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Testleser gesucht: Nordischer Roman

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06.01.2026
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Testleser gesucht: Nordischer Roman

Hallöchen,
Ich bin erst neu und dieses Buch ist mein erstes (fertiggestelltes) Buch. Es wäre schön wenn sich ein oder zwei Testleser finden, die daran interessiert sind und ihre Meinung mir zu berichten. Ein Titel ist noch nicht final gewählt.

Genre: Weihnachtsgeschichte, Nordischer Roman

Worum geht es? Es spielt in Nuorgam (nördlichstes Dorf Finnlands) wo ein griesgrämiger Mann ein Buch an seine vermisste Frau (er weiß wo sie ist aber sie kam nie mehr heim) schreibt und über die letzten vierzig Jahre berichtete. Eine Weihnacht ändert allerdings alles, nicht nur seine Meinung zu den Menschen.

Das Buch hat circa 32.000 Wörter, also relativ kurz.

Es wäre schön wenn sich jemand finden würde. Gerne eine Nachricht per DM bei Interesse. MfG

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo @Mieci ,

herzlich willkommen hier im Forum! :)

Mit lieben Grüßen vom gegenüberliegenden Zipfel Finnlands (Helsinki) ein paar ganz freundlich gemeinte Tipps für dich:

- Es wird - selbst wenn du kein Bestsellerautor bist - dringend davon abgeraten, Wildfremden Texte zu schicken. Es wird eigentlich sogar davon abgeraten, Exposés und Romanteile in öffentliche Foren zu stellen. Du bist grad angemeldet und hast noch mit keinem Mitglied hier gearbeitet. Das würde ich überdenken.

- Dieses Forum basiert auf dem Prinzip Geben und Nehmen. Heißt nicht, dass es unmöglich ist, aber ich hab starke Zweifel, dass jemand bereit ist ein Romanmanuskript zu lesen, wenn der Anfragende sich keine Minute im Forum unter einem fremden Text engagierte. Und zwar deutlich und ausführlich, durchdacht und aufmerksam engagiert.

- Möchtest du dich nicht engagieren, nicht mit deinem Blick anderen Schreibenden helfen (denn wir alle sind für Feedback hier), suchst du letztlich ein kostenloses Lektorat. Und sei es in Ansätzen. Ein kurzes ok/nicht ok reicht nicht, du wirst auch detaillierte Rückmeldungen brauchen, um deinen Text sinnvoll zu bearbeiten.
Kostenloses Lektorat existiert nicht. Du musst es nicht mit Geld zahlen, aber mit deinem Engagement, deiner Hilfe.

- Du lernst selbst davon, Rückmeldungen zu geben. Vielleicht sogar mehr als der Ersteller des Textes, den du besprichst. Es wäre also auch in deinem Interesse, dich zu engagieren.

Vielleicht hast du hier Aufrufe gesehen, dass Mitglieder in die Runde fragen, ob jemand über ihre Texte schauen könnte. Das tun wir - aber wir kennen uns zumindest online, teils auch von Treffen und seit Jahren. Wir vertrauen uns gegenseitig Texte an, aber ich denke nicht, dass jemand von uns etwas an Mitglieder schickt, mit denen man nie vorher zu tun hatte.

Aus deiner Vorstellung werde ich nicht ganz schlau, was nur an der Formulierung liegt, vermutlich nicht am Inhalt wie du ihn im Kopf / Text hast.

Buch an seine vermisste Frau (er weiß wo sie ist aber sie kam nie mehr heim)
Warum 'aber'? Wo ist der Widerspruch?
Wie kann jemand vermisst (also polizeilich gesucht) sein, wenn der Aufenthaltsort bekannt ist? Meinst du: Er vermisst emotional seine Frau? Meinst du: sie hat ihn verlassen und kehrte niemals zurück, aber er weiß, wo sie sich aufhält?

und über die letzten vierzig Jahre berichtete
Ist das auch die Zeit, seitdem er ohne diese Frau lebt? Sie hat ihn verlassen, als sie jung waren? Wie alt ist er, 60, 80? Er schreibt ihr ein Buch erschließt sich mir auch nicht ganz. Wie ein langer Brief? Will er davon einen einzigen Privatdruck machen und es ihr geben, oder ihr gar nicht geben, sondern bei einem Verlag einreichen? Wie kommt er auf die Idee, die Frau - die ihn verließ und sich auch danach fernhielt - wäre an seinen Gedanken, seinem Leben interessiert? Ich würde sponatan denken, dass sie es offensichtlich nicht ist. Was will er damit erreichen? Im Sinne eines klassischen Aufbaus: Wunsch / Ziel - Widerstand - Konflikt - Ergebnis / Ende.

Vielleicht schaust du noch mal, dass du etwas Klarheit in die Infos & Formulierungen bringst, weil es - sorry, so geht es mir zumindest - echt abschreckend ist, denn es könnte im Manuskript auch so klingen (und wir haben nur deine Infos hier, keine eingestellte KG, keinen Kommentar).

Paljon onnea ja loistavaa uutta vuotta 2026,
Katla

 
Zuletzt bearbeitet:

@Katla
Danke für deine Antwort. Ja da hast du natürlich Recht, ich bin in letzter Zeit nur etwas aufgeregt. Dass ich, oder jemand anderes, nicht jemand wildfremden ein Manuskript schickt, ist mir durchaus bewusst. Ich werde, sobald sich die Gelegenheit ergibt, (zumindest versuchen) mein Feedback auch hier einzubringen, auch wenn ich mich damit schwer tue. Aber ich muss mich noch ein wenig hier reinfinden.

Ja ich hatte mich etwas kryptisch ausgedrückt. Ich meine natürlich, dass die Frau zu ihren Eltern an Silvester fuhr und eben nicht wiederkam (Lappland 1920). Der Protagonist (also ihr Mann) weiß, oder denkt zumindest zu wissen, wo sie ist anhand der Info, sie sei bei ihren Eltern, hat aber seitdem kein Lebenszeichen bekommen (ich hoffe das ist nun ein wenig verständlicher). Exakt, die 40 Jahre sind die Zeit, in der er alleine war. Sie waren circa 20 Jahre. Der Protagonist jedenfalls ist 1900 geboren. In der Geschichte sind ab und zu kleine Zeitangaben. Ja das Buch ist quasi als langer Brief (nur in einer länge von 100 Seiten, wo ich es nicht mehr Brief nennen würde, aber das ist jedem selbst überlassen). Er schreibt dieses Buch per Hand. Die Frau hat ihn nicht verlassen im Sinne von "Schluss gemacht" sondern eben nicht mehr zurückgekommen (gründe werden später auch noch genannt). Getrennt waren sie allerdings nie. Er will ein Lebenszeichen geben, damit sie weiß, dass er noch in Nuorgam ist (es hätte ja sein können, dass er weggezogen ist und 1920-1960 war in Lappland so eine Reise aufwendig, sie hat sich auch ein halbwegs neues Leben bei ihren Eltern aufgebaut. Sie müsste vieles wegwerfen.) Alles gut, danke für ie fragen. Im Buch sollte alles automatisch einleuchten.
Kiitos. Hyvää uutta vuotta sinullekin!

 

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