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Was passiert hier?

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05.04.2021
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Was passiert hier?

Es war ein warmer sonniger Tag, in der weiten ferne zog sich ein heftiges Gewitter zusammen und der eigentliche Grund, weswegen ich in die Schönhauser Allee Arkaden wollte, war der, dass ich mich für eine Hochzeit einkleiden musste. Ich nahm den Seiteneingang, vorne gegenüber von Subway. Normalerweise ist links ein Fleischer, doch an jenem Tag war ein Riesen Bershka, was sich über zwei Stockwerke ausbreitete da. So weit so gut, alles nicht ganz normal, aber ich war auch schon lange nicht mehr hier gewesen. Ich ging rein und fuhr direkt ins zweite Stockwerk, wo ich eine Mitarbeiterin nach Hilfe fragte. Sie war groß, schlank, hatte viele verschiedene Tattoos, Rasterlocken in Schwarz-Blond und eine Menge Piercings. Sie war lässig und sehr hilfsbereit, wir hätten bestimmt Freunde werden können. Sie zeigte mir einige Kleider. Nachdem ich mich für die Hilfe bedankte, verschwand sie lächelnd. Ich war leider nicht fündig geworden, was kein Problem war, es war schließlich nicht der einzige Laden in dem Einkaufszentrum. Ich verließ den Laden und schlenderte durch die Gänge, als ich bemerkte wie sehr sich die Inneneinrichtung geändert hatte, fragte ich mich, ob ich überhaupt anwesend bin. Ich lief hier seit bestimmt Fünf Minuten durch die Gänge, ohne zu bemerken, dass die Wände sowie Türen und Beleuchtung komplett im Einklang waren? Es waren circa Sechzig mal Sechzig große Kacheln in Weiß, sie sahen aus wie Porzellan, aber fühlten sich wie Stoff an. Also sie fühlten sich nicht nur so an, es war tatsächlich Stoff. Die Beleuchtung war eigenartig platziert, so asymmetrisch versetzt und in lila weißen LED-Farben. Die meiste Zeit war das Licht Lila und alle 10 Minuten wechselte das Licht für circa 30 Sekunden in Weiß. Ich irrte durch die Gänge und betrachtete die Menschen, Geschäfte und eigenartigen Kräfte, die sich hier herumtrieben. Alles war so abstrakt, so fremd. Irgendwie fühlte ich mich wie im Zoo, als wäre ich in der Wildnis gefangen. Es war schwer zu erkennen welches Geschäft geöffnet und welches geschlossen war, denn die Namen der jeweiligen Läden standen oben links in gefühlt zwei Zentimeter großen Buchstaben und transparent grauer Farbe geschrieben. Ich entdeckte einen Laden wo das Weiblichen und Männlichen Symbole an zwei verschiedenen Türen abgebildet waren, meines Geschlechts entsprechend wählte ich die erste Tür wo das weibliche Symbol abgebildet war. Ich schob die Tür auf und war erst verwundert wie schwer eine Tür doch sein kann. Aber die Tür war wohl mein kleinstes Problem, als ich eintrat und die Zahlen eins bis sechs in lila Hologrammen erblickte. Sie waren mit jeweils einem Meter voneinander entfernt und ziemlich groß, mindestens Zwei Meter. Es war dunkel und wären die Hologramme nicht vorhanden dann wäre ich wahrscheinlich für den Augenblick blind gewesen. Ich lief verwundert durch die große Halle, die mir Schalldicht erschien und zuckte zusammen als Cinar mich erschreckte. Ich war mehr als nur verwirrt. Er grinste mich mit einem Lächeln an was allein beim Hinschauen schmerzte. Er war so enthusiastisch und berichtete mir sofort was das ganze bringen soll. Er sagte: „Anna stell dir vor du kannst hautnah verschiedene Szenarien erleben und das, ohne eine Brille aufzusetzen, ohne Kopfhörer tragen zu müssen. Alte Erinnerungen wieder aufleben lassen. Stell dir vor eine geliebte Person geht von dir und du kannst einfach auf Play drücken und den Moment wieder aufleben lassen, stell dir vor du willst deiner Frau einen Antrag machen und kannst einfach euer Kennenlernen aufleben lassen, im besten Fall hast du ein Bild oder gar ein Videoausschnitt davon. Du könntest es aber auch rekonstruieren, du könntest eure Gesichter einfügen, die Situation beschreiben und es würden mehrere Szenarien vorgestellt werden und du entscheidest dich dann einfach für eine.“ Ich war wirklich überfordert, ich meinte nur trocken „cool, ja also wow“ woraufhin er mich sowieso wieder unterbrach. Sein lächeln schwand und er fing wieder an zu reden. „Momentan befinden wir uns aber noch in der Testphase, deswegen wird das hier ausgestellt und Menschen können gewissen Geschehnisse erleben, sie können zwar frei wählen, haben dennoch keine Möglichkeit selbst etwas zu konstruieren. Eigentlich wurde das Ganze für die Bundeswehr und damals auch bei der Navy für überdurchschnittlich realistische Übungseinheiten eingesetzt. Eines Tages aber dachte sich jemand, wieso bauen wir das Ganze nicht aus und wandeln es auch in etwas positives um? Na Anna, ich will dich gar nicht lange voll quatschen, ich zeige es dir lieber.“ Ich kam gar nicht zu Wort, auch durch den ganzen Input und die durch und durch komische Atmosphäre hier. Er nahm meine Hand und zog mich an den Anfang des Raumes, voller Vorfreude ging er zu seinem Laptop tippte irgendwas herum, schaute mir mit aufgerissenen Augen ins Gesicht und fragte „Und Anna, was willst du erleben, du hast die Auswahl zwischen: Rätseln, Krieg und Unterwasser Forschungen (Bomben, Sprengstoff, Radioaktive Substanzen)“ Ich wählte die harmloseste Möglichkeit, die Rätsel. Er sagte „Ja, wusste ich, wenn ich ehrlich zu dir bin, hätte ich genau das Gleiche gewählt.“ Ich fragte ihn was denn jetzt passiert, ob er mit dabei ist, wie ich bemerke, wenn ich versage, wie ich merke, wenn ich richtig liege, werde ich Menschen sehen, werde ich etwas spüren. Er nahm wieder meine Hand, starrte mir fast angsteinflößend in die Augen und sagte ganz trocken „Ich bin hier, aber nicht dabei... du schaffst das schon Anna. Du hast zwei Gegenstände zur Verfügung die dir helfen könnten, es ist dir Überlassen wie kreativ du wirst.“ Ich war so verwirrt und konnte meinen Augen nicht trauen als er mir ein kleines Kind und einen Hund, um genau zu sein einen Chinesischen Schopfhund an die Hand gab. Ich fing an hysterisch zu lachen und ehrlich gesagt, war mir nicht genau klar ob ich wegen dem durch und durch hässlichen Hund lache oder wegen der Situation. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus beidem, dennoch war der Hund wirklich alles, aber nicht süß. Die LED-Hollogramme schwanden für ein paar Sekunden und auf einmal wurde es unerträglich hell, so hell, meine Augen schmerzten. Es erschienen verschiedenste Szenarien. Das Meer, Kriege, Tot, Blumenwiesen, Menschen, Tiere, Wälder, Wüsten, alles so unfassbar unkoordiniert und schnell ich war gar nicht in der Lage alles zu realisieren. Es gab den Bildern und Videos entsprechend eine aktive und Trommelfell zerstörende Geräuschkulisse, welche so undefinierbar war, dass ich mich fragte, ob ich träume. Und als Cinar sich entschied vom Programm wegzugehen und meine Hand zu halten – denn ich war sichtlich überfordert – landeten wir im Meer, es war kalt und ich fühlte mich Nass. Wie war das möglich? Ich bin doch in einem Einkaufszentrum, wie kann ich bis zum Hals in Wasser stecken und das Salz aus dem tiefen unbekannten Meer schmecken? Wir schwammen irr durch das Meer und bemerkten einen Besucher, ein Hai, es war ein verdammt großer Hai, ein Hai der so groß wie gefühlt zwei Fußballstadien waren. Wir wären nicht mal ein Snack gewesen, nicht einmal eine Mahlzeit. Hätte der Hai uns gefressen dann wäre es gewesen, als hätte er nichts gefressen. Aus irgendeinem Grund stand ich trotz des ich schwamm, verrückt oder. Ich hatte Angst und war zugleich so gelassen, wie man vielleicht ist, wenn man vor einem Tulpenfeld steht, zum Beispiel dem Haarlem und der Bollenstrecke. Jeder der dort einmal war weiß wie beruhigend die Natur doch wirken kann. Und ich lernte gerade die Gegenseite der wunderschönen Natur kennen. Als ich bemerkte, dass Cinar aus meinem Blickfeld verschwunden war, wurde ich panisch und das bemerkte der Hai auch ohne lange zu zögern versuchte er mich anzugreifen und ich hob meine Hand aus Angst vor mein Gesicht und ich spürte wirklich seine Zähne, ich schrie und schrie so laut es mein Stimmorgan mir nur zuließ. Es war alles weg. Der Hai, das Wasser, die feuchte Kleidung, der Salzgeschmack, was blieb waren Tränen auf meinen Wangen. Cinar kam voller Freude zu mir angerannt und fragte mich wie ich es fand, ob es realitätsnah genug sei. Ich war verstört und bemerkte, dass ich den Hund und das Kind wieder an meiner Hand und auf meiner Hüfte trug. Er schaute mich erwartungsvoll an, packte meinen Arm und schüttelte mich kurz. Es war kein gewalttätiger Griff, eher liebevoll, aber dennoch unangenehm. Ich fragte ihn, ob er mich verarschen will, woraufhin er wirklich keinerlei Verständnis zeigte und mich anmotzte, dass es ja nur eine Simulation sei. Dreist wie ich ihn sowieso schon kannte, fragte er mich, ob ich dennoch das Rätsel lösen möchte, was ich völlig abwesend mit einem Nicken beantwortete. Es wurde alles ruhig, die Lichter dimmten, die Musik wurde angenehm. Man kann sich das wie im Kino nach der Werbung vorstellen, kurz bevor der Film losgeht. Die Ziffern waren wieder da und Cinar lächelte mich an, fragte, ob ich bereit wäre und drückte, auf „Play“. Ein tiefer Ton erklang, wie ein chinesischer Gong, es wurde dunkel und auf einmal stand ich in einem Wald. Ja, ich stand in einem Wald, ich hatte das Gefühl die Bäume riechen zu können. Ich schaute mich begeistert umher, wurde aber ziemlich schnell von dem Hund wieder in die „Realität“ gezogen, hm das passt ganz gut, denn nur weil der Hund gefühlt Fünf Centimeter groß war hielt ihn nichts davon ab loszurennen und mich mitzuziehen. Ich wusste nicht weshalb doch begriff schnell, dass er etwas menschliches sah oder roch. Na ja, menschlich beziehungsweise lebendig war hier auf jeden Fall nur das Kind, der Hund, Cinar und ich. Wenn ich rückblickend auf die Situation blicke, dann bezweifle ich aber die Echtheit des Kindes und des Hundes, um ehrlich zu sein. Warum ich gerade in einem Wald lande mit einem Hund einem Kind und scheinbar Zombies konnte ich mir zu dem Zeitpunkt und bis heute auch nicht erklären. Welche Bedeutung soll das Ganze haben? War das alles real? Cinar entschied sich an der Simulation teilzunehmen und war wie aus dem nichts neben mir aufgetaucht. Er griff meine Schulter und fragte, ob ich aufgeregt sei, ich hatte keine Möglichkeit zu antworten da uns ein schrei unterbrach, es war definitiv ein weiblicher schrei der von Kopf bis Fuß in Schmerz erfüllt war. Wir rannten los und versuchten etwas zu erkennen, mehr als das Mondlicht war uns leider nicht zur Verfügung. Der Raum der schätzungsweise vielleicht um die 10 Meter betrug war auf einmal Riesen groß, als hätte die Fläche kein Ende, es ergab alles keinen Sinn. Ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken, nach dem ich sah wie eine noch lebendige Frau bei vollem Bewusstsein verspeist wird. Es war grausam, so schrecklich man es sich nur vorstellen kann. Die zwei Männer hockten freudig über dem Abdomen der Frau ihren Magen im Mund, Blut verschmiert und kreidebleich. Ich stand da, wie angefesselt, als hätte ich Beton um die Füße herum. Cinar rann mit voller Kraft und schubste die beiden Männer um, er ergriff die Initiative und nahm den Männern das Messer weg, es scherte sie gar nicht. Es war als würden sie sich wie Kinder verhalten, wie Kinder die endlich essen bekamen und nichts weiter realisieren konnten. Und da geschah es auch um die Beiden. Cinar nahm das Messer und rammte es dem einen in den Kopf, so tief, er war bestimmt beim Rachen angelangt, der zweite Typ bemerkte was passiert war und es entstand ein heftiger Kampf, ich stand da, so verloren, als hätte ich nie laufen und sprechen gelernt, keinen einzigen Ton und keine einzige Bewegung bekam ich aus mir heraus. Es war ein Szenario, welches ich mir so gerne erspart hätte. Es vergingen bestimmt nur wenige Sekunden, bis Cinar den Mann zu Boden brachte und auch ihm das Messer direkt in die Stirn durch sein Hirn rammte. Der Hund riss sich von mir los, das Kind fiel und ich konnte mich wieder bewegen. Ich sah nur wie der Hund in Richtung Dunkelheit rannte und das Kind anfing zu weinen. Ich nahm es Hoch, es, weil ich gar nicht sagen konnte welches Geschlecht zutraf. Cinar war voller Blut und Adrenalin, er fragte mich, ob ich das sah und ob ich es auch als für so überdurchschnittlich real empfand, ich lachte laut auf und wäre am liebsten direkt in eine Psychiatrische Einrichtung gegangen. Als ich das Kind zur Ruhe gebracht hatte gingen wir zur Frau die hechelnd und voller Schmerz vor mir lag, sie flehte uns an es zu Ende zu bringen und bevor ich der Frau Mut zusprechen konnte, rammte Cinar auch ihr das Messer in den Schädel. Ich wusste gar nicht was ich schlimmer finden sollte, das was die Männer machten, die Illustration dieser unfassbar realen Simulation oder die Tatsache, dass Cinar ohne große Probleme gerade drei Menschen umgebracht hatte. Bevor ich ihn darauf ansprechen konnte, verschwand die Simulation und der Raum war wieder von Schwarzen Wänden und den sechs Ziffern in Lila LED-Farben gefüllt. Ich war allein und hätte man mich beobachten können so wäre selbst einem Blinden aufgefallen wie stark verwirrt ich war. Als ich den Ausgang suchte kam es mir vor als würde ich auf einem Laufband laufen, keinen Schritt voran, kommen. Ich schrie laut auf und fing an zu weinen. Ich hatte das Gefühl seit mehreren Tagen in diesem Raum zu sein, als hätte ich mir alles eingebildet. Da öffnete sich die Tür, ob sie sich von außen oder innen öffnete, war mir nicht klar, es war mir aber auch ziemlich egal. Cinar stand in der Tür und fragte mich ob ich endlich kommen will, er hatte Hunger betonte er stark. Völlig aufgelöst ging ich zur Tür und die strahlend weißen LED-Farben des Einkaufszentrums ließen mich fast erblinden. Es war vorbei. Was war mir gerade widerfahren? Ich sprach Cinar nie drauf an, aus Angst vor der Antwort glaube ich. Ich weiß es nicht. Was mir bewusst war auf jeden Fall, dass ich froh war, wieder in der Zivilisation zu sein. Normale Menschen, normale Gegenstände, reale Geschehnisse.

 
Monster-WG
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Hola @annai,

Was passiert hier?“
Tja – das frage ich Dich!
Meine (ganz private) Meinung ist folgende: Nix.
Es ist egal, ob jemand im Drei-Tage-Suff, im Traum oder im Wahnsinn (oder eben in Animationen) ein Chaos aller möglichen und unmöglichen Szenen erlebt, des Horrors wegen drei (gerne auch mehr :D ) Leute ‚absticht‘ und sich in eine Qualle verwandelt oder nicht – nichts hat zu nichts einen Bezug, ich lese ein heilloses Wirrwarr ohne jeden Sinn.
Somit erübrigt sich auch meine Bitte, den Text zu formatieren.
Absätze und Leerzeilen werden zur Struktur eines Text gebraucht, zum Beispiel um Szenen zu trennen. Nur ist das bei Deiner Buchstabenmarmelade nicht möglich. Das verschmilzt ohne Trennungsmöglichkeit.

Mit den Kommas gibt‘s ein Problem. Es wäre sinnlos, alle Stellen aufzuführen, an denen sie falsch gesetzt sind oder fehlen. Du müsstest Dich einmal selbst um die Regeln kümmern, denn bei Deiner Schreiblust würde sich das lohnen.

Es ist schade, dass Du diesen Text ohne Plot geschrieben hast. Natürlich kannst Du sagen: … ja, aber wenn das doch so war, ganz deutlich war das zu sehen – und niemand kann Dir entgegnen: Nee, das kann so nicht. Es sind auch manche orthografischen Fehler im Text (Tot (Tod) und andere), aber es gibt ja Rechtschreibprogramme für jedermann.

Jedenfalls hast Du Talent zum Schreiben, das glaube ich ganz bestimmt. Lass es – wenn das erste Pulver verschossen ist – etwas ruhiger, aber überlegter angehen, dann entstehen auch bessere Texte. Aber bleib dran!

Willkommen also und schöne Grüße!
José

PS: ‚Spannung‘ greift hier nicht, weil sich nichts entwickelt. Der Text führt nirgendwo hin.

Eines noch: Dass Dein Text in einer Schülerzeitung bestens ankommt, kann ich mir gut vorstellen - aber wir wollen uns ja verbessern:).

 
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Hallo @annai
und herzlich Willkommen hier in der offnenen Schreibwerkstatt :)

Somit erübrigt sich auch meine Bitte, den Text zu formatieren.
Dem Widerspreche ich mal ganz zärtlich :)
Ich habe hier bei den Wortkriegern gelernt: Wenn die Form nicht stimmt, dann wird sich kaum jemand mit Dir über den Inhalt unterhalten. Das ist wie ein Formfehler bei Gericht: Wenn der Anwalt die Form nicht wahrt, hat die Gegenseite gewonnen. Fertig.
Und rein Optisch ist Dein Text ohne Absäte, ohne Zeilenumbrüche ein einziger Monolith. Spätestens nach dem zehnten Satz fängt der Text an zu verschwimmen, so dass es mir als Leser zu anstrengend wird.
Wann macht man am besten Zeilenumbrüche? Bei Perspektivwechseln. Z.B. wenn jemand anderes etwas sagt, wenn sich die Szenerie ändert - oder in Deinem Fall z.B. in einen Laden reingeht.

Dazu kommen natürlich die falschen Satzzeichen -> Formfehler.

Das ist sozusagen das Handwerkszeug der Autoren. Wenn man das drauf hat, kann man wiederum als Stilmittel damit arbeiten - zu manch einem Text passt vielleicht die monolithische Form ;)

Ein paar unlogische Stellen seien noch genannt:

Ich nahm den Seiteneingang, vorne gegenüber von Subway.
Ja was denn nu - an der Seite - oder vorne?
... ein Riesen Bershka, ...
Ich nehme an du meinst "einen riesigen Bershka". Ein "Riesen Bershka" gibt es glaube ich nicht.

Die meiste Zeit war das Licht Lila und alle 10 Minuten wechselte das Licht für circa 30 Sekunden in Weiß.
Schade - bis dahin hattest Du alle Zahlen ausgeschieben, hier bleibst Du Dir selber leider nicht treu.
Weshalb fällt das auf: Weil die Faustregel heißt: Zahlen bis zwölf ausschreiben.
Irgendwie fühlte ich mich wie im Zoo, als wäre ich in der Wildnis gefangen.
Das passt nicht - Zoo ist das Gegenteil von "in der Wildnis gefangen sein".

soweit meine Anmerkungen - ich hoffe Du kannst damit was anfangen!

Gruß
pantoholli

 
Wortkrieger-Team
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09.12.2016
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Liebe/r @annai und willkommen hier.

Leider enthält deine Geschichte zu viele Fehler, deshalb muss ich sie ins Korrekturcenter verschieben. Da hast du vier Wochen Zeit, sie zu korrigieren, Hilfe bekommst du dort auch.

Wenn du fertig bist, wende dich bitte per PM an Tserk, der verschiebt sie dann wieder zu den Kurzgeschichten. Solltest du es innerhalb der vier Wochen nicht schaffen, den Text zu überarbeiten, muss er leider gelöscht werden.

Viele Grüße,
Chai

 
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05.04.2021
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Hola @annai,

Was passiert hier?“
Tja – das frage ich Dich!
Meine (ganz private) Meinung ist folgende: Nix.
Es ist egal, ob jemand im Drei-Tage-Suff, im Traum oder im Wahnsinn (oder eben in Animationen) ein Chaos aller möglichen und unmöglichen Szenen erlebt, des Horrors wegen drei (gerne auch mehr :D ) Leute ‚absticht‘ und sich in eine Qualle verwandelt oder nicht – nichts hat zu nichts einen Bezug, ich lese ein heilloses Wirrwarr ohne jeden Sinn.
Somit erübrigt sich auch meine Bitte, den Text zu formatieren.
Absätze und Leerzeilen werden zur Struktur eines Text gebraucht, zum Beispiel um Szenen zu trennen. Nur ist das bei Deiner Buchstabenmarmelade nicht möglich. Das verschmilzt ohne Trennungsmöglichkeit.

Mit den Kommas gibt‘s ein Problem. Es wäre sinnlos, alle Stellen aufzuführen, an denen sie falsch gesetzt sind oder fehlen. Du müsstest Dich einmal selbst um die Regeln kümmern, denn bei Deiner Schreiblust würde sich das lohnen.

Es ist schade, dass Du diesen Text ohne Plot geschrieben hast. Natürlich kannst Du sagen: … ja, aber wenn das doch so war, ganz deutlich war das zu sehen – und niemand kann Dir entgegnen: Nee, das kann so nicht. Es sind auch manche orthografischen Fehler im Text (Tot (Tod) und andere), aber es gibt ja Rechtschreibprogramme für jedermann.

Jedenfalls hast Du Talent zum Schreiben, das glaube ich ganz bestimmt. Lass es – wenn das erste Pulver verschossen ist – etwas ruhiger, aber überlegter angehen, dann entstehen auch bessere Texte. Aber bleib dran!

Willkommen also und schöne Grüße!
José

PS: ‚Spannung‘ greift hier nicht, weil sich nichts entwickelt. Der Text führt nirgendwo hin.

Eines noch: Dass Dein Text in einer Schülerzeitung bestens ankommt, kann ich mir gut vorstellen - aber wir wollen uns ja verbessern:).

Hey, danke für dein Kommentar. Ich werde an den genannten Fehlern arbeiten. Das war mein erstes Mal eine Geschichte zu veröffentlichen. Danke, dass du dir die Geschichte beziehungsweise meinen Traum bis zum Ende gelesen hast und dir die Zeit genommen hast, das Ganze zu kommentieren.

 
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05.04.2021
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Hallo @annai
und herzlich Willkommen hier in der offnenen Schreibwerkstatt :)

Somit erübrigt sich auch meine Bitte, den Text zu formatieren.
Dem Widerspreche ich mal ganz zärtlich :)
Ich habe hier bei den Wortkriegern gelernt: Wenn die Form nicht stimmt, dann wird sich kaum jemand mit Dir über den Inhalt unterhalten. Das ist wie ein Formfehler bei Gericht: Wenn der Anwalt die Form nicht wahrt, hat die Gegenseite gewonnen. Fertig.
Und rein Optisch ist Dein Text ohne Absäte, ohne Zeilenumbrüche ein einziger Monolith. Spätestens nach dem zehnten Satz fängt der Text an zu verschwimmen, so dass es mir als Leser zu anstrengend wird.
Wann macht man am besten Zeilenumbrüche? Bei Perspektivwechseln. Z.B. wenn jemand anderes etwas sagt, wenn sich die Szenerie ändert - oder in Deinem Fall z.B. in einen Laden reingeht.

Dazu kommen natürlich die falschen Satzzeichen -> Formfehler.

Das ist sozusagen das Handwerkszeug der Autoren. Wenn man das drauf hat, kann man wiederum als Stilmittel damit arbeiten - zu manch einem Text passt vielleicht die monolithische Form ;)

Ein paar unlogische Stellen seien noch genannt:

Ich nahm den Seiteneingang, vorne gegenüber von Subway.
Ja was denn nu - an der Seite - oder vorne?
... ein Riesen Bershka, ...
Ich nehme an du meinst "einen riesigen Bershka". Ein "Riesen Bershka" gibt es glaube ich nicht.

Die meiste Zeit war das Licht Lila und alle 10 Minuten wechselte das Licht für circa 30 Sekunden in Weiß.
Schade - bis dahin hattest Du alle Zahlen ausgeschieben, hier bleibst Du Dir selber leider nicht treu.
Weshalb fällt das auf: Weil die Faustregel heißt: Zahlen bis zwölf ausschreiben.
Irgendwie fühlte ich mich wie im Zoo, als wäre ich in der Wildnis gefangen.
Das passt nicht - Zoo ist das Gegenteil von "in der Wildnis gefangen sein".

soweit meine Anmerkungen - ich hoffe Du kannst damit was anfangen!

Gruß
pantoholli

Hey, auch an dich ein Danke! Ich werde mir auch deine genannten Fehler meinerseits zu herzen nehmen und versuchen sie bestmöglich zu korrigieren.

 

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