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Das Licht der Erkenntnis

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18.04.2002
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Das Licht der Erkenntnis

Der dicke, natürlich auch kleine Urgh streifte mit seinem schlaksigen Freund Args durch ein erst kürzlich entdecktes Jagdrevier. Dichter Mischwald bedeckte die Hänge eines Tals, weiter unten bahnte sich ein Wildbach seinen Weg. Urgh plagten Kopfschmerzen, aber sein Genosse gab sich mitleidslos.

„Ich habe dir gleich gesagt, du sollst nicht auf Kopfsteinen schlafen, das ist altes Zeug,


Danke für dein Interesse an meiner Geschichte. Sie ist temporär nicht verfügbar, wird aber in circa sechs Monaten wieder eingefügt!

 
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Hallo Antonia,

„Abstand als Mittel gegen Mundgeruch zu empfehlen, deutet auf die damalige Hilflosigkeit hin, Ursache und Wirkung zu verknüpfen.“

Damalige? Frag’ Bush mal nach der Klimaerwärmung … na, langsam scheint er’s zu begreifen.
Es geht auch um Problemlösung durch Denken, nicht Versuch und Irrtum - klappt halt nicht immer …

„Kurz nach den beiden "Frühchen"“

- Super!

„weshalb zur Hölle ist er ein Spanisch sprechender Italiener?“

- Beiden sagt man Redseligkeit, vor allem aber Stolz nach, dass sie von sich selbst überzeugt sind. Außerdem gab es viele Wanderungen, wer weiß, welche Herkunft sich hinter so mancher Nationalität verbirgt?

„große Anzahl von Un-/Tugenden attestiert, die zum damaligen Zeitpunkt unbenannt gewesen sein dürften“

- Genau – unbenannt, aber bekannt und bestimmend durch die ganze Menschheitsgeschichte.


„MMn könnte dies ein subtiler Hinweis darauf sein, dass Namen/Worte ihre rudimentäre Bedeutung im Lauf der Zeit verloren haben.“

- Nein, war nicht so gedacht. Hinter einem Begriff an sich steckt mehr Bedeutung, als die Buchstaben vermuten lassen. Wobei man manche Bedeutung selbst finden muss …


„Nun, das Licht der Erkenntnis ist mir bei Deiner Geschichte trotz mehrfachen (zwei Mal!) Lesens leider nicht aufgegangen“

- Das ist natürlich ein schwerer Schlag für mich ;)
Goldene Dame und auch Pullover („Optimismus“) haben da schon die richtige Richtung gewiesen. Für mich ist es irgendwie noch mehr, vielleicht schreibe ich noch mal etwas drüber.

Danke für deinen netten Kommentar und deine Interpretationen.


Hier das Erwähnte:


Der Text hat eigentlich ein erschütterndes Szenario: Da plagt sich der Mensch mit Nahrungssuche (heutzutage in Form eines Berufs), versucht seine Lage durch Veränderung seiner Umstände zu verbessern (‚Medizinmann-Forschung’, bessere ‚Kopfkissen’) und trotzdem zieht sich - wie der Spaniernamen durch die ganze Geschichte - das Problem der Ambivalenz des menschlichen Seins (Krieg – Liebe, Angeberei – Bescheidenheit) durch das Leben jeden einzelnen Menschen und durch die Menschheitsgeschichte. Wir sitzen in der Falle, der Falle des Menschseins. Und trotzdem macht man sich immer wieder auf, vertraut dem Licht, das aus der Finsternis, dem Fledermauskot hinausweist, vertraut seinem Jagdglück, seinem Freund, den übergeordneten Strukturen (der Polizei) und arrangiert sich, geht seinen Weg … trotz allem.

Von außen betrachtet - nicht umsonst wird die Geschichte von einem auktorialen Erzähler berichtet - sieht doch unser Streben durchaus lächerlich aus, ist manches Tun slapstickreif, unser tägliches Bemühen, die menschlichen Widersprüchlichkeiten. Aber - es ist auch bewundernswert wie der Mensch trotz allen Wissens um die Widrigkeiten des Lebens immer weiter voran schreitet, immer wieder Optimismus zeigt.


L G,

tschüß Woltochinon

 

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