Was ist neu

gesellschaft

Genre: gesellschaft

  1. Novelle Weltschmerz

    Frühling Ich kannte sie bereits solange ich denken kann, und vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir nie über die Stufe der besten Freundinnen hinauskamen. Und nach allem was passiert ist, wird sich daran wohl auch nichts mehr ändern. Aber eins nach dem anderen. Sie war nicht die erste...
  2. Eine wilde Nacht und eine Flasche Jägermeister

    Ein junger Mann, so nannten ihn meistens andere Erwachsene, wenn sie ihn ansprachen, saß in seinem Zimmer. Er war stolze 14 Jahre alt, hatte dunkelbraunes bis schwarzes buschiges Haar und hellbraune Augen. Sein Zimmer war das eines „normalen“ pubertierenden Jungen in diesem Alter. Vor dem...
  3. Serie Chaconne

    Über der Skyline hängen Wolken, die jeden nächsten Moment die Form ändern, Drachen, Dämonen, Engelszungen, die den Himmel bevölkern wie eine eigene Welt. Inmitten der Türme steht der Kaiserdom, ein Versprechen aus einer anderen Zeit. Amelie läuft gemächliches Tempo, atmet, spürt die Muskeln...
  4. Festivals

    Glitzer, Gold und Feenstaub, Nacht Festivals der Nacht, Festival of Lights, zurück zu den Wurzeln.Antaris,Helene Beach,Fusion,Indian Spirit,Watergate,3000Grad, Springbreak,Immergut,King of Beach,Difa Festival,Luft und Liebe,Electric Sea,Sonne Mond und sterne,Air beat one, Pangea, Eichhof...
  5. Rückkehrwunsch

    Rückkehrwunsch Sie trifft den alten Mann am ersten Tag sehr unvermittelt, er liegt mit übergelaufener Blase im Bett, der Harnstoff in seinem Blut ist gefährlich gestiegen und ein Nierenversagen steht kurz bevor. Mehr als drei Liter Urin sind bereits in den Katheter gelaufen, den er noch im...
  6. Als ich 19 war

    Ich war Neunzehn Hatte rotes, gelocktes Haar, eine Haut so weiß wie Schnee, ein immer ständiges Lachen. Musik war mein Leben, ich summte so gerne Lieder vor mir her, obwohl ich nie die Texte auswendig konnte. Mit neunzehn bekam ich mein erstes Auto – einen VW Golf II in Weiß. Er ist wie für dich...
  7. Serie Andenplatz (1)

    Elbrich formt einen Schneeball für seinen Bruder und sagt: „Drücke ihn. Erwärme ihn. Lass ihn anschmelzen. Löse den Druck. Ausschlagarm, Abstoßfuß, Wurf. Die Flugbahn wird präziser, der Schneeball trifft.“ Sein Bruder trifft nie, die anderen ihn. „Dein Körper, Bruder“, seufzt Elbrich, „es ist...
  8. Keine neue Welt

    Ruttger kletterte ins Cockpit, während sich die Luke zum Frachtraum seines Transportgleiters schloss. Er aktivierte den Bordcomputer und wies per Sprachbefehl das Flugziel an: „Warenlager Oranienburg.“ „Erweiterte Route oder Direktflug über Alt-Berlin?“, fragte der Computer mit monotoner Stimme...
  9. Leere Augen

    „Man, diese dreckigen Tiere! Sind überall, klauen unser Geld, klauen unsere Arbeit! Verdammt, diese Tiere, sollen raus, sollen gehen.“ Sein Reden könnte schon fast einem Brüllen gleich sein, er räuspert seine verrauchte Lunge, der Dreitagebart war zottelig, die Augen standen tief. „Aber Vater...
  10. Rudi, die Feministin und die Priesterin in Doc Martens!

    Emma Blume war gerade 31 Jahre alt geworden. Sie lebte in einer 2-Zimmer-Wohnung in der Nähe von Berlin. Beruflich war sie mit dem Studium der Soziologie beschäftigt, ihr Fachgebiet war aber der Feminismus! Entsprechend war sie in ganz vielen Bewegungen aktiv, um die Gleichberechtigung der...
  11. Hinten rechts im Taxi

    Hinten rechts im Taxi Die Frau gegenüber von mir trägt dunkelroten Lippenstift und liest die Zeitung. Eine ähnliche Farbe trägt meine Freundin auch immer, also wirklich immer, zu jedem Anlass. Manchmal wünsche ich mir, sie würde mal eine andere Farbe tragen. Es ist nicht die Farbe selber, die...
  12. Wachsen

    Es war gewollt, dass der Junge auf eine Sicht verzichten könne. So zog er, vertrauend auf seine verbliebenen Sinne, in den Wald. Von der Neugier ergriffen, horchte er dem Wind. Eben jener Wind schmiegte sich um die Bäume und fand sich im Säuseln der Blätter wieder. Das Kind versuchte selber...
  13. Tod den Schafen

    Dass Peter-Joseph Lenné den ‚Flora‘ genannten Kölner botanischen Garten einst in stramm kampfeslustigem Preußengeist errichtet hatte, wusste man. Die Schaugewächshäuser hingegen waren neu und doch ganz dem „gemischten deutschen Stil“ der achtzehnhundertsechziger und -siebziger Jahre...
  14. Mal wieder auf der Intensiv

    Schläuche, überall Schläuche. Ich weiß, wo ich bin. Zwar nicht Ort und Zeit; aber den Raum erkenne ich sofort: eine verschissene Intensivstation. Stockdunkel, zweihundert LED- Lämpchen blinken nervös, ein Dutzend Apparate fiepen entsetzlich. Vermutlich mitten in der Nacht. Mein Schädel dröhnt...
  15. Ich bin nie da, wo der Regen ist

    Trockene Erde rinnt durch meine Finger. Der Wind weht Staub in alle Richtungen. Hinter dem verbrannten Mais geht die Sonne unter. Bald wird die Dämmerung ihren Schleier über die Landschaft legen. Nacht bedeutet kühlere Luft. Vom Hügel aus sehe ich die zweistöckigen Backsteinhäuser mit ihren...
  16. Familienangelegenheiten

    „Ich muss jetzt los“, sagte Oliver zu Ella. „Mein Vater könnte sonst wieder durchdrehen.“ „Ich denke, unsere beiden Väter müssten sich nur mal aussprechen. Das würde einiges leichter machen.“ „Mein Vater ist ein Sturkopf, das weißt du.“ Ella ließ den Kopf hängen. „Manchmal denke ich, wir haben...
  17. 1666

    Manchmal schwitze ich, die einzelnen Seiten reiben aneinander, verkleben. Besonders wenn Feuchtigkeit eindringt, wenn die letzte der Lykows nicht aufpasst, ihre Finger Spuren auf dem Papier hinterlassen. Wer wird mich in einigen Jahren berühren, den schönen Wind des Umblätterns erzeugen, wer das...
  18. Novelle Am Ufer

    Die geschwollene Lippe und der fingernagellange Riss unter dem rechten Auge seines großen Bruders waren nicht das, was Shaun beunruhigte, als er den Schlüssel der Wohnungstür nach links drehte, die Tür einen Spaltbreit öffnete und Alex im gleißenden Licht des Flurs von einem Bein auf das andere...
  19. Cybergirl

    MaduLovexx: I love you!!! Hakuzzo111: <3 Hakuzzo111: <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 Hakuzzo111: <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3 <3...
  20. Fünf Minuten vor der Zeit

    Müsste ich die beeindruckendsten Menschen aufzählen, die ich in meinem Leben kennengelernt habe, wäre Johann ganz vorne mit dabei. Beeindruckend dreist. Und wenn Sie sich fragen, wie der Kerl aussah, kann ich Ihnen nur mitteilen, dass ich bei der letzten Begegnung rot gesehen habe. Aber von...

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