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Der schlechteste König von allen

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12.01.2026
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Der schlechteste König von allen

Es war einmal ein König, von dem die Leute sagten, er müsste der schlechteste König seit Menschengedenken sein. Natürlich nur hinter vorgehaltener Hand, denn niemand wollte in den Kerker geworfen werden. Der König war immer schlecht gelaunt, kaum vorstellbar, dass er bei Widerworten Gnade walten lassen würde.
Was der König anfasste, ging schief. Er traf die falschen Entscheidungen, kümmerte sich zu früh oder zu spät oder nahm sich der unwichtigen Dinge an und stellte die wichtigen dafür zurück.
In einem Sommer ritt der König mit seinem Gefolge in die Berge, um den Bau einer neuen Brücke in Angriff nehmen zu lassen. Er wollte die Leute anweisen, wo die Brücke stehen und wie sie gebaut werden sollte. Schon im Herbst würde sie fertig sein, sodass niemand mehr den weiten Umweg zu machen brauchte, der jetzt nötig war, um den Bach zu überqueren. Durchreiten konnte man den Bach nur bei günstigen Umständen, meistens war die Strömung zu stark.
Am Ufer hatte sich eine große Menschenmenge versammelt. Neben den Handwerkern, die die Brücke bauen sollten, waren viele Menschen aus den nächsten Dörfern gekommen, um zu hören und zu sehen, wie die neue Brücke aussehen sollte. Die Ersten raunten sich schon zu, dass der Bau schon jetzt zum Scheitern verurteilt war, und stellten leise Mutmaßungen an, welche Unzulänglichkeiten der Plan des Königs haben würde.
Sie wurden nicht enttäuscht, tatsächlich konnte so, wie der König sich das dachte, keine stabile Brücke entstehen. In den hinteren Reihen wisperten die Leute einander zu, was passieren würde, wenn die Brücke tatsächlich so gebaut wurde, die in den vorderen Reihen, die befürchten mussten, dass der König es mitbekommen würde, schwiegen.
Unvermittelt drängte sich ein kleiner Junge nach vorn. Er schlüpfte zwischen den Beinen der Erwachsenen durch, niemand hielt ihn zurück. Sie dachten, er wollte einfach besser sehen können, vielleicht war es das erste Mal im Leben, dass er dem König begegnete.
Doch der Junge ging weiter, völlig unbefangen näherte er sich dem König. „Der Vater sagt, es ist schlecht, wenn du die Brücke da baust“, verkündete er mit lauter und klarer Stimme.
Den Umstehenden stockte der Atem, das Gemurmel im Hintergrund verstummte mit einem Schlag. Jeder war überzeugt, dass sie nur noch einen Wimpernschlag von einer Katastrophe entfernt waren.
Auch der König war für einen Moment wie erstarrt. Dass ihm jemand widersprach, erlebte er zum ersten Mal. Doch zur Überraschung der Menschen blieb der erwartete Wutausbruch aus. Der König überlegte kurz und rief dann laut: „Der Vater des Jungen möge vortreten!“
Mit zitternden Knien setzte sich ein junger Mann in Bewegung, ein einfacher Handwerker, der aber die Gegend genau kannte. Er befürchtete das Schlimmste und glaubte, dass er schon froh sein musste, wenn der König ihm nicht an Ort und Stelle den Kopf abschlagen ließ.
Doch der König blieb erstaunlich freundlich. „Warum glaubst du, dass die Brücke hier nicht stehen sollte?“, fragte er. „An anderen Stellen wäre sie viel schwerer zu bauen.“ „Das stimmt“, räumte der Handwerker ein. „Aber denkt an die Schneeschmelze! Wenn es viel geschneit hat, reißt das Wasser alles mit. Es würde auch die Brücke mitnehmen.“
Der König verstand und nickte. „Wo würdest du sie bauen?“, fragte er. Und plötzlich verstanden auch die Leute: Der König war nicht böse und rechthaberisch. Er hatte nur nie gelernt, dass er nicht alles allein entscheiden musste, dass er sich Rat holen durfte. So entstand eine stabile Brücke, die für viele Jahre den Übergang sicherte, und aus dem schlechten König wurde der beste, den das Volk sich wünschen konnte.

 

Hallo @René Bote

"Des Kaisers neue Kleider" stand wohl Pate, wenn dieser König sich auch nicht ganz so eine Blösse gab, wie in Hans Christian Andersens Vorlage. Nette Adaption, gut zu lesen, und doch finde ich den Twist bei deiner Version noch zuwenig herausgearbeitet.
Aber ich gehe jetzt nicht ins Detail, weil du wahrscheinlich nichts daran ändern wirst, stimmts?

Du befindest dich hier in einem Schreibforum, dass stark vom Geben und Nehmen, sprich Textarbeit und Austausch unter den Autor:innen lebt. Leider entsteht bei mir der Eindruck, dass du hingegen nur daran interessiert bist, deine bereits veröffentlichten Geschichten hier abzuladen, um auf deine eigene Autoren-Seite aufmerksam zu machen. So stellst du –
ohne auf den letzten Kommentar zu deinem Einstand einzugehen – gleich zwei weitere Geschichten zeitnah ein, die bereits einen Wettbewerb durchlaufen haben und zusätzlich auf deiner Seite abrufbar sind.

Austausch sieht anders aus, aber vielleicht täusche ich mich und es war nur ein etwas verunglückter Start hier.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf deine Kommentare zu anderen Geschichten und danach auf frische, jungfräuliche Texte aus deiner Feder.
Hau rein!

Grüsse dotslash

 

Aber ich gehe jetzt nicht ins Detail, weil du wahrscheinlich nichts daran ändern wirst, stimmts?
Stimmt. Dazu habe ich gerade auch bei der anderen Geschichte etwas geschrieben. Bei den Wettbewerbsbeiträgen möchte ich das nicht, weil ich nicht zwei unterschiedliche Versionen laufen haben will. Bei anderen Geschichten, die "nur" auf meiner Website und der einen oder anderen Plattform wie Wattpad sind, überlege ich mir das schon.
Das heißt aber nicht, dass ich die Rückmeldungen hier nicht zu schätzen wüsste. Ich schreibe ja weiter und nehmen jeden Ratschlag auf, der die nächste Geschichte besser macht.

Du befindest dich hier in einem Schreibforum, dass stark vom Geben und Nehmen, sprich Textarbeit und Austausch unter den Autor:innen lebt. Leider entsteht bei mir der Eindruck, dass du hingegen nur daran interessiert bist, deine bereits veröffentlichten Geschichten hier abzuladen, um auf deine eigene Autoren-Seite aufmerksam zu machen.
Mich nur irgendwo anzumelden, um für meine Geschichten zu werben, ist nicht meine Art. Wenn ich mich in einem Forum anmelde, dann versuche ich auch, etwas dazu beizutragen. In dem Sinne habe ich hier auch schon mehrere Male gestöbert, aber unter den Geschichten, die ich bislang gelesen oder angelesen habe, war keine, zu der ich großartig etwas hätte sagen können. Der letzte Kommentar zur ersten Geschichte, die ich hier eingestellt habe, ich mir schlicht durchgerutscht; gesehen habe ich ihn, hatte aber keine Zeit, zu antworten, und später nicht mehr dran gedacht. Nimm das als Captcha, einem Roboter wäre das nicht passiert. :-)

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo @René Bote ,

Wenn ich mich in einem Forum anmelde, dann versuche ich auch, etwas dazu beizutragen. In dem Sinne habe ich hier auch schon mehrere Male gestöbert, aber unter den Geschichten, die ich bislang gelesen oder angelesen habe, war keine, zu der ich großartig etwas hätte sagen können.
Es muss absolut nix Großartiges sein, und einem fallen auch beim Kommentieren immer mehr Details auf - also einfach anfangen. Es ist gewissermaßen Übungssache. Und hilft auch dir, du musst nicht alle Fehler selbst machen.

Zu deinen Texten sage ich nichts, weil ich sehr viel auf das Prinzip Nehmen & Geben setze und wenn sich jemand verweigert ... tja, ne? Man sollte auch mal bedenken, dass dieses Forum keine Rezensionsmaschine ist. ;)

Komms durchgerutscht, keine Intention, anderen zu helfen (einen begründeten Eindruck mitzuteilen), obwohl hier Tausende Texte stehen, kein Interesse an Edit der eigenen, nicht gut funktionierenden Texte = Umsetzung der Komms zu deinem Text ... leider ist nichts davon ein attraktives Aushängeschild für dich als Schreibenden innerhalb einer Community.

Ist ja vollkommen deine Sache, aber:
- Nahezu jede Ausschreibung verlangt, dass Texte unveröffentlicht sind, dazu gehören auch Postings wie hier bei uns.
- War der Text eingereicht und wurde abgelehnt, wäre es - sollte man einen Hauch von Interesse an Verbesserung haben - umso sinnvoller, die Texte nachzuarbeiten, nachzueditieren.
Ich gehe davon aus, dass sie nicht angenommen wurden, weil es ganz so klingt, als hättest du nie Erfahrung mit einem Lektorat gemacht. (Eindruck, keinesfalls eine Unterstellung.)

Three cheers und dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben,
Katla

 

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, noch mal ein bisschen zu stöbern, mir vielleicht sogar eine Geschichte blind rauszupicken und zu schauen, was sich dazu sagen lässt. Aber ich lasse es, nimmt mir ja doch keiner ab.

 

Aber ich lasse es, nimmt mir ja doch keiner ab.
:confused: Wieso 'abnehmen'? Ein Komm wird als Komm gesehen und der Textersteller, dem du eine Rückmeldung dalässt, freut sich - so wie du dich über Rückmeldungen freust. So wie vermutlich (fast?) jeder für Rückmeldungen / Reaktionen hier ist.

Es nimmt dir höchstens keiner ab, dass du jemals zu Komms bereit warst, wenn du dann doch nur absahnst und keine schreibst (zu Fremdtexten, wohlgemerkt).

 

Dein Ernst, @René Bote?
Ich muss @Katla recht geben, deine Ausrede, hier rumstöbern zu wollen, es dann aber besser sein zu lassen, weil es dir niemand abnimmt? Da frage ich mich schon, was deine Auffassung von "Wenn ich mich in einem Forum anmelde, dann versuche ich auch, etwas dazu beizutragen." ist.

Hier gibt es massig gute Texte, die darauf warten, gelesen und kommentiert zu werden, aber ich vermute, du verfolgst ein anderes Ziel:

Bitte versteht es nicht als Geringschätzung eurer Rückmeldungen, wenn ich die Geschichte nicht mehr anpasse. Ich nehme die Anregungen und Kritiken trotzdem dankbar mit und versuche, die Erkenntnisse in meine nächsten Geschichten einfließen zu lassen.

Ich nehme die Anregungen und Kritiken trotzdem dankbar mit und versuche, die Erkenntnisse in meine nächsten Geschichten einfließen zu lassen.

Ich schreibe ja weiter und nehmen jeden Ratschlag auf, der die nächste Geschichte besser macht.

DAS klingt für mich nach simplem Abgreifen von Rückmeldungen und nicht nach Beteiligung im Forum.

Tut mir leid, aber dafür hab ich kein Verständnis.

 
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DAS klingt für mich nach simplem Abgreifen von Rückmeldungen und nicht nach Beteiligung im Forum. Tut mir leid, aber dafür hab ich kein Verständnis.
Lieber Dot,

das wird auch so sein, denn ein Minutencheck zeigt: Bei den Texten handelt es sich nicht um "Einreichungen bei Schreibwettbewerben", sondern Teilnahme an Forenchallenges wie wir sie veranstalten, nur mit einem Drittel unserer Abstimmenden. Da wird eine Sprache aus dem regulären Lit-Betrieb entliehen, hat damit aber nix zu tun.
Sondern augenscheinlich mit einem Phänomen, das mit Münch- beginnt und mit -hausen endet, also ist davon ausgehen, dass auch andere ehrlich klingende Bekundungen hier mit einer ordentlichen Prise Salz zu nehmen sind.

Schade, aber nicht unser Verlust.

 

Das ist genau der Grund, warum ich mich gestern dagegen entschieden habe, mir hier die eine oder andere Geschichte rauszugreifen. Ich hatte nie die Absicht, jemanden zu täuschen oder nur für mich etwas mitzunehmen, ohne selbst etwas beizutragen, aber alles, was ich dazu schreibe, kommt als Vorwurf direkt wieder zurück. Der Versuch, mich zu erklären, ist offensichtlich aussichtslos, daher werde ich mich aus dem Forum zurückziehen.

Da wird eine Sprache aus dem regulären Lit-Betrieb entliehen, hat damit aber nix zu tun.
Das heißt, für euch ist nur eine Verlagsausschreibung ein Schreibwettbewerb. In dem Sinne sind meine Geschichten dann keine Wettbewerbsbeiträge, okay.

 

@René Bote reimst du dir das selbst so zusammen, wie du es brauchst? Du hast niemanden kommentiert, weil dir das niemand abnimmt? Was denn genau abnehmen? Willst du damit sagen - weil anders bekomm ich das logisch nicht zusammen: Du kommentierst nicht, damit keiner denkt, dass du nur deshalb kommentierst, damit du Kommentare bekommst kommst? Oder wie genau soll man das verstehen?
Oder beruhst du dich wirklich darauf zu sagen, dass bei all den Geschichten hier nicht ein einziger Gedanke kommt, was man denn kommentieren könnte? Für mich klingt das eher nach Faulheit - oder nach einem super schlechten, fantasielosen Autor. Sorry.

 
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Das ist genau der Grund, warum ich mich gestern dagegen entschieden habe, mir hier die eine oder andere Geschichte rauszugreifen.
Hallo,

dieses Forum hat dich freundlich begrüßt, Mitglieder haben sich aufmerksam um deine drei eingestellten Texte gekümmert, dir Tipps und Ratschläge gegeben. Du hast sie ignoriert bzw. dann kurz abgebügelt und verbringst mehr Zeit damit, krude Ausreden zu suchen, anstatt dich normal - wie es allgemein die Höflichkeit gebieten würde, ganz abgesehen vom Forum - mit Engagement unter Fremdtexten zu beteiligen. Ja, das sieht wirklich sehr eigenartig aus und erweckt einen befremdlichen Eindruck.

Hier wird absolut kein (Neu)Mitglied kritisch kommentiert oder gerügt, weil es sich ehrlich konstruktiv unter Fremdtexten engagiert. Wie kommst du denn auf die Idee?
Unsere Kritik hat mit deinem nutznießerischen Verhalten zu tun, da kannst du nicht einfach Ursache und Wirkung umdrehen und das nun als Vorwurf gegen uns formulieren.

Ich möchte betonen, dass detaillierte, gut begründete Komms unter Fremdtexten auch dem Kommentieren helfen. Kein unlektorierter, unbesprochener Onlinetext ist so gut, dass es nichts zum Verbessern gäbe. Dieses Forum tut nichts anderes, als durch fairen Austausch eine Verbesserung des Schreibhandwerks zu ermöglichen. Das nutzen Newbies mit ihren ersten Texten wie auch Verlagsautoren, bevor sie ihre Texte einsenden. Und ja, es wird ein Mindestmaß an Etikette und Engagement erwartet.

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"Einreichungen bei Schreibwettbewerben" sind faktisch etwas völlig anderes als einen Text auf Homepages oder in Foren zu posten (in oder außerhalb von Challenges), weil es dort keinerlei Hürden gibt, wie es bei Auswahlgremien oder Verlags-Herausgebern der Fall wäre. Ich weiß sehr gut, dass im SP bewusst strategisch oder aus ehrlicher Unwissenheit oft die Grenzen zu regulären Veröffentlichungen verwischt werden, aber es ist empfehlenswert, sich einen Durchblick zu verschaffen und adäquate Begriffe zu verwenden. Ganz vor allem, wenn man da eher hoch- als tiefstapeln möchte. Sonst steht doch dein Geschäftsmodell für jeden nach 3 Clicks ersichtlich auf tönernen Füßen.

 

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