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Erde ohne Männer

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11.12.2018
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Erde ohne Männer

Als der Neutronenblitz die Erde traf, stand innerhalb weniger Sekunden alles still, der Verkehr erstarb. Frauen in ihren Autos hupten, weil der Typ vor ihnen einfach hielt. Doch der Typ war nicht mehr da. Frauen mit Männern in ihren Autos wunderten sich sehr, weil sie plötzlich ohne ihren Begleiter da saßen. Züge und Flugzeuge waren plötzlich halbleer. Die Männer waren weg und die Flugzeuge stürzten ab. Züge hielten auf freier Schiene.

Als Mariechen, die gerade in der Küche Kartoffeln aufsetzte, ans Fenster ging, weil der gewohnte Straßenlärm abrupt abstarb, dauerte es eine ganze Weile, bis sie begriff, was da los war. Sie sah nur noch Frauen, die dumm aus ihrer Wäsche und in der Gegend herum schauten. Dann begann das große Wehklagen.

Mariechen hatte den Neutronenblitz für ein Flackern gehalten, deren Ursache unerheblich war. Als dann die Erkenntnis langsam einsetzte, bekam sie große Angst und stürzte in das Arbeitszimmer. Albert saß vor dem PC und fluchte, weil der Rechner seine Arbeit eingestellt hatte. Dort sollte der Virenscanner arbeiten, den er vor einer halben Stunde gestartet hatte. Aber der Bildschirm flackerte nur. Neben ihm lag ein Netz mit Champignons. Albert hatte sie zwischendurch soeben aus dem alten Bunker geholt. Der Bunker war noch unter dem Keller des alten Hauses, ein Überbleibsel aus dem Krieg. Albert liebte seine Champignon-Zucht im Bunker. Fast so sehr wie Mariechen. Obwohl, das mit Mariechen war natürlich etwas anderes, auch wenn Albert eigentlich nur ein halber Mann war.

Ihm fehlte ein Testikel von Geburt an. Es war nach innen gewachsen und musste deshalb noch vor der Geschlechtsreife entfernt werden. Auf seine sexuellen Aktivitäten hatte das keinen Einfluss, was sicher auch das Verdienst von Mariechen war. Die Spermaprobe, die er hatte untersuchen lassen, war auch in Ordnung. Eigentlich hätte er durchaus Vater werden können. Trotzdem fühlte er sich manchmal nur als halber Mann, öffentliche Sauna und FKK mied er.

„Setz dich an deinen PC, verhalte dich ruhig, telefoniere nicht, gehe nicht ans Fenster und stell mir bitte jetzt keine Fragen“, blaffte Mariechen Albert an. Sie musste so energisch auftreten, damit er keine Widerworte gab. Bisher hatte das immer geklappt.

Es klingelte an der Wohnungstür. Durch den Spion sah Mariechen eine verheulte Nachbarin, die mit ihrem Mann und zwei Söhnen eine Etage tiefer wohnte. Mariechen öffnete nicht. Das Gejammer der Frauen auf der Straße wurde immer lauter.

Mariechen schaltete den Fernseher ein. Erst kam eine Weile ein Bild mit „Störung“, dann eine Nachrichtensprecherin. Alle männlichen Lebewesen auf der Erde seien verschwunden. Ins Nirwana. Die weiblichen Minister bildeten die neuen Regierungen. Warum Angela Merkel auch weg war, wusste man nicht.

Mariechen ging ins Arbeitszimmer, legte einen Finger auf die Lippen und versuchte, Albert aufzuklären, was los sei. Der schaute sie nur blöde an. Es dauerte wirklich extrem lange, bis er begriff, dass er nun der einzige Mann auf der Welt war.


Nun brauchten sie eine Strategie. Es durfte auf keinen Fall herauskommen, dass Albert noch da war. Also zog Mariechen Albert erst einmal ins Schlafzimmer und ließ die Vorhänge herunter. Dann begann sie, Albert so zu verwöhnen, wie er es seit Monaten nicht mehr gewohnt war. Albert gefiel das gut, er ließ sich alles gefallen, auch wenn er nicht laut stöhnen durfte.

Mariechen war klar, im Haus konnten sie nicht bleiben. Am nächsten Morgen bekam Albert eine alte Perücke verpasst, die noch vom Karneval übrig geblieben war. Mariechens Rock war ein bisschen eng, passte aber knapp. Mit dem Lippenstift sah er richtig niedlich aus.
Sie verließen leise das Haus, auf den Treppen war niemand. Das Auto stand vor der Tür. Man konnte auch fahren, obwohl überall leere Autos herumstanden.

Nach zwei Stunden Fahrt kamen sie in den Hunsrück. Mitten im Wald, bei Hotzenplotz, nahmen sie ein Ferienhaus. Albert wurde eingesperrt, während Mariechen im nächsten Dorf einkaufen ging.

Das Gejammer der Frauen ertrug sie mit der Gewissheit, den einzigen Mann der Welt in ihrem Bett zu haben.

Albert hatte sie eingeschärft, bloß das Handy ausgeschaltet zu lassen. Der hat sich aber nicht daran gehalten, weil er glaubte, schnell noch einer vergangenen Freundin, die eigentlich noch gar nicht so richtig vergangen war – eher das Gegenteil, wenn auch nur einmal im Monat - schnell noch vor der Abfahrt von zuhause ein SMS schicken zu müssen.

Inzwischen wurde weltweit nach noch vorhandenen Männern gefahndet. Es gab Hunderte davon auf der Erde. Sie hatten aber alle keine Eier mehr. Entweder durch Unfall oder durch Krankheit abhanden gekommen. Auf Sizilien hatte die Mafia unter Polizisten ein Gemetzel veranstaltet und die Eier auf dem Marktplatz von Siracusa an einen Baum genagelt.

Damit war klar. Die Menschheit war dem Aussterben gewidmet. Auch die Samenbanken für künstliche Befruchtung waren verschwunden.

Die neue Weltregierung der Frauen bildete eine Kommission. Es ging darum, nach Möglichkeiten zur Erhaltung der menschlichen Rasse zu suchen. Vorsitzende wurde die deutsche Wissenschaftlerin Dr. Adele Möglein aus Köln.

Nach Tagen der weltweiten Verzweiflung erreichte Frau Dr. Möglein ein Anruf. Direkt aus Köln. Die Anruferin behauptete steif und fest (ja eigentlich ein männliches Attribut), ihr Geliebter Albert hätte noch zehn Minuten nach dem Blitz ein SMS an sie geschickt. Also müsse er ja noch unter den anwesenden Erdenbürgern sein. Aber zuhause sei er nicht.

Von da an ging alles sehr schnell. Die Anruferin wurde zuhause abgeholt und vorsorglich erst einmal eingesperrt, damit sie die Nachricht nicht anderweitig verbreiten konnte.

Als Albert im Hunsrück gerade den mittäglichen Sex mit Mariechen hinter sich hatte und sie dabei schwängerte, was beide zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht wissen konnten, klopfte es laut an der Tür und Frau Dr. Adele Möglein begehrte Einlass. Umringt von bewaffneten Frauen in Tarnanzügen. Weil beide noch nicht angezogen waren und deswegen nicht so schnell zur Tür konnten, wurde diese nach zehn Sekunden aufgebrochen.

Mariechen hatte nicht bedacht, dass man auch die Batterie aus dem Handy nehmen muss, wenn man nicht geortet werden will.

Frau Dr. Adele Möglein trat ein. Albert wurde die schon angezogene Hose vom Leib gerissen. Adele nahm genüsslich sein Gemächt in die Hand. Natürlich aus rein wissenschaftlichen Gründen. Was Albert sofort die nächste Erektion bescherte, obwohl er gerade erst…. Na ja.

Beim Anblick des Testikels mit Alleinvertretungsrecht stutzte Adele zunächst, meinte dann aber : „Nicht so schlimm, geht schon“.

Man muss wissen, Frau Adele war gerade 36 Jahre alt, gut gewachsen, nicht gerade hässlich und strebte eigentlich auch nach Mutterschaft.

Der inzwischen auf der Wiese gelandete Hubschrauber brachte die beteiligten Personen zur Burg Hellenthal in der Eifel. Wo eine Abschirmungszone eingerichtet wurde. Alles streng geheim. Albert kam ins Verlies. Zwei lesbische Bewacherinnen standen davor, die man nur davon abhalten musste, dass sie sich mit sich selbst beschäftigten.

Nutzte aber nichts. Alberts Geliebte – eingesperrt in Colonia – hatte schon vorher geredet. Die Nachricht verbreitete sich blitzartig. Alle Frauen auf dieser Erde wussten nun, dass es noch einen Mann gab, der sexuell aktiv werden konnte. Sie wussten halt noch nicht, wie sie es anfangen sollten, ihn in ihr Bettchen zu kriegen. Aber weil Frauen in dieser Beziehung überhaupt nicht blöde sind, konnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis die intelligenteste von Ihnen zum Ziel kommen würde.

Das war auch Frau Dr. Adele Möglein klar, immerhin mit dem Alleinvertretungsrecht ausgestattet, die Nachkommenschaft der Menschheit zu regeln.

Hellenthal war nicht länger tragbar. Man brauchte eine Insel. Umgeben von viel Wasser. Nicht zu groß, damit man sie rundum mit Flak bestücken konnte.

Drei Tage später traf man auf der Insel im Pazifik ein. Frau Dr. Adele Möglein, eine Kompanie weiblicher Soldaten (was sonst?) und Albert. Mariechen durfte nicht mit, was Albert zwar zunächst sehr bedauerte, er hing ja an ihr, was er aber angesichts der auf ihn zukommende Möglichkeiten (man beachte das Wortspiel) dann doch hinnahm. So kam es dann auch, Adelchen nahm sich zunächst mal selber, was ihr nach ihrem Selbstverständnis zukam.

Albert war inzwischen klar geworden, dass er zum Alleinbefruchter der Menscheit auserkoren war.

Das weckt natürlich Ansprüche und Begehrlichkeiten. Adele sah keine Chance, ihn davon abzubringen. Er konnte es ja nicht mit der ganzen weiblichen Bevölkerung der Erde treiben. Da musste ganz schön selektiert werden und er, Albert, würde die Selektionen bestimmen.

Zunächst mal mussten die Gruppen von Weibern weg, die Albert überhaupt nicht leiden konnte. Für sie musste ein riesiges Areal in Sibirien reserviert werden, das der Deportation dienen sollte.

Um das umzusetzen, wurde ein Riesencomputer aus der ehemaligen Volksrepublik China herbei geschafft, der die Selektionen berechnen und bewerkstelligen sollte. Mit dem dazugehörigen Bedienpersonal, schnuckeligen, kleine Chinesinnen mit Mandelaugen.

„Die Lesben müssen zuerst weg“, meinte Albert. Die aktuelle weibliche Bevölkerung auf der Erde betrug 3 715 027 770. Danach waren es nur noch etwa 2 999 999 000.

Albert mag auch Frauen nicht, die rauchen. Blieben 1 495 800 000. Überhaupt kamen sowieso beischlafmäßig für ihn nur weibliche Wesen zwischen 8 und 38 Jahren in Betracht, was Adele indigniert auf 16 bis 40 korrigierte. Blieben noch etwa 750 000 000.

Der Riesencomputer rauchte ganz schön. Hatte ja viel zu rechnen. Zwischenzeitlich wurde von der Deportierung abgesehen. Sie war nicht mehr machbar. Es reichte, wenn die Frauen ihren Heimatort nicht verließen.

Nur, 750 Mio waren immer noch zu viel. Es kämen ja sowieso nur Jungfrauen für ihn in Betracht, meinte Albert. Daran rechnete der Supercomputer drei Tage. Zwischendurch fiel er wegen Überlastung aus und musste gekühlt werden. Übrig blieben glatte 50.000.

Köterweiber, die ihre Hunde mit ins Bett nähmen, ginge auch nicht, bestimmte Albert. Blieben noch 25.000. Frauen, die schon Kinder hätten, würden auch nur versuchen, ihn auszurauben, meinte Albert. Das ändert aber nichts. Die waren schon über die Jungfrauenauswahl weg selektiert.

Dann müsse man halt was anhand der Körpermaße regeln, meinte Albert. 90-60-90 würde er sich wünschen. Und das brachte den Computer an den Rand seiner Kapazität. Es blieben aber nur noch 5.000 übrig. Dauert mehr als 13 Jahre, bis ich die alle vernascht habe, wenn ich es nur einmal am Tag mache, rechnete Albert laut. Worauf ihn Frau Dr. Adele Möglein erinnerte, was ihrer Ansicht nach möglein wäre.

Aufgrund der hervorragenden technischen Möglichkeiten des Riesencomputers bekam Albert nun die Möglichkeit, sich übrig gebliebene Damen in Bewegtbildern anzusehen, was ihn ganz schön in Fahrt brachte. Pech für ihn, dass zur Zeit nur Adele verfügbar war. Das weibliche Personal und die schnuckeligen Chinesenmädchen waren ausgesperrt.

Am Horizont näherte sich ein Riesenschiff. Voller geiler junger Weiber. Intelligent genug, um herauszufinden, wohin sie das Schiff steuern mussten. Nur, damit hatte Adele gerechnet. Torpedos leisteten ihren Dienst, den Rest erledigten die Haie.

Nach einigen Tagen hatte Albert die Faxen dicke. Er kam auf die perfide Idee des nächsten Ausschluss-Kriteriums, das es in sich hatte. Es würde ihn auch von Adele befreien. Die im Übrigen bisher immer nur deswegen davon gekommen war, weil die Chinesinnen sie als Sonderfall berücksichtigen mussten. Und er wollte nun endlich die erste 90-60-90-Frau. Also ging er zu den Programmiermädchen beim Supercomputer und bestimmte, dass ein Programm erstellt werden sollte, das Frauen körperlich eliminieren sollte, die intelligenter waren, als er selber.

Die Frauen warnten ihn, schrieben aber das Programm. Letztendlich einsetzen wollten sie es aber nicht. Wegen der absehbaren Folgen.

Das störte Albert nicht. Wollte auch etwas Rache nehmen wegen Mariechen, die zuhause eingesperrt war und er deswegen zwangsläufig Adele bedienen musste. Ohne vorläufig eine Chance zu haben, an die kurvigen Frauen zu kommen, bevor die Selektion ganz abgeschlossen war. Nach Mitternacht, als die Frauen schliefen, ging er zu dem Computer und drückte auf den roten Knopf.

969 Jahre danach kamen die Außerirdischen von Alpha Centauris zurück, um zu sehen, wie sich die Erde weiter entwickelt hatte, der sie damals die Männer geklaut hatten. Einige der Nachkommen derjenigen, die sich dann auf AC mit den dortigen Frauen gepaart hatten, waren an Bord. Äußerlich sahen sie aus wie normale Menschen. Die Evolution hatte ihnen aber einen doppelten Penis mit insgesamt vier Testikeln verliehen. Die nachwuchsen, wenn einer abhanden kam. Ihre weiblichen Begleiterinnen waren alle 90-60-90, weswegen sich die Männer manchmal dürre Frauen wünschten, damit etwas Abwechslung aufkam.

Sie fanden eine Erde, die über und über mit Urwald bewachsen war. Lebewesen gab es kaum, wenn man von den Schaben absah, deren einzige Aufgabe es war, die Pflanzen mit Enzymen zu versorgen, die deren Nachkommenschaft sicherte. Diese Erde war wunderschön. Ein richtiger blauer Planet. Mit sauberen Meeren und glasklaren Bächen. Trotzdem waren die Centaurianer etwas bedrückt. Das hatten sie eigentlich nicht gewollt. Wollten sich ja nur mit Männern versorgen, die ihnen bei einer Seuche weggestorben waren. Eigentlich nur deswegen, weil die sich bei gleichgeschlechtlichen Aktionen einen ganz ganz bösartigen Virus zugezogen hatten, der dann auch die Normalos weg gerafft hatte.

Auf der Insel im Atlantik wurden sie jedoch fündig. Es gab dort eine Gattung von Ziegen mit Menschenköpfen. Alle mit doppeltem Geschlecht. Weiblich und männlich. Die Speicher des Computers waren noch lesbar. Dort fanden sie das Protokoll von Dr. Adele Möglein. „Mein Gott, wie dämlich“, dachte der oberste Centaurer, „hat sie denn nicht gewusst, dass eineiige Männer nur weibliche Kinder zeugen können?“.

Die Centaurianer schlachteten die Ziegenwesen. Hatten ja eine weite Rückreise vor sich und schätzten Frischfleisch. Sie drehten das Fleisch durch und würzten es mit einer Pflanze, die hoch und büschelweise in der Nähe einer verfallen Burg mit einem seltsamen Hufabdruck an einer Mauer wuchsen. In einem tiefen Keller an einem Fluss mit viereckigem und dreieckigem Verlauf fanden sie Fässer mit einem Getränk, das sehr apart schmeckte und in größeren Mengen leicht berauschte.

Es wurde ein richtig lustiger Rückflug nach Alpha Centauris.

Eppelein
11.12.2018

 

Hi, @Eppelein

Und willkommen bei den Wortkriegern!

Ich muss sagen, ich stehe Deinem Text mit gemischten Gefühlen gegenüber. Ich bin ja nicht besonders humorvoll, trotzdem gibt es einige Stellen, wo ich wirklich laut gelacht habe. Hier zum Beispiel:

Warum Angela Merkel auch weg war, wusste man nicht.

Und ich muss sagen, wenn mir jemand diese Story auf genau diese Weise in der Kneipe erzählt hätte, ich hätte diese Person für eine/n wirklich gute/n Witzeerzähler/in gehalten.

Nun befinden wir uns aber nicht in einer Kneipe, und Du willst nicht bloß witzeln, sondern eine Geschichte erzählen (sonst hättest Du den Text ja nicht hier eingestellt, ne?). Und deshalb denke ich, Du könntest sehr viel mehr aus dem Text herausholen, denn: Es gibt fast gar keine auserzählten Szenen. Beinahe der gesamte Text besteht aus Zusammenfassungen. Beispiel:

Mariechen ging ins Arbeitszimmer, legte einen Finger auf die Lippen und versuchte, Albert aufzuklären, was los sei. Der schaute sie nur blöde an. Es dauerte wirklich extrem lange, bis er begriff, dass er nun der einzige Mann auf der Welt war.

Daraus hättest Du eine megalustige, weil eben extrem skurrile Szene machen können. Wie hat sich wohl dieser Dialog angehört?

»Hey, Albert ... « Mariechen schloss leise die Tür und lehnte sich gegen das Holz. »Ich muss dir was sagen.«
Albert fuhr mit der Maus auf dem Tisch herum, starrte mit zusammengekniffenen Augen auf den Bildschirm. »Scheiße!«
»Albert, hörst du mir zu?«
»Ja, ja.«
»Du bist der letzte Mann auf der Erde.«
»Mhm.«
»Albert?« Mariechen trat hinter ihn und blickte auf den Bildschirm.
Mit einer ruckartigen Mausbewegung schloss Albert ein Fenster. »Ist noch was?«
»Hast du mir zugehört?«
»Klar. Ich hör dir doch immer zu.«
Er lächelte, und sie küsste seine Nasenspitze.
»Dann ist ja alles geklärt«, sagte sie. »Verhalt dich bloß ruhig.«
Nachdem sie das Zimmer verlassen hatte, kratzte er sich am Kopf. Warum nochmal sollte er sich ruhig verhalten?

Nur ein Beispiel. Das muss nicht heißen, dass sich das Ganze so abgespielt hat. Was ich aber demonstrieren möchte, ist, dass Dein Text momentan eine reine Zusammenfassung von echt skurrilen Ereignissen ist. Da ich aber in die einzelnen Szenen nicht reinschauen kann, bleibt mir der echte Spaß vorenthalten. Gleichzeitig habe ich oft auch wenig Verständnis für die Figuren, was sicher auch daran liegt, dass Du so drüberwischst.

Also, ich würde Dir empfehlen, ein paar exemplarische Szenen auszuwählen und diese auszuerzählen. Dadurch würden Deine Figuren und Deine Geschichte deutlich mehr Kraft entfalten.

Ich habe an den Anfang mal die Lupe gelegt und möchte ein paar weitere Kleinigkeiten anmerken, auf die Du außerdem achten könntest:

Züge hielten auf freier Schiene.

Glaube ich nicht. Beziehungsweise, das würde ich mal recherchieren. Zumindest meine ich gehört zu haben, dass es schon automatisch fahrende Züge gibt (vor allem im Ausland) und dass Züge außerdem nicht anhalten, wenn niemand bremst. Ist natürlich blöd. :D Außerdem würde es "auf freier Strecke" und nicht "auf freier Schiene" heißen.

Als der Neutronenblitz
Als Mariechen

Die ersten beiden Absätze beginnen vom Aufbau her genau gleich. Da würde ich mehr Varianz einbringen.

Sie sah nur noch Frauen, die dumm aus ihrer Wäsche und in der Gegend herum schauten.

Sie können ja schlecht aus anderer Leute Wäsche schauen, nicht wahr? In diesem Sinne ist das Possessivpronomen "ihrer" überflüssig und "der" reicht vollkommen.

Als dann die Erkenntnis langsam einsetzte, bekam sie große Angst und stürzte in das Arbeitszimmer.

"ins Arbeitszimmer" genügt. Und das sind auch so Stellen, wo es schön wäre, ich könnte mit Mariechen irgendwie mitfühlen, mich in ihre Lage richtig reinversetzen. Da Du aber schnellschnell zusammenfasst, was da los ist (und das auch den ganzen Text über so beibehältst), muss ich halt nach dem Lesen mal drüber nachdenken, wie sie sich dabei gefühlt hat. Der Lesespaß während des Lesens ist dann eher eingeschränkt.

Albert hatte sie zwischendurch soeben aus dem alten Bunker geholt.

"zwischendurch soeben", das ist seltsam. Du machst das auch an manchen anderen Stellen, dass Du mehrere solcher Wörter hintereinander stellst, die sich zwar gegenseitig nicht völlig ausschließen, wo aber eins auf jeden Fall reichen würde.

Mir ist auch nicht ganz klar, wann Albert seine SMS verschickt, obwohl es hier deutlich steht:

Die Anruferin behauptete steif und fest (ja eigentlich ein männliches Attribut), ihr Geliebter Albert hätte noch zehn Minuten nach dem Blitz ein SMS an sie geschickt.

Aber hier steht:

Albert hatte sie eingeschärft, bloß das Handy ausgeschaltet zu lassen. Der hat sich aber nicht daran gehalten, weil er glaubte, schnell noch einer vergangenen Freundin, die eigentlich noch gar nicht so richtig vergangen war – eher das Gegenteil, wenn auch nur einmal im Monat - schnell noch vor der Abfahrt von zuhause ein SMS schicken zu müssen.

..., dass Albert die SMS "schnell vor der Abfahrt" (da könnte auch ein bisschen was raus, zum Beispiel das "schnell") geschrieben hat. Und vor allem, nachdem Mariechen ihm einschärft, sein Handy nicht zu benutzen. Vor der Abfahrt hat Mariechen außerdem ferngesehen, ihm die ganze Sache erzählt (was wirklich extrem lange gedauert hat), ihn ordentlich verwöhnt, bis zum nächsten Morgen gewartet und ihn dann als Frau verkleidet. Und das alles in zehn Minuten? Heftige Frau. In DIE Szene hätte ich auch gerne reingeguckt, dann könnte ich es vielleicht glauben. :p

Nebenbei erwähnt, befindet sich in dem letzten zitierten Absatz ein Zeitfehler, denn da wechselst Du plötzlich ins Perfekt. Das würde ich ins Präteritum schreiben: "Der hielt sich aber nicht daran ..." Und der Satz ist natürlich auch extrem verschwurbelt. Wenn Du das "glauben, schicken zu müssen" rausnimmst und einfach "schicken" schreibst, liest es sich besser und Du kommst vielleicht auch nicht mit den Zeiten durcheinander. Ich weiß, dass solche Ausdrucksweisen "lustig" sein sollen. Aber lustiger wirst Du doch eh, wenn Du erstmal anfängst, die Szenen auch richtig auszuerzählen. ;)

So viel oder wenig also erstmal von mir. Was Du also ganz konkret machen könntest, um einen starken Text zu zimmern: Szenen ausschreiben, nicht bloß alle Ereignisse zusammenfassen. Außerdem könntest Du nochmal gucken, wo Du überflüssige Wörter drinhast und Teile weglassen könntest, wie zum Beispiel "soeben" statt "zwischendurch soeben" oder "vor der Abfahrt" statt "schnell vor der Abfahrt". Solche etwas umständlichen und langwierigen Formulierungen fallen mir persönlich leichter auf, wenn ich einen Text laut lese. Also: Make it work!

Und viel Spaß im Forum.

Szenische Grüße,
Maria

 
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Hallo @Eppelein ,

herzlich willkommen hier!

Sorry, ich mache es kurz, ist nicht unhöflich gemeint: Dieses Genre besteht aus zwei Wörtern - science und fiction - und dein Text ist weder das eine, noch das andere.

Mit Wissenschaft oder Zukunftsvision hat das nix zu tun, und nur so ein Wort (heißt das nicht auch Gammablitz? Egal ...) hilft dir da auch nicht.

Fiction im Sinne von Literatur (was ja eine Kurzgeschichte zumindest in vagen Ansätzen sein sollte) ist das auch nicht, weil du das einfach in so einem absolut fürchterlichen Plauderton gehalten hast, bei dem ich immer an Frauenmagazine denken muss.

Also, in SciFi erwartet man doch ein ganzes Bisschen mehr, eigentlich findet man hier am seltensten richtig dusselige Texte. Das ist ein in die Länge gezogener Witz, keine Geschichte. und es hat bei aller Hirnrissigkeit nicht mal trashigen Charme.

Ich sehe das wie Maria, das gehört in die Kneipe, wo man das nach dem achten Bier schenkelklopfend zum besten gibt - ich hätte da als zuhörender Gast aber nicht gelacht, sondern schnell mein Glas ausgetrunken und mir einen anderen Sitzplatz gesucht.

Schau dich mal um hier, kommentiere andere Texte und guck mal ein bisschen, wie das funktioniert. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und viel Spaß!

Viele Grüße,
Katla

 

Hi, @Eppelein

Und willkommen bei den Wortkriegern!

Ich muss sagen, ich stehe Deinem Text mit gemischten Gefühlen gegenüber. Ich bin ja nicht besonders humorvoll, trotzdem gibt es einige Stellen, wo ich wirklich laut gelacht habe. Hier zum Beispiel:

Und ich muss sagen, wenn mir jemand diese Story auf genau diese Weise in der Kneipe erzählt hätte, ich hätte diese Person für eine/n wirklich gute/n Witzeerzähler/in gehalten.

Nun befinden wir uns aber nicht in einer Kneipe, und Du willst nicht bloß witzeln, sondern eine Geschichte erzählen (sonst hättest Du den Text ja nicht hier eingestellt, ne?). Und deshalb denke ich, Du könntest sehr viel mehr aus dem Text herausholen, denn: Es gibt fast gar keine auserzählten Szenen. Beinahe der gesamte Text besteht aus Zusammenfassungen. Beispiel:

Daraus hättest Du eine megalustige, weil eben extrem skurrile Szene machen können. Wie hat sich wohl dieser Dialog angehört?

»Hey, Albert ... « Mariechen schloss leise die Tür und lehnte sich gegen das Holz. »Ich muss dir was sagen.«
Albert fuhr mit der Maus auf dem Tisch herum, starrte mit zusammengekniffenen Augen auf den Bildschirm. »Scheiße!«
»Albert, hörst du mir zu?«
»Ja, ja.«
»Du bist der letzte Mann auf der Erde.«
»Mhm.«
»Albert?« Mariechen trat hinter ihn und blickte auf den Bildschirm.
Mit einer ruckartigen Mausbewegung schloss Albert ein Fenster. »Ist noch was?«
»Hast du mir zugehört?«
»Klar. Ich hör dir doch immer zu.«
Er lächelte, und sie küsste seine Nasenspitze.
»Dann ist ja alles geklärt«, sagte sie. »Verhalt dich bloß ruhig.«
Nachdem sie das Zimmer verlassen hatte, kratzte er sich am Kopf. Warum nochmal sollte er sich ruhig verhalten?

Nur ein Beispiel. Das muss nicht heißen, dass sich das Ganze so abgespielt hat. Was ich aber demonstrieren möchte, ist, dass Dein Text momentan eine reine Zusammenfassung von echt skurrilen Ereignissen ist. Da ich aber in die einzelnen Szenen nicht reinschauen kann, bleibt mir der echte Spaß vorenthalten. Gleichzeitig habe ich oft auch wenig Verständnis für die Figuren, was sicher auch daran liegt, dass Du so drüberwischst.

Also, ich würde Dir empfehlen, ein paar exemplarische Szenen auszuwählen und diese auszuerzählen. Dadurch würden Deine Figuren und Deine Geschichte deutlich mehr Kraft entfalten.

Ich habe an den Anfang mal die Lupe gelegt und möchte ein paar weitere Kleinigkeiten anmerken, auf die Du außerdem achten könntest:

Glaube ich nicht. Beziehungsweise, das würde ich mal recherchieren. Zumindest meine ich gehört zu haben, dass es schon automatisch fahrende Züge gibt (vor allem im Ausland) und dass Züge außerdem nicht anhalten, wenn niemand bremst. Ist natürlich blöd. :D Außerdem würde es "auf freier Strecke" und nicht "auf freier Schiene" heißen.


Die ersten beiden Absätze beginnen vom Aufbau her genau gleich. Da würde ich mehr Varianz einbringen.

Sie können ja schlecht aus anderer Leute Wäsche schauen, nicht wahr? In diesem Sinne ist das Possessivpronomen "ihrer" überflüssig und "der" reicht vollkommen.

"ins Arbeitszimmer" genügt. Und das sind auch so Stellen, wo es schön wäre, ich könnte mit Mariechen irgendwie mitfühlen, mich in ihre Lage richtig reinversetzen. Da Du aber schnellschnell zusammenfasst, was da los ist (und das auch den ganzen Text über so beibehältst), muss ich halt nach dem Lesen mal drüber nachdenken, wie sie sich dabei gefühlt hat. Der Lesespaß während des Lesens ist dann eher eingeschränkt.

"zwischendurch soeben", das ist seltsam. Du machst das auch an manchen anderen Stellen, dass Du mehrere solcher Wörter hintereinander stellst, die sich zwar gegenseitig nicht völlig ausschließen, wo aber eins auf jeden Fall reichen würde.

Mir ist auch nicht ganz klar, wann Albert seine SMS verschickt, obwohl es hier deutlich steht:

Aber hier steht:

..., dass Albert die SMS "schnell vor der Abfahrt" (da könnte auch ein bisschen was raus, zum Beispiel das "schnell") geschrieben hat. Und vor allem, nachdem Mariechen ihm einschärft, sein Handy nicht zu benutzen. Vor der Abfahrt hat Mariechen außerdem ferngesehen, ihm die ganze Sache erzählt (was wirklich extrem lange gedauert hat), ihn ordentlich verwöhnt, bis zum nächsten Morgen gewartet und ihn dann als Frau verkleidet. Und das alles in zehn Minuten? Heftige Frau. In DIE Szene hätte ich auch gerne reingeguckt, dann könnte ich es vielleicht glauben. :p

Nebenbei erwähnt, befindet sich in dem letzten zitierten Absatz ein Zeitfehler, denn da wechselst Du plötzlich ins Perfekt. Das würde ich ins Präteritum schreiben: "Der hielt sich aber nicht daran ..." Und der Satz ist natürlich auch extrem verschwurbelt. Wenn Du das "glauben, schicken zu müssen" rausnimmst und einfach "schicken" schreibst, liest es sich besser und Du kommst vielleicht auch nicht mit den Zeiten durcheinander. Ich weiß, dass solche Ausdrucksweisen "lustig" sein sollen. Aber lustiger wirst Du doch eh, wenn Du erstmal anfängst, die Szenen auch richtig auszuerzählen. ;)

So viel oder wenig also erstmal von mir. Was Du also ganz konkret machen könntest, um einen starken Text zu zimmern: Szenen ausschreiben, nicht bloß alle Ereignisse zusammenfassen. Außerdem könntest Du nochmal gucken, wo Du überflüssige Wörter drinhast und Teile weglassen könntest, wie zum Beispiel "soeben" statt "zwischendurch soeben" oder "vor der Abfahrt" statt "schnell vor der Abfahrt". Solche etwas umständlichen und langwierigen Formulierungen fallen mir persönlich leichter auf, wenn ich einen Text laut lese. Also: Make it work!

Und viel Spaß im Forum.

Szenische Grüße,
Maria

Hallo TeddyMaria,

als ich die Geschichte in dieses Forum gestellt habe, war mir vorher klar, dass sie von einem Kreis gelesen werden würde, der selber (fast) perfekt ist. Deinem Beitrag habe ich dann auch etwas entnommen, was mir vor sehr sehr langer Zeit mein Deutschlehrer gesagt hat. Das Weglassen überflüssiger Wörter. Werde das in Zukunft beherzigen. Auch die anderen Hinweise. Was das „ausschreiben“ von Szenen betrifft, sehe ich das anders. Der Leser soll mitdenken und seine Fantasie spielen lassen. Wenn er das tut, ist mir gelungen, was ich mit der Geschichte erreichen wollte. Also vielen Dank für die konstruktive Kritik und Hilfe.

@Eppelein

Hallo @Eppelein ,

herzlich willkommen hier!

Sorry, ich mache es kurz, ist nicht unhöflich gemeint: Dieses Genre besteht aus zwei Wörtern - science und fiction - und dein Text ist weder das eine, noch das andere.

Mit Wissenschaft oder Zukunftsvision hat das nix zu tun, und nur so ein Wort (heißt das nicht auch Gammablitz? Egal ...) hilft dir da auch nicht.

Fiction im Sinne von Literatur (was ja eine Kurzgeschichte zumindest in vagen Ansätzen sein sollte) ist das auch nicht, weil du das einfach in so einem absolut fürchterlichen Plauderton gehalten hast, bei dem ich immer an Frauenmagazine denken muss.

Also, in SciFi erwartet man doch ein ganzes Bisschen mehr, eigentlich findet man hier am seltensten richtig dusselige Texte. Das ist ein in die Länge gezogener Witz, keine Geschichte. und es hat bei aller Hirnrissigkeit nicht mal trashigen Charme.

Ich sehe das wie Maria, das gehört in die Kneipe, wo man das nach dem achten Bier schenkelklopfend zum besten gibt - ich hätte da als zuhörender Gast aber nicht gelacht, sondern schnell mein Glas ausgetrunken und mir einen anderen Sitzplatz gesucht.

Schau dich mal um hier, kommentiere andere Texte und guck mal ein bisschen, wie das funktioniert. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und viel Spaß!

Viele Grüße,
Katla

Hallo Katla,

als ich überlegt habe, welchem Genre ich die Geschichte zuordnen sollte, ist mir nichts besseres als Science Fiction eingefallen. Bin damit auch nicht glücklich.
Man muss die Geschichte nicht gut finden. Was es aber mit einer Kneipe zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Frauen, die rauchen, finden die Geschichte auch nicht gut.
Es war auch nicht meine Absicht, einen Witz zu erzählen. Das Thema ist mir wirklich lange Zeit im Kopf herumgegangen, bis ich mich seiner entledigt habe.


Gruß

@Eppelein

 

@Eppelein
Willkommen auch von mir.
Also, ich lese und lese und denk mir meinen Teil. Bis ebenfalls bei der Merkel gelacht habe.
Wieso soll es nicht trashig sein? Bei SF halten sie die natürlich die Türen zu. Falscher Blitz.

Was mich allgemein zu den tags kommen lässt. @Webmaster : Tags. Wie wird das gehandhabt, basisdemokratische Abstimmung? Mir ist es mehrfach aufgefallen: Sie reichen nicht. Ich will nichtmal andeuten, auf welche verzichten könnte. Sie werden nicht ohne Grund dastehen.
Nur, Grusel ist kein Horror u.s.w. Mir ist schon klar, dass Tags nicht endlos aufgesplittet werden sollen bis sich alles endlos verliert. Wie habt ihr das hier festgelegt?

@Eppelein Die Idee mit den Dialogen und auch das Beispiel von @TeddyMaria finde gut.
Sie hat auch nicht gesagt: Die Geschichte sei ein einziger Kneipenwitz, sondern ausbaufähig.
Ich finde auch, du könntest mehr aus der Geschichte machen.
Das trashige würde beibehalten wollen.
Die Perspektive wurde ja auch kritisiert, aber mich erinnert sie an eine Geschichte, an einen sarkastischen Erzähler aus dem Off, der über den Grund und Verlauf einer Katastrophe berichtet. Ich verrate mal nicht von wem die war.
Die Sachen in () würde weglassen, die braucht es nicht.

Zum Inhalt, ob nun drei oder vier Eier, Testikel hin oder her oder ab, will erstmal nicht weiter eingehen. Ich muss Schluss machen, habe die Tage bissel viel gepostet, nicht das ich hier noch was aufs Mützchen kriege.;) Ach wo, nur ein Joke, ich muss ins Bett, hat Mama gesagt.

Ich finde jeder hat ein herzliches Willkommen verdient.
Willkommen, Gruß mala.

 

Tags. Wie wird das gehandhabt, basisdemokratische Abstimmung? Mir ist es mehrfach aufgefallen: Sie reichen nicht. Ich will nichtmal andeuten, auf welche verzichten könnte. Sie werden nicht ohne Grund dastehen.
Nur, Grusel ist kein Horror u.s.w. Mir ist schon klar, dass Tags nicht endlos aufgesplittet werden sollen bis sich alles endlos verliert. Wie habt ihr das hier festgelegt?
Handhabung: Demokratisch ist hier quasi nichts. Die Tag-Liste steht, da kommt im Prinzip nichts mehr hinzu. Sieh die Begriffe einfach nicht zu eng; um dein Beispiel aufzugreifen: Grusel gehört zu Horror.

 

Demokratisch ist hier quasi nichts.

Das hatte ich erhofft, äh, befürchtet.
Das ist wenigstens mal konsequent, durchdacht und durchgezogen.
Du hast den Stecker, kann man nix machen.

 

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