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Burgverteidigung

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Burgverteidigung

Donner dröhnte beim Einschlag der Steinbrocken. Ein Großteil brennender Geschosse zerschmetterte an der äußeren Ringmauer. Andere verwüsteten dahinterliegende Gebäude. Die Katapulte wurden bereits seit Wochen gelagert, ehe sie die Festung einzureißen drohten. Jetzt zermalmten steinerne Geschosse Dorfbewohner und Soldaten. Brennende Fackeln und Pfeile erhellten die Nacht und sorgten für schwere, rußige Luft. Der mit Stroh ausgelegte Stall stand in Flammen und Menschen rannten panisch umher, um Wasser aus dem Brunnen zu holen.

Er stand auf dem westlichen Wachturm und verschanzte sich hinter einer der Zinnen. Als er die Lage erspähte, zischte ein Pfeil an ihm vorbei und schnitt sein bärtiges Gesicht. Holdemir wäre in die Tiefe gestürzt, hätte Thorades ihn nicht aufgefangen. Dankbar, mit aufgerissenen Augen, packte er Thorades an den Schultern, schüttelte ihn und stammelte:
„Thorades, alter Freund. Ich verdanke dir mein Leben!“
Thorades lächelte, legte Holdemir seine Hand auf dessen Schulter und nickte mit seinem Kopf.
„Diese dreckigen Hunde werden nicht eher ruhen, ehe sie in der Hölle schmoren“, sprach er.
„Ja, du hast recht. Lass uns diese Schweine auf die Schlachtbank schicken!“

Das Schwingen der Pfeilbogen surrte von beiden Seiten. Die Barbaren grölten fremdartige Kampflieder und schienen Stunde um Stunde entschlossener zu werden. Von den Türmen sahen sie die Scharen, die sich wie wilde Tiere gegenseitig anstachelten und der Klang ihrer Waffen, die sie gegen ihre Schilde schlugen, erscholl im ganzen Tal. Dieses Bild jener gottlosen Wilden ließ Holdemirs Haupt senken. Wusste er doch, dass die Soldaten seiner Burg diesen Kreaturen nicht standhalten werden. Holdemir und sein Begleiter blickten über den Wall hinüber zum südlichen Turm. Die dortigen Truppen brauchten Unterstützung. Holdemir ergriff sein Kreuz, das an einer Kette um seinen Hals hing, küsste es und steckte es wieder unter seine Rüstung. Mit seinen Lippen formte er einen kurzen Gebetsspruch, dann eilten sie zu ihren Soldaten.

„Bist du sicher, dass Voldariel noch kommt?“, rief ihm Thorades im Rennen zu.
„Natürlich. Ich vertraue ihm“, antwortete Holdemir.
„In Gottes Namen, hoffentlich behältst du recht!“

Einer Gruppe der Wilden gelang es, einen hölzernen Turm auf Rädern bis an die steinerne Mauer zu bewegen. Von dort aus versuchten sich die Ungläubigen, einen Weg in die Burg zu verschaffen. Die Katapulte zielten mittlerweile nur noch auf die westliche Seite der Burg, wobei vereinzelte Brocken ihre Richtung verfehlten, große Löcher in die Erde schlugen und eigene Krieger darunter vergruben. Innerhalb der Burg herrschte Panik. Angsterfüllte Schreie der wild umherirrenden Dorfbewohner rissen blutige Wunden in Holdemirs Herz. Mütter, die nach ihren Kindern schrien, wildgewordene Pferde die herumirrten und züngelnde Flammen, die sich von den trockenen Hütten nährten.

Während die Barbarengruppen dem Holzturm entgegenrannten, schossen Bogenschützen von den Mauern Pfeilsalven auf die Angreifer. Ein Pfeil traf einen großen, glatzköpfigen Hünen zwischen den Augen und bohrte sich seinen Weg durch dessen Kopf. Jeder Tod der eigenen Krieger spornte die Feinde jedoch nur mehr an. Als die ersten Angreifer oben angelangten und auf die Oberfläche der Mauer trafen, wurden sie von Pfeilen aus Nahdistanz durchsiebt. Aber schon bald waren sie in der Überzahl und so klirrten Langschwerter gegen hölzerne Schilde und stumpfe Äxte prallten auf verziertes Stahl. Kampfgebrüll und Todesschreie übertönten jedes andere Geräusch. Die gehisste Flagge, das Wahrzeichen des Landes, das den Turm schmückte, wurde niedergerissen.

Ein Katapultstein traf die Mitte des westlichen Turmes. Steine zerbarsten und schlugen etliche Soldaten und Dorfbewohner nieder. Ein Bild des Entsetzens offenbarte sich. Eine Mutter musste mit ansehen, wie ihr Kind vor ihren Augen begraben wurde. Bogenschützen stürzten schreiend in die Tiefe.

„Holdemir! Ich gehe zum Westturm und helfe unseren Leuten. Meine Hilfe wird dort benötigt“, schrie Thorades, nachdem er einen der Barbaren mit seinem Schwert enthauptete.
„Gehe hinüber und halte die Barriere! Ich verlasse mich auf dich!“

Thorades rannte über die Mauer zum westlichen Turm, während Holdemir weiterhin den heranströmenden Angreifern trotze und einen um den anderen niederstreckte. Von unten erschollen laute Schreie und Rufe, die einen gewissen Rhythmus erkennen ließen. Die Wilden formierten sich und stürmten gezielt in zwei heraneilenden Strömen auf die Burg. Sie rannten sowohl auf den eingeschlagenen Westturm, als auch auf den hölzernen Angriffsturm zu. Von innen preschten weitere Soldaten auf die Mauer, um Holdemirs Standpunkt zu halten. Doch es stand schlecht um Zahlenverhältnis. Die Barbaren waren eindeutig in Überzahl und im Blutrausch. Manche der eigenen Bogenschützen sprangen vor Angst einer Konfrontation von der Mauer, andere schrien aus Verzweiflung und fuchtelten mit ihren Waffen wild um sich.

Holdemir war ein erfahrener Krieger und seit Jahren ungeschlagen im Zweikampf, doch er wurde müde. In früheren Zeiten hätte er diese Angreifer lange beschäftigt, doch der Zahn der Zeit nagte an ihm. In einem Moment, in dem er verschnaufen musste und zum Westturm blickte, gelang es einem kleinen, drahtigem Krieger ihm ein Kurzschwert in die Rippen zu stoßen. In jenem Moment wurde der Angreifer von zwei Speeren Holdemirs Soldaten durchbohrt und von der Mauer getreten. Holdemir sank auf die Knie. Blut glitt durch seine Hände.

„Holdemir! Holdemir ist verwundet! Er muss zu einem Arzt!“, brüllte der hochgewachsene Soldat neben ihm. „Er benötigt sofort ärztliche Versorgung. Wir müssen ihn ins Lazarett bringen!“
Zwei kräftige Krieger in edlen Rüstungen legten Holdemirs Arme um ihre Schultern und stützten ihn in Richtung der Treppen. Die Schlacht tobte währenddessen weiter an beiden Fronten.

Thorades war mit dem Spalten von Köpfen beschäftigt, als er die Lage Holdemirs gewahrte. Atemlos verließ er seinen Posten und eilte zu seinem Freund. In jenem Moment brachen die Angreifer über die Trümmer des Westturmes und metzelten die Verteidiger nieder. Sie machten kurzen Prozess und schlachteten alles ab, was ihren Weg kreuzte. Einem alter, humpelnder Mann, der sich in Sicherheit bringen wollte, wurden im Laufen die Kniekehlen durchgeschnitten. Anschließend fiel er zu Boden, kurz bevor sein Rücken mit einer Axt zerhackt wurde.

Die Schlacht erschien nahezu besiegelt, als ein Wachmann plötzlich vom Südturm eine Horde Reiter sah. Die berittene Armee hisste große, weiße Flaggen mit zwei gelben Drachen als Abzeichen.
„Die Truppen Voldariels sind gekommen! Es gibt noch Hoffnung!“, rief der Turmposten.

Als Holdemir das hörte, riss er sich von seinen zwei Begleitern los, schnappte sich einen Speer seines linken Begleiters, spurtete auf die Treppen zu und rannte nach oben, noch ehe ihn jemand abzufangen vermochte. Daraufhin schrie er aus Leibeskräften und schwang den Speer wie ein Berserker um sich. Er tötete fünf Barbaren, nahm die am Boden liegende Flagge und hisste sie hoch, nachdem er sie an seinem Speer befestigt hatte.
„Voldariel ist gekommen! Wir werden siegen! Lasst uns diese Schweine vernichten! Nieder mit diesen kulturlosen Wilden!“, brüllte er mit geschwollenen Halsschlagadern. Beim Blick über auf die brennende Stadt war er von Trauer und Stolz gleichermaßen erfüllt. Er wischte sich seine Tränen aus dem Gesicht und lächelte Thorades zu, der herangeeilt kam. Kurz darauf stützte er sich ab und hielt sich seine Wunde mit beiden Armen. Die übrigen Soldaten fassten neuen Mut, riefen laute Schlachtrufe und mobilisierten die restlichen Kraftreserven.

Die Reiter, deren Markenzeichen die rötlich schimmernden Rüstungen waren, sprengten auf den Südturm zu und durchbrachen die feindliche Front. Von hoch oben auf ihren Rössern stießen sie ihre Speere herab und spießten die Barbaren auf. Andere zückten ihre Langschwerter und rissen eine breite Schneise in die Reihen der Wilden. Sie schnitten Köpfe und Arme ab. Sie tränkten das Schlachtfeld mit rotem Blut und zeigten keine Gnade. Die Reiter teilten sich und eilten den Soldaten am Westtor zur Hilfe. Dort massakrierten sie ihre Widersacher und bedeckten den Boden mit abgetrennten Körperteilen.

„Thorades, mein Freund. Du bist ab jetzt für dieses Stück Land verantwortlich. Berichte dem König von diesem Ereignis und kümmere dich gut um unser Volk. Wir sehen uns im nächsten Leben“, hauchte Holdemir seinem Freund zu, ehe er zu Boden sank und seinen letzten Atemzug von sich gab.
 
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02.06.2018
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Sehr anschaulich beschrieben. Man hört förmlich die Einschläge der Katapultgeschosse und das Pfeifen der Pfeile.

Hier hätte ich
2 Speeren
die Zahl als Wort geschrieben.
 
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Obgleich Thorades mit dem Spalten von Köpfen beschäftigt war, vernahm er die dringliche Lage, die sich um Holdemir ereignete.

Oft ist es ein Fluch, dass "Historik" mich nahezu zwanghaft in einen Text hineinzieht und ich wünschte -

Federkrieger,
herzlich willkommen hierorts - begegnen wir uns doch das erste Mal -

Du hättest das Genre nicht gewählt, denn selbst die gewählten Namen haben wenig historisches an sich und das geschilderte Geschehen offenbart sich als das, was ein Junge sich unterm finsteren Mittelalter vorstellt, wäre also besser als eine Verschwisterung von Fanrasy und Horror anzusehn.

Dem Mangel an Historik gesellen sich sprachliche Schwächen zu, so besteht der erste Satz
Donner dröhnte beim Einschlag der Steinbrocken
aus drei Substantiven, einem Verb, einer Präposition (bei) + Artikel (dem) und einem Artikel, ein Sprachmuster, das man weniger in der schönen als der bürokratischen Literatur erwartet.
Diese Substantivierung ("beim Einschlag") verwendestu öfters. Mustu selber weiter schau'n.

Schon im zwoten Satz wird Aktiv mit Passiv verwechselt, wenn es heißt
Die schwerfälligen Katapulte lagerten bereits seit Wochen, ehe sie die Festung einzureißen drohten.
Seit wann können mechanische Geräte, kurz: Maschinen - nix anderes ist ein Katapult für Belagerungen - von sich aus "lagern", sie "werden" bestenfalls "gelagert". Am wahrscheinlichsten ist aber, dass sie einfach nur im Lager der Belagerer rumstehen, bis sie halt verwendet werden.

Bei dieser Behauptung
Die Bäckerei stand in Flammen ...
frag ich mich, was für eine Fluchtburg es sein mag, in der es eine "Bäckerei" gibt, in der ein moderner Mensch morgens seine Brötchen abholen würde.

Dann wird ein Teil der Bewaffnung durchs falsche grammatische Geschlecht mit dem Verkehrsschild (oder Ähnlichem) verwechselt

... und der Klang ihrer Waffen, die sie gegen ihre Schilder schlugen, ...
das (Verkehrs-)Schild, die Schilder, der (Schutz-)Schild, "die Schilde"

Das deutsche Genitiv-s wird direkt am Wort angesetzt, was Du auch gelegentlich korrekt anwendest, hier aber
Dieses Bild jener gottlosen Wilden ließ Holdemir´s Haupt senken.
und noch einigemal mehr, scheinstu verunsichert und wählst die englische Form ... Zu den Gnitivendungen musstu selber weiter schau'n ...

Wusste er doch, dass die demotivierten Soldaten seiner Burg diesen Kreaturen nicht standhalten würden.
Warum der Konjuntiv ("würde"), wo selbst das einfache Futur ("standhalten werden") schon offen/unvorhersehbar genug ist?

Holdemir und sein Begleiter rannten auf dem Wall hinüber zum südlichen Turm, um die dortigen Truppen zu unterstützen. Einer Gruppe dieser Wilden ist es gelungen, einen hölzernen Turm auf Rädern bis an die steinerne Mauer zu bewegen. Von dort aus versuchten sich die Ungläubigen, ...
Warum inmitten der einfachen Vergangenheit (rannten, versuchten) die vollendete Gegenwart (ist es gelungen) und nicht einfach "gelang es"????

Angsterfüllte Schreie der wild umherirrenden Dorfbewohner rissen blutige Wunden in Holdemir´s Herz.
¿Das kommt mir Spanisch vor: Wäre dann nicht Holdemir (Genitiv-s!, s. o.) vorzeitig verblutet?

Hier schnappt die Fälle-Falle zu
Ein Pfeil traf einen großen, glatzköpfigen Hünen zwischen die Augen und ....
zwischen "den" Augen, ein Pfeil vermag zwar in das Auge (eines!), oder zwo Pfeile beide Augen treffen, aber oberhalb des Nasenrückens und somit zwischen Augen Dativ

..., wie ihr Kind vor Ihren Augen begraben wurde.
Warum die Höflichkeitsform?

Flüchtigkeit, ein e fehlt
„Holdmir!

Von unten erschollen laute Schreie und Rufe, die einen gewissen Rhythmus erkennen ließen
Mach mal nach ...

Doch das Verhältnis stand schlecht.
Welches Verhältnis? Die Karten standen evtl. schlecht für die Belagerten, auch um ihre Zukunft kann's schlecht bestellt sein. Verhältnisse sind einfach schlecht oder es steht schlecht "um" Verhältnisse..

Die Schlacht schien nahezu besiegelt, als ...
Nur die Sonne scheint, selbst der Mond leiht sich sein Licht (eben von der Sonne). Hier in Deinem Fall liegt das Verb "scheinen" direkt beim "brauchen", von dem es heißt, wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen. Also besser mit Infinitiv "Die Schlacht schien nahezu besiegelt zu sein" oder "erschien nahezu besiegelt", wenn man denn eine Schlacht als Schicksal sieht. Das Schicksal mag besiegelt sein, eines Schlacht wird entschieden (wobei es auch "Unentschieden" gibt.)

Wie dem auch sei, "Historik" ist falsch gewählt, für Fantasy ist die gewalttätige Sprache der Figuren zur roh und Deine Schilderungen alles andere als phantasievoll und die Schilderung der Gewalttaten ist nicht einmal Horror, der Kriegsschilderungen eh innewohnt. Das Nibelungenlied - als eines der bekanntesten Werke des Hochmittelalters - verbindet den Kreuzzug Barbarossas mit Ereignissen der Völkerwanderungszeit 20 bis 25 Generationen zuvor und war - wenn man so will - der erste Antikriegsroman deutscher Sprache. Grausamkeiten (inkl. einer Vergwaltigung, eines Meuchel- und Kindesmordes) wurden geschildert, um das Publikum gegen Gewalt zu sensibilisieren. So was z. B. fehlt Deiner Sprache.

Nix für ungut

Friedel
 
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17.12.2017
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Hallo ulf1,

vielen Dank für dein Feedback und den Hinweis mit den zwei (2) Speeren. Wurde geändert :)


Hallo Friedrichard

Oft ist es ein Fluch, dass "Historik" mich nahezu zwanghaft in einen Text hineinzieht und ich wünschte -

Federkrieger,
herzlich willkommen hierorts - begegnen wir uns doch das erste Mal -

Du hättest das Genre nicht gewählt, denn selbst
Dann hättest du allerdings meinen Text vielleicht aber auch nicht gelesen und mich mit deinem Input bereichert. So bin ich nicht traurig drum, wenngleich ich das nächste Mal genauer hinsehen werde :)


Angsterfüllte Schreie der wild umherirrenden Dorfbewohner rissen blutige Wunden in Holdemir´s Herz.
¿Das kommt mir Spanisch vor: Wäre dann nicht Holdemir (Genitiv-s!, s. o.) vorzeitig verblutet?
Ist das denn nicht ein Stilmittel, das man so benutzen kann? Falls nicht, lasse ich mich gerne aufklären.

Der Text wurde entsprechend geändert und ich danke dir für dein ausgiebiges und ehrliches Feedback. Ich hoffe, ich kann dich irgendwann einmal für Texte begeistern, auch wenn diese dann nicht der Historik zuzuordnen sind. Du hast mir jedenfalls viel geholfen und mich auf so manche Fehler aufmerksam gemacht. Ich habe mir nun auch Klarheit über Holdemir´ßs Genitiv verschafft.


Viele Grüße

Federkrieger
 
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Dann hättest du allerdings meinen Text vielleicht aber auch nicht gelesen und mich mit deinem Input bereichert. So bin ich nicht traurig drum, wenngleich ich das nächste Mal genauer hinsehen werde

Nix zu danken und recht hastu,

Federkrieger,
muss man immer mit rechnen, denn das Stündchen, das ich durchschnittlich am Tag im Netz bin, setzt da neben der hohen Zahl an Beiträgen hierorts eine selbstgesetzte Grenze.

Bezüglich Deiner Frage zum Genitiv-s
Ist das denn nicht ein Stilmittel, das man so benutzen kann? Falls nicht, lasse ich mich gerne aufklären.
Da ist die deutsche Grammatik sehr eindeutig, dass die Endungen (es gibt neben dem -(e)s mindestens noch das -en, und das nicht nur im Plural, auf Anhieb fallen mir da gerade nur zwo verwandte Worte ein, der Narr und der Tor, des Narren und des Toren, des Tor(e)s wäre das Fußball-, Stadttor. Im angloamerikanischen Raum ist der Apostroph ein Unterscheidungsmerkmal zum Plural-s.

Ich bin mir sicher, dass es was wird -,it Deiner Einstellung kann schon fast nix mehr schiefgehen!

Tschüss und bis bald

Friedel
 
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17.12.2017
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Hallo Friedrichard

Bezüglich Deiner Frage zum Genitiv-s
Ist das denn nicht ein Stilmittel, das man so benutzen kann? Falls nicht, lasse ich mich gerne aufklären.
Da ist die deutsche Grammatik sehr eindeutig

hier gab es wohl ein Missverständnis. Du meintest vermutlich wieder das Genitiv-S, als du mich zitiert hattest.
Angsterfüllte Schreie der wild umherirrenden Dorfbewohner rissen blutige Wunden in Holdemir´s Herz.
¿Das kommt mir Spanisch vor: Wäre dann nicht Holdemir (Genitiv-s!, s. o.) vorzeitig verblutet?
Hier meinte ich allerdings nicht das Genitiv-S, sondern die Metapher, dass Holdemirs Herz blutige Wunden erfahren musste. Ist das denn grundsätzlich falsch? Oder sitze ich gerade auf - Achtung! - auf der Leiter?


Viele Grüße

Federkrieger
 
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Missverständniss von mir,

Federkrieger,

klar, kann man das blutende Herz als Metapher nehmen. Manchmal seh ich den Wald vor lauter Kubikmeter Holz nicht!

Tschüss

Friedel
 
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07.10.2015
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Hi Federkrieger und Friedrichard,

klar, kann man das blutende Herz als Metapher nehmen.
Ob sie aber schön ist, ist eine andere Frage :sealed:

Ich sehe viele mächtige Wände in diesem Stück aufgefahren - aber es sind nur Filmkulissen, da brennt nichts wirklich. Die Schreie, die blutende Wunden reißen, sind für mich symptomatisch dafür: Klingt groß, aber von innen hohl, wenn man dranklopft.
Und wie die Protagonisten immer brav in ganzen Sätzen reden, egal wie angestrengt sie sich gerade geben: Das trägt meinem Eindruck nach seinen Teil zur künstlichen Atmosphäre bei.

Besten Gruß
erdbeerschorsch
 
Wortkrieger-Team
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16.03.2015
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Hallo Federkrieger,

ich steig mal sofort ein:

Donner dröhnte, als die Steinbrocken einschlugen.
Was hat es denn damit auf sich, dass zeitgleich mit dem Einschlag der Steinbrocken ein Gewitter/Donenr dröhnte?
So liest es sich für mich, also dass es zwei verschiedene Dinge sind.

Und: Was ist mit "schwerfällig" gemeint? Gibt es auch Katapulte, die nicht schwerfällig sind? Das ist doch die Haupteigenschaft von Katapulten, sonst würden sie ja leicht wegrollen, bei der kleinsten Erschütterung in sich zusammenbrechen etc.

Die schwerfälligen Katapulte wurden bereits seit Wochen gelagert, ehe sie die Festung einzureißen drohten. Jetzt zermalmten sie Dorfbewohner und Soldaten.
Die Katapulte zermalmen Menschen? Rollen die über die Menschen hinweg? Sind sie also doch nicht schwerfällig, sondern mobil?
Oder meinst du, dass die Geschosse der Katapulkte die Menschen zermalmten?
Wie im mersten Satz finde ich, dass du das präziser schreiben könntest.

Brennende Fackeln und Pfeile erhellten die Nacht und sorgten für schwere, rußige Luft. Der mit Stroh ausgelegte Stall stand in Flammen und Menschen rannten panisch umher, um Wasser aus dem Brunnen zu holen.
Du sprichst von Dorfbewohnern und Soldaten, und dann poppt plötzlich ein Stall auf?
Die bekämpfen mit den Katapulten einen Stall? ;)
Ich vermisse hier, dass die Mauern Teil einer Burg oder Befestigungsanlage sind.
Im Film würde man ja auch nicht als erstes den Stall sehen, sondern da würde ein Zoom vom Großen ins Kleine gemacht.

Dankbar, mit aufgerissenen Augen, packte er Thorades an den Schultern, schüttelte ihn und sprach:
„Thorades, alter Freund. Erneut hast du mich gerettet. Ohne dich würde ich längst nicht mehr auf der Erde wandeln!“
Er ist knapp dem Tod entkommen und in der Lage, so geschwollen zu sprechen?
Ich an seiner Stelle hätte gezittert, mich geduckt und nur ein paar Worte herausgekriegt.

„Erzähl keinen Mist! Ich lasse dich nicht im Stich. Außerdem ist deine Hilfe mehr vonnöten als jemals zuvor! Diese dreckigen Hunde werden nicht eher lernen, uns in Frieden zu lassen, ehe wir sie alle in die Hölle schicken.“
Auch hier finde ich die wörtliche Rede ein wenig unglaubwürdig.
Sowas könnte man im Anschluß, nach der überstandenen Schlacht sagen, aber doch nicht mittendrin.

Die Barbaren grölten fremdartige Kampflieder und schienen Stunde um Stunde, entschlossener zu werden.
Kein Komma.

Von den Türmen konnte man die Scharen beobachten, die sich wie wilde Tiere gegenseitig anstachelten
Wer ist "man"? Bisher kenne ich nur die beiden Typen mit den mittelalterlichen Namen. Wer steht den noch hinter den Zinnen?

„Bist du sicher, dass Voldariel noch kommt?“, rief ihm Thorades im Rennen zu.
„Natürlich. Noch nie hat er uns im Stich gelassen. Die Unwetter der letzten Tage und Wochen werden ihm zu schaffen machen“, antwortete Holdemir.
„In Gottes Namen, hoffentlich behältst du recht!“

Holdemir und sein Begleiter rannten auf dem Wall hinüber
Da stimmt etwas in der Reihenfolge nicht oder ist doppelt gemoppelt.
Erst rufen sie sich was im Rennen zu, dann rennen sie.

Holdemir und sein Begleiter rannten auf dem Wall hinüber zum südlichen Turm, um die dortigen Truppen zu unterstützen. Einer Gruppe dieser Wilden gelang es, einen hölzernen Turm auf Rädern bis an die steinerne Mauer zu bewegen.
Eine Gruppe der Wilden ... (Perspektive)
Sonst denkt man, die dortigen Truppen wären die Wilden.

Innerhalb der Burg herrschte Panik. Angsterfüllte Schreie der wild umherirrenden Dorfbewohner rissen blutige Wunden in Holdemirs Herz.
Diese Panik könntest du m.E.n. schon viel eher bringen.

Jeder Tod der eigenen Krieger, spornte die Feinde jedoch nur mehr an.
Kein Komma.

und so klirrten Langschwerter auf hölzerne Schilde und stumpfe Äxte prallten auf verzierte Rüstungen
Mir wird nicht ganz klar, welche Fraktion hier welche Waffen hat.

Kampfgebrüll und Todesschreie übertönten jedes andere Geräusch.
Dumme Frage, aber: Welche Geräusche gibt es bei einer Schlacht denn noch? Flötet da ein Musikant eine fröhlliche Melodie im Hintergrund, die übertönt wird? :Pfeif:

Die gehisste Flagge, das Wahrzeichen des Landes, das den Turm schmückte, wurde niedergerissen.
Diese Passiv-Sätze (wurde dies, wurde das), sollte man vermeiden und in Aktivsätze ändern.
Z.B.: Einem Barbaren gelang es, ...
Hier auch:
Die Schlacht erschien nahezu besiegelt, als plötzlich vom Südturm eine Horde Reiter gesichtet wurde.

Von unten erschollen laute Schreie und Rufe, die einen gewissen Rhythmus erkennen ließen. Sie formierten sich und stürmten gezielt in zwei heraneilenden Strömen sowohl auf den eingeschlagenen Westturm sowie auf den hölzernen Angriffsturm zu.
So wie du es schreibst, formieren sich die Schreie und Rufe.

Die Wilden waren eindeutig in Überzahl und die Moral der eigenen Truppen sank rapide.
"die Moral sank": Hier rmachst du es dir viel zu einfach. Zeig uns doch, wie sie die Moral verlieren. Sie drehen sich um, flüchten ins Gebäude, verstecken sich im Stroh, machen sich in die Hosen etc.

In einem Moment der Unachtsamkeit gelang es einem kleinen, drahtigem Krieger ihm ein Kurzschwert in die Rippen zu stoßen.
Hier auch: Was ist der Moment der Unachtsamkeit?
In heutiger Zeit würde man vielleicht sagen, er blickte kurz aufs Handy in den Chatverlauf seiner Truppen, aber was genau hat er da gemacht?

„Herr Holdemir!
Nur so am Rande, aber ich habe Holdemir für einen Vornamen gehalten.

und stützten ihn in Richtung der nach unten führenden Treppen.
Dass die Treppen nach unten führen, also der Arzt, das Lazarett unten ist, ist auch so klar. Könntest du kürzen.

Obgleich Thorades mit dem Spalten von Köpfen beschäftigt war, vernahm er die dringliche Lage, die sich um Holdemir ereignete.
Das liest sich unfreiwillig komisch.

Er tötete 5 Barbaren, nahm die am Boden liegende Flagge und hisste sie hoch, nachdem er sie an seinem Speer befestigte.
fünf
befestigt hatte

Von hoch oben auf ihren Rössern, stießen sie ihre Speere herab und spießten die Barbaren auf.
Kein Komma

Dort massakrierten sie ihre Widersacher und schmückten den Boden mit abgetrennten Körperteilen.
"Schmücken" klingt komisch.
So wie man den Tisch mit einer gehäkeltern Tischdecke und Blümchen schmückt, wenn die Schwiegermutter zum Essen kommt? :Pfeif:

Die Idee gefällt mir ganz gut. Eine Überarbeitung würde sich lohnen.
Einige Dinge könnte man präziser schreiben (Perspektiv-Dinge habe ich dir auch schon bei "Fluch der Wölfe" aufgezeigt; da solltest du unbedingt dran arbeiten).
Einiges könntest du mehr zeigen als erzählen.
Einige Formulierungen/Zusammenhänge sind irreführend (habe ich dir auch schon bei "Bergwanderung" gesagt).

Vielleicht kannst du mit meinen Anmerkungen ja etwas anfangen.

Schönen Abend noch und liebe Grüße,
GoMusic
 
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17.12.2017
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Hallo erdbeerschorsch

Vielen Dank für dein Feedback. Gerade das mit wörtlichen Reden ist etwas, das ich zukünftig versuchen werde, zu beherzigen. Das hätte man sicherlich von vornherein schöner machen können, das stimmt.



Hallo GoMusic

auch dir danke ich (erneut) für dein ehrliches und ausgiebiges Feedback. Ja, du hast wieder mal zahlreiche Verbesserungsvorschläge entdeckt und die meisten davon sind bei näherer Betrachtung sofort einleuchtend.
Die Perspektive, ja... das werde ich mir bei meinen zukünftigen Geschichten auf die Fahne schreiben. Auch auf Logikfehler werde ich meine Geschichten stärker überprüfen. Oft bin ich dann so in Euphorie (wie wahrscheinlich so viele andere auch), dass ich viele Details gar nicht mehr wahrnehme.
Und das "mehr zeigen, weniger erzählen" höre ich auch nicht zum ersten Mal. Allerdings fällt mir das auch noch recht schwer, muss ich gestehen. Ich weiß oft nicht genau, wie ich meine Bilder formulieren soll, so wie sie in meinem Kopf herumschwirren. Und wenn ich dann versuche, mehr ins Detail zu gehen, dann kommt wieder viel Überflüssiges mit. Nunja, das wird sich mit der Zeit schon einpendeln.


Vielen Dank euch beiden,

beste Grüße

Federkrieger
 
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10.10.2004
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Hallo!

Die Katapulte wurden bereits seit Wochen gelagert, ehe sie die Festung einzureißen drohten.
Ja, Katapulte sind wie Wein, nur bei entsprechender Lagerung taugen die zu etwas. Der Satz ist nicht nur seltsam, sondern steht auch noch in der falschen Zeitform.

Thorades lächelte, legte Holdemir seine Hand auf dessen Schulter und nickte mit seinem Kopf.
Mit was denn sonst? Erinnert mich an diese seltsamen Menschen, die Wörter wie "Fußzehen" verwenden.

„Diese dreckigen Hunde werden nicht eher ruhen, ehe sie in der Hölle schmoren“, sprach er.
„Ja, du hast recht. Lass uns diese Schweine auf die Schlachtbank schicken!“
Genau, immer nur rauf auf den Scheiterhaufen mit diesen Eseln!

Das Schwingen der Pfeilbogen surrte von beiden Seiten.
Geht's vielleicht etwas genauer? Da ist ein Angriff im Gange, den muss man sich vorstellen können. Nebulöse Beschreibungen kannst du ins finstere Mittelalter verbannen.
Apropos Pfeilbogen: siehe Fußzehen

Die Barbaren grölten fremdartige Kampflieder und schienen Stunde um Stunde entschlossener zu werden.
Bei Barbaren muss ich eher an die Antike denken. Nicht, dass im Mittelalter dieses Wort keine Verwendung fand, aber etwas konkreter darfst du durchaus werden.

Einer Gruppe der Wilden gelang es, einen hölzernen Turm auf Rädern bis an die steinerne Mauer zu bewegen.
Belagerungstürme erfordern viel Fachwissen, ausgefeilte handwerkliche Fertigkeiten und entsprechend trainierte Soldaten. Bist du dir wirklich sicher, dass es sich bei den Angreifern um "Wilde" handelt?

und so klirrten Langschwerter gegen hölzerne Schilde und stumpfe Äxte prallten auf verziertes Stahl.
Hm, weiß nicht. Wirkt eher wie ein Fantasy-Szenario, Warcraft oder so. Horde gegen Allianz. Ich würde jetzt gerne einen Vortrag über mittelalterliche Waffentechnik halten, aber dafür müsste ich die Zeit und den Ort kennen. Beides Fehlanzeige. Historische Geschichten sollten in einer bestimmten Zeit verankert sein, nicht nur im mystischen Nebel der Vergangenheit.

Kampfgebrüll und Todesschreie übertönten jedes andere Geräusch.
Ja, es war gewiss sehr schrecklich. Wäre die Geschichte ein Film, hätte man die Szene ins Schwarze abgeblendet und parallel dazu einen Chor von Wilhelmsschreien abgespielt.

Die gehisste Flagge, das Wahrzeichen des Landes, das den Turm schmückte, wurde niedergerissen.
Eine gehisste Flagge ist kein Wahrzeichen von irgendetwas. Und Vorsicht auch vor Ländern, im Mittelalter gab es das Konzept des modernen Nationalstaates noch nicht.

Ein Katapultstein traf die Mitte des westlichen Turmes. Steine zerbarsten und schlugen etliche Soldaten und Dorfbewohner nieder.
Was für eine Szene, ich kann sie mir bildlich vorstellen! Bin mir ganz sicher, dass Gandalf gleich kommen wird!

Eine Mutter musste mit ansehen, wie ihr Kind vor ihren Augen begraben wurde.
In der Regel geht es bei mittelalterlichen Schlachten nicht zu wie beim Herrn der Ringe. Mütter und Kinder stehen keinesfalls in der Nähe von kämpfenden Soldaten.

"Holdemir!"
"Du treuer Elb!"

Doch es stand schlecht um Zahlenverhältnis.
Wenn's nur das wäre ...

Er benötigt sofort ärztliche Versorgung. Wir müssen ihn ins Lazarett bringen!“
Das Wort "Lazarett" im Sinne von Militärkrankenhaus ist erst seit dem 19. Jahrhundert in Gebrauch. Ich freue mich schon auf die Soldaten mit den Hinterladergewehren, die den tapferen Elben gleich zur Hilfe eilen werden!

Die Schlacht tobte währenddessen weiter an beiden Fronten.
Zwei Fronten? Das ist kein Weltkrieg, so groß ist die Burg dann auch wieder nicht.

Thorades war mit dem Spalten von Köpfen beschäftigt
Das ist der Zwerg, oder? Ich sehe ihn förmlich vor mir, mit seinem roten Bart, der Axt und den blitzenden Augen!

Einem alter, humpelnder Mann, der sich in Sicherheit bringen wollte, wurden im Laufen die Kniekehlen durchgeschnitten. Anschließend fiel er zu Boden, kurz bevor sein Rücken mit einer Axt zerhackt wurde.
Dem Altersheim Auslauf zu geben bringt eine enorme Dramatik mit rein!

Die Schlacht erschien nahezu besiegelt, als ein Wachmann plötzlich vom Südturm eine Horde Reiter sah. Die berittene Armee hisste große, weiße Flaggen mit zwei gelben Drachen als Abzeichen.
„Die Truppen Voldariels sind gekommen! Es gibt noch Hoffnung!“, rief der Turmposten.
Das ist doch niemals Historik. Empfehle Fantasy. Aber auch ein Genrewechsel wird das Ganze nicht retten. Pech für die Burgherren.

Nein, da passt einfach nichts. Keine nennenswerten Charaktere, keine Spannung, keine Bilder, keine treffenden Beschreibungen, keinen Ort, keine Zeit, keinen Sinn. Stattdessen gibt es 08/15-Fantasy-Versatzstücke, viele formale Fehler und gigantische Lücken im Handlungsgewebe. Nein, da hilft nur ein Neustart.

Viele Grüße
Blaine
 
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12.04.2007
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5.889
Hallo @Federkrieger-

nicht erschrecken, ich nochma' und auch eher nur zur Information. Das ZDF hat in den letzten Jahren eine immer besser-werdende historische Redaktion mit hervorragenden Doku-Spielszenen unter History oder auch TerraX. Auf ZDF info wird eine ganze Serie über "Burgen, Monumente der Macht", in der ganz hervorragend die mittelalterliche Geschichte erzählt wird - und wie die größten Festungen geknackt werden konnten im Laufe der Entwicklung. Erste Belagerungsmaschinen gab es schon lange vor Rom, also schon in der Antike.

Schau mal rein. Z. T. sind's richtige Abenteuerfilme, die das legendäre und rein fiktive aussperren.

Tschüss imd einen schönen

sonntäglichen Abend

Friedel
 
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17.12.2017
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Hallo Blaine, hallo Friedrichard

zuerst einmal vielen Dank für dein ehrliches Feedback, Blaine. Elben, Zwerge und weißbärtige Zauberer waren zwar nicht geplant, aber ich freue ich natürlich, wenn du sie dir vorstellen konntest :)

Den richtigen Grat zwischen detailreicher Erzählung und dem "ökonomischen", "abgespeckten" Schreiben, wie es Kurzgeschichten wohl eher verlangen, als dicke Romane, muss ich noch finden.
Geplant war ursprünglich nur eine einzige Szene, die dann etwas länger wurde und mit einer Handlung versehen werden sollte - schade, dass das so nicht rüberkam. Zukünftig werde ich mir dahingehend wohl noch mehr Gedanken machen müssen.

Und meinen Wissensstand in Sachen Mittelalter / Fakten über das Mittelalter werde ich auffrischen, danke für deinen Hinweis, Friedrichard.


Viele Grüße

Federkrieger
 

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