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Des Teufels Gebet

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02.10.2019
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Des Teufels Gebet

1.

Der verstümmelte Schornstein hielt sich tapfer auf dem heruntergekommenen Bauernhaus. Weiße Laken wälzten sich wie Meereswellen im Wind. Es war Herbst. Doch bereits am Morgen breitete sich eine ungewöhnliche Hitze über das Land aus. Sonnenstrahlen fielen in Streifen durch die Vorhänge. Staubpartikel tanzten wie Goldstaub in der Luft. Der kleine Samuel aß sein Frühstück, als sein Vater aufstand, um in die Scheune zu gehen. Das war das letzte Mal, dass er ihn lächeln sah.
Seine Mutter saß in ihrem Schaukelstuhl und las in ihrer Bibel. Sie wippte dabei leicht auf und ab. Christina war eine überaus gläubige Frau. So wurde sie von ihrer Mutter erzogen. So würde sie auch ihre Kinder erziehen. Sie schloss die Bibel und warf ihren Kopf etwas zurück. Schweiß tropfte dabei von der Stirn. Sie versuchte sich zu erinnern, ob es jemals in einem Oktober Monat so heiß gewesen war. Bei dieser Hitze fällt einem nichts leicht. Alles kostete Überwindung. Selbst das Lesen. Christina legte das Buch zur Seite und stand auf. Sie öffnete die Fliegengittertür, um nach draußen zu gehen. Der Wind trocknete ihr feuchtes Gesicht. Die Frau mochte den Wind, doch ihr Mann Frank bekam davon Kopfschmerzen. Ein leichtes Ziehen, das sich in ein heftiges Klopfen verwandeln konnte.
Samuels Schwester spielte draußen im Feld. Ihre blond gelockten Zöpfe sah man hin und wieder an den Maiskolben vorbei hüpfen. Elise war noch klein. So klein, dass sie sich strecken musste, um an der Tafel in der Schule schreiben zu können. Dafür konnte sie schneller laufen als andere Kinder in ihrem Alter. Das Mädchen liebte es den Kaninchen hinterher zu jagen. Sie kicherte, wenn sie kurz davor stand eines zu erwischen. Ihr Bruder konnte diese Tiere nicht ausstehen. Für ihn waren es seelenlose Geschöpfe mit viel zu großen Ohren. Frank öffnete das Scheunentor, wo es im Sommer nach Äpfel duftete. Unter dem Baum hing eine Schaukel, die er dort vor Tagen angebracht hatte. Wegen der Hitze startete er die Mähmaschine früher als sonst.
Elise lief durch das Feld, dem hoppelten Tier hinterher. Unerwartet blieb das Kaninchen stehen. Es sah das Mädchen unbekümmert an. Als wollte es die Jagd beenden und sich von ihr streicheln lassen. Das Mädchen kicherte. Ihre Hand streckte sich dem Tier entgegen. Doch anstelle des Fells berührten ihre Finger die Klingen eines Mähdreschers. Es erklang ein Schrei. Kein Schrei eines Kindes. Es war der verzweifelte Schrei eines Erwachsenen.

Frank brauchte einen ganzen Nachmittag, um in der trockenen, harten Erde das Grab auszuheben. Der Sarg war kaum einen Meter dreißig lang. Die Familie bestattete ihr Kind am Grundstück hinter der Scheune. Schwermütig richtete der Vater seine Augen auf den Sarg, der neben dem offenen Grab stand. Das darin war seine Tochter. Das ist alles, was von ihr übrig war und in ein paar Minuten würde sie in die Erde hinuntergelassen werden. Dann ist sie für immer fort. Der Wind schlug getrocknete Blätter gegen den Sarg. Dieses Geräusch ließ ihm unweigerlich an den Mähdrescher denken. An das Geräusch als die Klingen, sich in das Fleisch seiner Tochter gruben. Dabei musste Frank sich übergeben. Als die Predigt beendet war, schüttete der Prediger eine Handvoll Erde auf den Sarg. Das Loch wurde zugeschüttet, es war vorbei. Erde zu Erde und Staub zu Staub. Nach der Trauerfeier blieb seine Frau noch eine Zeit lang auf der Veranda sitzen. Ihr Haar war ungekämmt und ungewaschen. Ihre Augen leer. Christina saß nur da, stumm und ernst, das Foto ihrer Tochter in der Hand. Sie sprach etwas Unverständliches zu sich selbst. Das letzte Wort war ein Würgen. Einen Augenblick später schluchzte sie in ihre vorgehaltenen Hände.

Tage der Trauer und der Wut vergingen. Oder waren es Wochen? Zeit schien keine Bedeutung mehr zu haben. Vergesst nüchterne Bemerkungen von Therapeuten oder Psychiatern, über seelische Qualen und den Prozess der Trauer. Gerede. Alles nur Gerede.

Nur ein flackerndes Fernsehlicht, aus einem Fenster im oberen Stockwerk, erhellte etwas die abblätternde Fassade des viktorianischen Bauernhauses. Es wirkte fast friedlich. Die Mutter säuberte das Geschirr in der Spüle, wobei Dampf aufstieg. In der Küche, wie im restlichen Haus, hatte sich seit Generationen nichts verändert. Abblätternde Tapeten, dunkle Möbel, alte Porzellanpuppen saßen auf den Regalen. Familienporträts aus den 20er und 30er Jahren, hingen an den Wänden. Ein uralter Geruch durchzog das Haus, der Geruch von Fliegenpapier, Kaffee und Tabak. Frank betrat die Veranda. Der Schaukelstuhl knarrte als er sich setzte. Draußen schien sich die Hitze etwas zu legen. Obwohl alle Fenster offen standen, war es im Haus noch unerträglich heiß. Als würde man in einem Backofen leben, der nur langsam abkühlte. Er blickte hinauf in die Nacht zu den funkelnden Sternen. Der Mond wurde von einer schmalen, dunklen Wolke zerschnitten. Die Titelmelodie von „The Real McCoys“ erklang. Es war die Lieblingssendung der Familie. Seine Frau liebte, neben ihrer Familie, zwei Dinge auf dieser Welt. Die Bibel und den Humor von Walter Brennan. Gott führte die Liste zwar ungeschlagen an, schielte aber sicherlich mit strengem Blick zu Mr. Brennan. Frank lauschte und versuchte herauszufinden, worüber sich das Publikum amüsierte. Dabei hörte er etwas. Ein leises Rascheln des Mais. Allerdings wehte kein Wind. Vielleicht war einfach zu hören, wie der Mais wuchs. Wie er zu einer Mauer wurde, die seine Farm von der Welt abriegeln würde. Dann sah er die Maiskolben. Sie fingen an sich hin und her zu bewegen. Das Rascheln klang dabei, als würde etwas flüstern. Frank trank den letzten Tropfen aus seiner Whiskey Flasche. Das Flüstern wurde lauter. Etwas schien im Feld zu sein. Etwas, das im Mais lauerte.
»Ist hier Jemand?«
Die Bewegungen hörten auf. Natürlich kam keine Antwort. Wer auch immer dort war, würde seine Gegenwart nicht verraten. Frank versuchte in der Dunkelheit etwas zu erkennen.
»Wenn hier jemand ist, sollte er sich verdammt nochmal aufmachen und von hier verschwinden. Ich habe eine geladene Schrotflinte und bin bereit sie zu benutzen.«
Die Waffe war einen Scheißdreck wert. Klar, man konnte sie noch abfeuern, aber die Kugeln scherten sich nicht darum, wohin er zielte. Im Feld fing es erneut an, zu rascheln. Der Eindringling bewegte sich in Franks Richtung. Unaufhaltsam bahnte es seinen Weg durch den Mais, bis es kurz vor dem Ende des Felds anhielt. Frank stand auf. Ängstlich starrte er ins Feld.
Ein Kaninchen sprang hervor. Blut klebte auf dem weißen Fell des Tieres. Frank erschrak und machte einen Schritt zurück. Sein Atemzug wurde schneller und zugleich flacher. Fast stolperte er über den Schaukelstuhl. War es Elises Blut? Der Gedanke war einfach unerträglich.
»Nein«, flüsterte er.
Seine Hand ballte sich zu einer Faust.
»Verschwinde.«
Frank warf die ausgetrunkene Flasche nach dem Kaninchen. Das Tier blieb unbeeindruckt, als die Flasche neben ihm auf dem Boden landete. Ein weiteres Kaninchen kam aus dem Maisfeld hervor. Dann noch eines. Einen Moment später waren es unzählige. Sie rührten sich nicht. Starrten ihn nur mit dunklen Augen an. Sie wirkten wie ein unheimliches Geschworenengericht. Bereit ihr Urteil zu fällen. Seine Kehle schnürte sich zusammen. Frank hatte Angst, eine so tief sitzende Angst, dass er sie sich selbst gegenüber kaum einzugestehen wagte. Nachdem er ins Haus flüchtete verriegelte er zum ersten Mal in seinem Leben die Tür.

Frank lag im Bett, seine Stirn und Wangen waren heiß, sein Atem ging schwer und langsam. Seine Frau fand, er sah ganz verfallen aus. Sie nahm einen kalten Waschlappen und wischte ihm das Gesicht ab. Christina stellte etwas zu essen auf den Nachttisch, ging nach unten ins Wohnzimmer und schaltete den Schwarzweißfernseher an. Frank wachte erschrocken auf. Er wußte nicht, was ihn geweckt hatte. Möglicherweise waren es die Kopfschmerzen gewesen, die wieder durch seine Schläfen pochten, vielleicht etwas anderes. Er war alleine. Seine Frau lag nicht neben ihm. Dann hörte er es. Ein Rascheln. Es hörte sich fast an, als sei ihm der Mais nach innen gefolgt. Es dauerte eine zeitlang, bis er wieder einschlief.
Er schlief bis zum Nachmittag, wachte verschwitzt auf und fühlte sich ein wenig besser. Draußen tobte ein Gewitter, er konnte den Donner nicht hören, sah aber in der Ferne die Blitze. Die Dielen knackten unter seinen Beinen wie Eis. Alles im Haus wirkte alt und verbraucht. So wie Frank selbst. Er setzte sich zu dem leeren Esstisch und strich sich seine nassen Haare aus dem Gesicht. Die Tasse Kaffe stand für ihn schon bereit. Draußen herrschte weiterhin eine unnachgiebige Hitze. Die letzte Nacht hatte ihm so große Angst gemacht, dass er nicht darüber sprechen wollte. Er trank den Kaffe aus und sagte sich, dass es am Alkohol liegen würde. Genügend davon, gepaart mit Schuldgefühlen, konnte sicherlich zu seltsamen Gedanken führen. Der Alkohol war nicht die Lösung gegen die Trauer. Aber er gewährte ihm eine kurze Atempause. Vielleicht erreichte er gerade einen Punkt, an dem seine geistige Gesundheit zusammenbrach. Schwermütig griff er sich an seinen Kopf. Da waren wieder diese grauenhaften Kopfschmerzen. Es war alles meine Schuld. Ich will sterben, dachte er. Die Worte hallten seltsam durch seinen Verstand, was ihn in dem Glauben wiegte, er hätte sie laut ausgesprochen. Erschrocken betrachtete er seine Frau. Sie saß mit der Bibel in der Hand und las. Ganz sicher konnte sie inzwischen die Passagen darin auswendig. Seit Tagen sprach sie nichts mehr. Er nahm es hin. Wollte sie zu nichts drängen. Es war ihre Art der Trauerbewältigung. Er hoffte das seine geliebte Frau in diesem Buch Trost fand, oder wenigstens die Antwort, nach der sie so fieberhaft suchte. Frank ging raus um die Hühner zu füttern. Die Wolken lasteten schwer über dem Maisfeld, doch das angekündigte Gewitter blieb aus.

2.

Samuels Mutter starrte in die Bibel, die von der anhaltenden Hitze langsam auseinander fiel. Immer öfter saß sie den ganzen Tag lang regungslos in ihrem geliebten Schaukelstuhl und klammerte sich an das Buch. Undeutlich, kaum mehr als ein Flüstern, wiederholte sie die selben Wörter. Samuel versuchte sie zu verstehen und rückte näher an sie heran.
»Nicht zuhause.«
Er runzelte die Stirn. Meinte sie damit seine Schwester? Das sie nicht zuhause war. Samuel holte tief Luft. Er hätte alles dafür gegeben, selbst sein ganzes Taschengeld, wenn seine Mutter wieder mit ihm sprach. Und sei es nur eine Minute.

Samuel brauchte mit dem Fahrrad fünfundzwanzig Minuten zur Kirche. Wenn er mit dem Priester über seine Mutter reden könnte, würde der Gottesmann sicherlich mit ihm mitkommen. Ihr beistehen, in irgendeiner Art und Weise, wie es sein Vater gerade nicht konnte. Dann würde alles wieder gut werden. Irgendwie. Er fuhr die Hauptstraße entlang, am Maisfeld vorbei nach Osten. Nach ein paar Kilometern erblickte er ein waberndes Etwas. Gleichzeitig erhob sich ein leichter Wind. Nur eine schwache Brise, aber ausreichend, dass sie den schweren, ekelerregenden Geruch von Verwesung zu ihm trug. Das sich bewegende Etwas entpuppte sich als ein kleines Mädchen. Sie war barfuß und trug ein schmutziges blaues Kleid. Das Mädchen stand am Wegesrand. Dabei stocherte sie mit einem Stock in etwas, das am Boden lag. Samuel blieb mit dem Fahrrad vor ihr stehen. Ihr rotes, struppiges Haar sah aus wie ein brennender Busch.
»Du brauchst keine Angst zu haben«, sagte sie ohne ihn anzusehen.
Der Junge stieg von seinem Fahrrad ab und schritt bedächtig durchs staubige Gras. Als er sich dem Mädchen näherte, bemerkte er, dass es sich um einen Hund oder was davon übrig war, handelte. Das Mädchen stach weiter mit dem Stock auf den Kadaver ein.
»Es stinkt wie ein alter Furz, ist aber schon tot«, sagte sie.
»War das dein Hund?«, fragte Samuel.
»Oh nein. Aber ich bin mir sicher, ein Kind wird ihn vermissen.«
»Das ist traurig.«
»Meine Mama sagt immer, wenn schlimme Dinge passieren, dann betet der Teufel.«
Samuel, dachte über die Worte des Mädchens nach.
»Dann betet der Teufel viel in letzter Zeit.«
Das Mädchen rieb sich kichernd die Schienbeine.
»Ja, das tut er.«
Sie neigte ihren Kopf und reichte ihm den Stock.
»Möchtest du es mal versuchen?«
Jetzt bemerkte Samuel, dass dem Mädchen ein Auge fehlte.
»Nein, danke. Was ist mit deinem Auge passiert?«
Sie berührte den Rand der Augenhöhle. Vorsichtig drückte das Mädchen einen Finger hinein.
»Ich hatte ein Glasauge. Irgendwo unterwegs habe ich es verloren.«
Sie holte tief Luft und stach weiter auf den toten Hund ein.
»Kannst du mit einem Auge den Weg richtig sehen?«, fragte er.
»Ich brauche ihn nicht zu sehen, wenn ich ihn kenne. Egal was ich tue, der Weg ändert sich nicht.«
Der Junge hob sein Fahrrad hoch und setzte sich darauf.
»Wohin fährst du?«, fragte sie.
»Zur Kirche, ich suche den Priester.«
»Einen Priester habe ich hier schon länger nicht mehr gesehen. Obwohl immer wieder mal einer von denen sich hierher verirrt. Aber was gibt es auch schon groß zu predigen? Ist doch eh alles klar. Wort und Fleisch. Mehr gibt es nicht.«

Als die Sonne den Horizont berührte und ihn in ein rötliches Gold tauchte, machte sich Frank auf zur Scheune und holte den letzten Rest Whiskey. Er setzte sich unter den Apfelbaum, öffnete eine der Flaschen und trank einen Schluck. Wenn er wenigstens daran ertrinken könnte. Ertrinken an der Flasche. Wäre nicht der schlimmste Selbstmord. Wer konnte ihm einen Vorwurf machen, dass er sich mit solchen Gedanken herumschlug? Was zum Teufel sollte er jetzt machen? Er trank die Flasche aus und fing die Nächste an, zwang sich aber, langsamer zu trinken, damit sie länger reichte. Das Tageslicht begann zu sterben. Es wurde dunkel. Der Mond flackerte durch die Äste. Frank starrte hinauf. Sein ganzes Leben lang hatte er in den selben Nachthimmel geblickt. All die Sterne. Der Mond. Aber heute Abend sehen all die Dinge da oben anders aus. Er hatte nie darüber nachgedacht, aber jetzt sah er es. Irgendetwas war anders.

Samuel fuhr noch mindestens vier Kilometer, als ihm bewusst wurde, dass er die Kirche heute nicht mehr erreichen würde. Vor ihm bauten sich das Maisfeld und die Farm seiner Eltern auf. Hatte er sich verfahren, oder so in Gedanken versunken, dass er unbewusst den Weg nach Hause genommen hatte? Samuel fuhr die Schotterstraße heim und ließ enttäuscht sein Fahrrad fallen. Es war bereits dunkel geworden, abgesehen vom Licht in der Küche. Das Obergeschoss mit Elises verlassenem Zimmer lastete wie eine drückende Präsenz über dem Haus. Sie würde nicht zum Abendessen nach Hause kommen. Sie würde nie wieder nach Hause kommen. Er trat zur Fliegengittertür und betrachtete seinen Vater an der Scheune. Samuel verharrte eine Minute lang an der Tür und überlegte, zu ihm zu gehen. Doch die Angst, dass er wieder zu viel getrunken hatte, hielt ihn am Ende davon ab. Samuel stieg die Stufen hoch, ging in sein Zimmer, zog sich seinen Pyjama an und huschte ohne das übliche Abendbrot ins Bett. Er löschte das Licht und starrte in die Dunkelheit hinaus. Draußen konnte er eine Gestalt durch das Mondlicht huschen sehen. Er wusste, dass es sein Vater war. Von draußen war kein Laut zu hören, abgesehen vom leise Rascheln der Maisfelder.

Frank stand auf. Etwas lag in der Luft. Er konnte es fühlen, konnte es in der Luft schmecken. Ein rußiger, heißer Geschmack, der von überall herzukommen schien. Etwas bewegte sich wieder im Feld. Frank konnte kurz einen Blick erhaschen. Jemand stand da und beobachtete ihn. Dann verschwand die Gestalt wieder im Mais. Der Mais nahm ihn auf. Verbarg ihn. Frank ging auf das Feld zu, versuchte dabei nicht zu sehr zu taumeln. Die grünen, schwertähnlichen Blätter raschelten erneut und schoben sich zur Seite. Stille. Das Feld schien mit angehaltenem Atem darauf zu warten, dass er hineinging. Dann drang ein Kichern hervor. Das Kichern eines Mädchens.

3.

Samuel wachte auf. Er ging nach unten, um sich ein Glas Wasser zu holen. In der Küche blickte er aus dem Fenster und bemerkte seinen Vater. Als er zu ihm hinaus ging, sah er unzählige Kaninchen die am Grundstück umherhoppelten. Unter ihnen war das Mädchen mit den roten Haaren. Sie bewegte sich auf ihn zu.
Dabei wichen die Tiere zurück. Ein Szenario, das dem Alten Testament entsprungen hätte sein können. Wie Moses teilte sie ein Meer aus Kaninchen. Das Mädchen berührte mit ihren zarten Fingern das hochgewachsene Maisfeld. Dieses entzündete sich und fing daraufhin Feuer. Sie öffnete den Mund, vermutlich um zu schreien, doch anstelle von Worten, drang schwarzer Rauch heraus. Noch dunkler als die Nacht selbst. Es umhüllte alles, auch das brennende Feld verschlang es. Samuel konnte nichts mehr erkennen. Nur die Haare des Mädchens glühten wie Feuer. Der Junge spürte eine Hand auf seiner Schulter, die an ihm zog. Es war die Hand seines Vaters. Er packte seinen Sohn und eilte mit ihm zurück ins Haus. Doch wie schnell sie auch liefen, ihr schützendes Heim schien sich immer weiter von ihnen zu entfernen.

Samuel schreckte auf. Es war nur ein Albtraum. Er verspürte einen Anflug von Erleichterung. Dann hörte er etwas. Etwas bewegte sich durch das Zimmer. Das Kind setzte sich im Bett auf. Er versuchte irgendwas in der Dunkelheit zu erkennen. Ein knarrendes Geräusch am Holzboden. Es war jetzt näher als vorher. Etwas kam durch den Raum auf das Kind zu. Samuels Augen tränten, weil er so angestrengt ins Dunkle starrte. Er tastete nach dem Schalter der Leselampe, die am Kopfende befestigt war. Verzweifelt versuchte er ihn zu finden. Das unheimliche Geräusch kam jetzt aus der Schwärze neben seinem Bett. Das Ding hatte ihn erreicht. Plötzlich fanden seine Finger den lebensrettenden Schalter. Das Licht fiel über den Fußboden. Nichts war zu sehen, wovor er sich hätte fürchten müssen. Samuel warf die Decke zurück, stieg aus dem Bett, stand im Schlafanzug mit bloßen Füßen regungslos da und lauschte. Das seltsame Geräusch ließ nicht lange auf sich warten. Dieses Ding war jetzt unter dem Bett. Das Licht flackerte. Das Kabel führte nach unten zu einer Steckdose in der Wand hinter dem Bett. Das Ding versuchte den Stecker herauszuziehen. Etwas knarrte und die Lampe erlosch. Er hörte eine Bewegung im Raum. Etwas kam unter dem Bett heraus und wollte über den Fußboden. Aus der Finsternis hoppelte ein Kaninchen. Seine blutunterlaufenen Augen starrten das Kind an. Der Junge verließ sein Zimmer und schloss die Tür. Er musste das Tier einsperren, sonst würde es entkommen und ihm keiner glauben. Gerade noch hatte er von diesen seelenlosen Geschöpfen geträumt. Als er im Wohnzimmer war, stand die Tür offen. Samuel war sich sicher, dass sein Vater noch draußen war. Das Licht des Vollmonds reichte aus, um ihn in der Dunkelheit mühelos zu finden.

Sein Vater verharrte am Rand des Grundstücks. Sein Sohn eilte zu ihm. Der Vater sah ihn ängstlich an und warf einen Blick auf die hochgewachsenen Felder. Seit dem Tod seiner Tochter hatte er diese nicht mehr betreten.
»Ich höre sie. Ich höre deine Schwester rufen.«
Seine Stimme zitterte. Speichel blieb an seinem Bart hängen. Die Hände umklammerten die Flasche Whiskey, die er schützend an sich drückte. Dann sah Samuel sie. Seine Schwester ging auf seinen Vater zu. Er nahm den Geruch vermoderter Rosen wahr. Sie trug ein weißes Kleid und auf ihrem Gesicht konnte man ein Lächeln erkennen. Vielleicht täuschte der Junge sich auch. Das Licht des Mondes fiel ungünstig in dieser Nacht.

Samuel lief zurück ins Haus. Er musste seine Mutter wecken und ihr die Nachricht überbringen. Sie musste erfahren, dass seine Schwester noch am Leben war. Alles wird jetzt gut werden.

Frank rieb sich seine Augen. Seine Tochter. Seine Tochter stand wahrhaftig vor ihm. Sie lächelte, ihre Augen funkelten im Mondschein. Das Mädchen breitete die Arme aus. Dann kamen die blutbeschmierten Kaninchen hervor. Etwas geschah mit seiner Tochter. Sie veränderte sich im Licht des Mondes. Frank konnte deutlich seine Tochter erkennen. Ihr Fleisch wimmelte von Käfern und Maden. Er konnte sehen, wie ihr Gesicht vom Schädel zu tropfen begann. Frank musste tief Luft holen. Aber sie war so mit dem Gestank von Zersetzung und Verwesung geschwängert, dass ihm übel wurde. Franks Herz klopfte, als wollte es aus seiner Brust springen. Er wandte sich ab. Der Ausdruck in ihren Augen wurde feindselig.
»Du hast alle in den Abgrund gerissen.«
»Es tut mir so leid.«
»Du hättest dich nicht umbringen sollen.«
»Mich nicht..? Ich verstehe nicht.«
»Die Kugel fand ihren Weg.«
Sie berührte sein Gesicht. Dabei erklang ein Knall. Teile seines Kopfes wurden fortgerissen und in die Dunkelheit geschleudert. Frank zuckte zusammen. Die Hälfte seines Schädels fehlte. Panisch tastete er seinen Kopf ab. Überrascht stellte er fest, dass alles in Ordnung zu sein schien. Als er hochblickte, war seine Tochter verschwunden.

Als Samuel die Treppen ins Schlafzimmer hochgehen, da sah er seine Mutter im Wohnzimmer sitzen. Sie war schon wach. Hatte sie überhaupt geschlafen? Wie üblich starrte sie in ihre Bibel.
»Mama. Elise steht draußen im Feld. Sie lebt, Mama. Sie lebt.«
Christina hob ihren Kopf. Zum ersten Mal seit Tagen schien sie ihren Sohn zu bemerken. Doch der Ausdruck in ihren Augen ängstigte ihn zu Tode. Ihr Mund öffnete sich, die Worte weigerten sich herauszukommen. Sie schüttelte ihren Kopf. Holte tief Luft und versuchte es erneut.
»Nicht zuhause… Wir sind nicht zuhause. Das hier ist das Fegefeuer. Hier gibt es kein Wort Gottes.«
Sie ließ die Bibel auf den Boden fallen. Die Seiten fielen heraus. Sie waren leer. Die Seiten waren alle leer.


Ende.

 

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Hallo Patrick,
Ich muss gestehen ich habe deine Geschichte nicht zu Ende gelesen, da mir dein Schreibstil nicht zusagt und die Geschichte selbst packt mich auch nicht sonderlich. Durch die kurzen Sätze komme ich in keinen Lesefluss. Hier ein paar Anmerkungen:

So würde sie auch ihre Kinder erziehen.
Sie hat doch schon ein Kind. Wieso dann würde?

Unerwartet blieb das Kaninchen stehen. Es sah das Mädchen unbekümmert an. Als wollte es die Jagd beenden und sich von ihr streicheln lassen. Das Mädchen kicherte
Das Mädchen, sächlich. Es müsste von ihm, heißen.

Das darin war seine Tochter
Der Satz ließt sich holprig und ist auch irgendwie unnötig.

Tage dermTrauer und der Wut vergingen
Tage der Trauer

Vergesst nüchterne Bemerkungen von Therapeuten oder Psychiatern, über seelische Qualen und den Prozess der Trauer
Wieso wird jetzt der Leser angesprochen? Das passt nicht.

Lg, Corvi

 
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Hi @Patrick1984,
ich habe deine Geschichte komplett gelesen.
Der Horror-Aspekt ist dir ganz gut gelungen, aber für mich persönlich war es einfach nicht so gruselig, denn man wusste die ganze Zeit, dass die Gestalt im Mais was mit der Schwester zu tun hat.

Der Text ist ziemlich lang und an manchen Stellen etwas verwirrend.
Hier mal ein paar Kommentare:

Zu Beginn gibt es viele kurze Sätze, was abgehackt wirkt. Verbinde einfach ein paar Sätze.

Ihr Bruder konnte diese Tiere nicht ausstehen. Für ihn waren es seelenlose Geschöpfe
Das ist mir öfter aufgefallen. Am Anfang sagst du, dass Samuel ein kleiner Junge ist. Er denkt, redet und handelt aber ziemlich erwachsen. Sag einfach zu Beginn, dass er schon älter ist.

Ihre Hand streckte sich dem Tier entgegen. Doch anstelle des Fells berührten ihre Finger die Klingen eines Mähdreschers. Es erklang ein Schrei. Kein Schrei eines Kindes. Es war der verzweifelte Schrei eines Erwachsenen.
Warum erwachsen? Oder schreien die Eltern? Das hat mich total verwirrt.

Vergesst nüchterne Bemerkungen von Therapeuten oder Psychiatern, über seelische Qualen und den Prozess der Trauer. Gerede. Alles nur Gerede.
Dass der Leser angesprochen wird, passt meiner Meinung nach nicht. Das durchbricht den Lesefluss.

knarrte, als
Komma

Die Bibel und den Humor von Walter Brennan. Gott führte die Liste zwar ungeschlagen an, schielte aber sicherlich mit strengem Blick zu Mr. Brennan.
Kurz sagen, wer Brennan ist (ich kenn den jetzt nicht) und warum das nicht mit dem Glauben zusammenpasst.

Die Waffe war einen Scheißdreck wert. Klar, man konnte sie noch abfeuern, aber die Kugeln scherten sich nicht darum, wohin er zielte.
Naja, Schrot fliegt schon in die Richtung, in die man zielt.

Frank warf die ausgetrunkene Flasche nach dem Kaninchen. Das Tier blieb unbeeindruckt, als die Flasche neben ihm auf dem Boden landete. Ein weiteres Kaninchen kam aus dem Maisfeld hervor. Dann noch eines. Einen Moment später waren es unzählige. Sie rührten sich nicht. Starrten ihn nur mit dunklen Augen an.
Die Stelle fand ich gut.

Er wußte
wusste

ging raus, um
Komma
Die Aufteilung in Kapitel fand ich nicht unbedingt nötig. An sich würden auch kurze Kapitelüberschriften Sinn machen.

Samuel versuchte sie zu verstehen und rückte näher an sie heran.
»Nicht zuhause.«
Er runzelte die Stirn. Meinte sie damit seine Schwester? Das sie nicht zuhause war. Samuel holte tief Luft. Er hätte alles dafür gegeben, selbst sein ganzes Taschengeld, wenn seine Mutter wieder mit ihm sprach. Und sei es nur eine Minute.
Ah, jetzt verstehe ich, dass die Mutter redet. Vielleicht:
Samuel versuchte sie zu verstehen und rückte näher an sie heran.
Als würde sie ihn erst jetzt bemerken, starrte sie ihn mit großen Augen an. Sie sprach so leise, dass er sich weiter vorbeugte. "Nicht zuhause", flüsterte sie.
Er runzelte die Stirn.

Aber heute Abend sehen all die Dinge da oben anders aus. Er hatte nie darüber nachgedacht, aber jetzt sah er es. Irgendetwas war anders.
Aber was ist denn im Himmel anders?

Draußen konnte er eine Gestalt durch das Mondlicht huschen sehen. Er wusste, dass es sein Vater war. Von draußen war kein Laut zu hören, abgesehen vom leise Rascheln der Maisfelder.
Warum sollte der Vater rumhuschen?

Dabei wichen die Tiere zurück. Ein Szenario, das dem Alten Testament entsprungen hätte sein können. Wie Moses teilte sie ein Meer aus Kaninchen. Das Mädchen berührte mit ihren zarten Fingern das hochgewachsene Maisfeld. Dieses entzündete sich und fing daraufhin Feuer. Sie öffnete den Mund, vermutlich um zu schreien, doch anstelle von Worten, drang schwarzer Rauch heraus. Noch dunkler als die Nacht selbst. Es umhüllte alles, auch das brennende Feld verschlang es. Samuel konnte nichts mehr erkennen. Nur die Haare des Mädchens glühten wie Feuer.
Diese Passage passt vom Schreibstil her nicht so zum Rest des Textes. Ist ein bisschen klischeehaft - Moses teilt das Meer, schwarzer Rauch, Feld und Haare brennen.

Dann hörte er etwas. Etwas bewegte sich durch das Zimmer. Das Kind setzte sich im Bett auf.
Das Kind ist Samuel, oder? Dann lass lieber das Wort Kind weg.

Er wandte sich ab. Der Ausdruck in ihren Augen wurde feindselig.
»Du hast alle in den Abgrund gerissen.«
»Es tut mir so leid.«
»Du hättest dich nicht umbringen sollen.«
»Mich nicht..? Ich verstehe nicht.«
»Die Kugel fand ihren Weg.«
Sie berührte sein Gesicht.
Das Gespräch habe ich erst nach dem vierten Mal verstanden. Der Text ist einfach so lang, dass man vergessen hat, was sich vorher abspielte.
Aber der Vater hat doch nur kurz gedacht, dass er sterben will, oder? Er hatte seine Waffe dabei nicht in der Hand?
Und warum hat der Vater alle in den Abgrund gerissen?

Unter ihnen war das Mädchen mit den roten Haaren. Sie bewegte sich auf ihn zu.
Also das mit dem roten Mädchen habe ich überhaupt nicht verstanden.
Die tote Schwester ist blond, das einäugige Mädchen am Straßenrand ist rothaarig.
Am Ende kommt ein rothaariges Mädchen aus dem Maisfeld, aber alle denken, dass es die blonde Schwester ist. Ist die Rothaarige eine Hexe? Das solltest du etwas besser erklären.

Insgesamt: Du schreibst detailliert und ich finde, man merkt, dass du dir viele Gedanken gemacht hast.
Einige Stellen sind jedoch verwirrend. Es gibt auch viele Wechsel zwischen Tag und Nacht.

Liebe Grüße,
Waldläufer

 
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Warum erwachsen? Oder schreien die Eltern? Das hat mich total verwirrt
Weil man den Schrei eines Kindes erwarten würde. Doch es ist der Schrei ihres Vaters, der zu spät bemerkt was passiert ist.

Kurz sagen, wer Brennan ist (ich kenn den jetzt nicht) und warum das nicht mit dem Glauben zusammenpasst.
Das ist ein Schauspieler aus den 50er. Damals eines der bekanntesten Stars der damaligen Zeit. Ich wollte das nicht offensichtlich erklären, da es ja zu einer Zeit spielt in der er bekannt ist. Bei eine aktuelle Bekanntheit wird auch nicht extra erwähnt, was er macht. Ich finde es gut wenn ein Leser ab und zu im Google nachforscht und dann denkt: Ahhh cool, der Autor hat sich dabei echt Gedanken gemacht und viel Nachgeforscht was in dieser Zeit abging. Somit wird das ganze mehr in diese Zeit versetzt. :)

Ah, jetzt verstehe ich, dass die Mutter redet.
Das wollte ich erreichen. Durch mehrmaliges lesen selber dahinterkommen als plumpes auf die Nase binden. :)

Aber was ist denn im Himmel anders?
Das überlasse ich der Fantasie des Lesers. Etwas ist anders. Vielleicht nur ein Gefühl. Vielleicht passen die größen der Sterne nicht. Wir sind ja im Fegefeuer.... ;)

Aber der Vater hat doch nur kurz gedacht, dass er sterben will, oder? Er hatte seine Waffe dabei nicht in der Hand?
Er hat sich erschossen. Darum die ständigen Kopfschmerzen (obwohl kein Wind weht).

Also das mit dem roten Mädchen habe ich überhaupt nicht verstanden.
Die tote Schwester ist blond, das einäugige Mädchen am Straßenrand ist rothaarig.
Am Ende kommt ein rothaariges Mädchen aus dem Maisfeld, aber alle denken, dass es die blonde Schwester ist. Ist die Rothaarige eine Hexe? Das solltest du etwas besser erklären.
Das Mädchen mit den roten Haaren ist vermutlich kein Mensch. Demon oder Teufel, ich trau mich nicht sie danach zu fragen. Es ist das Mädchen dass der Junge am Strassenrand findet. Sie taucht dann auf... aber vielleicht doch nur in Samuels Traum? Wer weiß... es ist schließlich das Fegefeuer, darum sind die Bibelseiten leer. Hier gibt es kein Wort Gottes.

Insgesamt: Du schreibst detailliert und ich finde, man merkt, dass du dir viele Gedanken gemacht hast.
Einige Stellen sind jedoch verwirrend. Es gibt auch viele Wechsel zwischen Tag und Nacht.
Danke dir vielmals. Freut mich dass dir die Geschichte soweit gefallen hat. :) Ich überlege mal wie ich die verwirrende Stellen hinbekomme ohne den Leser die Antwort auf die Nase zu binden. :)

 
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@Patrick1984

Er hat sich erschossen. Darum die ständigen Kopfschmerzen (obwohl kein Wind weht).
Das Mädchen mit den roten Haaren ist vermutlich kein Mensch. Demon oder Teufel, ich trau mich nicht sie danach zu fragen. Es ist das Mädchen dass der Junge am Strassenrand findet. Sie taucht dann auf... aber vielleicht doch nur in Samuels Traum? Wer weiß... es ist schließlich das Fegefeuer, darum sind die Bibelseiten leer.
Also das solltest du meiner Meinung nach wirklich eindeutiger erklären, denn so habe ich es überhaupt nicht verstanden. :)
Mir war weder klar, dass sie wirklich im Fegefeuer sind, noch dass sich der Mann wirklich erschossen hat.
Wahrscheinlich hast du ein genaues Bild vor Augen, hast die Geschichte im Kopf perfekt ausgearbeitet, aber ich kann als Leser nicht in deinen Kopf sehen und brauche einfach mehr Informationen.

Liebe Grüße,
Waldläufer

 
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Hi Patrick,

ich muss mich Corvi anschließen. Deine "Schreibe" mag ich grundsätzlich sehr gern, wäre auch bereit, mehr von dir zu lesen, aber all die kurzen Sätzen sind für mich hier sehr ermüdend. Wenn du das mehr variieren würdest, könnte es funktionieren.
Vielleicht hilft dir das kleine Feedback.

LG M.

 
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02.10.2019
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Hi Patrick,

ich muss mich Corvi anschließen. Deine "Schreibe" mag ich grundsätzlich sehr gern, wäre auch bereit, mehr von dir zu lesen, aber all die kurzen Sätzen sind für mich hier sehr ermüdend. Wenn du das mehr variieren würdest, könnte es funktionieren.
Vielleicht hilft dir das kleine Feedback.

LG M.

Danke für dein Feedback. Ich werde daran arbeiten :)

 

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