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Vom Brennen und Gefrieren
Ein Knabe jungen Alters erreicht den Giebel seines Hauses. Blickt er umher, bemerkt er eine Kiste. Sie steht so alleine, fast zu unsinnlich. Voller Interesse läuft er mit leichter Eile hin zur Kiste. Ein Schritt, ein Gedanke an die Kiste. Ein Schritt, ein Moment neuer Ängste. Ein Schritt und mehr verliert er Vertrauen in die Schritte. Doch ein Schritt, neue Freude des Erkundens. Was wird sich befinden in der Kiste?
Wahrlich, mit großen Augen steht er vor ihr. Wie vereist, steht er vor ihr, bis er sich erwärmt und nun die Kiste öffnet.
So unordentlich, aber auch so ordentlich. Die Sachen, die seines Verstandes so neu und unerforscht. Er schluckt und fasst neuen Mut, um die Kiste zu verstehen. Er reckt seine Hand sanft und ohne jegliche Narben, entgegen dem Inhalt der Kiste.
Doch verspürt er plötzliche Wärme. Die Wärme umringt erst seine Finger und Fingerkappenspitze. Kraft hat, um sich nach mehr als nur seinem Finger zu erstrecken. Sie ergreift sich erst seine Arme und dann über Achsel und über Schulter auf zu neuen Teilen des Körpers. Der Knabe spürt Wärme an Teilen seines jungen Körpers, an denen er sich nie klar war, dass dort Wärme gespürt werden könne. Sie erscheint ihm so schön, so frisch mit altem Wiedererkennen. Er setzt es gleich mit einem Baum, der ihm Wärme schenkt, aber auch Trost und Verstand für sein Leben. Er ist gewachsen. Mit ihm und er erstreckt seine Wurzeln über den Boden.
Die Wärme scheint ihn zu stärken und er will mehr von dem, was sich ihm als Stärke und Lebenserfreuer erklärt [ohne Worte, aber mit Tat]. Er gibt sich ihr ganz hin. Doch merkt er nicht, dass sie ihn verbrennt. Schon schnell doch unbewusst erschlängelt sich Flamme und Loder über seinen Finger. Sie flammt in ihm auf und bis der Knabe es bemerkt, so hat sie ihn schon verbrannt. Der Knabe, erschreckt und verwundert, weicht zurück. Die Flammen ziehen sich ihm nach. Wie Ranken eines großen alten Baumes ergreifen sie ihn und brennenden Knabe. Der Knabe nun am Weinen, denn er scheint nicht zu wissen, wie dieses Feuer der Wärme zu stoppen sei. Er lässt sich fallen auf seinen, schon mit Flammen verbrannten, Rücken. Vorher noch so gesund und ungeschoren.
Nun ergreift es ihn und zieht ihn mit ins unbekannte Schwarz. Das unbekannte Schwarze so kalt. In der Kälte umschlungen fällt er. So schwarz, dass jeder Ton, bevor ausgesprochen, verschluckt wird und nie wieder gesungen wird. Schwarz, dass jeder Lichtschein eingefangen und an die stillen Geister gegeben wird. Nichts erfreut ihn mehr, den Knaben.
Tränen laufen auf seinem Gesicht um die Wette und tropfen am Ende seiner Wange in das Loch sie schwimmen mit ihm der Decke entgegen, welches der Platz des Knaben erscheinen mag.
Doch auf einmal bemerkt der Knabe, dass das Feuer nachgelassen und die Ranken verschiedene Wege erschwimmen. Der Knabe will zurück, aber sich bewegen kann er nicht, da er voller Schmerzen und Wunden sich nicht rühren kann. Die Narben sind schon tief im Fleisch des Jungen. Hoffnungslos. Vielleicht nie wieder.
Doch auf einmal...es kommen geschwind neue Ranken aus dem Loch (*Erklärung)heraus. Übergeht wieder die Angst und Tränen den Knaben aber er kann sich nicht rühren. Erschwert wehrt er sich gegen diese bekannte nagende Wärme. Doch sie ist stark. Stärker als er sich geglaubt hat.
Sie nimmt ihn sanft und lässt ihn nicht los. Sie bringt ihn wieder aus dem schwarzen Loch aus dem kein Wesen entkommen könnte außer Gott selbst.
Der Knabe spürt, wie Schmerz vergeht, aber die Zeichen auf seinem Körper verbleiben. Es hält sich sein Herz hoch mit viel Arbeit. Einige späte Tränen erhaschen das Tageslicht und fallen auf die Hose des Knaben. Die Tränen verwandeln die Hose in eine Landschaft mit vielen kleinen Seen.
Der Knabe kriecht langsamer als vor seinem Erlebnis bei der Kiste. Nun, um keinen neuen Blick zu erhaschen, ist seine Neugier des Todes erkrankt, aber um sie zu schließen und damit niemand zu Schaden kommt. Doch erblickt er ein kleines goldenes Metallschild. Auf dem steht geschrieben: "Fundkiste der Gefühle und des Lebens von des Knaben Gustav". Sein Name auf einer Kiste, erinnert er sich. Verwundert über ihren Inhalt öffnet er sie erneut. Unwissend verweilt er in seinem Kopf, denn die Ranken der falschen Wärme haben noch nicht angegriffen und ihn ins Schwarze gezogen. Nun ergreift ihn Angst, wenn er die Wärme in den eigenen Kopf ruft.
So greift er in die andere Seite und nimmt einen kühlen Gegenstand hervor. Er erscheint ihm so eiskalt. Doch bleibt ihm eine Reaktion weg. Er starrt auf den Gegenstand in seiner Hand, aber verliert er das Gefühl in seiner Hand. Erst die Hand wird eingefroren und dann wird seinem Körper eine Schicht Eis über gezaubert. Nun ist jede Handlung des jungen Knaben nicht entscheidend, da (er) schon die Fähigkeit zu reagieren verloren hat.
Doch plötzlich bemerkt der Knabe eine Ranke, sie so anders als die der Verbrannten Wärme. So sanftmütig mit Wärme, die nichts geben kann, dem Knaben. Er spürt sie schon. Der Knabe, ganz eisig und mit eisernen Augäpfeln, hofft aber mit Angst auf eine Rettung.
Sie erringt ihn geschwind und lässt das Eis schwinden. Er erwacht zurück in das Leben. ohne Wissen, wie lange er geruht hat, aber voller Angst nach bemerken. Sein Retter schon hinfort, denn erblicken kann er niemanden. Doch ein Gefühl hat er nicht vergessen, das Gefühl von Gott.
*Junge ist in einem Loch doch von ihm aus gesehen ist er wieder in einem Loch
Und klar werden Muster verglichen, errechnet - die KI hat ja in dem Sinne kein Hirn.
