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Sanfte Brise

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09.12.2007
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Sanfte Brise

Was ist der Sinn des Lebens? Das fragte ich mich vor nicht allzu langer Zeit. Ich dachte Tage, Wochen darüber nach, bin jedoch nie zu einer eindeutigen Antwort gekommen. Ist schon komisch. Jeder Mensch steht einmal an einem Punkt, an dem er sich diese Frage stellt. Doch niemand hat bis jetzt eine Lösung gefunden. Dichter und Philosophen haben sich mit dieser Frage beschäftigt, doch die Antwort blieb aus. Das Fernsehen und die Presse nutzt diese Frage permanent in Form von Astrologie aus, doch alles bleibt verborgen.
Wie kann ich lächerlicher Mensch also so vermessen sein und eine Antwort verlangen? Ganz einfach, ich habe so eben meinen Job verloren, bin ein Spießer, bin nicht verheiratet und habe keine feste Freundin, lebe in einer Bruchbude in der Innenstadt und habe keine wirklichen Freunde. Deswegen betrinke ich mich jedes Mal hemmungslos nach Dienstschluss. Ein Whiskey nach dem Anderen läuft meine Kehle hinab. Es brennt so fürchterlich.
Weiß überhaupt irgendjemand wie viel ein Mensch ertragen kann? Weiß überhaupt jemand, wie es in einem aussieht, wenn er sagt, es hätte sich herausgestellt, dass man ungeeignet für einen Beruf sein oder wenn eine Frau zu seinem sagt, sie kaufe einem Schnaps, damit er aufhört zu reden? Das ist doch alles so unwirklich. Wo bin ich hier eigentlich? Ich weiß es nicht, das ist die Antwort auf beide Fragen. Ich kann nur Vermutungen anstellen und herausfinden, weswegen ich leben möchte.
Wer bin ich?, kommt sofort nach Was ist der Sinn des Lebens? Alle stellen sich mal diese weitere interessante Frage. Gibt es hier Antworten? Ja die gibt es! Es hat etwas mit Selbstbewusstsein zu tun, mit der Tatsache, ob man sich selbst vertraut oder an sich glaubt. Mittlerweile bin ich mir allerdings nicht so sicher, wer ich bin.
Vielleicht ist es meine Bestimmung jeden Abend allein zu sein, mir Letterman anzuschauen und dabei eine Tiefkühlpizza zu essen. Leiste ich so einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft? Andere Frage, leistet Desiree Nick einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft?
Ach es ist doch eine verzwickte Situation, in der ich mich befinde. Was rege ich mich denn auf. Im Grunde genommen kenn ich es gar nicht anders. Damit habe ich mich schon lange abgefunden. Ist es schlau so zu denken? Durchaus, denn das Leben ist kostbar, jedes Einzelne ist das. Suizid sollte die letzte Lösung sein. Doch...
Vielleicht hätte ich nicht auf das Hochhaus steigen sollen, vielleicht hätte ich nicht vor zwei Sekunden springen sollen...

 

Hallo Piitii!

Diese Geschichte versucht tiefsinnig zu sein und erreicht genau das Gegenteil. Dein Prot. ist so einer wie in den tausenden anderen Selbstmordgeschichten, selbstmitleidig, sinniert über den Sinn des Lebens, einfach jämmerlich. Das kratzt alles nur an der Oberfläche, hat mir leider gar nicht gefallen. Mit diesem Thema kann man hier glaub ich nur die wenigsten begeistern.

Liebe Grüße,
apfelstrudel

 

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