Was ist neu

Wer liest gerade welches Buch?

@Ginny-Rose ich bin auch auf dem Napoleon Trip ... und das schon seit einer Weile... :)

 

"Der Vorleser" hab ich damals am Ende meiner Realschulzeit gelesen. Fand das Buch bescheuert... Äh, ja... :D

 

Naja...Ich hab in der 10. "Homo Faber" gelesen. Das Buch hat mich dermaßen aufgeregt, heute halte ich es für ein gutes Stück Literatur. Das schlimmste Buch meiner schulzeit war "Nathan, der Weise" ARGH!

 

Ich bin beinahe fertig mit der Biographie von Marcel Reich-Ranicki. Ich lese sehr gerne Biographien und ich finde, der Autor schreibt großartig! Was mir etwas kurz kommt, ist das Persönliche..... (vielleicht ist das aber ein Mann / Frau - Problem???) Obwohl ich Reich-Ranicki im Fernsehen nicht ertragen kann, seine arrogante Art zu sprechen, etc., lese ich seine Kritiken, vor allem seine Lyrik-Kritiken sehr gern!

 

Was hat denn seine selbst geschriebene Biographie mit seiner Art zutun, philo? Ich hab sein Buch auch gelesen und finde es großartig! Und ich mag ihn auch, egal, wie niederschmetternd er oft sein kann... :D Irgendwie hat er was an sich, was ich toll finde... Weiß auch nicht, wieso... ;) Es gibt wohl wenig Menschen auf dieser Welt, die so ein enormes Literaturwissen haben und die so inbrüstig kritisieren können - wie Reich-Ranicki. Also, auch, wenn ich viele seiner Meinungen überhaupt nicht teilen kann, muß ich doch sagen; er ist ganz große Klasse! Zurecht der Literaturpapst schlechthin! :)

"Nathan der Weise" ist NICHTS im Vergleich zu Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz"! :kotz:

 

@stephy: Missverständnis. Ich bezog mich jetzt gar nicht auf seine Biographie. Die ist bestimmt sehr gut (haben mir auch schon andere empfohlen). Ich meine nur, dass Reich-Ranicki in seinen geschriebenen Kritiken auch nicht weniger arrogant erscheint als im Fernsehen. Deshalb fand ich es eigenartig, dass ihn al-dente einerseits nicht ertragen kann, andererseits aber wieder schon!
Eine (Auto-)Biographie ist natürlich wieder etwas ganz anderes!

"Nathan der Weise" ist NICHTS im Vergleich zu Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz"! :kotz:
Wie wahr, wie wahr! Wenn man literarisch erschlagen werden will: Das hilft! :D

 

Hihi, mir geht's wie philo; ich kann mit "Berlin Alexanderplatz" wirklich gar nichts anfangen. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, bin ich bei den "Schlachterszenen" fast gestorben (heul) und auch sonst wär ich fast eingeschlafen beim Lesen... Ähm... :rolleyes:
Hab das Buch zweimal gelesen und so vor knapp 3 Wochen den Aufsatz drüber geschrieben. Endlich ist es vorbei! Als nächstes lesen wir "Tauben im Gras" von Wolfgang Koeppen - den liebt doch Reich-Ranicki so, wo wir wieder beim Thema wären... :D

Griasle!
stephy

P.S.: Miezeken... O Mann; "War nun Franz Biberkopf Schuld an ihrer Ermordung durch Reinhold? - Erläutern Sie ihre Stellungnahme." --- gähn...

 

Aua! :D
Ich mußte noch so 'ne beschissene Inhaltsangabe schreiben. Und die Entwicklung von Franz, glaube ich... Ach, was bin ich froh, daß das endlich vorbei ist... :D

Griasle!
stephy

 

Ich habs schon bis Seite 200 ausgehalten. Bin mitten im ersten Kapitel allerdings eingeschlafen, aber das schiebe ich großzügigerweise mal auf meine Müdigkeit ... :susp:

 

Ich lese gerade "Die Säulen der Erde" von Ken Follet und "Der Gesandte" von Timothy Findley.Beide gefallen mir ziemlich gut!Zur Schulliteratur muss ich sagen, dass ich "Die Welle" großartig fand, aber das schlimmste Buch war "Entdeckung der Langsamkeit" von Nadolny und "die Wand" von..vergessen; habsie beide nur bis zur Hälfte gelesen und dann resigniert.Als nächstes werdich mir "Seelensprung" oder "Sybil" holen.

 

Nadolny spielt ganz oben mit. Muss ich direkt mal wieder rauskramen. *notier*

 
Zuletzt bearbeitet:

Ich hänge noch am Jesus-Video, außerdem hab ich "Rheingold" angefangen, von Stephan Grundy. Ist ein bisschen umständlich geschrieben (oder übersetzt) finde ich, dafür inhaltlich sehr interessant.

 

Ich habe gerade einen supertollen Schmöker beendet: "Tödliches Watt" von Sam Llewellyn. Der wirklich spannend und wunderbar geschriebene Bericht eines jungen Kapitäns (Regattasegler aus England), der im April des Jahres 1903 den Auftrag erhält, eine Yacht in die Gewässer der friesischen Inseln zu segeln. Mit an Bord ist ein Kumpel des Kapitäns und ein, wie sich später herausstellt, britischer Geheimagent. Die Drei werden Zeuge der Mobilmachung der kaiserlichen Flotte, die die Invasion Englands vorbereitet.
Was mir besonders gefallen hat, ist die seglerische Sachkenntnis des Autors, da stimmt einfach alles.....

Außerdem gefällt mir der schnodderige Schreibstil des Ich-Erzählers.

 

@Die philosophische Ratte: Du hast sicher recht, wenn Du meinst, daß Reich-Ranicki in seinen Kritiken arrogant erscheint. Was ich meinte, ist, daß mir beim Lesen seiner Biographie seine wirkliche große Liebe zur Literatur deutlich geworden ist. Für mein Gefühl versichert er dort wirklich glaubwürdig, daß sein größter Wunsch ist, auch bei Anderen die Liebe zur (deutschen) Literatur zu wecken.

Da ich viele Verrisse von ihm gelesen und auch im Fernsehen gehört hatte, hatte ich eine Zeitlang das Gefühl: Dieser Mann weiß einfach alles besser, er läßt nichts gelten. Und in dem Punkt hat mich die Lektüre seiner Biographie eines Besseren belehrt!

Liebe Grüße
Barbara

 

Ich les grad Agatha Christie "Death in the Clouds" (Hercule Poirot).
Spannend, zum Miträtseln, und relativ einfaches Englisch.

 

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