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Ein verdammt großes Eis

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Ein verdammt großes Eis

Mit einem schiefen Grinsen, das seine Zahnspange in der Sonne aufblitzen lässt, schiebt Jonas seinen Kumpel Axel das steile Stück hoch zum Bolzplatz. Seinen ganzen Körper stemmt er gegen den Rollstuhl und endlich oben angekommen, sagt Axel: „Danke, Jonas. Hast du deinen Lapislazuli-Stein dabei? Ich hatte den Eindruck, dass er dir das letzte Mal Glück gebracht hat.“ „Mensch, Axel! Das ist dämlicher Aberglaube …“, erwidert Jonas genervt. Axels Mund klappt auf und in seinen Augen erkennt Jonas, dass ihm eine patzige Antwort droht. Doch er kommt nicht mehr dazu, seinem besten Kumpel die vielen Stunden vorzurechnen, die er mit Kicken verbracht hat. Lautstark pfeift Lars von der anderen Seite des Bolzplatzes zu ihnen herüber.

Jonas setzt zum Spurt an zu der Gruppe auf der anderen Seite vom Bolzplatz. In letzter Sekunde ruft er Axel noch ein schnelles „Ciao, bis später!“ zu. Axel sieht ihm kopfschüttelnd nach. So ein Mist, dass ich hier Zeuge spielen muss, wie du Honk dich diesen Idioten anbiederst und dabei einfach nicht verstehst, dass du Scheiße gebaut hast. Übertrieben hektisch schließt Jonas zu der Clique auf und Axel schüttelt unmerklich den Kopf. Wenn das mal gut geht. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch holt er ein Buch aus der Tasche und vertieft sich in die Lektüre.

Als Jonas sich der Clique nähert, sieht er wie Lars Emma in seinen Arm zieht. „Ey, Emma!“, sagt Lars laut, „haste schon gehört? Jonas will nicht länger unser Torwart sein. Was meinst‘n dazu, he?“ er dreht sich zu seinen Jungs um und Emma sagt lachend: „Brauchen wir nicht noch einen Platzwart?“ Das laute Gelächter lässt Jonas zusammenzucken. Als er die Clique endlich erreicht, stellt er Lars wütend zur Rede: „Lässt du mich endlich Stürmer sein, oder was?“ Die Hitze, die er jetzt in seinem Gesicht spürt, ärgert ihn. Die Clique fängt an zu lachen. Jonas hält Lars seinen Lapislazuli unter die Nase: „Deal?“ Vorsichtig linst er zu Emma. Das erste Mal seit langem schaut sie ihn wieder an und mustert neugierig seinen Stein. Ihm sinkt das Herz in die Hose und er spürt wie seine Knie weich werden. Lars grabscht nach dem Stein und brummt: „Na, meinetwegen.“ Er drückt Emma einen Kuss auf die Wange und hält ihr den Lapislazuli hin, die lächelt ihn an und sagt: „Echt schönes Ding, Lars. Danke!“

Die Jungs der Clique setzten ihre Taschen ab, Lars kramt den Fußball hervor und sie rennen los auf den Platz. Jonas bleibt unschlüssig vor Emma stehen. Komm’ schon, frag’ mich nach dem Lapislazuli. Vom Feld ruft Lars herüber: „Jonas, jetzt komm‘ endlich!“ Emma blickt vom Stein auf, sieht Jonas unverwandt an und sagt in schroffem Ton: „Was ist?“ Erschrocken dreht Jonas sich zu den Jungs um und gibt Fersengeld. „Da biste ja endlich!“, Lars klopft ihm so kräftig auf die Schulter, dass Jonas beinahe das Gleichgewicht verliert. „So, Jungs! Wie immer Aufwärmen und dann zeigt Jonas uns mal, wie toll er Tore schießen kann“. Lars grinst Jonas frech an.
Als Jonas kurz darauf wie ein flügellahmer Vogel bäuchlings auf der matschigen Wiese liegt, schaut Axel von seinem Buch auf. Emma steht lachend am Feldrand und ihm steigt die Galle hoch. Bei aller Liebe, Emma, warum bist du neuerdings nur so gemein?

Scheiße, ich sehe ja aus wie ein mariniertes Hühnchen!
Jonas rappelt sich auf und sieht an sich hinab. Seine Bauchmuskeln melden sich und er kann nicht anders als zu lachen. Lars mustert ihn. „Alter, voll krasser Move, ey! Bist ja n‘ richtiger Bulldozer vorm Tor.“ Breit grinsend genießt Jonas das Gefühl, dass sich sein Einsatz heute gelohnt hat. Emma stürmt aufs Feld. „Alles in Ordnung, Jonas? Axel schickt mich.“ Während sie das sagt, schaut sie entschuldigend zu Lars. Er ringt um Fassung und dann platzt es aus ihm heraus: „Was ist das mit euch beiden? Seit wann seid ihr so dicke?“ Jonas schaut Lars ins Gesicht und sucht darin nach einer Antwort. Doch Lars zuckt nur mit dem Schultern und rennt zurück zu seinen Kumpels. „Emma, nun sag‘ schon, was findest du plötzlich so toll an Lars?“ Sie überlegt kurz und schüttelt dann entschieden den Kopf. „Das geht dich nichts an, Jonas.“ Lautstark ruft sie Lars hinterher: „Wir sehen uns später!“ Enttäuscht geht Jonas ins Spiel zurück, doch sein Glück hat ihn offenbar verlassen.

Auf dem Nachhauseweg bemerkt Axel, dass Jonas bedrückt ist und fragt: „Was ist‘n vorhin passiert?“ „Ich bin hingefallen! Haste du etwa keine Augen im Kopf?“ Ruckartig stoppt Axel seinen Rollstuhl, zieht scharf die Luft ein und schließt für einen Moment die Augen. Cool bleiben, lass‘ dich nicht wieder für nix und wieder nix von ihm provozieren. „Wenn du frustriert bist, lass‘ das bitte nicht an mir aus.“ Das kaum hörbare „n‘tschuldige“ lässt Axels Wut verrauchen und er ahnt, dass er so nicht weiterkommt. Jonas sagt: „Weißt du, letztes Jahr waren Emma, du und ich noch unzertrennlich! Ich kapier‘ das einfach nicht.“ Axel blickt ihn aufmerksam an. „Es verletzt dich, dass Emma jetzt mit Lars abhängt.“ Tränen steigen Jonas in die Augen und er wischt sie hastig beiseite. „Hast du denn gar keine Idee, warum das so sein könnte?“ Jonas überlegt. Seine Wangen fangen an zu glühen und er sackt in sich zusammen. „Na, siehst du. Du hast sie bloßgestellt mit diesem blöden Strand-Selfie! Warum musstest du das auch herum schicken?“, Axel legt Jonas seine Hand auf den Arm. Ein hilfloses Achselzucken war alles, was Jonas in diesem Moment noch zustande brachte.

Eine Woche darauf warten Axel und Jonas wieder auf die Fußball-Clique und Jonas lässt sich kopfüber vom Geländer baumeln. Hoffentlich ist Emma heute auch wieder dabei. Axel schaut ihm belustigt dabei zu und denkt sich seinen Teil. Als die Clique eintrifft, rollt Jonas sich schnell ab und kommt wacklig auf die Füße. „Emma, hast du eine Minute für mich?“ „Was willst du, Jonas?“ Aus dem Augenwinkel sieht er, wie Axel sich an Lars wendet und ihn offenbar in eine Fachsimpelei verwickelt. Mit trockenem Mund und wild pochendem Herzen richtet er sich auf und blickt Emma geradewegs in die Augen. „Es tut mir leid, Emma. Bitte entschuldige, ich habe Mist gebaut. Darf ich dich nachher auf ein Eis einladen?“ Emma guckt ihn unschlüssig an. „Ok“, sagt sie unsicher, „das muss aber ein verdammt großes Eis sein.“ Jonas lacht und Emma zwinkert ihm verschmitzt zu. Lars grölt vom Platz zu ihnen rüber „Jetzt komm‘ endlich, du Superstar! Wir schlagen hier schon Wurzeln.“ Mit einem letzten Blick auf Emma und einer gehörigen Portion Aufregung in seinem Bauch, rennt Jonas los.
 
Verwendete Wörter
Rollstuhl, Lapislazuli, Zeuge, Flügel, Kopfüber
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Hallo in die Runde,

vielen Dank für diese Challenge und die bereits geposteten Geschichten. Ich bin neu in diesem Forum, sodass dies meine erste eigene Kurzgeschichte für euch ist. Jedes Feedback ist mir willkommen und ich freue mich auf den Austausch.

Liebe Grüße
Die Chrio
 
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Hey @Chrio,
herzlich Willkommen hier bei den Wortkriegern, schön dass Du hergefunden hast und dich direkt mit einem Challenge-Beitrag ins Getümmel stürzt.

Mit einem leicht schiefen Grinsen, das seine Zahnspange in der Sonne aufblitzen lässt, schiebt Jonas wie immer seinen besten Kumpel Axel das letzte steile Stück auf ihrem Weg (hoch) zum Bolzplatz.
Für mich zu viele Infos in einem Satz, das bremst. MMn könntest Du das Durchgestrichene alles einsparen. Gerade der erste Satz soll den Leser in die Geschichte ziehen und darf deshalb nicht zu sperrig sein.

„Mensch, Axel! Das ist dämlicher Aberglaube…“
Leerzeichen vor dem Dreipunkt.

(Doch) Er kommt jedoch nicht mehr dazu, seinem besten Kumpel zuvorzukommen und ihm die vielen Stunden vorzurechnen, die er mit Kicken verbracht hat.
Könnte weg, begradigt den Satz.

Jonas setzt zum Spurt in Richtung der Clique an und in letzter Sekunde ruft er Axel noch ein schnelles „Ciao, bis später!“ zu.
Könntest Du zwei draus machen und die Clique hast Du noch nicht vorgestellt. Das hängt so in der Luft. Vorschlag: Jonas setzt zum Spurt an zu der Gruppe auf der anderen Seite vom Bolzplatz. (Da standen sie. Lars, Name 2, Name 3 und Emma.) In letzter Sekunde ruft er Axel noch ein schnelles „Ciao, bis später!“ zu.

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch holt er sich sein ein Buch aus der Tasche und vertieft sich in seine (die) Lektüre.
Wenn möglich, Possessivpronomen sparen, es ist klar, dass das sein Buch ist.

Als Jonas sich der Clique nähert, hört er Lars rufen: „Ey, Emma!“, und zieht das hübsche Mädchen dabei in seinen Arm,
Hier ist der Bezug unklar, nach meiner Lesart, zieht Jonas Emma in den Arm, was sich erst im nächsten Satz als falsch herausstellt.

Lässt du mich jetzt endlich Stürmer sein, oder was?“ Die Hitze, die er jetzt in seinem Gesicht spürt, ärgert ihn.
Doppelung.

„Deal?“ Vorsichtig linst er zu Emma und reißt die Augen auf.
Das bräuchte ich nicht, weil linsen und reißen auch zu dicht aufeinander pappen.

Da biste ja endlich!“ sagt Lars und klopft ihm so kräftig auf die Schulter
Komma vor dem Redebegleitsatz.

wie toll er Tore schießen kann“, sagt Lars und grinst Jonas frech an.
wie toll er Tore schießen kann“. Lars grinst Jonas frech an.
Da klar ist, wer spricht, könntest du den Redebegleitsatz einsparen.

Als Jonas kurz darauf wie ein flügellahmer Vogel bäuchlings auf der matschigen Wiese liegt, schaut Axel von seinem Buch auf.
Das Bild bräuchte ich nicht, zeig uns doch lieber, was passiert ist. Hat ihm jemand ein Bein gestellt? Womöglich der Lars?

Bei aller Liebe, Emma, warum bist du neuerdings nur so gemein?
Das "bei aller Liebe" ist eine Floskel, die es nicht braucht.

Seine Bauchmuskeln melden sich und er kann nicht anders als zu Lachen.
lachen klein.

während sie das sagt, entgeht Jonas nicht, dass sie dabei entschuldigend zu Lars rüber schaut.
Während groß. Könntest du knapper schreiben. Während sie das sagt, schaut sie entschuldigend zu Lars. Es ist klar, dass das Jonas nicht entgeht, weil sie zu dritt dort stehen und er sie anschaut, da sie gerade redet.

Sie überlegt kurz und schüttelt dann entschieden den Kopf „das geht dich nichts an, Jonas.“
Punkt hinter Kopf. Das groß.

Ruckartig stoppt Axel seinen Rollstuhl und zieht scharf die Luft ein „Wenn du frustriert bist, lass‘ das bitte nicht an mir aus.“
Punkt hinter ein.

Hast du denn gar keine Idee (Komma) warum das so sein könnte?

Jonas überlegt und denkt an Emma, wie sie ihn letztes Jahr angeschaut hat, nachdem sie offenbar mit angehört, wie er cool vor Lars stand und mit ihrer Freundschaft geprahlt hat.
Bandwurmsatzverdacht. Würde ich etwas auflösen: Jonas denkt an Emma, wie sie ihn letztes Jahr angeschaut hat. Damals hatte sie mit angehört, wie er vor Lars mit ihrer Freundschaft geprahlt hatte. Er wollte so cool sein und (als Ergänzung) war doch so ein Idiot gewesen.
Dann macht auch das Wangenglühen Sinn, weil er sich schämt.

Als die Clique eintrifft(Komma) rollt Jonas sich schnell ab und kommt wacklig auf seinen (die) Füßen zum Stehen.

Aus dem Augenwinkel sieht er(Komma) wie Axel sich an Lars wendet und ihn offenbar in eine Fachsimpelei verwickelt.

Mit einem letzten Blick auf Emma und einer gehörigen Portion Aufruhe in seinem Bauch, rennt Jonas los.
Wenn, dann: Aufruhr im Bauch. Aber Aufruhr passt nicht gut, das ist sowas wie eine Revolution. Was passiert genau? Wird ihm schlecht, oder flau im Magen? Bekommt er wackelige Knie?

Lieber Chrio,
dieses Hin-und-her-Titschen zwischen Gruppen, die sich immer wieder neu formieren, inkl. enttäuschter Liebe und Unsicherheit ist als Thema für Jugendliche gut gewählt.
Du schilderst das Ganze als Ablauf, mir persönlich ist der Spannungsbogen etwas zu flach, dabei könntest Du da einiges mehr rausholen.
Sie treffen sich zum Fußballspielen, was eine super Gelegenheit wäre, den Konflikt greifbar zu machen. Das Spiel als Standortbestimmung. Der eine will gefallen, der andere will bestrafen, der nächste will nur dazugehören, etc. Davon lese ich aber nichts. Abgesehen davon, dass der Prota im Dreck landet und ich nicht weiß warum, spielen sie gar nicht. So bleibt die Handlung eher Beiwerk, statt Konflikt und Entwicklung aufzuzeigen.
Zweiter Punkt wäre die Figurenzeichnung: Axel zum Beispiel verstehe ich nicht, was ist seine Motivation? Warum ist er dort, wenn er nicht mitspielen kann? Um Jonas zu lenken? Lass ihn doch Schiri sein, dann wäre das alles klarer und Du weist ihm auch damit einen Habitus zu, der dieses Einlenkende, Korrigierende erklärt, dass er als Figur hat.
Du schreibst, vor einem Jahr waren sie ein unzertrennliches Trio, ich spüre aber seinen persönlichen Verlust nicht. Und Axel nimmt nichts übel, Emma nicht und Jonas auch nicht wirklich. Was Jonas zu ihm sagt, dieses "Haste du etwa auch deine Augen verloren?" das ist schon echt richtig fies. Warum ist Axel nicht sauer und sagt nur (ganz vernünftig): Lass deinen Frust nicht an mir aus?
Und was Jonas damals gesagt hat, war ein kleiner Fehler, eine Prahlerei, die nicht wirklich verletzt haben kann. Da würde ich mal überlegen, ob da nicht was Massiveres vorgefallen sein kann. Er hat eine Freundin von Emma beleidigt, oder sie selbst vor der Clique schlecht gemacht oder mit einem anderen Mädchen geprahlt und sie hat es gehört, weißt? Und jetzt muss er richtig was dafür tun, dass Emma bereit ist, ihm zu verzeihen.
Da könnte der Lapislazuli ins Spiel kommen, als wirkliches Opfer, das Jonas bringt, ein Opfer das richtig weh tut. Warum? Weil er tatsächlich eine Kraft hat (Think what!) und diese Kraft weggibt, um Emma zurückzugewinnen. Momentan läuft es so, dass er Lars den Stein gibt, damit er Stürmer spielen darf und Lars den Stein weiterschenkt. Meh! Hat der keine Eier? :Pfeif:

Also soweit meine Gedanken zu deinem Text. Nichts davon (bis auf die Fehler-Korrekturen :D) musst du annehmen, das sind nur Anregungen für den Fall, dass Du Bock hast, am Text zu arbeiten.

Peace und schönen Abend noch, ltf.
 
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Hallo @linktofink,

ganz herzlichen Dank für Dein Feedback! :)

Die Rechtschreibfehler korrigiere ich gleich, danke, dass Du den Text so durchgearbeitet hast. Und auch mit deinen Anmerkungen kann ich viel anfangen. Mit der Fallhöhe der Charactere war ich auch noch unzufrieden und hatte aber dann nur Ideen, bei denen ich kaum eine Möglichkeit sah sie in der kürze der Geschichte wieder einzufangen bzw. aufzulösen. Da denke ich auf jeden Fall noch drüber nach.

Und ja, Axel ist in jedem Fall ein Charakter, der mir a) enorm am Herzen liegt, von dem ich aber b) bei meinem Figuren-Interview bisher wenig Antworten erhalten habe, warum er dort ist, was ihn bewegt. Nur bei der Beleidigung, die er erfährt, habe ich noch ein Bild vor Augen, dessen ich mir nur am Rande bewusst war und das ich jetzt ergänzen möchte.

Lieber Chrio,
Die Online-Kommunikation birgt Hürden, die ich nicht bedacht habe: Ich bin weiblich. Bitte entschuldige, das sollte ich irgendwo in meinem Profil ergänzen. Ideen?

Liebe Grüße
Die Chrio
 
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Hallo @Chrio

willkommen bei der Challenge und bei den Wortkriegern.

dann leg ich mal los.

Seinen ganzen Körper stemmt er gegen den Rollstuhl und endlich oben angekommen, sagt Axel:

Satzbau würde ich hier ändern:

Er stemmt seinen Körper gegen den Rollstuhl. Endlich oben angekommen, sagt Axel:"

Jonas setzt zum Spurt an zu der Gruppe auf der anderen Seite vom Bolzplatz.

M.E. auch ein wenig ungelenk im Satzbau.

(Da standen sie. Lars, Boris, Tristan und Emma.

Eine Klammer, die sich öffnet, aber nicht schließt und ein Tempuswechsel, der den Lesefluß stört.

Axel sieht ihm kopfschüttelnd nach. So ein Mist, dass ich hier Zeuge spielen muss, wie du Honk dich diesen Idioten anbiederst. Übertrieben hektisch schließt Jonas zu der Clique auf und Axel schüttelt unmerklich den Kopf.

Zweimaliges Kopfschütteln kurz hintereinander. Einmal reicht.

So ein Mist, dass ich hier Zeuge spielen muss, wie du Honk dich diesen Idioten anbiederst. Übertrieben hektisch schließt Jonas zu der Clique auf und Axel schüttelt unmerklich den Kopf. Wenn das mal gut geht. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch holt er ein Buch aus der Tasche und vertieft sich in die Lektüre. Als Jonas sich der Clique nähert, sieht er wie Lars Emma in seinen Arm zieht.

Die Erzählperspektive ist bisher nicht eindeutig. Sie springt von Axel zu Jonas über, aber warum?
Dazu die vielen Namen, obwohl wir erst im zweiten Paragraphen sind.

Als Jonas die Clique endlich erreicht, stellt er Lars wütend zur Rede: „Lässt du mich endlich Stürmer sein, oder was?“

Axel beschreibt Jonas als anbiedernd. Als erste Handlung aber stellt er Jonas zur Rede. Kein sehr anbiederndes Verhalten, in meinen Augen.

Die Clique fängt an zu lachen. Jonas hält Lars seinen Lapislazuli unter die Nase: „Deal?“ Vorsichtig linst er zu Emma. Das erste Mal seit langem schaut sie ihn wieder an und mustert neugierig seinen Stein. Ihm sinkt das Herz in die Hose und er spürt wie seine Knie weich werden. Lars grabscht nach dem Stein und brummt: „Na, meinetwegen.“

Geht mir zu schnell. Erst lachen sie ihn aus, jetzt wollen sie den Stein und lassen ihn mitmachen. Zunächst würde ich von Lars ein 'Was soll ich mit 'nem ollen Stein?' erwarten.

Wie immer Aufwärmen und dann zeigt Jonas uns mal, wie toll er Tore schießen kann“

Doppelpunkt nach dem immer.

Als Jonas kurz darauf wie ein flügellahmer Vogel bäuchlings auf der matschigen Wiese liegt, schaut Axel von seinem Buch auf. Emma steht lachend am Feldrand und ihm steigt die Galle hoch. Bei aller Liebe, Emma, warum bist du neuerdings nur so gemein?

Hier wechselst du wieder zu Axel. Ich fände es sinnvoller und nachvollziehbarer, wenn du entweder bei Axel oder bei Jonas bleibst.

Scheiße, ich sehe ja aus wie ein mariniertes Hühnchen! Jonas rappelt sich auf und sieht an sich hinab. Seine Bauchmuskeln melden sich und er kann nicht anders als zu lachen. Lars mustert ihn. „Alter, voll krasser Move, ey! Bist ja n‘ richtiger Bulldozer vorm Tor.“ Breit grinsend genießt Jonas das Gefühl, dass sich sein Einsatz heute gelohnt hat. Emma stürmt aufs Feld. „Alles in Ordnung, Jonas? Axel schickt mich.“ Während sie das sagt, schaut sie entschuldigend zu Lars.

Hier komme ich endgültig ins Schleudern. Eben noch der Loser, plötzlich der Held. Warum? Wird nicht erklärt. Genausowenig Emmas plötzliche Empathie.

Er ringt um Fassung und dann platzt es aus heraus: „Was ist das mit euch beiden? Seit wann seid ihr so dicke?“

Das frage ich mich auch. Nichts, aber auch gar nichts, deutet auf eine Verbundenheit zwischen Emma und Jonas hin.

Jonas schaut Lars ins Gesicht und sucht darin nach einer Antwort. Doch Lars zuckt nur mit dem Schultern und rennt zurück zu seinen Kumpels. „Emma, nun sag‘ schon, was findest du plötzlich so toll an Lars?“

Ah, okay. Jonas stellt Lars zur Rede. ich dachte es wäre andersrum.

Enttäuscht geht Jonas ins Spiel zurück, doch sein Glück hat ihn offenbar verlassen.

Wann hatte er denn Glück in diesem Spiel. Die einzige Szene, die du beschreibst, ist die, wo er hinfällt. Der Kontext einer Spielsituation fehlt. Hat er einen Ball gehalten, einen Angriff abgewehrt?

„Na, siehst du“, Axel legt Jonas seine Hand auf den Arm.

Versteh ich nicht.

Eine Woche darauf warten Axel und Jonas wieder auf die Fußball-Clique und Jonas lässt sich kopfüber vom Geländer baumeln.

Auch ein ungelenker Satz. Abgesehen davon ist ein Geländer selten so hoch, dass Jugendliche sich problemlos kopfüber hängen lassen können.

Aus dem Augenwinkel sieht er, wie Axel sich an Lars wendet und ihn offenbar in eine Fachsimpelei verwickelt.

Fachsimpelei? Worüber?

Fazit: Da ist noch gehörig Luft nach oben. Ich empfinde die Geschichte als unausgegoren. Es geht zu viel durcheinander, Gefühle und Situationen wechseln schlagartig, die Gründe sind für mich als Leser nicht ersichtlich.

Ich würde an deiner Stelle den Text nochmal neu schreiben, aber bei einer Perspektive bleiben. Frage dich, was du eigentlich erzählen willst. M.E. geht es um Jonas und Emma. Dann erzähle die Geschichte aus Jonas' Perspektive. Axel kann als Helfer ruhig dazukommen, aber Jonas sollte sein Verhalten sehen, beschreiben und werten.

LG,

HL
 
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Hallo @HerrLehrer,

vielen Dank für deine Nachricht und die Anmerkungen.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann irritieren Dich hauptsächlich Unklarheiten in der Erzählperspektive. Das ist ein sehr guter Hinweis. Danke Dir.

Andere Anmerkungen (z.B. die geöffnete Klammer), führen mir vor Augen, dass sich Fehler eingeschlichen haben. Und das obwohl ich die Korrekturen, die ich nach @linktofink s Rückmeldung vorgenommen habe, noch einmal überprüft habe ...

@HerrLehrer schrieb:
Fazit: Da ist noch gehörig Luft nach oben. Ich empfinde die Geschichte als unausgegoren. Es geht zu viel durcheinander, Gefühle und Situationen wechseln schlagartig, die Gründe sind für mich als Leser nicht ersichtlich.
Dein Fazit ist für mich schwer nachzuvollziehen. Daraus nehme ich mit, dass die Geschichte Dich als Leser unzufrieden zurückgelassen hat. Unklar ist für mich, ob eine Überarbeitung der Erzählperspektive allein ausreichen würde, um das zu ändern. Aber gut, an der Erzählperspektive muss ich auf jeden Fall noch arbeiten, das leuchtet mir ein.

Ich freue mich, wenn Du dann Lust hast, Dir auch eine überarbeitete Version noch einmal anzusehen.

Liebe Grüße
Die chrio

PS: Happy Birthday wortkrieger! 😀
 
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Hallo @Chrio

ich bin's wieder :-)

Dein Fazit ist für mich schwer nachzuvollziehen. Daraus nehme ich mit, dass die Geschichte Dich als Leser unzufrieden zurückgelassen hat. Unklar ist für mich, ob eine Überarbeitung der Erzählperspektive allein ausreichen würde, um das zu ändern.

Für mich persönlich reicht die Erzählperspektive womöglich nicht aus. Ich möchte ein Beispiel nennen, das mein Problem mit der Geschichte vielleicht nachvollziehbarer macht:

Es wird Fußball gespielt. Aber das Geschehen auf dem Fußballplatz wird für den Leser nicht nachvollziehbar.


Wie immer Aufwärmen und dann zeigt Jonas uns mal, wie toll er Tore schießen kann“. Lars grinst Jonas frech an.
Als Jonas kurz darauf wie ein flügellahmer Vogel bäuchlings auf der matschigen Wiese liegt, schaut Axel von seinem Buch auf.

Hier wärmen sich die Jungs auf und Lars grinst Jonas frech an. Dann kommt ein Sprung und Jonas liegt auf der matschigen Wiese. Wie kommt er da hin? Wurde er gefoult? Stand er kurz davor, ein Tor zu machen? Ist er einfach nur ausgerutscht? Ich als Leser frage mich, was ist da passiert und bekomme nur kryptische Aussagen in Bezug auf das Geschehen auf dem Spielfeld.

„Alter, voll krasser Move, ey! Bist ja n‘ richtiger Bulldozer vorm Tor.“ Breit grinsend genießt Jonas das Gefühl, dass sich sein Einsatz heute gelohnt hat.

Das ist eine dieser kryptischen Aussagen. Der Leser wird allein gelassen, er muss raten, was die Aussage von Lars bedeutet. Udn wieso hat sich der Einsatz gelohnt, was genau ist gut gelaufen in dem Spiel, dass sich der Einsatz gelohnt hat?

Es ist häufig schwer, den eigenen Text nochmal mit den Augen eines Fremden zu lesen, weil man beim Schreiben ein klares Bild im Kopf hat und sich dieses Bild im eigenen Text wiederfindet. Mir kann es helfen, einen Text länger liegen zu lassen und ihn dann nochmal anzuschauen. Im Rahmen einer Challenge ist diese Zeit allerdings knapp bemessen.

LG,

HL
 
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10.02.2021
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Hallo @HerrLehrer ,

vielen herzlichen Dank für die Klärung und Deine Hinweise. Ok, jetzt verstehe ich, was Du meinst und was da noch schief läuft. Klasse, ich danke dir.

Liebe Grüße
Die chrio
 
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09.12.2019
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Hallo @Chrio ,

eine kürzere Geschichte, bei der du verschiedene Themen streifst.

Zum einen das zuvor unzertrennliche Trio mit Jonas, Axel und Emma. Und die sich anbahnende Beziehung zwischen Jonas und Emma. Dann der Lapislazuli-Stein, der ja durchaus auch noch einen Hintergrund haben könnte.

Und die Geschehnisse auf dem Bolzplatz, auch innerhalb der Clique scheint es ja Konflikte zu geben. Jonas möchte eine andere Position innerhalb der Mannschaft und Emma hängt nun mit Lars ab.

Und so liest es sich halt wie eine Erzählung aus dem Leben der Protagonisten, über das ein oder andere. Dann ist die Geschichte vorbei und es bleibt kaum etwas hängen. Da fehlt mir also ein Schwerpunkt, bei dem mich die weitere Handlung auch interessiert. Und ich fände eine einheitlichere Perspektive ebenfalls besser, so wie bisher weiß ich halt nicht so recht, worauf ich mich einstellen soll und was ich vom weiteren Text noch erwarten kann.

Aus den genannten Gründen ist es für mich eher ein ziemliches Themendurcheinander. Auch der Titel hat ja kaum etwas mit der Handlung zu tun, eher speziell mit dem Ende.

Soweit inhaltlich, hier noch einige Details:

Mit einem schiefen Grinsen, das seine Zahnspange in der Sonne aufblitzen lässt, schiebt Jonas seinen Kumpel Axel das steile Stück hoch zum Bolzplatz.
Vorschlag (ein Komma weniger):
Ein schiefes Grinsen lässt seine Zahnspange in der Sonne aufblitzen, als Jonas seinen Kumpel Axel das steile Stück zum Bolzplatz schiebt.

Lautstark pfeift Lars von der anderen Seite des Bolzplatzes zu ihnen herüber.
Hier würde ich nur "Platz" schreiben. "Bolzplatz" hattest du ja kurz zuvor schon.

Jonas setzt zum Spurt an zu der Gruppe auf der anderen Seite vom Bolzplatz.
Hier würde ich es ganz streichen.

Was meinst‘n dazu, he?“ er dreht sich zu seinen Jungs um und Emma sagt lachend: „Brauchen wir nicht noch einen Platzwart?“
"Er" groß geschrieben

Das laute Gelächter lässt Jonas zusammenzucken.
Diesen Satz könntest du im Aktiv schreiben.

Die Hitze, die er jetzt in seinem Gesicht spürt, ärgert ihn.
im Gesicht

Die Clique fängt an zu lachen.
Das klingt etwas seltsam, die Clique ist ja eher ein abstrakter Begriff. Also vielleicht eher in die Richtung: "Alle fangen an zu lachen."

Die Jungs der Clique setzten ihre Taschen ab, Lars kramt den Fußball hervor und sie rennen los auf den Platz.
setzen (in der Gegenwart bleiben) ;
"der Clique" könntest du hier m.E. streichen

„Da biste ja endlich!“, Lars klopft ihm so kräftig auf die Schulter, dass Jonas beinahe das Gleichgewicht verliert.
Kein Komma

„So, Jungs! Wie immer Aufwärmen und dann zeigt Jonas uns mal, wie toll er Tore schießen kann“.
Der Punkt kommt vor die abschließenden Anführungszeichen.

Doch Lars zuckt nur mit dem Schultern und rennt zurück zu seinen Kumpels.
den

Emma, nun sag‘ schon, was findest du plötzlich so toll an Lars?“
Sie benutzen häufig die Vornamen, wenn sie sich ansprechen.
m.E. geschieht das jedoch grundsätzlich eher selten, wenn man jemanden ansieht und direkt anspricht. Derjenige weiß ja dann, das er gemeint ist, zumindest ich sage dann selten nochmal den Vornamen.

„Das geht dich nichts an, Jonas.“
Emma, hast du eine Minute für mich?“ „Was willst du, Jonas?“
auch hier ("für mich" könntest du streichen)

Warum musstest du das auch herum schicken?“, Axel legt Jonas ...
Kein Komma

Mit einem letzten Blick auf Emma und einer gehörigen Portion Aufregung in seinem Bauch, rennt Jonas los.
im ; kein Komma nach "Bauch"

Soweit meine Eindrücke, viele Grüße!
Rob
 
Wortkrieger-Team
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21.04.2015
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Hallo @Chrio und herzlich Willkommen bei uns im Forum :shy:

Vorab ein kurzer Tipp, denn ich hatte ähnliche Probleme mit dem Text, wie sie bereits angesprochen wurden. Das ist ein kleines Durcheinander ;) Du würdest deinem Text und den Lesern einen Gefallen tun, wenn du die wörtliche Rede nicht im Text mitfließen lässt, sondern sie abgrenzt mit jeweils einem Absatz immer wenn der Sprecher wechselt.

Also zum Beispiel:
Seinen ganzen Körper stemmt er gegen den Rollstuhl.
Als sie endlich oben angekommen sind, sagt Axel: „Danke, Jonas. Hast du deinen Lapislazuli-Stein dabei? Ich hatte den Eindruck, dass er dir das letzte Mal Glück gebracht hat.“
„Mensch, Axel! Das ist dämlicher Aberglaube …“, erwidert Jonas genervt.
Axels Mund klappt auf und in seinen Augen erkennt Jonas, dass ihm eine patzige Antwort droht.


Das würde ich im gesamten Text anpassen.
Außerdem vielleicht noch einmal genau über den Stil der Dialoge gehen, die wirken zum Teil sehr gekünstelt. Sagt ein Heranwachsender zu seinem Kumpel Ich hatte den Eindruck, dass ...? Vielleicht eher sowas wie Hast du den Stein dabei? Hat dir beim letzten Mal ganz schön den Arsch gerettet. Oder so in der Art. Das Wort Lapislazuli könntest du auch erst weiter unten erwähnen, als er den Stein dem Mädchen übergibt.

Generell wirkt das zum Teil noch sehr gehetzt, unfokussiert. Irgendwie hat das einen gewissen Charme, weil Heranwachsende ja in der Tat oft völlig durch den Wind sind aufgrund der ganzen wilden Hormone in ihrem Körper, aber gleichzeitig fragt man sich dadurch eben, wo genau du eigentlich hin willst.

Ja, also ich würde versuchen, sowohl äußerlich, als auch inhaltlich mehr Struktur reinzubringen. Hoffe, das hilft dir ein bisschen weiter.

Viele Grüße
RinaWu
 
Wortkrieger-Team
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19.05.2015
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Hi @Chrio

viel Personal auf wenig Raum, Dialoge, die mMn teils unnatürlich bzw. unbeholfen klingen, ein Handlung, die, na ja, überschaubar ist, kann, glaube ich nur funktionieren, wenn du sehr präzise bleibst, einiges dran arbeitest.
Viel Erfolg und Spaß dabei!

Paar Stellen:
So ein Mist, dass ich hier Zeuge spielen muss, wie du Honk dich diesen Idioten anbiederst und dabei einfach nicht verstehst, dass du Scheiße gebaut hast.
mm, okay, Honk, aber dann so ein biederes Wort wie anbiedern, passt das?
„haste schon gehört? Jonas will nicht länger unser Torwart sein. Was meinst‘n dazu, he?“ er dreht sich zu seinen Jungs um und Emma sagt lachend: „Brauchen wir nicht noch einen Platzwart?“
ist ja ganz lustig, wenngleich der Witz erwartbar ist, aber auch hier nicht gerade ein flüssiger Dialog
Erschrocken dreht Jonas sich zu den Jungs um und gibt Fersengeld.
Fersengeld, klingt ziemlich alt, überhaupt nicht frisch, das Wort
Scheiße, ich sehe ja aus wie ein mariniertes Hühnchen!
lustiiges, wirklich lustiges Bild, aber sagt das jemand so?

Tja und dein Profil habe ich mir auch angeschaut, klingt ein bisschen wie An-Textarbeit-bin-ich-nicht-so-richtig-interessiert-zu-mühsam-weil-ich-ja-eigentlich-gerade-wichtigeres-mache, stimmt das? Wenn ja, schade eigentlich

viele Grüße
Isegrims
 
Mitglied
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05.09.2020
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Hey @Chrio,

ich werde mal keine Flusen lesen, da du den Text seit längerem nicht bearbeitet und mehrere Kommentare noch nicht berücksichtigt hast, da würde sich sicher einiges doppeln. Also nur mein Gesamteindruck.

Cool bleiben, lass‘ dich nicht wieder für nix und wieder nix von ihm provozieren.
Formulierungen wie diese finde ich unrealistisch, das sagt und denkt doch keiner. Kann ich mir zumindest nicht vorstellen.

„das muss aber ein verdammt großes Eis sein.“
Für mich wohl die beste Stelle im Text, und passend dazu der Titel: das gefällt mir.

Ansonsten hat die Geschichte keine besonders große Wirkung auf mich, es wird keine Nähe zu den Figuren aufgebaut, auch nicht zum Protagonisten. Alles bleibt oberflächlich, die Beziehungen zwischen den Figuren und auch die Handlung, viel passiert ja auch nicht. Da könntest du sicherlich noch mehr draus machen.

Viele Grüße,
rainsen
 

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