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Du willst es doch auch!

Seniors
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08.01.2002
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Du willst es doch auch!

„Komm schon, zieh endlich deinen BH aus.“ Seine Stimme hatte einen rauen Klang angenommen. Ihr war als müsse sie tausend Hände abwehren. Eine Hand war unter ihr T-Shirt geschlüpft und hatte ihre Brust gepackt und wollüstig gedrückt. Es schmerzte.
„Ich bin so scharf auf dich!“ Eine andere Hand wühlte sich in den BH und entwand ihm ihre andere Brust. Er beugte seinen Kopf herunter und küsste sie. Grunzte zustimmend. „Magst du es so?“ Er hatte ihre Brustwarze mit seinen Lippen umschlossen und saugte schmatzend an ihr.
„Nein, bitte …“ Überrascht blickte er hoch und sie rückte rasch seitlich weg, zog das T-Shirt herunter, wurde aber sofort von fleischigen Händen auf ihre alte Position auf der Bettkante zurückgedreht.
Sein Oberschenkel brach durch ihre geschlossenen Schenkel durch als wolle er seine Beute sichern.
Sie fühlte sich in die Zange genommen, denn mit einer Hand hatte er ihren Hintern gepackt und sie ein Stück auf seinen Oberschenkel geschoben.
„Komm. Du bist doch auch erregt. Du willst es doch auch.“ Verzückt schaute er sie an.
Er sieht mich gar nicht, dachte sie und ihr Unbehagen wuchs.

Eine Hand wühlte sich in ihren Slip, Finger tasteten gierig ungelenk nach ihrer Spalte. Sie spürte schmerzhaft wie die trockenen Fingerkuppen ihre Haut zerrieben.
„Du machst mich ganz wild, du geiles Luder“, sagte er heiser als hätte seine Erregung ihm die Kehle verstopft.
Mit beiden Händen hatte sie sein kräftiges Handgelenk ergriffen, drückte es weg.
„Bitte, ich möchte das nicht.“ Aber seine Hand ließ sich nicht herausziehen.
„Du bist süss, wenn du dich wehrst.“ Er drückte ihr unsanft mit spröden Lippen einen Kuss auf als sei damit geklärt, dass er es gut mit ihr meine.

Sein Zeigefinger hatte rasch den Weg gefunden, bohrte sich tief in sie hinein. Seine Hand griff besitzergreifend ihren Hintern, schob ihn weiter zu ihm heran.
„Wie geil heiß du da bist. Ich möchte dich auf der Stelle ficken.“
Er hatte nun zwei Finger in sie reingeschoben und sie dabei lüstern angeschaut.
„Das soll nur eine kleine Kostprobe für dich sein, tatsächlich hätte ich dir mehr anzubieten, als nur meine beiden Finger.“
„ Bitte hör auf damit.“
Sie hatte beide Handflächen gegen seine Brust gedrückt. Wollte ihn wegstoßen.
„Was?“ lachte er kurz, richtete sich auf und fiel, sie unter sich begrabend, quer auf das Bett.
Ein Schmerzstich durchzog sie. Wie kleine Messer hatten sich seine Fingernägel in ihre Scheide geschnitten als er sich auf sie fallen ließ.
„Hey, was ist mit dir los?“
Ungehalten blickte er auf sie nieder.
„Ich bin total scharf auf dich und du zickst jetzt rum? Was soll das?“
„Mir geht das zu schnell, ich…, ich wollte noch gar nicht, ich dachte…“
„Zu schnell? Wir treffen uns jetzt seit einem Vierteljahr. Du willigst endlich ein, zu mir nach Hause zu kommen und nun geht dir alles zu schnell? Ich glaube, ich spinne.“
„Ich dachte, bei unserem ersten Mal lassen wir uns mehr Zeit. Gehen liebevoller miteinander um.“
„Wenn du keinen Bock hast, lassen wir’s. Aber diskutieren will ich jetzt nicht.“
Unwirsch hatte er sich erhoben und an die Bettkante gesetzt.

Was ist bloß schief gelaufen, überlegte sie fieberhaft. Was mache ich jetzt?
Er ist verärgert, weil ich ihn gebremst habe. Ich mag ihn ja, sehr sogar, aber so, wie er über mich hergefallen ist, …?
„Weißt du was?“, unterbrach er ihre Gedanken, „das Beste ist, du gehst. Denn wenn du nicht willst, brauchen wir hier auch nicht weiter rumhocken.“
Dann stand er auf und ging wortlos aus dem Raum.

Es hatte alles so glückverheißend angefangen.
Endlich hatte sie jemanden, mit dem sie intensive intelligente Gespräche über alles Mögliche führen konnte. Jemand, der sich für ihre Welt interessierte, aufmerksam zuhörte und ein kluger Gesprächspartner war.
Sie hatte in den letzten Wochen viel mit ihm gelacht. Und sie hatte sich verliebt. Mehr noch. Das erste Mal seit einigen Jahren ihres Singledaseins hatte sich in ihrem Kopf die Idee gemeldet, dass dies vielleicht der richtige Mann sein könnte. Einer, mit dem man den Alltag teilen mag.
Als sie sich das erste Mal küssten, durchströmte sie ein nie zuvor gekanntes Glücksgefühl der innigen Verbundenheit. Er war der Richtige.

Sie hatte sich erhoben und war ihm ins Wohnzimmer gefolgt.
Voller Anspannung, wie er reagieren würde. Ohne zu ihr aufzublicken, griff er nach der Fernbedienung, schaltete den Fernseher an und zappte durch die Programme.
Das wechselnde Sendergebrabbel fraß sich wie Salzsäure in ihre Zuneigung. Mit jeder weiteren Sekunde wurde er ihr fremder.
Ihre Unschlüssigkeit hatte sich in zwei Tonnen Blei verwandelt, in dem ihre Füße eingegossen waren. Unfähig, sich zu rühren, stand sie an der Türschwelle und wünschte sich, der Boden würde sich auftun und sie schützend darin versinken lassen.

Irgendetwas musste sie jetzt tun, etwas das die Situation rettete. Dieser Gedanke hämmerte in ihrem Kopf. Aber was? Eigentlich kannte sie ihn ja kaum. Seine Unnahbarkeit, die erlebte sie zum ersten Mal. Er tat so als gäbe es sie nicht mehr.

Noch vor wenigen Augenblicken waren sie im innigen Kuss verschmolzen. Sie hatte sich geliebt und aufgehoben gefühlt. Er hatte sie in das Schlafzimmer geführt und nicht aufgehört, sie mit zarten Küssen zu bedecken. Hatte sie liebevoll an sich gezogen, gestreichelt und Raum und Zeit waren unendlich geworden.
Wäre es so behutsam weiter gegangen, sie hätte sich ihm nicht entzogen.

Aber dann hatte eine teuflische Macht einen Pfeil abgeschossen. Hatte ihn in einen Besessenen verwandelt. Seine Zunge drängte tief in ihren Mund, duldete keinen Widerstand. Er presste sie an sich, drückte ihr den Atem weg, gierte mit fahrigen Händen an ihr Gesäß, ihren Busen, zwischen ihre Beine und versuchte hektisch alles zugleich zu ergreifen. Wie ein wilder verhungernder Hund, der sich knurrend auf einen Knochen stürzt.

„Du bist ja immer noch da.“ Eisig schnitt seine Stimme in ihre Gedanken.
„Soll ich wirklich so einfach gehen? Ich meine, wollen wir nicht miteinander reden?“, fragte sie zaghaft und versuchte seinen Blick zu treffen.
„Da gibt es nichts zu bereden.“
„Ich würde dir gerne erklären, was…“
„Da gibt es erst recht nichts zu erklären.“
Er war aufgestanden und an ihr vorbei in den Flur gegangen. Dann hatte er ihren Mantel vom Haken gezogen und hielt ihn ihr hin.
Zögernd, als könne sie nur vorsichtige kleine Schritte gehen, ging sie auf ihn zu und ergriff dann den Mantel.
„Tschüss!“, sagte er und ging zurück ins Wohnzimmer.

 
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Guten Abend, lakita!

Indem Du die Leser über Persönlichkeit, Hintergründe, Motive und aktuelle Lebensumstände Deiner Helden im Unklaren lässt, schießt Du quasi eine Momentaufnahme. Die Leser können, von ihren jeweiligen Lebenserfahrungen ausgehend, herrlich diskutieren.

Hätte sich der Mann während des Vierteljahres mal unauffällig erkundigt, wann sie menstruiert, könnte er besser ihre aktuelle Hormonlage einschätzen.
Oder wolltest Du uns einen Triebtäter vorstellen?

Eigentlich wollen Männer doch mit ihren Fingern prüfen, ob Frau schon feucht ist und die Finger eher nicht als Dildo benutzen?

Es scheint sich bei Deinem Prot. um einen jener Intellektuellen zu handeln, die mit wachsender Begeisterung über theoretische Dinge von Gott und der Welt sprechen und praktische Sachen oder Gefühle nicht reflektieren.

Was die Frau anbelangt: Wer weiß, warum sie ihn falsch einschätzt. Wovon mögen die beiden nur immer gesprochen haben?

Von großer Liebe war keine Rede in der Kg, nur von eventueller Alltagstauglichkeit.
Wenn sie sich von ihm ins Schlafzimmer führen lässt, darf er schon mehr erwarten, ihr Nein kommt bisschen sehr spät.

Was sagt uns das? Es reicht nicht, dass es anleitende Taschenbücher gibt wie „Der perfekte Liebhaber“ und „Die perfekte Liebhaberin“. Nein, es muss auch Taschenbücher wie „Wie fangen wirs an“ geben. ;) ;)

Ich finde es rührend, dass Du Dich der Thematik annimmst, lakita, aber Deine Satiren und Antworten dazu gefallen mir, literarisch gesehen, wesentlich besser.

Gute Nacht
Gingiko

 

;) Der entscheidende Fehler des Protagonisten war, sich nicht vorher sorgsam seine Fingernägel geschnitten zu haben.

Gruß
Kathso

 

Liebe bernadette,

ich kann deine Kritik in jedem Punkt gut nachvollziehen und verstehen. Die Geschichte, dies hab ich schon an anderer Stelle deutlich gesagt, muss dringend überarbeitet werden.
Vielleicht sogar gelöscht, aber das empfinde ich stets all denjenigen, die sich mit einer Geschichte intensiv auseinander gesetzt haben, als unfair. Leser können ja auch aus meinen Fehlern lernen. Also bleibt sie stehen als ein weiterer Beweis für meine Unfertigkeit. :) Und ich hoffe, dass die Bearbeitung dann zu aller Zufriedenheit ausfällt.

Ich habe mir leider nicht nur ungenügend Zeit für die Geschichte genommen, sondern bin obendrein jetzt auch noch in großer Zeitnot, so dass ich mich nicht an die Bearbeitung heranwagen kann. *seufz*

Herzlichen Dank für dein ausführliches Feedback und auch die Korrekturliste, die es mal wieder in sich hat. :shy:

Hallo stiffchainey,

deine weitere Bemerkung zu dieser Geschichte wirkt auf mich so, als seist du etwas verärgert über die Entwicklung und klagst mich als Urheberin dieses Übels an. Dagegen kann ich im Moment nichts sagen, deine Kritikpunkte sind ja von mir bereits als richtig und für mich nachvollziehbar erklärt worden und ich habe mitgeteilt, dass ich die Geschichte umarbeiten werde.
Mehr kann ich leider im Moment nicht (für dich) tun, um deinen Unmut zu glätten. Sorry.

Hallo Mücke,

dir sag ich auch herzlichen Dank fürs Lesen, Kritisieren und Feedbackgeben. An anderer Stelle hatte ich erwähnt, dass ich den Prota zum Unerfahrenen machen möchte, der sich seine sog. Erfahrungen nur über das Anschauen von Pornofilmen zusammensucht und deswegen auch solch katastrophalen Sätze sagt. Ich hoffe, dass in der Überarbeitung das deutlicher herauskommt.

Hallo Gingiko,

das macht mich verlegen, dass du diese Geschichte mit einigen meiner anderen vergleichst, weil ich nicht nur, was die qualitativen Merkmale anbelangt Recht geben muss, sondern mich auch berührt, dass jemand, der hier auf kg neu ist, sich meiner alten Geschichten annimmt.
Die Geschichte wird überarbeitet und ich hoffe, ich werde dann dem Thema gerecht. Ich hab mir allerdings reichlich vorgenommen, was mir erst durch all eure Kommentare klar wird. Dir sag ich ein herzliches Dankeschön, denn ich lese aus deinem Feedback auch sowas wie Ermunterung heraus. :)

Hallo Kathso,

die Geschichte wird überarbeitet und der fragliche Satz, auf den du anspielst, wird dann rausfliegen, allein schon, damit er nicht zu solchen Bemerkungen Ursache liefert.


Liebe Grüße

lakita

 

Auf der Welt gibt es alles, also gibt es auch reale Geschichten, die so ablaufen wie diese.

Die beiden Personen sind wie sie halt sind:

Sie spielt eine, die im letzten Moment Skrupel bekommt, nachdem sie ihn nicht nur in seiner Wohnung besucht, sondern mit ihm ins Schlafzimmer gegangen und sich auf dem Bett hat abknutschen lassen. Sicher ist das naiv, aber bei Frauen muß ein Mann mit allem rechnen, denn, wir wissen es alle, Frauen wissen nicht wirklich, was sie wollen, es gibt aber sicher Ausnahmen. :D

Und er wäre sicher gerne ein Macho gewesen, ist aber nur ein Weichei, das Ergebnis jahrelanger Einflüsterung seitens der wohlmeinenden Frauen, die allen, die es hören wollen, erklären, die Frauen wollen auf die sanfte Tour genommen werden, in Amerika, habe ich gehört, sind sie inzwischen schon so weit, daß der Mann fragen muß, ob er sie küssen darf, andernfalls könnte sie ihn, wenn sie wollte, wegen sexuellen Belästigung anzeigen!

Daß er sie aus der Wohnung wirft, ist die gerechte Strafe für ihre Zickigkeit, echt, manche Frauen denken wohl, sie vergeben irgend etwas Wertvolles, wenn sie einen Mann an sich ranlassen. Dabei ist das seit Jahrtausenden nur ein Nehmen und Geben, ein von Hormonen und nicht vom Kopf her steuerbares Ereignis, nur diese Scheißmoral will das nicht wahrhaben, denn sie sagt, Mädchen, die Männer wollen nur das Eine, und wenn sie es bekommen haben, dann hauen sie ab. Das stimmt schon lange nicht mehr, okay, vielleicht noch irgendwo auf dem Land, aber in der Großstadt gilt gerade die Umkehrung: Wer glaubt, sich für den Richtigen aufsparen zu müssen, der hat verloren im Kampf um den besten Mann oder das beste Weib, denn die sind schon vergeben und haben Kinder, während die oder der eine sich immer noch fragt: Soll ich? Oder soll ich nicht?

Insofern ist diese Geschichte schon richtig in der Gesellschaft, aber sie hat vielleicht zu sehr die Tendenz, in irgendeinem Kirchenblatt für Furore zu sorgen. Ich könnte mir vorstellen, daß da sehr viele Briefe von Leserinnen aus Damenstiften kommen würden, so nach dem Motto: Genauso war’s bei mir auch, nur ich bin damals leider schwach geworden! Oder: Hätte ich damals mehr Mut gehabt, dann wäre ich nicht Jungfrau geblieben und hätte heute einen Mann und Kinder und müßte nicht zwischen diesen Weibern leben, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als von ihren verflossenen Liebhabern so toll zu erzählen, daß ich’s mir hinterher immer selbst machen muß, wie nun seit 60 Jahren schon! :D

Dion


Dieser Kritik schließe ich mich vollinhaltlich an!:thumbsup:

Viele Grüße vom gox

 

Hallo gox,

ich verweise auf meine Antwort, die ich Dion gegeben habe. :D

Ich freue mich, dass meine Geschichte Männerfreundschaften stiftet, schafft, herbeiführt oder wie sagt man, wenn zusammen findet, was zusammen gehört? :D

Liebe Grüße (auch an deinen Vordenker)
lakita

 

Liebe lakita!

Da haben sie drei Monate lang "intensive intelligente Gespräche über alles Mögliche" geführt, nur über sich selbst haben sie offenbar nicht gesprochen. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, daß dieses Erlebnis so ablaufen würde, wenn sie darüber geredet hätten, daß er noch Jungfrau ist oder daß sie vielleicht irgendwelche Erlebnisse hinter sich hat, die ihr Angst machen.

Aber daß er noch Jungfrau ist, hab ich erst aus Deinen Kommentaren, aus der Geschichte hab ich das nicht herausgelesen, auch wenn sein Verhalten recht seltsam ist, als wollte er eine einstudierte Nummer abspielen, die er aber gar nicht beherrscht. Das kann man natürlich auch so deuten, daß er völlig unerfahren ist und Angst hat, etwas falsch zu machen. - Darauf bin ich aber nicht gekommen, vielleicht weil mir die Annahme, er könnte noch Jungfrau sein und hätte das in den drei Monaten nie erwähnt, zu fern lag.

So sah ich zuerst den Fehler, nicht zu reden, vor allem bei ihr.

Wäre es so behutsam weiter gegangen, sie hätte sich ihm nicht entzogen.
Sie hätte ihn auch schon früher bremsen können und vielleicht sagen, was sie will, statt nur, was sie nicht will.
Vielleicht weiß sie auch gar nicht, was sie will; es fällt mir ohnehin schwer, zu glauben, daß sie besonders viel Erfahrung hat, sonst hätte sie seine Unerfahrenheit wohl bemerkt und angesprochen, statt ihn so ungeschickt herumwerken zu lassen ... ach so, sie redet ja nicht. :D

So oder so ist das Nichtreden das Problem der beiden, und wenn sie noch so lange über intelligente Themen gequatscht haben.

Nachdem Du die Geschichte überarbeiten willst, spare ich mir jetzt die Textanmerkungen - schreib mir, wenn Du soweit bist. :)

Liebe Grüße,
Susi :)

 

Hallo,
ich finde, wir sollten lakita jetzt in Ruhe die Passagen, die sie überdenken und ändern will, bearbeiten lassen.

Der Gedanke, dass der Mann noch Jungfrau sein soll, ist absurd.
Ein unerfahrener Mann geht weder verbal, noch in seinen „Aktionen“ so vor, wie dargestellt.

Gruß
kathso

 

Hallo Lakita,

vielleicht würde es dem Ganzen noch ein bischen mehr Betonung geben, wenn sie beim rausgehen feststellt, dass er in diesem viertel Jahr eine ganze Menge andere Frauen noch hatte :-) Dann wäre es auch logischer mit den Gesprächen und der Bettszene.

LG gdeki

 

Hallo liebe Susi,
liebe Kathso,
lieber gdeki,

ich danke euch, dass ihr die Geschichte nicht verloren gebt, obgleich sie mir höchst unrund geworden, also misslungen ist.
Mir schwebt eine andre Herangehensweise vor, ich werde sie also komplett umschreiben müssen.
Das braucht Zeit, zumal mir diese Geschichte im Moment nicht so wichtig ist.

Da ich schon wegen des Lerneffekts, den die anderen Leser erzielen können, wenn sie mal eine schön schlechtgeschriebene Geschichte vorfinden, meine misslungenen "Werke" nicht entfernen lasse, so auch hier, steht es natürlich jedermann frei, noch dazu die Meinung kund zu tun.

Daher lieben Dank euch dreien fürs Lesen und kommentieren.

Liebe Grüße
lakita

 
Zuletzt bearbeitet:

Hi Lakita,

ich finde diese Geschichte in erster Linie glaubwürdig. Sie ist auf jeden Fall aus dem Leben gegriffen, bewußt oder unbewußt. Ich kann mich absolut hineinversetzen in die Frau und in den Mann. Der Mann hat natürlich nach einem Vierteljahr das Gefühl, dass sie nur mit ihm spielt und höchstwahrscheinlich auch die Befürchtung dass er lediglich ein guter Freund bleiben wird, was irgendwo ein Vorurteil sein kann, aber eben dieses Vorurteil kann Menschen mobil machen - in dem Fall war es ja eine drastische Konsequenz, die der Mann gezogen, aber sie erscheint mir glaubwürdig. Ich habe den Eindruck, dass auch durchschimmert, dass der Mann sich auf den Plan gerufen sieht, etwas gröber zu werden, weil sie es doch eigentlich auf will, eben dieses Vorurteil animiert ihn zu solchen Taten, die im Grunde den ganzen Spannungsbogen der Geschichte ausmachen. Ich habe den Eindruck deine Geschichte handelt von Vorurteilen und von der Tatsache, dass wir in diesen Vorurteilen feststecken und nach diesen Vorurteilen handeln, sogar sehr grob handeln, unser ganzes Schicksal davon abhängen lassen.
Darüber hinaus, sehr einfach( einfach ist genial ) geachrieben und spannend.

Beste Grüsse
Arkadius

 

Hallo Arkadius,

ich danke dir ganz herzlich für deinen Kommentar zu dieser Geschichte und noch mehr zu deinem Lob.

Ja, genauso hatte ich es mir ansich inhaltlich gedacht als ich die Geschichte schrieb. Nur, so, wie sie da steht, wird es kaum von jemandem erkannt, geschweige denn, wenn es erkannt wird, akzeptiert.

Ich muss daher diese Geschichte noch in eine andere Verpackung setzen, sie wird dadurch dann länger, aber die eigentliche Sequenz, so wie sie jetzt da steht, also sie Szene im Schlafzimmer sozusagen bis zum Rauswurf der Frau wird so bleiben.

Ich bin froh, dass dein Feedback mir ein wenig den Rücken stärkt doch nicht auf weiter Flur völlig falsch verstanden worden zu sein. Das tut gut.
Es ändert aber nix an der Tatsache, dass die Geschichte verbessert werden muss, denn die Vorwürfe, die die anderen Kritiker mir gemacht haben, sind zum Teil berechtigt.

Lieben Gruß
lakita

 

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