Der kleine Schmetterling
Der kleine Schmetterling
Einsam flog er umher.
Seine kleinen Flügelchen trugen ihn flatternd durch die weite Welt.
Nirgendwo war er lange geblieben: Getrieben von dem Wunsch nach etwas anderem als Einsamkeit, Verzweiflung und Kälte. Fast überall hatte er gesucht, Ausschau gehalten und am Ende doch traurig den Blick gesenkt und die erneute Niederlage hingenommen.
Weit trugen ihn seine Flügel.
Doch die lange Suche hatte ihn geschwächt. Müde ließ er sich nieder. Kaum ein Schlag gelang ihm noch. Er wusste, wenn er nicht bald fand, wonach er suchte, dann würden seine Flügel brechen und er würde hinabstürzen. Dann würde er von der Einsamkeit gefangen und gequält werden.
Da blickte er auf und sah, was er so lange gesucht hatte:
Du standest vor ihm, blicktest ihn an und fülltest ihn mit Wärme und Kraft.
Die Verzweiflung verschwand und die Niederlagen waren vergessen.
Voller Hoffnung flatterte er dir entgegen und du nahmst ihn in die Arme und pflegtest ihn.
Der kleine Schmetterling hatte gefunden, wonach er so lange verzweifelt gesucht hatte. Statt Trauer und Kälte erfüllte nun Wärme und Liebe sein kleines Herz. Hätte der Schmetterling gewusst, wie er seinen Dank hätte ausdrücken sollen, er hätte es mit aller Kraft getan.

Aber wenn ich "negative" Kritik lese, da denke ich immer, oooh neeinn, du hast versagt
. Das stimmt natürlich so nicht, natürlich ist es Geschmacksache und das ist auch gut so, denn sonst würde sich alles gleich anhören.
Ich mag auch Geschichten, wie du sie beschreibst, Uwe, aber ich habe auch einen gewissen Hang zur Melancholie, der ausgelebt werden muss!
Das fiel mir auch erst auf, nachdem es Joker gesagt hatte, aber danach war es irgendwie sonnenklar (Ein Wortspiel