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Endzeit

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30.11.2020
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Endzeit

Ich stöbere durch den Schutt, suche nach den richtigen Brettern und trete aus dem Weg, was sich ganz offensichtlich nicht für einen Schreibtisch eignet. Also vieles. Dieser Haufen hat zwar vielversprechend ausgesehen, nun ist es aber doch ein Heuhaufen, nur der Lattenrost, der oben auflag, hatte halten können, was die bloße Optik versprochen hat. Mit dem Gedanken spielend, nur den zu nehmen und weiterzuziehen, höre ich kurz auf mit meiner Suche, schaue mich um und atme kurz durch. Auf der anderen Straßenseite schräg gegenüber war mal die Psychologische Fachbuchhandlung gewesen, in die mich meine Mutter früher oft mitgenommen hat, wenn wir etwas Geld übrighatten und uns was gönnen konnten. Es war was Besonderes. Das große Highlight war mein zehnter Geburtstag gewesen, da schenkte sie mir einen Vortrag vom führenden Tarot-Experten Deutschlands, Hajo Banzhaf. Das Buch, das er mir signiert hat, habe ich leider nicht mehr, aber ich erinnere mich noch, wie ich ihm meinen Namen sagte und er meinte, ein Engel mit demselben Namen sei auf der Karte der Liebenden abgebildet. Das hat mich glücklich gemacht. Ich war kein normales Kind. Die Fenster sind nur noch Rahmen, an denen entlang dicker Ruß die Wand hinaufkroch, im Innern nur Schwärze. Dort suche ich gar nicht, ich will das Bild nicht überschreiben von den schönen kleinen Edelsteinen und dem Duft der Räucherstäbchen und den Büchern, von denen jedes von einer anderen, einer besseren Welt für einen selbst handelte.
Ich krame weiter, wuchte zerbrochene Türen und verbogene Metallstangen aus dem Weg. Ich bleibe lieber noch ein bisschen. Immerhin muss ich nirgendwo sein gerade, niemand erwartet mich und es gibt keine Pflichten mehr, die auffordern diese Suche zu unterbrechen. Das genieße ich. Wenn man Kind ist und spielt, ist man sein eigener Herr, man kann tun, was man will und wo man will, man konnte der stärkste Mann der Welt am Rande eines Vulkans sein oder ein Postbote in einer anderen Galaxie, das blieb ganz einem selbst überlassen. Sowas verliert sich im Erwachsenwerden. Gehorche, ist die Überschrift der Erinnerungen an meine Reise durch die Arbeitswelt, oder du wirst abgesägt. Gibt ja tausend andere wie einen selbst, die den gleichen Job machen können. Das ist das Problem, wenn man zum einen durchschnittlich ist, sich also nicht durch irgendein Talent oder Interesse hervorhebt, und dazu noch in eine unterprivilegierte Familie geboren wird. In meinem Fall war es eine Zweckgemeinschaft, meine Mutter und ich; ich hab sie gebraucht, um zu überleben, und sie… hatte wahrscheinlich keine Wahl. So gesehen diente ich wohl keinem Zweck, war wohl eher ein Kreuz, das es zu tragen galt. Aber das hatte sie gut versteckt, das muss ich ihr zu Gute halten. Oder ich war nur zu jung, um das zu merken, was mir dann schlussendlich die Füße unter ihrem Tisch wegzog und zu einem Streit führte, der nichts zwischen uns hinterließ außer Stille, die bis heute anhält. Aber das mit der Buchhandlung, dafür bin ich ihr dankbar. Wenigstens hat sie es damals noch versucht.
Ich hieve einen halben Gartenstuhl zur Seite und finde tatsächlich einen Fußball. Bin ich zwar nie Fan von gewesen, aber was solls. Ich fixiere ihn zwischen meinen beiden Händen, hole mit dem Bein aus und trete zu. Überrascht, wie hoch er fliegt, folge ich ihm mit meinem Blick durch die Luft, wo er ein erstaunlich kleiner Punkt in der grauen Wolkendecke wird; eine leise Stimme in mir singt ein Lied, das ich schon so lange nicht mehr gehört habe, Stolz. Dann höre ich das Auto. Der Ball fällt. Ich ahne es. Und es passiert. Der Schnittpunkt, keine zwanzig Meter von mir entfernt, ein dumpfer Aufprall. Quietschende Reifen, der Wagen hält direkt vor dem ausgebrannten Wohnblock. Wenn ich auf eines gerade überhaupt keine Lust habe, dann ist es Stress in irgendeiner Form. So krame ich weiter, schneide mich dabei an einem rostigen Scharnier und höre, wie eine Wagentür aufgeht und dann zugeschmissen wird.
»Hey, du! Hey, verdammt, ich rede mit dir du Stück Scheiße!« Der Typ schreit fast, ich überlege, wie man kredibel einen Gehörlosen nachahmt und schneide mich nochmal an demselben Scharnier, ohne mit dem sinnlosen Kramen aufzuhören oder den Blick in irgendeine Richtung zu drehen, die weg vom guten Schutt und womöglich noch einen anderen kreuzen könnte.
»Ach komm halt´s Maul, als wär´ da irgendwas passiert.«
Es war eine andere Stimme. Der Schreihals hatte gar nicht mit mir geredet. Ich atmete aus, langsam, fuck.
»Na warte, du kleiner…«
Jetzt sah ich hin, sah, wie der Fahrer mit ungewöhnlich breiten Schultern auf die ehemalige Psychologische Fachbuchhandlung zu geht und einen Typen am Kragen hinter sich herzieht, der zappelt und kehlige Laute von sich gibt. Sie verschwinden im Innern, der Dunkelheit. Keine drei Minuten später kommt einer raus. Der Fahrer, und ich weiß, dass er mich sieht und ich weiß, dass er auf mich zukommt und echt groß ist und ich ihn weiter anstarre. Aber wegsehen kann ich auch nicht. Blut tropft von meiner Hand. Da erkenne ich ihn.
»Basti?«
Da geht er langsamer, die Spannung in seinem Körper lässt nach, ich meine, Vorsicht in seinen Augen zu sehen.
»…Ja?«
Er ist es tatsächlich. Vor einigen Jahren habe ich in einer Karaokebar gejobbt, da hat er dreimal die Woche gesungen, so oft halt auf war. Er war damals schon riesig, aber ein guter Kerl, wirklich, trank keinen Alkohol und weinte trotzdem am Ende von so manchem Lied. Wir hatten uns öfter über ihn lustig gemacht wegen seiner emotionalen Art, manchmal auch auf eine böse Weise, wenn es uns schlecht ging und wir was brauchten, um es rauszulassen, dann ging es immer um seine Frau, die ihn schlägt, was ein offenes Geheimnis gewesen ist.
»Hehey, Basti, Mann, wie… wie geht’s dir denn so, Mann?«
Er atmet immer noch schwer, wischt sich Blut aus dem Mundwinkel und will diesmal mir nicht in die Augen sehen.
»Ach, es geht schon. Es geht schon.«
Er geht einfach weg, ohne den Blick nochmal zu heben. Steigt in sein Auto und fährt los.
Was mich so extrem schockiert hat, war seine Stimme. Wie rau sie war, als er mit dem Typen geredet hat, der nicht mehr aus der Buchhandlung rausgekommen ist. Früher hat er gesungen wie Bono. Heute klang er wie ein Nagel auf einer Tafel. Komische Zeiten, in denen wir leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Senior
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Moin @TomBeau,

Glückwunsch zur Geschichte und ein Hallo von den Kolleginnen und Kollegen hier. Da lieferst Du doch ein wirklich gutes Stück Text ab. Ich meine, wenn mir eine Überschrift "Endzeit" ins Auge springt, bin ich eh gleich dabei, aber dann konnte ich in einem - fast in einem - Rutsch durchlesen. Okay, ist nicht lang; was mich auch gleich zu der Vermutung führte, es handelt sich hier um einen Ausschnitt eines größeren Ganzen - auch wenn sich dieses Ganze vielleicht erst mal in deinem Kopf befindet. Jedenfalls steckt hinter dem Text sehr deutlich ein Kontext eines größeren Bildes, das du vor Augen hast, ansonsten wäre dieses kurze Stück nicht so "komplett".

Vermute ich jetzt einfach mal so.

Ich schrieb: "fast in einem Rutsch"
hatte halten können

so oft halt auf war

Ja, da sind ein paar sperrige Formulierungen drin, die im Lesefluss einem Knick gleichkommen. Aus meiner persönlichen Sicht ginge es etwas eleganter, aber das ist nur persönliche Empfehlung, kein Muss.

Wenn der Roman fertig ist, sag Bescheid. Ich kauf ihn.

Griasle
Morphin
 
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08.11.2020
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Hi @TomBeau,

ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass du vor allem versuchst ein Gefühl von Melancholie zu vermitteln. Dabei setzt du auf Motive von Zerfall, beispielsweise bei der Stimme von Basti.

Ich fand den Text relativ strukturlos, erstmal weil keine Absätze existieren und auch die Aufteilung finde ich schwierig. Über die Hälfte des Texts schwelgt dein Prota in Erinnerungen, ohne dass wirklich eine Handlung zu Stande kommt. Das könnte man wohl machen, wenn dies zu irgendetwas führen würde, aber diese Handlung mit Basti lässt für mich nur wenig Spannung aufkommen.

Auch veränderst du öfters die Zeit. Das Meiste ist im Präsens, wie
Ich stöbere durch den Schutt

dann gibt es aber auch Teile im Präteritum, wie
Der Typ schrie fast
Da ging er langsamer, die Spannung in seinem Körper ließ nach

Hoffe, du kannst etwas damit anfangen.

Grüße
Klamm
 
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05.07.2020
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Hallo @TomBeau
ich habe deinen Text interessiert gelesen, da mich vor allem der spannende Titel gelockt hat. Ich finde auch, dass es dir insgesamt gut gelingt, eine gewisse Stimmung zu erzeugen.
Allerdings ist mir der tiefere Sinn des Ganzen entgangen. Ich konnte nicht so recht erkennen, worauf du hinauswillst oder was das zu bedeuten hat?

Hier ein paar Stellen:

nun ist es aber doch ein Heuhaufen
Finde ich eine seltsame Formulierung

Ich war kein normales Kind.
Ich finde, sowas könntest du ruhig noch ein wenig ausarbeiten. Warum war er ein seltsames Kind? Vielleicht eine exemplarische Szene, die das andeutet, statt einfach nur zu sagen, es ist so.

Ich bleibe lieber noch ein bisschen. Immerhin muss ich nirgendwo sein gerade, niemand erwartet mich und es gibt keine Pflichten mehr, die auffordern diese Suche zu unterbrechen.
Ein Hauch von Endzeit :) Aber auch hier finde ich, könntest du ein wenig mehr ins Detail gehen. Warum wartet niemand mehr? Warum hat er keine Pflichten mehr?

So gesehen diente ich wohl keinem Zweck, war wohl eher ein Kreuz, das es zu tragen galt.
Auch hier fände ich es gut, wenn du die Beziehung zur Mutter mehr beschreiben würdest.

Er war es tatsächlich. Vor einigen Jahren habe ich in einer Karaokebar gejobbt, da hat er dreimal die Woche gesungen, so oft halt auf war. Er war damals schon riesig, aber ein guter Kerl, wirklich, trank keinen Alkohol und weinte trotzdem am Ende von so manchem Lied.
Die Stelle finde ich gut geschrieben. Sie weckt bei mir Interesse und ich würde gerne mehr über Basti erfahren. Dann kommt allerdings wieder nur sehr wenig... schade!

Also insgesamt finde ich deinen Text gut. Dir gelingt es, Stimmung zu erzeugen und du könntest da sicherlich was draus machen. Aber ich habe ja schon angedeutet, wo mein Problem liegt. Mir fehlt einfach noch mehr Inhalt, mehr Informationen und auch mehr Handlung. Wenn du das ergänzt, kann das bestimmt spannend und gut werden.

Viele Grüße,
Habentus
 
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30.11.2020
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Servus @Morphin,

erstmal vielen Dank für dein Kommentar und die Zeit, die du dir für meinen Text genommen hast.

Da lieferst Du doch ein wirklich gutes Stück Text ab.
vielen Dank für dieses Kompliment :):):)


Ein größeres Bild hatte ich eigentlich nicht vor Augen, es basiert eher auf einem Gefühl, das ich kurz vor dem Schreiben des Textes "im Kopf" hatte.

da sind ein paar sperrige Formulierungen drin
auf jeden Fall, hätte den Text noch etwas überarbeiten sollen vorm Posten, werd mich die Tage mal an den Feinschliff setzen und schauen, was so geht.

Wenn der Roman fertig ist, sag Bescheid. Ich kauf ihn.
auch für dieses Kompliment vielen Dank, werde mich aber erstmal mit Kurzgeschichten austoben, hab noch viel zu wenig Erfahrung und sollte definitv das Joggen anfangen, bevor ich mich an einen Marathon wage :lol:

Gruß TB



Servus @Klamm ,

ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass du vor allem versuchst ein Gefühl von Melancholie zu vermitteln.
darum gings mir tatsächlich, freut mich, dass das rübergekommen ist :)

Ich fand den Text relativ strukturlos, erstmal weil keine Absätze existieren und auch die Aufteilung finde ich schwierig. Über die Hälfte des Texts schwelgt dein Prota in Erinnerungen, ohne dass wirklich eine Handlung zu Stande kommt. Das könnte man wohl machen, wenn dies zu irgendetwas führen würde, aber diese Handlung mit Basti lässt für mich nur wenig Spannung aufkommen.
hast du absolut Recht, mir fehlt da eine Richtung, in die alles führt; um Spannung ging es mir eigentlich nicht, aber das wäre wohl ein Punkt, mit dem ich den Text hätte runder (oder zumindest sinnvoll x) ) hätte machen können.

Auch veränderst du öfters die Zeit.
oh mann wie peinlich, hätte da echt nochmal drüberschauen sollen vorm Posten :rolleyes:

Hoffe, du kannst etwas damit anfangen.
auf jeden Fall, vielen Dank dir für die guten Tipps und dass du dir Zeit dafür genommen hast!!!

Gruß TB



Servus @Habentus,

Ich finde auch, dass es dir insgesamt gut gelingt, eine gewisse Stimmung zu erzeugen.
vielen Dank für das Kompliment :)

Allerdings ist mir der tiefere Sinn des Ganzen entgangen. Ich konnte nicht so recht erkennen, worauf du hinauswillst oder was das zu bedeuten hat?
tatsächlich gab es da keinen. Ich bin nach nem Traum mit einem Gefühl gewacht, das ich irgendwie verpacken wollte und da ich sowieso hier mal was Posten wollte, hab ich es einfach getan, war ein bisschen im Affekt :shy:

Finde ich eine seltsame Formulierung
hatte da mit der Nadel im Heuhaufen spielen wollen, aber die Nadel dabei vergessen, macht Sinn dass das nicht rüberkommt.

Aber auch hier finde ich, könntest du ein wenig mehr ins Detail gehen.
auf jeden Fall, ich versteh absolut! Es war eine kleine Übung und ich muss gestehen, ich war einfach faul, aber das lastet auf dem Text, das sehe ich jetzt.

Also insgesamt finde ich deinen Text gut.
Vielen Dank und Vielen Dank für die guten Tipps und dass du dir Zeit dafür genommen hast!

Gruß TB
 
Mitglied
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09.12.2019
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484
Hi @TomBeau ,

obwohl der Text hierdurch etwas schwerer zu lesen ist, finde ich die Gestaltung gelungen und nachvollziehbar. Du machst keine Absätze und verwendest längere Sätze, als wäre die gesamte Szene ein schneller Gedankenfluss.

Die Stimmung kommt gut rüber, da schließe ich mich den vorherigen Kommentaren an.
Als hätte im Leben des Protagonisten einiges geendet, symbolisiert durch den Schutt, durch den er sich wühlt. Und am Ende das Treffen mit Basti, der wohl auch nicht mehr der ist, der er mal war.

Ich würde die Geschichte eher im Bereich flash fiction sehen und für diesen Umfang finde ich sie gut gelungen!

Noch ein paar Details:

Ich stöbere durch den Schutt, suche nach den richtigen Brettern und trete aus dem Weg, was sich ganz offensichtlich nicht für einen Schreibtisch eignet.
"ganz offensichtlich" könntest du streichen

Dieser Haufen hat zwar vielversprechend ausgesehen, nun ist es aber doch ein Heuhaufen, nur der Lattenrost, der oben auflag, hatte halten können, was die bloße Optik versprochen hat.
Du verwendest hier einige Hilfsverben, z.B. könntest du auch kürzer schreiben:
"Dieser Haufen sah vielversprechend aus, nun ist es aber doch ein Heuhaufen, nur der Lattenrost, der oben aufliegt, hält, was die bloße Optik verspricht."
(hierbei auch auf die Zeiten achten!)

Auf der anderen Straßenseite schräg gegenüber war mal die Psychologische Fachbuchhandlung gewesen, in die mich meine Mutter früher oft mitgenommen hat, wenn wir etwas Geld übrighatten und uns was gönnen konnten.
"gewesen" könntest du streichen ; mitnahm

Das große Highlight war mein zehnter Geburtstag gewesen, da schenkte sie mir einen Vortrag vom führenden Tarot-Experten Deutschlands, Hajo Banzhaf.
"gewesen" streichen

Das hat mich glücklich gemacht.
Oder: "Das machte mich glücklich."

Ich war kein normales Kind.
Dieser Satz steht inhaltlich doch recht alleine. Was also heißt das genau, warum war er nicht normal?

Dort suche ich gar nicht, ich will das Bild nicht überschreiben von den schönen kleinen Edelsteinen und dem Duft der Räucherstäbchen und den Büchern, von denen jedes von einer anderen, einer besseren Welt für einen selbst handelte.
"für einen selbst" könntest du streichen ; handelt

Immerhin muss ich nirgendwo sein gerade, niemand erwartet mich und es gibt keine Pflichten mehr, die auffordern diese Suche zu unterbrechen.
ich würde "gerade" hinter "ich" vorziehen ; Komma nach "auffordern", glaube ich ...

... ich hab sie gebraucht, um zu überleben, und sie… hatte wahrscheinlich keine Wahl.
Leerzeichen vor den drei Punkten

Bin ich zwar nie Fan von gewesen, aber was solls.
Vorschlag: "War ich zwar nie ein Fan von, aber was soll´s."

Ich fixiere ihn zwischen meinen beiden Händen, hole mit dem Bein aus und trete zu.
"beiden" würde ich streichen

Da geht er langsamer, die Spannung in seinem Körper lässt nach, ich meine, Vorsicht in seinen Augen zu sehen.
»…Ja
Leerzeichen vor "Ja"

»Hehey, Basti, Mann, wie… wie geht’s dir denn so, Mann?«
Leerzeichen vor den drei Punkten

Er atmet immer noch schwer, wischt sich Blut aus dem Mundwinkel und will diesmal mir nicht in die Augen sehen.
"mir" hinter "will" vorziehen

Wie rau sie war, als er mit dem Typen geredet hat, der nicht mehr aus der Buchhandlung rausgekommen ist.
redete ; ggf. "rauskam" am Ende

Viele Grüße!
Rob
 

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