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Mit Ihr

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10.07.2008
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Mit Ihr

Er erzählte ihr nicht was draußen vor sich ging. Warum sollte er auch.
Sie hustete, wieder öfter und regelmäßiger als normal. Wenn sie sich zur Seite beugte, um den blutigen Auswurf in die Schüssel, die er hingestellt hatte, zu spucken, konnte er Tränen in ihren Augen sehen. Sie kamen nicht von ihren Schmerzen. Sie schämte sich für ihren Zustand. Das konnte er spüren. Sie musste sich nicht schämen, dass hat er ihr tausendmal gesagt, sie müsse sich für überhaupt nichts schämen. Doch er wusste, wie oft er es auch sagte, die Scham würde weiter an ihr nagen. Er konnte ihr da nicht helfen. Und wenn er es nicht konnte, konnte es niemand.

„Wo gehst du hin?“ fragte sie, und mühte sich, aufrecht auf dem Bett zu sitzen.
„Ich hole deine Medizin, ich bin nicht lange weg. Kommst du solange zurecht?“
„Mir geht es gut“, sagte sie, und er wusste nicht ob er lachen oder weinen sollte.
„Was willst du mit dem Hammer?“ Sie konnte sehen, wie er sich das Werkzeug zwischen Gürtel und Hose klemmte.
„Ich hatte ihn von Thomas geliehen und bring ihn auf dem Weg gerade zurück. Ich hatte vergessen, wo unser Werkzeug lag.“, murmelte er.
„Wenn du es nochmal brauchst, es liegt im Keller oben auf dem grünen Schrank“
„Achjaaa,“ sagte er, fasste sich an den Kopf und lachte, „Da siehst du mal, wie ich ohne dich dran wäre“. Sie versuchte zu lächeln, er hätte sich am liebsten für den Satz geohrfeigt.
„Ich muss gehen“.

Draußen war es still. Es war immer still.
Er schloss die Haustür hinter sich und ging durch den Vorgarten zu seinem Auto. Über ihm hing eine nüchterne, weiße Wolkendecke. Früher fand er solch ein Herbstwetter deprimierend, inzwischen hat er andere Sorgen.
Während er in Richtung Stadt zum Krankenhaus raste, suchte er mit seinem Autoradio ein Signal. Nur rauschen. Er legte die CD ein, die er ihr mal gemacht hatte. Er sah auf die Uhr des Amaturenbretts, und beschleunigte.
Im Krankenhaus war es still. In Gebäuden war es immer bedrückender, intensiver. Es schien immer eine Spannung in der Luft zu liegen, als ob jemand jeden Moment um die Ecke springen würde um ihm „BUH!“ ins Gesicht zu brüllen. Aber das passierte nie.
Die Glasscherben knirschten unter seinen Füßen, als er zu den Medizinschränken scheiterte. Er wusste nicht warum, aber er war immer sorgsam der Reihe nach umgegangen. Jetzt hatte er endlich mal daran gedacht, einen Hammer mitzunehmen, trotz das ihm alles zur Verfügung stand, hatte er immer zu lange nach etwas suchen müssen, mit dem er die Glasscheiben einschlagen konnte.
Vorsichtig nahm er das Fläschchen mit den Tabletten aus dem Schrank und steckte sie ein. Den Hammer legte er auf einen kleinen Tisch neben den aus den Angeln hängenden Türe.
Er betrachtete die getrockneten Blutflecken auf dem Boden. Von der Aktion, die Türe aufzubrechen, war eine kleine Narbe zurückgeblieben. Als sie fragte, hatte er gesagt, er wäre mit einem unvorsichtigen Fahrradkurier zusammengestoßen.

Als er das Krankenhaus verließ, sah er sie. Die Kinder. Junge und Mädchen, beide müssten so 8-10 Jahre alt sein. Er trug ein rotes T-Shirt und eine schwarze Hose, sie ein lilanes Kleid. Sie standen da, regungslos auf der anderen Straßenseite, im Schutze des Schattens des Gebäudes.
Die Kinder waren immer da. Sie standen immer woanders, aber jeden Tag sah er sie. Wie sie hießen, wusste er nicht. Wer sie sind, wusste er nicht. Er wusste gar nichts über sie. Vor einigen Tagen hatte er ihnen einen eigenen Namen gegeben. Arschloch und Eva.

Er hatte alles versucht. Stundenlang hat er versucht, mit ihnen zu reden. Hat ihnen Unterkunft geboten, Süßigkeiten, Kleidung. Sie sagten nichts. Er hatte versucht, sie mit Gewalt in sein Haus zu zerren, aber sie standen da, regungslos und unbeweglich und schwer wie ein Betonklotz.
Der ungewöhnliche Namen für den Jungen stammt aus seinem neuesten Versuch, aus den Kindern eine Reaktion zu locken. Bei dem Mädchen brachte er es nicht übers Herz, alte Werte noch zu sehr verankert, aber den Jungen behandelte wie er Dreck. Nannte ihn Arschloch, beleidigte ihn, bewarf ihn mit Abfall. Er reagierte nicht. Sie sahen ihn nur an. Sie standen da und sahen ihn immer nur an.

Er wollte gerne mehr wissen, wissen wo sie herkamen, wo sie hin gingen. Wie sie ihn gefunden hatten. Aber sie war wichtiger. Darum stieg er in den Wagen und fuhr los.

„Ich bin wieder da“, grüßte er sie. Sie antwortete nicht. Als er das realisierte, eilte er zu ihr. Sie war schweißgebadet.
„Oh Gott,“ stöhnte er.
Sie sah ihn mit glasigen Augen an. „Sch...merzen“ keuchte sie, mehr brachte sie nicht heraus.

6:37 Uhr, zeigte der Radiowecker neben ihrem Bett. Eine gefühlte Ewigkeit hatte er an ihrem Bett gewacht, während sie sich durch den Schmerz kämpfte. Aber inzwischen ging es ihr besser. Sie drehte ihren Kopf zu ihm, und versuchte ein schwaches Lächeln hervorzubringen.
„Du bist immer für mich da“
„Immer“ antwortete er, trocken, aber sanft.
„Danke“.
Er strich ihr mit seiner Hand über ihre Stirn: „Du solltest versuchen zu schlafen.“
Sie fasste nach seinem Handgelenk.
„Liebst du mich?“ fragte sie mit brüchiger Stimme.
„Immer“.

Er liebte sie so sehr, dass er es nicht realisiert hatte. Seit sie erkrankte, hatte er sich um nichts anderes gekümmert. Seinen Beruf, seine Freunde, seine Famile. Manche hatten es verstanden, andere nicht, ihn hatte nichts von beiden interessiert.
Er war nur für sie da gewesen, selbst, als auch er merkte, wie es nach und nach immer weniger Leute auf der Straße zu sehen gab. Bis irgendwann niemand da war. Außer sie.

Er ging heraus, er brauchte frische Luft. Es war still. Es war immer still.
Neben ihm, unter dem Schatten des Vordachs seines Nachbarhauses, standen die Kinder. Regungslos sahen sie ihn an, wie sie es immer taten.
„Sie wird nicht mehr lang durchhalten“, sagte er, als er zu den Kindern ging.
„Dann gibt es nur noch euch und mich.“, er seufzte und rieb sich die Augen.
„Wie wird es dann weitergehen?“. Die Kinder antworteten nicht.
„Ist das das Ende?“. Keine Antwort.
„Warum seid ihr hier?“. Das fragte er sich immer wieder, aber er bekam nie eine Antwort.
Er stand auf und blickte auf den Jungen herunter.
„SAG ETWAS“ schrie er und packte das Kind. Keine Reaktion. Er ohrfeigte ihn. Einmal, zweimal, immer wieder von einer Seite zur anderen, immer schneller. Angestaute Wut quoll aus ihm heraus und fixierte sich auf das Kind. „SAGETWASSAGETWASSAGETWAS GOTTVERDAMMT NOCHMAL!!“. Jetzt griff er nach der Kehle des Jungen, und drückte zu, als ob er den Hals des Kinds abbrechen wolle. Immer fester drückte er zu, nur noch fixiert auf seine Wut. Seine Atmung wurde immer schwerer. Dann, auf einmal, musste er husten. Der Reflex schnürte ihm die Luft ab, und er löste seine Hand von der Kehle und taumelte einen Schritt zurück. Er spürte etwas auf seinen Lippen, und tastete mit seinen Fingern danach. Noch bevor er es sah, wusste er es: Seine Fingerkuppen glänzten in einem feuchten Rot.

Mit einem verblüfften Gesicht blickte er die Kinder an. Er wusste es. Er brauchte keinen Arzt, niemanden um es zu bestätigen. Er war selber darüber verwundert, aber ein Gefühl der Erleichterung fiel über ihn. Das Mädchen nickte.
Er ging zurück ins Haus, und ein sanftes Lächeln legte sich für einen Moment auf seine Lippen.
Bald würde sie sterben. Und er mit ihr. Zusammen.

 

Frybird schrieb zu der Geschichte :

Hi,
bin neu hier ^^. Und schreib nach langer langer Zeit endlich mal wieder was. Nachdem ich beschlossen habe mal wieder zu schreiben, und nachdem mir wochenlang nicht viel eingefallen ist, kam mir jetzt die Idee die ich dann innerhalb von ein paar Stunden runtergeschrieben habe. Keine Ahnung ob es gut ist und in was für eine Kategorie es passt (hab erst gedacht Horror, finds aber im Endeffekt nicht wirklich gruselig), und um nochmal drüberzugehen bin ich im Moment zu Müde, also seid ein wenig gnädig ^^.*
Hier ein bisschen was um fröhliche Stimmungen zu senken, in Anlehnung an "I am Legend" (das Buch, nicht der Film) und "Silent Hill".

 

Hallo Frybird,

um "I am Legend" habe ich mich erfolgreich gedrückt - weiß aber natürlich, worum es geht. Und "Silent Hill" kenne ich nur als Spiel. Aber es wird ja auch so deutlich, was du mit den Vergleichen sagen wolltest. Zumal ich denke, dass deine Geschichte auch sehr gut für sich allein stehen kann.

Hat mir gefallen. Sowohl die stimmige Beschreibung der Szenerie, als auch, wie du einfühlsam die Beziehung des Paares darstellst. So entstand ein rundes Bild mit einer sehr eigenen Stimmung. Einen schönen Einstand hast du hingelegt hier im Forum. Herzlich willkommen! :)

Gestört hat mich das zweite "Es war still. Es war immer still." Das war beim ersten Mal noch hilfreich, um das Setting der Story zu beschreiben. Aber da der Protagonist dies ja mittlerweile gewohnt sein dürfte, ist es ärgerlich, dass ihm bei Rausgehen so gar nichts anderes ein- bzw. auffällt. Das wäre nur glaubhaft, wenn der die Stille auslösende Moment erst kurz zurück läge. Aber dann wäre der Satz "Es war immer still" falsch.

Dass der Prot plötzlich anfing, den Kleinen zu würgen, kam trotz der vorherigen Versuche, den Jungen zum Sprechen zu bringen, arg plötzlich und ein wenig unmotiviert. Da bin ich beim Lesen auf Distanz gegangen und sah plötzlich mehr dich, den Autoren, als die Situation. Warum sollte der Prot das tun? Immerhin hat er nicht mehr so unendlich viele Gesprächspartner, dass er sie einfach niedermetzeln könnte. Außerdem wirft das ein schiefes Licht auf die Situation, denn dann gäbe es demnächst nur noch den Prot und das kleine Mädchen. Heikel, gerade in Blick auf eine mögliche Motivation.

Die letzte Zeile "Bald würde sie sterben. Und er mit ihr. Zusammen." ist zwar schön, auch rhythmisch, aber trotzdem Unsinn. Denn wenn der Prot gerade erst merkt, dass er sich infiziert hat, wird seine Lebensspanne deutlich länger währen als die seiner Freundin, die ja schon geraume Zeit Blut spuckt. Wenn er darüber nachdenkt, wird er sich höchstens seiner eigenen zukünftigen Einsamkeit gegenüber sehen. Viel schöner fand ich die Zeile davor. Denn sein "sanftes Lächeln" zeigt ja, wie viel ihm die Solidarität mit ihr bedeutet und wie wenig ihm am Leben in dieser kaputten Welt liegt. Wäre vielleicht ein schönerer Schluss, die letzte Zeile einfach wegzulassen.

Herzliche Grüße,
Ennka

 

Hallo Frybird,

und herzlich willkommen. Du hast Fantasie, das merkt man bei deiner Geschichte und das hat mir daran gefallen. Aber leider beherrschst du die Sprache, in der du erzählst, nicht. Es wimmelt nur so von Rechtschreibung- und Zeichensetzungsfehlern, was noch verzeihlich wäre, aber es wimmelt auch vor Ausdrucksfehlern, die wirklich ärgerlich sind. Es wäre schade um die Geschichte, wenn die bleiben würden.
Deshalb eine umfangreiche Detailliste zur Korrektur.

Er erzählte ihr nicht was draußen vor sich ging.
nicht, was
Sie hustete, wieder öfter und regelmäßiger als normal.
Unabhängig vom verkürzten Umgangsdeutsch stört mich an dieser Formulierung der unklare Bezug von "normal". Hustete sie öfter als Menschen es normalerweise tun oder häufiger als sie es normalerweise tut?
Kein Komma nach hustete
Wenn sie sich zur Seite beugte, um den blutigen Auswurf in die Schüssel, die er hingestellt hatte, zu spucken, konnte er Tränen in ihren Augen sehen.
Erscheint mir etwas schwierig, wenn sie sich zur Seite beugt, um in etwas zu spucken, schaut sie doch nach unten.
Sie musste sich nicht schämen, dass hat er ihr tausendmal gesagt
dass hat er ihr ...
Er konnte ihr da nicht helfen.
da nimmt nur die Stimmung deiner kurzen Sätze
"Wo gehst du hin?" fragte sie
"Wo gehst du hin?", fragte sie
Kommst du solange zurecht?
mE so lange
er wusste nicht ob er lachen oder weinen sollte.
nicht, ob
Ich hatte ihn von Thomas geliehen und bring ihn auf dem Weg gerade zurück. Ich hatte vergessen
okay, ist wörtliche Rede, wirkt aber wegen des doppelten Satzanfangs gerade dafür sehr holprig. Und "gerade" kannst du ersatzlos streichen.
wo unser Werkzeug lag.", murmelte er.
kein Punkt nach "lag"
"Wenn du es nochmal brauchst, es liegt im Keller oben auf dem grünen Schrank"
Dafür einer nach "Schrank" - noch mal
fasste sich an den Kopf und lachte, "Da siehst du mal
wenn ein Komma nach "lachte", dann "da" klein
Über ihm hing eine nüchterne, weiße Wolkendecke.
und wenn sie nicht nüchtern wäre, würde es dann bald Alkohol regnen?
Nur rauschen.
Rauschen
Er legte die CD ein, die er ihr mal gemacht hatte.
statt gemacht, würde ich hier gebrannt oder zusammengestellt schreiben
Er sah auf die Uhr des Amaturenbretts, und beschleunigte.
Armaturenbretts - kein Komma danach
als ob jemand jeden Moment um die Ecke springen würde um ihm "BUH!" ins Gesicht zu brüllen.
würde, um
Die Glasscherben knirschten unter seinen Füßen, als er zu den Medizinschränken scheiterte.
scheitern als Fortbewegung? Im übertragenen Sinne, in dem man auch durch Scheitern lernt, gern, aber hier geht es um normales Gehen.
Er wusste nicht warum, aber er war immer sorgsam der Reihe nach umgegangen.
Komma nach "nicht" - "umgegangen" erscheint mir als Vokabel hier so deplatziert wie zuvor "scheitern"
trotz das ihm alles zur Verfügung stand
wenn du schon so grausam falsch formulieren willst, wird "dass" mit Doppel-S geschrieben, aber hast du schon einmal von dem schönen Wort "obwohl" gehört?
nach etwas suchen müssen, mit dem er die Glasscheiben einschlagen konnte
suchen müssen, womit er
Vorsichtig nahm er das Fläschchen mit den Tabletten aus dem Schrank und steckte sie ein.
Wenn er das Fläschchen mitnahm, steckte er "es" ein, wenn er die Fläschchen mit nähme, wäre "sie ein" richtig.
neben den aus den Angeln hängenden Türe.
Türen
Er betrachtete die getrockneten Blutflecken auf dem Boden. Von der Aktion, die Türe aufzubrechen, war eine kleine Narbe zurückgeblieben. Als sie fragte, hatte er gesagt, er wäre mit einem unvorsichtigen Fahrradkurier zusammengestoßen.
Irgendwas passt da gerade in der Chronologie gar nicht zusammen. Obwohl er noch die Blutflecken auf dem Boden betrachtete, war die Wunde schon vernarbt, die Frau konnte schon fragen und er schon lügen?
sie ein lilanes Kleid
ein lila oder lilafarbenes Kleid
Vor einigen Tagen hatte er ihnen einen eigenen Namen gegeben. Arschloch und Eva.
ihnen einen eigenen Namen - Da es zwei Kinder sind, hat er ihnen mindestens zwei eigene Namen oder jedem einen eigenen Namen gegeben. Zumal du ja auch beide Namen um Anschluss nennst.
Er wollte gerne mehr wissen, wissen wo sie herkamen, wo sie hin gingen.
wissen, wo - hingingen (Ich würde aber eher schreiben: wissen, woher sie kamen, wohin sie gingen.
6:37 Uhr, zeigte der Radiowecker neben ihrem Bett
kein Komma
Sie drehte ihren Kopf zu ihm, und versuchte ein schwaches Lächeln hervorzubringen.
Wenn ein Komma, dann hinter "versuchte"
"Immer" antwortete er, trocken, aber sanft.
"trocken" finde ich hier unpassend, weil es entweder drohend oder humorvoll konnotiert ist - Komma nach "Immer"
"Liebst du mich?" fragte sie
mich?", fragte
"Immer".
"Immer."
seine Famile.
Familie
selbst, als auch er merkte, wie es nach und nach immer weniger Leute auf der Straße zu sehen gab.
merkte, dass (wie ist dazu keine Alternative)
Außer sie.
Außer ihr
"Dann gibt es nur noch euch und mich.", er seufzte und rieb sich die Augen.
mich." Er seufzte
"Wie wird es dann weitergehen?".
kein Punkt
"Ist das das Ende?".
dito
"Warum seid ihr hier?".
dito
Er stand auf und blickte auf den Jungen herunter.
hinunter
"SAG ETWAS" schrie er
"Sag etwas!", schrie er (dazu sind Ausrufezeichen da, um Geschrei zu kennzeichnen.
"SAGETWASSAGETWASSAGETWAS GOTTVERDAMMT NOCHMAL!!".
kein Punkt. Ein Ausrufezeichen reicht. Großschreibung ist überflüssig und zeigt nur, dass du deinen Wörtern nicht traust.
Jetzt griff er nach der Kehle des Jungen, und drückte zu
kein Komma
Er spürte etwas auf seinen Lippen, und tastete mit seinen Fingern danach.
dito

Lieben Gruß
sim

 

Hi, danke für die Antworten.

Ich werde mich ein bisschen an euch halten, was ein paar...(naja, ein paar ist gut) eurer Kritikpunkte angeht. Das es so eine sprachliche Katastrophe ist tut mir sehr leid, ich sollte in Zukunft nicht Geschichten runterschreiben bis ich todmüde bin und darüber hinaus, aber ich hatte Angst das ich wenn ich stoppe die Idee wieder verwerfe ^^. Aber wie gesagt, eine Überarbeitung wird folgen.

Ein paar Punkte die ich dennoch verteidige.
@Kind erwürgen: Die "Zahl potentieller Gesprächspartner erwürgen" ist ja, imo, aus Sicht des Prot (eine hässliche Abkürzung, wie ich nebenbei bemerkt finde) ein bisschen hinfällig (die Kids hatten ja schon die ganze Zeit nichts zu sagen). Und die Aktion ist halt mehr eine Frustrationssache, weils die Freundin/Frau/Liebhaberin des Prot nicht mehr lange macht.
(Ursprünglich hatte ich die Intention das der Protagonist den Jungen umbringt und das Mädchen zurücklässt, und hätte den vorraussichtlichen Tod des Prot weggelassen...vielleicht wäre das besser gewesen, aber als ich es geschrieben habe wollte ich dann doch auf etwas anderes heraus).
Ich werde mich bemühen, die Szene weniger unmotiviert erscheinen zu lassen und mehr auf die stumpfsinnige, frustrierte Wut des Prot in dem Moment eingehen.

@Gemeinsames Sterben: Ob sie zusammen sterben? Unwahrscheinlich, aber immerhin wird der Protagonist nicht für lange Zeit in einer toten (?) Welt zurückgelassen.
Ich streiche vielleicht das "Zusammen"......war halt nur ein schönes Schlusswort ^^.

@Blutflecken: Ich bin da nicht so bewandert, aber verschwinden Blutflecken mit der Zeit? Ist ja nicht so, das dem Protagonisten jemand hinterherputzt ^^

@"Es war immer still"...gescheiterter Versuch eines Motivs...oder wie das heißt...ich habe in meinem Späteren Deutschunterricht nicht mehr so aufgepasst, aber ich finds inzwischen selber doof

@GROßSCHREIBUNG: Nennt es einen billigen Spezialeffekt, ich wollte den Satz so laut wie möglich haben, und als Kind des Internets fand ich schon immer "all caps" sehr penetrant ^^

Wie gesagt, in einer ruhigen Minute überarbeite ich nochmal ein paar Punkte...und die Rechtschreibfehler...ich meld mich dann.

Ich für meinen Teil bin aber erstmal glücklich das es hier keinen Verriss gibt und mir heute schon wieder mehr Ideen für zukünftige Storys gekommen sind als in der ganzen letzten Zeit.


Danke nochmal für die Antworten

 

Hi Frybird.

Auch von mir ein Willkommen. Deine Geschichte hat mir gut gefallen, besonders die Idee, dass der Protagonist das große Sterben erst gar nicht registriert, weil seine Frau erkrankt ist, und zwar an genau der Krankheit, wegen der das große Sterben ja statt findet. Das hat fast schon was paradoxes. Gefällt mir.
Ein bisschen Kritik hätte ich aber denoch.
Zuerst einmal war dieser Erklärungstext von dir überflüssig. Es war für mich nicht erkennbar, ob er ursprünglich vor oder nach der eigentlichen Geschichte gestanden hat. Ich habe ihn jedoch vor dem Lesen der Geschichte gelesen, und wusste somit schon vorher worum es geht. Hat der Qualität der Geschichte keinen Abbruch getan, aber Spannung war weg und bei einer anderen Geschichte könnte so etwas evtl. fatal sein.

Keine Ahnung ob es gut ist
Damit wertest du deine eigene Geschichte im Vorfeld ab. Psychologisch unklug.
und um nochmal drüberzugehen bin ich im Moment zu Müde, also seid ein wenig gnädig
Du hättest auch noch einen Tag warten und dann die überarbeitete Fassung reinstellen können, was dir die Schelte wegen den Rechtschreibfehlern erspart hätte.;)
Was den Inhalt betrifft: Wäre ich kleinlich, dann könnte ich jetzt folgende Fragen stellen:
Warum ist der Mann mit seiner Frau nicht zum Arzt gegangen, als sie krank wurde? Und dann hätte er ja frühzeitig das Massensterben mitgekriegt.
Oder:
Warum sagt die Frau nicht selbst, dass sie jetzt gerne mal zum Arzt gehen würde? Aber dann könnte er sie ja nicht mehr belügen.
Oder: Warum sagen die Kinder nie etwas? Und warum schleichen sie ständig um den Protagonisten herum?
Oder:
Warum sind alle anderen schon tot, von seiner Frau mal abgesehen, und er infiziert sich erst jetzt?
Außerdem habe ich das so verstanden, dass die Kinder die Überträger sind. Und ich glaube, dass es nur einen Patienten Null geben kann.
Ja, all das könnte ich fragen, wenn ich kleinlich wäre, und das tue ich auch, weil ich tatsächlich sehr kleinlich bin.:D Aber letztlich interessieren mich die Antworten nicht wirklich, weil die Geschichte gut ist, so, wie sie dasteht. Du kannst ja vielleicht bei der nächsten Story etwas mehr auf die Logik achten.
PS: Das mit den Blutflecken stimmt schon so. Die sind ja schließlich getrocknet, und deshalb passt das auch mit der Chronologie. Außerdem liegt da im Krankenhaus bestimmt kein Perserteppich, also was soll die Aufregung nur wegen ein paar ollen Flecken.
Freu mich auf deine nächste Geschichte

lg ichwersonst

 

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