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Vater

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26.08.2002
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Vater

In Überarbeitung, 2.26

 

Hallo FlicFlac!

Vom Erzählerischen finde ich Deine Geschichte ganz gut, allerdings finde ich das Ende doch etwas sehr seltsam. Irgendwie läßt Du da in meinen Augen ein bisschen zu viel offen.
Zum Beispiel: Bildet sich der Protaginst alles nur ein? Agiert der Vater alleine oder sind die restlichen Familienmitglieder seine Komplizen? Wenn sich der Protagonist das nicht einbildet, warum macht der Vater das? Und warum schauen sie nur komisch, als er weggeht? :susp:

Irgendwie ergibt die Geschichte so keinen Sinn in meinen Augen, aber vielleicht ist das ja beabsichtigt, da Du ja unter Experimente postest? :)

Liebe Grüße,
Susi

 

Danke Susi!

Ich frage dich: Was wäre eine vergleichbare Situation, und was passiert häufig?

Viele Grüße,
Flic

 

Hallo FlicFlac!

Was wäre eine vergleichbare Situation, und was passiert häufig?
Ich finde in Deiner Geschichte keinen Hinweis, um was es tatsächlich geht. Vorstellen kann ich mir so manches...
Offensichtlich ist, daß sich der Junge vor seinem Vater immens fürchtet. Aber ob das nun so ist, weil er ihn für gewöhnlich schlägt, sexuell mißhandelt, oder "nur" seine Seele durch Mißachtung oder Demütigung tötet, geht, jedenfalls für mich, nicht daraus hervor.
Weiters offensichtlich ist, daß er mit seinem Kummer nirgends hin kann, daß der Rest der Familie nicht ernst nimmt, was er sagt.

Ich vermute, daß es auch etwas zu bedeuten hat, daß er zwar mit Sicherheit weiß, daß die Mutter an einer Decke stickt, er aber nicht sicher weiß, ob die Schwestern fernsehen - wo man doch den Fernseher hören könnte, das Sticken aber nicht.

Also, ich wünsch Dir jetzt erst mal noch weitere Kritiken, dann wirst Du ja sehen, ob nur ich es nicht verstehe, oder ob Du noch Hinweise einbauen solltest. :)

Liebe Grüße,
Susi

 

Hallo.

Eben wegen weiterer Kritiken möchte eigentlich nicht so viel dazu sagen.

"Ich finde in Deiner Geschichte keinen Hinweis, um was es tatsächlich geht. Vorstellen kann ich mir so manches...
Offensichtlich ist, daß sich der Junge vor seinem Vater immens fürchtet. Aber ob das nun so ist, weil er ihn für gewöhnlich schlägt, sexuell mißhandelt, oder "nur" seine Seele durch Mißachtung oder Demütigung tötet, geht, jedenfalls für mich, nicht daraus hervor.
Weiters offensichtlich ist, daß er mit seinem Kummer nirgends hin kann, daß der Rest der Familie nicht ernst nimmt, was er sagt.
" schreibst du. Nun, wie kommst du darauf? Wo es doch keine Hinweise gibt? :-)))

Flic

 

Verschoben von "Experimente" nach "Seltsam".

 

Hallo FlicFlac,

Es mag zynisch klingen, aber ich habe mich amüsiert bei dieser Geschichte.
Ich hatte nicht den Eindruck, dass es dir so sehr um die Angst des Jungen ging, die er vor seinem Vater hat.
Dazu ist der Schreibstil zu musikalisch. Wenn man die Geschichte im Rhythmus laut liest, wirken die kurzen naiven Sätze und Werwolfangstfantasien eher komisch, vor allem an den Stellen der wörtlichen Rede.
Angst wird darin nur als Groteske spürbar.

Aber vielleicht habe ich dich auch völlig missverstanden.

Lieben Gruß, sim

 

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