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Vergangene Tage

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08.09.2017
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Vergangene Tage

„Also die Kinder können einem echt Leid tun. Die verkümmern schon, bevor sie richtig wachsen können.“
„Jetzt sterben sie auch schon daran.“
„Was?“
„Die Kinder sterben an der Krankheit.“
„Tatsächlich?“
Er nickte.
„Wo?“
„Brooklyn. Ist gestern ein Junge verreckt.“
Der graubärtige Jimmy schüttelte enttäuscht den Kopf und trank sein Glas aus.
In der Bar herrschte eine drückende Stimmung.
„Scheiße. Als wäre es nicht genug, dass die Kinder ein Leben lang Krüppel bleiben. Jetzt sterben die auch noch.“
Beide schüttelten den Kopf.
„Noch zwei Bier!“, rief Tom dem Barkeeper zu.
Sie warteten bis sich der weiße Schaum gesetzt hatte.
„Wie kommt das eigentlich?“
„Was?“, fragte Tom.
„Na fühlt sich doch an, als ginge die Welt unter. Ich meine die Europäer schießen sich Kugeln in die Schädel und zerstören ihre Länder und hier wütet diese elendige Seuche.“
Sie schwiegen.
„Wie lange denkst du, geht der Krieg noch?“
„Ich weiß es nicht. Die Zeitungen schreiben, dass sich alle Kriegsparteien verschanzen und niemand so recht vom Fleck kommt.“
„Sinnlos“, bemerkte Tom.
Jimmy nickte.
„Denkst du wir machen da mit?“, fragte Tom.
„Wo?“
„Na bei dem Krieg.“
„Gute Frage!“
„Also?“
„Verdammt, das ist nicht unser Krieg!“
„Aber möglich wäre es?“
„Sicherlich.“
Beide nahmen einen Schluck.
„Aber wenn es so weiter geht, haben wir bald keine Jugend mehr, die für uns da mitmachen kann. Unsere Jungs können ja nicht mehr laufen“, sagte Jimmy.
Ein Mann setzte sich zu den Beiden.
„Tag Jimmy. Tag Tom!“
Sie nickten betrübt.
„Habt ihr von den Absperrungen gehört?“
„Welche?“
„Die Straßen aus und nach New York werden gesperrt. Jeder wird kontrolliert. Die wollen nicht, dass sich die Seuche ausbreitet. Ist ja letzte Woche ein Junge aus Jersey erkrankt. Hat Fieber bekommen und konnte plötzlich nicht mehr laufen. Ist immer umgefallen.“
„Scheiße!“
„Woher weißt du das?“, fragte Tom.
„Zeitungen.“
„Also lassen die unsere Kinder hier sterben?“, fragte Jimmy.
„Sieht danach aus.“
„Scheiße!“
„Schreiben die auch, ob man schon weiß, wie sich das Ganze ausbreitet?“, fragte Tom.
Jimmy trank sein Glas in einem Zug leer.
„Nein. Man weiß eigentlich gar nichts. Trifft Arme und Reiche. Saubere und Dreckige. Eigentlich 'ne faire Krankheit.“
„Scheiße! Barmann noch ein Bier!“
Ein Junge, der die ganze Zeit in einer dunklen Ecke gesessen hatte, stand auf und humpelte auf Krücken zur Tür.
Alle blickten ihm nach.
„Armer Mensch!“
 
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18.12.2014
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Hallo & herzlich willkommen Winterabend!


Eine echte Handlung gibt es nicht. Diese "Kurzgeschichte" erinnert irgendwie an Waldorf und Stattler aus der Muppet Show. Ein munterer Schlagabtausch, ähnlich einem Tennisspiel.


Die beiden Herren diskutieren über insgesamt zwei Themen, welche sich im Dialog immer wieder abwechseln. Eines ist irgendein Krieg, welcher wohl nicht im eigenen Land ist. Das Andere ist eine undefinierbare Seuche, die die eigene Stadt heimsucht.
Gründe für beide Themen werden nicht geliefert.


Dein Dialog lässt den Leser hilflos zurück. Auch der Junge, der am Ende auf Krücken raushumpelt macht die Story nicht besser.



LG
betze
 
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08.09.2017
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Hallo@ Winterabend

Erstmal schöne Grüße von mir als Neuling.

Dein Dialog gibt mir Rätsel auf. Wahrscheinlich ist es genau Deine Absicht. Ich versuche einmal, einen Zusammenhang zwischen Kriegen und Seuchen herzustellen, wo Amerika involviert war oder ist. Von welchem Krieg könnten Deine Protagonisten reden? Ist es der erste Weltkrieg, könnte allenfalls die Spanische Grippe in Betracht kommen. In diesem Falle kommen die Zeiten allerdings durcheinander und der Krankheitsverlauf stimmt auch nicht mit den Andeutungen in deinem Dialog überein. Die Spanische Grippe hatte ihren Höhepunkt ca. 1918 bis 1920. Die Ebola-Infektionen um 2014 und den Afganistankonflikt schließe ich eigentlich auch aus, außer Du hast daraus eine fiktive Geschichte ersonnen. Dagegen spricht, dass die Informationen nur aus der Zeitung kommen, dafür, dass Straßensperren mit Kontrollen errichtet wurden, welches mehr in die heutige Zeit passt, als in die ferne Vergangenheit, wo das Verkehrsaufkommen noch nicht so groß war.
Ich lass mich mal überraschen, ob jemand das Rätsel lösen kann.
Gruß Klaus
 
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09.06.2017
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Hallo Winterabend,
erstmal ein herzliches Willkommen.
Deine KG ist wie schon meine Vorredner geschrieben haben definitiv zu dürftig. Wenn du nicht mehr Informationen geben willst, dann bau wenigstens drumherum etwas auf, indem du die Kneipe beschreibst. Bis zum Ende dachte ich nämlich z.B. dass die beiden Männer mit dem Barkeeper alleine in der Bar wären. Ohne irgendwelche Beschreibungen, und glaub mir, ich bin definitiv kein Fan von zu vielen Beschreibungen und werde auch immer darauf hingewiesen, dass ich das etwas ausführlicher machen könnte, wird die Geschichte schnell langweilig. Wäre sie nicht so kurz gewesen, hätte ich deine Geschichte aufgrund von mangelnder Spannung nicht zu Ende gelesen. Aber ich bin mir sicher, wenn du sie noch etwas ausschmückst, wird sie wesentlich besser werden.
Und falls du denkst, es wäre dann keine KG mehr, musst du dich nur etwas im Forum umschauen. Da findest du definitiv längere ;)
LG Scribo
 
Wortkrieger-Team
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03.07.2017
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Hallo Winterabend,

ich vermute mal der Tag Historik ist falsch gesetzt und diese Seuche und den Krieg gibt und gab es nie?

Hier ein paar Gedanken und Kommentare zu deinem Text:

Also die Kinder können einem echt Leid tun.
leidtun

Er nickte.
Wer?

In der Bar herrschte eine drückende Stimmung.
Wie merkt man das? Sind noch mehr Gäste dort? Sind die Leute still, traurig, am Weinen?

Beide schüttelten den Kopf.
Wiederholung.

Sie warteten bis sich der weiße Schaum gesetzt hatte.
Um dann was zu tun? Sie warten um dann ihre Unterhaltung fortsetzen zu können? Ich nehme an, jeder hängt seinen Gedanken nach, grübelt und deswegen entsteht eine Pause im Gespräch. Vielleicht eher:
Sie starrten auf ihre Gläser und beobachteten, wie sich der weiße Schaum langsam setzte.

Denkst du wir machen da mit?
Denkst du, wir machen da mit?

„Aber wenn es so weiter geht, haben wir bald keine Jugend mehr, die für uns da mitmachen kann. Unsere Jungs können ja nicht mehr laufen“, sagte Jimmy.
Schade, dass die Kinder schon vorher sterben und verkrüppeln, bevor sie ehrenhaft für ihr Land erschossen werden können...

Ein Junge, der die ganze Zeit in einer dunklen Ecke gesessen hatte, stand auf und humpelte auf Krücken zur Tür.
Das kommt mir komisch vor. Warum saß der Junge da? Um am Ende zum Vorschein zu kommen und dann denken alle: Oh, der arme Junge hat alles mit angehört!


Ich finde deine Dialoge gut geschrieben, sie klingen echt. Aber was ist mit dem Drumherum? Wie die anderen schon bemerkt haben, fehlt hier einiges.

Der Einstieg ist gelungen, man ist interessiert. Es sterben Kinder? Was ist da los?

Aber die Herren unterhalten sich so belang- und emotionslos, wie ich mir viele Bargespräche vorstelle. Es ist eigentlich egal um was es geht. Man unterhält sich übers Wetter, den Seitensprung der Ehefrau, die Alkoholprobleme des Nachbarn, oder eben über einen Krieg und eine Seuche. Es regnet morgen? Scheiße! Es sterben jetzt auch Kinder! Echt ärgerlich! Noch ein Bier!

Es kommt so emotionslos rüber und deswegen packt es mich auch nicht, obwohl es um so krasse Themen geht. Ich denke, du musst hier die Personen ausarbeiten und ihre Emotionen (wenn sie denn welche haben) transportieren.

Was möchtest du mit diesem Text eigentlich sagen? Spielt der Junge am Ende für dich eine wichtige Rolle? Oder geht es nur um einen Bericht über Seuche und Krieg?

Ich hoffe, meine Gedanken helfen dir weiter.

Liebe Grüße,
Nichtgeburtstagskind
 
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08.09.2017
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betzebub

Danke für die ehrliche Kritik!
Die nachfolgenden Leser haben sich ähnlich geäußert. Es scheint als käme die Kausalkette die ich im Kopf hatte und die den Hintergrund der Situation erläutern würde, nicht bei dem Leser an. Das muss ich zukünftig unbedingt verbessern.
Danke
 
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08.09.2017
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Scribo

Danke für die Kritik.
Ich stehe da immer etwas im Zwiespalt. Die Einen meinen die Ausschmückungen würden es zu langatmig machen und die Anderen sagen die Kürze reicht auch nicht aus. Ich denke da benötige ich noch etwas Erfahrung um die richtige Länge zu finden.
 
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08.09.2017
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KlausHenning

Nun tatsächlich dachte ich, dass meine Kausalkette etwas schneller zu verstehen sein würde :D Aber das ist wohl das leidige Problem eines Autors, dass er es schaffen muss seine Gedanken in den Kopf des Lesers zu bringen.
Ich möchte das Thema nicht komplett auflösen aber ich kann soviel sagen: es handelt sich um eine real existierende Krankheit, die heutzutage nur noch in extrem unterentwickelten Ländern vorkommt oder in Kriegsgebieten, wo die medizinische Versorgung vernachlässigt wird. Des weiteren sind insbesondere Kinder betroffen und die Krankheit schreckt nach der ersten Ausbreitung auch nicht vor bestimmten Gesellschaftsklassen zurück.
Im Jahre 1916 (vor Eintritt der USA in den ersten Weltkrieg) ist die Krankheit epidemisch in den Oststaaten aufgetreten.
Deine Idee mit der spanischen Grippe war gar nicht schlecht!
Ich hoffe du kommst jetzt drauf :)
 
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08.09.2017
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Hallo Winterabend

Die Polio-Epedemie. Jetzt hab ich's. Klar, die Krankheit war erstmals in Brooklyn aufgetreten und betraf vor allem Kleinkinder. Der Ausbruch der Krankheit wurde vor allem den Immigranten zugeschoben.

Wenn wir hier eine Rätsel- oder Quizgruppe wären, hätte Dein Text genau ins Schwarze getroffen.

Ich denke, Du wolltest aber etwas anderes erreichen, und zwar die Atmosphäre dieser Zeit einfangen, bzw. anhand eines Dialogs darstellen. Als Leser ist man jedoch eher damit beschäftigt, sich zu fragen, wovon dieser Dialog genau handelt. Die Atmosphäre bleibt dabei leider auf der Strecke. Eine gewisse Ausschmückung hätte sicher geholfen.
LG Klaus
 
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21.04.2014
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Hallo Winterabend,


das ist eine Szene - für mich keine Geschichte, aber die Szene finde ich ganz gut. Die Dialoge sind recht glaubhaft, ich kann mir ganz gut vorstellen, wie die zwei/ drei am Tresen sitzen und so emotionslos das Grauen diskutieren. Mir gefällt dieser Bruch, der Kontrast. Finde ich gut, das könnte - im Kontext einer Geschichte - eine unheimliche Wirkung erzielen.

Dass du den historischen Hintergrund dabei nicht verraten willst, verstehe ich nicht ganz. Was ist den deine Intention für den Text? Doch kein Ratespiel, hoffe ich. Also, verrate ruhig, worum es geht. KlausHenning hat mit seiner Vermutung vermutlich recht, aber ich will hier keine Buzzer drücken, ich will Geschichten lesen ;).

Ich fände es wirklich lohnenswert, wenn du dich noch mal hinsetzen würdest, und deine Szene hier in eine Geschichte einflechten würdest.
Lass doch bsp. das Grauen - Krieg oder Krankheit oder beides - ein wenig näher an deine Protagonisten rücken und zeige uns, ob sie immer noch so kühl, distanziert und resignativ damit umgehen. Bringe den Konflikt zu deinen Figuren, die Zutaten hast du ja schon, dann hast du auch eine Geschichte.
Ich würde sie gerne lesen, Winterabend.

In der Bar herrschte eine drückende Stimmung.
Das solltest du zeigen, nicht einfach behaupten. Paradebeispiel für "Show, don't tell".

Sie warteten[K] bis sich der weiße Schaum gesetzt hatte.
Komma

Alle blickten ihm nach.
„Armer Mensch!“
Den letzten Satz würde ich unbedingt rausnehmen. Du verwässert damit die Wirkung, die der vorherige Satz entfaltet, finde ich. Mit dem hättest du einen schönen Ausstieg aus der Szene.


Danke fürs Hochladen


hell
 
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Wortkrieger-Team
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Monster-WG
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19.05.2015
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Hallo Winterabend,

willkommen hier! Du präsentierst einen Text, der handwerklich gut gemacht ist, knackige Dialoge, detaillierte Beobachtungen. Dennoch total verrätselt. Ein Krieg, eine Seuche, über die wir nichts erfahren, zwei Typen in einer Kneipe, junge Kerle, die umfallen. Klingt von der Anordnung her wie ein Stück von Beckett. Nur dass keine existentiellen Fragen gestellt werden, der Zusammenhang völlig fehlt. Vielleicht ist der Text ein Ausschnitt, keine Ahnung, aber mir fehlt ein Anhaltspunkt und den muss ich mir nicht alleine suchen. Vielleicht machst du ja noch eine Geschichte daraus, die besten Voraussetzungen dafür hast du.

Textstellen:

„Na fühlt sich doch an, als ginge die Welt unter. Ich meine die Europäer schießen sich Kugeln in die Schädel und zerstören ihre Länder und hier wütet diese elendige Seuche.“
mm, da müsste mehr passieren, damit die Welt unterginge

„Woher weißt du das?“, fragte Tom.
„Zeitungen.“
„Also lassen die unsere Kinder hier sterben?“, fragte Jimmy.
„Sieht danach aus.“
„Scheiße!“
Beispiel für einen gelungenen Dialog, aber inhaltlich?

„Nein. Man weiß eigentlich gar nichts. Trifft Arme und Reiche. Saubere und Dreckige. Eigentlich 'ne faire Krankheit.“
gilt halt für viele Krankheiten, is nix Besonderes.

viele Grüße
Isegrims
 
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20.08.2017
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Schenken wir uns einmal die Spirenzchen, diesen Text orthographisch, grammatisch, sprach/-logisch aufzubröseln.

Es ist einfach keine Story.

Es gibt keinen belastbaren Hintergrund. Handelt es sich um eine virale Pandemie, um einen biologischen Krieg und nur um eine Hitzewelle mit vermehrten Infektionen oder was ?

Es gibt aber vor allem keinen Vordergrund, keinen roten Faden, Spannungsbogen, keine minimale Dramaturgie, eben nixxx.
 
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18.12.2014
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Ich glaube, dass man das ganze mit einem kurzen Intro erklären kann. Da reichen ja schon 3 oder 4 Sätze aus.
Ungefähr so:

Wir schreiben das Jahr soundso. Während dieses und jenes Land oder Kontinent durch einen Krieg in Trümmern liegt, rafft eine geheimnisvolle Seuche die letzte Generation dahin. Die Bauarbeiter Jimmy und Ben (oder wie sie heißen) sitzen in ihrem Stammlokal und sinnieren über die Ereignisse.


Wenn dann noch entsprechende Informationen in den Dialog eingebaut werden und vielleicht auch sowas wie "Ich hab' gehört, dass..." verstärkt beim Leser den Eindruck, dass manche Aussagen nur Vermutungen sind und keine Fakten. So wirkt das Gespräch auch persönlicher und wird nicht zum Fachgespräch.

Lässt du die beiden auch mal etwas anderes machen, außer "da zu sitzen", entwickelt die Story eine Art Dynamik. Die Männer müssen nicht immer einer Meinung sein und können sich ruhig anschnauzen oder es entsteht eine längere Pause, weil beiden die Argumente oder Fakten ausgehen.
Es gibt so viele Möglichkeiten, einer Story mehr Dynamik zu geben.


LG
betze
 
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12.04.2007
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"Imagination is more important than knowledge"
Albert Einstein​

"The 1916 New York City Epidemic of Poliomyelitis: Where did the Virus Come From?", fragte sich noch 2011 im "Open Vaccine Journal" 4 in einem fünfseitigen Beitrag ein H. V. Wyatt (https://benthamopen.com/contents/pdf/TOVACJ/TOVACJ-4-13.pdf) und man stelle sich vor, 2015 wäre mit den Asylsuchenden eine Epidemie - ob nun Polio oder die 1918 weltweit grassierende spanische Grippe (die mit der Pest des 14. Jh. verglichen wird) in deutschen Landen angekommen ..

Da wären Deine "vergangene Tage" aktueller als man glaubt.

Quasi ein zeitloses Thema, das mit den Wanderungen des Menschen von A nach B kommt und mit der grassierenden Globalisierung eine ganz andere Dimension annehmen kann, als der Schwarze Tod, der ein Drittel der eurpäischen Bevölkerung dahinraffte,

lieber Winterabend -

und damit erst einmal herzlich willkommen hierorts.

Im Jahre 2015 und selbst noch heute hätte Dein kleiner Dialog in einer teutschen Pinte eine Anreicherung durch Stammtischparolen erfahren. So dümpelt er eigentlich so für sich hin. Aber man weiß ja nicht, wie lange die beiden da schon trinken ...

Trivialeres aus dem Schatzkästchen Rechtschreibung und Zeichensetzung

("leidtun" wurde schon angezeigt, solltestu auch korrigiern!)

Hier wird m. E. das falsche Adjektiv gewählt
In der Bar herrschte eine drückende Stimmung.
Das Wetter/Die Hitze kann drückend heiß sein, aber keine Stimmung. Du meinst eher eine "bedrückende", durch Probleme erzeugte, beklemmende Stimmung/Atmosphäre

„Scheiße. Als wäre es nicht genug, ...
Scheiße!, klingt mir in all seiner Kürze nach mehr als einer bloßen Aussage.
Sie warteten[,] bis sich der weiße Schaum gesetzt hatte.
("Bis" ersetzt kein Komma!)
Ich meine[,] die Europäer schießen sich Kugeln in die Schädel und zerstören ihre Länder[,] und hier wütet diese elendige Seuche.“
(der Relativsatz wird durch Kommas vom Hauptsatz abgegrenzt).
„Denkst du[,] wir machen da mit?“, fragte Tom.

Ein Mann setzte sich zu den eiden.
"beide" immer klein

Gruß

Friedel
 
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