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Zwanzig Minuten

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28.06.2006
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Zwanzig Minuten

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Tick ... tick ... tick ... tickticktick, die Ampel springt auf grün, du setzt dich in Bewegung und stellst dir vor, das Weiß des Zebrastreifens wäre Schnee. Könnte nicht schaden, für einen Frühlingstag ist es ausgesprochen heiß. Unter deiner Wollweste bricht dir der Schweiß aus, du gibst dir Mühe, schnell genug zu sein. Der Weg ist weit, und alle anderen haben dich bereits überholt. Du presst die Lippen aufeinander, Falten der Verbissenheit kerben die Haut ein. Keine Chance jemals wieder glatt zu werden.
Endlich, puh, wie anstrengend! Dass die auch immer so kurze Grünphasen haben, die die die! Du blickst dich argwöhnisch um, blinzelst ins Licht. Du bist nicht spät dran, zerrst dennoch am Ärmel deiner Wollweste, um die kleine Uhr darunter freizulegen. Das Ziffernblatt ist viel zu klein. Die nehmen niemals Rücksicht, die die die! Du bleibst mit einem Ruck im Strom der Menge stehen, beinahe wäre der Fußgänger hinter dir über dich gestolpert.
Dann fällt dir wieder ein, wohin du wolltest. Schnell, so schnell es eben geht mit einem Stock, gehst du weiter.
Dass du selbst auch niemals Rücksicht nimmst, fällt dir nicht auf. Du bist ein alter Mann, ein Greis von zweiundsiebzig Jahren. Die Jahre haben dich hart gemacht und abgestumpft. Ausgehöhlt wie Wasser einen Stein, ohne dass du es merktest. Sie haben einen Ring aus gefrorener Einsamkeit um dich errichtet. Aber waren das wirklich nur die Jahre?
Wärst du heute zwanzig Minuten später an der Ampel gestanden, hättest du deinen Neffen getroffen.
Du kannst ihn nicht ausstehen. Genauso wenig wie deine Nachbarin Trude, mit der du immer im Treppenhaus streitest. Nur heute nicht, denn heute bist du pünktlich.
Dein Neffe hätte sich mit dir unterhalten, hätte dich gezwungen, ihm zuzuhören. Sein Lächeln hätte dich berührt, etwas vergessen geglaubtes gestreift und vielleicht aufgebrochen. Aber nur wenn sich dein Neffe heute nicht zwanzig Minuten zu lang am Kiosk aufgehalten hätte und jemand anderen...

47

Du stehst am Kiosk und schielst verstohlen auf die entblößten Brüste irgendeines Models. Die anderen Kunden unterhalten sich über das schöne Wetter. Heute ist dir nicht nach Reden zumute, also hörst du nur halb zu und riskierst zwischendurch ein paar Blicke in die Schmuddelecke. Buschiges Haar, Nippel, Piercings. Eigentlich stößt es dich ab. Du fragst dich, wie jemanden so eine Zur-Schau-Stellung ansprechen kann.
Dann blätterst du weiter, ein wenig lustlos, und kaufst schließlich eine Zeitung, die sich mit Umweltthemen beschäftigt. Du rollst sie und steckst das Papierrohr in deine Manteltasche.
Im Grunde hast du heute nichts Bestimmtes vor. Du hast ein paar Tage Urlaub, vertrödelst die Zeit, redest dir ein, dass du gern Junggeselle geblieben bist.
Vor einem kleinen Teeladen bleibst du stehen. Jemand kommt heraus und zieht fremdartige Düfte mit sich. Du überfliegst die Namen der Teesorten, die im Schaufenster gestapelt sind. Menschen lassen sich genauso klassifizieren wie Tees, denkst du, und hältst dich für intellektuell. Natürlich! Es gibt welche, die sind süß, andere herb, wieder andere ungenießbar. Aber ist es wirklich so einfach? Ist diese Sichtweise nicht auch ein wenig naiv?
Hättest du heute nicht auf die Nippel gestiert, wärst du mit einem Rechtsextremen zusammengetroffen. Er hätte dich nicht angeglotzt, hätte nicht gestänkert und es wäre auch kein Klappmesser aufgeblitzt, wie du es erwartet hättest. Stattdessen wäre dein Bild von der Welt zusammengeknickt, wenn der Mann zuvor mit dem Mädchen...

32

Du hörst die Vögel zwitschern und denkst daran, wie dich Jörg einen Schmutzgeier nannte, als du das erste Mal mit der Glatze bei ihm aufgetaucht bist.
Du hörst nicht auf deine Füße, die einen Hitzestau in den Stiefeln melden, siehst nicht die Blumen, die sich stumm nach dir umdrehen, riechst nicht die süßen Pollen, schmeckst nur das Blut in deiner Mundhöhle, das aus der Zunge quillt. Die Zähne sind rosa gefärbt wie die Blüten, die neben dir zittern.
Denn du riechst nur den Smog, spürst, wie sich die UV-Strahlen aggressiv in deine Haut bohren, hörst beschmutzte Sprache, siehst dunkel, dunkel.
Vorhin hast du festgestellt, dass du dein Messer zuhause auf der Kommode vergessen hast. Es hätte zwei mal zehn Minuten gedauert, es zu holen, doch du hast einen Termin und bist pünktlich. Eigentlich kommst du immer zu spät, doch heute bist du pünktlich. Du willst etwas verändern. Ob dich oder deine Situation hast du noch nicht entschieden. Deshalb triffst du dich gleich mit Herrn Korn.
Wärst du zwanzig Minuten später dran, hättest du das Mädchen getroffen. Du hättest ihr minutenlang dabei zugesehen, wie sie mit der Zunge an ihrem ersten Eis dieses Jahres entlangfährt, immer wieder, dann an der Waffel knabbert. Dir wäre aufgefallen, dass sie strahlt, erleichtert, so, als habe sie sich gerade für etwas entschieden. Vielleicht hättest du sie auch angesprochen. Bestimmt hättest du dein Messer in den Müll geworfen.
Aber nur, wenn auch sie den Jungen zuvor...

17

In jedem Schaufenster kontrollierst du das Make-up. Du hast heute viel länger gebraucht. Zwanzig Minuten hat es gedauert, die Augenringe abzudecken, die sich nach der verheulten Nacht gebildet hatten. Aber jetzt hast du die Entscheidung getroffen. Endgültig.
Rasch, rasch, mit schnellen Schritten durchquerst du die Stadt. Menschen in der Straßenbahn hättest du heute nicht ertragen, du willst allein sein.
Du spürst, wie deine Handtasche rhythmisch gegen den Oberschenkel schlägt, wie sich ein Seitenstechen ankündigt, hörst Autos hupen und Kinder quengeln. Rasch weiter, die Klinik ist nicht mehr weit. Noch vier Querstraßen.
Obwohl du den Umweg gewählt hast, denkst du an den Laden für Babykleidung, den du umgehst. Denk an etwas anderes! Soweit wird es nicht kommen. Noch drei Querstraßen. Du beginnst halb zu sprinten, läufst mit jedem Schritt in einen Dolch, der in den Bauch sticht. Nein, nicht dieser Dolch wird den Fötus aus dir herausholen.
Alle unterstützen dich. Betty, Lucy, Tini. Sogar Margret, deine Mutter hat dir zum Abbruch geraten. Aber heute hat sie keine Zeit, mitzukommen. Immer wieder musst du Erinnerungen an die letzten Tage verdrängen, um nicht umzukippen oder zu heulen. Denn du bist tapfer, du bist das Opfer, du weißt, es ist besser so. Ist es das? Hast du gründlich genug nachgedacht, oder hast du zu sehr auf andere gehört. Willst du wirklich so cool sein?
Hättest du heute weniger Zeit für Puder und Gloss verwendet, hätte ein kleiner Junge deine Hand ergriffen. Er hätte gedacht, du wärst seine Mutter, die eine ähnliche Jacke trägt und ganz in der Nähe steht. Bevor er seinen Irrtum erkannt hätte, wäre seine weiche Hand mit den kleinen Fingern so lange bei dir gewesen, dass du innegehalten hättest. Die Hand wäre klebrig von einem Lutscher, aber es hätte dir nichts ausgemacht. Du wärst in die Hocke gegangen, hättest ihm in die Augen geblickt, hättest seinen anfangs überraschten Ausdruck im Gesicht gesehen.
Später hättest du mit seiner Mutter ein Eis gekauft und dich anders entschieden. Aber nur, wenn der Junge heute nicht...

5

Du bist so aufgeregt! Du weißt, heute wird etwas passieren, du bist dir ganz sicher. Voller Freude rennst du deiner Mutter entgegen, die gerade das Treppenhaus heraufkommt.
»Mama, heute sind es drei!«, schreist du. Dann denkst du kurz nach, konzentrierst dich, und berichtigst: »vier! Es sind vier!«
Deine Mutter kommt langsam, so langsam. Du hüpfst, springst, weißt, dass es heute vier sind. »Es sind vier!«
Etwas ist heute ganz besonders. Du weißt dich nicht besser auszudrücken, kennst weder das wie noch das wo, kennst kein wer oder was. Nur die Anzahl ist dir immer ganz klar.
Endlich, endlich ist Mama da. Sie lächelt, aber sie versteht nicht. Wie kannst du es ihr nur erklären? Du versuchst es noch einmal: »Vier, es sind vier heute, Mama.«
»Ja, Jonathan«, sagt sie milde und streicht dir mit der freien Hand über die Haare. »Vier.«
Sie stellt die Einkaufstüte auf die Kommode und räumt Tomaten und Milch in den Kühlschrank. Du bist so glücklich, schreist immer wieder lachend »vier« und tanzt um die Beine von Mama.
»Jonathan, ich muss das hier einräumen«, sagt sie. Aber das siehst du doch!
Als sie endlich fertig ist, könnt ihr los. Unten steht schon Herr Maier vor seiner Wohnungstür. Er fixiert dich mit seinen alten Augen. Er ist böse. Du nimmst es ihm nicht übel. Der Nachbar ist meistens böse und versteht nie. Deine Mutter versteht es auch nicht, aber du weißt, irgendwann wird sie begreifen.
Aber dann ... verschwindet er ... hinter seiner Tür. Und die vier sind weg. Irritiert, du bist verwirrt, wieso streitet er heute nicht, stellt Mama zur Rede, beschwert sich?
Nein, nein, das ist falsch ... die vier verschwimmen, werden zu Fratzen, erschrecken dich. Du beginnst zu heulen, hast Angst vor den Gesichtern. Mama nimmt dich hoch, hält dich fest, wiegt dich wie ein Baby.
Du kannst es nicht beschreiben, aber du weißt, heute ist etwas gerissen.
Es bleiben nur drei. Wie zuvor.
Hätte sich Herr Maier heute über dich beschwert, wärt ihr zwanzig Minuten zu spät aus dem Haus gekommen. Du hättest vor einer Drogerie Mama aus den Augen verloren, sie wiedergefunden, ihre Hand ergriffen, aber dann festgestellt, dass sie einer jungen Frau gehört. Anfangs wärst du überrascht gewesen, doch dann hättest du sie angelächelt, denn du hättest gewusst, dass sie die erste von vieren ist, und die zweite in sich trägt. Du wärst der Auslöser, hättest nichts mehr tun müssen. Mama hätte nicht verstanden, aber irgendwann wird sie es.
Herr Maier aber schloss die Tür zu früh, um nicht zu streiten.

 

Damit mir kein zu geringer SF-Gehalt in der Story vorgeworfen werden kann, gibt's jetzt mal was (beinahe) Alltägliches. ;)

Hoffe, die Geschichte gefällt.
Ich freue mich über Antworten.

Lieber Gruß
Plasma

 
Zuletzt bearbeitet:

Hi Plasma!

WOW!!!! Was für eine Geschichte.
Mir ist das Hirn weggeflogen und der Neid aus den Augen gequollen. Echt und ungelogen. Vor allem hab ich ja nix gewußt von der Story.

Erstens ist die Perspektive extrem frech. Zweite Person! Man kommt sich gleich irgendwie schuldig vor, wenn man dieses teils anklagende, teils führende "Du" ständig liest.
Zweitens ist die Idee vier unterschiedliche Charaktere zu bringen, in die man ständig schlüpfen muss geistig sehr anregend. Nix für lahme Gemüter.
Drittens mag ich die Wendung zum Schluss, wo der alte Mann, die erste Figur wieder eingebaut wird.

Der Junge ist ja eigentlich der Auslöser für die Kettenreaktion. Stimmt das?

Gewaltige Idee. Man denkt dann unwillkürlich:"Was, wenn ich vor 10 Minuten raus gegangen wäre?"
"Lola rennt" von hinten aufgezäumt. Cool! Das sind die Texte die ICH schreiben möchte.

Für mich ein eindeutiger Empfehlungskandidat und wenn ich nicht wegen Liebe befangen wäre, würde ich das sofort machen. ;)

Fazit: Stilistisch großartig, inhaltlich ein Leckerbissen, ich bezeichne sowas als Pflichtlektüre

:kuss: LE

 

Hallo Plasma,

so richtig haut mich der Text nicht vom Hocker, leider.
Ich finde die Verbindungen alle ein wenig weit hergeholt. Ein 70jähriger ändert sich mal eben, weil er seinen Neffen trifft? Ein 40jähriger findet ab sofort Nazis nett, weil der einem Mädchen ein Eis spendiert? Einem Neonazi bricht das Herz, weil er ein Mädchen Eis essen sieht? Ein Mädchen entscheidet sich, nicht abzutreiben, weil es einen Fünfjährigen sieht?
Also ... die Fäden sind da alle ziemlich dünn irgendwie.

Die Leute werden halt auch so reduziert ... vielleicht durch die "Du"-Perspektive, es gibt schöne Stellen, keine Frage. Das "die die die" beim Alten, die Teesorten beim Junggesellen, der Moloch Natur/Stadt für den Nazi, aber die Schlaglichter, die da auf die Figuren geworfen sind, sind schon arg kurz.
Das Ende mit dem Kind, das irgendwie die Fäden in der Hand zu haben scheint, finde ich stark, aber so allgemein ist diese "Was wäre wenn/Alles beeinflusst einander" Idee, also ich weiß nicht ... Ich kannte das früher schon aus den Marvel-Comics, da gab's immer solche "What if ..."-Geschichten, die ein anderes Szenario gezeigt haben. Die fand ich damals schon toll.
Dann kam "Lola rennt" und hat sich als orginelle Idee abfeiern lassen, als wahnsinnig innovativ (obwohl außer dieser Idee jetzt nicht so viel an dem Film dran ist), dann kam Butterfly-Effect und noch andere Filme (L.A. Crash usw.), aber immer scheint es mir so, als würden sich die Autoren dann auf der Grundidee ausruhen, auf diesem "Alles hängt zusammen", und nicht mehr groß was erzählen.

Gruß
Quinn

 

Ich finde die Verbindungen alle ein wenig weit hergeholt. Ein 70jähriger ändert sich mal eben, weil er seinen Neffen trifft? Ein 40jähriger findet ab sofort Nazis nett, weil der einem Mädchen ein Eis spendiert? Einem Neonazi bricht das Herz, weil er ein Mädchen Eis essen sieht? Ein Mädchen entscheidet sich, nicht abzutreiben, weil es einen Fünfjährigen sieht?
Also ich hab das so verstanden, dass diese Wendepunkt der Abschluss einer Entwicklung sind. Sprich, die Veränderungen passieren stufenweise und dann kommt dieser eine entscheidende Moment ab dem alles anders wird. Ab dem der Raucher aufhört zu rauchen, der Trinker aufhört zu trinken, der Spiele aufhört zu spielen und genau da setzen diese "Wendeszenen" an.
Oder hab ich das jetzt missinterpretiert? Plasma?

lg, LE

 

Hi Lem!
Part I

Cool, freut mich, wenn Dir das Teil so gut gefällt.
*mich-artig-bedank-und-verbeug*
:kuss:

Der Junge ist ja eigentlich der Auslöser für die Kettenreaktion. Stimmt das?
Sozusagen, ja.

Part II

Also ich hab das so verstanden, dass diese Wendepunkt der Abschluss einer Entwicklung sind.
So kann man es natürlich auch sehen, dennoch war meine Idee die, den ersten Umdenk-Anstoß auszulösen - die Leute ändern sich danach nicht komplett, aber es ist ein Anfang. Manchmal benötigt man eben nur diese kleinen Dinge des Alltags, um sich zu ändern bzw. damit anzufangen. Heißt ja noch lange nicht, dass danach alles gut wird und die Änderung von Dauer ist.

Hallo Quinn!

Dank Dir für's Lesen und Deine Antwort. :)
Nönö, ich hab nirgends gesagt oder geschrieben: Seht her, das hier ist eine ultraneue Idee und ich melde gleich Patent drauf an. :D :D
Wollte eigentlich nur die Idee mit der ungewöhnlichen Perspektive von hinten nach vorne erzählen und gucken, was passiert.
Schon klar, dass da nur so eine Art Schlaglicht-Geschichte rauskommen kann - aber tiefer zu gehen würde den Leser wohl überfordern, vermute ich. Gerade wegen - siehe oben. (Ich kenn von den erwähnten Filmen nur Lola rennt :shy: )

es gibt schöne Stellen, keine Frage.
Naja, das ist doch schon was. ;)

Lieben Dank euch beiden!
Gruß
Plasma

 

Servus!

Hi hi...kann es sein, dass "Lems Erbe" die Autorin vergöttert? Da ist es natürlich schwierig, objektiv zu bleiben.

Meiner Meinung nach sollte eine Kurzgeschichte nicht zu abstrakt sein, und man sollte nicht befürchten müssen, dass "lahme Gemüter" es nicht auf die Reihe bekommen, den Sinn und Gehalt der Geschichte zu verstehen. Die Kurzgeschichten, die wir alle schreiben, entstehen in unserer Phantasie, in unseren Gedanken, in unseren Köpfen. Dort ist alles logisch, die Zusammenhänge sind klar. Wer sollte das nicht verstehen können?

Ich habe die Geschichte gerade gelesen, und nach einer Zeit nochmals. Ich gehöre wohl auch zu den eher schlichten Gemütern. So verstand ich nicht ganz den letzten Absatz.

"Anfangs wärst du überrascht gewesen, doch dann hättest du sie angelächelt, denn du hättest gewusst, dass sie die erste von vieren ist, und die zweite in sich trägt. Du wärst der Auslöser, hättest nichts mehr tun müssen."

Die erste von vieren und die zweite in sich? Die Geschichte ist sehr zahlenlastig finde ich. Aber sicher hat sich die Autorin viele Gedanken darüber gemacht. Ich persönlich finde Geschichten toll, die man schon nach dem ersten Lesen komplett versteht.

"Was wäre wenn"...es die Geschichte auch mal für schlichte Gemüter gäbe?

lg Schuld (ich bin immer Schuld)

PS: "Fazit: Stilistisch großartig, inhaltlich ein Leckerbissen, ich bezeichne sowas als Pflichtlektüre"

Liebe kann so schön sein *lächel*

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Schuld!

Lieben Dank für Deine Antwort.

Die erste von vieren und die zweite in sich?
Gemeint mit der zweiten in sich ist der Fötus. Setzte sich die Kette nicht in Gang, (was sie am Ende nicht tut) bleiben nur drei Menschen, deren Leben sich nicht zum Besseren verändert, weil die junge Frau das Kind abtreibt.

"Was wäre wenn"...es die Geschichte auch mal für schlichte Gemüter gäbe?
Nun ja, ich gebe zu, ich neige manchmal zu kryptischen Andeutungen. :shy:
Was wäre wenn-Geschichten sind von Natur aus schwieriger, wage ich mal in den Raum zu stellen. :D Und ich mag Storys, die den Leser fordern, aber nicht überfordern.

Danke nochmal!
Liebe Grüße
Plasma

P.S.

Liebe kann so schön sein *lächel*
Wo Du Recht hast,... :)

 

Hallo Plasma,

vielen Dank für Deine Erklärung. Natürlich hast Du Recht, man sollte sich Zeit nehmen für Deine Geschichte denke ich. Aber was wäre wenn...ich heute morgen nicht die Spülmaschine für meine Frau ausgeräumt hätte? Ich will es mir garnicht ausmalen. Das überlasse ich Dir, das kannst Du wirklich gut! Respekt! *lächel*

Kryptische Grüße

 

@schuld:

Hi hi...kann es sein, dass "Lems Erbe" die Autorin vergöttert? Da ist es natürlich schwierig, objektiv zu bleiben.
Das ist die Quadratur des Kreises! :D

 

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