Was ist neu

Der Gitarrenschmuggler

Mitglied
Beitritt
27.01.2008
Beiträge
2

Der Gitarrenschmuggler

Er kam auf das Schiff zu,das Schiff,dass ihn wieder nach Hause bringen sollte.
In der rechten Hand trug er eine alte Gitarre,in der er Drogen schmuggelte.
Sein Gesicht war von Narben gezeichnet und auf seinem Kopf trug er einen alten Schlapphut.
Endlich an Deck,wundert er sich,dass keine Polizisten an Bord sind.
Er legt sich in einen nahegelegen Sonnenstuhl und beginnt,über seine Arbeit nachzudenken.
Plötzlich bemerkt er,dass 3 Männer in Anzügen auf ihn zukommen.
"Ihren Pass bitte!" meint der eine zu ihm,wobei er dem Mann genau in die Augen blickt,als würde er ihm nicht trauen.
Etwas verunsichert holt der Mann seinen Pass hervor,ohne seine Gitarre aus den Augen zu lassen.
"Gut,danke!Und nun zu ihrem Gepäck,haben sie etwas zu verzollen?"
spricht der Beamte weiter.
"Ich?Nein!" entgegnet der Mann entschieden.
Die Männer beginnen nun,sein Gepäck zu durchsuchen,was einige Zeit in Anspruch nimmt.
Eigentlich scherzhaft meint der Mann:
"Vergessen sie die Gitarre nicht,Oficcer!"
Plötzlich wird ihm schlagartig klar,was er gerade gesagt hat und noch während er total unter Schock steht,haben die Polizisten die Drogen gefunden und fordern ihn auf,ihnen zu folgen.

 

Hallo und Willkommen maburatte,

deine Geschichte ist eine Geschichte, eine kurze noch dazu. Und das ist auch gut so, weil:

1. Hinter die Kommas kommt jeweils ein Leerzeichen
2. Officer wird so geschrieben und nicht wie du es gemacht hast
3. Wo ist der Witz, wo der Humor?!

Der Plot ist, um es freundlich zu sagen, ausgesprochen dünn. Ein wenig mehr Handlung hätte der Geschichte schon gut getan. So wirkt es auf mich nur wie ein Fragment.

Gruß
Lemmi

 

Moin,

Willkommen im Forum erstmal.

Ähmm... ist dieser Text abgeschlossen, oder kommt da noch was? ;)
(Ist ne ernst gemeinte Frage, weil das Ding für mich einfach mittendrin nach der Einleitung aufhört - und unfertige Geschichten sind hier nicht erlaubt)

 

Hi Maburatte,

willkommen auf kg.de. :)

Zunächst ein Hinweis: auf ein Satzzeichen folgt in der Regel ein Leerzeichen.

Er kam auf das Schiff zu, das Schiff, dass ihn wieder nach Hause bringen sollte.

"Gut,danke! Und nun zu ihrem Gepäck, haben sie etwas zu verzollen?"

Usw ...

Endlich an Deck,wundert er sich,dass keine Polizisten an Bord sind.

An dieser Stelle wechselst du vom Präsens ins Präteritum. Du solltest dich für eine Zeitform entscheiden.

Plötzlich bemerkt er,dass 3 Männer in Anzügen auf ihn zukommen.

Ich würde solch überschaubare Zahlen immer ausschreiben. Sieht einfach besser aus ... ;)


Nun zu der "Geschichte", die, wie man den Anführungszeichen schon entnehmen kann, meiner Meinung nach keine richtige Geschichte ist. Ein Mann schmuggelt Drogen und verrät sich versehentlich. Daraus könnte man natürlich etwas machen, aber dein Text wirkt eher wie ein witzloser Witz. Da gibt es leider keinerlei Spannung, keinen Höhepunkt, keine Pointe, keinen Humor.

Ich gehe davon aus, dass es sich hier um deinen ersten Schreibversuch handelt, daher lasse dich nicht entmutigen. Irgendwann lernt man, wie man Ideen umsetzen muss, damit am Ende eine halbwegs interessante Geschichte heraus kommt, und nicht nur eine recht dröge Skizze.

Liebe Grüße,

Herr Kartoffel

 

Hallo erst einmal, hier, auf dem Alptraumschiff der gestrandeten Hobby-Autoren.
Um es kurz zu machen: Wo genau schmuggelst du in diesem Text irgendein Fitzelchen Humor? Gestehst du, oder muss ich Officer Badcop holen?
Die Stilblüten, wechselnden Zeiten und Rechtschreibfehler geben dem Text den Rest. Etwa hier:

Er kam auf das Schiff zu,das Schiff,dass ihn wieder nach Hause bringen sollte.

Gleich im Eröffnungssatz ein kapitaler Rechtschreibfehler.
Und "kam auf das Schiff zu" klingt so, als würde das Schiff gefesselt am Pier hängen und schweißüberströmt zusehen müssen, wie Mafia-Pate Rizzo auf ihn zu kommt.

Endlich an Deck,wundert er sich,dass keine Polizisten an Bord sind

Wieso sollten Polizisten an Bord sein? Um den Verkehr händisch zu regeln, falls die Ampeln ausfallen?
Und warum springst du plötzlich ins Präsens?

"Ihren Pass bitte!" meint der eine zu ihm,wobei er dem Mann genau in die Augen blickt,als würde er ihm nicht trauen.

Du meinst vermutlich, dass einer drei anzüglichen Typen ihm tief in die Augen blickt ... oh Baby, yeah!

Und nun zu ihrem Gepäck,haben sie etwas zu verzollen?

Eine Zollkontrolle an Bord? Was für einen Sinn sollte das machen? Es wird ja wohl keiner das Schmuggelgut zum Sonnen an Deck mitnehmen.

"Vergessen sie die Gitarre nicht,Oficcer!"

Ich wittere einen Dampfhammer-Plottwist sowie zwei weitere Grammatik-Gurken.

Plötzlich wird ihm schlagartig klar,was er gerade gesagt hat und noch während er total unter Schock steht,haben die Polizisten die Drogen gefunden und fordern ihn auf,ihnen zu folgen.

Nein! Was für eine Mega-Pointe! Von selber wären die Typen bestimmt nie auf die verrückte Idee gekommen, alles zu durchsuchen.
Schade natürlich für den sympathischen, extrem plastischen Protagonisten namens "er", dass nicht zufällig ein begeisterter Rocker unter den Polizisten war und ein Gitarren-Solo hinlegte.

 

Also schreiben kannst Du. Zwar, um es ehrlich zu sagen, ziemlich schlecht, aber Du bist in der Lage, eine Handlung darzustellen. Das kann schon mal nicht jeder. Nun zur Figur. Also sprechen wir es doch mal aus, wir tun ja niemand damit weh, denn es ist ja nur eine fiktive Figur. Der Schmuggler ist schlichtweg doof. Man kann auch sagen, beschränkt, dumm, hirnlos oder wie auch immer. Und wenn schon, dann auch gleich extrem, so ist das immer bei fiktiven Figuren, besonders in Komödien. Nun muß er einige Zeit in den Knast, und dann schmuggelt er weiter, wieder auf dem gleichen Schiff. Und weil er doof ist und doof bleibt, wird er wieder erwischt. So geht das viele Male. Er sucht immer weiter nach Ideen, wie er es verhindern kann. Aber weil er doof ist und doof bleibt, kommt ihm keine einzige intelligente Idee. Was tut er also? Das ist das Problem. Löse es, und du hast eine Geschichte.

 

Neue Texte

Zurück
Anfang Bottom