Was ist neu
  • Macht bis zum 15.08.2020 mit bei der ersten jährlichen Sommer-Challenge für Kindergeschichten: Zielgruppe Krümel.

sonstige

  1. Serie Nice-Guy Harlan

    „Buckelsand!“ Harlan schlug mit der flachen Hand gegen die Holztür und rülpste von all dem Bier, dass er getrunken hatte. In den verdreckten Fenstern spiegelte sich die weinrote Sonne. Irgendwo am Dorfrand schrie ein Eichelhäher. „Buckelsand, verdammt, mach auf!“ Die Haustür öffnete sich. Ein...
  2. Sommernachtsträume

    Scholli stand neben seinem neuen Motorrad und grinste und fragte: „Isses nich geil?“ Sonnenlicht spiegelte sich in dem schwarzen Lack und schmerzte in den Augen. „Schöne Maschine.“ Kowallik wischte sich Schweiß von der Stirn. „Wo hastn die her?“ „Ebay-Kleinanzeigen.“ „Echt? Und was haste...
  3. Die rote Wand

    Er hat ein neues Haus gekauft. Die Wände sind weiß. Aber eine Wand will er rot haben. Viele Leute, würden die Wand einfach streichen oder es in Auftrag geben. Er nicht. Er steht vor der weißen Wand und ärgert sich darüber, dass sie nicht rot ist. Er versucht sich abzulenken. Spielt am PC...
  4. Wie jeden Morgen

    Wie jeden Morgen saß Herr Adams um halb acht in der Küche am Frühstückstisch. Er aß ein Brot mit Schinken und eines mit Käse. Er saß alleine da; er hatte keine Frau und auch keine Kinder. Nach dem Essen stand er auf, räumte das Brot in den Brotkasten, stellte den Käse, den Schinken und die...
  5. Wahrheit oder Pflicht

    „Jetzt bist du aber mal dran. Wahrheit oder Pflicht?“, fragte mich meine Freundin Imke. Wir spielten zusammen mit Freunden in der Runde das allbekannte Partyspiel “Wahrheit oder Pflicht“. Ich wollte das Spiel ein bisschen amüsanter machen, also wählte ich Pflicht. „Bestimme eine Person, die dann...
  6. Serie Das Rudel der 27 Pfoten

    Vor etwa zehn Jahren begann die Geschichte der 27 Pfoten, zu einer Zeit, in der ich mir nicht mal annähernd vorstellen konnte, wo das alles einmal hinführen würde. Hinter jeder der 27 Pfoten steckt eine spannende Geschichte über ein bewegtes Leben, welches ein jeder von ihnen geführt hatte...
  7. Ein Traum

    Es ist drei Uhr in der Nacht, als ich Ihn vor seinem Haus sitzen sehe. Zumindest war ich im Glaube, dass es sein Haus sei. Ich stand hinter einem alten Baum, welcher schon zu Beginn des Jahrhunderts groß und mächtig gewesen sein muss. Meine Finger legten sich sanft um die alte knorrige und...
  8. Aus dem Leben

    Fast zu schön, um wahr zu sein, dachte Tom, als er von seiner Liege zu dem wolkenlosen Himmel aufsah. Der Wind auf dem Deck des Kreuzfahrtschiffes machte die Hitze, fast 40 Grad, erträglich. Auch die Margarita auf dem Beistelltisch half hierbei. „Hol uns doch noch einen, Schatz“, sagte Ellen von...
  9. Verflixt nötige Notwendigkeiten

    ...es roch ziemlich stark. nach Knoblauch, Oregano, nicht ganz frischem Frittierfett und nach Chanel no 5. Seltsame Kombination denkt ihr? nicht in einem Flughafen Gebäude. ich habe auch längst nicht alle nasalen eindrücke wiedergegeben nur die die man sagen und auch hören möchte. Und ich mitten...
  10. Blumenwiese

    Regen trommelte gegen die Fensterscheibe, während Kati ihr Lieblingsbuch zuklappte. Wieder war sie vorbei. Ihre Reise in eine andere Realität, die so viel schöner war, als die Wirklichkeit. Sie stellte ihr Krankenbett noch etwas höher und blickte hinaus in den grauen Tag. Sie konnte sich nicht...
  11. Die grüne Phiole

    Staubpartikel flimmerten im schräg einfallenden Licht, das durch die mit Blei eingefassten Butzenfenster brach. Von draußen schallte das Geklapper von Hufen auf dem Kopfsteinpflaster und das Rattern der Dampfkutschen herauf. Marie saß in ihrem Schaukelstuhl und starrte auf die soeben fertig...
  12. Sommerbrise

    Sonntag den 18.07.2020 Ich kurbele meinen volljährigen Wagen in die letzte Abzweigung. Die Straße ist, links und rechts gesäumt von hellen Sandstreifen, auf beiden Seiten mit anderen Wagen zugeparkt. Staub tanzt über allem. Das Auto schert knirschend in die letzte freie Lücke vor der...
  13. Better together

    Das Gebrüll und Geschrei der tausenden Fans hallte ihnen bis hinter die Bühne nach. Es dröhnte in den Ohren. Selbst durch die Stöpsel war die Menge viel zu laut gewesen. Aiden warf sein grünes Mikro von einer in die andere Hand. Er spürte, wie der Schweiß langsam an seinem Rücken und an seinen...
  14. Farbeimer

    In den Ecken wurde es dunkler. Aus den Ritzen und Rissen im Gestein quollen die Schatten, die sich ans morgendliche Licht herantasteten und dieses immer weiter zurücktrieben. Bald war schon jede Ecke in Dunkelheit getaucht, gleich darauf waren es die Wände, die Decke, selbst die Fenster. Ich...
  15. Mafiant - oder der Elefant im Raum

    Das Haus steht neben der riesigen Holzschnitzerei, die einen Baum darstellt, nicht weit entfernt vom Zoo, der über dem Rathaus an keiner Straße steht. Auf dem Boden sitzen Frösche, die keinen Mucks sagen und sich bald als einfache Blätter entpuppen, die ständig quaken. Der Wind rauscht in den...
  16. Sein wahres Gesicht in der Abenddämmerung

    ‚Kaltblütiger Mord‘, las sie als Schlagzeile. Sie drehte sich um. „Das ist schon der dritte geheimnisvolle Mord in dieser Woche!“, schockiert blickte sie auf ihn, wie er regungslos ohne auch nur mit der Wimper zu zucken auf seinem Stuhl in ihrem Stammrestaurant saß. „Interessiert es dich denn...
  17. Schattenboxen

    Schweigend stellte er seinem Immunsystem eine Zigarette vor. Er bewegte sich flüssig und gelassen, er wusste, dass ihm die Luft nicht deswegen wegblieb und auch nicht wegbleiben würde. Während des Trainings war er stark. Seine Atmung war kontrolliert und sein Verstand arbeitete ruhig und...
  18. Den Wald vor Bäumen nicht

    Ich habe meinen Schlüssel verloren, ausgerechnet heute. Um sechs Uhr bin ich los gelaufen, durch den Wald, um den Kopf frei zu bekommen nach einer schlaflosen Nacht. Am Ende der Straße biege ich ein in den vertrauten Wald, Lieblingsplatz und Zufluchtsort meiner Kindheit und Jugend. Nach dem...
  19. Hinterm Fenster

    Ich schaue aus dem Fenster und sehe Dunkelheit. Es ist Nacht, der Mond verweigert der Welt sein kaltes, beruhigendes Antlitz, und ohne ihn sind die Sterne äußerst scheu vor fremden Blicken, lassen sich nicht sehen. Die armen, denke ich, sie werden ja doch nur belächelt. „Wer auch nicht?“...
  20. Sein

    Eines Morgens legte sich Zahid nach unruhigen Stunden in sein Bett und schlief ein. Wenig später erwachte Marine. Sie sah mit einem müden Lächeln auf die Stelle, auf der Zahid lag. Viel Zeit hatte sie nicht, also verließ sie schnell die Wohnung und betrat den Trubel der Großstadt. Wie...
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