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Vom Brennen und Gefrieren

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10.01.2026
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Anmerkungen zum Text

Würde mich über Feedback oder Fragen freuen :)

Vom Brennen und Gefrieren

Ein Knabe jungen Alters erreicht den Giebel seines Hauses. Blickt er umher, bemerkt er eine Kiste. Sie steht so alleine, fast zu unsinnlich. Voller Interesse läuft er mit leichter Eile hin zur Kiste. Ein Schritt, ein Gedanke an die Kiste. Ein Schritt, ein Moment neuer Ängste. Ein Schritt und mehr verliert er Vertrauen in die Schritte. Doch ein Schritt, neue Freude des Erkundens. Was wird sich befinden in der Kiste?

Wahrlich, mit großen Augen steht er vor ihr. Wie vereist, steht er vor ihr, bis er sich erwärmt und nun die Kiste öffnet.

So unordentlich, aber auch so ordentlich. Die Sachen, die seines Verstandes so neu und unerforscht. Er schluckt und fasst neuen Mut, um die Kiste zu verstehen. Er reckt seine Hand sanft und ohne jegliche Narben, entgegen dem Inhalt der Kiste.

Doch verspürt er plötzliche Wärme. Die Wärme umringt erst seine Finger und Fingerkappenspitze. Kraft hat, um sich nach mehr als nur seinem Finger zu erstrecken. Sie ergreift sich erst seine Arme und dann über Achsel und über Schulter auf zu neuen Teilen des Körpers. Der Knabe spürt Wärme an Teilen seines jungen Körpers, an denen er sich nie klar war, dass dort Wärme gespürt werden könne. Sie erscheint ihm so schön, so frisch mit altem Wiedererkennen. Er setzt es gleich mit einem Baum, der ihm Wärme schenkt, aber auch Trost und Verstand für sein Leben. Er ist gewachsen. Mit ihm und er erstreckt seine Wurzeln über den Boden.

Die Wärme scheint ihn zu stärken und er will mehr von dem, was sich ihm als Stärke und Lebenserfreuer erklärt [ohne Worte, aber mit Tat]. Er gibt sich ihr ganz hin. Doch merkt er nicht, dass sie ihn verbrennt. Schon schnell doch unbewusst erschlängelt sich Flamme und Loder über seinen Finger. Sie flammt in ihm auf und bis der Knabe es bemerkt, so hat sie ihn schon verbrannt. Der Knabe, erschreckt und verwundert, weicht zurück. Die Flammen ziehen sich ihm nach. Wie Ranken eines großen alten Baumes ergreifen sie ihn und brennenden Knabe. Der Knabe nun am Weinen, denn er scheint nicht zu wissen, wie dieses Feuer der Wärme zu stoppen sei. Er lässt sich fallen auf seinen, schon mit Flammen verbrannten, Rücken. Vorher noch so gesund und ungeschoren.

Nun ergreift es ihn und zieht ihn mit ins unbekannte Schwarz. Das unbekannte Schwarze so kalt. In der Kälte umschlungen fällt er. So schwarz, dass jeder Ton, bevor ausgesprochen, verschluckt wird und nie wieder gesungen wird. Schwarz, dass jeder Lichtschein eingefangen und an die stillen Geister gegeben wird. Nichts erfreut ihn mehr, den Knaben.

Tränen laufen auf seinem Gesicht um die Wette und tropfen am Ende seiner Wange in das Loch sie schwimmen mit ihm der Decke entgegen, welches der Platz des Knaben erscheinen mag.

Doch auf einmal bemerkt der Knabe, dass das Feuer nachgelassen und die Ranken verschiedene Wege erschwimmen. Der Knabe will zurück, aber sich bewegen kann er nicht, da er voller Schmerzen und Wunden sich nicht rühren kann. Die Narben sind schon tief im Fleisch des Jungen. Hoffnungslos. Vielleicht nie wieder.

Doch auf einmal...es kommen geschwind neue Ranken aus dem Loch (*Erklärung)heraus. Übergeht wieder die Angst und Tränen den Knaben aber er kann sich nicht rühren. Erschwert wehrt er sich gegen diese bekannte nagende Wärme. Doch sie ist stark. Stärker als er sich geglaubt hat.

Sie nimmt ihn sanft und lässt ihn nicht los. Sie bringt ihn wieder aus dem schwarzen Loch aus dem kein Wesen entkommen könnte außer Gott selbst.

Der Knabe spürt, wie Schmerz vergeht, aber die Zeichen auf seinem Körper verbleiben. Es hält sich sein Herz hoch mit viel Arbeit. Einige späte Tränen erhaschen das Tageslicht und fallen auf die Hose des Knaben. Die Tränen verwandeln die Hose in eine Landschaft mit vielen kleinen Seen.

Der Knabe kriecht langsamer als vor seinem Erlebnis bei der Kiste. Nun, um keinen neuen Blick zu erhaschen, ist seine Neugier des Todes erkrankt, aber um sie zu schließen und damit niemand zu Schaden kommt. Doch erblickt er ein kleines goldenes Metallschild. Auf dem steht geschrieben: "Fundkiste der Gefühle und des Lebens von des Knaben Gustav". Sein Name auf einer Kiste, erinnert er sich. Verwundert über ihren Inhalt öffnet er sie erneut. Unwissend verweilt er in seinem Kopf, denn die Ranken der falschen Wärme haben noch nicht angegriffen und ihn ins Schwarze gezogen. Nun ergreift ihn Angst, wenn er die Wärme in den eigenen Kopf ruft.

So greift er in die andere Seite und nimmt einen kühlen Gegenstand hervor. Er erscheint ihm so eiskalt. Doch bleibt ihm eine Reaktion weg. Er starrt auf den Gegenstand in seiner Hand, aber verliert er das Gefühl in seiner Hand. Erst die Hand wird eingefroren und dann wird seinem Körper eine Schicht Eis über gezaubert. Nun ist jede Handlung des jungen Knaben nicht entscheidend, da (er) schon die Fähigkeit zu reagieren verloren hat.

Doch plötzlich bemerkt der Knabe eine Ranke, sie so anders als die der Verbrannten Wärme. So sanftmütig mit Wärme, die nichts geben kann, dem Knaben. Er spürt sie schon. Der Knabe, ganz eisig und mit eisernen Augäpfeln, hofft aber mit Angst auf eine Rettung.

Sie erringt ihn geschwind und lässt das Eis schwinden. Er erwacht zurück in das Leben. ohne Wissen, wie lange er geruht hat, aber voller Angst nach bemerken. Sein Retter schon hinfort, denn erblicken kann er niemanden. Doch ein Gefühl hat er nicht vergessen, das Gefühl von Gott.

*Junge ist in einem Loch doch von ihm aus gesehen ist er wieder in einem Loch

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo @Elliot Warden ,

herzlich willkommen!

Ich komme gar nicht durch deinen Nick drauf, sondern den Text: Kann es sein, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist? Da sind Konstruktionen und auch Aussagen, die wirklich keinerlei Sinn ergeben.

Hab das mal zum Spaß durch einen KI-Detektor gejagt und der zeigt an: 72% menschlich erstellt. So richtig viel ist das nicht. Und das Programm schlägt sogar genau die Sätze zur "Vermenschlichung" vor, die ich auch seltsam formuliert fand.

Für organisch sprechen RS-Fehler, z.B. gibt es das Wort alleine nicht, das End-e muss weg. In wörtlicher Rede wäre es möglich, weil oft so gesprochen, im Rest des Textes ist es falsch.

Ich erkenne hier keine Metafiktion, daher alle Erklärungen mit () oder * raus.

Beispiele gebe ich dir gern, sobald du dich im Forum auch konstruktiv, sinnvoll und detailliert unter Fremdtexten engagierst. Viele hier sind müde von Neumitgliedern, die in erster Linie am Nehmen interessiert sind. Da aber alle für Feedback, Hilfe und einen fremden Blick hier sind, funzt es nur, wenn auch Geben praktiziert wird.

Auch, wenn ich bei deinem Text nicht den Eindruck hab, ich könnte alles direkt ins Englische zurückübersetzen, sondern nur kaum etwas nach organischem Deutsch klingt, erinnert mich sowohl der Stil, als auch das Motiv / Thema, die Vorstellung im Profil und sogar die aktuelle Lektüre an das Profil diesen Textes. Sind das organische Profile?

Nix für Ungut, noch viel Spaß hier,
Katla

 

Hi Katla,

danke für dein Feedback! Nur kurz zur Klarstellung: Deutsch ist meine Muttersprache, und der Stil vom Text ist bewusst so gewählt. KI hab ich nur benutzt, um Grammatik zu checken, der Rest (also Inhalt und Sätze) kommt von mir.

Ich bin offen für konkrete Tipps zu einzelnen Formulierungen. Alles andere seh ich eher als persönliche Vermutung und nicht wirklich als Kommentar zu meinem Text.


Viele Grüße,
Elliot

 

Hi @Elliot Warden,

bewusst falsch und im Satzbau ohne klaren Sinn zu schreiben, kann reizvoll sein, ist aber gewagt.

Vier Beispiele:

Nun, um keinen neuen Blick zu erhaschen, ist seine Neugier des Todes erkrankt, aber um sie zu schließen und damit niemand zu Schaden kommt.
Kraft hat, um sich nach mehr als nur seinem Finger zu erstrecken. Sie ergreift sich erst seine Arme und dann über Achsel und über Schulter auf zu neuen Teilen des Körpers.
Er erwacht zurück in das Leben. ohne Wissen, wie lange er geruht hat, aber voller Angst nach bemerken.
*Junge ist in einem Loch doch von ihm aus gesehen ist er wieder in einem Loch

Wenn man so was macht, muss man sich auf irgendeine Art das Vertrauen erwerben, dass es lohnend sein kann, sich darauf einzulassen.

Besten Gruß
erdbeerschorsch

 

Hallo @Elliot Warden ,

danke für deine Antwort. Semantisch fehlerhaft zu schreiben halte ich persönlich für ein tendenziell sinnloses Experiment, aber whatever rocks your boat, wie man so schön sagt.

Ich glaube nicht, dass durch einen Grammatikcheck (der Fehler hätte sehen sollen, klasse, dass die KIs auch nix können) eine Verzerrung hinsichtlich '1/4 wahrscheinlich maschinengeneriert' entsteht.

Und bevor du etwas einforderst, bist du am Zug ->

Beispiele gebe ich dir gern, sobald du dich im Forum auch konstruktiv, sinnvoll und detailliert unter Fremdtexten engagierst. Viele hier sind müde von Neumitgliedern, die in erster Linie am Nehmen interessiert sind. Da aber alle für Feedback, Hilfe und einen fremden Blick hier sind, funzt es nur, wenn auch Geben praktiziert wird.

Herzlichst,
Katla

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Katla,

mir ist gerade aufgefallen, dass ich diesen Text meiner Lehrerin zum Kontrollieren gegeben hatte, da ich für einen Wettbewerb eingereicht hatte. Also nichts mit KI und außerdem habe ich ein Recht mit der deutschen Sprache zu experimentierten. Mein Stil ist übrigens altsprachlich, experimentell und bewusst „anders“. Ich bin erst seit ein paar Stunden auf dieser Website angemeldet. Ich finde es ein bisschen merkwürdig, dass man als 15-Jähriger, der noch nicht lange schreibt (steht auch in meinem Profil), anderen, die deutlich länger und umfangreicher schreiben, Tipps geben würde. Ich würde mich freuen, mich später konstruktiv einzubringen, wenn ich mich wohlfühle. Es hätte mich gefreut, wenn auch positive Punkte genannt worden wären. Und meine Auffassungen von Kunst ist anscheinend nicht deine Auffassung von Kunst.
Nur weil mein Text anders wirkt heißt das nicht, dass ich zwingend eine Person mit Migrationshintergrund bin. Und das dein KI tool falsch arbeitet fällt dir nicht ein und wie so ein KI detektor funktioniert weßt du anscheinend nicht


Liebe Grüße,
Elliot Warden

 

Hallo erdbeerschorsch,

beim rüber lesen verstehe ich teilweise was du meinst aber am Ende sollte man es mit dem Kontext verstehen. Aber ich muss anmerken, dass das ganz einfach mein Stil ist.

Danke für dein Feedback.
Liebe Grüße,
Elliot Warden

 

@Katla
Nur als Hinweis: KI-Detektoren stufen auch Kafka, Bibeltexte oder Goethe regelmäßig als „KI-verdächtig“ ein.

Die Prozentwerte sind wohl eher Marketing als Ausweis einer gründlichen Analyse.

Zudem nutzen diese Detektoren ironischerweise selbst KI. Die Prozentzahlen messen Muster, keine Autorschaft.

Viele Grüße
Isegrims

 
Zuletzt bearbeitet:

@Isegrims Das war nur ganz am Rande bemerkt, der Text hat ja semantische Probleme, die sich imA anders schlecht erklären lassen - regulärerweise werden Wörter & Grammatik zur Kommunikation verwendet. Wenn ich nun anfange, zu dem kleinen Ding mit Beinen, auf das man sich setzt, Tisch zu sagen, und zu dem großen Ding mit Beinen, an das man sich setzt, Stuhl, kann ich das problemlos machen. Nur werde ich dann nicht mehr in der Lage sein, erfolgreich mit meiner Sprechergemeinschaft zu kommunizieren (-> de Saussure).

Erzählungen sind ja eigentlich ein kultureller, sozialer kommunikativer Akt. Egal, ob es Surrealismus, automatisches Schreiben, Expressionismus oder sonstwas ist (wozu dieser Text nicht gehört). Klar, ich kann mich als Autor jeglicher erfolgreicher Kommunikation verweigern. Wie @erdbeerschorsch sagte: Wenn man weitere Mitglieder der Sprechergemeinschaft dafür interessieren möchte und erreichen, dass sie sich dennoch angesprochen fühlen, obwohl man sie ausschließt, sollte etwas anderes Überzeugendes her - also anderes als die Semantik. Was wäre das? Tonalität, dass es gesprochen einen bestimmten Klang ergibt, keine Ahnung.

@Elliot Warden Ich bin selbst vor 20 Jahren migriert (DE -> FI). ;-). Keinesfalls despektierlich also, nur das Naheliegendste imA bei diesem Ergebnis. Es war ein Erklärungsversuch.
Ich hoffe jedenfalls, dass die Lehrerin nicht grad die Deutschlehrerin war, es sind ja auch Tipper im Text.

Klar sind das auch KI-Programme und lustigerweise winken die wohl tatsächlich KI-errechnete Texte inzw. häufig durch. :D Und klar werden Muster verglichen, errechnet - die KI hat ja in dem Sinne kein Hirn.

 

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