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Verliebt Verlobt Geschieden

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Verliebt Verlobt Geschieden

Sie stand auf dem Hof und schnürrte ihre schmutzige Schürze noch enger, ehe Sie sich wieder an die Arbeiten, auf dem elterlichen Hof, widmete, so wollte es die Tradition. Er sah Sie damals so in ihrer schmutzigen Schürze schuften und sah in ihr süsses engelhaftes Gesicht. Sie sah kurz zu ihm hinüber und verfiel kurz in ihren Gedanken ehe Sie sich wieder an die Arbeit machte, so wollte es die Tradition. Er kam einst als er Sie sah erst in dieses Örtchen um mit anderen bei den Klöppers zu tagen. Die Klöppers führten in diesem Ort ein schlichtes aber gleich auch niveauvolles Tagunshotel in dem sich Seminarteilnehmer aus unterschiedlichsten Branchen trafen. Das Tagungshotel wurde aufgrund der geringen, mögen wir sagen an die 20km von München, Entfernung bekannt. Heutzutage wird auf dem Lande konferiert lockte der Werbeslogan Kleinunternehmer, Grossunternehmer und Staatsbedienstete zu diesem Ort. Als das Seminar sich dem Ende neigte sprach er Sie an. Ohne dem Wissen ihrer Eltern traf Sie sich mit dem städischen Grossunternehmer wann immer er in München zu tun hatte. Sie erfand Flüchtigkeiten um an diesen Tagen in die Stadt reisen zu können. Als ob ihre Eltern Sie durchschauen würden warnten Sie Sie eines Tages vor einer Beziehung mit einem Stadtmenschen. Ob Sie den nicht mehr den Sepp, einem Sohn der befreundeten Familie der Eltern ebenfalls mit Hof, lieben würde - Sie hatte ihn noch nie geliebt. Sie verlor trotz den ständigen Fragen ihrer Eltern was Sie den in letzter Zeit so oft in München macht und das hoffentlich kein Stadtmensch dahinter steckt kein Wort über ihren Schwarm. An den Tagen als Sie nicht in München war lag ihr Abendkleid in ihrer Garderobe und ihr französisches Parfeum auf dem Nachttisch, ein alter Tisch aus Natureiche. An diesen Tagen arbeitete Sie wie gewohnt auf dem Hof, so wollte es die Tradition. Zur Verlobung reisten Sie durch Bayern. Sie fuhr einfach in die "Verlobungsferien" ohne ihren Eltern bescheid zu geben. Sie speissten in den schicksten Restaurants von Augsburg, übernachteten im teuersten Hotel von Regensburg, besuchten die besten Geschäfte von Nürnberg und sahen die romantischsten Orte von Würzburg. Als Sie von ihrer Reise mit ihm zurückkehrte musste Sie dafür doppelt soviel auf dem Hofe arbeiten um das bestehende Drama mit den Eltern zu schlichten, so wollte es die Tradition. Als er Sie einmal heimlich besuchte und in ihre Augen sah un Sie in seine war die Traditionsfrage geklärt. Sie fuhr mit ihm nach München um am sich am selben Tage noch das Jawort zu geben. Als die entscheidente Frage kam sagte Sie nein und er verließ enttäuscht die Stadt. Sie sah ihn nie wieder und er heiratete zwei Jahre später eine Kollegin aus der Branche. Manchmal wenn Sepp die Felder bestellte und die Kinder im Hof spielten träumte Sie von Augsburg, Regensburg, Nürnberg und Würzburg blickte dann hinüber zu den Klöppers und hoffte auf etwas was wie sie wusste niemals passieren würde, so wollte es die Tradition

 
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Halihalo
Fand die Geschichte recht speziell. Teils sind die Sätze noch nicht ganz zu Ende gebracht und teils sind Kommas etwas unglücklich gewählt, doch dies ist in einer Kurzgeschichte eher Nebensache, meiner Meinung nach. Es zählt nicht die Rechtschreibung, sonder der Inhalt. Dieser ist etwas speziell, doch recht interessant. Man merkt relativ schnell, auf was der stetig wiederkommende Satz "so wollte es die Tradition" abziehlt.
Zusammengefasst: Eine gelungene Geschichte, die in überarbeiteter Form noch besser wäre.
MfG

Foxtown

 
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Hm, ganz interessant, aber aufgrund vieler Rechtschreibfehler und völlig wirrer Zeichensetzung kaum zu lesen.
Versuch's mal mit Word 2000, da ist ein ziemlich dämliches, aber doch nützliches Rechtschreibprogramm drin. Das nehm ich auch immer, um die Texte durchzuchecken.
Ein Satz wie

Heutzutage wird auf dem Lande konferiert lockte der Werbeslogan Kleinunternehmer, Grossunternehmer und Staatsbedienstete zu diesem Ort.
macht nämlich nur schwerlich Sinn, und so ist die Geschichte dann auch kein Spaß zu lesen.

 
Wortkrieger-Team
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Jaja,

da muß ich Ben zustimmen. Es kommt mir so vor, als ob der Autor die Geschichte beendet und Hals über Kopf ins Forum gestellt hat - ohne einmal drüber zu lesen. Naja, was soll's. Trotzdem steckt hinter dieser Geschichte leider ein trauriges Schicksal, nicht der Männer Willen, sondern weil die Tradition gewonnen hat.
<IMG SRC="smilies/devilfinger.gif" border="0">Traditionen sind dazu da, gebrochen zu werden.

Heiko

 
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24.06.2001
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Da muss ich euch leider Recht geben. In Zukunft werde ich die Fehler vorher beseitigen.
Trotzdem nochmal danke für eure Resonanz

 
W

Wernerhans

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Lieber Domm!
Bei der Beurteilung Deiner Geschichte geht es mir nicht um die Bewertung sprachlicher Richtigkeit, wie in den vorstehenden Kritiken teilweise anklingt. Mich berührt vor allem das Schicksal dieses Mädchens aus dem Dorf, das sich in Traditionen gefangen weiß wie die Fliege im Netz einer Spinne und nicht imstande ist, diesen Traditionen zu entfliehen. Was mir nicht klar wird, ist die eigentliche Ursache, warum diese Beziehung scheitert. Fühlt sie sich doch zu sehr gebunden an die heimische Lebensart und deren Wertvorstellungen? Weshalb ist sie es, die bei der entscheidenden Frage "nein" sagt? Hier, so meine ich, bleibt die Geschichte dem Leser eine Auskunft schuldig. Aber vielleicht lassen sich auch gar nicht alle Fragen einfach lösen. Die Tradition, die als ein beherrschendes Leitmotiv den ganzen Text dominiert, hat vermutlich in den beiden Menschen Denk- und Lebensformen angelegt, die sich nicht einfach abstreifen lassen. Und sei es nur, dass in ihrem Verhalten, oder in dem Geruch ihrer Haut, Bäuerliches oder Städtisches mitschwingt. Auf jeden Fall handelt es sich um einen Text, der brennpunktartig ein gesellschaftliches Problem auch unserer Tage dem Leser schlagartig bewusstmacht. Falls der Autor über mein Profil erfahren haben sollte, dass ich selbst als Lehrer das Fach Deutsch unterrichte, so wäre ich gerne bereit, in seine Texte die Kommas einzusetzen, die andere Leser an ihnen noch vermissen. Es ist wirklich ein Angebot, ohne Ironie und Spott. Denn ich mag Deine Art des Erzählens.

Hans Werner

 

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