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Die rote Wand

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05.08.2020
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Die rote Wand

Er hat ein neues Haus gekauft. Die Wände sind weiß. Aber eine Wand will er rot haben.

Viele Leute, würden die Wand einfach streichen oder es in Auftrag geben. Er nicht. Er steht vor der weißen Wand und ärgert sich darüber, dass sie nicht rot ist.

Er versucht sich abzulenken. Spielt am PC. Trifft sich mit Freunden. Stürzt sich in die Arbeit.

Doch wann immer er nach Hause kommt: Die Wand ist immer noch weiß. Diese Tatsache drückt seine Stimmung. Er versucht die Wand nicht zu beachten, aber dennoch. Sie ist da. Und sie ist weiß.

Seine Familie, Freunde und Bekannten fangen an zu merken das etwas nicht stimmt. Sie fragen ihn und er, froh sich beschweren zu können, berichtet von seinem Problem.

Er weiß allerdings, dass er der Grund dafür ist, warum die Wand immer noch weiß ist. Diese Blöße kann er sich aber vor niemandem geben. Sogar vor sich selbst versucht er diese Blöße zu verstecken.

Sich selbst sagt er immer wieder: „Ich hatte so viel Arbeit! Danach war ich zu müde. Ich komme nicht dazu.“

Seiner Familie, Freunden und Bekannten erzählt er jedoch eine andere Version.

Dort beschuldigt er: „Ich habe extra Handwerker engagiert. Du weißt ja ich habe immer so viel zu tun. Alles haben sie gemacht. Aber diese eine Wand haben sie einfach nicht so gemacht wie ich das wollte. Jetzt habe ich das Problem.“

Verständnis macht sich breit. Er wird gehätschelt, mit Worten getröstet. Er bekommt seinen Zuspruch. Sie sehen ihn.

Der Zuspruch bestätigt ihm, was er schon lange von sich weiß. Er kann nichts dafür. Egal was er macht, andere machen ihm immer das Leben schwer. Da gibt er extra Geld für Facharbeiter aus und die bereiten ihm nur Probleme. Er hat vor lauter Arbeit keine Zeit sich mit den Arbeitern auseinander zu setzen. Eigentlich ist das auch unter seiner Würde. Er hat kein einfaches Leben.

Er bleibt bei der Version.

Die Wand ist weiß.

Er hat keine Leute, die an seinem Leben teilnehmen. Das geht nicht. Sie wären zu nah an ihm dran. Es ist ihm wichtig, wie andere ihn sehen. Es ist ihm noch wichtiger das andere ihn so sehen, wie er sich zeigt.



Am Wochenende trifft er sich mit seinen besten Freunden. Er hilft ihnen ständig. Er leiht ihnen Geld. Bezahlt die Wochenendpartys. Also bezeichnen sie ihn als einen ihrer besten Freunde. Das gefällt ihm. Er erzählt zwischen Kaviar und Champagner von seinem Problem mit den Handwerkern. Während der Kellner ihm die Rechnung bringt, trösten seine Freunde ihn. Sie sagen: „Ach lass dich davon nicht runterziehen. Trink noch einen, dann wird’s besser!“

Das sieht er ein. Er bezahlt und trinkt. Seine Freunde lachen und klopfen ihm auf die Schulter.

Ja! Das ist besser. Es gefällt ihm.

Die Wand ist weiß.



Manchmal trifft er sich unter der Woche mit anderen Freunden. Sie haben Probleme mit ihren Autos. Das ist sein Beruf. Er berät sie. Bei einem Geschäftsessen das er bezahlt, steht er ihnen mit Rat zur Seite. Er kennt die Lücken und Hintertüren, weiß wie man Dinge formuliert. Natürlich macht er das als Freundschaftsdienst. Er hat viele Freunde.

Sie sind nicht unhöflich. Sie erkundigen sich nach seinem Leben. Sie hören ihn aber nicht sehr deutlich während sie das laute Brot kauen. Auch ihnen erzählt er von seinem Problem mit den Handwerkern.

Seine Freunde sind nicht betrunken und sie sind satt. Sie zeigen Verständnis aber fragen ihn, warum er nicht einfach andere Handwerker beauftragt.

Diese Frage passt nicht in seine Version. Er muss schnell umdenken. Bloß keine Blöße. Das ist schwach.

„Das geht nicht“ sagt er also schnell. „Ich habe schon alles versucht. Aber da wo ich wohne, gibt es einfach keine anderen Handwerker. Keiner fährt soweit raus!“

Seine Freunde wissen nicht wo er wohnt. Sie zeigen Verständnis. Klopfen ihm auf die Schultern. „Du kannst dich immer bei uns melden, wenn du was brauchst.“ Sagen sie ihm.

Das gefällt ihm. Es ist schön so viele Freunde zu haben auf die man sich verlassen kann. Er bezahlt und fährt nach Hause. Dort sitzt er vor seiner weißen Wand. Das macht ihn wütend. Er geht wieder raus und trifft sich wieder mit seinen Freunden. Sie kommen zahlreich und nachdem er bezahlt hat, fährt er betrunken wieder nach Hause. Er hat ein schnelles Auto und fährt der Polizei die ihn anhalten will einfach davon. Sie kriegen ihn nicht. Er ist eben besser, schneller, stärker.

Wieder zu Hause torkelt er ins Bett. Er ist zu betrunken um Wände zu sehen.



Als er am nächsten Tag wach wird strahlt die Sonne durchs Fenster. Sie strahlt die weiße Wand an. Sie leuchtet regelrecht.

Sein Bruder ist heute zu Besuch in der Stadt. Sein Bruder wohnt weit weg und sie sehen sich deshalb nur selten.

Er seufzt und zieht sich an. Sein 800€ teures Parfüm verdeckt alle Spuren der letzten Nacht. Um nicht gleich von der Polizei erkannt zu werden, nimmt er eins seiner anderen Autos und fährt zu dem Treffpunkt zu seinem Bruder.

Sein Bruder ist 4 Jahre jünger als er. Er sieht ihn nicht als ebenbürtig. Sein Bruder hat einen Job mit festen Arbeitszeiten und er verdient nur 4000€. Sein Bruder kann also gar nicht wissen was ein hartes Leben ist und wie viel Arbeit das erfordert. Deshalb hat sein Bruder auch so wenig Freunde und verbringt die meiste Zeit mit seiner Frau und seinen Kindern.

Sein Bruder zeigt ihm Fotos von seinen Kindern. Schnell will er ihm etwas Geld für die Kinder in die Hand drücken. „Als Onkel muss ich mich doch kümmern.“ Sagt er.

Sein Bruder lächelt und nimmt das Geld nicht an. Stattdessen fragt er nach seinem Leben.

Das überfordert ihn. Irritiert steckt er das Geld wieder weg. Unhöflicher Bruder, denkt er sich.

Schließlich erzählt er seinem Bruder jedoch von seinem Problem mit den Handwerkern. Er ist genervt, als er mit berichten fertig ist. Dieses Problem hält schon so lange an und hat sich noch immer nicht gelöst. Das geht an die Nieren. Genauso wie der Rest Alkohol.

Er wartet auf das Verständnis und den Schulterklopfer. Beides kommt nicht. Sein Bruder beginnt vorsichtig: „Das ist ärgerlich. Es ist schade, dass kein Verlass auf manche Menschen ist. Aber warum streichst du die Wand nicht einfach selber rot? Ich habe etwas Zeit. Wenn du möchtest, fahren wir zum Baumarkt, holen Farbe und machen das schnell.“

Er ist schockiert. Versteht denn sein Bruder gar nicht wie sehr ihn das mitnimmt? Sein Bruder war immer schon einfältig und naiv. Glaubt er denn, dass er das nicht schon längst gemacht hätte, wenn das so einfach wäre?

Sein Bruder hat noch viel zu lernen.

Er hat Kopfschmerzen. Das Aspirin liegt noch im anderen Auto. Er sagt seinem Bruder, dass er jetzt los muss. Er hat noch einen wichtigen Geschäftstermin.

Nachdem er das Essen für seine Freunde bei dem wichtigen Geschäftstermin bezahlt hat, fährt er nach Hause. Sie haben ihm Verständnis gegeben und auf die Schulter geklopft.

Nach diesem anstrengenden Tag geht er gleich ins Bett.

Die Wand ist weiß.

Am nächsten Morgen wird er von den Sonnenstrahlen auf der weißen Wand verhöhnt. Er ist wütend und schlägt ein Loch in die Wand. Dann weint er.

Über den Tag kommen ihn viele Bekannte besuchen. Er weiß nicht was sie von ihm wollen. Immer fragen sie, wie es ihm geht und denken sie müssten ihm Hilfe anbieten. Das nervt ihn. Er hasst es diskutieren zu müssen. Sie verschwenden seine Zeit. Keiner kann verstehen was bei ihm los ist. Und er braucht auch keine Hilfe. Immerhin ist er besser, schneller, stärker.

Seine Bekannten wissen nicht, dass die Wand noch weiß ist. Sie wissen nur, dass er immer mehr Parfüm benutzt. Sie können es nicht wissen, denn er lässt sie immer an der Tür stehen. Er öffnet die Tür immer nur einen Spalt. Das ist praktische für ihn. So kann er immer sagen, er müsse jetzt zu einem Termin und die Tür einfach wieder schließen.

Hinter der Tür ist er allein mit der weißen Wand.

Schließlich hält er es nicht mehr aus. Er sieht ein, dass es so nicht weitergehen kann. Die weiße Wand ruiniert noch sein Leben.

Er verkauft das Haus wieder. Deutlich unter Wert. Schließlich bedeutet ihm Geld nichts. Das wissen alle. Er will einfach nur das Haus loswerden.

Als Käufer findet sich ein junges Elternpaar. Sie freuen sich über den niedrigen Kaufpreis. Glücklich gehen sie mit ihrer kleinen Tochter auf dem Arm durch die Räume. Planen schon. Sind begeistert davon, dass es so schön hell ist in dem Haus. „Das wirkt freundlich und macht gute Laune.“

Wie naiv sie sind, denkt er sich und lacht sich ins Fäustchen. Er weiß ja, dass er ihnen nur eine Bruchbude unterjubelt. Er geht als Gewinner raus. Das ist in seinem Leben immer so.

Das junge Elternpaar zieht gleich ein. Mit viel Liebe richten sie das Haus ein. Hängen rote Vorhänge auf. Der Vater, streicht die Wand rot, während die Mutter ein schnelles Essen kocht. Sie sind müde, nach so viel Arbeit. Aber glücklich. Sie sind zu Hause.

Er zieht einfach in eines seiner anderen Häuser. Da ist es nicht so hell. Das ist gut so. Nach dem Wochenende ist er sowieso sehr Lichtempfindlich.

Bevor er zu einem Geschäftsessen geht sprüht er sich schnell noch mit Parfüm ein.

Seine Wände sind weiß.
 
Wortkrieger-Team
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07.01.2018
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Hi @Aliena

Und willkommen hier im Forum!

Eine sehr skurrile und verrückte Geschichte hast Du da geschrieben. Ich möchte bloß rasch ein paar formale Anmerkungen dalassen:

Zuallererst fällt mir auf, dass Du statt einfachen Zeilenumbrüchen zwischen Absätzen direkt Leerzeilen machst, und dort, wo ich einen Absatz erwarten würde, sogar drei Leerzeilen. Das kann ein Übertragungsproblem zwischen Deiner Schreibsoftware und diesem Forum sein, ändert aber nichts daran, dass es sehr unangenehm ins Auge sticht. Vielleicht versuchst Du einmal, den Text von Deinem Schreibprogramm in den Editor auf Deinem Rechner und danach erst ins Forum zu kopieren. Das könnte das Problem beheben.

Außerdem machst Du recht viele Zeichensetzungsfehler. Exemplarisch fallen mir v.a. zwei wiederkehrende Fehler auf:

Das erste Problem betrifft die Zeichensetzung am Infinitivsatz. Infinitivsätze bestehen aus zu+Infinitiv. Hier geht die Zeichensetzungsregel so, dass, wenn der Infinitivsatz praktisch nur aus zu+Infinitiv besteht (Reflexivpronomen würde ich auch noch gelten lassen), kein Komma gesetzt wird. Zum Beispiel:

"Er versucht zu gehen."
"Er versucht sich zu erinnern."

Ist der Infinitivsatz jedoch komplexer, enthält also mehr als zu+Infinitiv, dann wird ein Komma gesetzt. Zum Beispiel:

"Er versucht, nach Hause zu gehen."
"Er versucht, sich an den gestrigen Abend zu erinnern."

Und hier ein paar Beispiele aus Deinem Text (ohne Anspruch auf Vollständigkeit; die vollständige Korrektur des Textes bleibt Deine Aufgabe):

Er versuchtKomma die Wand nicht zu beachten, aber dennoch.
Sogar vor sich selbst versucht erKomma diese Blöße zu verstecken.
Er hat vor lauter Arbeit keine ZeitKomma sich mit den Arbeitern auseinander zu setzen.

Außerdem fällt mir auf, dass Du recht häufig "dass" mit "das" verwechselst und dann auch das Komma vergisst:

Seine Familie, Freunde und Bekannten fangen an zu merkenKomma dass etwas nicht stimmt.
Es ist ihm noch wichtigerKomma dass andere ihn so sehen, wie er sich zeigt.

Die Regel kennst Du wahrscheinlich: "dass" ist eine schnöde unterordnende Konjunktion, während es sich bei "das", wenn es einen Nebensatz einleitet, um ein Relativpronomen handelt. Es bezieht sich also auf ein sächliches Nomen im zugehörigen Hauptsatz und kann thereotisch (bitte nur im Kopf checken und nicht in einen Text schreiben!) durch "welches" ersetzt werden, was mit "dass" nicht möglich ist. Genauso wie das "dass" leitet das Relativpronomen "das" jedoch einen Nebensatz ein, weshalb davor ein Komma kommt. So wie hier:

Bei einem GeschäftsessenKomma das er bezahlt, steht er ihnen mit Rat zur Seite.

Hier bezieht sich das Relativpronomen "das" auf "das Geschäftsessen". ;)

Auch sonst gibt es noch zahlreiche Zeichensetzungsfehler aufzuheben. Als Beispiel nur ein exemplarischer durchkorrigierter Absatz:

Das gefällt ihm. Es ist schönKomma so viele Freunde zu habenKomma auf die man sich verlassen kann. Er bezahlt und fährt nach Hause. Dort sitzt er vor seiner weißen Wand. Das macht ihn wütend. Er geht wieder raus und trifft sich wieder mit seinen Freunden. Sie kommen zahlreichKomma und nachdem er bezahlt hat, fährt er betrunken wieder nach Hause. Er hat ein schnelles Auto und fährt der PolizeiKomma die ihn anhalten willKomma einfach davon. Sie kriegen ihn nicht. Er ist eben besser, schneller, stärker.

Ich weiß, Zeichensetzung ist anstrengend, aber ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen. Wenn Du korrigieren möchtest, klicke einfach unter Deinem Text auf "Bearbeiten". Und falls Du Fragen hast, frag mich ruhig.

Make it work!

Cheers,
Teddy
 
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06.08.2020
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Hey Aliena,

erstmals toller Text! Du nimmst die Leser mit in eine andere Welt und gibst ihnen viel Raum zum philosophieren. Es wird schnell klar, welche Einstellung die Hauptfigur zum Leben und zu sich selbst hat und den Umgang mit all den Themen. Ich finde das kann man gut auf unser Leben projizieren.
Dein Text lädt zum Nachdenken ein und ist sehr gelungen!
Vielen Dank, dass du deine Gedanken mit uns teilst und uns einlädst uns damit intensiver auseinanderzusetzen!

LG Mira
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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26.01.2019
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Hallo @Aliena,

sehr interessante Geschichte, die du hier eingestellt hast. Klug und gut beobachtet. Hat mir gefallen! Für mich ist es eine Story, die auf der Bühne noch mehr wirken würden, glaube ich. Die ganze Zeit hatte ich Musik im Ohr. Ich glaube, dass das daran liegt, das der Aufbau irgendwie einem Song ähnelt. Der Refrain ist "Die Wand ist weiß" und das Erzählte sind die Strophen. Weiß nicht, für mich hat deine Story etwas Chansonartiges. Ich seh einen älteren, lebenserfahrenen Menschen am Klavier sitzen, der ein paar Akkorde spielt, und mir seine Geschichte erzählt.

Das einzige, was ich tun würde, wenn es meine Geschichte wäre, ist kürzen. Irgendwann war es mir zu redundant und die Idee hat sich aufgebraucht. Aber ich bin auch häufig ungeduldig, kann also auch an mir liegen.

Wo ich gerade hier bin @Mira1998
Schön, dass dein erster Kommentar einer anderen Geschichte gilt. Ist nicht selbstverständlich. Herzlich Willkommen hier. Das nächste Mal musst die nicht die gesamte Geschichte zitieren, die du kommentierst, reicht wenn du ein @ vor den Namen stellst, dann wird er automatisch benachrichtigt, und es wird Speicherplatz gespart.

Lieben Gruß
Aurelia
 
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06.08.2020
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Hallo, @Aliena!

Ich schließe mich an: toller Text! Was für einen Charakter beschreibst du hier? Ich schwanke zwischen Narzissmus und der Schizoiden Persönlichkeitsstörung. Vielleicht geht das aber zu weit und du beschreibst hier einfach einen bestimmen Charakter, der nicht zwingend pathologisch ist?

Was du mit der Geschichte aussagen möchtest, habe ich nicht ganz verstanden. Warum streicht er die Wand nicht? Weil er ansonsten nichts zu meckern hat? Aber warum zieht er dann um? Und ist die Wand in seiner Realität nicht schon längst rot? Auf jeden Fall scheint es so - denn der Prot sieht rot. Was bedeutet diese Farbe in seinem Leben? ...

Wie meine Vorposterin schon schrieb: Ich würde die Geschichte kürzen - so wird sie lebendiger und gewinnt an Kontur. Obwohl ich beim Lesen nie so etwas wie Langeweile verspürte, gibt es im Text eine leichte Redundanz.

Er versucht die Wand nicht zu beachten, aber dennoch. Sie ist da
Wie wäre es mit: "Er versucht die Wand nicht zu beachten. Aber dennoch: Sie ist da."

Ein gelungener Text, der für mich mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet. Vielleicht muss das auch so sein in einer (philosophischen) Kurzgeschichte.

Freundliche Grüße
Eule
 
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25.06.2020
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14
Hallo @Aliena,
ich finde das Thema der Geschichte spannend. Du zeigst viele Facetten der schwierigen Persönlichkeit des Protagonisten. Ich frage mich auch, ob du zeigen möchtest, dass der Protagonist psychisch krank ist und sich die absurden Verhaltensweisen so erklären lassen. Den Alkoholismus würde ich dann als Versuch der Selbstbehandlung verstehen. Der Rhythmus der Geschichte und auch die in der Länge zunehmende Redundanz haben in mir ein eher genervtes Gefühl erzeugt, was ich eigentlich sehr passend zur beschriebenen Persönlichkeitsstruktur finde. Insgesamt lässt die Geschichte viel Raum zum Nachdenken und Spekulieren. Das hat mir gut gefallen. Für meinen Geschmack sind vielleicht ein paar absurde Wendungen zu viel drin, sprich ich könnte sie mir etwas gekürzt auch gut vorstellen.

Die schon in anderen Kommentaren erwähnten vielen Zeichen- und Rechtschreibfehler haben mich im Lesefluss leider doch gestört. Es wäre vielleicht hilfreich, sie noch zu korrigieren.

Ich freue mich auf weitere Geschichten von dir,
viele Grüße
Traumtänzer
 

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