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Misstöne

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17.08.2019
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Anmerkungen zum Text
Dieser Text hier war vor ca. 3 Jahren schon mal drin, in etwas abgeänderter Form. Wollte ihn einfach wieder drin haben.

Misstöne

„Wann ist dein Konzert?“ Peter räumte gerade die Geschirrspülmaschine aus.
Keine Antwort. Nur ein Stolpern, Stocken und Stoppen, begleitet von einem kurzen heftigen Fluch. „Scheissnoten.“ Ella mochte das Stück. Sie spielte weiter. Ludovico Einaudi. Una Mattina. Es erinnerte sie ans Meer. An den Abend, als es regnete. Als sie schier alleine am Strand den Tropfen zuschaute, die unablässig das Meer bombardierten und gegen die Wellen kämpften.
„Küche an Klavier. Wann, bitteschön. Wann.“
„Morgen Abend. Nerv mich nicht. Ich übe.“
„Wieso üben? Die groben Noten triffst du ja schon und das Konzert ist doch erst morgen. Der Fluss kommt automatisch mit dem Auftritt.“ Peter schüttelte den Kopf und polierte die restlichen Tropfen von der Glasschüssel. Er liebte es, Ella beim Spielen zuzusehen. Wie sie in ihrer eigenen Welt verschwand. Die weichen Bewegungen ihres Körpers - ihrer Arme, ihres Kopfes - schmiegten sich an die Melodie und liessen erahnen, was sich darin gerade abspielte.
Ella stieg sechs Takte weiter vorne wieder ein, stolperte über dieselbe Hürde, verwarf die Hände, ballte die Fäuste und wollte sie auf die Tasten niedersausen lassen. Im letzten Moment entschied sie, fünfmal laut und bewusst den tiefsten Ton mit dem Daumen zu malträtieren.
Peter musste schmunzeln. Selber schuld. Teenager und Planung. „Wo spielst du?“
Ella stand auf und holte O-Saft aus dem Kühlschrank. „Im Pfarreiheim.“
Peter nahm ein Glas aus der Spülmaschine und reichte es ihr. „Warum diesmal nicht in der Aula?“
„Na weil es kein Konzert ist. Es ist nur für die alten Leute.“ Ella trank aus der Flasche.
„Hey, hey. Mädel. Bitte. Was heisst da nur für die alten Leute? Die haben ein bisschen Respekt verdient.“ Peter fischte die Messer aus dem sauberen Besteck raus. „Diese Einstellung, die hört man, wenn du spielst ...“
„Ach was. Die Alten hören eh nix“, fauchte Ella. Sie stellte die Flasche in den Trog und verschwand wieder in Richtung Klavier.
„Täusch dich da nicht, Madame.“ Er legte die Messer ins Fach. „Ich komm übrigens mit.“
Ella liess sich auf den Stuhl plumpsen. „Nein. Bitte nicht. Das ist kein richtiges Konzert. Da kommen die Eltern nicht. Das ist nur für die Alten.“
„Eben.“ Peter zwinkerte.
„Nein, jetzt echt nicht. Das ist peinlich. Ich will das nicht. Das kannst du mir nicht antun.“
Peter warf mit dem Tuch nach ihr. „Keine Chance. Ich bin dabei.“
Ella grummelte etwas, was Peter nicht hören wollte, nahm die Kopfhörer, steckte sie ein, zog sie über die Ohren und haute prestissimo in die Tasten. Für irgendetwas hatte man ja ein Silent Piano.

-

Es roch etwas seltsam im Saal. Etwas zwischen Salbe und Flohmarkt. Überall Stimmen und Stühlerücken. Die Betreuer platzierten die letzten Gäste, rollten sie an die Tische und liessen sie dort, nicht ohne ihnen erst noch ein paar nette Worte ins Ohr zu brüllen.
Peter entdeckte einen freien Platz an einem hinteren Tisch. Er beugte sich vornüber und stützte sich leicht auf den Rollstuhl. „Ist hier noch frei? Darf ich mich hier hinsetzen?“
Die etwas beleibte Dame im grauen Blumenkleid mit der dicken, braunen Hornbrille riss Augen und Mund auf und starrte Peter entsetzt an.
„Natürlich. Setzen sie sich nur.“ Die nette Stimme kam von vis-à-vis. Sie war klein und zierlich, trug ein leinenes Deux-Pièce. Ihr Gesicht war von purem Leben gezeichnet. So rau und rein. „Hallo. Ich bin Frau Capaul.“
Peter streckte die Hand aus. „Mosimann, mein Name. Peter Mosimann. Freut mich.“
„Und die Dame neben ihnen ist Frau Manser.“ Peter drehte sich kurz um und sah direkt in das noch immer erschrockene Gesicht.
„Frau Manser. Das ist Herr Mosimann.“ Frau Capaul winkte ihr zu und deutete mehrmals auf Peter. „Das ... ist ... Herr ... Mosimann.“
Frau Manser entspannte sich.
„Freut mich, freut mich.“ Peter reichte ihr die Hand und setzte sich. Er ruckelte noch etwas hin und her, sah sich um und lächelte.
„Arbeiten sie im Heim?“, fragte Frau Capaul.
„Nein, nein. Meine Tochter, Ella, sie ...“ Peter mimte das Klavierspielen. „Sie spielt heute.“
„Oh, wie schön. Was spielt sie denn?“
Peter sah ein Programm auf dem Tisch liegen. „Mal sehen. Wo ist sie .... ach, hier unten. Ella Mosimann. Sie spielt eine Filmmusik.“
Frau Capaul las. „Ella Mosimann. Ludovico Einaudi. Una mattina. Kenn ich nicht, aber klingt toll. Ich freu mich.“ Sie liess ihre Augen über das Programm schweifen, blickte auf und meinte zu Frau Manser. „Seine Tochter spielt heute. Sie spielt Klavier. Etwas von Einaudi.“
Frau Manser nickte. „Ein Audi, ja ...“
„Und meine Tochter spielt gleich davor. Hallo.“ Ein Mann in kräftig blauem Anzug, weissem Hemd und passender Krawatte setzte sich etwas ausser Atem neben Frau Capaul und reichte Peter die Hand. „Hefti, Beat.“
„Peter Mosimann, hallo.“ Peter richtete sich auf, drückte fest zu und sah kurz zu den Damen.
„Hier. Klara Hefti. Someone like you. Von Adele. Schönes Lied.“ Herr Hefti zückte das Programm aus der Hemdtasche, zeigte auf den Namen seiner Tochter und klopfte danach das Blatt auf dem Tisch wieder zurecht und hustete.
„Darf ich vorstellen? Hier neben ihnen Frau Capaul und neben mir Frau Manser.“
„Ah. Hallo.“ Herr Hefti nickte ihnen zu und wischte sich eine nicht vorhandene Fluse vom Kragen.
Frau Manser starrte ihn an.
Herr Hefti schaute auf die Uhr. „Jetzt müsste es eigentlich losgehen.“ Er suchte. „Wo ist Cornelius?“
Cornelius war Klavierlehrer. Zeit war für Cornelius nebensächlich. Ella kam ab und zu vom Unterricht heim und erzählte, der Herr Koller habe wieder das Radio eingeschaltet und nur Ohren für den Tennismatch von Roger Federer gehabt. Peter fragte sich manchmal, wofür er ihn eigentlich bezahle. Aber was soll's. Ella mochte ihn.
Herr Hefti wurde zusehends unruhiger. Es war schon neunzehn Uhr fünf und Herr Koller machte immer noch Spässe mit dem Techniker. Aber zwei Minuten später klopfte er schon auf das Mikro. „Hallo? Okay. Funktioniert. Also, fangen wir an.“
Die verlorene Zeit hatte Herr Koller im Nu wieder eingeholt. Er war kein Mann grosser Reden. Ein kurzes Schön, dass sie da sind, gefolgt von einem Wir sind ja nicht zum Reden hier, sondern zum Zuhören und schon war die erste Schülerin angesagt. Lara Furrer, sieben Jahre alt. Mary had a little lamb.

-

Das Konzert gedieh.
Frau Capaul lauschte.
Frau Manser trank Rivella blau.
Herr Hefti konsultierte seine Uhr.
Peter das Programm.
„Jetzt kommt Klara.“ Herr Hefti trippelte erst mit den Fingern auf dem Tisch herum und verschränkte danach die Arme. „Someone like you. Von Adele.
„Schönes Lied“, meinte Frau Manser teilnahmslos und nahm noch einen Schluck.
Klara hatte inzwischen die Treppen zur Bühne bestiegen. Sie trug ein weisses, langes Kleid und hatte die Haare nach oben zu einem Knopf zusammengepfercht. Sie setzte sich ans schwarze Klavier und wirkte bleich.
„Als nächstes hören wir Klara Hefti. Sie spielt etwas von Adele. Someone like you.“ Cornelius zeigte auf Klara und verliess die Bühne.
Klara richtete nochmals kurz ihre Noten, wobei ein Blatt wegrutschte. Sie konnte es gerade noch festklammern und erneut platzieren. Herr Hefti kniff die Lippen zusammen, blickte zu Peter und lächelte etwas verkrampft. Die Arme immer noch verschränkt.
Klara begann.
Frau Capaul schloss bei den einleitenden Klängen die Augen und malte in Gedanken einen frei durch üppiges Grün fliessenden Strom.
Frau Manser musste zur Toilette und suchte ihren Betreuer.
Herr Hefti flüsterte: „Jetzt kommt gleich der Refrain ...“ Lautlos sang Herr Hefti die letzten Worte davor noch mit: «... that for me, it isn't over ...»
Jetzt der Übergang. Jetzt der Refrain. Never mind ...
Klara stolperte. Stockte. Stoppte. Setzte neu an. Etwas langsamer. Never mind ...
Herr Hefti stand mit einem Ruck auf und knallte das Programm auf den Tisch: „Scheisse, Klara! Jetzt hast du's verkackt!“ Klara liess ausklingen und es wurde still im Saal. „Nein, also echt, Klara. Immer an der gleichen Stelle. Verkackt. Verkackt. Verkackt!“
Klara schaute um sich. Sie tränte.
Cornelius war luftleer.
Frau Capaul öffnete die Augen und wich zurück.
Frau Manser musste immer noch zur Toilette.
Peter richtete sich auf. „Hallo? Herr Hefti?“
„Nein, ist doch wahr. So ein schönes Lied und sie hat's verkackt.“
„Was hat sie? Was hat er gesagt?“, fragte Frau Manser.
„Da weiss sie schon seit Monaten, dass sie hier spielen soll, aber übt erst im letzten Moment.“
Klara brach in Tränen aus und rannte von der Bühne. Sie verliess den Saal und knallte hinter sich die Türe zu.
Frau Capaul stand auf. „Aber Herr Hefti, Sie können doch ihre Tochter hier nicht so blossstellen. Vor allen Leuten.“
„Ach, was, blossstellen. Ich bin nur ehrlich. Sie müssen kein Mitleid mit ihr haben. Wissen sie was sie gestern beim Üben zu mir sagt? Wollen Sie's wissen? Sie sagte: Das ist kein Konzert. Das ist nur für die alten Leute. Die Alten hören eh nix. Also, da haben Sie's.“
Herr Hefti griff sein Glas und kippte das stille Wasser runter. Dann verliess er den Saal. Das letzte, was man noch von ihm hörte war: „So ein schönes Lied, und sie ...“

Frau Capaul setzte sich.
Peter sah zu Ella. Ella zu Peter.
Frau Manser winkte ihrem Betreuer. Jetzt aber.
Cornelius klopfte auf das Mikro. „Also. Das war jetzt nicht so geplant. Sorry. Aber wie sang Freddie Mercury? The show must go on. Also. Als nächstes spielt Ella Mosimann. Ludovico Einaudi. Una mattina. Bitte, Ella.“
 
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Hallo @snif

Jetzt hab ich s mir durchgelesen, dann kommentier ich jetzt auch :)

„Wann ist dein Konzert?“ Peter räumte gerade die Geschirrspülmaschine aus.
Ich glaube hier mal gelesen zu haben, dass es nicht so gut sei, mit wörtlicher Rede anzufangen. Ich weiß nur nicht mehr wo und warum. Ich fands ok, weil Du damit gleich zum Thema kommst.
„Scheissnoten.“
Erst wollte ich rummäkeln, dann las ich in Deinem Profil, dass auf Deiner Tastatur wohl das ß felht ;)
„Küche an Klavier. Wann, bitteschön. Wann.“
„Morgen Abend. Nerv mich nicht. Ich übe.“
Fand ich gut :)
„Wieso üben? Die groben Noten triffst du ja schon und das Konzert ist doch erst morgen. Der Fluss kommt automatisch mit dem Auftritt.“ Peter schüttelte den Kopf und polierte die restlichen Tropfen von der Glasschüssel.
Genau, wer übt, fällt seinen Kollegen in den Rücken. Aber hier spielt sie ja solo - da muss man dann wohl doch üben.
Cornelius klopfte auf das Mikro.
Was für iene Unsitte, leider machen das wirklich viele.
„Also. Das war jetzt nicht so geplant. Sorry. Aber wie sang Freddie Mercury? The show must go on. Also. Als nächstes spielt Ella Mosimann. Ludovico Enaudi. Una mattina. Bitte, Ella.“
Ich hatte das Gefühl,d ass ich als Leser um den eigentlichen Auftritt gebracht werden, aber DU hast Recht, was will man noch nach Freddie Mercury schreiben - schöner Schluss.

Fazit: hab gar nix zu meckern.

gern gelesen
Pantoholli
 
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Hi @snif ,

du beherrschst das Schreibhandwerk, da gibt es formal wenig zu meckern (s.u.).

Inhaltlich finde ich es eine kurzweilige Unterhaltungsgeschichte, nicht mehr, aber auch nicht weniger ;)

Nur zwei Anmerkungen:

Ich finde, es sind zum Ende hin zu viele Personen, vielleicht könnte z.B. der Klavierlehrer entfallen. Außerdem finde ich es schade, dass ich Ellas Auftritt gar nicht mehr mitbekomme. Auch hierbei könnte ja noch etwas Lustiges passieren. Letzten Endes ist ihr Auftritt ja das Thema der Geschichte.

Aber ansonsten alles Gut!

„Küche an Klavier. Wann, bitteschön. Wann.“
Hier fehlen ein oder zwei Fragezeichen.

Ach was.“ Ella fauchte. „Die Alten hören eh nix.“
So formuliert hört es sich an, als würde Ella zwischen den Wörten fauchen. Also vielleicht eher "... , fauchte Ella."

Sie riss die Tür auf, verliess den Saal und knallte die Türe zu.
Vorschlag, damit nicht zweimal "Tür" vorkommt:
"Sie verließ den Saal und knallte hinter sich die Tür zu."

„Aber Herr Hefti, sie können doch ihre Tochter hier nicht so blossstellen.
Sie

Viele Grüße!
Rob
 
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CoK

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Hallo @snif

Ich habe deine Geschichte gelesen. Sie hat mich überfordert. Bei dir sind es mir zu viele Informationen und jetzt verstehe ich auch, was du an meiner Geschichte vermisst. Ich biete keine so große Herausforderung für den Leser.
So ein Schreibhandwerk habe ich nicht.
Ich sehe schon ich muss noch viel lernen, doch darum bin ich ja hier.

Liebe Grüße KoC
 
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17.08.2019
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Hey @CoK

Danke für deinen Kommentar. ( @pantoholli , @Rob F : euch auch ein "danke", ich meld mich noch )

Ich habe deine Geschichte gelesen. Sie hat mich überfordert. Bei dir sind es mir zu viele Informationen
Danke für dieses Feedback. Ich finde es toll, dass du mir so geradeheraus schreibst, wie die Geschichte auf dich gewirkt hat. Welcher Autor möchte schon seine Leser überfordern oder mit Informationen überschütten. Ich werde mir darüber Gedanken machen. Dankeschön. :-)

Ich sehe schon ich muss noch viel lernen, doch darum bin ich ja hier.
Geht mir auch so. Kuschelforen gibt's genug. Lobhudelei bringt einen nicht weiter. So ein bisschen Säbelrasseln muss sein. Das wetzt und schärft - auch wenns manchmal weh tut. Auch Lob ist Kritik, dadurch lernt man, was man beibehalten oder ausbauen kann. Und noch was: Mit negativer Kritik umgehen können heisst nicht, dass man immer kuschen muss. Hier kann man gut und gerne auch mal mit unterschiedlichen Ansichten auseinandergehen.

In diesem Sinne - hau weiter in die Tastatur. :-)

lg snif
 
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17.08.2019
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Hey @pantoholli

Schön, etwas von dir dazu zu lesen ... :-)

Ich glaube hier mal gelesen zu haben, dass es nicht so gut sei, mit wörtlicher Rede anzufangen. Ich weiß nur nicht mehr wo und warum.
Mich stört das auch nicht, die Begründung dazu würde mich aber interessieren.

Erst wollte ich rummäkeln, dann las ich in Deinem Profil, dass auf Deiner Tastatur wohl das ß felht
Danke für die Nachsicht. :-)

Was für iene Unsitte, leider machen das wirklich viele.
Stimmt. :D

Ich hatte das Gefühl,d ass ich als Leser um den eigentlichen Auftritt gebracht werden
Tja. @Rob F empfand das ähnlich. Der Auftritt von Ella ist für mich nicht relevant. Es geht mir mehr um die Stimmungslage vor ihrem Auftritt. Für mich hört die Geschichte im richtigen Moment auf.

Danke für deinen Kommentar. Hat mich sehr gefreut.

lg snif

--

Hey @Rob F

Was du hier an Themen und Kommentaren postest ... wow! Tun dir die Fingerkuppen nicht weh? :-)

Inhaltlich finde ich es eine kurzweilige Unterhaltungsgeschichte, nicht mehr, aber auch nicht weniger
Aua. Obwohl da Schönes zu lesen ist, tut das "nicht mehr" natürlich weh. Klar, die Geschichte gibt nichts Gewaltiges her, aber als Schreiberling erhofft man sich etwas mehr. Danke für das Feedback.

Ich finde, es sind zum Ende hin zu viele Personen, vielleicht könnte z.B. der Klavierlehrer entfallen.
Verstehe. Für mich lebt die Geschichte von dem Hin und Her zwischen den verschiedenen Personen, aber ich denke darüber nach.

Außerdem finde ich es schade, dass ich Ellas Auftritt gar nicht mehr mitbekomme. Auch hierbei könnte ja noch etwas Lustiges passieren. Letzten Endes ist ihr Auftritt ja das Thema der Geschichte
Das hat @pantoholli schon erwähnt. Das sehe ich aber komplett anders. Das würde die Geschichte verwässern, mMn / sh. oben.

Ach was.“ Ella fauchte. „Die Alten hören eh nix.“
So formuliert hört es sich an, als würde Ella zwischen den Wörten fauchen. Also vielleicht eher "... , fauchte Ella."
Stimmt. Hast recht. Ist korrigiert.

Sie riss die Tür auf, verliess den Saal und knallte die Türe zu.
Vorschlag, damit nicht zweimal "Tür" vorkommt:
"Sie verließ den Saal und knallte hinter sich die Tür zu."
Habe ich so übernommen. Wie auch die anderen Korrekturen.

Danke für deine Hinweise und deinen Kommentar.

lg snif
 
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09.12.2019
Beiträge
353
Was du hier an Themen und Kommentaren postest ... wow! Tun dir die Fingerkuppen nicht weh? :-)
Eine Zeitlang schon, aber irgendwann spürt man nichts mehr :gelb:

Aua. Obwohl da Schönes zu lesen ist, tut das "nicht mehr" natürlich weh. Klar, die Geschichte gibt nichts Gewaltiges her, aber als Schreiberling erhofft man sich etwas mehr. Danke für das Feedback.
Das liegt ja am Thema, es ist halt für mich kein Inhalt, der emotional nachklingt. Da hast du hierbei also m.E. schon das rausgeholt, was möglich ist.
 

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