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Kaufgeschwänder

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10.10.2020
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Kaufgeschwänder

Ein blumiger Duft lag in der Luft und die Sonne stand hoch am Himmel. Es war ein warmer Sommertag und das Gezwitscher der Vögel hallte aus allen Baumkronen. Sie schlenderte die Straße entlang und ließ sich in der Menschenmenge treiben. Ein kleiner Laden mit einem einladendem Schild an der Vordertür und einem kurzen zartrosa Kleid im Schaufenster weckte ihre Aufmerksamkeit. Sie stoppte und bewunderte die gelungenen Nähte und die zierlichen Blumenstickereien in Höhe der Taille. Vom ersten Augenblick war Sie verzaubert und Sie hatte das Gefühl als würden tausend Schmetterlinge in ihrem Körper gleichzeitig anfangen zu fliegen. Sie lächelte. Lächelte unaufhörlich. Lächelte bis ihr Blick die Spiegelung der Schaufensterscheibe streifte. Ihre Mundwinkel sanken nach unten, die Schmetterlinge starben und ein Unwohlsein machte sich in ihr breit. Schnell schaute Sie sich um, um zu überprüfen ob irgendein menschliches Wesen ihre peinliche Schmachterei registriert hatte. Aber ohne jegliche Beachtung, zog der Strom an ihr vorbei. Sie war erleichtert, das flaue Gefühl im Magen blieb jedoch. Ihre Aufmerksamkeit galt wieder der Silhouette in der Glasscheibe. Sie zupfte an ihrer Kleidung herum und hielt schützend ihre Hände vor ihrem Bauch. Die Augen brannten und der glitzernde Strahl der Sonne glänzte in ihren glasigen Augen. Beschämt wischte Sie sich die Tränen weg. Der Ekel vor sich selbst wurde von Minute zu Minute größer und mit der Zeit ballte sich die Anzahl an Fehlern die Sie an sich selbst fand. Wie angewurzelt stand Sie da und bewegte sich keinen Zentimeter von der Stelle. Langsam, drehte Sie den Kopf in Richtung Eingangstür, aber diese gab Ihr schließlich den Rest und hastig widmete Sie sich wieder der Einkaufspromenade und verschwand Gedränge...
 
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03.10.2020
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11
Hallo @Amelia Clark

Mir sind in deinem kurzen Text nur ein paar wenige Fehler aufgefallen:

Ein kleiner Laden[,] mit einem einladendemn Schild an der Vordertür und einem kurzen zartrosa Kleid im Schaufenster[,] weckte ihre Aufmerksamkeit.
Einladenden Schild. Ich glaube ausserdem, da sollten noch Kommas hin. Mindestens das Zweite würde ich setzen.

Schnell schaute Sie sich um, um zu überprüfen[,] ob irgendein menschliches Wesen ihre peinliche Schmachterei registriert hatte.
Komma vergessen.

Sie zupfte an ihrer Kleidung herum und hielt schützend ihre Hände vor ihremn Bauch.
ihren Bauch.

Der Ekel vor sich selbst wurde von Minute zu Minute größer und mit der Zeit ballte sich die Anzahl an Fehlern[,] die Sie an sich selbst fand.
Komma vergessen. Sie klein schreiben.

Langsam, drehte Sie den Kopf in Richtung Eingangstür, aber diese gab Ihr schließlich den Rest und hastig widmete Sie sich wieder der Einkaufspromenade und verschwand im Gedränge...
Komma nach Langsam weg. "im" zwischen verschwand und Gedränge.

Dann möchte ich die Gelegenheit ergreifen und noch ein paar weitere Bemerkungen anbringen:

Sie lächelte. Lächelte unaufhörlich. Lächelte bis ihr Blick die Spiegelung der Schaufensterscheibe streifte.
Das Lächeln wird so oft wiederholt, dass es fast schon manisch klingt, vor allem wegen dem unaufhörlich. Passt aber soweit in die Geschichte und ich hatte kein Problem damit. Trotzdem finde ich, ein Lächeln könntest Du streichen. Vielleicht an dieser Stelle:
Sie lächelte. Lächelte unaufhörlich, bis ihr Blick die Spiegelung der Schaufensterscheibe streifte.

Die Augen brannten und der glitzernde Strahl der Sonne glänzte in ihren glasigen Augen.
Zweimal Augen im selben Satz. Warum schreibst Du hier "Die Augen" und nicht "Ihre Augen"? Ausserdem ist der Satz etwas umständlich formuliert. Deshalb ein kleiner Vorschlag: Ihre Augen brannten und in ihnen glitzerte der Strahl der Sonne.

Der Ekel vor sich selbst wurde von Minute zu Minute größer und mit der Zeit ballte sich die Anzahl an Fehlern die Sie an sich selbst fand.
Können sich die Fehler wirklich ballen? Ich finde das nicht ganz treffend formuliert. Ich erlaube mir auch hier, einen Vorschlag einzubringen: Der Ekel vor sich selbst wurde von Minute zu Minute grösser und mit der Zeit summierten sich die Fehler, die sie an sich selbst fand.

[ ... ] drehte Sie den Kopf in Richtung Eingangstür, aber diese gab Ihr schließlich den Rest und hastig
[ ... ]
Wieso gab ihr die Eingangstür den Rest? Das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht gäbe es ihr den Rest, wenn gerade jemand aus dem Laden käme? Eine in den Augen der Prota sehr hübsche Person und es erinnert sie daran, dass sie niemals so sein oder werden kann? Oder das Gegenteil: Ein weniger hübsche Person, die aber selbstbewusst auftritt und sich nicht darum zu scheren scheint, was andere über sie denken? Das würde deiner Geschichte jedoch einen anderen Aussgang geben, deshalb will ich Dir hier nicht zu Nahe treten.

Noch eine Anmerkung zum Titel: Geschwänder habe ich noch nie gehört. Welcher Dialekt ist das?

Gar nicht mein Genre, trotzdem gerne kommentiert.
DM
 
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20.08.2019
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219
Liebe @Amelia Clark

ich habe Deine Geschichte gerade gelesen. Sie ist mir ein wenig zu kurz, mir fehl auch eine genaue Aussage. Deine Protagonistin sieht ein Kleid, dass sie toll findet, sieht dann ihr Spiegelbild und plötzlich ist alles sch ... Ihr ist wichtig, ob jemand aus der Menschenmenge bemerkt hat, dass sie das Kleid angeschmachet hat. Sie geht, ohne es zu kaufen oder zumindest anzuprobieren. Mmh ... Was hat sie nun aus der Geschichte gelernt?

Ein paar sprachliche Dinge sind mir aufgefallen:

Vom ersten Augenblick war Sie verzaubert und Sie hatte das Gefühl als würden tausend Schmetterlinge in ihrem Körper gleichzeitig anfangen zu fliegen.

Sie im Fließtext schreibt man klein.

Schnell schaute Sie sich um, um zu überprüfen ob irgendein menschliches Wesen ihre peinliche Schmachterei registriert hatte.

Hier auch klein.

Aber ohne jegliche Beachtung, zog der Strom an ihr vorbei.

Komma weg

Sie zupfte an ihrer Kleidung herum und hielt schützend ihre Hände vor ihrem Bauch.

Besser: Sie zupfte an ihrer Kleidung herum und hielt schützend die Hände vor den Bauch.

Hier frag ich mich, ob sie schwanger ist oder übergewichtig.

Beschämt wischte Sie sich die Tränen weg.

Auch hier klein.

Der Ekel vor sich selbst wurde von Minute zu Minute größer und mit der Zeit ballte sich die Anzahl an Fehlern die Sie an sich selbst fand. Wie angewurzelt stand Sie da und bewegte sich keinen Zentimeter von der Stelle.

Nach Fehlern fehlt ein Komma.
Sie klein schreiben.

Langsam, drehte Sie den Kopf in Richtung Eingangstür, aber diese gab Ihr schließlich den Rest und hastig widmete Sie sich wieder der Einkaufspromenade und verschwand Gedränge...

Das Komma nach langsam muss weg.
Sie und ihr klein schreiben.
... und verschwand im Gedränge

LG Silvia
 
Mitglied
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17.07.2020
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28
Hey @Amelia Clark,

dein kurzer Text bringt die Gefühle der Frau sehr gut rüber. Ihre Zerrissenheit ist sehr glaubwürdig beschrieben. Ich würde mir vielleicht noch eine Wendung in der Story überlegen. Etwas überraschendes. Vielleicht könnte sich ein Mann zu ihr hinstellen und ihr sagen, das sie hübsch ist.

Viele Grüße von Michi Terra
 

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