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Weltschmerz

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26.08.2021
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Weltschmerz

Eury erzählte mir später, dass es sich bereits die ganze Nacht davor ankündigte. Sie erinnerte sich noch an ein intensives Gefühl des Schwindels beim Aufwachen, doch dann war es auch schon wieder weg und sie dachte sich nichts weiter dabei. Und weil es ihr bereits den ganzen vorherigen Tag elendig gegangen war, erschrak sie auch nicht mehr beim Blick in den Spiegel: die Zweige ihrer Haare waren immer noch brüchig wie Stroh, die Blüten hingen verwelkt hinunter. Es war nichts neues mehr. Auch allgemein betrachtet: sie hatte sowas schon öfters gehabt und der Arzt hatte gemeint, das wäre ganz normal bei Dryaden in ihrem Alter und kein Grund zur Sorge. Und sie hatte sich bisher auch tatsächlich immer wieder schnell davon erholt.

An jenem Morgen hatte sie jedoch Schwierigkeiten gehabt, ihren Zopf zu binden. Jeden Moment schien ihre komplette Haarpracht kurz davor, zwischen ihren Händen zu zerbröseln. Das hatte sie noch nie gehabt. Um sich zu beruhigen, rief sie sich die Worte des Arztes in den Kopf: „Wahrscheinlich ist es nur ein kleiner Infekt“. Sie hatte ihren Zopf notdürftig geflickt und war in die Schule gegangen. Eury war niemand, der sich unnötig sorgte. Diesen Morgen nicht und auch allgemein nicht. Genauer gesagt waren ihre Gedanken bald wieder schnell mit anderen Dingen beschäftigt. Die Schule bot mehr als genug Gelegenheit dazu. Paul, ihr Freund und Tischnachbar, entschied nämlich pünktlich um Viertel nach Acht, mit seinen Fingern langsam ihren Oberschenkel hinaufzuwandern.

Während der Lehrer von irgendeinem Tanker-Unfall am lokalen Hafen berichtete, von dem am Wochenende in den Nachrichten berichtet wurde und bei dem man befürchtete, dass etwas davon ins Trinkwasser gekommen sein könnte, hatte sie nur Augen für Paul. Und ich (zwei Tische weiter) konnte sehen: es waren keine netten Augen, aber wie immer blickte er gar nichts.

Als sie mir auf dem Schulweg eine halbe Stunde zuvor von dem Plan erzählte, den er ihr am Tag zuvor aufgetischt hatte und mich fragte, wie sie aussah, hatte ich nichts anderes zu antworten gewusst als dass sie es „ganz okay“ hinbekommen habe. Ehrlich gesagt hatte es eher wie ein Vogelnest ausgesehen, und ich hoffte, dass Paul sehen würde, dass sie nicht in der Verfassung war, es durchzuziehen, aber da hoffte ich auf den Falschen.

Als sie sich in der Klasse trafen, schien er gar nichts zu merken oder zumindest überspielte er es sehr gut. Er fragte nicht mal, wie es ihr ging, sie küssten sich blitzschnell auf den Mund und setzten sich dann mit zusammengekniffenen Beinen auf ihre Stühle.

Sie waren schon einige Zeit zusammen, doch diesen Abend hatten sie einen weiteren großen Schritt geplant: Ihr erstes Mal oder wie ich sie damit aufgezogen hatte: „Wenn er deine Blume pflückt.“ Ich war besorgt gewesen, aber ich hätte nicht gedacht, dass er ihre Zusage im Zweifelsfall so schamlos ausnutzen würde. Wobei, wahrscheinlich war er wirklich einfach nur ignorant.

Immer noch wurschtelten seine Finger an ihrem Bein herum. Fast schon unverschämt weit wanderten sie nach oben. Sah er nicht, wie schlecht es ihr ging?

Er tat immer so umsichtig, aber eigentlich war er ein ziemliches Arschloch. Er war Veganer. Schon gefühlt ewig. Ich glaube aber von Anfang an hauptsächlich, um sie, Eury, zu beeindrucken. Dabei konnte jeder sehen, dass es ihr scheißegal war. Ich hatte einen Hang zur Doppel-Moral bei ihm schon immer vermutet. Er war der Typ Veganer, der, wenn jemanden kalt ist, fragt, ob er furzen soll, weil „meine Fürze nicht stinken.“ Sagen wir mal, er tat es nicht nur für die Natur. Gabs da nicht sogar eins dieser bescheuerten Jugendwörter für? Ach richtig: Stichwort Swaganer. Hat das schonmal irgendein Jugendlicher je irgendwann verwendet? Na egal … hier passt es ganz gut.

Aber wenigstens tat er was. Vielleicht war Eury wegen ihrem eigenen schlechten Gewissen mit ihm zusammen? Wenn, dann wäre das ein doch eher fragwürdiges Motiv.

Überhaupt dachte ich mir manchmal, dass die Tatsache, dass er ausschließlich Pflanzen aß, nicht wirklich süß war, sondern auf mich eher einen latent aggressiven Eindruck machte. Der Veganer und die Dryade. Für mich schrie das geradezu nach toxischer Beziehung, aber auszusprechen traute ich mich das nicht. Alle sprachen von dem Dream-Team, dem perfekten Pärchen, dem Paar der Zukunft und so weiter, doch alles was ich sah, war, wie er draußen ein Gänseblümchen pflückte und es dann heimlich zwischen seinen Zähnen verschwinden ließ. Und als dieser minderbemittelte und im Grunde im Nachhinein auch Dryaden-feindliche „Hacksong“ bei den Jungs rumging, hatte er auch laut mitgegrölt. Er war nach wie vor ein Raubtier nur mit neuem Beuteschema, genau wie er auch haufenweise diese Ersatzprodukte in sich hineinstopfte. Doch außer mir schien das niemandem aus der Klasse aufzufallen. Sogar Eury raffte es nicht. Und ich glaube noch nicht mal er. Es war so verdammt frustrierend. Eury war etwas ganz Besonderes, Einzigartiges, so besonders, dass Paul es wohl kaum wertschätzen konnte in seiner Selbstverliebtheit.

Oder dachte ich nur wieder zu unromantisch?

Eury hatte mir das allen Ernstes gesagt, als ich ihr die Sache mit dem Gänseblümchen erzählte: „Du hast keinen Sinn für Romantik.“ Als ob das irgendwas damit zu tun gehabt hätte.

Dabei war auch Pauls Sinn für Romantik offensichtlich mehr als fragwürdig!

In diesen Situationen, wenn er ihre Wade hinaufwanderte, zog sich in mir alles zusammen. Dasselbe passierte, wenn ich sah, wie grazil sie sich meldete, ihren Rücken durchstreckte und sich noch ein paar Zentimeter größer wachsen ließ, oder wenn sie ohne Hemmungen ihr Essen aß. Es gibt einfach diese Menschen, die eine Kunst daraus machen, unschön Spaghetti zu essen. Eury war so jemand.

In der Zwischenzeit waren Pauls Finger in Tiefen vorgedrungen, die einfach nur noch widerwärtig waren für alle anwesenden, doch ich konnte natürlich kaum mitten im Unterricht eingreifen und ich weiß nicht, ob ich es in einer anderen Situation getan hätte. So oder so war es kaum auszuhalten. Die Abneigung in Eurys Zügen war nun so unübersehbar, dass selbst die Jungs woanders hinschauten, die eben noch gegrinst und große Augen gemacht hatten.

Endlich beäugte Eury ihn, damit er aufhörte, doch er glaubte die Blicke der Jungs immer noch auf sich. Als er also noch immer nicht nachgab, musste Eury ein Niesen vortäuschen, das sie eh schon den ganzen Morgen quälte. „Sorry, Heuschnupfen“, sagte sie laut, stand hastig auf und ging mit erhobenem Kinn Richtung Tür.

Ich war wie immer beeindruckt von ihrer Schlagfertigkeit. Sie hatte keinen Heuschnupfen, war normalerweise eher die Quelle davon. Sich mit einem Witz aus der Affäre zu ziehen war typisch Eury.

Doch, und das erzählte sie mir wie gesagt erst später, als sie das benutzte Taschentuch auf halbem Weg zur Tür herausnahm, um es an ihre Nase zu führen, sah sie schwarze, ölige Sprenkler darin. Mitten in der Nies-Ausführung blieb sie so mit offenem Mund einige Momente zu viel stehen.

Als sie aufblickte, schaute sie in die Augen der gesamten Klasse.

„Die sind besonders schlimm“, sagte der Lehrer, „die sich ankündigen, aber dann nicht kommen.“ Die Jungs in der hinteren Reihe prusteten los und Paul lief ziemlich rot an.

Ich sah sofort, dass etwas im Argen war. Ich konnte in Eury den Drang sehen, auf die Mädchentoilette zu flüchten (jedenfalls hätte ich das getan), doch sie war schon immer so stark wie ein Baum. Also setzte sie sich wieder hin und tat als sei nichts passiert. Ich glaube es war dieser Moment, in dem ich mich in sie verliebte.

~​

Den restlichen Tag ging es ihr nicht viel besser und sie schrieb Paul, dass sie sich nicht gut fühlte und sie ihren besonderen Abend verschieben mussten. Wirklich böse darum war sie nicht. Sie hatten einiges zu bereden.

„Willst du zu mir rüberkommen?“, schrieb er zurück. Eury fand das ganz süß, dachte er wolle sie trösten. Vielleicht wird doch alles gut. Also ging sie zu ihm.

Ich hatte ihr abgeraten, ihm nachzukommen, wie ich ihr von Anfang an geraten hatte, überhaupt mit ihm zusammenzusein, doch sie ignorierte einfach meine letzten Nachrichten bevor sie zu ihm ging. Und als sie mir die Begebenheiten, die folgen erzählte, konnte ich mir nur auf die Lippen beißen und unterdrücken, sie anzuschreien: „Ich hab‘s dir doch gesagt, ich hab’s dir doch gesagt!!!“ Da bin ich lieber die schlechteste Romantikerin der Welt! Aber ich konnte nur zuhören und innerlich schreien.

Als sie also bei ihm war, wollte er immer noch mit ihr ins Bett.

„Nein, Paul.“

Er meinte später, er habe gedacht, sie sei nur schüchtern. Jeder, der sie auch nur ein bisschen kannte, hätte so etwas nie gedacht. Ich denke, er hatte es bei seinen Kumpeln bereits groß angekündigt und musste nun liefern. Eury hat es nicht erwähnt, aber ich denke mal, er hatte auch was getrunken und ich wette, dass er nicht drauf geachtet hat, ob‘s veganes Zeug war oder nicht.

Ich denke mal sie saßen da bereits auf seinem Bett, möglicherweise war es sauber, aber ich denke eher nicht. Hatte er es mit Rosenblättern bestreut oder eine Schicht Erde darauf aufgetragen? Ich weiß es nicht. So sehr ging sie nie ins Detail und ich bin ja auch nicht Romantikerin genug, um mir das vorstellen zu können.

„Wieso denn? Hast du deine Tage?“

Er hatte wirklich keinen blassen Schimmer, wie das bei Dryaden ablief …

„Nein … Paul. Ich will nicht, okay?“

Sie war schon ziemlich schwach zu diesem Zeitpunkt. Ihr okay? hing zwischen den beiden wie ein angefaulter Mistelzweig von letzter Weihnacht. Für einige schreckliche Momente schaute sie in die Augen von Paul, ohne eine Antwort darin zu finden und ihr wurde bewusst, dass er, wenn er wollte, alles mit ihr tun könnte.

Dann kotzte sie ihn von oben bis unten voll mit Rohöl.

~​

Paul fuhr sie ins Krankenhaus, doch an alles, was sie auf der Fahrt nachdachte, waren Pauls Augen und wie sie am schnellsten von ihnen wegkommen konnte.

Das Krankenhaus war überfüllt. Paul trug sie an der Warteschlange vorbei direkt auf eine der Krankenschwestern zu, sagte, dass es ein Notfall sei, doch man schenkte ihm keine Beachtung. Überall war es voller Patienten. Und es waren alles Dryaden.

Eury konnte erst wieder ruhig atmen, als Paul gebeten wurde, sie abzulegen und irritiert von einer Krankenschwester weggeführt wurde. „Wir können ihre Freundin gerade nicht behandeln. Sie sehen ja, was hier los ist. Hey, sie sehen aber auch nicht gut aus. Haben sie auch was von dem Zeug abbekommen? Hier entlang, kommen sie mit. Wir haben noch ein reguläres Zimmer für Sie.“

Wir können ihre Freundin nicht behandeln. Eury hörte den Satz auch, doch es störte sie nicht im Geringsten. Sie war weg von Paul und das war erstmal eine ungeheure Erleichterung, obwohl sie auch ein unterschwelliges Bedürfnis verspürte, jemandem mitzuteilen, dass er nicht mehr ihr Freund war.

Kurze Zeit später erschien ein gestresster Pfleger in ihrem Blickfeld. Er sagte ihr, dass man nicht wusste, was man mit ihr tun sollte und ob sie die Kraft hätte, jemanden anzurufen. Sie hatte.

Sie rief mich an, und erzählte mir als allererstes, dass sie nicht mehr Pauls Freundin sei und dann übernahm der Pfleger, dass sie vom Krankenhaus abgeholt werden müsse.

„Ich habe keine Zeit, das alles zu erklären. Hier ist die Hölle los. Können sie ihre Eltern verständigen? Ja? Danke.“

Und genau das tat ich dann.

Sie fragten mich, was denn los sei, doch ich war ja genauso schlau wie sie. Ob sie mich mitnehmen sollten? Ich verneinte auch das, stieg in das Auto meiner Eltern und fuhr selbst auf direktem Weg zum Krankenhaus. Ich war sogar noch früher da als sie, aber wartete mit dem Reingehen noch.

Als wir gemeinsam das Foyer betraten war es ein ziemlich schlimmer Anblick und wir hatten Schwierigkeiten, Eury überhaupt zu finden. Das ganze Krankenhaus war mit Dryaden überschwemmt, die vor sich hinvegetierten, in den Topfpflanzen kauerten, sich im Vorbeet des Krankenhauses halb selbst eingebuddelt hatten oder sogar in normalen Krankenbetten einfach im Gang herumlagen. Alle Zimmer mit Intensiv-Sonnenbädern waren restlos belegt. Eury war noch der glimpflichste Fall.

Als wir sie endlich fanden, war da auch wieder der überforderte Pfleger. Seine Kleidung war zu großen Teilen mit Erde beschmiert. Ich meinte sogar, etwas auf seinen Lippen zu erkennen.

Er drückte Eurys Vater ohne ein Wort einen halbvollen Sack nährstoffreicher Frischerde in die Hand und entfernte sich gleich wieder im Laufschritt. Wir dachten gar nicht mehr daran, irgendwen zu fragen, was hier los war, und hetzten zum Auto.

~​

10 Minuten später standen wir vor dem kleinen Vorgarten der Familie, ihre Mutter mit dem Sack Frischerde in der einen Hand, ihr Vater mit der mittlerweile ohnmächtigen Eury und ich etwas unwohl mit einem Spaten. Wir schauten in das kleine Beet, das mit seinem einen Meter Breite und zwei Metern Länge geradeso für sie ausreichen würde. Aber luxuriös war anders. Ich wagte natürlich nichts zu sagen. Sie konnten ja nichts dafür, nicht so viel Geld zu haben. Stattdessen ärgerte ich mich über das Krankenhaus. Ich fand das schon krass. Dass sie einfach so annahmen, dass man als Dryaden-Eltern einen Garten für Notfälle hat. Aber ich sagte auch das nicht. Sie konnten ja auch nicht wissen, dass sie ungeplant gewesen war …

Gemeinsam buddelten wir also eine Grube und legten sie darnieder, bestreuten sie zaghaft mit Erde, sodass nur noch ihre welken Haare nach draußen zeigten wie verkümmerte Frühblüher, und dann noch mehr, sodass sie schließlich ganz bedeckt war.

Es fiel uns allen schwer, denke ich. Jeder von uns hatte sowas natürlich schon mal für die Fahrschule geübt, aber noch nie in Echt. Besonders beim Gesicht zögerten wir alle. Ich hatte Angst, dass sie keine Luft bekäme, obwohl das natürlich überhaupt keinen Sinn machte. Aber in der Fahrschule, wenn man diese Plastikpuppe mit Erde zuschippt, kommt einem ja auch nie der Gedanke, dass es einem bei einer echten Person ziemlich schwerfallen könnte, sie sozusagen lebendig zu begraben und dass man permanent Schiss hat, einen schwerwiegenden Fehler zu machen. Und was einem auch keiner sagt ist, dass es sich schrecklich nach Beerdigung anfühlt.

Gut, dass ihr Vater noch wusste, dass man das Gesicht unbedingt nach oben zeigen lassen musste. Ich weiß nicht, ob ich da noch dran gedacht hätte.

Doch als es endlich geschafft war, sahen wir erleichtert, dass sich die Erde langsam hebte und senkte. Sie atmete. Sie schlief. Nun war der Anblick beinahe friedlich.

Am Ende wischte ihr Vater nochmal die oberste Schicht Erde beiseite, sodass man wenigstens das Gesicht sehen konnte. Dann beugte er sich vor und küsste ihre erdigen Lippen, die verschmierten von seinen Tränen und Tropfen für Tropfen bereits etwas Feuchtigkeit spendeten. Dann öffnete er ihren Mund weit, hielt ihr die Nase zu und hauchte in sie hinein, wie es von offizieller Seite empfohlen wird. Da musste ich dann doch wegschauen.

Danach ging er kurz rein, um eine Gießkanne zu holen und ich deckte in der Zwischenzeit ihr Gesicht wieder zu. Ich wusste nicht, ob es ihm recht war, aber ich mochte ihr unbewegliches Gesicht einfach nicht so zwischen den Erdenmassen sehen.

~​

Wir brauchten eine weitere Stunde, um ihn zurück ins Haus zu bewegen. Er wollte nicht seine Tochter allein dort unter der Erde lassen, da draußen, so allein vor dem Haus direkt neben der Straße. „Niemand wird sie mitnehmen. Wer soll es denn wissen?“, redeten wir ihm zu.

Als wir es geschafft hatten, ging er schließlich kurze Zeit später wieder hinaus und es zeichnete sich ab, dass es keinen Zweck hatte. Er würde die ganze Nacht an ihrer Seite bleiben.

Ich stand noch eine Weile mit ihrer Mutter am Fenster und wir sahen zu, wie er da schweigend hockte und die Erde beobachtete, die sich immer noch sachte bewegte.

„Was denkst du, wer morgen in den Baumarkt fährt, um noch mehr Erde zu holen, wenn er hier todmüde im Bett liegt?“

Sie sagte das eher zu sich selbst als zu mir, ich musste nicht antworten. Trotzdem überlegte ich so etwas zu sagen wie, dass „alles gut“ wird und „dass ich für sie da wäre, wenn sie mich brauchten“. Leere Worte. Ich war nicht gut in sowas. Ich hatte so eine Art Krankheitsfall noch nie miterlebt. Also schwieg ich.

Dreimal täglich muss man das wechseln, rechnete sie neben mir vor sich hin. 60 € pro Tag. Das sind 1860 € zusätzlich im Monat. „Es muss gute Qualität sein. Kein billiges Zeug. Nicht an den falschen Enden sparen. Aber wenn es nicht geht, müssen wir doch … aber ja, wenn wir die nächsten Monate etwas beim Essen sparen, müsste es … Es kann ja schon ein bisschen dauern, bis sie wieder heil ist, was man so hört …“

Ich wusste schon so lange ich denken kann, dass sie Geldprobleme hatten. Es war nie ein Geheimnis gewesen und doch traute ich mich nie, an Gesprächen in diese Richtung teilzuhaben, auch wenn ich, wie hier, das Gefühl hatte, dass es von mir verlangt wurde oder es mindestens genauso herablassend war, nichts zu sagen.

Ob nicht die Krankenkasse das zahlen würde, fragte ich vorsichtig.

„Nein, die sagen, sie würde so etwas nicht übernehmen. Für vom Klimawandel erzeugte Krankheitsfälle kommen die nicht auf. Das hat noch nie geklappt. Nicht in unserem Tarif, ein Wunder, dass wir nicht auch den halben Sack vom Krankenhaus selbst zahlen mussten. Wobei …“ sie lachte bitter, „die Rechnung kommt sicher noch.“

Ich wollte vorschlagen, dass einfach ich den Sack kompostierter Erde kaufen könnte, wenn es daran lag, oder noch mehr, vier, fünf, einen ganzen LKW wenn nötig, ließ es aber dann doch. Nicht ich würde es tun, es wäre das Geld meiner Eltern. Ich wollte außerdem nicht, dass Eury in meiner Erde aufwachen würde statt in der ihrer Eltern. Dass sie nicht mal genug Erde für sie hatten aufbringen können, um sie temporär umzutopfen. Also schwieg ich lieber. Ich hatte ja bereits eben einen guten Gesprächsbeitrag geliefert. Man soll sich nicht zu sehr aufdrängen.

Neben mir zählte ihre Mutter weiter, während ihr Mann draußen Wache hielt. Ich kam mir zunehmend fehl am Platz vor, doch sah mich gleichzeitig unfähig, mich loszureißen. Nun hielten wir irgendwie doch alle Nachwache für sie. Der Gedanke gefiel mir. Er war auf eine angenehme Weise tröstend. Ich freute mich darauf, ihr später davon erzählen zu können. Wenn es ein später gab. Ihr Gesicht hatte so furchtbar ausgesehen …

Ich beäugte ihre Mutter von der Seite. Ihre Züge zeigten Besorgnis, aber keine Verzweiflung. Ich nahm es ihr überhaupt nicht übel, dass sie Eurys Krankheit so durchkalkulierte. Es wirkte eher beruhigend auf mich. Als könnte man das ganze Problem lösen, wenn die Rechnung nur aufginge. Ihre Lippen murmelten nun lautlos vor sich hin, und ich weiß nicht, ob ich tatsächlich gerne gewusst hätte, ob die Rechnung aufgegangen war oder ob ich diese Ungewissheit schon damals bevorzugte.

Ihr Mann hatte in der Zwischenzeit die Augen geschlossen und sich leicht nach vorne gelehnt.

Mir wurde mit einem Mal klar, dass er das für seine Frau tat. Nicht für Eury. Dass hier irgendein Machtspiel stattfand dessen Ausmaß ich nur erahnen konnte, und mit dem ich gar nichts zu tun hatte.

Ich fragte mich da zum ersten Mal, ob sie ihm je verziehen hatte, dass er damals die Affäre mit dieser Dryade angefangen hatte. Eury hatte sie schon oft darüber streiten gehört. Wie oft war sie danach zu mir gekommen und ich hatte sie getröstet? Er hatte gesagt, dass es alles ganz anders gewesen war. Dass er die Pollen „aus Versehen“ in die Nase bekommen hatte, dass er es nie gewollt hatte. Aber mal ganz ehrlich: das sagen sie ja alle … kein Wunder, dass es seine Frau nicht überzeugte. Irgendwann stellte ihn auch Eury zur Rede und er erzählte ihr die Wahrheit, dass es nicht stimmte, dass ihre Mutter einzigartig gewesen war, eine Weide mit langen Haaren, die ihr bis zu den Füßen gereicht hatten, aber dass sie in ihrem Wald hatte bleiben wollen und dass er wohl kaum mit ihr im Wald hätte leben können (ich vermute sie war so ne Art Alt-68erin oder so), und er ja außerdem noch ihre andere Mutter liebte und es deshalb nicht ging.

Sie hatte Rotz und Harz geheult. Sie hatte ihr Blumenhaupt in meinen Schoß gelegt und ich hatte ihre Blätter gestreichelt. Ich war nie auf die Idee gekommen, die Perspektive ihrer Mutter einzunehmen.

Die ging nun nach draußen und legte ihm eine Decke um die Schultern, kam wieder rein, stellte sich neben mich ans Fenster.

Es kam mir nun gar nicht mehr so vor, als wäre ich Teil von etwas.

Irgendwann wendete ich mich einfach von ihnen ab und ließ sie allein am Beet ihrer Tochter.

~​

Auch ich ging kurz darauf nach Hause und suchte den ganzen Abend im Internet nach Blumenerde. Von wegen 15 €. Die Preise waren explodiert. Der Gedanke, mit einem völlig überteuerten Sack Blumenerde vor ihrer Haustür anzutanzen, erschien mir einfach nur peinlich. Ich bestellte schließlich nichts und schaute bis in die Morgenstunden Friends.

 
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Ach, sie hieß übrigens Eury. Nein, fuck, heißt meine ich. Sie heißt Eury … wobei … also … ich weiß nicht, ob … Gott. Egal: Sie heißt Eury. Sie heißt Eury. Weiter jetzt im Text. Es ging alles los an einem lauen Morgen im Frühling …
Hallo,

ich weiß nicht, wie alt du bist. Es klingt, als wärst du sehr jung. Vielleicht solltest du den Text irgendwie unter Jugend oder Kinder taggen, weil ein erwachsener Leser (sprich: ich) diese ausgestellte Flapsigkeit nicht ernst nehmen kann. Fuck, badass, fehlt nur noch motherfucker. Nichts gegen Umgangssprache, ich bin voll für Naturalismus, aber das klingt wirklich einfach albern. Sorry.

Gruss, Jimmy

 
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Hallo Lupius Mohnschein!

Dein Text erscheint mir nicht aus der Feder eines Teenagers zu stammen. Dazu ist er sprachlich zu fehlerarm und ausgereift, wenngleich die coole Zeitgeistsprache in nahezu jedem Absatz auftaucht. Allerdings denke ich, dass sie "stilistisch" dem vermutlich jugendlichen Zielpublikum entspricht. Da sage ich jetzt mal nichts weiter dazu, Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Dass du dich mehrfach direkt an den Leser wendest, ist ein literarisches Wagnis, das nicht jeder mag, nicht jeder Autor eingeht.
Ich habe den Text (noch) nicht zur Gänze gelesen, da er für ein KG-Forum eine enorme Länge aufweist, der ich aus Zeitgründen (noch) nicht gerecht werden konnte. Aber ich werde das nachholen ...
Ohne den gesamten Text zu kennen, wage ich zu behaupten, dass du schreiberisches Talent hast, das durchaus noch reifen darf. Platz nach oben gibt es ja bekanntlich immer. Dafür mal einen Daumen hoch!

Netten Gruß,
Manuela :)

 
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26.08.2021
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Hi @jimmysalaryman ,

danke für deinen Kommentar. Muss ja nicht jedem gefallen. Aber wenn man aus der Ich-Person schreibt sollte es schon die Stimme des Erzählers einfangen, finde ich.

Mag sein, dass das Fuck etwas zu dick aufgetragen war.

Dass du annimmst, dass ich sehr jung bin ist etwas beleidigend, zumal du anscheinend nur den ersten Absatz der Geschichte gelesen hast.

Hi @Manuela K. ,

danke schon mal für das Lob. Ich probiere definitiv, weiter an der Geschichte zu arbeiten!

Dass du dich mehrfach direkt an den Leser wendest, ist ein literarisches Wagnis, das nicht jeder mag, nicht jeder Autor eingeht.
Das wird später noch Sinn ergeben ;)

Viele Grüße
Lupius

 
Wortkrieger-Team
Monster-WG
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Hi @Lupius Mohnschein

bevor ich auf deinen Kommentar zu meinem Text eingehe, möchte ich zu deiner Novelle was anmerken.
Ich bin bis zum ersten Absatz gekommen. Wahrscheinlich lese ich weiter, weil ich den Ansatz interessant finde, frisch ist nicht der richtige Ausdruck, leider, weil die Idee frisch sein könnte, wenn die Geschichte nicht so tellmäßg daherkäme und der Erzähler darüberhinaus nicht auch noch den direkten Kontakt zu LeserInnen suchte.

Es war, glaube ich, in der Fünften als das so richtig los ging. Wie ein Schwarm Bienen verfolgten sie sie, sie mochten ihre bunten Blüten, die ihr plötzlich in den Haaren auftauchten und wollten unbedingt zusammen mit ihr in der Sonne baden. Über Nacht war sie etwas Besonderes geworden. Eben noch Außenseiter, galt sie plötzlich als „cool“. Es war völlig absurd. Ich hatte ihre Schönheit schon lange zuvor erkannt, als ihre Äste noch keine Knospen trugen, als sie noch keine Pollen produzieren konnte. Eben hatte es noch jeder eklig gefunden, dass sie manchmal die Blätter ihrer Haare aß, dass sie coole Muster in ihre braun-riffeligen Arme ritzte und plötzlich war es „badass“. Schnell wurden sie richtig nervig: Wenn sie sich nun mit halb-offenem Mund im Sonnenlicht streckte, dauerte es keine Minute, bis sich der ganze Schwarm zu ihr gelegt hatte. Sie wollten der Umwelt zuliebe „nur noch von Sonnenlicht leben“ tönten sie, obwohl sie ja gar keine Fotosynthese konnten. Schöne Photosyntarier waren sie. Früher, als das mit der Fotosynthese bei ihr auch noch nicht so recht klappte, war das unser gemeinsames Ding gewesen und nun kamen die Groupies und machten alles kaputt. Es war so unfair und ich suchte schnell das Weite, wenn sie auftauchten.
Beim Lesen dieser Passage würde ich gern eintauchen in diese fremde Welt. Was mir aber nicht gelingt, weil es sehr von außen erzählt wird. Die Stelle ließe sich viel szenischer gestalten. Statt von der Schönheit zu erzählen, könntest du sie zeigen, beschreiben, wie sie aussieht, anstatt sie cool zu nennen, mit allen Sinnen, wie sie riecht, welche Geräusche zu hören sind und so weiter.

So viel fürs erste.

Viele Grüße vor dem Sturm
Isegrims

 
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26.08.2021
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Hallo @Isegrims

tausend Dank für das Lesen meiner Novelle. Ist ja schon ein ganzschöner Schinken :)

Ich bin bis zum ersten Absatz gekommen. Wahrscheinlich lese ich weiter, weil ich den Ansatz interessant finde, frisch ist nicht der richtige Ausdruck, leider, weil die Idee frisch sein könnte, wenn die Geschichte nicht so tellmäßg daherkäme und der Erzähler darüberhinaus nicht auch noch den direkten Kontakt zu LeserInnen suchte.
Schön, dass dir der Ansatz gefällt.

Das mit dem Ansprechen des Lesers sehe ich ein. Ich habe den ersten Abschnitt so verändert, dass dort der Grund erklärt wird (sie nimmt eine Art Podcast auf). Ich denke, das löst das ganz gut.

Beim Lesen dieser Passage würde ich gern eintauchen in diese fremde Welt. Was mir aber nicht gelingt, weil es sehr von außen erzählt wird. Die Stelle ließe sich viel szenischer gestalten. Statt von der Schönheit zu erzählen, könntest du sie zeigen, beschreiben, wie sie aussieht, anstatt sie cool zu nennen, mit allen Sinnen, wie sie riecht, welche Geräusche zu hören sind und so weiter.

Das habe ich wie folgt umgesetzt:

Ich liebte ihre Spontanität, ihren bissigen Humor und ihre teilweise zugegeben etwas verrückten Ideen. Mit ihr konnte man immer etwas erleben, wenn man nur mit ihr Schritt halten konnte. Sie würde mich bei der Hand nehmen und solange weiterziehen, bis wir im Wald wären, wo ich schon nach kürzester Zeit die Orientierung verlieren würde. Wir würden dann wie durch ein Wunder wieder irgendwann auf Zivilisation stoßen und während ich mich wunderte, wie wir an dieser Stelle der Stadt herausgekommen waren, würde sie nur mit den Schultern zucken. „Ich wusste die ganze Zeit, wo wir waren.“

Die Erzählerin lebt ja in dieser Welt und hat eigentlich keine Motivation so detailliert darüber zu reden. Ich gebe zu, das ist erzähltechnisch riskant, aber ich wollte es für diese Geschichte mal so weit es geht beibehalten. Tatsächlich würde ich Beschreibungen wie du sie vorschlägst eher als "Author-Tell" wahrnehmen, da sie eigentlich nicht auf die Idee kommen würde ihre Welt ihren Podcast-Zuhörern zu beschreiben.

Also beschreibt sie jetzt ganz im Gegenteil die Dinge, die Menschen aus unserer Welt eigentlich gar nicht interessieren, weil sie dort genauso sind wie hier :D

Wäre gespannt, was du davon hältst.

Danke schon mal für den Kommentar. Hat die Geschichte jetzt schon weitergebracht :D

Nicht probieren, tun! ;)
@Manuela K. Jetzt gibt es kleine Veränderungen im ersten Abschnitt. Langsam wird es ;)

Viele Grüße
Lupius

 
Monster-WG
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Hey @Lupius Mohnschein

Sorry, wenn auch ich nur die ersten Abschnitte kommentiere. Zudem werde ich lediglich auf sprachliche Aspekte eingehen, für andere Dinge habe ich zurzeit einfach nicht den Kopf frei. Ich hoffe aber, dass der eine oder andere Hinweis dabei helfen kann, den Text über die von mir angesprochenen Passagen hinaus noch etwas geschmeidiger zu gestalten.

Ich kannte sie bereits solange ich denken kann, und vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir nie über die Stufe der besten Freundinnen hinauskamen.
Komma nach "bereits"
Ich kannte sie bereits solange ich denken kann, und vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir nie über die Stufe der besten Freundinnen hinauskamen.
Für mich ist das ein Zeitenkuddelmuddel. Ich denke, ich würde alles ins Präteritum setzen. Oder dann das erste "kannte" ins Präsens.
Und nach allem was passiert ist, wird sich daran wohl auch nichts mehr ändern.
Einige deiner Sätze beginnen unnötigerweise mit "Und".
Aber eins nach dem anderen.
Überflüssig. Das liest man sehr häufig, meistens stört es mich. Ich merke es ja selbst, wenn ich eine Rückblende lese. Anders formuliert: Rückblenden sollten eleganter eingeführt werden.
Sie war nicht die erste Dryade, die ich kannte, aber im Gegensatz zu den hochgewachsenen Freundinnen meiner Mutter war sie in meinem Alter.
eher: "kennenlernte". Ich finde auch suboptimal, dass das "kennen" schon wieder eine Rolle spielt. Ich denke, es wäre besser, wenn du direkter einsteigen würdest.
Die braune Rinde ihrer Haut, die grünen Blätter, die sie anstelle von Haaren trug, all das waren nicht mehr verbotene, unerreichbare Früchte wie bei den Erwachsenen, sondern zum Greifen nah.
"all das" macht den Satz schwerfällig. "Nicht mehr" scheint mir der falsche Ausdruck zu sein. Denn das suggeriert, dass ihre Früchte zuvor verboten gewesen wären. "Zum Greifen nah" ist überflüssig. Ich würde also vorschlagen: "Die braune Rinde ihrer Haut, die grünen Blätter, die sie anstelle von Haaren trug, waren keine verbotene, unerreichbare Früchte wie bei den Erwachsenen."
Ich konnte sie im Frühling mit Ostereiern behängen, ihre Äste zu Zöpfen flechten und sie gießen, all das, was mir meine Mutter bei den anderen nie erlaubt hätte.
Wieder ein eher schwerfälliges und unnötiges "all das".
Einmal fragte ich sie sogar, ob ich ihr mit der kleinen Laubschere meiner Eltern eine neue Frisur stutzen könnte, und sie ließ das wie alles andere auch mit sich machen
Auch hier macht der Einschub den Satz zäher. Ich würde es beim einen klaren Bild belassen.
Und auch ich ließ sie.
Streichen.
Es war ein Geben und Nehmen.
Das wird durch das oben Gesagte bereits deutlich gemacht. Ich kenne die Tendenz, am Ende einer Szene nochmal in allgemeiner Terminologie zusammenzufassen, was geschehen ist. Das ist ein schädlicher Impuls, meiner Meinung nach.
Aber ich kann jedem, der das vermutet hat, gar nicht so wirklich böse sein:
Streichkandidaten.
Aber das echte Leben ist mehr als diese oberflächlichen Klischees.
Schon der Satz zuvor begann mit "aber". Da wäre eine Umstellung zu bedenken: "Das echte Leben aber ist mehr als ..." Oder dann versuchen, die Anzahl der logischen Partikel generell zu minimieren.
oberflächlichen Klischees
Gibt es tiefgründige Klischees? Steichen!
Ich mochte sie, von Anfang an, aber ich war kein Groupie.
Komma weg. Wieder ein Satz mit "aber".
Es war, glaube ich, in der Fünften als das so richtig los ging.
Komma nach "Fünften"
Wie ein Schwarm Bienen verfolgten sie sie, sie mochten ihre bunten Blüten
Wenn Fliegen hinter Fliegen fliegen, fliegen Fliegen Fliegen nach. :D Daran zeigt sich, dass man einen wirklich trifftigen Grund haben muss, den Namen einer Hauptfigur nicht zu verwenden, denn damit handelt man sich einige technische Schwierigkeiten ein.

Generell würde ich raten, die Formulierungen etwas zu entschlacken und dabei jeweils zu überlegen, ob es die Information wirklich braucht, oder ob das bereits gesagt oder gezeigt wurde.

Lieber Gruss
Peeperkorn

 
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26.08.2021
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Hi @Peeperkorn ,

danke für deine Kritik. Ich habe den Text basierend auf deinen Kommentaren überarbeitet und viel unnötiges rausgeschmissen. Der Anfangsteil ist jetzt deutlich kürzer. Die ganzen unnötigen Beschreibungen hab ich rausgeschmissen und es geht gleich zur Action.

Was hältst du davon?

Gruß
Lupius

 

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