Hallo @Mieci ,
herzlich willkommen hier im Forum! 
Mit lieben Grüßen vom gegenüberliegenden Zipfel Finnlands (Helsinki) ein paar ganz freundlich gemeinte Tipps für dich:
- Es wird - selbst wenn du kein Bestsellerautor bist - dringend davon abgeraten, Wildfremden Texte zu schicken. Es wird eigentlich sogar davon abgeraten, Exposés und Romanteile in öffentliche Foren zu stellen. Du bist grad angemeldet und hast noch mit keinem Mitglied hier gearbeitet. Das würde ich überdenken.
- Dieses Forum basiert auf dem Prinzip Geben und Nehmen. Heißt nicht, dass es unmöglich ist, aber ich hab starke Zweifel, dass jemand bereit ist ein Romanmanuskript zu lesen, wenn der Anfragende sich keine Minute im Forum unter einem fremden Text engagierte. Und zwar deutlich und ausführlich, durchdacht und aufmerksam engagiert.
- Möchtest du dich nicht engagieren, nicht mit deinem Blick anderen Schreibenden helfen (denn wir alle sind für Feedback hier), suchst du letztlich ein kostenloses Lektorat. Und sei es in Ansätzen. Ein kurzes ok/nicht ok reicht nicht, du wirst auch detaillierte Rückmeldungen brauchen, um deinen Text sinnvoll zu bearbeiten.
Kostenloses Lektorat existiert nicht. Du musst es nicht mit Geld zahlen, aber mit deinem Engagement, deiner Hilfe.
- Du lernst selbst davon, Rückmeldungen zu geben. Vielleicht sogar mehr als der Ersteller des Textes, den du besprichst. Es wäre also auch in deinem Interesse, dich zu engagieren.
Vielleicht hast du hier Aufrufe gesehen, dass Mitglieder in die Runde fragen, ob jemand über ihre Texte schauen könnte. Das tun wir - aber wir kennen uns zumindest online, teils auch von Treffen und seit Jahren. Wir vertrauen uns gegenseitig Texte an, aber ich denke nicht, dass jemand von uns etwas an Mitglieder schickt, mit denen man nie vorher zu tun hatte.
Aus deiner Vorstellung werde ich nicht ganz schlau, was nur an der Formulierung liegt, vermutlich nicht am Inhalt wie du ihn im Kopf / Text hast.
Buch an seine vermisste Frau (er weiß wo sie ist aber sie kam nie mehr heim)
Warum 'aber'? Wo ist der Widerspruch?
Wie kann jemand vermisst (also polizeilich gesucht) sein, wenn der Aufenthaltsort bekannt ist? Meinst du: Er vermisst emotional seine Frau? Meinst du: sie hat ihn verlassen und kehrte niemals zurück, aber er weiß, wo sie sich aufhält?
und über die letzten vierzig Jahre berichtete
Ist das auch die Zeit, seitdem er ohne diese Frau lebt? Sie hat ihn verlassen, als sie jung waren? Wie alt ist er, 60, 80? Er schreibt ihr ein Buch erschließt sich mir auch nicht ganz. Wie ein langer Brief? Will er davon einen einzigen Privatdruck machen und es ihr geben, oder ihr gar nicht geben, sondern bei einem Verlag einreichen? Wie kommt er auf die Idee, die Frau - die ihn verließ und sich auch danach fernhielt - wäre an seinen Gedanken, seinem Leben interessiert? Ich würde sponatan denken, dass sie es offensichtlich nicht ist. Was will er damit erreichen? Im Sinne eines klassischen Aufbaus: Wunsch / Ziel - Widerstand - Konflikt - Ergebnis / Ende.
Vielleicht schaust du noch mal, dass du etwas Klarheit in die Infos & Formulierungen bringst, weil es - sorry, so geht es mir zumindest - echt abschreckend ist, denn es könnte im Manuskript auch so klingen (und wir haben nur deine Infos hier, keine eingestellte KG, keinen Kommentar).
Paljon onnea ja loistavaa uutta vuotta 2026,
Katla