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Ledig, 2 Kinder

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15.02.2024
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Ledig, 2 Kinder

Die Dame vom Amt, die mir die Fragen aus dem Formular stellte, war zuerst sehr freundlich.
Geduldig beantwortete ich alle Fragen nach Name, Geburtsjahr, Wohnort usw., sowie die Frage nach dem Familienstand.
"Ledig." sagte ich selbstbewusst.
"Kinder?" flötete die Dame.
"2" antwortete ich ehrlich.
"Dann sind Sie aber nicht ledig."
"Verpartnert!" sagte ich schlau.
"Sind die Kinder aus dieser Lebensgemeinschaft hervorgegangen?" wollte sie jetzt wissen, und fand sie langsam etwas neugierig.
"Nein, ich habe früher schon mal eine Andere...!!" das verkniff ich mir aber und sagte statt dessen:
"Nein, von meiner Exfrau."
"Dann sind Sie also geschieden." sagte die Beamtin ohne im Tonfall einen Widerspruch zuzulassen, und wollte schon das entsprechende Kreuzchen korrigieren.
"Seit wann?" wollte sie sofort danach wissen.
"Daran möchte ich mich nicht erinnern! Außerdem empfinde ich "geschieden" als Makel! Schreiben Sie bitte "ledig"!!" forderte ich.
"Das geht nicht. Sie können nur ein Mal ledig sein!"
"Dann bin ich es eben JETZT!" sagte ich bockig.
Die Dame verdrehte die Augen und zeigte nun ihr wahres Beamtinnengesicht.
"Rein rechtlich können Sie nach einer Ehescheidung nie wieder "ledig" sein!"
sagte sie oberschlau.
"Meine Ex hat wieder geheiratet, und sie darf "verheiratet" ankreuzen, obwohl sie auch geschieden wurde! Das ist UNgerecht!"
"Warum heiraten Sie ihre jetzige Partnerin nicht, dann könnten Sie auch "verheiratet" ankreuzen!?" erwiderte sie jetzt etwas bissig.
"Nein, denn dann müsste ich "wiederverheiratet" ankreuzen... wenn es das gibt." antwortete ich klug.
Die Beamtin legte genervt den Stift auf das Formularblatt und sagte:
"So kommen wir nicht weiter. Wenn Sie den Antrag korrekt ausfüllen wollen, müssen wir "geschieden" ankreuzen!!"

Ich fühlte mich in die Enge getrieben und versuchte es mit einem Ablenkungsmanöver:
"Sind SIE verheiratet?" fragte ich.
"Das geht Sie nichts an!" antwortete die Dame, die nun ihrerseits bockig wirkte.
"Aber Sie wissen es doch von MIR auch...!" versuchte ich zu argumentieren.
"Das ist etwas anderes. Deswegen sitze ich auf DIESER Seite vom Schreibtisch."
"Aha." sagte ich resigniert. DAS war also der Unterschied.
Die Beamtin fing an mit ihren Finger auf dem Schreibtisch zu trommeln und schaute mich erwartungsvoll an.
"Also: entweder wir kreuzen jetzt "geschieden" an, oder wir lassen das Feld offen, das geht auch!"
"Ganz ohne Familienstand??" fragte ich entsetzt.
"JA!" sagte sie genervt, "Dann kann es aber sein dass Ihr Antrag nicht korrekt weiter bearbeitet wird und Sie schriftlich nachträglich aufgefordert werden Ihren Familienstand anzugeben!" antwortete sie im Beamtendeutsch.
"Und was passiert wenn ich DANN "ledig" beantworte?" fragte ich.
"Falschangaben beim Familienstand können bis zu einer Haftstrafe führen!" sagte sie drohend.

In den Knast wegen "ledig"?? Ich dachte nach. Das wollte ich ja nun als letztes.
"Streichen Sie "geschieden" und schreiben darunter "war schon mal verheiratet". Das hört sich besser an!" forderte ich.
Die Dame mir gegenüber fing an nervös an ihrem Bleistift zu kauen.
"Das wäre Urkundenfälschung." versuchte sie mir weis zu machen.
"Das ist doch aber nicht falsch!" erwiderte ich.
"Sie sind ein schwerer Fall!" Jetzt wurde sie persönlich.
"Danke! Ein häufiges Kompliment!" sagte ich verbittert.
"Ich lasse das Feld jetzt offen, damit wir weiter kommen!" bestimmte sie jetzt.
"Nein! Kreuzen Sie "ledig" an!" forderte ich erneut.
"Auf Ihre Verantwortung!"
"Klar... ICH komme in den Knast, nicht SIE!"
"Kein Wunder dass Sie geschieden sind!" murmelte sie, während sie das Kreuzchen setzte.
"Ich bin nicht geschieden, sondern "geschieden worden"!"
"Sag ich doch."
"Jetzt werden Sie aber frech!"
"Sie sind jetzt also "ledig", "2 Kinder"." lenkte sie ab.
"Ja." antwortete ich wahrheitsgemäß.
"Das nimmt Ihnen sowieso niemand ab!" grinste sie.
"Gehen Sie nach Feierabend mit mir einen Kaffee trinken?" fragte ich Zuckersüß.
Sie schaute mich an wie einen verirrten Elch auf der A8.

"Um 16 Uhr habe ich Schluss... gegenüber gibt es ein Café." sagte sie jetzt wieder lieb lächelnd.

"ledig, 2 Kinder!" hielt ich später stolz das fertig ausgefüllte Formular in den Händen!
Na also. Geht doch!

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo @jeeare ,

herzlich willkommen bei uns Wortkriegern!

Deine sog. Einstandsgeschichte gefällt mir nicht und das ist zum Teil sicherlich meinem Geschmack geschuldet, es gibt aber auch ein paar Punkte, die völlig losgelöst von meinem persönlichen Eindruck so nicht funktionieren.

Geduldig beantwortete ich alle Fragen nach Name, Geburtsjahr, Wohnort usw., sowie die Frage nach dem Familienstand.
Eine kleine Schreibregel ist die, dass man möglichst Wortdoppelungen vermeiden sollte. Hier verwendest du zweimal das Wort Frage(n). Das klingt unbeholfen.
Wie wäre es mit: Geduldig beantwortete ich alle Fragen nach Geburtsjahr, Wohnort und Familienstand.
Auch später im Text wird laufend das Wort "fordern" verwendet, dies war mir auch noch negativ aufgefallen.
"Ledig." sagte ich selbstbewusst.
Bitte schaue dir nochmals gründlich an, wie die Interpunktion bei wörtlicher Rede gehandhabt wird. Das zieht sich durch deinen gesamten Text und muss von daher alles bitte korrigiert werden.
Hier müsste es richtig so aussehen:
"Ledig", sagte ich selbstbewusst.

"2" antwortete ich ehrlich.
Zahlen bitte ausschreiben
"Kinder?" flötete die Dame.
"2" antwortete ich ehrlich.
"Dann sind Sie aber nicht ledig."
Der Gedankengang dieser Sachbearbeiterin ist nicht logisch nachvollziehbar, weil zwei Kinder zu haben nichts mit dem Familienstatus zu tun hat.
Auf diesem Tatbestand baust du aber deine gesamte Geschichte auf.
Was ich nicht erfahre, aber gerne wüsste ist, ob du behaupten möchtest, dass dies in der Wirklichkeit so passiert oder ob hier die Geschichte ins Skurrile driften soll.
Im ersten Fall wäre gut, wenn man etwas mehr über die verquere Denke dieser Beamtin erfährt. Also wie kommt sie sozusagen darauf? Hat sie da eine Vorschrift, auf die sie sich beruft?
Im zweiten Fall könntest du deutlich mehr überziehen, d.h. sie könnte auch noch an anderen Stellen eine verschobene Wahrnehmung haben. Immerhin soll dieser Text ja eine Satire sein und nicht ein kleines Humorstückchen, wobei es nicht mein Humor wäre, aber darüber brauchen wir nicht zu streiten. Humor ist immer Geschmackssache.

"Sind die Kinder aus dieser Lebensgemeinschaft hervorgegangen?" wollte sie jetzt wissen, und fand sie langsam etwas neugierig.
Hier fehlt nach "und" ein "ich" und wo ich schon mal dabei bin, vor "wollte" ein Komma.
"Nein, ich habe früher schon mal eine Andere...!!" das verkniff ich mir aber und sagte statt dessen:
Das ist schwierig, den Anfang des Satzes in Anführungszeichen zu setzen, weil es ist ja am Ende klar, dass es keine wörtliche Rede ist. Ich würde es vielleicht nur mit Gedankenzeichen machen also so '...'. "Andere" bitte klein schreiben.
"Gehen Sie nach Feierabend mit mir einen Kaffee trinken?" fragte ich Zuckersüß.
Zuckersüss bitte klein schreiben, ist ja ein Adjektiv.
"Gehen Sie nach Feierabend mit mir einen Kaffee trinken?" fragte ich Zuckersüß.
Sie schaute mich an wie einen verirrten Elch auf der A8. "Um 16 Uhr habe ich Schluss... gegenüber gibt es ein Café." sagte sie jetzt wieder lieb lächelnd.
Der Vergleich mit dem verwirrten Elch auf der A8 ist sehr bemüht auf lustig getrimmt. Sodann empfinde ich dieses Ende als überhaupt nicht nachvollziehbar, das kommt viel zu rasch. Eben noch greift die Beamtin diesen Mann an, jetzt schlägt sie sogar das Lokal vor? Das ist nicht glaubwürdig, da bedarf es einer wenigstens kleinen Überleitung oder aber du stellst diese Person von Anfang an so dar, dass man bei ihr nie weiß, welches Verhalten sie nun an den Tag legen wird. Also eine völlig durchgeknallte unberechenbare Person, der würde ich diesen Schwenk gerne abnehmen, so aber hast du sie als normalbiedere Beamtin angelegt.

"ledig, 2 Kinder!" hielt ich später stolz das fertig ausgefüllte Formular in den Händen!
Na also. Geht doch!
Weshalb schreibst du hier den Satzanfang klein?

Insgesamt, wenn ich mal beim Stilistischen bleibe, fällt auf, dass du sehr viel behauptest und wenig herleitest. Eine gute wörtliche Rede steht für sich und der Leser erkennt aus den Worten bereits, in welcher Verfassung sich die Personen befinden. Klar ist das die absolut hohe Schule des Dialogs. Aber ich finde, man sollte nicht auf halben Wege aufhören, danach zu streben.
Du untermalst deine Dialoge stets mit der Stimmung, dem Gefühl, welchen er haben soll, das empfinde ich als unzulänglich.
So verwendest du : geduldig, selbstbewusst, schlau, neugierig, bockig, oberschlau, bissig, klug, genervt, resigniert, erwartungsvoll, entsetzt, drohend, nervös, verbittert, stolz.

Das sind mal eben mindestens sechszehn Worte, die die Sprache, den Ausdruck und das Verhalten der Protagonisten verdeutlichen sollen.
Aber da dazu nie auch nur der Hauch eines Bildes von dir geschildert wird, sind das alles nur hohle Worte. Sie sind lästiges Beiwerk, lästig deswegen, weil sie der Geschichte nur mehr Worte, aber nicht mehr an Aussagekraft verleihen.

Bitte überlege dir doch mal, wie jemand spricht, der genervt ist, wie klingt es, wenn jemand resigniert ist oder wie, wenn jemand selbstbewusst ist. Das gilt es in Worte zu kleiden und den Leser mitzunehmen und nicht einfach nur zu behaupten, der A ist resigniert, die B ist nervös.

Soweit zum Stilistischen.

Und nun zum Inhaltlichen: Sicherlich ist unser hochgradig bürokratisches Behördensystem immer wieder ein Anlass, sich darüber lustig zu machen, es auf die Schippe zu nehmen oder gar zu einer Satire zu verarbeiten und das wird gewiss nie aufhören, weil wir immer bürokratischer werden.
Ich frage mich jedoch in Anbetracht unserer heutigen Zeit, ob ein derartig läppischer Fall vom Kampf mit den Formulierungen eines Formulars so wichtig ist, dass man darüber eine Geschichte schreiben muss. Wir sind doch mittlerweile in Sachen Amtsschimmel viel viel wuchtigere Auswüchse gewöhnt. Sich dann so einen einfachen Sachverhalt zum Thema zu wählen, empfinde ich als Verschwendung von Resourcen, einmal völlig abgesehen davon, dass ich mich frage, ob es nicht aktuell jede Menge viel brisantere Themen gibt, über die man sich satirisch auslassen könnte.
Ich mag vielleicht jetzt von dir missverstanden werden, aber ich frage mich, wieso jemand es wagt, so ein völlig schlichtgestricktes Thema zu wählen, wo über uns grad mal eben die Welt zusammenbricht.


Lieben Gruß

lakita

 

Danke für die ausführliche Kritik und Deiner Meinung!
Das kuriose an der Geschichte ist, dass sie sich fast genau so abgespielt hat. Natürlich habe ich ein wenig überzogen, und das Ende stimmt so nicht ganz, obwohl ich den Gedanken hatte, da ich die Dame vom Amt schon von anderen Amtsgängen her kannte.
Naja, ich werde nichts ändern, weil sie mir (die Geschichte jetzt) genau so gefällt.
Liebe Grüße

 

Hallo @jeeare,

seltsamerweise wundert es mich überhaupt nicht, dass du mir mit exakt dieser Erwiderung kommst.
Dazu ist zu sagen, dass wirklich nicht jeder Sachverhalt sich dazu eignet, zu einer Geschichte oder gar einem Roman verarbeitet zu werden.
Oftmals passieren in der Realität Dinge, die einem kein Leser jemals glauben würde.
Und ganz oft passieren derartig banale Dinge, dass einem kein Leser mehr folgen würde.
Und in beiden Fällen sollte man die Finger davon lassen, solche Sachverhalte aufzuschreiben.

Du hast hier bei uns Wortkriegern den riesigen Vorteil, dass wir alle bereit sind, uns auch mit Texten zu befassen, die einem nicht liegen, nicht gefallen, sogar missfallen, einen verärgern, verdrießen, gar auf die Palme bringen und wir dann trotzdem nicht einfach wortlos kopfschüttelnd davon gehen, sondern uns konstruktiv damit auseinander setzen.

Wenn dir die Geschichte genau so gefällt, was dein gutes Recht ist, dann gehe ich aber davon aus, dass du sie von vorneherein auch nicht der Kritik aussetzen wolltest, die Veränderungen vorschlägt.
Sie ist also von dir hier nur deswegen gepostet worden, damit man sie bzw. man dich bejubelt.
Sicherlich ein nachvollziehbarer Wesenszug von Autoren, die von sich überzeugt sind und gleichzeitig ein dankenswerter Hinweis darauf, dass ich mir dann demnächst die Zeit sparen kann, mich mit einem deiner Texte zu befassen.

Lieben Gruß

lakita

 

Hallo @jeeare ,

schön, dass du hergefunden hast.
Ich finde die Dialoge in deiner Geschichte gar nicht schlecht. Das Gespräch kann man sich ganz gut vorstellen, wenn es auch nach und nach Längen entwickelt.

"Sind die Kinder aus dieser Lebensgemeinschaft hervorgegangen?" wollte sie jetzt wissen, und fand sie langsam etwas neugierig.
Wurde gerade von @Friedrichard nochmal verschärft darauf hingewiesen: ".. hervorgegangen?" KOMMA wollte sie ...
"Seit wann?" wollte sie sofort danach wissen.
Hier ebenso.
Sie schaute mich an wie einen verirrten Elch auf der A8.
Den Vergleich finde ich nur so mittellustig.

Ich finde, die von dir beschriebene Szene kann man schon anbringen, auch in Zeiten wie diese es sind gibt es ja kleine Nebenschauplätze des Alltags. Allerdings ist sie für den dünnen Inhalt viel zu ausführlich geraten.
Als kleiner Einschub in eine andere Geschichte kann ich mir sie aber vorstellen.

Viele Grüße Eva

 

Danke Eva, mit Deiner Kritik kann ich schon mehr anfangen!
Aber ich denke, so generell bin ich hier falsch.... ich will ja gar kein Buch veröffentlichen oder so, sondern einfach nur Menschen in dieser schweren Zeit ein wenig erheitern und ablenken.
Liebe Grüße

 

Okay, hier gibt es schon einen gewissen Anspruch. Den Versuch, sich (auch durch die Tipps anderer) beim Geschichtenschreiben weiterzuentwickeln. Wenn man das gar nicht möchte, dann ist man hier wirklich falsch, guten Lesestoff findet jede/r auch woanders genügend. Aber vielleicht überlegst du es dir noch einmal - so ein Hobby (wie jedes andere auch) bringt ja eigentlich erst wirkliche Freude, wenn man darin mit der Zeit besser wird. Viele Grüße Eva

 

Hallo @jeeare,
ich finde Deine Satire eigentlich ganz lustig. Das erinnert mich daran, wie ich für meinen spanischen Freund Anträge ausgefüllt habe, und er sich aufregte, weil ständig nach seinen Adoptivkindern und seiner Bergwerksrente gefragt wurde. Natürlich besitzt er nichts von beiden. Aber auch ich als native Speaker bin mir manchmal unschlüssig, was ich auf Wohngeldanträgen, und was das alles für Anträge sind, mit Hartz IV hatte ich natürlich auch schon zu tun, ankreuzen soll, oder ob ich überhaupt etwas ankreuzen muss. Wenn Du etwas falsch ausfüllst, droht ein Riesenärger. Eine ehemalige Kollegin hatte große Schwierigkeiten, weil sie bei ihrem Rentenantrag etwas falsch gemacht hatte, und saß eine Weile ohne Geld da.
Gruß Frieda

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo @jeeare ,

ich finde das leider überhaupt nicht witzig, weil jemand keinen Plan von der Bedeutung eines Wortes hat und dann anhand seiner Unkenntnis ein riesen Fass aufmacht. Ich erkenne darin auch keine Geschichte - vgl. die WK-Regeln zu selbst erlebtem Alltag hier. Meine:

Veröffentliche bitte außerdem keine Geschichten über einen Besuch bei IKEA, einen Urlaub mit den Schwiegereltern, den Einkauf im Supermarkt vor einem beliebigen Feiertag, außer du hast einen wirklich originellen Einfall zu einem dieser Themen.

(Persiflage gelöscht, da sie offensichtlich als regulärer Komm gelesen wird. :()

Herzlichst,
Katla

 
Zuletzt bearbeitet:

Hinfällig geworden.

 

Der Text hat also genug, um hier einige Wortkrieger ins offtopic zu treiben, ha! Dazu merke ich kurz an, dass ich immer noch nach meinem Auslandsaufenthalt ohne Krankenversicherung in Deutschland rumrenne und nie einen Cent gesehen hab, als ich es hätte brauchen können. Jetzt werd ich von (@Henry K. ) Studenten aus der Schweiz für Hausarbeiten und Ähnliches bezahlt. Aber eigentlich ist das für mich ganz okay. Ich schulde dem Staat nix, er schuldet mir nix, fertig. Die 200 Euro im Monat könnte ich auch, wenn ich sie hätte und nicht für Windeln, Bier und Zigaretten ausgeben würde, in einen ordentlichen ETF stecken und dann mit 60 ... bla. :D

Zu deinem Text, lieber, jeeare!

Es ist ein Erstling, an dem du gerne noch schrauben kannst. Da darfst du gerne ins Absurde gehen; gerne ordentlich drauf hauen; mehr beobachten, mehr zeigen. Stand jetzt, ist das zu "dürr". Jeder kennt den Gang aufs Amt und jeder fühlt sich missverstanden, selbst die, die dort sitzen.

Auf die Rechtschreibung sind ja schon einige Kommentatoren eingegangen. Außerdem sagst du selbst, dass du nichts mehr an der Story ändern willst, das ist natürlich dein Recht, aber wird dir hier im Forum nichts bringen. Es geht hier um Textarbeit, also Hausaufgaben für den Rest deines Lebens. Das ist wirklich eine schöne Sache. Denn wenn man das so wahrnimmt, ist die Kritik gar niemals niemals nie niederschmetternd, sondern hilft bei dem Prozess besser zu werden.

Wer das nicht möchte, kann für 99 Cents im Monat eine Webseite erstellen und seine Texte so veröffentlichen, dort gibt es auch die Kommentar-Funktion, hier aber findest du Menschen, deren Kritik extrem wertvoll ist/ sein kann. ;)

Jahny

 

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