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#tod #caralina

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10.06.2021
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#tod #caralina

Caralina stöbert wie immer in ihrer Freizeit auf instagram herum. Schrott. Schrott. Ein weiterer instagram-millionär. Schrott. Immer dasselbe. Plötzlich stockt ihr Atem. Dieses Gemälde das hat sie schon einmal gesehen. Doch nicht in einem Museum. Nicht im Internet. In keinem Buch. In einem Alptraum.
War es nur ein Traum?
Ein dunkler Engel dessen Gesicht sie nicht erkennen kann schwebt über dem endlos weiten Meer und trägt sie auf seinen Armen. Eingehüllt in sein Gewand, trägt er sie.


Wie kann das sein? Dieser lang vergessene Traum fällt ihr plötzlich wieder ein und das
rätseln was dieser Traum bedeuten könnte. Ob es etwas gutes oder etwas schlechtes sei.
Traum und Realität verschwimmen.
Wer kann ihren Traum kennen?
Hat sie das schon einmal in einem früheren Leben erlebt ?
Wie weit ist das Internet mit Ihrem Träumen verbunden?
Ist der Engel ein Engel oder ein verkleideter Dämon?
Als sie nachschauen will wer das Bild gemalt hat und weitere Informationen zu finden ist das Bild wieder verschwunden.
Alle Recherche und Suche nützt nichts.
Nächste Nacht kommt der Traum wieder.
Atemlos erwacht sie . Ihre Gedanken schwirren um die mysteriöse Begebenheit.
Erst der Traum, dann das Gemälde im Internet, das so wie es auftauchte wieder verschwand.
Doch ist es nur ein Traum?
Sie erzählt es ihren Freunden
Doch die nehmen die Geschichte nicht ernst. Sowas gibt es doch nicht.
So vergehen die Tage und Wochen. Caralina vergisst das Erlebnis wieder mit der Zeit. Doch eines Tages erscheint das Gemälde des Engels mit dem bedeckten Körper auf den Armen wieder in ihrer timeline.
Caralina ist entsetzt.
Sie starrt das Bild auf dem Display ungläubig an. Die Grenzen zwischen Display und Realität verschwinden. Der Engel mit dem verdunkelten Gesicht wird immer größer er erscheint vor ihr und sie liegt plötzlich in seinen Armen. Sie wehrt sich. Doch das letzte was sie sieht ist unter ihr das tosenden Meer und über ihr der schwarze Nachthimmel. Nur ein kalter Stern leuchtet übergroß in der endlosen Weite und ein Wind der sich in Ihre Seele schneidet lässt sie erschschaudern. Der gesichtlose Engel ist so viel stärker als sie. Er hält sie fest , vielmehr lähmt sie die Entzetzlichkeit der Szenerie als frässe sich die Angst in ihre Nerven als sei die Kraft des schwarzen Engels sein Wille über sie, doch was sollte sie auch tun in dem Armen der ungeheuerlich Gestalt hoch oben über dem Meer?
Die dunkle Gestalt schlägt das Tuch über Caralinas Gesicht und alles wird warm, so wohlig warm , unendlich still und auf ewig dunkel.

 
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03.10.2020
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Hallo @Calarina

Danke für das Einstellen deiner kurzen Horrorgeschichte. Mir sind gleich zu Beginn, also in den ersten paar Sätzen, einige orthografische Fehler in deinem Text aufgefallen, deshalb zögerte ich erst, sie trotz der Kürze ganz zu lesen. Da ich aber Horrorstorys gerne mag, konnte ich mich dann doch nicht zurückhalten. Ich denke, dein Text wäre auch unter der Rubrik "Flash Fiction" gut aufgehoben, aber das nur nebenbei. Gerne schildere ich Dir nachfolgend meinen Leseeindruck. Nimm daraus mit, was Du gebrauchen kannst.

Caralina stöbert wie immer in ihrer Freizeit auf (I)nstagram herum. Schrott. Schrott. Ein weiterer (I)nstagram-(M)illionär. Schrott. Immer dasselbe. Plötzlich stockt ihr Atem. Dieses Gemälde(,) das hat sie schon einmal gesehen. Doch nicht in einem Museum. Nicht im Internet. In keinem Buch. In einem Alptraum.
War es nur ein Traum?
Ein dunkler Engel(,) dessen Gesicht sie nicht erkennen kann(,) schwebt über dem endlos weiten Meer und trägt sie auf seinen Armen. Eingehüllt in sein Gewand, trägt er sie.
Ich zähle alleine sechs Fehler in diesem Abschnitt und so geht es leider die ganze Geschichte lang weiter. Die paar Worte habe ich durchgestrichen, weil ich sie unnötig finde, die braucht es meiner Meinung nach nicht.

Also die Idee der Geschichte finde ich erstmal nicht schlecht, das hat schon was. Deine Prota findet auf Instagram ein Bild oder ein Gemälde, das eine Szene aus dem Alptraum zeigt, von welchem sie offenbar immer wieder heimgesucht wird. Leider ist die Umsetzung meiner Meinung nach überhaupt nicht gelungen. Wieso?
Also erstens kann ich mir das Gemälde nicht wirklich vorstellen: Was ist da genau drauf? Wie sieht die Szene auf dem Gemälde aus? Ein dunkler Engel ohne Gesicht? Puuh, wie sieht den ein "dunkler" Engel aus? Er schwebt über dem Meer und trägt sie - die Prota - in sein Gewand gehüllt in seinen Armen. Das Bild sollte eindringlicher sein, es ist doch aus ihrem Alptraum. Da reicht mir diese Beschreibung nicht. Da baut sich das Grauen nicht auf und ich bekomme schon gar keine Gänsehaut. Ich hoffe, Du verstehst, was ich damit sagen will. Da das Gemälde ja eigentlich diese Kürzestgeschichte ausmacht, solltest Du da den Fokus drauflegen und mir als Leser zeigen, was genau so schrecklich und furchteinflössend an diesem Bild / Alptraum ist. Auch mit dem Meer darunter, zeige es! Die schäumenden Wellen, vielleicht geht ein Sturm, die Fluten verschlingen ein Schiff samt Mannschaft, Wolken jagen über den Himmel etc. pp.
Dann die Sache, dass sie es ihren Freunden erzählt und die sich lustig machen bzw. sie nicht ernst nehmen: Das könntest Du ausbauen, vielleicht einen kurzen Dialog einfügen. Ansonsten sind das zwei Sätze, die ich sofort wieder vergesse, kaum habe ich sie gelesen. Wenn Ausbauen keine Option ist, würde ich die Stelle komplett streichen.
Das Ende, die Vermischung von Realität und Alptraum: Sehr spannend! Aber leider platt formuliert. Schon allein, dass Du das so direkt benennst:

Die Grenzen zwischen Display und Realität verschwinden.
Das würde ich ganz anders machen: Versuche es so zu schildern, dass Du - ich nenne es mal: diesen Vorgang - nicht einfach direkt dem Leser aufs Auge drückst, sondern das er es selber merkt, dass die Grenzen zwischen Alptraum und Realität verschwinden bzw. sich auflösen. Das wäre viel eleganter und auch lesenswerter. Natürlich aber auch viel schwieriger zu schreiben, das ist eben die Herausforderung.

Gehe unbedingt den Text nochmal durch. Kommasetzung und teilweise auch Gross-/Kleinschreibung sind eine mittlere Katastrophe und das auf dieser kurzen Strecke ...

Ich hoffe, mein Kommentar hilft Dir weiter.

Engelsgleiche Grüsse,
DM

p.s.: Der Name deiner Prot ist Caralina, dein Nick Calarina. Ist eines von beidem nur ein Schreibfehler und Du hast das gar selbst erlebt?! :sconf: Wahrscheinlich nicht, sonst könntest Du ja die Geschichte hier nicht mehr teilen ...:D

 
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03.07.2017
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Hallo @Calarina

herzlich willkommen bei uns!

Wie DissoziativesMedium schon angemerkt hat, enthält dein Text noch einige Fehler. Deswegen habe ich ihn ins Korrekturcenter verschoben.

Du hast hier vier Wochen Zeit, deine Geschichte zu überarbeiten, d.h. eine Korrektur an den Rechtschreib-, Tipp-, formalen und inhaltlichen Fehlern vorzunehmen. Lies dazu bitte unbedingt die Korrektur-Check-Liste.
Korrigieren: Bitte auf den Button „Bearbeiten“ am unteren Ende des Postings mit der Geschichte klicken.

Wenn die Geschichte korrigiert ist, schicke bitte eine Nachricht an Tserk. Er verschiebt deinen Text dann zurück zu den Kurzgeschichten, wo es dann wieder um eine inhaltliche Besprechung deines Textes geht.

Viele Grüße,
Nichtgeburtstagskind

 
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10.06.2021
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Hey, hey hier geht es ja ganz schön zur Sache. Apropos Flash - ich bin ganz schon geflasht von dem umfangreichen Feedback/ der ausführlichen Kritik zu meinem nächtlichen Schreibwerk.

Und hmm ja ich hatte so ein Flash- Erlebnis mit einem Gemälde auf Instagram, das mir wie aus einer eigenen düsteren Vision bekannt vorkam.

Ich schau mal, ob ich den Text noch retten kann.
Grüße

 

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