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Pelzige Klimakleber
Unsere Hauptprotagonisten, Zwergpudel Kimi und Chihuahua Jack, sind klein und kurz. Folgender Geschichte nicht unähnlich.
Jack und Kimi sitzen auf der Verandabrüstung, schauen sich kurz an, gucken wieder nach vorne und fixieren die schwarze Nachbarskatze, welche demonstrativ in ihre Richtung schaut, nein starrt, und sie hätten schwören können, dass sie ihnen die Mittelkralle zeigt. „Was meinst du Jack, lassen wir uns provozieren?“
„Nach dem Dauerregen der letzten Tage und der Hitze Heute habe ich eigentlich keine Lust auf dieses Hund/Katze-Ding, aber uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als klare Kante zu zeigen.
„C-Dur?“
„Okay, legen wir los.“
Das Bellen von Jack korreliert in keiner Art und Weise mit der Widerristhöhe und dasselbe gilt für Kimi, welcher zwar nicht ganz mithalten kann, wenn es darum geht, die hohen Töne zu halten, aber auch diesem eher kleinen Körper entspringen Laute, deren Intensität immer wieder erstaunt. Gemeinsam schaffen sie es, Katze Frieda in die Flucht zu schlagen. Sie nimmt nicht etwa deshalb Reissaus, weil sie sich vor diesen zwei Halbwüchsigen fürchtet, sondern um ihr Gehör zu schonen, welches wie so viele Dinge besser ist, als jenes dieser zwei Blödiane.
Kimi: „Jack, glaubst du an den Klimawandel?“
Jack: „Hää?“
Kimi: „Ich habe Gestern einem Gespräch unserer Menschen gelauscht. Sie sprachen davon, dass es auf der Welt wärmer wird, weil irgendetwas gemacht wird, dass man besser nicht machen sollte.“
Jack: „Und das wäre?“
Kimi: „Fleisch essen, flatulieren, Leckerlis liefern lassen.“
Jack: „Flatulieren?“
Kimi: „Furzen.“
Jack: „Den Postboten jagen darf ich aber noch?“
Kimi: „Ja, das erscheint mir klimaneutral.“
Jack: „Klimaneutral?“
Kimi: „Weder gut, noch schlecht für das Klima.“
Jack: „Und wenn ich ihn erwische und auffresse?“
Kimi: „Das wäre dann klimapositiv. Dann bräuchte er kein Haus, kein Auto und auch keine Ölheizung mehr.“
Jack: „Das wird nicht einfach. Unser Pöstler ist wendig.“
Kimi: „Jack…du musst jetzt stark sein. Sie überlegen, unsere Ernährung umzustellen.“
Jack: „Drei ...statt zweimal täglich?“
Kimi: „Salat statt Hühnchen.“
Jack: „Spinnst du?“
Kimi: „Das ist nicht meine Idee.“
Jack: „Was können wir tun, um diesen Wahnsinn zu verhindern?“
Kimi: „Es gäbe da was ...“
Jack: „Sprich geschwind, Pudelchen ...“
Einen Tag später:
- Radiodurchsage vom Donnerstag, 15. Januar 2026, 09.00 Uhr:
Zürich. Auf der A1 Richtung Winterthur wurden zwei Löwen in der Nähe der sogenannten
Klimakleber der Partei der Jungen Grünen gesichtet.
- Radiodurchsage vom Donnerstag, 15. Januar 2026, 12.00 Uhr:
Zürich. A1 Richung Winterthur.
Heute Morgen vermeldeten wir die Sichtung zweier Löwen in der Nähe der Klimademonstration der Jungen Grünen Partei. Neueste Erkenntnisse ergaben, dass es sich nicht um Löwen, sondern um sogenannte Kampfhunde handelt.
- Radiodurchsage vom Donnerstag, 15. Januar 2026, 16.00 Uhr:
Zürich. A1 Richtung Winterthur.
Eigenen Recherchen haben ergeben, dass es sich bei den beiden Tieren, welche sich offensichtlich den Klimaaktivisten angeschlossen haben, weder um Löwen, noch Kampfhunde, sondern um einen Zwergpundel und einem Chihuahua handelt.
Augenzeugenberichten zufolge verhielten sie sich äusserst agressiv und angriffslustig.
Zwei Tage später.
Kimi: „Was denkst du, Jack, konnten wir die Welt vor dem Klimakollaps retten?“
Jack: „Das ist mir egal, ein bisschen wärmer, ein bisschen weniger Gletscher, wen kümmerts. Weniger Wurst dagegen würde mich bekümmern.“
Kimi: „So denken wohl auch viele Zweibeiner.Sie sind zwar nett, aber nicht wirklich schlau. Wir müssten das wohl in unsere eigenen Pfoten nehmen.“
Jack: „Bitte nicht nochmals zu den Klebern. Die sind zwar schlau, aber nicht nett, und vorallem nur durchschnittlich schmackhaft.“
Kimi:“ Man müsste sie mit den Netten, aber weniger Schlauen kreuzen und schon wäre das Problem gelöst. Wuff.“

