Die Hand
„Ich bin 92“, sagte Grete Raither und schenkte sich ein Stamperl Zwetschenschnaps ein. „Trinkst du auch einen?“
„Um Gottes Willen nein!“, lehnte Phillip Fischer dankend ab und verfolgte erstaunt, wie die alte Frau mit zittriger Hand sein Glas füllte.
„Der ist hausgemacht, musst keine Angst haben, dass du ´nen dicken Schädel kriegst.“
Fischer nickte. Er war hier, um die Geschichte zu hören, die damals vor gut 20 Jahren die ganze Stadt in Aufruhr versetzt hatte und jetzt in der Morgenpost in Erinnerung gerufen werden soll.
„Ein Reporter mit Schnapsfahne – nein, das geht gar nicht. Ich würd‘ sofort rausfliegen.“
Grete trank und schenkte nach. „Die Geschichte mit meinem Jungen wollen Sie also wissen! Ja, das war eine schlimme Sache damals.“
„Erzählen Sie einfach von Anfang an so, wie Sie sie erlebt haben.“ Fischer stellte ein Mikro auf den Tisch.
*
Wir wohnten damals im beschaulichen Vogtendorf nahe der tschechischen Grenze, mein Mann Alois und ich und unser Sohn Gregor. Vater war Glasbläser, ich habe für ein paar Familien im Dorf gewaschen und gebügelt, und Gregor war Schlosser und hat Autos und Trecker repariert. Als er 30 war, ist er nach Regensburg gegangen, und wir haben ihn mehr oder weniger aus den Augen verloren. Er hat wohl ein paar Mal die Stelle gewechselt, und oft wussten wir nicht, wo er nach den letzten Kontakten abgeblieben war und welchen Umgang er hatte. Wenn wir Glück hatten, hat er mal von irgendwoher zu Weihnachten angerufen. Von sich erzählt hat er aber nicht viel, und wenn wir nach Freunden oder Mädchen gefragt haben, hat er sofort das Thema gewechselt. Der Junge ist uns aus den Händen geglitten, wenn du verstehst, was ich meine, und wir konnten nichts dagegen tun.
„Magst ein paar Kekse? Selbst gebacken!“
„Nein danke. Nicht schön, wenn so gar kein Kontakt mehr da ist“, zeigte Fischer Mitgefühl. „Wie lange haben Sie nicht mehr mit ihm gesprochen?“
„Für Eltern viel zu lange, viele, viele Jahre. Mein Mann hat immer gesagt, wir sollten die Polizei einschalten, damit wir wenigstens wissen, wo er ist. Aber ich war dagegen, weil ich fürchtete, Gregor könnte aufgebracht sein und glauben, dass wir ihn kontrollieren wollen.“
Eines Tages kam er völlig überraschend in Jeans und schmutzigem T-Shirt nach Hause, und zog sich gleich in seine Kammer zurück. Abends aßen wir gemeinsam eine Wurstplatte, er redete ein wenig über sich, allerdings nur belangloses Zeug. Am nächsten Morgen verschwand er nach dem Frühstück, aber nicht ohne eine Warnung. „Lass niemanden in mein Zimmer, egal wer rein will. Und auch du gehst nicht rein. Die Sachen in meiner Tasche sind rein privat. Bitte respektier das.“
Etwa ein Jahr später mochte es gewesen sein, als die Polizei vor der Tür stand. „Wir haben in einem Kriminalfall eine große Papiertasche mit Kleidungsstücken gefunden“, sagte der Beamte umständlich. „Wenn Sie mal ein Auge drauf werfen könnten? Die Sachen könnten Ihrem Sohn gehören. Wir haben einen Hinweis auf diese Adresse gefunden.“
Gleich auf den ersten Blick erkannte ich die Lederjacke, die er sich von seinem ersten Gesellenlohn gekauft hatte. Warum schleppt er das abgetragene Ding solange mit sich herum, fragte ich mich.
Die Beamten haben mir dann schonend beigebracht, dass sie eine zu den Fundstücken gehörende Leiche gefunden hätten, die ich identifizieren solle. Ich fuhr mit ihnen nach Regensburg, und da sah ich ihn, meinen Gregor, auf dem kalten Tisch liegen. Was für ein furchtbarer Anblick! Ein Auge war blau, die Lippen geschwollen, und von den Schneidezähnen fehlten zwei. Sein Brustkasten war notdürftig zusammengeflickt, ein Bild, das ich aus den Tatortkrimis kannte.
„Daran ist er aber nicht gestorben?“ Ich zeigte auf das blaue Auge und bat den Grünkittel um eine Antwort. Der schüttelte den Kopf und hob das Tuch an der rechten Körperseite hoch, das sein Bein bedeckte.
Da sah ich die beiden großen Verletzungen: ein tiefes Loch im Oberschenkel und ein weiteres, ja, mehr als das, im Handgelenk. Die dazugehörende Hand war völlig abgetrennt und hing an einem einzigen Hautlappen. Der Anblick verfolgt mich bis heute.
Die Beamten erklärten mir später, dass sie den Fall rekonstruieren konnten. Gregor habe zusammen mit einem Komplizen eine Bank überfallen. Das Fluchtfahrzeug wurde Tage später in Tschechien gefunden, ebenso seine Leiche. Von dem zweiten Täter fehlt jede Spur. Wahrscheinlich hätten sich beide um die Beute gestritten, und dabei sei es zu den Schüssen gekommen. Da habe ich erst verstanden, dass Gregor erschossen worden war.
Als ich wieder zu Hause war, schüttelte es mich jedes Mal, wenn ich an seiner Kammer vorbeiging. Schließlich schwor ich mir, sein Zimmer nie mehr zu betreten, um nicht immer wieder an diesen schrecklichen Anblick auf dem Blechtisch erinnert zu werden. Aber erinnere dich mal als Mutter nicht an deinen verbluteten Sohn?!
„So, junger Mann, das ist die ganze Geschichte.“ Sie ging zum Wohnzimmerschrank, öffnete eine Tür, hinter der sich eine Reihe Aktenordner verbarg, und entnahm ihm den Leitzordner mit der Aufschrift ‚Gregor‘. „Hier! Da ist alles drin, was je über den Fall gesagt oder geschrieben wurde. Protokolle, Zeugenaussagen und teilweise Polizeiberichte. Mehr gibt es darüber nicht zu erfahren.“
Fischer war enttäuscht, und Grete sah es ihm an.
„Schade“, jammerte er. „Ich habe gehofft, etwas Neues zu hören. Es braucht immer etwas Neues, um die Leser bei der Stange zu halten. Trotzdem danke ich Ihnen, dass Sie sich soviel Zeit genommen haben. Wenn Sie mir den Ordner für eine Woche ausleihen würden? Sie bekommen ihn vollständig und unversehrt zurück.“
Grete nickte nach einigem Zögern.
Fischer steckte seinen Notizblock in seine lederne Tasche. „Frau Raithel, war da wirklich nichts mehr? Bei solch schweren Fällen kommt doch so manches Detail oder irgendeine Erkenntnis erst ans Licht, wenn der Fall im Archiv abgelegt ist.“ Er schaute sie mit flehendem Bick an.
Grete biss sich sanft auf die Unterlippe. „Es gibt natürlich noch etwas, aber ich weiß nicht, ob ich es Ihnen anvertrauen darf.“ Sie nippte an ihrem Schnaps und willigte nach erneutem Zögern ein.
*
Gute zehn Jahre später an einem Sommerabend wurde ich auf fatale Weise Zeuge von etwas Unheimlichem. Die Sonne war gerade untergegangen, und ich wollte in meinem Wohnzimmer das Fenster schließen. Und wie ich so den Schließhebel in der Hand habe und ganz nebenbei auf das Tropfblech schaue, sehe ich, wie vier Finger die Kante des Aluminiums umklammern, als würde jemand die Fassade hochklettern und sich an diesem Blech festhalten. Ich erschrak, gab keinen Ton von mir und starrte auf die Finger, die sich langsam in Richtung Fensterrahmen bewegten. Jetzt wurde auch der Daumen sichtbar. Natürlich rechnete ich damit, dass ein Körper zum Vorschein kam, der zu der Hand gehörte. Aber den konnte ich nicht entdecken. Ich sah nur Finger und Handrücken.
Es war eindeutig eine Männerhand, kräftig und offensichtlich an harte Arbeit gewohnt. Wenn du mich nach dem Alter fragst, würde ich sagen um Ende Vierzig. Das ist natürlich nur eine vage Einschätzung.
Ich erzählte sofort meinem Mann, was ich gesehen hatte. Er trat resolut ans Fenster, inspizierte das Tropfblech, lehnte sich hinaus und suchte nach Spuren in der weichen Gartenerde, fand aber nichts. Daraufhin erklärte er mir, was Halluzinationen sind. Für ihn war das Thema erledigt. Ich blieb mit meiner Beobachtung allein, was mich belastete, weil ich gern eine solch unheimliche Erfahrung mit jemanden geteilt hätte. Einer fremden Person wollte ich mich nicht anvertrauen, und mein eigener Mann wollte nichts davon wissen – das war schlimm für mich in dieser Situation.
Die folgende Woche verlief friedlich: ohne die geheimnisvolle Hand und ohne unpassende Bemerkungen meines Mannes. Ich war dabei, die Sache zu verdrängen und schaute mich nicht mehr bei jedem Schritt um in der Befürchtung, dass die Hand wieder auftauchen könnte. Ich war soweit, dass ich glaubte, einer optischen Täuschung erlegen zu sein.
Tage später ging ich in den Garten, um einen Strauß Petersilie fürs Mittagessen zu holen. Ich wollte mit meinem Kräuterich in der Hand durch die Terrassentür zurück ins Haus, aber als ich sie schließen wollte, klemmte sie. Schon im letzten Winter ließ sie sich zeitweise schwer schließen, und mein Mann erklärte mir, dass sich der Holzrahmen durch Temperatur und Feuchtigkeit verändere.
„Ich krieg sie nicht zu!“, rief ich ihm zu.
„Drück halt fester“, kam es zurück.
Ich soll halt fester drücken! Sehr schlau! dachte ich und versuchte, sie mit mehr Druck zu schließen, indem ich meine ganze Handfläche gegen das Blatt presste. Aber die Tür wollte einfach nicht in den Rahmen gleiten. Um sicherzugehen nichts zu übersehen, strich ich mit zwei Fingern zunächst über die Schließseite des Blattes, denn manchmal ist es sicherer, etwas zu erfühlen als zu sehen. Dann tastete ich die Schließnut des Rahmens von oben nach unten ab, konnte aber zunächst kein Hindernis entdecken. Meine Finger glitten tiefer, ich bückte mich, und unmittelbar über der Schwelle entdeckte ich wieder die vier fremden Finger. Fast hätte ich sie berührt. Es war einfach eklig.
Sie umklammerten den Rahmen, bewegten sich und wollten ins Haus. Jetzt sah ich die ganze Hand – Finger, Knöchel und Handrücken. Es war zweifellos die gleiche Hand, die es schon einmal versucht hatte, ins Haus zu gelangen. Sie war kräftig, adernbewehrt und gut durchblutet.
Dieses Mal behielt ich ein bisschen besser die Nerven, blockierte das Türblatt mit dem Fuß und sorgte dafür, dass sie nicht ins Haus gelangen konnte. Ich rechnete damit, vielleicht doch noch den dazugehörigen Arm zu Gesicht zu bekommen, aber es war nichts zu sehen. Nur diese eine Hand, ohne Blut und ohne Trennungsverletzung. Sie war nicht amputiert, nicht sonstwie abgeschnitten oder abgehackt. Und auch nicht abgerissen. Die Trennung war einfach nicht genau zu erkennen. In meiner Angst drückte ich solange gegen die Tür, bis sie sich zurückzog. Als sie sich endlich zurückgezogen hatte, spürte ich eine panische Angst.
Ich rief die Polizei, aber was sie zu sagen hatte, war mehr als ernüchternd. Der Dorfwachtl, wie der Dorfpolizist bei uns heißt, sah sich den Türrahmen an und klärte die Angelegenheit kurz und bündig auf seine Art. „Wenn i nix sig, ko i nix macha.“
Kurz darauf hatte auch Alois eine Begegnung. Er beobachtete, wie die Finger versuchten, sich von außen in das Fensterglas zu krallen. Er verglich die Beobachtung mit Szenen aus dem Krimis, wenn jemand verletzt war und sich mit der meist blutigen Hand an der Scheibe bemerkbar macht und Hilfe will. Der Anblick hatte ihn so sehr in Panik versetzt, dass er in der Nacht einen Schlaganfall erlitt, von dem er sich nicht mehr erholte. Beim Leichenschmaus war das halbe Dorf zugegen. Das wäre eine gute Gelegenheit gewesen, von den Vorfällen zu erzählen, aber ich traute mich nicht aus Angst, ich könnte für verrückt erklärt werden.
Die Hand erschien noch einmal, ein letztes Mal, dieses Mal an der eichenen Haustür. Der Briefträger übergab mir ein Päckchen, und während ich unterschrieb und nach unten schaute, drängte sie sich an mir vorbei ins Haus. Ich konnte nicht reagieren, weil der Postbote vor mir stand. Jetzt war es also geschehen. Als ich die Tür geschlossen hatte, versuchte ich ihr zu folgen, verlor sie aber sogleich aus den Augen. Das war das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe.
*
Die Hand und ich allein im Haus – das war für mich eine Horrorvorstellung, und ich beschloss noch am gleichen Tag, das Haus zu verkaufen. Mit Hand. Es sollte schnell gehen, und deshalb beauftragte ich alle hier tätigen Makler auf einmal und schaltete Anzeigen in der Morgenpost und im Internet.
Ein alleinstehender Lehrer und zwei junge Ehepaare zeigten im Laufe der ersten beiden Wochen Interesse, lehnten aber ab, weil ihnen die Sanierungs- und Umbaukosten zu hoch waren. Das war genau das, was ich befürchtet hatte.
Eine Woche später bekam ich einen Gichtanfall – ob wegen Stress oder der Linsensuppe vom Tag zuvor – ich weiß es nicht. Mein linker Fuß schwoll zur doppelten Größe an. Ich saß bewegungslos in meinem Sessel und war so außer Gefecht gesetzt, dass ich es gerade mal mit dem Gehstock bis aufs Klo schaffte. Da tauchte noch ein Interessent auf, ein hagerer Kerl mit stechenden Augen, etwa 50 Jahre alt. Er war eine furchteinflößende Erscheinung und äußerst unsympathisch, dennoch war ich froh, dass es noch einen potentiellen Käufer gab. Wir setzten uns ins Wohnzimmer, von wo man einen Blick in meinen schönen Garten hatte. Beide waren das einzig Positive, was ich zu bieten hatte.
Wir wechselten ein paar Worte, dann wollte er sich das Haus näher betrachten. Da ich ihn mit meinem geschwollenem Fuß nicht begleiten konnte, erlaubte ich ihm, die Räume allein zu inspizieren. Zuerst schaute er sich das Erdgeschoss an.
„Gar nicht so übel“, sagte er. „Da muss ein bisschen was gemacht werden, aber das dürfte nicht so schwierig sein.“
Dann wollte er das Obergeschoss besichtigen. Als er auf der Treppe stand, rief ich ihm noch zu, er solle nicht das Zimmer mit der grünen Tür betreten. „Das gehört meinem Sohn“, rief ich ihm hinterher. „Das ist ganz privat, darin hat er seine persönlichen Sachen.“
Ich hörte oben ein paar Türen auf und zu gehen, hin und wieder ein paar Schritte auf dem Flur, gefolgt von einer plötzlichen Stille, die untypisch ist für jemanden, der ein Haus besichtiget. Ungeduldig wartete ich, und das Warten und meine Hilfslosigkeit machten mir Angst. Nach zehn Minuten rief ich nach oben. „Ist alles in Ordnung?“ Er antwortete nicht. „Ist etwas mit Ihnen? Soll ich Hilfe holen?“ Keine Antwort. Nach weiteren zwei oder drei Minuten rief ich meine Nachbarin an.
„Herta, schau schnell mal rüber, hier stimmt was nicht. Und bring deinen Mann mit!“
Kurz darauf erschienen beide. Ich klärte sie auf und bat sie, im Obergeschoss nachzuschauen, wo der Fremde abgeblieben ist.
„Vielleicht hat er was mitgenommen und ist durchs Fenster abgehauen?“, flüsterte Herta.
„Doch nicht aus dem Obergeschoss!“, entgegnete ich. „Nun geht schon hoch.“
Sie gingen langsam die Treppe hoch, Hertas Mann vornweg. Ich hörte, wie sie oben eine Zimmertür nach der anderen öffneten, und plötzlich hallte ein ohrenbetäubender Schrei durchs Haus. Er war sehr lang, und als Herta die Luft ausging und sie erneut atmete, fuhr sie mit dem Kreischen fort. Sie konnte sich gar nicht mehr einkriegen.
„Er ist tot! Er ist tot!“, schrie sie beim Herunterkommen, und als sie sich beruhigt hatte, erklärte Hertas Mann, dass eine Leiche in Gregors Zimmer lag, vor ihm eine geöffnete und durchwühlte Reisetasche. Dem Mann hing die Zunge heraus.
„Haben Sie die Leiche auch gesehen?“, wollte Fischer wissen.
„Nein, wie denn? Ich konnte ja nicht hoch. Später, als sie sie in der Blechwanne herausgetragen haben, hat einer der Polizisten den Deckel angehoben und mich gefragt, ob das der Kerl sei. Kurz darauf befragte mich die Polizei, und dabei haben mir die Beamten verraten, was es vermutlich mit dem Toten auf sich hat. „Es handelt sich um Gregors Komplizen bei dem Banküberfall. Die ganz Beute war in der Tasche, etwa 250 000 Euro. Wir gehen davon aus, dass er seinen Anteil hier im Haus gesucht hat. Was wir uns allerdings nicht erklären können, sind die extremen Würgemale am Hals. Der Täter muss Hände gehabt haben wie ein Schraubstock. Jetzt seien Sie mal ehrlich, Frau Raithel, wer war noch in Ihrem Haus?“ Der Beamte schaute mich an, als erwartete er von mir die Erklärung, wie jemand in das Haus hätte eindringen können, ohne dass ich etwas bemerkt hätte.
„Woher soll ich das wissen?“, gab ich ihm zur Antwort. „Ich war die ganze Zeit in meinem Sessel gelegen und konnte mich kaum bewegen. Wie soll ich von da jemanden gesehen haben, der auf der anderen Seite des Hauses einsteigt oder sich reingeschlichen hat.“
Fischer konnte ein Staunen nicht unterdrücken und schüttelte sanft den Kopf. „Davon stand damals aber kein einziges Wort in der Zeitung. Darf ich die Ereignisse mit der Hand genauso schreiben, wie Sie sie mir geschildert haben?“, fragte er. „Sie haben das damals der Polizei verschwiegen. Warum?“
Sie trank den für Fischer eingeschenkten Schnaps aus. „Was hätt’s gebracht, junger Mann, dass de do des glaubd häddn, des hätt i mia ned vorstäin kinna.“