paar Ecken und Kanten, nimm ihn mit auf die Reise der beiden. Wie haben sie sich kennengelernt? Was macht sie aus? Was ist die Entwicklung? Gab es Hürden, ehe sie zusammenkamen.
Dein Schreibstil ist nicht schlecht, der Text ist flüssig geschrieben - da kannst Du drauf aufbauen.

Und noch ein kleiner Tipp: Lies Dir den eigenen Text mal selbst laut vor.

Hier ein paar konkrete Leseeindrücke:

Er stand an ihrer Tür. Schon lange hatte er diesen Augenblick herbeigesehnt. Nun war er endlich gekommen! Der Moment, wo er wieder bei ihr war. Nun konnte er alles, was in den letzten Wochen an harter Arbeit auf ihn zugekommen war vergessen. Sie stand vor dem Spiegel und setzte sich gerade einen ihrer schönen großen Ohrringe ein, die er so mochte. Unter ihrem roten Kleid trug sie, na was wohl, das was ihn so unheimlich reizte. Dann hörte sie die Klingel und über ihre schönen roten Lippen zog sich ein breites Lächeln.

Mitten im Absatz der Perspektivwechsel. Ist nicht wirklich ratsam.
Entweder erstmal nur aus einer Perspektive schreiben, oder wenn Du die Perspektive wechselst, einen neuen Absatz beginnen.
Bereits hier verwendest Du viel zu viele unnötige Adjektive. Einige Dinge kannst Du direkt streichen, da sie unnötig sind. In der Kürze liegt die Würze :)
Du hast zwei Sätze mit "nun" begonnen.


Nun löste sich bei ihr die vor Sehnsucht schon verspannte Haltung.

Hier schon wieder "nun".
Auch klingt das ein wenig hölzern.
Vorschlag: Das Warten hatte ein Ende. Die Anspannung in ihrem Körper löste sich. Da war plötzlich Vorfreude, eine Leichtigkeit, die sie lächeln ließ.

Er konnte ihre weißen, tadellosen Zähne sehen, die ebenso schön glänzten wie ihre braunen, warmen Augen. Seine Augen waren so blau wie das Meer und sie glänzten wie die Sonne, die auf den Meeresspiegel schien.

Uff. Also das liest sich weder sexy noch erotisch. Diese ganzen Detailbeschreibungen braucht es auch gar nicht. Außerdem ist das tell. Warum zeigst Du nicht, was passiert? Das ganze liest sich ziemlich schwülstig. Und auch hier wechselst Du mitten im Fließtext die Perspektive.
Eine Doppelung ist auch drin.

Und nun war es wieder so weit. „Hallo mein Liebster!“ Sie nahm ihn in die Arme. „Hallo mein Schatz!“, sagte er darauf und nahm sie ebenso liebevoll in den Arm. „Ich hab Dich so vermisst. Ich hab mich so nach Dir gesehnt.“ „Ich mich auch nach Dir.“

Schon wieder "nun".
Wenn die Personen wechseln, würde ich eine neue Zeile beginnen.
Du/ Dich/ Dir schreibt man in den Dialogen klein.

Vorschlag:
Er breitete die Arme aus, sie sank an seine Brust. "Hallo mein Liebster."
"Hallo mein Schatz", flüsterte er in ihr Ohr. "Ich hab dich so vermisst." (Das mit dem Sehnen kannst Du weglassen, da es redundant ist."
"Du hast mir auch gefehlt."

Auch hier würde ich show dont tell verwenden. Lass den Leser die Sehnsucht spüren. Wie lange haben sie sich nicht gesehen? Haben sie miteinander telefoniert, sich geschrieben? War es wirklich nur der Arbeitsstress, der sie von einem Treffen abgehalten hat?

Ihre weichen Hände streichelten über sein Hemd. Dabei spürte er ihre Fingerspitzen, die ihn so schön kitzelten. Dieses herrlich erregende Kribbeln. „Du siehst sehr erschöpft aus.“ „Ich weiß.“

Auch hier zu viele unnötige Adjektive.

Vorschlag: Er spürte ihre Hände. Wie sie sein Hemd aufknöpfte. Die Fingerspitzen glitten über seine nackte Haut.

Sie zog ihn in die Wohnung und beide vielen in einen wunderbaren, tiefen Kuss. Sie küsste so wunderbar. So leidenschaftlich und verlangend. Langsam löste sie sich von ihm, lächelte und sagte: „Komm mein Liebster.“ Beide gingen ins Wohnzimmer und tranken Wein. „Hast Du noch Hunger?“, fragte sie.

Auch hier too much an Adjektiven. Das braucht es alles nicht, um Erotik entstehen zu lassen. Die Frage nach dem Hunger hat mich bisschen rausgerissen. Ist an dieser Stelle irgendwie unpassend.

„Nein, ich hab schon gegessen. Das heißt, Hunger hab ich schon. Aber auch etwas ganz anderes“. Er lächelte verschmitzt. Sie wusste schon was und grinste. „Aber vorher gehst Du duschen.“ „Alleine?“ „Ich hab schon geduscht.“ „Schade, ich hätte gerne mit Dir zusammen...“ „Vielleicht morgen.“ Sie ging zum Fenster. „Mein Gott, Du kannst es ja kaum erwarten. Möchtest Du mich nicht erst mal mit einer schönen Massage verwöhnen?“ „Entschuldige Schatz. Es ist nur schon so lange her. Natürlich möchte ich.“

Das mit dem Duschen finde ich unangebracht, damit unterbrichst Du die Leidenschaft. Ich meine, die beiden wissen ja, wofür sie sich treffen, da gehe ich mal schwer davon aus, dass der Kerl daheim geduscht hat, oder kommt er direkt von der Arbeit? Hatte keine Zeit mehr dafür? Das könntest Du z.B. in der Einstiegszene andeuten.
Die unnötigen Füllwörter würd ich streichen.
"Aber auf etwas ganz anderes"

Auch hier deutest Du an, dass es lange her ist. Wie lange denn? Tage? Wochen? Monate?

Er kam auf sie zu. „Leg Dich auf die Couch und mach es Dir bequem.“ „Nein, lass uns ruhig schon ins Schlafzimmer gehen.“ Beide gingen in das Schlafzimmer, sie zog sich ihr rotes Kleid und ihre Schuhe aus und breite sich auf dem, mit Seide bezogenen Bett aus. Nun sah er ihre schwarze Spitzenunterwäsche, seine große Leidenschaft. „Ich bin in letzter Zeit so verspannt.“, stöhnte sie etwas. „Komm, massier‘ mich.“ Langsam öffnete er ihren BH um ihren Rücken zu massieren. Seine sanften Hände kneteten ihren Rücken. Er sah sie vor sich, halb nackt. Sie war so schön. Und sie roch so wunderbar.

Da sind Doppelungen drin und wieder viele unnötige Adjektive.
"Sie roch wunderbar" - das ist Tell. Nach was riecht sie denn? Sprich die Sinne der Leser an.

Vorschlag:
Er kam auf sie zu. "Warum legst du dich nicht auf die Couch und machst es dir bequem?"
"Nein. Lass uns ins Schlafzimmer gehen."
Bereitwillig folgte er ihr, sah zu, wie sie die Heels wegkickte, das Kleid (das es rot war hattest Du anfangs schon erwähnt) abstreifte und sich auf die seidigen Laken sinken ließ. Sie trug die schwarze Spitzenunterwäsche, die er so liebte.
"In letzter Zeit bin ich ziemlich verspannt", sagte sie mit einem verführerischen Lächeln. "Komm! Massier mich!"
Er öffnete ihren BH, griff nach dem Massageöl, das auf dem Nachttisch stand und begann ihren Rücken zu kneten. Sein Blick ruhte auf ihrem Körper, den sanften Rundungen. Einen Moment lang unterbrach er die Massage, vergrub sein Gesicht in ihrem Haar, sog den Duft nach Lavendel und Kokos in sich ein.

Während er sie massierte gab sie ein angenehmes Stöhnen von sich. „Das tut gut. Oh ja, das tut so gut.“, gab sie wohlig hervor.

Unschöne Doppelung.
Vorschlag: Während er sie massierte, stöhnte sie immer wieder hingebungsvoll. "Das tut gut. Oja!"

Was für ein Glück ich doch hab‘, dass ich Dich habe.“ Er massierte sie lange, nahm auch ein wenig von dem Massageöl auf ihrem Nachtschrank. Liebevoll und kräftig zugleich entspannte er ihre Schultern und ihren Rücken.

Das könntest Du eigentlich komplett streichen. Das macht den Text langatmig.

Dabei wanderten seine Hände immer weiter nach unten. Nun begann er auch ihre Hüften und ihren Po zu massieren. Dabei wanderten seine Hände unter ihr schwarzes Spitzenhöschen.

Unnötige Füllwörter und Doppelungen.

Vorschlag: Seine Hände wanderten weiter nach unten, verweilten auf ihren Hüften, dem Po. Er schob seine Finger unter ihr Höschen (das es schwarz und aus Spitze hattest Du schon.)

Sie gab die ganze Zeit angenehme Seufzer von sich. Ihre Augen hatte sie genüsslich geschlossen. Nach der Massage drehte sie sich um und gab ihm einen langen Kuss.

Das mit den Seufzern würde ich streichen. Das ist too much. Du hattest ja oben schon erwähnt, dass sie immer wieder stöhnt.

Dann ging er duschen. Nach dem er frisch und wohlduftend aus dem Bad kam lag sie schon nackt auf ihrem Bett. Langsam breite sie die Arme aus. „Komm“, sagte sie. „Komm.“ Er kam auf sie zu. Er war ebenso nackt wie sie. Liebevoll nahmen sie sich beide in die Arme und küssten sich, wunderbar leidenschaftlich.

Das mit dem Duschen stößt mir auch hier wieder auf.
Hätte er ja dann mal vor der Massage machen können und bevor er ihr die Finger unter den Slip schiebt.
Auch hier wieder viel zu viele unnötige Adjektive und Doppelungen.

Genüsslich schlossen sie dabei die Augen. Seine Hände wanderten über ihre herrlichen Brüste, während sie mit ihren Fingerspitzen seinen Hals kitzelte.

Unnötige Adjektive. Unter herrlichen Brüste kann ich mir wenig vorstellen. Das klingt nicht besonders erotisch. Warum wirst Du nicht konkreter. Show, dont tell!

Das liebte er besonders, das wusste sie. Ein wunderbares Kribbeln zog sich dann immer durch seinen ganzen Körper. Dasselbe Gefühl, was sie auch empfand, wenn er mit seinen Fingerspitzen ihre Brüste streichelte.

Das Wort wunderbar benutzt Du sehr oft. Sagt nicht wirklich viel aus.

Seine Hände wanderten weiter über ihren braun gebrannten Körper, ihre zarten Hände über seinen. Liebevoll küsste er ihren Hals und von da aus, langsam herunter, ihre Brüste. Sie zog hastig die Luft in sich ein und atmete sie genüsslich wieder aus.

Und hier geht es weiter mit den Adjektiven. Liebevoll, langsam und genüsslich scheinen u.a. Deine Lieblingswörter zu sein.

Vorschlag:
Seine Hände wanderten weiter über ihren Körper, während er die Berührungen ihrer Hände auf seiner Haut genoss. Er benetzte ihren Hals mit Küssen, tastete sich weiter nach unten, ließ seine Zunge um ihre Brustwarzen kreisen. Ihr Atem beschleunigte sich.

„Beiß mich“, flüsterte sie sehnsüchtig. „Beiß mich. Ganz, ganz zärtlich...“ Er knabberte zärtlich an ihren Brüsten. Das liebte sie am meisten. Das merkte er deutlich, als sie begann, heftiger zu atmen. Dabei streichelte sie seinen Kopf. Und ihre Fingerspitzen wanderten weiter über seinen Hals und seine Schultern. Das war so schön, dass auch er heftiger atmete und stöhnte, während er an ihrem Busen knabberte.

Auch hier wieder unnötige Adjektive und Doppelungen. Die Worte "wandern" und "knabbern" hattest Du schon. Synonyme verwenden.

Und dabei wurden ihre Küsse und ihre Berührungen gleichzeitig immer intensiver, immer schöner, immer herrlicher. „Du bist so wunderbar“, stöhnte er genüsslich. „Du auch.“, erwiderte sie.

Unnötige Adjektive, Füllwörter und Doppelungen.

Sie küssten sich immer mehr. Seine Küsse wanderten nun über ihren Bauch, bis runter zu ihren langen, braunen Beinen. Von den Beinen küsste er sich herunter, bis zu ihren Füßen. Und auch diese begann er leidenschaftlich zu küssen und an ihnen zu knabbern. Das liebte sie ebenfalls sehr. „Oh jaaa. Du bist so wunderbar. Mehr, meeehr.“, seufzte sie. Und er gab ihr mehr. Nun griff er an ihren Hintern, während er gleichzeitig an ihren Busen knabberte.

Hier das selbe. Macht den Text langatmig. Deutlich kürzen.

Es war so schön, so umwerfend gewaltig. In ihr drinnen brach ein Vulkan aus. Heftig fasste sie an seinen Rücken. „Oh jaaa, mein Schatz. Ich liebe Dich, ich lieeebe Dich. Mehr als alles andere.“, seufzte sie. „Ich Dich auch, Schatz“, flüsterte er leise und genussvoll.

s.o.

Dann vielen sie wieder in einen langen Zungenkuss. Nachdem er sich zärtliche löste, knabberte er nun an ihren Ohrläppchen. Er knabberte nicht nur, sondern saugte auch ein wenig daran.

fielen

Das klingt schrecklich unerotisch. "Sie fielen in einen langen Zungenkuss."
Wenn ich so etwas lese, regt sich leider nichts bei mir.

Ihre Hände glitten über seine starke Brust, seinen flachen Bauch, bis zu seinem, schon sehr steif gewordenes Glied, welches sie nun mit ihrer Hand massierte. Das empfand er als sehr, sehr wohltuend. Seine Lust steigerte sich bis zum äußersten, ebenso wie ihre. Dann sahen sich beide in die Augen. Sie sah ihn an wie ein wildes Tier, was kurz davor war, seine Beute zu verschlingen.

Jetzt erst wird das Glied steif? Nachdem die schon ewig aneinander rummachen? Die Erketion würde ich sehr viel weiter vorne erwähnen.
Bei dem Vergleich mit dem wilden Tier musste ich lachen. Das klingt nicht wirklich erotisch.

„Willst Du?“, stöhnte sie. „Jaaa“, gab er zurück. Er streifte sich ein Kondom über und führte sein Glied langsam in sie ein. Und dann taten sie es miteinander. So heftig wie seit langem nicht mehr. Es war, als ständen ihre Körper vor Leidenschaft in Flammen. Als würden sie vor Leidenschaft zerschmelzen. Heftig küssten sie sich. Sie bissen sich, so feurig und sie leidenschaftlich. Als wenn sie sich gegenseitig verschlingen wollten.

Dann taten sie es miteinander? Kling nicht besonders sexy.
Auch hier wieder unschöne Doppelungen.

Dann zuckte sie plötzlich zusammen, woraufhin sie ein lautes Stöhnen von sich gab, was dann immer leiser wurde. Kurz darauf zuckte auch er zusammen und brachte stieß ebenfalls ein Stöhnen aus. Beide brachen dann vor Erschöpfung zusammen. Sie nahmen sich in die Arme und küssten sich, nun wieder sehr sanft. Danach legten sich beide nebeneinander.

Hier das selbe.

„Das war wunderbar“, stöhnte er leise. „Das war mehr als wunderbar“ „Oh ja“, sagte sie leise mit geschlossenen Augen. „So lange hab ich es vermisst. Und jetzt war es doppelt so schön.“

Sie rückten ganz eng zusammen, nahmen sich liebevoll in die Arme und schmusten noch miteinander. Danach schliefen sie zusammen ein.

Sie schlummerte noch friedlich vor sich hin und kuschelte sich in die seidene Bettwäsche. Das er schon weg war merkte sie gar nicht. Er machte für sie beide schon die Brötchen zurecht und kochte Kaffee. Nachdem er alles zubereitet hatte kam er, mit dem Frühstück auf einem Tablett, zu ihr ins Schlafzimmer. Er sah, wie sie im Bett lag. Sie schlief friedlich vor sich hin.

„Das ist sehr lieb von Dir“, sagte sie als sie das Tablett sah, von dem der Duft des frischen Kaffees zu ihr herüber stieg.

herüberstieg

Komm, setz Dich zu mir“, sagte sie, während sie sich im Bett aufsetzte.

Er kam zu ihr ins Bett und rückte nahe zu ihr. Sie war noch so schön warm. Er nahm ein halbes Brötchen und wollte sie damit füttern. Sie fütterte ihn ebenfalls, mit einem Honigbrötchen. Das machten sie beide immer. Und sie hatten immer viel Spaß dabei. Sie lachte etwas, als sie sich gegenseitig fütterten, sie fand es immer sehr amüsant. Auch er lachte dabei. Nach dem Frühstück stellten sie das Tablett zur Seite. „Du hast Marmelade auf der Nasenspitze“, sagte er zu ihr.

s.o.

Langsam beute er sich zu ihr, um ihr die Marmelade von der Nasenspitze zu lecken. Sie lachte und kniff die Augen zusammen. Danach öffnete sie ihre Augen wieder langsam. Sie lächelte wieder so wunderbar. Ihre Hände wanderten unter sein halb geöffnetes Hemd, während seine Hände ihre herrlichen, tadellos geformten Beide streichelten und langsam unter ihr Höschen wanderten.

Er rückte ganz nah zu ihr und sie fielen wieder in einen langen, intensiven Kuss. „Ich liebe Dich“, sagte er sehnsüchtig. „Ich liebe Dich so.“ „Ich Dich doch auch“, gab sie liebevoll von sich. „Mit Dir ist es immer so schön, so wunderbar, so....herrlich.“ Sie küsste ihn wieder und drückte ihn ganz fest an sich. „Mit Dir auch“, flüsterte sie. Ihr wunderbares Liebesspiel begann nun wieder von vorn. Sie konnten nie genug voneinander bekommen. Sie waren sehr, sehr glücklich miteinander

Liebe Grüße und einen schönen Tag,
Silvita

 
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@ Silvita

Danke für Deine sehr ausführlich Kritik. Schön, dass Du Dir dafür soviel Zeit genommen hast. Das hat mir geholfen, mich zu verbessern. Weniger Adjektive und weniger Füllwörter und dafür mehr "Show And Tell". Das ist gut!

Liebe Grüße und einen schönen Abend noch!
Sebastian

 

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