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Die unsichtbare Kiste

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Die unsichtbare Kiste

Eines Tages wacht sie auf und merkt dass sie eingesperrt ist. Sie setzt sich auf und da sind sie schon- die Wände. Das Mädchen berührt sie. Die Wände sind kalt, dünn und weich. Einzeln machen sie ihr keine angst, es ist die aus ihnen bestehende Kiste die ihr das Atem verschlägt.

Das Mädchen schaut aus dem Fenster, es ist hell. Die Uhr zeigt 10:27 und lacht. Das Mädchen atmet tief durch, legt sich zurück ins Bett, schaut die Kiste an und schließt ihre Augen. Sie hofft, obwohl Hoffnung eine Illusion ist, dass es ein Traum sei.

Die Uhr zeigt jetzt 10:48 und grinst hämisch. Die Augen des Mädchens sind noch geschlossen. Jetzt steht sie auf. Sie will hier raus. Also tritt, schlägt und schreit sie. Sie schreit um Hilfe bis ihre Tränen dem hysterischen Gelächter gewichen sind.

Die Uhr zeigt 11:02 und kichert. Das Mädchen hört Schritte auf der Treppe. Es ist ihre Mittbewohnerin. Das Mädchen fühlt nun doch Hoffnung und statt Freude hat sie Angst.

Jetzt ist es11:34 und das Mädchen hasst die verflixte grinsende Uhr. Die Mitbewohnerin konnte die Kiste nicht sehen. Doch das Mädchen konnte ihre Mitbewohnerin greifen. Die Kiste hat sich jedoch, wie unsichtbare Knete, um ihrem Arm gelegt. Sie kann auch mit der Kiste laufen, doch muss sie diese wie ein Anzug anziehen. Es ist kalt und schwer und niemand kann diese Last sehen. Das Mädchen weiß nicht ob sie weinen oder lachen soll.

Auf der Arbeit sind alle zu Besprechung erschienen. Jeder hat sie wie immer begrüßt:“ Hi, wie geht es dir denn so?“ . Diesmal hat sie ehrlich geantwortet „ Ich weiß nicht.“ und hat jeden die Laune vermiest. Nachdem klar ist, dass das Mädchen weder die Pest hat noch Suizidgefährdet ist, wird sie gemieden.

Fast Feierabend und sie weiß das sie stirbt. Entweder wird die Last schwerer oder die Kiste saugt ihr die Luft ab. Sie möchte nicht sterben. Das Mädchen hatte noch nie solche Angst und ruft, wahrscheinlich hätte Freud damit viel anfangen können, ihre Familie an. Die Luft wird weniger und sie hat Angst und ist wütend. Sie versteht nichts mehr. Die Familie auch nicht. Denn jetzt schreit das Mädchen und alle versuchen sie zu beruhigen. Das möchte sie aber nicht, denn die Luft wird weniger und die Kiste schwerer und sie stirbt.

Die Uhr zeigt 21:34 und lacht nicht mehr. Denn das Mädchen hat es verstanden. Jetzt lacht sie und atmet ruhiger. Sie verabschiedet sich mit einem großherzigen Dankeschön an ihrer Familie.

Das Mädchen legt sich im Bett und stirbt als keine Luft mehr in der Kiste ist. Die Uhr zeigt 22:54 mit Tränen in den Augen. Das junge Mädchen wollte nicht sterben doch leben wollte sie auch nicht. Die Kiste war unsichtbar doch weder eine Illusion noch eine Lüge. Das Mädchen entschied sich für die Wahrheit. Und die Wahrheit ist oft tragisch.
 
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Hi @Kanwal nochmal

Auch diesen Text verschiebe ich ins Korrektur-Center. Die Prozedur habe ich Dir unter Deiner anderen Geschichte erklärt, und die gleichen Hinweise gelten auch hier. Ich korrigiere beispielhaft den ersten Absatz:

Eines Tages wacht sie auf und merktKomma dass sie eingesperrt ist. Sie setzt sich auf und da sind sie schon die Wände. Das Mädchen berührt sie. Die Wände sind kalt, dünn und weich. Einzeln machen sie ihr keine Angst, es ist die aus ihnen bestehende KisteKomma die ihr den Atem verschlägt.

Wie gesagt, bei Fragen schreib mir gerne.

Cheers,
Teddy
 
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03.10.2020
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Hallo @Kanwal

Gleich in deinem ersten, kurzen Abschnitt fällt mir folgendes auf:
Eines Tages wacht sie auf und merkt[,] dass sie eingesperrt ist. Sie setzt sich auf und da sind sie schon[ ]- die Wände. Das Mädchen berührt sie. Die Wände sind kalt, dünn und weich. Einzeln machen sie ihr keine Angst, es ist die aus ihnen bestehende Kiste[,] die ihr das Atem verschlägt.
1. Komma vergessen. 2. Leerzeichen vergessen. 3. Angst gross schreiben. 4. Wieder ein Komma vergessen. 5. Entweder "den Atem" oder "das Atmen", wobei ersteres definitiv besser klingt. 6. Die kursiven Wörter sind eine Wiederholung.

Leider geht es so weiter, in den folgenden Abschnitten. Da die Geschichte so kurz ist, habe ich sie trotzdem zu Ende gelesen. An dieser Stelle fragte ich mich aber ernsthaft, ob ich weiterlesen soll. Wäre die Geschichte länger, hätte ich genau nach diesem ersten Abschnitt den Thread geschlossen und wo anders nach einer besseren Geschichte gesucht.

Ich verstehe auch vieles deiner Story nicht. Zum Beispiel: Wie kann eine Uhr lachen? Ohne weitere Info kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Zu welchem Zweck dient die Angabe der Uhrzeiten überhaupt? Ist das der tickende Countdown, der zu ihrem Tod führt? Was hat es mit der namensgebenden Kiste auf sich? Ich kann nicht nachvollziehen, wieso die Kiste sie umbringt oder was die Kiste darstellen soll.

Ratlose Grüsse,
DM
 

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