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  • Macht bis zum 15.08.2020 mit bei der ersten jährlichen Sommer-Challenge für Kindergeschichten: Zielgruppe Krümel.

Die Veilchenkönigin

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Die Veilchenkönigin

Unser Held betrat das Gasthaus Zum heiligen Johannes. „Ich bin Parzival von Beohn – Schlächter des Drachen des Donnergipfels, Befreier der dreizehn Jungfrauen und aus der Not heraus nebenberuflicher Geschichtenerzähler. Ich bin gezwungen, meine eigenen Aventüren zu besingen, da mir auf meinen garstigen Abenteuern kein Künstler folgen wollte, doch die Geschichten zwingend des Weitersagens bedürfen.“
Ein ehrfürchtiges Rauen ging durch den matt beleuchteten Raum. Als sich immer noch niemand rührte, setzte er hinterher: „Von denen ihr an diesem Abend die Gelegenheit haben werdet, einigen beizuwohnen.“
Der Wirt fasste sich als erster und kam unsicher hinter dem Tresen hervor; er begrüßte den Gast überschwänglich und gebot ihm den besten Platz an. Dann nahm der Ritter ein kleiner Buch hervor, in das er all seine Abenteuer aufschrieb und begann, Geschichten zu erzählen.

Als Parzival seinen Eisenhelm herumreichen lies, erhob sich ein kugelrunder Mann: „Wer sagt, dass eure Geschichten wahr sind? Wenn ich mir eure Arme so anschaue, glaube ich nicht, dass ihr einen Drachen mit bloßen Händen erwürgen könntet.“
Unser Held wandte sich die anderen Gäste: „Ihr alle kennt meine Geschichten. Sie haben euch bereits erreicht bevor ich in dieses Dorf eintrat. Ich sage euch, ich erzähle …“, als er plötzlich von dem Dicken jäh unterbrochen wurde: „Armdrücken! Um 10 Silbertaler!“
Parzival blickte ihn kurz verdutzt an. „Na schön. Dann lass uns zuvor noch eine Mal unter vier Augen einnehmen, damit ich den Mutigen kennenlernen kann, den ich später bezwingen werde. Danach wollen wir den Menschen hier ein Spektakel bieten.“
„Ich bin nicht bestechlich“, spie ihm der andere entgegen.
„Ich biete dir kein Gold“, erwiderte Parzival lächelnd. Was er ihm stattdessen anbot war Unsterblichkeit.

Und die Menschen erzählten sich noch Jahre später von dem Mann, der den großen Parzival zu einem Armdrücken-Duell herausforderte und von dem erzählt wurde, dass es bis in die tiefsten Morgenstunden, ja sogar zwei volle Tage andauerte. Über letzteres streiten sich die Geister; doch das sind Kleinigkeiten. Als allgemein anerkannt gilt jedenfalls, dass, als schließlich die Hand des Mannes danieder sank, beide von ihren Stühlen fielen und auf der Stelle einschliefen.
Wieder zu Kräften gekommen, zog unser furchtloser Recke weiter über die Hänge des Gnarl-Tals, wo er auf den schwarzen Raubritter traf, der umliegende Dörfer das Fürchten lehrte. Er stellte sich dem unterweltlichen Gesellen in den Weg und sprach: „Haltet ein, Haderlump, eure Missetaten haben nun ihr Ende gefunden“ und zog damit sein Schwert aus der Scheide.
Der schwarze Ritter grunzte nur und stürmte ihm brüllend entgegen, sein Obsidian-Breitschwert über dem Kopf erhoben. Die beiden kühnen Krieger kämpften, bis in der Abenddämmerung die Rüstung des schwarzen Ritters für unseren Helden nur noch schwer sichtbar war. Er wusste, dass er mit dem Einbruch der Dunkelheit unterliegen würde.
Da sprang unser Held auf einen in der Nähe liegenden Aststumpf. Er reckte sein Schwert so hoch wie er konnte, fing damit die letzten Lichtstrahlen des Tages ein und lenkte sie in das Gesicht des Raubritters. Geblendet, lies der seine Deckung fallen und war mit einem Hieb Geschichte.
So erhielt sein Schwert den Namen Sonnenfänger.
Dann trugen ihn seine Stiefel ...


Parzival sah von seinem Büchlein auf. Ein hagerer Geselle hatte sich ihm gegenübergesetzt. „Nette Vorstellung, euer Hochwohlgeboren. Besonders das mit dem Raubritter gefiel mir gut.“ Er machte ein entschuldigende Geste, „nicht, dass ich euch gerade dabei störe, eure Vorstellung zu überarbeiten. Schon geschickt, wenn man seine eigene Geschichte schreiben kann.“
„Ja, ganz recht: Du störst mich“, entgegnete der Ritter scharf.
„Ich bin auf derselben Straße hierher gelangt wie ihr. Ich war spät dran und musste vor dem Dunkeln noch die nächste Burgmauer erreichen; nirgendwo sind mir zwei Ritter im Todesduell untergekommen – aber ich wette, dass ich auf meinem Rückweg dort auf magische Weise die Leiche des schwarzen Ritters auffinden werde.“ In demselben unschuldigen Ton fuhr er fort: „Gebt es zu. Ihr habt noch keine Tat vollbracht, mit denen ihr euch Ländereien oder Reichtümer verdient hättet. Das einzige Schwert, dass ihr meisterlich schwingen könnt, ist eure Schreibfeder.“ Die Augen des Ritters weiteten sich für einen Moment: „Du missverstehst die Macht des Buches.“
Da schnellte der andere über den Tisch und riss es ihm aus den Händen. Der Mann war bereits im Abendtrubel untergetaucht, als Parzival aus dem Lokal stolperte.

Am nächsten Morgen drückte ein kleiner Gegenstand gegen seinen Rücken – es war das Buch; jemand musste es durch das Fenster hineingeworfen haben. Darin stand mit Blut geschrieben:

Klingsor von Schastelmarveile ward reich, unsterblich und zeugte unzählige Nachkommen. Parzival ward vergessen.

„Na warte“, dachte der Ritter und drückte das Buch erleichtert gegen seine Brust. „Wenn ich die Fahndung nach einem Magier ausrufe, der mich mit einem Blutzauber belegt hat, wird er seinen kleinen Streich bereuen.“
Er schwor, dass er sein Buch ab jetzt völlig vor den neidischen Blicken anderer Menschen beschützen würde und wohlmöglich hätte er diesen Schwur sogar erfüllt, wäre er nicht an einem Sommertag der holden Prinzessin Violante begegnet.
Sie lebte im Schloss des Königs, doch war an jenem Tag auf einen Besuch in der Stadt.
Parzival suchte die besten Geschichten aus seinem Buch heraus, um sie ihr vorzutragen – da stieß er wieder auf die blutigen Verse; er holte Tinte und Feder hervor und setzte sich auf eine Bank in der Nähe, um sie zu überschreiben. Zum ersten Mal schrieb er dabei eine Geschichte, bevor sie sich ereignete. Es sollte ihm nicht zum Glücke sein.
Er folgte der Prinzessin bis zum Eingangstor des Schlosses und verschaffte sich mit Leichtigkeit eine Audienz.

„Mein großer Geschichtenerzähler“, begrüßte die Prinzessin ihn „ich bin hoch erfreut, dass du mich besuchen kommst. Folge mir.“ Sie führte ihn in einen riesigen Saal, der mit mehr Büchern gefüllt war, als er je in seinem Leben gesehen hatte.
„In diesem Raum befinden sich die wichtigste Literatur der Welt. Ich habe sie mir komplett eingeprägt, doch erst spät ist mir etwas Wichtiges aufgefallen: Das Einzige was im Leben zählt ist, ob wir Geschichten erzählen oder ob wir nur Geschichten nachspielen. Während ich gefühlt gerade erst sprechen gelernt habe, hast du bereits deine Gabe perfektionierst.“
Da lachte der Ritter „Ich habe oft das Gefühl, nur noch die Geschichte meines früheren Ichs nachzuspielen.“
Da wurde ihr Blick träumerisch: „Dein Meisterwerk ist eins der letzten Bücher, die in meiner Sammlung noch fehlen, bevor ich selbst eine Hauptfigur werden will.“
„Vergebt mir – aber das geht nicht.“
„Natürlich nicht, es ist ja noch in Arbeit. Ich möchte es mir nur ausleihen – als Abendlektüre. Du willst doch sicher die Nacht hier verbringen. Dann werde ich es dir wieder zurückbringen – heute Nacht.“

So gelang er in ihre Hände, ihr heiliger Gral. Und als sie in der Nacht die Tür zu seinem Zimmer öffnete, störte er sich nicht daran, dass sie sein Buch nicht dabeihatte und ihre Finger mit dunkelroter Tinte beschmiert waren.
Danach flüsterte sie ihm zu: „Komm, ich möchte dir noch etwas zeigen.“

Am nächsten Morgen fand die Stadtwache sie verstört in ihrem Bett. Der Ritter habe sie vergewaltigt, geschlagen und sei unerkannt aus dem Schloss geflohen. Dafür musste er Hinweise erhalten haben, weshalb von einem Verbündeten in den Reihen des Schlosses ausgegangen wurde. Die Eltern der Prinzessin wurden tot in ihren Gemächern gefunden.
In seinem Buch, das man später fand, offenbarte der Ritter sein gestörtes Weltbild. Wie er in die Prinzessin verliebt war und mit ihr fliehen wollte, weil er dachte, sie würde von ihren Stiefeltern gegen ihren Willen gefangen gehalten.
Die Krönung der Prinzessin fand noch in derselben Woche statt, wobei sie darauf bestand, ihr Veilchen von der Schminke zu verschonen. In kommenden Generationen trugen die Frauen bei ihrer Krönung einen purpurnen Kreis um ihr Auge, um des bösen Blutes der Männerlinie des Hauses zu mahnen. Seit jeher saßen deshalb ausschließlich Frauen auf dem Thron.
Der Ritter dagegen ward niemals wiedergesehen. Sein Buch wurde von Violante ohne großes Aufsehen verbrannt und er geriet, genau wie seine Geschichten, langsam in Vergessenheit …
 
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Hallo @Echo97

Ein ehrfürchtiges Rauen
Raunen

„Von denen ihr an diesem Abend die Gelegenheit haben werdet, einigen beizuwohnen.“
Geschichten, von denen ihr Gelegenheit haben werdet ? Nö!

gebot ihm den besten Platz an
Ich weiß, es soll altertümlich klingen, aber ich würde trotzdem einfach schreiben: bot ihm den besten Platz an

ein kleiner Buch
ein kleines Buch

Als Parzival seinen Eisenhelm herumreichen lies
lies kommt von lesen

Dann lass uns zuvor noch eine Mal unter vier Augen einnehmen,
Häh?

Und die Menschen erzählten sich noch Jahre später von dem Mann, der den großen Parzival zu einem Armdrücken-Duell herausforderte
Zeit: Plusquamperfekt

dass es bis in die tiefsten Morgenstunden, ja sogar zwei volle Tage andauerte.
ja, was denn jetzt?

So, ich beende die Spracharbeit hier einmal. Auch wenn es mich im Verlauf der Lektüre noch einige Male rausgehauen hat. Insgesamt erzählst du zu hastig und einigen unbedeutenden Szenen schenkst du viel Aufmerksamkeit, anderen weniger. Gerade zum Ende hatte ich das Gefühl, du schreibst hastig herunter und es wirkt eher wie eine Zusammenfassung als ein wirklich erzählender Text. Hinzu kommt, dass mich das Thema/ Genre grundsätzlich nicht sonderlich packt.

Sorry.

LG,

HL
 
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„Die Dinge sind nie so, wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.“ Jean Anouilh

Unser Held betrat das Gasthaus Zum heiligen Johannes. „Ich bin Parzival von Beohn – Schlächter des Drachen des Donnergipfels, Befreier der dreizehn Jungfrauen und aus der Not heraus nebenberuflicher Geschichtenerzähler. Ich bin gezwungen, meine eigenen Aventüren zu besingen, da mir auf meinen garstigen Abenteuern kein Künstler folgen wollte, doch die Geschichten zwingend des Weitersagens bedürfen.“
Hm, verrat mir mal,

liebes Echo97,

was daran „historisch“ sein soll, wenn wir mal von ausgehen, dass „Parzival“ (ca. 1200/1210) in der Nachfolge des „Perceval“ (ca. 1170/1180, ungefähr zu übersetzen als „Der durch das Tal zog“) keineswegs heldenhafte Helden fiktiver Romane sind. „Drachen“ kommen bestenfalls in Mythen (wie die um den fränkischen Siegfried, nordischen Sigurd vor). Da wäre wesentlich „historischer“, Wim Thoelke „ich bin eine kleine Mietzekatze“ singen zu lassen auf den Stufen des Doms zu Worms. Entweder "Historik" oder "Fantasy".

Über die im zwoten Satz erste Flüchtigkeit im
Rau[n]en
u. a. hat Dich schon @HerrLehrer informiert incl. des SuperGaUs der schreibenden Zunft in der Verwechselung von
„lesen“ und „lassen“ („lies!“ und „ließ“). Aber wenn man schon eine ältere Form seiner Muttersprache verballhornen oder auch nur parodieren will, dann sollte es auch konsequent geschehen
„Von denen hr an diesem Abend die Gelegenheit haben werdet, einigen beizuwohnen.“
, denn die Höflichkeitsform (die ja an den „Höfen“ des Adels entstanden ist), gilt immer noch. Da wirstu Deine Geschichte insgesamt durchsehen müssen.
(Wenn Du Interesse am mhd. hast, lies das Nibelungenlied in einer seiner drei Handschriften (jede ein bisschen anders) im Original, empfehlen kann ich Dir da die Fassung Helmut de Boors, der den mhd. Versen eine kongeniale Übersetzung ins nhd. gegenüberstellt (gerade Seiten mhd., ungerade nhd., also links mhd. und rechts nhd.)
Was Herr Lehrer schon aufgezeigt hat („gebot, ein kleiner Buch ...“) sei nur kurz erinnert!
Als Parzival seinen Eisenhelm …
Trugen Ritter ansonsten Stroh"helme"?

Hier nun geschieht zweierlei
Unser Held wandte sich die anderen Gäste: …
1) es fehlt was – mutmaßlich ein „zu“, wobei
2) die Fälle-Falle zuschnappt, der Held wandte sich „den“ anderen … „zu“

„Ihr alle kennt meine Geschichten. Sie haben [E]uch bereits erreicht[,] bevor ich in dieses Dorf eintrat.
Das Vereinsrecht war damals noch nicht entwickelt, aber man konnte ein Dorf durchaus „betreten“ und in ein Haus „eintreten“ (oder in die "Dorfgemeinschaft", aber Fremdenfeindlichkeit, besonders gegenüber Fremden von Adel - daher kommt das Wort "Elend", senn der "elendi" war der "ohne Land".

„Armdrücken! Um 10 Silbertaler!“
Schon damals wurden Zahlen bis zwölf ausgeschrieben … was Dir tatsächlich bereits hier gelingt
Dann lass uns zuvor noch ein[...] Mal unter vier Augen einnehmen, damit ich den Mutigen kennenlernen kann, …
(wahrscheinlich geisterte zeitgleich eine andere Formulierung durch Deinen Kopf, die durch weglassen des bestimmten Artikels „das eine Mal“ ihre Spuren hinterlässt.

Usw. usf.

Üblicherweise rat ich in diesem Fall, den Deutschlehrer zu verklagen, aber konzentriert arbeiten musstu schon selber. Historisch ist allein die Fehlerquote …

Nix für ungut

Friedel
 
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Hallo @HerrLehrer, Hallo @Friedrichard,

danke, dass ihr dem Text eure Zeit geschenkt habt. Mit der Fehlerrate habt ihr absolut recht. Da muss ich noch mal gründlich drüber gehen.

Insgesamt erzählst du zu hastig und einigen unbedeutenden Szenen schenkst du viel Aufmerksamkeit, anderen weniger. Gerade zum Ende hatte ich das Gefühl, du schreibst hastig herunter und es wirkt eher wie eine Zusammenfassung als ein wirklich erzählender Text.
Die Angst hatte ich auch schon. Ich muss einige Szenen noch deutlich ausbauen, weil ich grundsätzlich die Geschichte mag. Das wird aber in nächster Zeit erstmal nicht passieren, weil ich gerade an anderen Geschichten arbeite.

was daran „historisch“ sein soll, wenn wir mal von ausgehen, dass „Parzival“ (ca. 1200/1210) in der Nachfolge des „Perceval“ (ca. 1170/1180, ungefähr zu übersetzen als „Der durch das Tal zog“) keineswegs heldenhafte Helden fiktiver Romane sind. „Drachen“ kommen bestenfalls in Mythen (wie die um den fränkischen Siegfried, nordischen Sigurd vor). Da wäre wesentlich „historischer“, Wim Thoelke „ich bin eine kleine Mietzekatze“ singen zu lassen auf den Stufen des Doms zu Worms. Entweder "Historik" oder "Fantasy".
Die Idee war, dass der Prota nur Geschichten erzählt, aber diese nicht wirklich erlebt hat. Er schmiedet sich sozusagen eine Rüstung aus Geschichten. Drachen existieren in dieser Welt also nicht. Von daher war ich hin und hergerissen. Er erzählt Geschichten, die Fantasy sind, die KG spielt aber in einer historischen Welt. Wenn ich sie mit Historisch getagt hätte, wäre der Twist weg gewesen; aber Fantasy ist nicht korrekt. Also habe ich mal etwas provokativ beides genommen :lol:

Parzival hatte ich als Name des Prota gewählt, weil er, ähnlich wie die Roman-Figur Parzival, ursprünglich ein Narr ist und durch den Gral gesellschaftlich aufsteigt. Der Gral war in meiner Geschichte das Geschichten-Erzählen an sich und die Macht dadurch unsterblich zu werden. Deshalb auch folgender Abschnitt:

So gelang er in ihre Hände, ihr heiliger Gral.
Der Prota verliert den Gral und wird vergessen; er wird nicht mal in der Überschrift erwähnt.

Diesmal kann ich @Friedrichards Häme verstehen.
(Wenn Du Interesse am mhd. hast, lies das Nibelungenlied in einer seiner drei Handschriften (jede ein bisschen anders) im Original, empfehlen kann ich Dir da die Fassung Helmut de Boors, der den mhd. Versen eine kongeniale Übersetzung ins nhd. gegenüberstellt (gerade Seiten mhd., ungerade nhd., also links mhd. und rechts nhd.)
Ja, das ist immer so eine Sache. Man will die Charaktere nicht klingen lassen, wie wir heute reden, aber alt schreiben klappt auch meist nicht gut.

Ich werden nicht auf jede Rechtschreibe-Korrektur eingehen und den Text erstmal auf die lange Bank schieben.

Grüße und frohe Weihnachten
Echo97
 
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Diesmal kann ich Friedrichards Häme verstehen.
Hm, da muss schon viel passieren,

liebes Echo97,

dass ich jemandem schaden will (eine Nuance in "Häme"). Aber ich komm aus einem Gebiet nahe der Heimat des ollen Homer, I(r)onien genannt und bin (also: sprech) auch privat ironisch

Aber interessant ist schon allein, dass Du das uralt erscheiende Wort der "Häme"kennst und nutzt,
was mich bestärkt, dass es was wird. "Historisch" ist irgendwann alles und jedes. Selbst die fantastischste Erfindung und eben mein kleiner Beitrag hierorts. Das ist nur eine Frage der Zeit ...

Tschüss und einen guten Rutsch wünscht der

Friedel
 

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