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krimi

Genre: krimi

  1. Borealis

    Guck woanders hin. Es war das erste, was Silvia durch den Kopf ging, nachdem sie am Schreibtisch gegenüber Gerdes Platz genommen hatte. Bine hatte ihr versichert, der Laden suche nicht nur frisches Fleisch. So ein Quatsch. Alle wollen frisches Fleisch. In Gerdes' Grinsen lag keine Geilheit. Eher...
  2. So spät noch alleine draußen?

    Es war schon weit nach Mitternacht, als der kleine Junge in seinem dunkelgrünen Pyjama auf das mondscheinbenetzte Meer hinausblickte. Zum ersten Mal konnte sich die Familie einen solchen Urlaub leisten und er wollte nicht genug von der Umgebung kriegen. Er blickte auf die rauschenden Palmen...
  3. Glücklicher Zufall

    JFK, 31. Januar Interessanter Typ, dachte Olivia. Den könnte man auch mal wieder treffen. Ihr Sitznachbar der letzten acht Stunden, ein Belgier namens Pascal, war gleichzeitig an der Passkontrolle angekommen und sie setzten das sporadische Gespräch aus dem Flieger fort. An der Kontrollstellen...
  4. Verständnisloses Schweigen

    Am Ende des Lichts stehst du, schaust gebannt, mich an. Kein Blinzeln, starrend erstarrt nur das Wasser am Kinn. Im eigenen Tempo fließt es bis zur Spitze hinab, fällt. Bewegung, Zucken und auf einmal bist du da. Dein Blick spricht Bände, währenddessen du meine Körpersprache nicht verstehst...
  5. Erholung in der Eifel

    Um Abstand zum Arbeitsalltag zu finden, machte Maria sich auf ein Wochenende in die Eifel. Zur ihrer Reiseplanung gehörte neben dem Kloster Maria Laach auch ein Besuch bei einer Freundin. Sie machte sich auf den Weg in Richtung Maria Laach, ihrer ersten Station. Am Kloster Maria Laach angekommen...
  6. Der Plan

    Der Plan Kirsten war unsicher, ob sie an alles gedacht hatte, um ihren Plan in die Tat umzusetzen. Sie spürte ihre Hände feucht werden. Schon wieder musste sie austreten. Ihre Armbanduhr zeigte 17:00 Uhr. Gegen 17:30 Uhr käme er zu ihr, hatte er gesagt. Kirsten wischte ihre feuchten Hände an...
  7. Der Schattenspieler

    Donnerstag 3:30 Uhr, eine Woche vor Heiligabend. Um diese Uhrzeit schlafen normalerweise die Menschen und verirren sich Tief in ihrem Unterbewusstsein, um den erlebten Tag zu verarbeiten. Aber ich bekomme in dieser Nacht kein Auge mehr zu. Mein Leib ist ausgekühlt und doch so nass, als wäre man...
  8. Filmriss

    Die Sonne verabschiedet sich langsam und der harte Arbeitstag neigt sich dem Ende. Meine Gedanken kreisen noch um das letzte Gespräch, das sich unendlich hinzog und es war anstrengend, mit einem, na ja, nicht ganz so guten Ergebnis. Gut, mich betrifft es letztendlich nicht, habe ne höhere...
  9. Seelen

    Ich heiße Camille, bin 19 Jahre alt und jetzt seit knapp drei Monaten mit meinem Freund Collin, ebenfalls 19, zusammen. Collin hat eine schreckliche Vergangenheit, weil er als Kind und Teenager keine wirklich guten familiären Beziehungen hatte. Seine Mutter starb bei seiner Geburt und seitdem...
  10. Erinnerungen

    Dieser Geruch, dieses Gefühl, diese Ansicht. Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen. Ein Freitag nachmittag, wie jeder andere auch. Ich spielte Fußball mit meinen Freunden, außerhalb unseres Dorfes, dort wo wir immer spielten, dort wo es so viel Platz gab. Doch an jenem Tag entstand ein...
  11. Kein Stümper

    Das Teppichmesser glitt blitzschnell von einer Seite des Halses zur anderen und legte mit einem präzisen Schnitt die Kehle frei. Ein Blutschwall quoll aus der Wunde. Das »cazzo« war ein Gurgeln. Salvatore Rizzi, Salvi genannt, wachte auf. Er hatte sich nicht sonderlich erschrocken ob des...
  12. Bis die Toten sterben

    Der Regen prasselte auf die Windschutzscheibe des Alfa Romeos und die bunten Herbstblätter der umliegenden Bäume wirbelten über die Landstraße. Das graue, kalte Wetter passte zu Jürgens Laune. Der Gedanke an die Schreiben der Rechtsanwaltskanzlei, die zu Hause auf ihn warteten, ließ ihm die...
  13. Im Nebel der Nacht

    Die Scheinwerfer des Audi durchdrangen den Nebel in dieser spätherbstlichen Nacht nur kaum. Trotzdem entschied sich Linda dazu, den abgelegenen Feldweg zu nehmen, denn die Bundesstraße wäre ein zehnminütiger Umweg gewesen. Außerdem hatte sie schon ein Sektglas zu viel intus und von der Polizei...
  14. Immer wenn der Regen fällt!

    „Es tut mir leid, Linda.“ Meine Mutter schaute mich traurig und mitfühlend an, doch in mir kochte es. Ich war so wütend und doch so traurig. Wie konnte Markus mir das antun? Er hatte mir versprochen keine Illegalen Sachen mehr und jetzt musste er den Preis dafür zahlen. „Wir suchen noch nach...
  15. Warten

    krimi 
    Ich bin aufgeregt. Ich bin nervös. Ich bin erregt und vor allem bin ich voller Vorfreude. Seit drei Stunden liege ich nun unter seinem Bett. Drei Stunden in denen ich mein vorhaben verinnerliche. Drei Stunden in denen ich Punkt für Punkt in den Gedanken alles durchgehe. Sein Gestöhne reißt mich...
  16. Frühschicht

    Er hätte es wissen müssen. Etwas war ganz anders als sonst. Und trotzdem machte er sich auf den Weg, wie an jedem anderen Tag. Wäre er doch besser zu Hause geblieben. Vielleicht lag es an seinem dicken Kopf. Sie hatten die Nacht durchgefeiert. Anfänglich sollten es nur ein paar Bier sein. Dann...
  17. Schmutzige Schneebälle

    Kennengelernt habe ich den alten Mann mit den wässrig-grauen Augen und dem schütteren Haar in einer dieser Spelunken, die wie Unkraut neben jedem Teleport aus dem Boden schießen. Wo Geschäftsreisende hingehen und alle, die es zuhause nicht aushalten, um für ein paar Credits ihren Frust in...
  18. Jahrmarkt

    Lainer hasste Volksfeste. Eifrige Ramschverkäufer, pöbelnde Freizeitalkoholiker und immer diese Ansammlungen von Halbstarken. Er verabscheute das ganze Schauspiel. Blöd nur, dass er als Bürgermeister der örtlichen Gemeinde kaum umhinkam, sich auf derlei Veranstaltungen zumindest blicken zu...
  19. Oscar

    Herbert klingelte an der Tür der Wohnung seines Freundes Oscar. Herbert war gekommen, um Oscar zu besuchen, weil er seinen Freund seit Jahren nicht gesehen hatte. Doch die Tür blieb verschlossen. Deswegen pochte er an der Tür, bis seine Hand schmerzte. Herbert war frustriert. Sein Freund tat...
  20. Im Raub der Hoffnung

    Lu zog die schwere Tür hinter sich zu, drehte den Schlüssel zweimal, bis ihr das Einrastgeräusch des Schlosses versicherte, dass sie das Büro nun übers Wochenende sich selbst überlassen konnte. Feierabend: ein unpassendes Wort wie sie fand, denn feierlich mit Sekt und Party den Abend ausklingen...

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