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Im Sturm

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07.01.2018
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Im Sturm

Oberhalb des Weges befand sich ein Findling. Dort bekam ich einen herrlichen Ausblick über den See. Weiter hinten befanden sich einige ärmliche Lehmhütten, die sich im Schatten der Kokosnusspalmen duckten. Obwohl ich bereits viele Monate als Einsiedler hier lebte, war ich immer wieder fasziniert von dem Ausblick. Am Horizont war die Sonne bereits blutrot untergegangen. Der Himmel schien gespalten. Die eine Sonne rot, die andere schwarz. Dort wo es schwarz war, zogen Blitze in alle Richtungen. Zwischen den Wolken befand sich das Hochland. Es war um die Weihnachtszeit. In dieser Zeit regnet es noch einmal sehr stark im Hochland. Danach ist die Luft gereinigt und klar wie Kristall. Das ist die Zeit, wenn die Teeplantagen in sattem Grün erblühen. Dann wandern die Pilger aus allen Teilen Sri Lankas zum heiligen Berg, zum Sri Pada, hinauf. Auf der einen Seite war noch alles dunkel während auf der anderen Seite die Sonne die Erde verbrannte und nun in ihrem Untergang unendlich langsam eine blutrote Glut zurückließ.

Allmählich verschwanden die Lichter des Sri Pada hinter einer dichten Nebelwand. Die Tiere der Nacht begannen wie üblich ihr Zirpen, Pfeifen und Rufen. Es war ein Gesang mit vielen Stimmen, welches sich in unmittelbarer Nähe befand. Das Echo, welches üblicherweise von den umliegenden Bergen kam, war längst verstummt.

Die schwarze Wand aus Regenwolken kam immer näher. Nebelschwaden tanzten wie ein Spuk um meine Taschenlampe, wurden so dicht, dass sich das Licht in eine milchige Flüssigkeit verwandelte. Dann begannen überall plötzlich Blitze zu zucken. Oben, unten und neben mir so dicht, als könne ich sie mit der Hand berühren. Aber sie waren nicht wirklich sichtbar. Der Nebel verhüllte ihre Form. Da war nur dieses Wetterleuchten, diese gespenstische Helligkeit, die überall im Nebel zitterte. Das dumpfe Grollen steigerte sich nun in gewaltiges Donnern.

Ich saß auf meinem Stein wie auf einem Thron und fühlte mich wie Richard III in einer Schlacht. Dieser Gedanke befreite mich von der Rolle des Zuschauers. In diesem Spiel war ich nicht nur ein Mitspieler, nein ich besaß sogar die Hauptrolle. Das Heer zog in die Schlacht gegen mich. Aber ich war nicht wehrlos. Die Nebelschwaden nahmen Gestalt an. Plötzlich umgab mich ein riesiges Heer mutiger Kämpfer. Meine Krone funkelte im Licht der zuckenden Blitze. Ich schrie mit donnernder Stimme: „Wer sah die Sonne heut`? Sie will also nicht scheinen, heut` an diesem Tag. Doch was geht das mehr mich an als Richmond. Der gleiche Himmel, der über mich sich wölbt, blickt auch herab auf ihn. Englands Ritter, mein mutiges Volk- ihr seid mit Land und schönen Frauen gesegnet. Dieses wollen sie euch stehlen und jene schänden. Treibt das Gesindel übers Meer zurück. Diese Hungerleider, die des Lebens satt. Die sich schon längst ertränkt, wenn nicht der Traum von diesem Narren zog. Horcht da! Ich höre ihre Trommeln. Englands Ritter spornt eure Pferde, dass die Flanken bluten.“

Grelles Licht und Hitze durchfluteten mich. Als ich wieder zu mir kam, lag ich mit dem Kopf am Boden in der Nähe Steins. Hatte mich einer dieser Blitze gestreift? Was immer es war, ich werde es nie erfahren.

Ich erhob mich schwerfällig, schleifte mich zur Lampe und hielt sie mir dicht vor die Augen. Ja, alles war in Ordnung. Ich spürte keine Schmerzen, konnte hören, sehen, riechen, schmecken, tasten. Alle meine Sinne funktionierten tadellos. Außerdem war da eine beschwingte Leichtigkeit.

Inzwischen hatten die Blitze und das Donnern aufgehört. Der Mond schien zwischen den Wolken hindurch. Die Nacht war weit fortgeschritten. Aber in dieser von Winden gereinigten kristallklaren Luft wollte keine Müdigkeit aufkommen. Da sich der Nebel verzogen hatte, war nun wieder der tiefe Waldesfriede feierlich von den Lichtern des Sri Pada beleuchtet.

Ich schleppte mich zu meiner Unterkunft. Tief in einer Felsspalte hatte ich mir eine kleine Ecke als Schlafspalte hergerichtet. Zu diesem Zwecke hatte ich einige Bäume gefällt, sie auf die richtige Länge zugeschnitten und dann im Felsspalt eingeklemmt. Die Ritzen zwischen den Stämmen hatte ich mit Lehm verschmiert. So besaß ich ein vor Wind und Wetter geschütztes Lager. Als Öffnung ließ ich ein kleines Loch, dass ich von innen mit einer Tür aus Reisig- Geflecht verschließen konnte. Der Raum war gerade groß genug, um darin liegen zu können. Als Unterlage hatte ich eine Strohmatte über dem nackten Felsen gelegt. Als Kopfkissen diente mir ein Sack, den ich mit Blüten und Blättern gefüllt hatte. Und da es so weit oben kalt ist, besaß ich noch eine zweite Wolldecke.

Obwohl ich wusste, dass ich jetzt nicht schlafen würde, zog ich mich in diese Stille zurück, um die Welt im Liegen zu erleben. Ich hatte mich kaum niedergelegt, als mich eine seltsame Mischung aus Traum und Wirklichkeit in ihren Bann zog.

Von denen durch Nässe schwer gewordenen Blätter und Äste fielen unzählige Tropfen auf Stein, Gras und Erde. Dadurch entstand eine sanft- rhythmische Melodie, die mich wie eine zärtliche Umarmung in sich aufnahm. Diese schwere triefende Natur war so sinnlich, so erotisch, dass sie mir das Blut in den Unterleib trieb. Ich schlug die Decke zurück, damit sich die Erektion frei und ungehindert entfalten konnte. Diese über alles gefürchteten Gefühle, die so manchen Einsiedler in den Wahnsinn trieben, offenbarten sich dieser Nacht als schuldlos und ohne Absicht. Als Ausdruck einer Kraft und Energie, die in der bloßen Tatsache ihrer Existenz Genüge fand und nichts weiterwollte, als angenommen zu sein, um ihren eigenen von der Natur vorbestimmten Weg zu gehen. Aber worin bestand der eigentlich? War es nicht eventuell ein Vorurteil, diesen Gefühlen, die Suche nach Orgasmus zu unterstellen? Ausgerechnet jenes, was sie zum Verlöschen bringt, was ihren augenblicklichen Tod bedeutet, sollte ihr Ziel sein? Ich überließ dem Regenwald sich und seinem Gesang. Aufmerksam und mit Hingebung überließ ich mich der Führung dieser Energie, die sich langsam im ganzen Körper ausbreitete, mit zunehmender Leuchtkraft, die nur mit geschlossenen Augen sichtbar war. Innerhalb weniger Minuten war mein gesamter Körper von unbeschreiblichem Wohlgefühl erfüllt.

Vor mir stiegen schneetreibende Wesen auf. Indem ich diese Vorstellung weder verneinte noch bejahte, gab ich ihr die Chance, ihren eigenen Weg zu gehen. Nun verwandelten sie sich. Aber auch meine Perspektive veränderte sich. Was vorher gegenüberstand, sah ich jetzt aus der Vogelperspektive tief unter mir. Die transparenten Körper nahmen nun eine andere Form an. Vergleichbar mit symmetrischen Scheiben, die sich übereinander schoben und auftürmten, aber immer noch miteinander fest verbunden waren, obwohl ihre Einzelteile, aus denen sie bestanden, sichtbar waren. Nun lösten sich die Einzelteile voneinander, schwebten frei im Raum wie Schneeflocken, deren weiße Farbe sich in Licht verwandelte. Mit jeder Verwandlung ging eine Veränderung des Gefühls einher. Sexuelle Gefühle waren zu diesen Eindrücken, die ich jetzt empfand, wie rauer Bast im Vergleich zu Seide. Aber auch das nahm ich lediglich zur Kenntnis, ohne zu bejahen oder zu verneinen. So nahm die Verfeinerung ihren Lauf. Die leuchtenden Schneeflocken wurden verfeinerten sich zu symmetrischen Formen, die sich schließlich in einziges leuchtendes Mandala vereinigten.

Meine Hand erhob sich, es zu greifen- und fing nur Kälte. In diesem Augenblick war zu spüren, wie mein Selbstbewusstsein einer weiteren Verfeinerung im Wege stand. Ohne jeden Zweifel stand ich jetzt an einer Schwelle, über die ich mich selbst nicht hinüberbewegen konnte. Mir wurde bewusst, dass dieser Verfeinerungsprozess eine Eigendynamik besaß, die auf mich verzichten konnte. Ja, der ich sogar selbst im Wege stand. In diesem Moment wurde mir vorstellbar, sogar zur festen Gewissheit, dass das Leben mit dem Tod nicht endet. Der Tod ist wie eine Tür zur Freiheit, zu einer grenzenlosen Weite. Diese Tür stand nun offen und nichts schien mir natürlicher, als mich dieser Dynamik zu überlassen, die zugleich meine Freiheit und meinen Tod bedeuten würde. Mein Körper wurde ein Fahrzeug, dessen Kontrolle mir entglitten war. Als mir bewusst wurde, dass ich die Kontrolle verlor, überkam mich plötzlich panische Angst, obwohl keine Gefahr bestand. Alles war zum ersten Mal in vollkommener Ordnung. Alles funktionierte aus sich heraus und ohne Kontrolle.

Ich konnte mir selbst nicht eingestehen, überflüssig zu sein.

Mit aller Macht richtete sich mein Oberkörper ruckartig auf. Diese jähe Unterbrechung war so gewaltig, dass ich einen furchtbaren Schmerz in meinem Kopf verspürte. Aber ich war sofort hellwach. Ich war nun wieder Herr meiner selbst und in vollem Besitz meiner Sinne. Ich betrachtete mich und meine Umgebung. Ich lauschte den Geräuschen der erwachenden Natur. Sog den Duft der Blumen ein, die nach dem nächtlichen Regen erblüht waren. Das alles war jetzt wieder ich, was noch kurz zuvor nur Wahrnehmung, Gefühl, Bewusstsein und Vorstellungen waren, erschien nun wieder durch ein Selbstbewusstsein festgelegt und mit Ideen, Namen und Werten beschwert. Jetzt glich ich einem Frosch, der nach dem Anblick der unendlichen Weite des Meeres, sich eilends in sein Brunnenloch verkroch. Irgendwo da draußen, vor meinem Felsspalt, nahm der Regenwald in der wärmenden Sonne ein Dampfbad. Diese Waschküche verstärkte noch meine aufkommenden finsteren Gedanken. Langsam versank ich in eine tiefe Niedergeschlagenheit. Ich hatte eine vielleicht einmalige Chance verpasst. Die Ereignisse der Nacht hatten mich zurückgelassen, mich ausgespuckt wie Abfall, wie eine Beleidigung dieser geweihten Nacht der Zeichen und Wunder. In meiner Einsiedelei so hoch in den Wolken inmitten der unberührten Natur hatte ich eben noch den Himmel gespürt und befand mich jetzt nur noch in einer nassen Felsspalte. Umgeben vom Schatten der einsamen Berge, an denen jedes gesprochene Wort in unzählige Echos zersplitterte. Die mich vervielfältigten, um mich dann wie zum Hohn in alle Winde zu zerstreuen.

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo @krippner! :)

Zunächst zur äußeren Form deines Textes: Absätze einbauen wird dir mit Sicherheit nicht nur mehr, sondern auch wohlwollendere Leser verschaffen.

Ich steige direkt ein:

Oberhalb des Weges, in einer Entfernung von etwa 50 Metern

Sind diese exakten Beschreibungen wirklich notwendig? Vor allem gleich in den ersten Sätzen? War für mich eher schwierig, da reinzukommen.

Der Himmel schien gespalten. Die eine Sonne rot, die andere schwarz.

Hmm, ich kann mir das nicht so gut bildlich vorstellen. Die Formulierung klingt für mich so, als ob da zwei Sonnen am Himmel stünden.

Es war ein Gesang mit vielen Stimmen, beinahe hautnah in unmittelbarer Nähe befand.

Lies dir den Satz lieber nochmal durch.

gespenstische Helligkeit, die überall im Nebel wie Blitzlichter zuckten

Die gespenstische Helligkeit zuckte

Jetzt bin ich umgeben von einem Heer mutiger Kämpfer.

Hier wechselst du die Zeit.

Ich griff mich zerstreut an die Stirn

Eher: "Ich griff mir..."

Mein Gesprächspartner war mir vertraut wie ein guter Freund, obwohl ich mich danach nicht einmal an sein Gesicht erinnern konnte. Er sah mich verwundert an und fragte: „Was schaust du so komisch? Hast du etwa meine Frage nicht verstanden?“ Ich griff mich zerstreut an die Stirn, so als ob ich mich kurz erinnern müsse, und dann war es wieder da. „Ach ja“, sagte ich verwirrt „Was war es nur gleich. Ach ja, ist ja auch egal. Nein, wir müssen noch einmal von vorn beginnen. Du gehst da von einem ganz falschen Standpunkt aus.“ Doch bevor ich weitersprechen konnte, war der Spuk vorbei.

Ich weiß nicht so recht, was du mit dieser Stelle bezweckst. Soll das surreal auf den Leser wirken? Mich persönlich hat es eher irritiert.

Ach ja“, sagte ich verwirrt

Hier wird die Formatierung noch verwirrender. "sagte ich verwirrt" gehört doch nicht mehr zur direkten Rede.

schleppte mich zur Lampe und hielt sie mir dicht vor Augen.

Eher "vor die Augen"

Selbst die Zeit schien nur noch ein Traum.

Eher: "schien nur noch wie ein Traum" oder so.

Ich war erstaunt, aber auch erleichtert über die Bedeutungslosigkeit der beiden Seite der gleichen Münze, die sich durch ihre bloße Existenz gegenseitig ihre Wichtigkeit nehmen.

"Seiten" und "nahmen"

Ich wusste natürlich, dass dieser Gedanke der Lehre des Buddha widersprach.

Wo kommt das auf einmal her?

Sich an etwas zu halten, war nicht frei.

Die Erkenntnis ist jetzt nicht so bahnbrechend. Würde ich eher streichen.

eine kleine Ecke als Schlafspalte zubereitet.

"zubereitet" finde ich eher unglücklich gewählt. Da muss ich eher an ein Frühstück denken, das man zubereitet.

den ich mit Blüten und Blättern gefüllte hatte.

"gefüllt"

Da waren zunächst die sich wiegenden geschmeidigen Körper von Elfen und Nymphen.

Okay, das ist mir jetzt echt zu abgedreht. Wie kommst du gerade auf Elfen und Nymphen? Ist mir da vielleicht etwas entgangen?

Es belustigte mich und tat mir gut, dass es nichts, überhaupt nichts gab, an das ich mich halten konnte.

Meine philosophische Erkenntnis am Ende als Leser: Nichts hält für immer und das Ende kommt. Das eigene Leben ist so kurz und unbedeutend, verglichen mit dem großen Ganzen. Doch diese Bedeutungslosigkeit zu akzeptieren, kann unser Leben auch viel leichter und glücklicher machen.
Viel mehr konnte ich da leider nicht mitnehmen und war über weite Strecken einfach verwirrt, sorry.
Ich hab das Gefühl, dass du dir kein zentrales Thema für deine Geschichte im Vorhinein überlegt hast. Versuch das mal. So kannst du deinen Text besser entrümpeln und ihn auch für den Leser leichter zugänglich/verständlicher machen.
Auch ein paar Male öfter Korrekturlesen wird deinen Texten nur guttun.

So, das wars erstmal von meiner Seite. Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.


LG, Markus

 

Mit den Hinweisen kann ich natürlich etwas anfangen. Da es eigentlich kein fiktionaler Text ist, habe ich mit dem entrümpeln so meine Probleme. Danke und viele Grüße Torsten

 

Hallo Krippner,

ich lese da als Grundidee heraus, dass jemand eine transzendentale Erfahrung macht. Die Angst vor dem Unbekanntem schreckt ihn, er flüchtet vor der Situation und weint letztlich der verpassten Erfahrung nach.
Form bestimmt Inhalt und deine gewählte Form lädt zum Überfliegen ein. Du zierst den Text mit Allgemeinplätzen und bedienst dich Schablonen (Feen und Elfen), ohne die Mühe, diese in eigene Bilder zu verwandeln.
Orange hat dir wertvolle Hinweise gegeben, aber deine Reaktion auf ihn zeigt, dass hier jede weitere Kommentierung unnötig ist. Orange hat mindestens eine halbe Stunde auf deine Kg verwendet und du würdigst ihn kaum eines Satzes.

Da es eigentlich kein fiktionaler Text ist, habe ich mit dem entrümpeln so meine Probleme.
Bei solchen Aussagen frage ich mich, warum der Autor den Text dann hier einstellt. Das ist eine Schreibwerkstatt, kein Tagebuch oder Blog.

In der Hoffnung, dass du auch mit meinen Hinweisen natürlich etwas anfangen kannst

Grüßlichst
Weltenläufer

 

Hallo krippner,

Oberhalb des Weges, in einer Entfernung von etwa 50 Metern, befand sich ein wenig Gestrüpp mit einem Stein. Dort bekam ich einen herrlichen Ausblick über den See. Weiter hinten befanden sich einige ärmliche Lehmhütten, die sich im Schatten der Kokosnusspalmen duckten.
Da "befindet" sich auf engem Raum zu viel. ;)

Und um mal einen Schritt zurück zu machen, der erste Absatz insgesamt:

Oberhalb des Weges, in einer Entfernung von etwa 50 Metern, befand sich ein wenig Gestrüpp mit einem Stein. Dort bekam ich einen herrlichen Ausblick über den See. Weiter hinten befanden sich einige ärmliche Lehmhütten, die sich im Schatten der Kokosnusspalmen duckten. Am Horizont war die Sonne bereits blutrot untergegangen. Der Himmel schien gespalten. Die eine Sonne rot, die andere schwarz. Dort wo es schwarz war, zogen Blitze in alle Richtungen. Zwischen den Wolken befand sich das Hochland. Es war um die Weihnachtszeit. In dieser Zeit regnet es noch einmal sehr stark im Hochland. Danach ist die Luft gereinigt und klar wie Kristall für viele Monate. Das ist die Zeit, wenn die Teeplantagen in kräftigem Grün erblühen. Und wenn die Pilger aus allen Teilen Sri Lankas zum heiligen Berg, zum Sri Pada, hinaufwandern. Doch es war noch alles dunkel dort auf dieser Seite Sri Lankas. Während auf der anderen Seite die Sonne die Erde verbrannte und nun in ihrem Untergang eine blutrote Glut zurückließ.
Hier nimmst du dir ja Raum um eine Szenerie aufzubauen und Stimmung zu erzeugen. Einzelne Bilder finde ich dabei auch gelungen. Insgesamt fehlt dem Absatz aber Struktur. Das ist so ein Hin und Her: Oberhalb des Weges (müssen wir das mit den 50 Metern wissen?), dann erscheint ein Ich-Erzähler, der sodann wieder verschwindet. Wo ist das "weiter hinten", wo sich die Hütten befinden? Im Rücken des Erzählers? Warum sieht er sie dann? Oder doch eher "unten" am See? Dann ist die Sonne bereits "blutrot" untergegangen, nur damit gleich darauf zwei Sonnen beschrieben werden. Also ist die Sonne doch noch am Himmel zu sehen - oder gehen wir jetzt in der Zeit zurück? Dann: Mehr Mut, lass doch Himmel doch ruhig gespalten sein und nicht scheinen. Das ist ein stärkeres Bild. "Dort wo es schwarz war" - welches "es" denn? Ich dachte, es geht um die Sonne? Ich verstehe auch das Bild mit den zwei Sonnen nicht recht.

Es war ein Gesang mit vielen Stimmen, beinahe hautnah in unmittelbarer Nähe befand.
In dem Satz fehlt irgendwas.

Nebelschwaden tanzten wie ein Spuk um meine Taschenlampe, wurden so dicht, dass das Licht der Lampe in eine milchige helle Flüssigkeit verwandelte.
Doppelung der "Lampe".

...

Irgendwo ab hier habe ich den Text nur noch überflogen. Das ist nicht böse gemeint, ich erkenne schon, dass du wirklich versuchst, hier etwas auszudrücken mit diesem sehr verdichteten, irgendwie meditativen Text. Aber leider wirkt das (siehe meine Anmerkungen zum ersten Absatz) sehr unfokussiert, maßlos und im Detail auch nicht sorgfältig genug.

Wie meine Vorredner schon sagten: Als aller erstes braucht der Text dringend Absätze, denn in der jetzigen Form ist er nur mit Mühe lesbar. Die Absätze müssten dann vermutlich noch in sich gerade gerückt werden. Du musst bedenken, dass der Leser nicht unmittelbar sieht, was für Bilder du im Kopf hast, während du in die Tasten haust. Er hat nur diese Buchstaben hier. Gerade bei so einem handlungsarmen, sehr beschreibenden Text ist es wichtig, dass du dich fragst: Schließt sich das eine Bild sauber ans nächste an? Gehört das nebeneinander? Hat der Text so einen "Flow"? Oder anders: Wenn es ein Film wäre - würde die Kamerafahrt so funktionieren?

Dazu kommt, dass der Text durch Füllwörter und oft unnötige Einschübe unhandbarer wird.

Dass der Text nicht rein fiktional ist, ist leider keine gute Ausrede: Erstens ist das hier ein Forum für fiktionale Texte und zweitens lassen sich auch nicht-fiktionale Texte handwerklich verbessern. Ich hoffe, du machst dich noch daran, denn hier ist ohne viel Aufwand mehr herauszuholen.

Schönen Gruß
Meridian

 

Hallo Meridian, genau wegen solcher Kommentierung wie Deiner und von Markus bin ich hier. Die Spaltung der Sonnen und des Himmels geht der Spaltung, die folgt voraus. Mit den Allgemeinplätzen (Feen) -ja auch das stimmt, was Weltenläufer sagt, auch die Hinweise hinsichtlich der stilistischen "Schnitzer". Das kommt davon, wenn man alles aus der Erinnerung nur "auf Band spricht" und glaubt, das Kürzen reiche aus. Eigentlich hatte ich sogar überlegt, alle Satzzeichen zu streichen oder man das Erlebte überhaupt sprachlich rüberbringen kann. Oder es lieber bleiben lässt. Nun, j

Hallo krippner,


Da "befindet" sich auf engem Raum zu viel. ;)

Und um mal einen Schritt zurück zu machen, der erste Absatz insgesamt:

Hier nimmst du dir ja Raum um eine Szenerie aufzubauen und Stimmung zu erzeugen. Einzelne Bilder finde ich dabei auch gelungen. Insgesamt fehlt dem Absatz aber Struktur. Das ist so ein Hin und Her: Oberhalb des Weges (müssen wir das mit den 50 Metern wissen?), dann erscheint ein Ich-Erzähler, der sodann wieder verschwindet. Wo ist das "weiter hinten", wo sich die Hütten befinden? Im Rücken des Erzählers? Warum sieht er sie dann? Oder doch eher "unten" am See? Dann ist die Sonne bereits "blutrot" untergegangen, nur damit gleich darauf zwei Sonnen beschrieben werden. Also ist die Sonne doch noch am Himmel zu sehen - oder gehen wir jetzt in der Zeit zurück? Dann: Mehr Mut, lass doch Himmel doch ruhig gespalten sein und nicht scheinen. Das ist ein stärkeres Bild. "Dort wo es schwarz war" - welches "es" denn? Ich dachte, es geht um die Sonne? Ich verstehe auch das Bild mit den zwei Sonnen nicht recht.


In dem Satz fehlt irgendwas.


Doppelung der "Lampe".

...

Irgendwo ab hier habe ich den Text nur noch überflogen. Das ist nicht böse gemeint, ich erkenne schon, dass du wirklich versuchst, hier etwas auszudrücken mit diesem sehr verdichteten, irgendwie meditativen Text. Aber leider wirkt das (siehe meine Anmerkungen zum ersten Absatz) sehr unfokussiert, maßlos und im Detail auch nicht sorgfältig genug.

Wie meine Vorredner schon sagten: Als aller erstes braucht der Text dringend Absätze, denn in der jetzigen Form ist er nur mit Mühe lesbar. Die Absätze müssten dann vermutlich noch in sich gerade gerückt werden. Du musst bedenken, dass der Leser nicht unmittelbar sieht, was für Bilder du im Kopf hast, während du in die Tasten haust. Er hat nur diese Buchstaben hier. Gerade bei so einem handlungsarmen, sehr beschreibenden Text ist es wichtig, dass du dich fragst: Schließt sich das eine Bild sauber ans nächste an? Gehört das nebeneinander? Hat der Text so einen "Flow"? Oder anders: Wenn es ein Film wäre - würde die Kamerafahrt so funktionieren?

Dazu kommt, dass der Text durch Füllwörter und oft unnötige Einschübe unhandbarer wird.

Dass der Text nicht rein fiktional ist, ist leider keine gute Ausrede: Erstens ist das hier ein Forum für fiktionale Texte und zweitens lassen sich auch nicht-fiktionale Texte handwerklich verbessern. Ich hoffe, du machst dich noch daran, denn hier ist ohne viel Aufwand mehr herauszuholen.

Schönen Gruß
Meridian


etzt beginnt die eigentliche Arbeit.
Mit den Hinweisen kann ich natürlich etwas anfangen. Da es eigentlich kein fiktionaler Text ist, habe ich mit dem entrümpeln so meine Probleme.

Ich wollte

Hallo @krippner! :)

Zunächst zur äußeren Form deines Textes: Absätze einbauen wird dir mit Sicherheit nicht nur mehr, sondern auch wohlwollendere Leser verschaffen.

Ich steige direkt ein:

Sind diese exakten Beschreibungen wirklich notwendig? Vor allem gleich in den ersten Sätzen? War für mich eher schwierig, da reinzukommen.

Hmm, ich kann mir das nicht so gut bildlich vorstellen. Die Formulierung klingt für mich so, als ob da zwei Sonnen am Himmel stünden.

Lies dir den Satz lieber nochmal durch.

Die gespenstische Helligkeit zuckte

Hier wechselst du die Zeit.

Eher: "Ich griff mir..."

Ich weiß nicht so recht, was du mit dieser Stelle bezweckst. Soll das surreal auf den Leser wirken? Mich persönlich hat es eher irritiert.

Hier wird die Formatierung noch verwirrender. "sagte ich verwirrt" gehört doch nicht mehr zur direkten Rede.

Eher "vor die Augen"

Eher: "schien nur noch wie ein Traum" oder so.

"Seiten" und "nahmen"

Wo kommt das auf einmal her?

Die Erkenntnis ist jetzt nicht so bahnbrechend. Würde ich eher streichen.

"zubereitet" finde ich eher unglücklich gewählt. Da muss ich eher an ein Frühstück denken, das man zubereitet.

"gefüllt"

Okay, das ist mir jetzt echt zu abgedreht. Wie kommst du gerade auf Elfen und Nymphen? Ist mir da vielleicht etwas entgangen?

Meine philosophische Erkenntnis am Ende als Leser: Nichts hält für immer und das Ende kommt. Das eigene Leben ist so kurz und unbedeutend, verglichen mit dem großen Ganzen. Doch diese Bedeutungslosigkeit zu akzeptieren, kann unser Leben auch viel leichter und glücklicher machen.
Viel mehr konnte ich da leider nicht mitnehmen und war über weite Strecken einfach verwirrt, sorry.
Ich hab das Gefühl, dass du dir kein zentrales Thema für deine Geschichte im Vorhinein überlegt hast. Versuch das mal. So kannst du deinen Text besser entrümpeln und ihn auch für den Leser leichter zugänglich/verständlicher machen.
Auch ein paar Male öfter Korrekturlesen wird deinen Texten nur guttun.

So, das wars erstmal von meiner Seite. Ich hoffe, du kannst damit was anfangen.


LG, Markus

Wie Du siehst, Markus, habe ich bereits schon angefangen, Deine Punkte einfließen zu lassen, bin freilich noch nicht fertig damit. Zu Interpretation will ich eigentlich nicht viel sagen- außer dass es eigentlich gerade nicht um philosophische Erkenntnis geht. Nicht durch Buchwissen, sondern durch Erfahrung, weniger durch Gelehrsamkeit als durch Intuition, nicht in einer philosophischen Erkenntnis oder logischen Beweisführung, sondern in einer außergewöhnlichen Erlebnis können doch die Erkenntnisse erlangt und die Überwindung eines vorgefassten Urteils oder eines Vorurteils oder einer falschen Anschauung erreicht werden. Das ist mir beim ersten Anlauf gründlich misslungen, weil ich zu schnell abgeliefert habe.

 

Hey, @krippner!

Eigentlich hatte ich sogar überlegt, alle Satzzeichen zu streichen

Als Leser bin ich froh, dass du dich anders entschieden hast.

außer dass es eigentlich gerade nicht um philosophische Erkenntnis geht. Nicht durch Buchwissen, sondern durch Erfahrung, weniger durch Gelehrsamkeit als durch Intuition, nicht in einer philosophischen Erkenntnis oder logischen Beweisführung, sondern in einer außergewöhnlichen Erlebnis

Da war wohl doch weltenläufer näher dran mit seiner Deutung der Geschichte. :)

Hallo Meridian, genau wegen solcher Kommentierung wie Deiner und von Markus bin ich hier.

Wie Du siehst, Markus, habe ich bereits schon angefangen, Deine Punkte einfließen zu lassen, bin freilich noch nicht fertig damit.

Das freut mich :)


LG, Markus

 

Hallo @krippner

um dir Zitate plus Anmerkungen zu hinterlassen, schreibe ich dir den Kommentar, obwohl ich nach wenigen Zeilen festgestellt habe, dass dieses seelenorgiastische Höhlengleichnis mich nicht anspricht. Na ja, ich habe den Text zu Ende gelesen und suche den Zusammenhang von Shakespeare und einem heiligen Berg auf Sri Lanka.

Der Himmel schien gespalten. Die eine Sonne rot, die andere schwarz. Dort wo es schwarz war, zogen Blitze in alle Richtungen.
kann ich mir so nicht vorstellen, wenn die Sonne schwarz ist, wird sie da nicht unsichtbar?

Es war ein Gesang mit vielen Stimmen, welches sich in unmittelbarer Nähe befand.
welcher oder einfach: der

Ich saß auf meinem Stein wie auf einem Thron und fühlte mich wie Richard III in einer Schlacht.
ich dachte, Richard III. wäre in der Schlacht auf einem Pferd gesessen.

Von denen durch Nässe schwer gewordenen Blätter und Äste fielen unzählige Tropfen auf Stein, Gras und Erde. Dadurch entstand eine sanft- rhythmische Melodie, die mich wie eine zärtliche Umarmung in sich aufnahm. Diese schwere triefende Natur war so sinnlich, so erotisch, dass sie mir das Blut in den Unterleib trieb. Ich schlug die Decke zurück, damit sich die Erektion frei und ungehindert entfalten konnte.
von den... wäre korrekt, viele zu viele Adjektive, die das Bild umschatten. Und: eine Autoerektion durch die Natur, ja?

Als mir bewusst wurde, dass ich die Kontrolle verlor, überkam mich plötzlich panische Angst, obwohl keine Gefahr bestand. Alles war zum ersten Mal in vollkommener Ordnung. Alles funktionierte aus sich heraus und ohne Kontrolle.
mm, er verliert die Kontrolle, das brauchst du im Grunde nicht wiederholen.

Umgeben vom Schatten der einsamen Berge, an denen jedes gesprochene Wort in unzählige Echos zersplitterte. Die mich vervielfältigten, um mich dann wie zum Hohn in alle Winde zu zerstreuen.
im Grunde ein schönes Bild, der Mensch, den die Natur verschweigen möchte. (wenn sie sich da nicht über die Menschennatur täuscht)

viele Windkristallklarheitssehnsuchtsgrüße
Isegrims

 

«….
Gerade sagte der jüngere von den beiden: „Gott, das Essen hierzulande ist schrecklich – nix als Kraut, dass einem graut!“, worauf der andere antwortete: „Stimmt, lieber Woody! – Aber mich stören vor allem immer diese kleinen Portionen!“ Und der „Woody“ genannte fuhr scheinbar ernster fort: „Naja, lieber Franz, dafür hastu ja immer riesige Teller benutzt. Aber im Ernst: im Wesentlichen seh ich sogar das Leben so - voller Einsamkeit und Elend, Leid und Kummer…“, um nach einer Kunstpause zu schließen: „Und dann ist es auch noch so schnell vorbei.“ Franz antwortet darauf „Wie wahr, lieber Woody, wie wahr!“ ...» aus: Medienkarussell II /Das Medienkarussell kocht​
Hatte mich einer dieser Blitze gestreift? Was immer es war, ich werde es nie erfahren.

Hallo krippner,

der Text mag als gesprochenes Wort (= Diktat) angehen, denn dieses ist flüchtig und kaum der Zunge entflogen, geht‘s ins eine Ohr rein und dem andern raus und erst in der Schriftform offenbaren sich alle Schwächen wie hier z. B. die Vorliebe für das scheinbar gehobene „sich befinden“, das vom ersten bis zum

Oberhalb des Weges befand sich ein Findling. … Weiter hinten befanden sich einige ärmliche Lehmhütten, … Zwischen den Wolken befand sich das Hochland. ..., welches sich in unmittelbarer Nähe befand ...
letzten mit der kleinen Wandlung des Refelxionspronomens vom 3. in den 1. Fall gegen Ende der Erzählung
... gespürt und befand mich jetzt nur noch in einer nassen Felsspalte
vorherrscht.

„Sich befinden“ wird zumeist in dem Irrglauben gewählt, es wäre gehobenere Sprache als das schlichte „sein“ oder ein anderes Synonym wie in diesen Fällen stehen oder liegen und sollte „sich“ tatsächlich nur auf Befindlichkeiten des eigenen Lebens(gefühls) beschränken.

Als nächstes fällt die Vorherrschaft der Schulgrammatik mit der Diktatur der Hilfsverben der zwostelligen Zeiten auf – was selbstverständlich nix Falsches, aber eher für harte Schulbänke denn literarisches Erzählen herhalten sollte. Nur ein Beispiel, das erste überhaupt, wenn es heißt

Obwohl ich bereits viele Monate als Einsiedler hier lebte, war ich immer wieder fasziniert von dem Ausblick.
Warum nicht schlicht „Obwohl ich bereits viele Monate als Einsiedler hier lebte, faszinierte mich immer wieder der Ausblick“?, der sogar in Gegenwart, gar Zukunft hineinreichen darf „…, bin ich immer wieder fasziniert von dem Ausblick“ oder „werde ich immer wieder von dem Ausblick fasziniert sein.“
Oder sollte die Faszination schon verweht sein/jemals verwehen`?

Der Himmel schien gespalten.
Mein Klassenlehrer auf der Realschule behauptete immer wieder, dass nur die Sonne scheine und selbst der Mond sich nur „sein“ Licht von ihr geliehen habe – und er hat recht! Denn dem Verb „scheinen“ ergeht es wie dem Verb „brauchen“, von dem der Volksmund sagt, wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen. In dem Verb „scheinen“ erscheint der Gegensatz von Schein und Sein auf.

Der Duden umgeht die Infinitivlastigkeit des „scheinen“ durch die Vorsilbe „er“, also besser „Der Himmel schien gespalten zu sein“ oder „Der Himmel erschien gespalten“!

Leider müssen sich auch Reiseberichte den Regeln der Zeichensetzung unterwerfen, wie etwa hier

Auf der einen Seite war noch alles dunkel[,] während auf der anderen Seite die Sonne die Erde verbrannte und nun in ihrem Untergang unendlich langsam eine blutrote Glut zurückließ.

Hier schnappt dann auch mal die Fälle-Falle zu
Es war ein Gesang mit vielen Stimmen, welches sich in unmittelbarer Nähe befand.
„der“ Gesang = „welcher“

Hier wird Konjunktiv I mit Konjuntiv irrealis, „könne“ mit „könnte“ verwechselt

Dann begannen überall plötzlich Blitze zu zucken. Oben, unten und neben mir so dicht, als könn[t]e ich sie mit der Hand berühren.

Die mit einem Namen zur Einheit zusammeschmelzende Ordinalzal wird im Deutschen üblicherweise mit einem Punkt versehen
... und fühlte mich wie Richard III[.] in einer Schlacht.
Sonst wäre „Richard (römisch) drei“ zu lesen

Ich erhob mich schwerfällig, schleifte mich zur Lampe …
Dass jemand einen andern hinter sich herschleift, soll es geben, dass man sich selbst von A nach B schleifte (Du erkennst es am Prät. = Konj. II) halt ich für schlechterdings unmöglich. Du meinst wahrscheinlich, dass Du Dich zur Lampe schlepptest

Als Unterlage hatte ich eine Strohmatte über de[n] nackten Felsen gelegt.

Hier nun läuft‘s richtig aus dem Ruder – aktiv oder passiv?
So nahm die Verfeinerung ihren Lauf. Die leuchtenden Schneeflocken wurden verfeinerten sich zu symmetrischen Formen, die sich schließlich in einziges leuchtendes Mandala vereinigten.

Bei allem Respekt vor religiösen und sonstigen inneren Erfahrungen - das ist vielleicht was für den privaten Gebrauch ...

Friedel

 

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