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Streicheln versuchen oder nicht?

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Anmerkungen zum Text

Am Ende drei Versionen

Streicheln versuchen oder nicht?

Pauline und Andreas, beide erwachsen, haben länger miteinander gesprochen:

ANDREAS Du, ich möchte dir noch was sagen, dazu würde ich gern vor die Tür.
PAULINE (stutzt, schaut ihn verwundert an) Okay.
(Sie gehen vor die Tür.)
ANDREAS Du, ähm, fällt mir ein bisschen schwer, das zu sagen: Ich habe mich in dich verliebt.
(Sie umarmt ihn, lässt los, sie schauen sich kurz an, sie umarmt ihn erneut kräftig, sie lassen los, er murmelt etwas, sie umarmt ihn ein drittes Mal und ausgiebig.)

Wie es weitergehen kann: Version 1)
(ANDREAS lächelt sie an. Innerer Monolog)
Sie hat gesagt, sie habe einen Freund. Ich achte, dass sie also höchstens Freundschaft will, ich will sie nicht bedrängen. Sicher, es ist seltsam, dass sie mich so herzlich und drei Mal umarmt hat. Möglicherweise zum Trost. Vielleicht kann ich doch etwas Nähe probieren. Aber ich fühle mich klein oder hilflos. Wenn ich jetzt zum Beispiel kurz durch ihre Haare streiche, weist sie mich vielleicht ab. Das täte sehr weh. Selbst wenn sie wiederum mich berührt, weiß ich nicht, was dann. Jeder Schritt ist unsicher. Mich selbst sofort davon abzuhalten, tut weniger weh, als es zu versuchen und zu scheitern.
PAULINE (innerer Monolog)
Was denn jetzt? Erst sagt er mir, er sei verliebt, jetzt hält er Abstand?! Ich habe ihn gerade drei Mal intensiv umarmt. Klar, verliebt in ihn bin ich nicht, aber ein bisschen kuscheln würde ich schon. Er ist ein guter Gesprächspartner. Gerade hat er so schön seine Zuneigung gesagt. Einen so unsicheren Typen will ich nicht. Der nicht mal eine Frau ein bisschen anfasst.
ANDREAS Ja, dann gehen wir mal wieder rein, oder?
(Sie gehen rein, Vorhang zu oder Licht blendet ab.)

Macht er es so besser? Version 2)
(Sie umarmt ihn, lässt los, sie schauen sich kurz an, sie umarmt ihn erneut kräftig, lassen los, sie umarmt ihn ein drittes Mal und ausgiebig. Er schaut sie hingebungsvoll an und streicht mit der Hand kurz und zärtlich über ihre Wange, dabei wirkt er steif und angespannt.)
PAULINE (schaut ihn freundlich und bestimmt an:)
Ist lieb von dir, aber bitte lass mal.
ANDREAS (ruhig und traurig. Innerer Monolog)
Schade, dass sie keine Nähe will und gut, dass sie es so freundlich und einfach sagt. Es tut weh, aber zum Glück habe ich es versucht, habe meine Zuneigung gezeigt und bei einer anderen klappt es hoffentlich.
(zu ihr) Okay. Dann...gehen wir wieder rein?
PAULINE Du, ich glaube, für heute war es mir genug, lass uns mal ein anderes Mal wieder sehen.
ANDREAS Okay, dann mach‘s gut.
(Sie gehen auseinander.)

Oder so? Version 3)
(Sie umarmt ihn, lässt los, sie schauen sich kurz an, sie umarmt ihn erneut kräftig, lassen los, sie umarmt ihn ein drittes Mal und ausgiebig.)
ANDREAS (innerer Monolog)
Darf ich sie ein bisschen anfassen, Begehren zeigen? Obwohl sie sagte, sie habe „einen Jungen“. Aber so herzlich wie sie mich jetzt umarmt. Also zeige ich ihr, was ich fühle.
(schaut hingebungsvoll in ihre tiefen und leidenschaftlichen Augen, streicht mit der Hand kurz über ihre Wange, dabei wirkt er steif oder unsicher.)
PAULINE (innerer Monolog)
Ah, tatsächlich, da kommt was. Er ist zärtlich und unsicher, er versucht es, jedenfalls grabscht er nicht, das gefällt mir.
(Sie lächelt ihn an, legt ihre Hände auf seine Schultern und streichelt sie ein wenig.)
ANDREAS (innerer Monolog)
Was mache ich jetzt? Ich weiß nicht, was sie möchte. Fragen soll man ja nicht, aber diese wundervolle Frau, dieses Feuer noch mehr anzufassen oder sogar...zu küssen…traue ich mir nicht, weiß nicht wie, hab so eine Angst, dass ich mich traue und dann was falsch mache.
(zu ihr) Es ist schön, ähm, ich ähm, … .
PAULINE (innerer Monolog)
Braucht er eine Extra-Einladung? Ein bisschen knutschen würde ich schon, er ist ja ganz süß. Mann, warum redet er so viel? Wie kann man so schüchtern sein?
(zu ihm)
Andreas… .
(schaut ihn erwartungsvoll an und ihr Blick huscht zu seinem Mund.)
ANDREAS (schluckt, zwinkert, guckt woandershin und wieder zu ihr, rückt ein kleines Stück an sie ran und zurück, beugt sich ein Stück zu ihr und zurück, schluckt.
Ich, ähm...
PAULINE (geht einen Schritt näher an ihn heran und beugt sich zu ihm, legt ihre Hand zärtlich und fragend um seinen Hals und schaut ihn erwartungsvoll an.)
(innerer Monolog)
Na, komm, jetzt musst du schon was machen.
ANDREAS (innerer Monolog)
Mist, warum fällt mir das so schwer. Ich will ja. Oder habe ich Angst, es ist nicht so schön, wie ich mir das erträume?
(atmet schneller, seine Augen blicken verträumt und sehnsüchtig und er beugt sich ein Stück zu ihr.)
PAULINE (berührt mit ihren Lippen eine Sekunde seine)
(Sie schauen sich an, er begehrend und unsicher, sie neugierig und aufmunternd. Diesmal berührt er ihre Lippen für eine Sekunde. Wieder schauen sie sich an.)
Gut?
ANDREAS (ganz verzückt)
Ja, natürlich. Also, ich würd‘ auch mehr… .
PAULINE Andreas: machen, nicht sagen.
(Sie legt ihre Lippen wieder auf seine und jetzt wird er mutiger als bisher, umschlingt sie, streichelt ihren Rücken, küssen sich weiter. Sie kommen voneinander los und schauen sich tief in die Augen.)
PAULINE Schön war‘s.
ANDREAS Schöner geht‘s nicht. Ähm, also wenn du willst… .
PAULINE Bitte, Andreas, nicht so vorsichtig. Ich beiße nicht. Glaubst du mir nicht, dass ich es schön mit dir finde?
ANDREAS (schaut unruhig, ringt mit sich)
Ich würde dich gern in den nächsten Tagen wieder sehen. Passt es dir übermorgen?

(Vorhang zu oder Licht blendet ab)

 
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Ein Cafe oder eine Kneipe, abends

Naja, die Einheit von Ort und Zeit ist schon ganz schön klassisch, sehn wir mal vom beschädigten „Café“ ab,

lieber Jjom -

und damit erst einmal herzlich willkommen hierorts!

Ich weiß nun nicht, ob Du jemals mit einer „Bühne“ zu tun hattest oder doch zumindest Theaterstücke in der Schule gelesen hast oder gar das Glück hattest, an einem Sprechtheater teilzuhaben und den formalen Aufbau des Stückes kennst, der üblicherweise mit der Exposition beginnt in der Vorstellung von Ort, Zeit und dem Personal – und wenn‘s geht den Hintergründen, die zu dem aufgeführten Stück führten. Du wirfst uns quasi in kalte Wasser (selbst Karl Valentin hielt sich an Regeln – vor allem, weil er i. d. R. keine Ein-Mann-Vorstellung abhielt. Folglich hab ich den Verdacht, dass diese ca. zehn Seiten Standardmanuskript (60 Zeichen der schönen alten Schreibmaschinentype Courier 12 pt./Seite, 30 Zeilen/Seite) einen wesentlich längeren Aufbau einer Kurzgeschichte ersetzen soll. Aber noch schlimmer find ich Deine Rechtschreibkünste, die ja schon im Titel beginnen mit dem Café.

Darum – ich will gleich noch auf einen Geburtstag mit der Aussicht, morgen nicht arbeitsfähig zu sein – also kurzerhand erste Hinweise (weitere Hinweise bitte ich unter "Why" aufzusuchen oder einfach mal ein Stück hier im Netz anzulesen ...)

Eine Frau bleibt vor dem Eingang stehen, Anfang Zwanzig, klein und zierlich, insgesamt ein lässiger kreativ-alternativer Stil, z.B. schwarze Jeans oder Cord, Tuch um den Hals, dunkelgrünes T-Shirt. Sie wirkt lebhaft, klug, tiefsinnig und warmherzig.

„Anfang zwanzig“, weil die 20 Attribut der verschwiegenen „Jahre“ ist (gleiches Problem beim Mann. Jeder wird die Adjektive/Attribute zum „Stil“ anders auslegen und die an sich ausschließende Konjunktion „oder“ wird da nicht besonders hilfreich sein.

Ein MannKomma Anfang dreißigKomma kommt zu ihr: schmächtig, etwas gebeugt, halblange Haare (nicht schulterlang), insgesamt lässig-unauffällige Kleidung: z.B. blaue Jeans (kein modischer Stil wie ausgewaschen o.[...]ä.), T-Shirt (unbedruckt),

Mann

Regieanweisungen wie hier

Er zögert kurz, gibt ihr die Hand, auch sie gibt sie ihm, gleichzeitig bietet sie Umarmung an, sie umarmen sich kurz und locker.
Immer in Klammern und direkt hinter der Person, in dem Fall dem Mann
Ich hoffe, sie gibt ihm seine Hand zurück! In einer Geschichte von Patrcia Highsmith erhält ein junger Mann eine Hand per Postpaket, um die er gegenüber dem potentiellen Schwiegervater am Tage zuvor angehalten hatte. Nix ist unmöglich!

Frau
Hallo, Andreas, wie geht‘s?

Mann
Gehen wir rein?

Frau

Ja.


Warum die Leerzeile zur Frau? Ist sie distanzierter oder ziert sie sich nur?
Im Skript hat jedes bissken seine Bedeutung, die Du in der Erzählung wörtlich darstellen müsstest. Also, warum die Leerzeile?

Ich überspring jetzt einige Zeilen ...

Er
gibt ihr eine Karte, nimmt eine
er nimmt also erst eine Karte und gibt sie ihr, um dann selber eine zu nehmen und zu behalten. Bis gerade hatte "er" tatsächlich noch einen Namen ... Sie ist ja auch nicht mehr namenlos.

Ich brauche meistens einige Zeit, mir was auszusuchen. Ich mag zwar Likör, aber der ist so teuer. Und ich will ja nicht nur so ein paar Schluck trinken. Oft nehme ich einen halbtrockenen Weißwein. Was magst du?
Ich halt‘s vor Spannung nicht mehr aus!
Und zwischen Weißwein und der Frage, was sie möge wird wohl eine kurze Pause sein - oder? Kannstu durch einen Absatz erzeugen, der Art
"... Oft nehme ich einen halbtrockenen Weißwein.
Was magst du?"

Andreas
Naja, hab gerade noch in der Bibliothek gesessen, was gelesen über Satzbau.
Ja da schau her! Echt? Guck an, so hätte der Name schon in der Exposition erscheinen können. Da ist es gut, dass es nur zwo Personen sind, die verwechselt werden könnten ...
Und dann kommt etwas, worüber wir alle nachdenken sollten

Andreas
… Und ich finde, es werden zu viele Worte um zu wenig Inhalt gemacht.
Wie dem auch sei – hier mit der Selbstreflexion brech ich erst mal ab, vllt. geht‘s mir morgen ja doch nicht so übel ...

Auftritt Friedel

Friedel (gewohnt lässig /andere werden meinen: fahrlässig):
Genug für heute!
In Bälde und noch einen schönen Sonnentag!

 
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Hallo Friedrichard,
zu meinen Rechtschreibfehlern schreibe ich nichts.
Du bemängelst, dass ich die Regieanweisung nicht klassisch geschrieben habe. Weißt du, es macht mir Freude, es so zu ordnen und zu gestalten, wie es mir gefällt. In Schule und Uni musste ich mich an Regeln halten und oft fand ich sie sinnlos. Du kannst meine Schreibweise finden, wie du willst; ich halte mich an Konventionen, wenn sie mich überzeugen.

Der Dialog oder die Szene ist ein Entwurf. An vielen Stellen überlege ich, wie ich es schreibe. Deine Reaktionen helfen mir zu entscheiden, was ich ändere:

Mein Text ist kein Drama und ich sehe keinen Grund, eine Exposition zu schreiben. Lediglich zwei Figuren treten auf, also ist es übersichtlich.
Ich liebe es, wenn Geschichten direkt anfangen.

"Ich halt's vor Spannung nicht mehr aus" ist ja ironisch, du findest es langweilig. Früher war das Gespräch deutlich kürzer, etwa die erste Hälfte fehlte, alles vor
"Du, ich möchte dir noch was sagen".
Ich gab es jemandem zu lesen und die meinten, ich solle meine Charaktere mehr beschreiben. Darum habe ich das Gespräch nach vorn verlängert, auch ich finde es da mäßig ansprechend.
Ich empfehle dir, zu lesen ab "Du, ich möchte...".

 
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Du kannst meine Schreibweise finden, wie du willst; ich halte mich an Konventionen, wenn sie mich überzeugen.

Zoo zolls zain,

jom,
du mich auch

 
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Hallo Friedrichard, das bedeutet, du ärgerst dich über meine Antwort, oder? Warum?
Kommt dir meine Antwort geringschätzig vor?

Ich hoffte, wir würden v.a. über den Inhalt meines Dialoge schreiben und kaum darüber, wie ich Regieanweisungen gestalte.

Erst heute fiel mir ein, dass ich mich durchaus an Konventionen halte, nur an andere als du: Ich kenne es aus Dramen, veröffentlichten Schriften, dass Regieanweisungen in kursiver Schrift stehen.

Vielleicht ist mein Dialog sehr lang, deswegen habe ich eine Kurzversion eingestellt, vielleicht liest du da rein und schreibst gern was zum Inhalt.

 
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Du kannst meine Schreibweise finden, wie du willst; ich halte mich an Konventionen, wenn sie mich überzeugen.
Was,

Jjomm,

soll man von solch einer Aussage halten, selbst wenn sie relativiert wird zu

Erst heute fiel mir ein, dass ich mich durchaus an Konventionen halte, nur an andere als du: Ich kenne es aus Dramen, veröffentlichten Schriften, dass Regieanweisungen in kursiver Schrift stehen.
Konventionen lassen i. d. R. nicht mit sich diskutieren, selbst Nordrhein Westfalen hat inzwischen eingesehen, dass das Schreibenlernen nach Gehör (das angeblich den lieben Kleinen das Schreibenlernen nach festen Regeln nicht versauern soll) nur gut gemeint war ... und für den ersten (und vielleicht dann letzten) Eindruck ist die Form geschaffen und ob Anweisungen gleich welcher Art kursiv, fett oder sonstwie daherkommen, ist wurscht und ich gehe mal von aus, dass Dein Stuhlgang auch ziemlich konventionell zelebriert wird mit wenig Artistik und Öffentlichkeit.

Wie dem auch sei, kommen wir zu Dialog, schon die Einleitung strotzt vor Konvention (ich fass die ersten Zeilen mal zusammen

Mann / Hallo Pauline, schön, dich zu sehen. /Er zögert kurz, gibt ihr die Hand, auch sie gibt sie ihm, gleichzeitig bietet sie Umarmung an, sie umarmen sich kurz und locker.

Frau / Hallo, Andreas, wie geht‘s? / Mann / Gehen wir rein? / Frau / Ja. / Sie gehen rein
etc., bis hin zu bedeutungsschwangeren Fragen aufgesetzter Höflichkeit (um nicht wie das K-Wort zu verwenden), bis eben der Autor selber durchschimmert

angeblich mit einem Besuch der Bücherei
Andreas / Naja, hab gerade noch in der Bibliothek gesessen, was gelesen über Satzbau
und dem statement

Andreas / Teilweise: Also es gibt schon ein paar spannende Erklärungen, aber insgesamt zu theoretisch. Und ich finde, es werden zu viele Worte um zu wenig Inhalt gemacht. Und zu umständlich erklärt. Als würden manche Germanisten meinen: je komplizierter, desto gebildeter wirken sie. In einem Lehrbuch von Gerd Theißen, einem Theologen, steht: Bildung zeigt sich darin, dass man es so einfach erklärt, wie es geht. Hilfreich finde ich z.B., wie man Adverb von Partikeln unterscheidet: Adverbien können vor dem Verb stehen, Partikeln nicht. Z.B. kann man sagen „Heute gehe ich ins Kino“, aber nicht „Sehr gehe ich ins Kino.“ Und wie geht es dir? Du überlegst doch, was mit Kunst oder Theater zu studieren.
Es beginnt also ein Lehrgespräch, dass im Fettgedruckten (wie schon letztens durch mich) die Kritik zu Deinem Theater liefert, zu dem Pauline noch eine sinnvolle Ergänzung liefert
Pauline / … Aber ich kann‘s auch nicht leiden, wenn Leute so aufgeblasen daherreden oder nicht zum Punkt kommen. …
und es folgt eine Kürzestanleitung für Improvisations-, aber auch Straßentheater. Und dann ein hölzernes Bekenntnis nebst Allgemeinplatz

Andreas / Ja, aber ich hab schon gründlich darüber nachgedacht und bin mit Absicht Christ. Obwohl ich auch an vielem zweifle und manchmal denke, Gott hilft doch nicht. Es gibt ja so viele Menschen, die an so vielem leiden.
...
Weil ich darauf vertraue oder das versuche, dass Gott mein Leben ermöglicht, das von jedem Menschen, und dass er zwar traurig ist, wenn ich jemanden verletze, dass er es mir aber verzeiht und mir hilft, zufrieden zu sein, anderen zu helfen und nach meinem Tod ganz bei ihm zu sein. Das ist jetzt eine extreme Zusammenfassung.

Pauline
schaut ihn erstaunt an:
Wow. Und wie hilft er dir?


Und dann frag ich mich, ob ich da einem Zeugen Jehovas zuhöre beim Werbegesüräch … wobei Du die Geschichte vom verlorenen Sohn grob erzählen lässt durch Deine Stimme „Andreas“ und selten eine solch denkwürdige „Liebeserklärung“ gehört. Der Innere Monolog muss nicht extra gekennzeichnet werden. Der Sprecher spricht einfach ins Publikum, was natürlich dem Publikum bei zwei parallellaufenden Monologen denkwürdig vorkommen wird. Da gehen wir dann mal wieder besser rein …

Warum sind die namentlich Benannten nun wieder durch Pronomen symbolisiert?
Ah ja – Distanz trotz Umarmung. Und Recht hat „sie“/ Pauline, wer so was denkt

Er (vormals Andreas)/

ruhig und traurig.
Innerer Monolog
Schade, dass sie keine Nähe will und gut, dass sie es so freundlich und einfach sagt. Es tut weh, aber zum Glück habe ich es versucht, habe meine Zuneigung gezeigt und bei einer anderen klappt es hoffentlich.
zu ihr: Okay. Dann...gehen wir wieder rein?

Ja, da wünsche ich A. und Dir viel Glück

Friedel

 
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Hallo Friedel, gut, dass du dir die Mühe gemacht hast. Ich verstehe deine Anmerkungen so, dass du den Text im Große und Ganzen langweilig findest, du fasst ihn zusammen als "Lehrgespräch" u.s.w. Wie Andreas sich nach Paulines Umarmungen verhält, findest du sinnlos distanziert und Paulines Antwort verständlich.
Ich habe eine Kurzversion eingestellt, die den Kern enthält, wie ich ihn sehe. Die Formatierung habe ich geändert.

 

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