Was ist neu

Der Schattenspieler

Mitglied
Beitritt
08.02.2021
Beiträge
1
Zuletzt bearbeitet:

Der Schattenspieler

Donnerstag 3:30 Uhr, eine Woche vor Heiligabend. Um diese Uhrzeit schlafen normalerweise die Menschen und verirren sich Tief in ihrem Unterbewusstsein, um den erlebten Tag zu verarbeiten. Aber ich bekomme in dieser Nacht kein Auge mehr zu. Mein Leib ist ausgekühlt und doch so nass, als wäre man 5 km am Stück, ohne Pause, durchgerannt. In mir kreisen die Gedanken an das Geschehnis, welches sich vor wenigen Stunden abgespielt hat, doch dann fiel ich plötzlich in den langersehnten Schlaf.

Ca. drei Stunden vorher. Wie jeden Tag fahre ich nach Feierabend meinen täglichen Heimweg von Bellswood nach Moondale meiner Heimatstadt. Wie immer fahre ich also an der verlassenen Tankstelle vorbei an die anliegende Ampelkreuzung, biege rechts ab und folge der Straße durch Bellswood. Leider kann ich heute Abend keine Musik im Auto hören, weil mein Radio den Geist aufgegeben hat. Ich brauche ungefähr 30 min von der Arbeit bis nach Hause, dafür muss ich aber eine Abkürzung durch einen verlassenen Stadtteil von Bellswood nehmen. Seit Jahren wohnt dort keiner mehr. Soweit ich weiß gibt es dort auch keine Geschäfte mehr, welche noch geöffnet haben.
Nein, nicht schon wieder – mein Knöchel schmerzt, als würde man diesen in eine Schraubzwinge einspannen und diese dann langsam zu drehen. Ein Glück, ca. 100 m vor mir kommt ein kleiner Parkplatz an einem Waldrand. Ich schalte den Motor aus, schnalle mich ab und öffne die Fahrertür. Ein kalter Luftzug strömt durch das Auto. Ein Teil von mir sagt, dass ich weiterfahren soll und ein anderer, dass ich kurz entspannen sollte, um Kraft zu tanken. Ein schriller Ton weckte mich und mein Puls stieg. So ein Mist – ich bin eingeschlafen. Mein Handy leuchtet.
Eine neue Nachricht von Unbekannt. Hmm? Wer würde mir denn jetzt noch schreiben? Nach kurzem Zögern gebe ich mein PIN ein und entsperre mein Telefon, um die mysteriöse Nachricht zu lesen.

„Sei in 20 min im alten Marionettenladen, sonst war es dein letzter Tag auf Erden – Gruß V“

Mein Herz, welches sich gerade beruhigt hatte, beginnt wieder schnell zu schlagen. Ich schließe die Tür, starte den Motor und fahr los. Meine Konzentration sinkt, wie ein Irrer fahre ich die Straßen entlang, als würde mich jemand verfolgen – was nicht ganz ausgeschlossen ist. Hier muss es sein. Ich halte direkt vor dem Laden, halte noch einmal inne und schaue erneut auf mein Smartphone. Ich wollte sicher gehen, dass nur um sicher zu gehen, dass es kein Traum war, doch die Nachricht war echt. Ich trete vor die Eingangstür des Marionettenladens und öffne diese langsam. Dunkelheit umhüllt meinen Körper und ein nicht sonderlich angenehmer Geruch fährt in meine Nase. Die Tür kracht ins Schloss, ich zucke zusammen und merke, dass ich nicht allein bin. „Hallo, hey ich bin hier und hab deine Nachricht erhalten“. Mein Echo hallt und es wird wieder still. Ein Schatten huscht durch den Raum und plötzlich vernehmen meine Ohren ein seltsames Geräusch, als hätte sich eine der Puppen bewegt. Richtig gehört! Weil es noch nicht gruselig genug ist, hängen im ganzen Laden verteilt, menschengroße Marionetten von der Decke. Aus der Starre entweicht, schalte ich meine Taschenlampe an und leuchte damit in die vermeintliche Richtung, aus der ich das Geräusch vernahm. Nun stehe ich vor einer alten Holztür, von der die Farbe abblättert. Ich versuche sie zu öffnen, doch sie ist verschlossen und der Schlüssel steckt nicht mehr. Vorsichtig knie ich mich hin und suche den Boden ab, in der Hoffnung, dass der Schlüssel hier irgendwo liegt. Wieder klingelt mein Handy – ich sollte einen anderen Klingelton nehmen. Einen, der mich nicht so hochschrecken lässt. Eine neue Nachricht von Unbekannt.

„Schau in deine linke Jackentasche. Vielleicht bringt dich das weiter. – V“

Ich kneife die Augen zusammen, in der Hoffnung, dass es diesmal ein Traum ist und ich in meinem wohlersehnten Bett aufwache. Aber dem ist nicht so. Ratet mal, was in meiner linken Tasche ist? Ja ganz recht, ein Schlüssel! Wie kommt dieser nur dahin? Ich erinnere mich nicht mehr daran, einen eingesteckt zu haben. Der Schlüssel passt und ich öffne vorsichtig die Tür. Der Gestank wird intensiver. Ich trete in den neuen Raum. Auf dem ersten Blick sehe ich nichts Ungewöhnliches. Dem Anschein nach ist es eine kleine Werkstatt, in welcher die Puppen gebaut werden und man ihnen Leben einhaucht. Es hängt sogar noch eine ca. 2 m große Marionette, welche mit dem Rücken zu mir hängt, in der Mitte des Zimmers. Ich betrachte Sie genauer. Diese Haare sehen verdammt echt aus, als hätte man ihr ein Skalp aufgesetzt. Momentmal! Die sind echt, auch der nackte kalte Körper ist echt. Ein kalter Schauer läuft mir den Rücken hinunter und ein Blitz durchfährt meinen ganzen Leib. Vor mir hängt eine Leiche. Ein zwei Meter großer Mann, die Fäden wurden mit Haken in der Haut befestigt. Dieses schreckliche Bild brennt sich in meinen Kopf, wie ein heißes Brandzeichen in die Haut eines Pferdes. Ich muss weg, einfach raus hier. Den Zündschlüssel habe ich vor Nervosität dreimal fallengellassen. Beim vierten Mal schaffte ich es zum Glück. Wieder fahre ich wie ein Verrückter durch die Straßen. Diesmal mit dem Ziel nach Hause zu kommen. Schweiß läuft mir über das Gesicht. Endlich ich bin da. Mit vermeintlich verdrängten Erinnerungen stelle ich mich unter die Dusche und versuche den Gestank abzuwaschen. Erschöpft lege ich mich in mein Bett und die Erinnerungen kehren mit einem Faustschlag zurück.

Freitag. „Es ist sieben Uhr und hier sind die Nachrichten von Moon-Radio. Kurz vor 1:00 Uhr in der Nacht kam es zu einem Unfall auf der B13 in Richtung Bellswood. Ein 47-Jähriger in einem kleinen Fiat, wurde durch einen Lastkraftwagenfahrer von der Straße gedrängt, weil dieser die Kontrolle über das tonnenschwere Gefährt verlor. Laut Zeugenaussage wurde der 58-jährige LKW-Fahrer von einem PWK, kurz vor der Kurve überholt und erschrak dabei so sehr, dass er das Lenkrad rumriss und zum Rutschen kam. Die Unfallstelle wurde nach ca. 1h geräumt und es gab glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Und nun das Wetter. Die kommenden Tage wird es sehr stürmisch und kalt. Fahren Sie vorsichtig und nur, wenn es zwingend notwendig ist. Danke. Das waren die Moon-Radio Nachrichten bis zum nächsten Mal.“
Aus dem Schlaf erwacht, strecke ich meinen Körper und werfe mir meine Alltagskleidung über. Noch immer vom Schock des Albtraumes betroffen, beobachte ich die Tropfen meiner Kaffeemaschine wie diese langsam in die Kanne tropfen. Mein Blick streift durch die Küche und bleibt unmittelbar am Kalender hängen. Heute wiederholt sich der Unfalltag meiner Frau Victoria. Ein Tag, an dem ich wünschte, er hätte nie stattgefunden. Schnell schlürfe ich meinen heißen Kaffee und mach mich im Bad fertig. Mein Rucksack, Auto-, Wohnungsschlüssel und Handy in Eile mit aufgegabelt, laufe ich zum Auto. Bei der Fahrt zum Friedhof komme ich an der Unfallstelle von heute Morgen vorbei. Außer ein paar dunklen Reifenspuren und verstreuter Erde ist nichts weiter zu sehen. Ein Glück, da vorn ist noch eine Parklücke. Der Bellswood-Friedhof ist einer der größten und ältesten hier im Bezirk. Auch meine Vorfahren und deren wurden an diesem Ort begraben. Hier gibt es auch eine Art Mausoleum, wobei dieses schon seit langem nicht mehr gepflegt wurde. Gerüchten zu Folge wurde dort jemand lebendig eingesperrt und dessen qualvolle Schreie sollen manchmal zu hören sein. An etlichen Grabsteinen vorbei, stehe ich nun vor dem Grab meiner geliebten Gattin. Hinter dem Grab in der Ferne ist eine alte Eiche, welche nur noch ihr Astwerk in den Himmel strebt. Verträumt schaue ich zu dieser und bemerke, dass dort eine Person steht. Eine Frau ganz in schwarz mit einem vom Schleier bedeckten Gesicht. Ein kalter Schauer läuft über meinen Nacken. Ein schriller Ton befreit mich aus meiner Trance. Ich krame in meiner Tasche, hole das Smartphone heraus und siehe da, eine neue Nachricht von Unbekannt.

„Man informiert die Polizei, wenn man eine Leiche entdeckt oder warst du der Täter? Keine Sorge ich habe es für dich gemeldet. LG - V“

Die Hände zittern. Mein gesenkter Blick erhebt sich und geht wieder in Richtung des alten Baumes. Die Frau war weg. Normalerweise wäre ich jetzt wieder ins Auto gestiegen, aber irgendwie lässt der Gedanke mich nicht los, dass es jemand bekanntes war, der dort im Schatten stand. Ich nahm all meinen Mut und meine Neugier zusammen und schritt voran. An der Eiche angekommen, musste ich feststellen, dass man von hier einen echt guten Ausblick auf den gesamten Friedhof hat. Doch weit und breit ist hier niemand, außer der Friedhofsgärtner Steve. Jeden Tag kümmert er sich um die vielen Gräber, als wären sie seine eigenen Kinder. Aus Neugier untersuche ich den Baum nach Spuren. Tatsächlich. Unten am Wurzelwerk, bevor es sich mit der Erde verbindet, hängt ein kleines schwarzes Stück. Wahrscheinlich ist es von dem Kleid, welches die Frau in Schwarz trug. Da ist noch etwas. Eine Postkarte von einem Ort namens „Rainclaim“, wobei auf der Rückseite nur eine Zahl steht – 363. Ich kenne diese Stadt. Vor wenigen Jahren hat dort eine Art psychiatrische Klinik eröffnet. Was solls, ich fahre hin und schau mich mal um. In Rainclaim angekommen türmt sich vor mir die große Klinik auf. Das Handy vibriert in meiner Hosentasche. Eine neue Nachricht von Unbekannt.

„Sehr gut Sherlock, dann geh doch mal einen Patienten besuchen oder willst du dich nicht vielleicht doch einweisen lassen? - V“

Für was oder für wen könnte nur dieses „V“ stehen? Es fängt langsam an zu stürmen. Ich entscheide mich hinein zu gehen, um mich etwas umzuschauen. Ein Mann sitzt an der Rezeption und winkt mir zu. „Guten Tag Sir, wie kann ich Ihnen weiterhelfen? “ „Hallo, ich habe eine Postkarte gefunden und wollte nachfragen, ob diese von hier ist?“ „Ja ist sie, aber das ist schon ein paar Jahre her nur seit wir dieses Exemplar verkauft haben. Haben Sie diese Nummer auf die Rückseite geschrieben?“ „Nein, die war schon drauf, als ich sie aufgehoben hatte“ „Seltsam. Das ist eine Patientennummer. Die erste Zahl steht für den Trakt, in welchem sich das Zimmer befindet. Die zweite Zahl weist auf die Krankheit hin und die letzte auf die Nummer des Raumes.“ „Ist dieses Zimmer belegt? Kann ich es mir genauer anschauen?“ „Laut dem Computer ist es zurzeit nicht besetzt und wurde vor ca. 2 Jahren geräumt. Es liegt in dem alten Abteil der Klinik. Wenn Sie wollen, bringe ich Sie dort hin.“ „Ja das wäre super! Ich heiße übrigens Ethan Davies.“ „Sehr erfreut, ich bin Ron. Nun komm, ich zeig dir den Raum.“ Von außen sah die Klinik schon groß aus, aber von innen ist sie riesig. Ein Glück, dass ich hier nicht allein durchlaufe. Ron ist schon ein paar Schritte voraus geschritten. Ich schreite nach und mit den Blicken wandere ich von Tür zu Tür. Mein neuer Kumpel gibt mir ein Handzeichen, dort muss sich wohl der Raum befinden. „Hier ist es.“ „Ich danke dir.“ „Soll ich dir bei der Suche helfen?“ „Ähm naja klar, warum denn nicht? Vier Augen sehen mehr als zwei. Aber musst du nicht noch arbeiten?“ „Nein, ich habe heute frei und wollte nur etwas an der Rezeption ablegen. Dann bist du aufgetaucht und nun sind wir hier“. In dem kleinen Zimmer steht noch ein altes Bett, ein kleiner Schrank und es besitzt ein verschlossenes Fenster. Ich erzähle Ron meine atemberaubende Geschichte von der ersten Nachricht bis hin zu der Frau in Schwarz. Er hört mir gespannt zu und nickt ab und zu, um mir sein Interesse zu signalisieren. „Gut, das heißt diese Karte lag nicht ohne Grund an der alten Eiche…“ „Wenn ich wüsste, nach was genau wir suchen, könnte ich das Ganze hier beschleunigen.“ „Ethan! Ich glaub ich habe hier etwas!?“ Ron hält eine weitere Postkarte in der Hand. Wir betrachten sie gespannt. Das Cover ist diesmal etwas verschmutzt und abgegriffen. Es zeigt ein Resort, welches sich in einem Waldgebiet befindet. Die Stadt in der Nähe dort ist „Vinedale“. „Siehst du das? Das „V“ ist eingekreist. Wie war nochmal die Signatur der unbekannten Nachrichten?“ „Es war auch ein.
Glaubst du, das hängt damit zusammen?“ „Naja ausschließen würde ich es nicht und so zufällig kann es gar nicht sein.“ Wir drehen die Karte und siehe da, auf der Rückseite steht etwas geschrieben:

„13 ist eine Glückszahl oder doch eine Unglückszahl?“

Unsere Handys klingeln. Diesmal haben wir beide eine Nachricht des Unbekannten bekommen. „Woher hat Er oder Sie meine Nummer?“ „Das weiß ich auch nicht. Ich dachte, dass ich der Einzige bin, der diese Nachrichten bekommt.“

„War es wirklich nur ein Unfall oder steck mehr hinter Victorias Verschwinden? - V“

Wir schauen uns mit fragenden Blicken an, doch keiner von uns beiden kann die Nachricht beantworten. Um die Antwort zu bekommen, entschlossen wir uns, nach Vinedale zu fahren. Unser Ziel ist es, mehr herauszufinden. Schließlich sind wir darin jetzt beide ziemlich verwickelt. Auf dem Weg nach Vinedale gingen wir nochmal alles durch. „Darf ich dich etwas fragen?“ „Nur zu.“ „Was ist Victoria damals zugestoßen? Du brauchst diese Frage nicht beantworten, wenn du nicht willst.“ Ein Moment der unangenehmen Stille durchstreift das fahrende Auto. „Vor wenigen Jahren machten wir zusammen einen Ausflug, welchen Victoria zu ihrem 1-jährigen Jubiläum in den Diensten der Polizei als Dankeschön bekommen hatte. Ein Wochenende lang nur wir beide und kein anderer. Wir unternahmen zur Feier des Tages eine kleine Paddeltour. Doch leider war das keine so gute Idee. Als wir auf dem Fluss waren, ahnten wir nicht was gleich geschah. Ein Unwetter zog auf und der Fluss füllte sich blitzschnell mit strömenden Wassermassen. Es ging alles so schnell. Der Fluss zerrte uns förmlich durch den Sturm. Ich sah noch den kleinen Felsen vor mir und dann kann ich mich nur noch an ein dumpfes Geräusch erinnern. Wahrscheinlich ist das Kanu an dem Stein zerbrochen. Als ich wieder zu mir kam, lag ich in einem Krankenhaus, welches in der Nähe angrenzte. Sie sagten mir, dass die ganze Umgebung abgesucht wurde, aber keine weitere Person gefunden wurde. Im letzten Jahr gaben wir so allmählich die Hoffnung auf und beendeten die Suche. Wir entschlossen zusammen mit Victorias Familie, einen Grabstein zu errichten. Dieser sollte uns helfen damit abzuschließen und dient als Symbol des ewigen Lebens und als Zeichen, Victoria niemals zu vergessen. „Und glaubt ein Teil von dir noch daran, dass sie es eventuell doch überlebt hat?“ „Ein ganz kleiner Teil schon, aber langsam erlischt auch dieses Licht…“

Wir fahren gerade an dem Ortseingangsschild vorbei, an dem geschrieben steht „Herzlich willkommen im idyllischen Vinedale“. Die Tankanzeige springt an. „Wir sollten wohl oder übel nach einer Tankstelle Ausschau halten!“ Ein paar Straßen weiter und schon taucht eine auf. Ron geht in der Zeit, in welcher ich das Auto mit Sprit fülle in die Tankstelle, um sich nachdem Resort zu erkundigen. Ich symbolisiere ihm mit einem Handzeichen, dass ich fertig bin und wir nur noch bezahlen müssen. Ron hat herausgefunden, dass sich das Resort ungefähr 5 km entfernt in einem Waldgebiet befindet. Ich lege den ersten Gang ein und unsere Fahrt geht weiter. Wir kommen an eine Abzweigung, bei der rechts ein Weg auf eine enge Schotterstraße führt und links die Hauptstraße weiter geht. Wahrscheinlich kann es nicht mehr schlimmer kommen und hätten wir eine Wahl, würden wir hier nicht langfahren. Bedauerlicherweise ist das der einzige Weg, der zum Resort führt. Wir folgen der Straße, eine Kurve nach der anderen. Hinter uns erheben sich die Bäume und es hat den Anschein, als hätte es den Weg nie gegeben auf dem wir hergekommen sind. Die Dämmerung bricht an. Es ist ruhig und außer uns ist niemand hier, dachten wir jedenfalls. Aus dem Nichts taucht ein Auto vor uns auf, welches denkt, es sei allein auf der engen Straße. Wir bremsen und geben ihm Lichthupe damit der Fahrer sein Tempo zügelt doch nichts passiert. Ein Glück ist eine Einbuchtung 10 m vor uns in welche wir flüchten können. Das schwarze Auto fährt an uns vorbei. Leider konnten wir keine Person in diesen schnellen Sekunden erkennen.
„Was ist mit ihm? Wie kann man nur so fahren? Der hätte uns fast umgebracht!“ „Ethan, hast du sein Kennzeichen gesehen?“ „Nein leider nicht, du?“ „Ja, aber es war nur ein Buchstabe zu sehen, es war ein V!“ „Ron, das war kein Zufall. Ich glaube wir kommen der Sache schon ein Stück näher“ „Schau! Da vorn ist es. Ich fahre langsamer, um einen Parkplatz zu suchen. Am Resort angekommen schauten wir uns um und fanden die Rezeption. „Hallo, guten Tag, wie kann ich ihnen behilflich sein?“ „Guten Abend, wir würden gern ein Zimmer über die Nacht nehmen. Ist noch Eines frei?“

„Warten Sie kurz ich bereite die Anmeldung vor, hier ist schonmal der Zimmerschlüssel. Ihr Zimmer ist die Nummer 12. Bitte unterschreiben Sie hier, bezahlen können Sie jetzt oder am morgigen Tag.“ „Wir danken Ihnen, hier ist das Geld.“ Ron nahm den Schlüssel und ging voraus. Das Zimmer ist nicht gerade das Beste, aber immerhin gibt es eine Dusche mit warmem Wasser, zwei Betten und eine Couch mit Fernseher. „Hey Ron, wie lautet nochmal die Nummer auf der Rückseite der Postkarte?“ „Es war die Zahl 13. Vielleicht Zimmer 13?“. Das Licht an der Rezeption erlischt und wir kamen auf die brillante Idee, den angrenzenden Raum zu untersuchen. Neben dem Bett auf dem Nachtschrank steht eine Tasse Kaffee, welcher noch warm ist. Das muss der Raum von dem verrückten Fahrer sein, dem wir erst begegneten. „Ethan! Ich habe hier etwas gefunden. Ich glaube, das wird dich interessieren!“ Ron hält eine schwarze Tasche in der Hand und legt sie aufs Bett. Vorsichtig schütten wir sie aus. Es sind viele Sachen drin. Ein paar Bilder von dem Friedhof und von uns beiden, sowie eine Karte, auf der etwas markiert wurde. Laut der Karte führt der Weg weiter hoch in den Norden. „Was glaubst du ist dort zu finden? Eine Höhle oder eine Hütte? Vielleicht auch etwas anderes?“ Ron sieht mich mit einem fragenden Blick an. „Wir sollten der Sache nachgehen.“ Das schwarze Auto kommt zurück und hält direkt vor der Tür. „Komm schnell und versteck dich!“ Die Tür öffnet sich und eine dunkel bekleidete Person betritt den Raum. Sie sah die Tasche, nahm sie sich in Windeseile und fuhr davon. Ein Glück, dass wir die Karte noch rechtzeitig nehmen konnten. Wir verlassen das Zimmer und machen einen Plan, wie es weiter gehen soll.
Am nächsten Morgen. Wir haben unsere Sachen gepackt und das Zimmer abgemeldet. „Hey Ron! Laut Navi dauert die Fahrt ca. 3 Stunden, bis wir am Ziel angekommen sind.“ Nach circa 2 Stunden Fahrt hielten wir an einer Raststätte, um eine Pause zu machen. Auch Diese war nicht sonderlich schön, aber immerhin gab es einen Kaffee und eine Toilette. Wir sind jetzt bei den letzten zwei Kilometern angekommen und unsere Anspannung stieg so sehr, dass es für uns beide unangenehm war. Vor unserem Auto taucht ein altes großes Tor auf, welches wohl der einzige Eingang ist. Ringsum um das gesamte Anwesen wurde eine ca. 2,5 m hohe Mauer hochgezogen. Inmitten Dieser steht eine alte Villa, welche sich aber noch in einem hervorragenden Zustand befindet. Wir parken das Auto hinter ein paar Koniferen, die das Anwesen mit ihrer Größe und den Lichterketten prachtvoll schmücken. Das Gebäude ist mit einem weißen Schleier bedeckt, der sich über das gesamte Gelände gelegt hat. Nun stehen wir vor der Haustür. Eine einzigartige, zweiflüglige Tür mit Verzierungen und vielen Glaselementen. Es sieht so aus, als würde hier jemand wohnen. Wir entschließen uns, zu klingeln.
Ein zwei Meter großer und älterer Mann öffnet uns die Eingangstür. „Oh Hallo, ich habe gar keinen Besuch erwartet?“ „Entschuldigen Sie bitte die Störung, aber wir haben das hier gefunden und es hat uns hierhergeführt.“ Der alte Herr sah die Karte in Ethans Hand und schritt ein Stück zurück. Er symbolisierte uns damit, dass wir eintreten dürfen. „Wollt Ihr etwas trinken oder kann ich euch sonst etwas Gutes tun? Ein Wasser oder lieber einen warmen Tee?“ „Ein Tee klingt gut.“ „Wie unhöflich von uns, wir sind Ethan und Ron.“ „Sehr erfreut, ich bin Noah. Ich gehe kurz in die Küche und setze eine Kanne Wasser auf.“ Ron und ich sitzen in einer großen Wohnstube mit einem lodernden Kamin, einer Couch und einem Sessel. In der Mitte der beiden Sitzmöglichkeiten steht ein kleiner Tisch mit einem Adventsgesteck. Noah kam wieder und hielt ein Tablett mit Tassen und einer vollen Teekanne in beiden Händen. Er stellt es ab und setzt sich in den noch freien Sessel, welcher uns gegenüberstand.
„Nun, darf ich die Karte noch einmal sehen, welche euch zu mir geführt hat?“ „Ja, hier bitte!“
Noah schaut das Stück Papier mit einem fragenden Blick an, aber dann änderte er seine fröhliche Mimik. „Woher habt ihr diese Karte?“ „Wir haben sie gefunden.“ „Wo genau habt ihr sie gefunden?“ Plötzlich klingelt das Telefon nebenan und Noah unterbricht das Gespräch, um an den Hörer zu gehen. „Ethan, findest du nicht auch etwas seltsam, wie besessen er von der Karte ist?“ „Ja, ist schon merkwürdig.“ Ein dumpfes Klopfen ertönt aus dem Nichts, als würde jemand versuchen, uns ein Zeichen zugeben. Es verstummt wieder und Noah kehrt zurück aus dem Nebenzimmer. „Also, wo waren wir stehen geblieben?“ Der alte Mann sah wieder fröhlich aus, als wurde in seinem Kopf ein Schalter umgelegt.

„Wohnt hier noch jemand in diesem großen Haus?“ „Nein nur ich. Meine Frau ist schon seit langem von uns gegangen…“ Wieder ertönt ein Klopfen. Diesmal viel eindringlicher als vorher. „Das sind nur die alten Heizungsrohre, die sich durch die Wärme und Kälte ausdehnen und zusammenziehen.“ „Noah, dürfte ich Ihre Toilette benutzen?“ „Klar Ethan, einfach die Treppe hoch und dann rechts den Gang entlang bis zum Ende, dann stehst du direkt vor der WC Tür.“ „Okay, danke.“ Als ich aus der Sichtweite war, holte ich mein Handy raus und schrieb Ron, dass er Noah ablenken soll. Somit habe ich genug Zeit, um mich hier etwas umzuschauen. Vorsichtig und leise gehe ich den oberen Gang entlang und schaue mich ein wenig. Durch einen kleinen Türspalt kommt etwas Licht in den Flur hinein. Meine Neugierigkeit steigt und ich öffne leise die Tür in den noch unbekannten Raum. Es sieht aus wie ein Arbeitszimmer, ähnlich wie in meinem Traum. Im Raum verteilt liegen hölzerne Arme und Beine herum. In dem Raum befindet sich noch eine weitere Tür, welche in ein Nebenzimmer führt. Sie ist verschlossen, aber irgendwo hier müsste es doch einen Schlüssel geben. Ich schau am Schreibtisch nach, bessergesagt in den Schubkästen. In dem ersten fand ich nichts außer alten Briefen und Rechnungen. Der Zweite hingegen war ein voller Erfolg. Ich nehme den Schlüssel und öffnete die Tür. Der Raum ist mit Folien zugehangen. Es sieht aus, wie in einem Operationssaal. In der Mitte ist ein stählerner Tisch und auf diesem liegt jemand. Die Person auf dem Tisch wurde mit Schnallen befestigt. Sie scheint nicht mehr zu leben, schließlich wurde ihr Brustkorb geöffnet und die Organe entnommen. Dem Anschein nach wurde der Körper einbalsamiert. Nicht auf eine normale Art und Weise, sondern mit glänzendem Lack. In der Brust stecken Schläuche und Kabel, welche in einen Schrank mit weiteren Folien führen. Ich folge den Kabeln, um herauszufinden, wo diese enden. Die Strippen sind an einer Maschine angeschlossen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich beobachtet werde. Hinter mir bewegt sich etwas. Langsam drehe ich mich mit rasendem Herzen um. Die vermeintliche Leiche liegt nicht mehr, sondern sitzt auf dem Operationstisch. Er sieht mich mit einem seelenlosen Blick an und fällt zurück in den ewigen Schlaf. Ich spute mich und schloss blitzartig die Tür hinter mir. Ich halte kurz inne, um mich dann wieder aufzurappeln. Vor mir fällt ein Stück Papier vom Schreibtisch gefallen, auf dem folgendes geschrieben steht:

„Sehr geehrter Herr Dr. Withe, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Sie entlassen müssen. Der Grund für die Kündigung ist die Verletzung des ärztlichen Eides und die Missachtung von Regeln. Zusätzlich bekommen Sie eine Geldstrafe dafür, dass Sie einen Patienten das Leid genommen haben ohne, dass dieser zustimmte…“

Über diesen Fall habe ich damals etwas in der Zeitung gelesen. Niemand hat seitdem je wieder etwas von diesem Arzt gehört. Er muss hier untergetaucht sein. Oh nein, Ron ist noch bei ihm. Ich zücke mein Telefon und wählte die 110. „Hallo, hier ist die Polizei, wie kann ich ihnen weiterhelfen?“ „Wir sind hier auf einem alten Anwesen mitten im Wald. Ich habe gerade eine Leiche im Haus gefunden und ich glaube der Mann, der uns hier hereingelassen hat, ist der ehemalige Arzt Doktor Withe!“ „Bleiben Sie ganz ruhig, wir sind unterwegs.“ „Ich höre Schritte.“ Das Telefon fällt aus meiner Hand, als sich die Tür öffnet. Zum Glück konnte ich mich hinter einem Vorhang verstecken. Ron betritt das Zimmer und geht auf mein Handy zu. „Ethan…? Ethan bist du hier? Noah ist eingeschlafen und mir wird es langsam zu gruselig hier.“ „Ja ich bin hier und wir müssen sofort verschwinden!!!“ „Ethan, was ist denn los?“ „Keine Zeit für Erklärungen…“ Leise gehen wir die Treppe hinunter sehen Noah, der noch immer auf dem Sessel schlummert. Wir gehen weiter. Die Treppe knarzt und unser Blick fällt wieder in Richtung des Sessels. Diesmal war er leer. „Wo wollt ihr denn so plötzlich hin? Ich bin doch noch gar nicht fertig.“ Der zwei Meter große Mann versperrt uns den Weg zum Ausgang. Ohne nachzudenken springen wir über das Treppengeländer und weichen dem Riesen aus. Wir rennen durch das Haus in der Hoffnung, er würde uns nicht so schnell verfolgen. Falsch gedacht.
Der unscheinbare alte Mann hatte mehr Kraft als Ron und ich zusammen.

Wir rennen an ihm vorbei und gelangen zur Haustür. Schnell eilen wir die Treppen hinunter und sprinten zum Auto. Noah folgt uns, doch die Physik machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Auf den glatten Stufen der Treppe rutscht er aus und schlägt mit dem Hinterkopf auf den steinernen Boden. Die Polizei und ein Krankenwagen treffen kurz darauf ein. Die Beamten sperren alles ab und nehmen den ehemaligen Doktor fest. Wir werden noch einmal befragt und berichten ihnen von den Ereignissen der letzten Tage. Das Opfer, welches in dem Operationssaal lag, wird identifiziert.
Leider konnte man nichts mehr für ihn tun. Er war ein 47-jähriger Mann.
Unsere Handys klingeln. Eine neue Nachricht von Unbekannt:

„Sehr gut gemacht, ihr habt den Mörder gestellt. Wie sagt man so schön, wenn Träume wahr werden. Kuss - V“

 

Anhänge

  • Titelbild_Schattenspieler.jpg
    Titelbild_Schattenspieler.jpg
    152.7 KB · Ansichten: 1
Mitglied
Beitritt
29.12.2020
Beiträge
64

Hallo @tom.ecr und herzlichen Willkommen hier!

Ich habe deinen Text gerne gelesen und vielleicht kannst du mit meinem Kommentar ja etwas anfangen.

Zunächst will ich sagen, dass ich dein Pacing und den gesamten Stil wirklich gut und angenehm finde, da kommt richtig gut Stimmung auf und es wird spannend. Ich wollte eigentlich nur mal in deine Geschichte reinschauen und dann sehen ob sie lesenswert ist, habe dann aber doch alles gelesen.
Ein paar Kritikpunkte habe ich aber. Du verwendest nämlich nicht immer Präsens, sondern zwischen durch auch Präteritum. Mich hat das jedes Mal rausgerissen.
Auch solltest du Zeilenumbrüche bei Dialogen setzen, dass in einer Zeile nicht zwei direkte Reden mit unterschiedlichen Sprechenden sind, auch das reißt einen raus und liest sich nicht so schön.
Außerdem finde ich es seltsam, dass deine Figur nicht sofort daran denkt die Polizei zu rufen, spätestens als er die erste Leiche sieht. Und warum antwortet er nicht auf die Nachrichten? Und warum folgt er ihnen überhaupt oder nimmt sie ernst? Was denkt er, als er erfährt, dass ein Schlüssel in seiner Tasche ist? Folgt daraus nicht, dass V ihn ihm zugesteckt haben müsste, also hier ist? Warum denkt er darüber nie nach? Warum verfolgt er alle Spuren? Was ist seine Motivation? Warum geht er nicht sofort zur Polizei? Das sind alles Fragen, die der Leser sich stellt und sich wundert, warum Ethan sich das nicht auch fragt und so seltsam dann handelt. Auf all diese Fragen gibt es natürlich Antworte, das sind keine schlimmen Plot Holen, sie müssen nur gefüllt werden mit irgendeiner Ausrede, da reicht es meiner Meinung nach zu schreiben, dass er Angst hat und deswegen nicht die Polizei ruft. Nur an der Motivation würde ich noch mehr arbeiten, einfach damit der Charakter und seine Handlungen verständlicher sind. Denn natürlich stellt sich die Frage, wenn er weite Autofahrten unternimmt, in fremde Häuser geht und sich damit in Gefahr begibt - wofür eigentlich? Was ist sein Interesse? Das muss auf jeden Fall klar sein.
Auch fand ich, dass es der Geschichte nicht geschadet hätte, wenn er schneller zum Haus gekommen wäre, wenn eine der vorigen Stationen, bei der Psychiatrie oder dem Hotel, weggelassen wird. Viel spannender wird es dadurch nicht, aber es zieht sich nicht so sehr.
Als letztes muss ich leider sagen, dass mich das Ende doch ein bissl enttäuscht hat, denn ich habe noch so viele Fragen und habe immer damit gerechnet, dass da noch etwas kommt. Allen voran natürlich wer ist V? Wenn du keine Fortsetzung dazu schreiben willst, sondern das Ende einfach offen halten willst, finde ich es dem Leser gegenüber fast schon unfair, nicht zu sagen wer das ist, denn er liest die ganze Kurzgeschichte vor allem, um das am Ende zu wissen. Aber auch, was genau V von ihm wollte? Warum macht er sich all den Aufwand ihn von einem Ort zum nächsten zu schicken? Ist das nicht viel Arbeit, nur damit am Ende ein Typ verhaftet wird? Oder habe ich das Ende einfach nicht verstanden?
Du stellst viele Fragen auf, und das finde ich gut und spannend an der Geschichte, ich habe aber am Ende das Gefühl, dass du selbst nicht alle Antworten kanntest und sitze deswegen jetzt frustriert hier, ohne Antworten...:crying::D

Ich habe jetzt hier viel kritisiert, ich tue das aber, weil ich denke, wenn du dich nochmal an die Geschichte setzt und jede Frage beantwortest und organisch in die Kurzgeschichte einfügst, dass daraus eine wirklich tolle Geschichte werden kann. Vielleicht auch, damit ich ein paar Antworten kriege :p

Tief in ihrem Unterbewusstsein
tief klein?

Mein Leib ist ausgekühlt und doch so nass, als wäre man 5 km am Stück, ohne Pause, durchgerannt.
Leib klingt für mich irgendwie komisch, warum Nichte einfach Körper? Statt “man“, “ich“

In mir kreisen die Gedanken an das Geschehnis, welches sich vor wenigen Stunden abgespielt hat, doch dann fiel ich plötzlich in den langersehnten Schlaf.
Unbedingt auf Zeitform achten, am besten den ganzen Text nochmal lesen und jedes Verb prüfen.

mein PIN
die PIN - oder?

Mein Herz, welches sich gerade beruhigt hatte, beginnt wieder schnell zu schlagen. Ich schließe die Tür, starte den Motor und fahr los.
Da fehlen mir Emotionen, Gedanken. Was denkt er?? Hat er keine Angst da hin zu fahren?

Ich halte direkt vor dem Laden, halte noch einmal inne und schaue erneut auf mein Smartphone. Ich wollte sicher gehen, dass nur um sicher zu gehen, dass es kein Traum war, doch die Nachricht war echt.
Vorschlag: Ich halte direkt vor dem Laden, schaue auf mein Smartphone, möchte sicherstellen, dass es kein Traum gewesen ist, doch die Nachricht ist echt.

Nun stehe ich vor einer alten Holztür, von der die Farbe abblättert. Ich versuche sie zu öffnen, doch sie ist verschlossen und der Schlüssel steckt nicht mehr. Vorsichtig knie ich mich hin und suche den Boden ab, in der Hoffnung, dass der Schlüssel hier irgendwo liegt.
Klingt so, als würde die Farbe in diesem Moment abblättern? “...und der Schlüssel steckt nicht mehr...“ würde ich streichen.

Ich trete in den neuen Raum
Ich trete in den Raum.

PKW ;)

Unten am Wurzelwerk, bevor es sich mit der Erde verbindet, hängt ein kleines schwarzes Stück
Stück Stoff oder ein Fetzen?

Er geht zum Friedhof um das Grab seiner Frau zu sehen, aber dann hat er das plötzlich vergessen und geht einfach wieder?

Ich könnte jetzt noch weiter kleine Fehler finden, aber ich denke es ist am besten, wenn du den Text einfach nochmal genau durchliest und bearbeitest.

Hoffentlich hilft dir dieser Kommentar ein bisschen. Danke für deine Geschichte.
Gerne gelesen :)

Viele Grüße und schöne Woche!
Max

 

Letzte Empfehlungen

Neue Texte

Neue Kommentare

Anfang Bottom