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Die Reise von Toni Ballon

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VAL

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Die Reise von Toni Ballon

1. Blauer Planet

Auf diesem kleinen Planeten, lebt ein blauer Ballon namens Toni. Am liebsten fliegt er den ganzen Tag um die Häuser. Allerdings ist das ganz schön gefährlich. Auf dem blauen Planeten ist es sehr windig. So sehr, dass er sich manchmal um ein Bäumchen wickeln muss, um nicht davonzufliegen. Doch Bäumchen gibt es hier kaum. Vor langer Zeit fingen die Ballons an, Häuser aus den Bäumchen zu bauen. Sie liebten ihre Häuser. Jeder wollte das schönste und größte haben. So schnell konnte kein Bäumchen nachwachsen. Tonis Eltern machten sich oft Sorgen. Eines Tages könnte ihn der Wind hinfort wehen, sodass sie ihn nie wiedersehen würden. Als noch acht Bäumchen übrig waren, wurde es immer windiger. Trotzdem beschloss Toni mit seinem Freund Erik, um die Häuser zu fliegen. Der Wind wirbelte sie umher und wurde zunehmend stärker, da beschlossen sie nachhause zu fliegen. Auf dem Rückweg allerdings, wurde er schlagartig stärker und wehte die beiden in Windeseile hinfort, bis der blaue Planet kaum noch zu sehen war. Nun war Toni allein, ängstlich schloss er seine Augen und hoffte, dass ihn der Wind wieder nachhause bringen würde.

2. Roter Planet

Als der Wind ruhiger wurde, öffnete Toni seine Augen und konnte kaum glauben was er sah. Er war auf einem roten Planeten gelandet. Mutig begann er sich umzuschauen. Auch hier gab es acht Bäumchen und viele große Häuser. Er flog zu einem der Häuser und rief: „Hallo, jemand Zuhause?“. Langsam öffnete sich die Tür. Ein roter Ballon schaute ihn verdutzt an. „Ehm… Wer bist du?“, fragte der rote Ballon. „Ich... Ich bin Toni. Der Wind brachte mich her, ich komme vom blauen Planeten“, antwortete Toni. „Vom blauen Planeten? Es gibt also mehrere?“, fragte der rote Ballon überrascht. Noch bevor Toni antworten konnte, hatten ihn weitere rote Ballons entdeckt und flogen zu ihm rüber. „Elli, begib dich ins Haus und verriegel die Tür!“, schrie ein roter Ballon. „Papa, dass ist Toni! Er kommt vom blauen Planeten!“, erwiderte Elli. „Ins Haus mit dir! Sofort!“, rief Ellis Vater lautstark zurück. Niemals zuvor hatten die roten Ballons einen blauen Ballon gesehen. Toni erzählte ihnen von seiner Reise, doch sie wollten nichts davon hören. „Du hast hier nichts verloren! Flieg fort und komm nie wieder!“, befiehl Ellis Vater. Traurig kehrte Toni um und wartete auf den starken Wind. Dieser wehte ihn kurz darauf wieder hinfort. Ängstlich schloss er erneut seine Augen und hoffte diesmal zu Hause anzukommen.

3. Lila Planet

Als der Wind ruhiger wurde, öffnete er die Augen. Er war auf einem großen, lila Planeten gelandet. Erneut begann er sich umzuschauen. Er sah sehr viele Bäumchen, aber nur wenige Häuser. Diese waren allerdings riesig und schienen leer zu sein. Er fragte sich, wer diese riesigen Häuser wohl bewohnt. Bald erblickten ihn die Vögelchen und zwitscherten laut los. Plötzlich hörte Toni eine tiefe Stimme, welche aus einem der Häuser kam: „Hallo? Ist da draußen jemand?“ Er folgte der Stimme bis zum Haus. Die Tür öffnete sich, da sah er einen riesigen lila Ballon. Etwa achtmal so groß wie er selbst. „Endlich ist jemand gekommen!“, sagte der lila Ballon. Vor Schreck, flog Toni so schnell er konnte davon. „Hab keine Angst, kleiner Freund!“, rief der Riese ihm hinterher. Toni versteckte sich hinter einem Bäumchen. Der Riese suchte und suchte, bis er ihn schließlich fand. Ängstlich schlängelte sich Toni am Bäumchen hoch. „Lass mich in Ruhe, du riesiges Monster!”, schrie er. Komm runter, kleiner Freund! Da oben ist es windig, du könntest dich verletzten!”, flehte ihn der Riese an. Toni schlängelte sich weiter hinauf. Oben wirbelte ihn der Wind hin und her, bis ein spitzer Ast ihn pikste. Nach und nach wurde Toni kleiner und schwächer, bis er langsam nach unten schwebte. Nun lag er vor dem Riesen und schrumpfte immer weiter. Vorsichtig näherte sich der Riese und begann Luft in das Löchlein zu pusten, bis Toni wieder größer und stärker wurde. Ein Vögelchen, welches vom Ast aus alles beobachtete, flog zum Stamm, pickte Harz heraus und verklebte damit Tonis Löchlein. Begeistert sah Toni zum Riesen hinauf: „Du hast mich gerettet! Wie hast du das gemacht?”. „Ich gab dir einen Teil meiner Luft ab”, antwortete der lila Ballon. „Luft? Was ist das?”, fragte Toni. „Luft ist, was wir weder sehen noch anfassen können. Sie ist in uns, ohne sie wären wir nicht hier. Innen drin unterscheiden wir uns nicht voneinander!” antwortete der Riese. Tonis Angst war wie weggeblasen. Nun erkannte er, dass sie sich ähnlicher waren als gedacht. „Wie heißt du und gibt es außer dir noch andere Ballons?”, fragte Toni. „Ich heiße Waldemar. Früher waren wir viele. Eines Tages beschlossen wir den starken Wind zu nutzen, um andere Planeten zu besuchen. Ich bin als einziger geblieben”, antwortete Waldemar. „Da wo ich herkomme, will niemand freiwillig fort. Wir fürchten uns vor dem starken Wind und verstecken uns die meiste Zeit in unseren Häusern. Das letzte Mal wurde er so stark, dass er mich und meinen Freund Erik fort wehte”, sagte Toni. „Vor geraumer Zeit bemerkten wir, dass der Wind zunahm, je weniger Bäumchen wir hatten. Also beschlossen wir nur so viele Bäumchen zu nutzen, wie wir sie tatsächlich brauchten. So hatten sie genug Zeit nachwachsen zu können. Der Wind weht dort am stärksten, wo kein Bäumchen mehr wächst. So ließen wir eine Stelle übrig, um reisen zu können”, erzählte Waldemar. Von nun an, beschlossen sie gemeinsam auf andere Reisende zu warten. Nach und nach brachte der Wind weitere Ballons auf den Planeten. Eines Tages auch Erik. Dieser flog so lange umher, sah so viele Planeten, dass er sich die Routen merken konnte. Erik war überglücklich Toni wiederzusehen. Er erzählte ihm von seinem langen Flug. Das brachte Toni auf eine Idee. Er sollte ihm eine Karte zeichnen, mit allen Planeten darauf, die er zuvor gesehen hatte. Gemeinsam beschlossen sie zurück zum blauen Planeten zu fliegen. Waldemar, der so lange hier war und keinen anderen Planeten kannte, wollte mit ihnen kommen. Bevor es los gehen sollte, beschloss Toni einen kleinen Umweg zu nehmen. Sie warteten auf den starken Wind und flogen gemeinsam fort.

4. Roter Planet

Erneut landete Toni auf dem roten Planeten. Dieses Mal jedoch nicht allein. Schnell entdeckten die roten Ballons die drei Fremden. Der riesige Waldemar machte ihnen solche Angst, dass sie sich in den Häusern versteckten. Toni flog von Haus zu Haus um ihnen lautstark seine Geschichte zu erzählen. Doch die Türen blieben verschlossen. Traurig gab er schließlich auf und sie kehrten um. Während sie auf den starken Wind warteten, hörte Toni plötzlich ein krächzendes Stimmchen rufen: „Ich... Ich glaube euch!” Elli, die mittlerweile winzig klein geworden war, kroch mit letzter Kraft zu ihnen. Auch sie wurde von einem spitzen Ast gepikst, als sie versucht hatte auf einem hohen Bäumchen, nach Toni Ausschau zu halten. Nun flehte sie Waldemar an, auch ihr etwas von seiner Luft abzugeben. „Toni, auch du kannst es! Hilf unserer kleinen Freundin!”, sagte Waldemar. Toni sah das Löchlein und begann zu pusten, bis sie größer und stärker wurde. Auch hier kam ein Vögelchen und klebte Harz auf das Löchlein. Als die roten Ballons das sahen, hatte keiner mehr Zweifel. Von nun an wussten sie, egal wie jemand aussieht, egal von welchem Planeten man kommt, im Inneren waren sie alle gleich. Die roten Ballons waren ihnen sehr dankbar und baten sie bei ihnen zu bleiben. Doch sie mussten weiter, aber versprachen sie bald wieder zu besuchen. Erneut warteten sie auf den starken Wind und flogen mit ihm fort.

5. Blauer Planet

Endlich landeten sie auf dem blauen Planeten. Als Toni seine Familie sah, war er überglücklich! Auch sie konnten es kaum glauben ihn wiederzusehen. Nie zuvor brachte der starke Wind jemanden zurück. Bevor sie Toni begrüßen konnten, erblickten sie Waldemar und flohen in ihre Häuser. „Da draußen ist ein riesiges Monster, verriegelt eure Türen!”, hörte man sie schreien. Das machte Toni sehr traurig. Auch er sah anfangs nur ein Monster. Weinend stellte er sich vor sein Haus und rief: „Dass ist Waldemar, er ist mein Freund! Als ich ihn sah, hatte auch ich furchtbare Angst. Ich verletzte mich an einem spitzen Ast. Als ich kleiner und schwächer wurde, rettete er mich! Er gab mir etwas von seiner Luft ab. Luft ist, was wir weder sehen noch anfassen können. Sie ist in uns. Ohne sie wären wir nicht hier. Innen drin unterscheiden wir uns nicht voneinander. Glaubt mir bitte, er ist kein Monster!” Langsam öffneten Tonis Eltern die Tür, weinend und überglücklich begrüßten sie ihn. Nach und nach kamen auch die anderen Ballons aus ihren Häusern. Anschließend berichtete er von seinen neuen Erkenntnissen, welche er auf seiner Reise sammeln konnte. Von nun an bauten sie keine unnötig großen Häuser mehr und der Wind wurde zunehmend schwächer. Auch heute noch reist Toni umher und erzählt allen von seiner abenteuerlichen Reise.
 
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Hey VAL,

deine Strukturierung sieht zwar schick aus, war für mich als Leser mit müden Augen an einem Freitagabend, ab dem dritten Kapitel zu anstrengend. Ich würde weiterlesen, wenn du das mit dem Flattersatz in Ordnung bringst.

Gruß,
Analog
 

VAL

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Danke für die Anmerkung. Jetzt sollte es einfacher zu lesen sein.
 
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Hallo VAL,

danke, so ist es viel besser.

Eine putzige Geschichte. Die Botschaft kommt rüber. Wenn du das noch etwas straffst (weniger erklärend, weniger Infodump) und polierst, hast du da eine gute Sache.

Deiner Geschichte fehlten noch gaaanz viele Absätze. Abgesehen von der verbesserten Lesbarkeit sind so sonst die Dialoge ein großes Durcheinander. Ich habe da mal im Spoiler ein paar eingefügt, so, wie ich es für richtig hielt. Ein paar Korrekturvorschläge gibt es auch, deine Sprache habe ich aber weitestgehend unverändert gelassen.

Gruß,
Analog

1. Blauer Planet

Auf diesem kleinen Planeten (kein Komma) lebt ein blauer Ballon namens Toni. Am liebsten fliegt er den ganzen Tag um die Häuser. Allerdings ist das ganz schön gefährlich. Auf dem blauen Planeten ist es sehr windig. So sehr, dass er sich manchmal um ein Bäumchen wickeln muss, um nicht davonzufliegen.
Doch Bäumchen gibt es hier kaum. Vor langer Zeit fingen die Ballons an, Häuser aus den Bäumchen zu bauen. Sie liebten ihre Häuser. Jeder wollte das schönste und größte haben. So schnell konnte kein Bäumchen nachwachsen. Tonis Eltern machten sich oft Sorgen. Eines Tages könnte ihn der Wind hinfort wehen, sodass sie ihn nie wiedersehen würden. Als (nur) noch acht Bäumchen übrig waren, wurde es immer windiger (schrecklich windig). Trotzdem beschloss Toni mit seinem Freund Erik, um die Häuser zu fliegen.
Der Wind wirbelte sie umher und wurde zunehmend stärker, da beschlossen sie nachhause zu fliegen. Auf dem Rückweg allerdings, wurde er schlagartig stärker und wehte die beiden in Windeseile hinfort, bis der blaue Planet kaum noch zu sehen war. Nun war Toni allein, ängstlich schloss er seine (die) Augen und hoffte, dass ihn der Wind wieder nachhause bringen würde.

2. Roter Planet

(Ab hier wird es Präteritum. Ich nehme mal an, das war keine Absicht. Am einfachsten wird es sein, das erste Kapitel anzugleichen.)

Als der Wind ruhiger wurde, öffnete Toni seine (die) Augen und konnte kaum glauben was er sah. Er war auf einem roten Planeten gelandet. Mutig begann er sich umzuschauen. Auch hier gab es acht Bäumchen und viele große Häuser. Er flog zu einem der Häuser und rief: „Hallo, jemand Zuhause (zuhause) ?“. (Kein Punkt)
Langsam öffnete sich die Tür. Ein roter Ballon schaute ihn verdutzt an.
„Ehm… (Ehm ...) Wer bist du?“, fragte der rote Ballon.
„Ich... (Ich ...) Ich bin Toni. Der Wind brachte mich her, ich komme vom blauen Planeten(Punkt)“, antwortete Toni.
„Vom blauen Planeten? Es gibt also mehrere?“, fragte der rote Ballon überrascht.
Noch bevor Toni antworten konnte, hatten ihn weitere rote Ballons entdeckt und flogen zu ihm rüber.
„Elli, begib dich ins Haus und verriegel die Tür!“, schrie ein roter Ballon.
„Papa, dass ist Toni! Er kommt vom blauen Planeten!“, erwiderte Elli.
„Ins Haus mit dir! Sofort!“, rief Ellis Vater lautstark zurück.
Niemals zuvor hatten die roten Ballons einen blauen Ballon gesehen. Toni erzählte ihnen von seiner Reise, doch sie wollten nichts davon hören.
„Du hast hier nichts verloren!“(, rief Ellis Vater. )„Flieg fort und komm nie wieder!“, befiehl Ellis Vater.
Traurig kehrte Toni um und wartete auf den starken Wind. Dieser wehte ihn kurz darauf wieder hinfort. Ängstlich schloss er erneut seine Augen und hoffte diesmal zu Hause anzukommen. (Einfacher: Traurig kehrte Toni um und wurde von einem starken Wind davon geweht.)

3. Lila Planet

Als der Wind ruhiger wurde, öffnete er die Augen. Er war auf einem großen, lila Planeten (ich würde sagen, nach "großen" kommt kein Komma, da lila Planet eine Einheit bildet*) gelandet. Erneut begann er sich umzuschauen. Er sah sehr viele Bäumchen, aber nur wenige Häuser. Diese waren allerdings riesig und schienen leer zu sein. Er fragte sich, wer diese riesigen Häuser wohl bewohnt (bewohnte). Bald erblickten ihn die Vögelchen und zwitscherten laut los.
Plötzlich hörte Toni eine tiefe Stimme, welche aus einem der Häuser kam: „Hallo? Ist da draußen jemand?“
Er folgte der Stimme bis zum Haus. Die Tür öffnete sich, da sah er einen riesigen lila Ballon (*so, wie hier auch). Etwa achtmal so groß wie er selbst.
„Endlich ist jemand gekommen!“, sagte der lila Ballon.
Vor Schreck, flog Toni so schnell er konnte davon.
„Hab keine Angst, kleiner Freund!“, rief der Riese ihm hinterher.
Toni versteckte sich hinter einem Bäumchen. Der Riese suchte und suchte, bis er ihn schließlich fand. Ängstlich schlängelte sich Toni am Bäumchen hoch.
„Lass mich in Ruhe, du riesiges Monster!”, schrie er.
(„)Komm runter, kleiner Freund! Da oben ist es windig, du könntest dich verletzten!”, flehte ihn der Riese an.
Toni schlängelte sich weiter hinauf. Oben wirbelte ihn der Wind hin und her, bis ein spitzer Ast ihn pikste. Nach und nach wurde Toni kleiner und schwächer, bis er langsam nach unten schwebte. Nun lag er vor dem Riesen und schrumpfte immer weiter. Vorsichtig näherte sich der Riese und begann Luft in das Löchlein zu pusten, bis Toni wieder größer und stärker wurde. Ein Vögelchen, welches vom Ast aus alles beobachtete, flog zum Stamm, pickte Harz heraus und verklebte damit Tonis Löchlein.
Begeistert sah Toni zum Riesen hinauf: „Du hast mich gerettet! Wie hast du das gemacht?”. (Kein Punkt)
„Ich gab dir einen Teil meiner Luft ab”, antwortete der lila Ballon.
„Luft? Was ist das?”, fragte Toni.
„Luft ist, was wir weder sehen noch anfassen können. Sie ist in uns, ohne sie wären wir nicht hier. Innen drin unterscheiden wir uns nicht voneinander!” (Komma, aber: ) antwortete der Riese.
Tonis Angst war wie weggeblasen. Nun erkannte er, dass sie sich ähnlicher waren als gedacht.
„Wie heißt du und gibt es außer dir noch andere Ballons?”, fragte Toni.
„Ich heiße Waldemar. Früher waren wir viele. Eines Tages beschlossen wir den starken Wind zu nutzen, um andere Planeten zu besuchen. Ich bin als einziger geblieben”, antwortete Waldemar.
„Da wo ich herkomme, will niemand freiwillig fort.(”, sagte Toni, „)Wir fürchten uns vor dem starken Wind und verstecken uns die meiste Zeit in unseren Häusern. Das letzte Mal wurde er so stark, dass er mich und meinen Freund Erik fort wehte”, sagte Toni.
„Vor geraumer Zeit bemerkten wir, dass der Wind zunahm, je weniger Bäumchen wir hatten.(”, erzählte Waldemar, „)Also beschlossen wir nur so viele Bäumchen zu nutzen, wie wir sie tatsächlich brauchten. So hatten sie genug Zeit nachwachsen zu können. Der Wind weht dort am stärksten, wo kein Bäumchen mehr wächst. So ließen wir eine Stelle übrig, um reisen zu können”, erzählte Waldemar.

Von nun an, beschlossen sie (Waldemar und Toni beschlossen ...) gemeinsam auf andere Reisende zu warten. Nach und nach brachte der Wind weitere Ballons auf den Planeten. Eines Tages auch Erik. Dieser flog so lange umher, sah so viele Planeten, dass er sich die Routen merken konnte. Erik war überglücklich (Komma) Toni wiederzusehen. Er erzählte ihm von seinem langen Flug. Das brachte Toni auf eine Idee. Er sollte ihm eine Karte zeichnen, mit allen Planeten darauf, die er zuvor gesehen hatte. Gemeinsam beschlossen sie (Komma) zurück zum blauen Planeten zu fliegen. Waldemar, der so lange hier war und keinen anderen Planeten kannte, wollte mit ihnen kommen. Bevor es los gehen (losgehen) sollte, beschloss Toni (Komma) einen kleinen Umweg zu nehmen. Sie warteten auf den starken Wind und flogen gemeinsam fort.

4. Roter Planet

Erneut landete Toni auf dem roten Planeten. Dieses Mal jedoch nicht allein. Schnell entdeckten die roten Ballons die drei Fremden. Der riesige Waldemar machte ihnen solche Angst, dass sie sich in den Häusern versteckten.
Toni flog von Haus zu Haus um ihnen lautstark seine Geschichte zu erzählen. Doch die Türen blieben verschlossen. Traurig gab er schließlich auf und sie kehrten um. Während sie auf den starken Wind warteten, hörte Toni plötzlich ein krächzendes Stimmchen rufen:
„Ich... (Ich ...) Ich glaube euch!”
Elli, die mittlerweile winzig klein geworden war, kroch mit letzter Kraft zu ihnen. Auch sie wurde von einem spitzen Ast gepikst, als sie versucht hatte auf einem hohen Bäumchen, nach Toni Ausschau zu halten. Nun flehte sie Waldemar an, auch ihr etwas von seiner Luft abzugeben.
(Doch Waldemar sagte: )
„Toni, auch du kannst es! Hilf unserer kleinen Freundin!”, sagte Waldemar.
Toni sah das Löchlein und begann zu pusten, bis sie größer und stärker wurde. Auch hier kam ein Vögelchen und klebte Harz auf das Löchlein. Als die roten Ballons das sahen, hatte keiner mehr Zweifel.
Von nun an wussten sie, egal wie jemand aussieht, egal von welchem Planeten man kommt, im Inneren waren sie alle gleich. Die roten Ballons waren ihnen sehr dankbar und baten sie (Komma) bei ihnen zu bleiben. Doch sie mussten weiter, aber versprachen sie bald wieder zu besuchen. Erneut warteten sie auf den starken Wind und flogen mit ihm fort.

5. Blauer Planet

Endlich landeten sie auf dem blauen Planeten. Als Toni seine Familie sah, war er überglücklich! Auch sie konnten es kaum glauben (Komma) ihn wiederzusehen. Nie zuvor brachte der starke Wind jemanden zurück. Bevor sie Toni begrüßen konnten, erblickten sie Waldemar und flohen in ihre Häuser.
„Da draußen ist ein riesiges Monster, verriegelt eure Türen!”, hörte man sie schreien.
Das machte Toni sehr traurig. Auch er sah anfangs nur ein Monster. Weinend stellte er sich vor sein Haus und rief:
„Dass (Das) ist Waldemar, er ist mein Freund! Als ich ihn sah, hatte auch ich furchtbare Angst. Ich verletzte mich an einem spitzen Ast. Als ich kleiner und schwächer wurde, rettete er mich! Er gab mir etwas von seiner Luft ab. Luft ist, was wir weder sehen noch anfassen können. Sie ist in uns. Ohne sie wären wir nicht hier. Innen drin unterscheiden wir uns nicht voneinander. Glaubt mir bitte, er ist kein Monster!”
Langsam öffneten Tonis Eltern die Tür, weinend und überglücklich begrüßten sie ihn. Nach und nach kamen auch die anderen Ballons aus ihren Häusern. Anschließend berichtete er von seinen neuen Erkenntnissen, welche er auf seiner Reise sammeln konnte.

Von nun an bauten sie keine unnötig großen Häuser mehr und der Wind wurde zunehmend schwächer. Auch heute noch reist Toni umher und erzählt allen von seiner abenteuerlichen Reise.
 

VAL

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21.02.2020
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Ein großes, liebes Dankeschön! Freue mich sehr über deine Zeilen und bedanke mich dafür, dass du dir Zeit genommen hast, um Verbesserungen einzufügen :herz:
 
Wortkrieger-Team
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Monster-WG
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03.07.2017
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Hallo @VAL,

herzlich willkommen bei uns!

Ich würde dir auch dringend empfehlen ein paar Absätze bzw. Zeilenumbrüche einzufügen. Eine neue Zeile fängt man üblicherweise an, wenn der Handelnde oder Sprechende wechselt oder wenn ein Gedanke oder eine Handlung abgeschlossen ist.

Auf diesem kleinen Planeten, lebt ein blauer Ballon namens Toni.
Kein Komma.

Vor langer Zeit fingen die Ballons an, Häuser aus den Bäumchen zu bauen.
Das finde ich verwirrend. Da muss man meiner Meinung ganz schön umschalten, um sich Ballons als lebende Wesen vorzustellen, die sogar in der Lage sind Häuser zu bauen. Die haben doch gar keine Arme. :P Und warum geht Toni nicht einfach in ein Haus, wenn es windig ist?

Du verwendest sehr oft Infinitivkonstruktionen, da wäre etwas Abwechslung schön.

Deine angegebene Altersspanne finde ich schwierig. Eine dreijähriges Kind will doch ganz andere Geschichten hören als ein achtjähriges. Und für ein so kleines Kind, finde ich die Geschichte schon zu komplex. Da solltest du dir vielleicht nochmal Gedanken machen und den Text dahingehend schärfen.

Auf dem Rückweg allerdings, wurde er schlagartig stärker
Kein Komma.

konnte kaum glauben was er sah.
Komma nach glauben.

Mutig begann er sich umzuschauen.
Komma nach er.

: „Hallo, jemand Zuhause?“.
Kein Punkt am Ende.

„Ehm… Wer bist du?“
Wenn du mit den drei Punkten einen Satz abbrichst, dann machst du davor ein Leerzeichen, wenn du ein Wort abbrichst keins.

Papa, dass ist Toni!
Kein Doppel-S

befiehl Ellis Vater.
Befahl

hoffte diesmal zu Hause anzukommen.
Komma nach hoffte

Er war auf einem großen, lila Planeten gelandet.
Wie sieht man denn wie groß ein Planet ist, wenn man sich darauf befindet?

Erneut begann er sich umzuschauen.
Komma nach er. So ein Beginnen kann man in den meisten Fällen weglassen. Es ginge auch: Erneut schaute er sich um.

Vor Schreck, flog Toni so schnell er konnte davon.
Kein Komma nach Schreck.

Komm runter, kleiner Freund! Da oben ist es windig, du könntest dich verletzten!”, flehte ihn der Riese an.
Am Anfang fehlen die Gänsefüßchen.

Vorsichtig näherte sich der Riese und begann Luft in das Löchlein zu pusten
Komma nach begann.

Also beschlossen wir nur so viele Bäumchen zu nutzen
Komma nach wir.

So nach den restlichen Kommas darfst du selber suchen. :p Und vielleicht eliminierst du bei dieser Gelegenheit auch ein paar Infinitive.

Ich bin mir nicht sicher, ob die Wahl eines Ballons als Protagonist die richtige ist. Mir fällt es schwer, mich auf diese Welt einzulassen. Keine Ahnung wie Kinder das finden, die haben da ja noch mehr Phantasie. ;)

Es wäre super, wenn du den Text noch mal nach fehlenden Kommas durchforstest und ein paar Absätze einfügst, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Viel Spaß noch bei uns und liebe Grüße,
Nichtgeburtstagskind
 

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