Hallo megabjörnie,
„und der Trainer wundert sich nicht mal darüber, dass es nur fünf sein sollen und stellt keine Warum-Fragen?“
- Die Situation ist so absurd, der Trainer hält die Aussage für nicht bemerkenswert, sie wollen schließlich ihre Gaudi. Der Trainer sagt: „Damals begriff ich nicht.“
„aber inhaltlich gibt es so wenig her“
- Wie gesagt: Es ist halt reine, leichte Unterhaltung. (Und der Druck (!) der Presse hat schon manchmal zu absurden Reaktionen geführt…) Siehe auch nächste Antwort.
„Und was ist eigentlich die Pointe? Dass der Alien seine Mission erfüllt hat? Welche Mission denn? Zweimal fünf Tore zu schießen? Wozu?“
- Das Wesentliche ist das Ungewöhnliche: Ein Außerirdischer ermöglicht (trotz Trefferbeschränkung) die Meisterschaft. Wenn man den kursiven Anfang mit dem kursiven Schluss in Verbindung bringt, bekommt man einen Hinweis: Aus irgendeinem Grund wird eine „Vollständigkeit“ angestrebt, die in der Erfüllung von `Zwei mal Fünf´ besteht. Rituelle Ballspiele sind kulturell nicht unbekannt, Zahlenmystik auch nicht. Das wird nicht weiter erklärt, ein offener Aspekt ist doch bei einer Kurzgeschichte nicht ungewöhnlich.
„Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als alles angefangen hatte“
- Da hast du selbstverständlich Recht, wird geändert. (Ich wollte schon etwas in der Vergangenheit abgeschlossenes darstellen, doch hierfür fehlt ein klärender Rahmen).
Doch heute war so ein fieser, grauer Tag - obwohl die Sonne schien: Die Presse verfolgte mich ständig, gestern ein blamabel verlorenes Spiel
Wieso setzt du da einen Doppelpunkt? Scheint die Sonne für ihn, weil er an dem Tag vom Pech verfolgt wird?
- Doppelpunkt: Kündigt eine Zusammenfassung oder Folgerung an (s. Rechtschreibregeln).
„Scheint die Sonne für ihn, weil er an dem Tag vom Pech verfolgt wird?“
Nicht „weil“, sondern `obwohl´.
„Sooo“ - sagte ich –
Ich hatte das als Einschub aufgefasst. Ich ändere es, sieht doch komisch aus, danke für den Hinweis!
„An diesen vielen Sagtes erkennt man den Schnellschuss ganz deutlich.“
Ich habe schon einen Schreck bekommen, schließlich habe ich (hoffentlich jetzt wirklich alle) meine Texte mit der Suchfunktion auf Doppelgänger untersucht (man wohl nie sicher sein, alles entdeckt zu haben). Zum Glück hast du die beiden „sagte“ die dicht nebeneinander stehen bemerkt. (Wird geändert).
Nun, die Rückblende, die Namensverschlüsselungen usw. sprechen gegen einen Schnellschuss. 
„Na ja, das sollte dem Prot eigentlich vorher auffallen“
- Um das Auffallen geht es nicht, das Alter soll nur niemand wissen. (Ich habe sicherheitshalber noch etwas ergänzt, obwohl es nicht zwingend ist).
„Über welche Linie?“
- Das ist ganz deutlich, schau dir es noch mal an.
Vielen Dank für deine Kommentare,
alles Gute,
tschüß… Woltochinon
PS. Hallo Megabjörnie - ich kann meine Mittagspaus zwar einigermaßen selbstständig einteilen, aber für eine ausführliche Antwort war um 14.00 keine Zeit mehr.