Märchen Rätsel
Es war einmal ein kleines Mädchen, das war sehr sehr hübsch, sehr sehr klug, sehr sehr reich und sehr sehr glücklich. Doch eines Tages starb ihre sehr sehr liebe Mutter und ihr ebenfalls sehr sehr lieber Vater heiratete eine andere Frau, die dummerweise sehr sehr böse war. Diese böse böse Frau hasste das kleine, hübsche, kluge, reiche Mädchen und beschloss eine sehr sehr böse und fiese Hexe zu werden, um dem sehr sehr netten Mädchen das Leben ganz doll schwer zu machen. Als das sehr sehr nette Mädchen eines schönen Tages in einen sehr sehr dunklen Wald ging kam auf einmal ein sehr sehr schwarzer Wolf und fragte es, warum es so alleine durch den doch so sehr sehr dunklen Wald ginge.
„Willst du nicht lieber mit mir gehen, mein sehr sehr schönes, sehr sehr kleines, sehr sehr hübsches Mädchen?“, fragte er mit zuckersüßer, verstellter Stimme, doch da das Mädchen ja nicht nur sehr sehr hübsch, sonder auch sehr sehr klug war antwortete es sehr sehr weise: „Ey Alter, ich bin doch nicht blöd!“ und ging einfach weiter, immer tiefer in den sehr sehr dunklen Wald hinein. Doch es dauerte nicht lange bis das sehr sehr nette Mädchen einen Hasen traf, der frierend am Wegrand saß.
„Was ist mit dir, sehr sehr kleiner Hase?“, fragte das sehr sehr kleine Mädchen.
„Mir ist sehr sehr kalt, sieht man das nicht?“
„Aber du hast doch ein dickes, dickes Fell?“
„Ja und, des hilft mir auch nix.“, maulte der Hase sehr sehr unzufrieden, doch das Mädchen gab ihm seinen Mantel und der sehr sehr kleine Hase war sehr sehr glücklich. Das sehr sehr nette Mädchen ging weiter, denn es wollte den ganzen dunklen, dunklen Wald durchqueren um zu seiner sehr sehr alten Großmutter zu gehen, die hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen wohnte, die allesamt sehr sehr klein aber sehr sehr nett waren. Doch da stand auf einmal ein sehr sehr hässlicher Baum der rief „Schüttel mich, aber sehr sehr dolle, klar?“ und da das Mädchen ja sehr sehr nett war schüttelte es den Baum. Da guckte eine sehr sehr mittelmäßig aussehende Frau in den 50ern aus der Baumkrone und kippte einen sehr sehr großen Topf mit sehr sehr goldenen Sterntalern über dem sehr sehr kleinen Mädchen aus. Da das Mädchen ja so unglaublich sehr sehr klug war, sammelte es alle Taler ein, die leider sehr sehr schwer waren und sie konnte nur sehr sehr langsam weitergehen. Da sah das kleine kleine Mädchen ein Einhorn mit einem sehr sehr langen Horn am Wegrand stehen und es lud alle schweren schweren Taler auf das Einhorn, welches ihm sehr sehr willig folgte, denn es war strohdoof, wie alle Einhörner mit sehr sehr langen Hörnern. Die beiden gingen jetzt also sehr sehr zufrieden nebeneinander her, bis sie auf einmal auf ein Reh trafen, das sehr sehr laut rumjammerte. „Wäh, ich will kein Reh mehr sein.“
„Aber warum denn nicht?“, wollte das sehr sehr nette Mädchen wissen.
„Weil ich eigentlich ein sehr sehr reicher, sehr sehr attrakriver und sehr sehr intelligenter Prinz bin.“, sagte das Reh. „Bis vor kurzem war ich noch ein Frosch und eine sehr sehr blöde Prinzessin hat mich gefunden, aber die war super sauer weil ich nicht mit ihr ins Bett wollte und da hat ihre sehr sehr blöde Mutter mich in ein Reh verwandelt damit ihr sehr sehr gefährlicher Jägersmann mich töten kann.“
„Nein wie gemein.“, fand das sehr sehr nette Mädchen. „Kann man dir nicht helfen?“
„Doch sicher, ich brauche bloß ein sehr sehr grünes Lindenblatt auf der Schulter und natürlich einen vergifteten Apfel von einer anderen blöden blöden Hexe, dann geht das schon.“
„Oh, das ist gut.“, freute sich das Mädchen sehr sehr doll. „Meine Mutter ist nämlich eine blöde blöde Hexe und sie gibt mir immer sehr sehr vergiftete Äpfel für meine sehr sehr alte Großmutter mit, damit sie endlich ihr Geld erben kann. Und so ein sehr sehr grünes Lindenblatt finden wir bestimmt noch.“
Die drei gingen sehr sehr eilig weiter um ganz ganz schnell ein Lindenblatt zu finden und nach einiger Zeit kamen sie an ein sehr sehr großes Haus aus Lebkuchen in dessen Mitte ein sehr sehr großer Lindenbaum stand. Das Reh kratzte ganz ganz zaghaft an der Tür und eine sehr sehr schnarrende Stimme rief: „Wer stört mich denn jetzt schon wieder beim Surfen? Ich will endlich meine sehr sehr wohlverdiente Ruhe und es macht keine Spaß laufend verbrannt zu werden.“
Dann öffnete eine sehr sehr hässliche Hexe die Tür und keifte: „Was wollt ihr denn jetzt ihr blöden Blagen?“ Das sehr sehr nette Mädchen war total mega schockiert über die sehr sehr schlechte Ausdrucksweise der Hexe aber sie sagte trotzdem sehr sehr höflich: „Sehr sehr geehrte Frau Hexe, wir wollen bloß ein Lindenblatt von Ihrer sehr sehr schönen Linde. Wir wollen Sie gar nicht verbrennen, Nettes-Mädchen-Ehrenwort.“ Die sehr sehr hässliche Hexe gab sich damit zufrieden und sagte: „Dan holt euch halt eins, aber lasst mich in Ruhe.“ Dann ging sie zurück in ihr sehr sehr lecker duftendes Lebkuchenhaus und das Einhorn mit dem sehr sehr großen Horn holte ein sehr sehr grünes Lindenblatt woraufhin sich das Reh in einen sehr sehr schönen und klugen und attraktiven und reichen und intelligenten und schnuckeligen und höflichen Prinzen verwandelte der das sehr sehr nette Mädchen direkt vor den Traualtar schleppte und während der Trauung starb die böse böse Stiefmutter an den Hackattacken von sehr sehr aggressiven Tauben.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.