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Die Fremde

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23.02.2026
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Die Fremde

Mike stand am Flughafen vor dem geschlossenen Gate. Er hatte gerade seinen Flug nach New York verpasst, weil er zu lange in der Raucherlounge gesessen hatte. Er war wütend. Er war enttäuscht. Sein Herz begann zu stechen. Ihm wurde heiß. Sein Puls begann zu rasen. Die Gefühle kochten über.

Mit geballten Fäusten schlug er wild in die Luft, während er mit einem Bein auf den Boden stampfte. Sein Kopf wurde feuerrot. “So eine Scheisse”, schrie er, so laut, dass man es wahrscheinlich noch bis zur Landebahn hätte hören können. Manche der umstehenden Leute schauten sich das Szenario irritiert an. Andere waren belustigt. Ein junges Mädchen hielt die Handykamera drauf. Und ihre Freundinnen konnten sich das Lachen nicht verkneifen. Mike wurde in Minutenschnelle zur peinlichen Attraktion von Terminal A. In seinem Rausch zerriss er sein Ticket und warf es, wie Konfetti, in die Luft. Als er gerade wutentbrannt gegen die Sitzreihe im Boarding Bereich treten wollte, klopfte ihm ein bärtiger Kerl mit der Hand auf die Schulter. “Bruder, ist gut jetzt, meinst du nicht auch?”, sagte er beruhigend.

Mike zuckte erschrocken zusammen und es wurde ihm klar, dass er gerade weit über die Grenzen hinaus geschossen war. Nicht sein erstes Mal. Er hatte sich einfach nicht im Griff, wenn etwas nicht nach Plan lief. Mike sackte, sichtlich erschöpft von seinem Ausbruch, in die Sitzreihe, die er eben noch wegtreten wollte. Er kauerte dort seufzend mit gesenktem Kopf. Den Blick auf den Boden gerichtet.

Als er seinen Kopf vorsichtig wieder anhob, wie eine Schnecke, die langsam ihre Fühler ausstreckt, nachdem sie sich schützend in ihr Haus zurückgezogen hat, erblickten seine müden Augen eine junge Frau. Sie saß ihm direkt gegenüber. Neongelbe Sneaker. Weiße Jeans. Schwarze Windbreaker Jacke und eine übergroße Designer Sonnenbrille. Sie muss sich während seiner „Auszeit“ auf den Platz gesetzt haben, denn davor war die Sitzreihe leer. Ob alles okay sei bei ihm, fragte sie ihn höflich und ob er das Monokel kenne? Das sei ein Theater. Sie suchten dort immer händeringend gute Schauspieler. Mit seiner Vorstellung von gerade eben, hätte er sicher gute Chancen auf eine Festanstellung dort. Mit ernster Miene sagte er zu ihr, dass sie sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern solle. Er wäre schon bedient genug. Sie antwortete:“Bleib locker Bro, ich mach doch nur Spaß.“ Man konnte an Mike‘s irritierten Gesichtsausdruck erkennen, dass er dieses Gespräch weder suchte noch ihm folgen konnte. „Natürlich würden sie so einen Freak wie dich nicht einstellen.“, sagte sie verschmitzt und ergänzte: „War nur ein Witz.“ „Was weißt du schon von Freaks?“, keifte Mike. Seine Stimmung wurde durchweg wieder schlechter. Seine Frage war überflüssig und ergab keinen Sinn, doch es war sein einziger Strohhalm, an den er sich klammern konnte. Etwas besseres fiel ihm spontan nicht ein. „Zumindest erkenne ich einen, wenn ich einen sehe“, säuselte sie. „Und du bist ein Freak“, fügte sie hinzu und lachte dabei, während sie in die Hände klatschte.

Mike spürte, wie sein Puls erneut zu rasen begann. Was bildete sich diese fremde Frau ein, über ihn zu urteilen? Was geschah hier gerade? Was wollte sie überhaupt von ihm? „Herrlich, dieser Anblick. Findest du nicht?“ fragte sie herausfordernd. Er überlegte, welchen Anblick sie wohl meinte. Der Blick durch die große Glaswand auf die Landebahnen, mit den ankommenden und abfliegenden Flugzeugen, dem geschäftigen Treiben der Angestellten beim Be- und Entladen der Flugzeuge und den Servicetechnikern auf ihren Fahrzeugen oder seinen Mitleid erregenden Anblick. Im Chaos sitzend, das Hemd aus der Hose, die Schnürsenkel offen vom Stampfen und das Flugticket vor ihm auf dem Boden verstreut. „Welcher Anblick?“, fragte er zögernd. „Alle.“ sagte sie zu seiner Verwunderung. „Glaubst du an Metaebenen?“ bohrte sie weiter nach und er antwortete sichtlich irritiert, dass er nicht wisse, auf welcher Ebene er sei. Sie lachte und wiederholte seinen Satz. „Auf welcher Ebene. Du bist ja witzig.“ Mike schwieg und senkte den Blick erneut zu Boden. Diesmal, um dem Gespräch aus dem Weg zu gehen.

Einen Augenblick später. Er wollte die Fremde gerade fragen, auf welcher Ebene sie denn sei oder was sie mit Metaebene überhaupt gemeint hatte. Doch sie war schon weg. Er schaute sich suchend um. Links. Rechts. Sein Blick fiel auf das Konfetti vor seinen Füßen. Auf einer anderen Ebene anscheinend, dachte er und beendete das Gespräch damit für sich. Er sortierte seine Kleidung, klopfte symbolisch den Staub von den Ärmeln, schnürte seine Schuhe und sammelte die Fetzen seines Tickets auf. „Dann vielleicht ein anderes Mal.“ sagte er, nicht genau wissend, ob er damit auf die Fortsetzung des Gespräch hoffte, dass ihn doch eigentlich nicht interessierte oder seine abgebrochene Reise damit meinte. Die Begegnung hatte in ihm etwas ausgelöst. Er fing an, darüber nachzudenken, wofür sie wohl gut war und was die Absichten der Fremden wohl gewesen sein mögen.

Gerade als er aus der Drehtüre des Flughafens trat, kreuzte sein Blick eine vorbeirauschende Menschenmenge. Er erkannte die neongelben Sportschuhe sofort wieder. Verdutzt sagte er:“Hey, da bist du ja“, als hätte er sie vergebens gesucht und würde sich nun über seinen Fund freuen. Sie hob ihre große Sonnenbrille am Glasrand an und schaute ihm tief in die Augen. Sie lächelte zufrieden, als hätte sie ihn schon erwartet und sagte: „Komm doch mit. Nur für Verrückte, falls dir das was sagt. Nur heute. Es gibt keine zweite Chance." Erneut traf sie ihn mit ihren Worten. Perplex stand er da, zögerte eine Sekunde, um zu überlegen, ob ihre Worte Sinn ergaben. Wer von den beiden wohl der Naivere sein mochte, fragte er sich. Sie, die einen Fremden einfach auf eine gemeinsame Reise einlud oder er, der einer mysteriösen, offensichtlich nicht ganz bei Trost, jungen Frau blindlings vertrauen sollte. Hatte er etwas zu verlieren? „Nicht denken. Mitmachen.“ rief sie ihm winkend zu und riss ihn aus seinen Überlegungen. Mittlerweile war sie mit der Menschenmenge schon weitergezogen und stand jetzt vor einem Reisebus. Das Schild mit der Aufschrift für die Destination war verschmutzt. Man konnte nicht lesen, wohin die Reise ging. Er schnappte seinen Koffer, steckte die Tüte, in die er vorhin sein zerrissenes Ticket gepackt hatte, in die Hosentasche und folgte der Fremden zum Bus.

 
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Hallo @Sam O. ,

herzlich willkommen im Forum! :gelb:

Im Profil schreibst du, du willst Feedback für deine Texte. Das ist einerseits verständlich, andererseits will das natürlich jeder, der hier etwas einstellt. Was wäre, wenn jeder nur Rückmeldungen nehmen würde, aber nicht geben? Richtig, das funktioniert ja gar nicht.
:idee:

Bring dich ruhig ein, egal ob bei anderen Neuen oder alten Hasen. Es gilt hier als grob unhöflich, mehrere Texte in kurzer Zeit hintereinander einzustellen, aber nix zu denen anderer zu sagen. Trau dich, du lernst auch selbst vom Kommentieren! Für dich und deine Texte, in der Übertragung.

In diesem Sinne einen Schubser zu mehr Engagement unter Fremdtexten. Mach mit, tausch dich aus. Wenn du Texte schreibst, wird es dir ja auch möglich sein, anderen zu sagen, was dir an ihren gefällt und nicht so gut gefällt, und warum. ;-)

Herzlichst,
Katla

 

Hallo @Katla ,

danke für deine Rückmeldung. Ich habe auch schon Geschichten gelesen, empfand mich jetzt aber bisher noch nicht als konstruktiven Kritiker, im Vergleich zu dem was teils geschrieben und angemerkt wird.

 

Ich bin mir ganz sicher, dass dir etwas einfällt, wenn du dich Stück für Stück mit einem Text beschäftigst, @Sam O. . Nimm dir Passagen vor, zitiere aus dem Text, schaue dir die Einzelheiten an.

Es gibt auch eine andere Möglichkeit, wenn du Manschetten hast, bereits kommentierte Texte zu besprechen: Oben in der blauen Leiste auf "Texte finden" gehen. Im Drop down Menü findest du "Unkommentierte Texte". Da warten Leute also überhaupt auf die erste Rückmeldung, einen Eindruck, Lesermeinungen. Das schaffst du.

Ich deute mal leise an, dass du vermutlich nicht mehr so freundlich-hilfsbereites Feedback bekommst, wenn du keine Bereitschaft zum Geben zeigst. Nur eine Progose aus Erfahrung.

Also: Ran ans Eingemachte!

 
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Hallo @Sam O.

Ich schreibe hier, weil du noch keine konstruktive Kritik zu deinem Text erhalten hast und möchte noch etwas zu dem ergänzen, was @Katla bereits erwähnt hat.
Ja, andere Texte zu kritisieren kann am Anfang etwas schwierig sein und ist sicher Zeitintensiv, je nachdem wie umfangreich man seine Kritik gestalten will. Aber dieser Zeitaufwand ist am Ende gar nicht mal so schlecht, denn du lernst immer auch selbst was dazu, wenn du kommentierst.
Was die Angehensweise angeht: Wenn ich jeweils einen Kommentar zu einer Geschichte verfasse, schreibe ich immer, was ich anders machen würde. Das heisst dann aber nicht, dass das was ich kommentiere, allgemein geltend ist oder du das so umsetzen musst (ausser vielleicht Orthographie und Grammatik). Jeder Leser ist etwas anders und nimmt deine Geschichte anders wahr. Darum ist es auch überhaupt nicht schlimm, wenn du z.B. schreibst: „Ich verstehe deine Geschichte nicht ganz. Ich nehme mal an du willst das und das rüberbringen. Um das zu erreichen würde das und das anders machen.“
Grundsätzlich wirst du hier von jedem ernst genommen, solange deine Kritik konstruktiv ist.

So, jetzt aber zu deiner Geschichte:

Er war wütend. Er war enttäuscht. Sein Herz begann zu stechen. Ihm wurde heiß. Sein Puls begann zu rasen. Die Gefühle kochten über.
Ein hilfreicher Grundsatz beim Schreiben von Geschichten heisst: „Show, dont tell.“ Also, versuche „tell“ zu vermeinden, indem du uns die Geschichte „zeigst“.
In diesem Beispiel wäre tell: „Er war wütend. Er war enttäuscht. (…) Die Gefühle kochten über.“
Show in diesem Beispiel wären: „Sein Herz begann zu stechen. Sein Puls begann zu rasen.“
Damit ist Gemeint, dass du dem Leser nicht explizit sagen musst, dass die HP wütend ist. Versuche stattdessen dieses Gefühl zu beschreiben. Der Leser kommt dann selbst drauf, dass die HP wütend ist. Wenn du nicht sicher bist, dass dieses Gefühl beim Leser nicht rüberkommen könnte, kannst du ja immernoch schreiben: „Wütend zerriss er sein Flugticket.“
Sowas macht deine Geschichte lebendiger.
Man muss aber auch anmerken, dass tell keinesfalls verboten ist. Mit tell kannst du einen komplizierten Sachverhalt mit wenigen Sätzen zusammenfassen um unnötige und lange Umschreibungen zu vermeiden.

Mit geballten Fäusten schlug er wild in die Luft, während er mit einem Bein auf den Boden stampfte.
Dieses Bild bekomme ich nicht richtig in den Kopf. Da Stelle ich mir vor, wie Mike in einen unsichtbaren Boxsack schlägt während er mit einem Bein auf den Boden stampft.
Keine Ahnung, ob manche so reagieren wenn sie ausrasten. Zur Sicherheit würde ich nur schreiben, dass er mit einem Bein auf den Boden stampft.

“Bruder, ist gut jetzt, meinst du nicht auch?”
Also ich wurde noch nie von einem wildfremden Menschen in der Öffentlichkeit als „Bruder“ angesprochen.
Um diese Szene glaubwürdiger zu gestalten würde ich zB schreiben, dass das Sicherheitspersonal eingeschritten ist und ihm klarmachten, dass er rausgeschmissen wird, wenn er sich nicht augenblicklich beruhigt.

Er hatte hat sich einfach nicht im Griff, wenn etwas nicht nach Plan lief läuft.
Bin kein Tempus-Experte, aber da müsstest du glaubs mit Präsens arbeiten, da es ein allgemeiner Fakt, resp. Charaktereigenschaft von Mike ist.

Mike sackte, [Komma weg] sichtlich erschöpft von seinem Ausbruch, [Komma weg] in die Sitzreihe, die er eben noch wegtreten wollte.
Dieser Satz liess mich stolpern und musste ihn zweimal lesen, bis ich gecheckt habe was du meinst. Das könnte daran liegen, dass du in so einem langen Satz die Kommas falsch gesetzt hast.
Bin auch kein Komma-Experte, aber achte darauf dass nicht zu viele drinn sind. Im Zweifelsfall lieber mal ein Punkt setzten.

Als er seinen Kopf vorsichtig wieder anhob, wie eine Schnecke, die langsam ihre Fühler ausstreckt, nachdem sie sich schützend in ihr Haus zurückgezogen hat, erblickten seine müden Augen eine junge Frau.
Das ist ein einziger Satz. Lange Sätze können zwar gut wirken, bringen aber die Gefahr mit sich, dass sie den Leser irritieren. Dieser Satz ist viel zu aufgeladen, nur um zu beschreiben, wie Mike seinen Kopf anhebt.
Dem Lesefluss zuliebe würde ich hier kürzen.

Sie muss sich während seiner „Auszeit“ auf den Platz gesetzt haben, denn davor war die Sitzreihe leer.
Ist er sich dabei wirklich so sicher?
Es könnte auch sein, dass er sie in seinem Tunnelblick während des Ausrasters einfach nicht gesehen hat.
Der Geschichte würde es ausserdem nich schaden, wenn du diesen Satz steichst, finde ich. Wahrscheinlich willst du verdeutlichen, dass sie ihn „ausgewählt“ (oder so) hat. Aber für mich ist es an dieser Stelle eine irrelevante Information.

Sie antwortete:“Bleib locker Bro, ich mach doch nur Spaß.“
Warum reden die sich alle mit „Bruder“ an? Sind an diesem Flughafen alle bestens miteinander befreundet? Vielleicht werde ich auch einfach langsam alt. Aber dieses Bro würde ich definitiv streichen. Vor allem weil du das schon vorher verwendet hast.
Ausserdem kommt nach einem Doppelpunkt immer ein Abstand. Diesen Fehler hat es nochmals irgendwo drinn.

Er überlegte, welchen Anblick sie wohl meinte. DerDen Blick durch die große Glaswand auf die Landebahnen, mit den die ankommenden und abfliegenden Flugzeugen, dem geschäftigen Treiben der Angestellten beim Be- und Entladen der Flugzeuge und, [Komma] den Servicetechnikern auf ihren Fahrzeugen, [Komma] oder seinen Mitleid erregenden Anblick? [Fragezeichen]
Hier bin ich gestolpert und hingefallen, weil es wieder ein riesiger Satz ist und leider mit Fehlern gespickt.
Hier würde ich dem Lesefluss zuliebe, alle Fragen einzeln aufzählen, statt mit Kommas zu trennen. Also so:
Er überlegte, welchen Anblick sie wohl meinte. Den Blick durch die große Glaswand auf die Landebahnen? Die ankommenden und abfliegenden Flugzeugen? Dem geschäftigen Treiben der Angestellten beim Be- und Entladen der Flugzeuge? Den Servicetechnikern auf ihren Fahrzeugen? Oder seinen Mitleid erregenden Anblick?
Sowas liest sich viel einfach als ein Satz mit 36 Wörter.

„Glaubst du an Metaebenen?“ bohrte sie weiter nach und er antwortete sichtlich irritiert, dass er nicht wisse, auf welcher Ebene er sei. Sie lachte und wiederholte seinen Satz. „Auf welcher Ebene?[Fragezeichen] Du bist ja witzig.“
Achte drauf, dass du Fragen auch mit dem Fragezeichen abschliesst. Ausserdem würde ich die Antwort von Mike in die direkte Rede setzen, weil ich sie beim ersten mal überlesen habe.
Mir ist aufgefallen, dass du oft Wechsel von der direkten Rede und der indirekte Rede im Text hast. Vielleicht bin ich da der einzige, aber mich hat es etwas verwirrt. Also ich hab nicht immer mitbekommen, wenn jemand was gesagt hat.

Gerade als er aus der Drehtüre des Flughafens trat, kreuzte sich sein Blick mit einer vorbeirauschende Menschenmenge.
Weiss nicht, ob der Satz so funktioniert. Ich meine, eine Menschenmenge ist ja schwer zu übersehen. Wenn sich ein Blick mit etwas kreuzt, dann ist das oft etwas subtiles, das man mit einem schnellen Blick übersehen hätte.
Du könntest stattdessen sowas schreiben: „Nachdem er aus der Drehtüre des Flughafens trat, fand er sich in einer vorbeirauschenden Menschenmenge vor.“

Er erkannte die neongelben Sportschuhe sofort wieder.
Hier kannst du dann das mit dem Blicke-kreuzen gut verwenden. zB so: „Als sein Blick über die Menschenmenge streifte, kreuzte sich sein Blick mit neongelben Schuhen. Er erkannte sie sofort wieder.“

Das Schild mit der Aufschrift für die Destination war verschmutzt. Man konnte nicht lesen, wohin die Reise ging.
Vielleicht etwas pinelig, aber hier könntest du das „tell“ mit dem „show“ ersetzen. zB so: „Die Aufschrift der Destination war durch den Schmutz kaum lesbar.“

Jetzt, wo ich mich mit deiner Geschichte auseinandergesetzt habe, erkenne ich auch, was Mike erleben durfte.
Nach einem Schwächeanfall lernt Mike durch Zufall einen neuen Menschen kennen. Dieser Mensch erkennt mehr in Mike, als er in sich selbst. Zuerst ist er sich nicht sicher, ob er sich das Gespräch mit der Frau eingebildet hat, aber zu seinem Gunsten stellt sich heraus, dass sie sehr wohl real ist. Er akzeptiert ihre Einladung und begebt sich mit ihr auf eine abenteuerliche Reise.

Das ist eine sehr schöne Story, finde ich. Leider wird die Geschichte durch holprige Sätze und Rechtschreibfehler geblendet und kommt vermutlich bei einem einmaligen Lesen nicht so rüber, wie du wolltest.
Aber um gute Geschichten schreiben zu können, braucht man Übung und Feedback.

Bin gespannt auf deine nächste Geschichte.

Gruss
Craooo

 

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