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Der Maler

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Der Maler

Abends auf dem Bett. Am Ende derartiger Tage im Menschengewirr ist flach atmen angesagt. Anderes erscheint unmöglich. Die Wassertemperatur in der Luft liegt zwischen 35 und 40 Grad. Meine Kiemen öffnen sich träge im Minutentakt. Zu nichts in der Lage sehne ich mich der verdienten Ohnmacht entgegen. Ein Vorgang, welcher sich Stunde um Stunde streckt und manchmal bis in die Morgenstunden zieht. Vom Deckenquirl auf das Laken gedrückt, erlebe ich den gewohnten Wechsel aus Traum, Erwachen, Wachtraum.

Ich sehe mich im Wald auf einer Lichtung. Wenige Schritte vor mir steht ein Mann an einem Stativ und malt. Mir den Rücken zugewandt schaut er zu den mächtigen Bäumen, auf seine Leinwand und wieder auf die Waldsilhouette. Neugierig schleiche ich näher. Ein Zweig knackt unter mir und gleich noch einer. Ich halte die Luft an, hebe bereits entschuldigend die Schultern. Er lässt sich nicht stören. Ich trete heran. Verwirrt blicke ich von der Staffelei auf zu den schönen, gewaltigen Bäumen. Er malt eine Straßenszene, Häuser, Menschen in ihrem Lauf, einen Lieferwagen.

Mein Hinterkopf wälzt das Kissen, es ist platt wie Chapatiteig. Der Ventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte. Es besteht die Gefahr durch Bett, Boden und mehrere Etagen zu brechen. Stattdessen döse ich ein paar Tage weiter, lasse mich vom steten Strom Kathmandus treiben, nehme automatisch das Tempo der Leute an. Beine anziehen und trotzdem vorwärts kommen. Ein sacht hüpfender Korken im Fluss. Er schafft nur wenige Biegungen. Ich werfe Anker, bleibe wie angewurzelt stehen, sorge für Stau. Auf der anderen Straßenseite steht der Maler!

Wie von Zauberhand teilt sich der Fußgängerstrom, umfließt ihn samt Staffelei, vereint sich wieder. Er ist ein Wellenbrecher. Ich ebenfalls. Er sieht zu mir herüber. Nein, nicht zu mir, er schaut neben, über, hinter mich. Ich blicke über die Schulter. Gänsehaut wandert über meinen Körper, krallt sich in den Nacken. Es ist die Hausfront, das Bild, das er im Wald gemalt hat. Die Straße ist unverkennbar dieselbe. Selbst der Eselskarren ist da. Als neben mir der weiße Transporter hält, überläuft mich der nächste Schauer. Ich kreuze die Straße, husche zwischen die Fahrzeuge, erreiche den Bordstein, drehe mich und sehe zurück zu der Stelle, an der ich eben stand. Kein Zweifel. Es ist das Bild.

Ich liege ruhig, wiege mehrere Tonnen. Der feuchte Luftstrom erhöht mein Gewicht ins Unermessliche. Ich kann mich keinen Millimeter bewegen. Ich bin klitschnass. Mein Bett ist Sumpf.

Er lässt sich wie gewohnt von nichts und niemandem ablenken. Als ich neben ihn trete, vereinen wir uns zu einem Bollwerk mit unsichtbarem Bannkreis. Menschen ziehen vorbei. Keiner hält ein, sein Bild zu betrachten.
Grün. Ich sehe zur Häuserfront, zum Lieferwagen, den Menschen in ihrem Lauf und wieder auf das Bild. Er malt den Wald, die schönen, mächtigen Bäume, vor denen wir auf der Lichtung standen.

 
Monster-WG
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Hola @malabin,

wir kennen uns vom ‚Nebeltag‘. Auch Dein aktueller Text gefällt mir sehr:

Die Wassertemperatur in der Luft liegt zwischen 35 und 40 Grad.
:)Ich mag Autoren, die sich was einfallen lassen.

Vom Deckenquirl auf das Laken gedrückt, …
Klasse, wird allerdings verwässert durch‘s zweite Mal:
Der Deckenventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte.
Trotzdem geschickt formuliert.

Überhaupt liest sich Dein Text erstklassig. Lebhaft, fantasievoll – das macht Lesespaß, und es nötigt mir Respekt ab, wenn der Autor erkennbar bestrebt ist, seinen Text anspruchsvoll auszustaffieren, und sei es nur, um selbst zu glänzen. Doch das ist eine gemeine Unterstellung, ich bin ja auch der Nutznießer dieser Motivation:Pfeif:.

Selbst der Esel(s)karren ist da.
Wo kommt der jetzt her? Der Lieferwagen in nepalesischer Ausführung?

Mich überläuft ein weiterer Schauer.
Dieses ‚weitere‘ klingt wie beim Rechtsverdreher: ‚Wir behalten uns weitere Schritte vor ...‘

Ein sacht hüpfender Korken im Fluss.
Wirklich schön.

Neben mir hält der weiße Transporter.
‚Der‘ weiße Transporter … klingt so, als ob ich den schon kennen müsste. Sollte das der Lieferwagen ohne Farbangabe weiter oben sein?

Wie von Zauberhand teilt sich der Fußgängerstrom, umfließt ihn samt Staffelei, …
Menschen umfließen uns.
Nur einmal benutzt, wäre es wirkungsvoller.

Er malt den Wald, die schönen, mächtigen Bäume, vor denen wir auf der Lichtung standen.
Nicht verwunderlich mit einem fotografischen Gedächtnis:cool:.

Ich liege ruhig, wiege mehrere Tonnen. Der stete Luftstrom erhöht mein Gewicht ins Unermessliche.
Einleuchtender wäre mir die enorme Luftfeuchtigkeit, denn wie Luft das Gewicht erhöht, ist mir rätselhaft (oder gab‘s ein Wahnsinnsgebläse von Airbus?).

Ein Stein am Seegrund.
Klarer Fall in seiner Deutlichkeit. Doch wir sind im Himalaya, vielleicht findest Du einen Bezug auf die Berge, schlimmstenfalls Muren.

Liebe® malabin, trotz meiner Korinthenkackerei, die vielleicht helfen kann, die eine oder andere Unebenheit auszubügeln, ziehe ich meinen Hut vor diesem Text. Für meinen Geschmack hast Du das richtige Händchen für Skurriles; dass Du schreiben kannst, ist eh klar.

Noch viele Sommerfreuden!
José

PS: ‚Philosophisches‘ habe ich nicht entdeckt; immerhin war mir die frische Idee Ersatz genug für fehlenden Plot. Gern gelesen!

José

 
Monster-WG
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@malabin

Ist alles so lange her.
Gottchen ja - ist bald nicht mehr wahr:shy:. Doch wenn ich mich recht erinnere:
Text stehen lassen, auf 'Bearbeiten' drücken, nach der Korrektur 'speichern' und fertig.

 
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Klaro, wie die Bearbeitung geht weiß ich schon noch.
Man kann die Vorschläge/Ratschläge/Schläge;) nur nicht mehr im Original nachvollziehen ...
Ich mach mich ran!

Nun erst einmal danke @josefelipe für deinen Kommentar, hat mich sehr gefreut.

@josefelipe

Danke @josefelipe für das Feedback und die Vorschläge.

Vom Deckenquirl auf das Laken gedrückt, …
Klasse, wird allerdings verwässert durch‘s zweite Mal:

Der Deckenventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte.

Ja die Wiederholung hat mich selbst gestört. Geändert. Ich mach es noch etwas feuchter, dann passt es auch mit dem Gewicht und folgenden:


Ich liege ruhig, wiege mehrere Tonnen. Der stete Luftstrom erhöht mein Gewicht ins Unermessliche.
Einleuchtender wäre mir die enorme Luftfeuchtigkeit, denn wie Luft das Gewicht erhöht, ist mir rätselhaft (oder gab‘s ein Wahnsinnsgebläse von Airbus?).

Genau! Und gute Frage. In der Tat kommt so ein Airbusgebläse tatsächlich in einem anderen Teil vor.


Wie von Zauberhand teilt sich der Fußgängerstrom, umfließt ihn samt Staffelei, …

Menschen umfließen uns.
Geändert.


Mich überläuft ein weiterer Schauer.
Dieses ‚weitere‘ klingt wie beim Rechtsverdreher: ‚Wir behalten uns weitere Schritte vor ...‘

Ich versuche es mit nächste.

Neben mir hält der weiße Transporter.
Der‘ weiße Transporter … klingt so, als ob ich den schon kennen müsste. Sollte das der Lieferwagen ohne Farbangabe weiter oben sein?

So ist es! Dazu passt auch deine Frage zu ....

Selbst der Esel(s)karren ist da.
Wo kommt der jetzt her? Der Lieferwagen in nepalesischer Ausführung?

Es war Absicht nicht alle Details aus dem Eingangsbild am Ende wieder aufzuzählen. Ich habe den Eselskarren in einer früheren Version rausgenommen, weil ich wollte, dass der Leser durch

"Er malt eine Straßenszene, Häuser, Menschen ..."

sich diese weiterspinnt. Aber ich überlege nochmal.

Ein Stein am Seegrund.
Klarer Fall in seiner Deutlichkeit. Doch wir sind im Himalaya, vielleicht findest Du einen Bezug auf die Berge, schlimmstenfalls Muren.

Im Wachtraum bin ich überall;)
Aber, wie oben erwähnt habe ich es feuchter gemacht. Genau so wie im Terai.
__________________________________________________________________

Mit den Tags habe meine Schwierigkeiten. Etwas Seltsam darf es bei mir immer sein. Im Grunde ist das auch keine Kurzgeschichte sondern ein Kapitel aus meinem Reisebericht.
Da würde ich gern mehr reinstellen, ich weiß nur nicht, ob so etwas erwünscht ist.

Wie auch immer, deine Hinweise haben mir sehr geholfen. Einiges hat mich bereits selbst gestört, anderes sieht Mann/Frau einfach nicht.

Die Komplimente gehen natürlich runter wie ... (Phrase:sealed:!!!)

Gruß @malabin

 
Monster-WG
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Hola @malabin,

danke für Deine ausführliche Antwort. Und selbstverständlich für die Zusatzinformation:

Genau so wie im Terai.
Das Terai? …
Ah – das Terai!!
Ja, natürlich! Gerade und speziell das Terai: 33.998,8 Quadratkilometer (oder 13.127,0 Quadratmeilen) – so etwas weiß man eben. Könnt‘ jetzt aber nicht sagen, wann ich das letzte Mal dort war.

Doch allen Ernstes:

malabin: … ein Kapitel aus meinem Reisebericht.
Da würde ich gern mehr reinstellen, ich weiß nur nicht, ob so etwas erwünscht ist.
Unlängst hat @linktofink einen Thread aufgemacht für Reiseerlebnisse der Mitglieder. Vielleicht dort?

Bis bald mal!
José

 
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malabin: … ein Kapitel aus meinem Reisebericht.
Da würde ich gern mehr reinstellen, ich weiß nur nicht, ob so etwas erwünscht ist.
Unlängst hat @linktofink einen Thread aufgemacht für Reiseerlebnisse der Mitglieder. Vielleicht dort?


Habe es gerade gefunden.
Perfekt!

 
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Hallo @malabin ,

dein Text ist für mich selbst wie ein kleines Gemälde.

Fantasievoll und gut formuliert, kreativ und überlegt zusammengesetzt. Er lädt zum Nachdenken ein, eine Gegenüberstellung von Stadthektik und Waldruhe.

Und du hast schöne Formulierungen, wie z.B.:

"Die Wassertemperatur in der Luft liegt zwischen 35 und 40 Grad."

"Vom Deckenventilator auf das Laken gedrückt, erlebe ich den gewohnten Wechsel aus Traum, Erwachen, Wachtraum."

Habe ich gerne gelesen, noch zwei Anmerkungen:

Ich sehe mich im Wald auf einer Lichtung. Wenige Schritte vor mir steht ein Mann an einem Stativ und malt. Mir den Rücken zugewandt schaut er zu den mächtigen Bäumen, auf seine Leinwand und wieder auf die Waldsilhouette. Neugierig schleiche ich näher. Ein Zweig knackt unter mir und gleich noch einer. Ich halte die Luft an, hebe bereits entschuldigend die Schultern. Er lässt sich nicht stören. Ich trete heran. Verwirrt blicke ich von der Staffelei auf zu den schönen, gewaltigen Bäumen. Er malt eine Straßenszene, Häuser, Menschen in ihrem Lauf, einen Lieferwagen.
Ich würde mehr beim Satzbeginn variieren.

Der Ventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte.
Einen ähnlichen Satz hattest du zuvor schon.

Danke für den kreativen Text, da bin ich gespannt auf weiteres von dir!

Viele Grüße,
Rob

 
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Hallo @malabin ,

dein Text ist für mich selbst wie ein kleines Gemälde ...

Er lädt zum Nachdenken ein ...


Vielen Dank @Rob F,
das freut mich sehr.


malabin schrieb:


Der Ventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte.
Der 2. Ventilator war eigentlich bereits weg.

malabin schrieb:


Schultern. Er lässt sich nicht stören. Ich trete heran. Verwirrt blicke ich von der Staffelei auf zu den schönen, gewaltigen Bäumen. Er malt eine Straßenszene...

Erweitern ...
Ich würde mehr beim Satzbeginn variieren.

Der Er-Ich-Er-IchWechsel ist eigentlich so beabsichtigt ... aber mal sehen
vllt. >>> Er lässt sich nicht stören, als ich herantrete.


Danke für den kreativen Text, da bin ich gespannt auf weiteres von dir!

Gerne, ich muss aber gestehen so kreativ ist der nicht. Das habe ich alles genau
so erlebt damals. ;)
Es ist ein Kapitel aus meinem Reisebericht. Nun überlege ich, ob ich weitere reinstelle, nur wo? Kurzgeschichte passt nicht, im Grunde ist es eine Serie mit TAG?
Ich werde dem Tipp von @josefelipe folgen und es beim Kaffekranz>Reise-Thread testen. Ich hoffe wir lesen uns dort.

 
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Als verhinderter „bildender“ Künstler muss einen ja der Titel neugierig machen,

liebe Malabin,

und ich werd durch die poetische Szene nicht enttäuscht, selbst wenn gelegentlich die „literarische“ Übertreibung ein wenig arg wird – wie hier

Der Ventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte

einem Ventilator mit (zumindest) oberen Extremitäten (und, weil er ja offensichtlich „läuft“, mutmaßlich auch Beinen …) erinnert ein wenig an den Kampf des Don Q. gegen Windmühlen. Das es anders geht, folgt zwo, drei Zeilen Später
Vom Deckenventilator auf das Laken gedrückt, erlebe ich den gewohnten Wechsel aus Traum, Erwachen, Wachtraum.

Ja, und hier
Anderes scheint unmöglich.
grab ich wieder meinen Realschullehrer aus, der behauptete doch glatt, nur die Sonne scheine, selbst der Mond leihe sich sein Licht von ihr. Darum teile „scheinen“ zumeist das Schicksal des “brauchen“ (Modalverb!), von dem gesagt wird, wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.
Und der gute Mann hat Recht.
„Scheinen“ ist hier keineswegs ein Hilfs-, oder Vollverb, sondern Modalverb (wie können, mögen, müssen, sollen usw.) und ruft geradezu nach dem Infintitv von scheinen. Der Duden umgeht das Problem zumeist, indem er scheinen mit dem Präfix "er..." zum Vollverb adelt.

Es ist die Hausfront, das Bild, das er im Wald gemalt hatte. Auch die Straße ist unverkennbar dieselbe. Selbst der Eselskarren ist da.
Warum der gelegentliche Gezeitenwechsel, wenn ein „hat“ genügte?

Er lässt sich wie gewohnt von nichts und niemandem ablenken. Als ich neben ihn treteKOMMA vereinen wir uns zu einem Bollwerk mit unsichtbarem Bannkreis.
(Komma, weil die vergleichende Konjunktion einen vollständigen Satz einleitet [gilt also gleichermaßen für ein „wie“]) und unbestimmte Pronomen wie je- oder niemand kannstu auch ohne Endung verwenden, etwas „von nichts und niemand“. Erspart einem gelegentlich das Nachdenken über Dativ oder Akkusativ ...

Ja, der wichtigste Satz für mich (und wahrscheinlich auch dich)

Menschen ziehen vorbei. Keiner hält ein, sein Bild zu betrachten.
Genau, so isset!, jeder auf der Flucht, er könne was verpassen ...

Gern gelesen vom

Friedel

 
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@Friedrichard

Als verhinderter „bildender“ Künstler muss einen ja der Titel neugierig machen,


liebe Malabin,

lieber Malabin
Frau oh Frau, du lockst ja Sachen aus einem raus.;)


und ich werd durch die poetische Szene nicht enttäuscht, selbst wenn gelegentlich die „literarische“ Übertreibung ein wenig arg wird – wie hier


Der Ventilator presst mich mit feuchtwarmen Händen in die Matte

Da wollte in die kurze Geschichte (zu?) viel reinpressen u.a. die hohe Luftfeuchtigkeit.


Ja, und hier

Anderes scheint unmöglich.
grab ich wieder meinen Realschullehrer aus ...

Richtig so, da erscheint mir gerade ein Licht


Es ist die Hausfront, das Bild, das er im Wald gemalt hatte. Auch die Straße ist unverkennbar dieselbe. Selbst der Eselskarren ist da.
Warum der gelegentliche Gezeitenwechsel, wenn ein „hat“ genügte?

Geändert, dabei gleich das Auch entsorgt.

Danke Friedel, das sind gute Tipps für mich und man findet daneben stets selbst noch etwas. :Pfeif:

Ich habe die nächste Geschichte aus der Reihe beim Kaffekranz > Reise-Thread reingestellt, bin da aber wohl eher falsch.

Gruß @malabin

 
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liebe Malabin,
konterstu mit
lieber Malabin
Frau oh Frau, du lockst ja Sachen aus einem raus
zu Recht, denn wie schnell ist man und mannin velwechsert.

("Frau" ist tatsächlich vom mhd. Herrn, der noch im Frondienst und Fronleichnam erhalten ist, "fro(n)" Herr und "frouwe" (im Gegensatz zum Weib) "Herrin".

Das musste mal gesagt sein, von Dear zu mir und umgekehrt.

Tschüss und schönes Wochenende wünscht der

Friedel
ausm Pott!

 
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Hallo Malabin!

Dein kurzer, abstrakter Text war rasch gelesen. Er wirkt auf mich stellenweise wortverspielt, leider konnte er mich inhaltlich nicht begeistern.
Zu Kathmandu ganz allgemein: Heißester Monat ist der Mai mit Tagestemperaturen von rund 30 Grad C. Die Nächte sind das ganze Jahr hindurch angenehm, großteils unter 20 Grad C. Niemand wälzt sich dort in feuchtheißen Kissen unter sirrenden Ventilatoren bei gefühlt 35 Grad "Wassertemperatur in der Luft" herum. Da Kathmandu als Setting in deinem Text keine tragende Rolle spielt, der Deckenventilator aber schon, würde ich aus Kathmandu Bangkok oder Bombay machen.

MfG, Manuela :)

 
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Zu Kathmandu ganz allgemein: Heißester Monat ist der Mai mit Tagestemperaturen von rund 30 Grad C. Die Nächte sind das ganze Jahr hindurch angenehm, großteils unter 20 Grad C. Niemand wälzt sich dort in feuchtheißen Kissen unter sirrenden Ventilatoren ...

Wirklicht nicht? Mir hat es in der Monsunzeit völlig ausgereicht.

Hallo @Manuela K.

Stimmt alles, KTM liegt auf über 1000m und ich hätte mir auch andere Orte aussuchen können, von der Temperatur lässt sich immer etwas drauflegen.
In diesem Fall kann ich die Story jedoch nicht anders verorten.
Denn ich habe es genau dort so erlebt/geträumt.

Vielleicht kann dich ein weiteres Kapitel erwärmen.
Zur Not gibt es wieder Ventilatoren.

Gruß @malabin

 

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