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Die Schreibmaschine

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Die Schreibmaschine

Die Sonne schien hell, als er sich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle Viadukt machte. Die Bäume säumten den kurvigen Abstieg. Sein Verstand konzentrierte sich darauf, nicht unter den nassen Blättern unter seinen Füßen auszurutschen, aber als er die Brücke erreichte, begann eine Wolke den herbstlichen Sonnenschein einzuhüllen und sein Verstand begann, einen dunklen Pfad hinunter zu jenem Ort der Arbeit, auf den er zusteuerte, zurückzuwerfen. Mitten in diesem Sumpf der Negativität fiel sein Blick auf den elektronischen Monitor, der anzeigte, wann die nächste Straßenbahn kommen würde. Plötzlich hielt er inne. Unten hatte sich eine Szene des Grauens abgespielt. Eine Gruppe von vier Männern war gerade dabei, einen jungen Mann anzugreifen. Der junge Mann wusste, dass er noch nicht zu sehen war, da an der Seite Bäume standen. Die vier Angreifer hatten, wie es schien, Messer in ihren Händen. Das Opfer lag auf der Plattform, und Blut sickerte aus seinem Körper. Dann drehten sich die Männer um und machten sich auf den Weg die Treppe hinauf. Einer von ihnen drehte jedoch den Kopf und blieb stehen, als er sah, dass ihr Opfer sich irgendwie aufgerichtet hatte und über eine Bank gebeugt war, während er sich mit einer Hand abstützte. Es schien, als könne der Angreifer nicht begreifen, wie diese Person nach einem so bösartigen Angriff aufstehen konnte, und nur für einen Moment erfüllte eine Welle des Bedauerns, gemischt mit Bewunderung für die Stärke des Mannes, seine Miene. Dann drehte er sich schnell um, um mit den anderen zu fliehen.

Der junge Mann sprang über das Geländer und versteckte sich im Unterholz hinter einem Baum, wobei sein Herz einen sehr stammesmäßigen Rhythmus schlug. Der Himmel war inzwischen dunkel geworden, und er wartete, bis die Männer vorbeigezogen und außer Sichtweite verschwunden waren. Dann kletterte er noch einmal schnell über das Geländer und lief auf den Mann zu. Der Mann lag nun wieder auf dem Bahnsteig. Der junge Mann kniete sich über den Körper des Mannes und als seine Hand zum Hals wanderte, um einen Puls zu finden, fühlte es sich an, als würde er eine unsichtbare Barriere überschreiten. Seine Finger zitterten, als sie die Haut berührten, er suchte nach einem Puls. Leider war keiner zu finden! Dann begannen die ersten großen Regentropfen zu fallen, peitschten herab wie die Lettern einer Schreibmaschine, mit jedem einzelnen, der eine der vielen Wunden des Mannes traf, spritzte das Blut wie Tinte auf seine Kleidung und die nasse Betonfläche des Bahnsteigs.

Er hörte den Verkehr plätschern, der auf der angrenzenden Straße vorbeisauste. Es schien, als würden die Fahrer ihn und den Mann gar nicht wahrnehmen. Er stand auf und fummelte in seiner Tasche nach seinem Telefon. Er rief den Notdienst an und verfolgte dann eine unangenehme Zeit mit dem, was eine Leiche zu sein schien, deren Augen entsetzt in irgendeinen leeren Raum starrten. Dann kam die Straßenbahn, und mit ihr wuchs der Klang einer Polizeisirene, die gegen den peitschenden Regen ankämpfen wollte. Die Türen der Straßenbahn öffneten sich, dann gab es einen hohen Piepton, bevor sie sich schlossen. Das Polizeiauto kam auf der angrenzenden Straße zum Stehen, das Blaulicht schwenkte hektisch hin und her. Der Fahrer wartete, während der andere Polizist aus der Beifahrerseite sprang und seiner Winkerkelle in die Luft hielt, um den Gegenverkehr in geübter Manier anzuhalten. Erst als der Verkehr zum Stillstand gekommen war, sprang der andere Beamte heraus und rannte über die Straße und sprang athletisch über den erhöhten Zaun auf den Bahnsteig.

Er fragte den jungen Mann, was passiert sei, und der Mann zeigte in Richtung der Leiche. Der Polizist schaute verwirrt und so schaute der junge Mann nach unten. Da war niemand. Nicht einmal Blut! Der Polizist fragte, was um Himmels willen er da mache? Der junge Mann wusste, dass es töricht war, zu erklären, was er gesehen hatte, aber er tat es trotzdem. Dann bat der Polizist um eine Beschreibung des Opfers, und der junge Mann beschrieb ihn, so gut er konnte, während er seine Hände in den Taschen vergrub. Das Gefühl der Weichheit des Sandwiches, das er hineingestopft hatte, bevor er sein Haus verließ, gab ihm ein Gefühl der Ruhe. Daraufhin bat der Polizist um eine Beschreibung der Täter, aber er konnte nur einen beschreiben. Der Polizist wies daraufhin, dass der Mann, aufgrund der Beschreibungen, keinen anderen als sich selbst beschreiben würde. Der Beamte konnte erkennen, dass der junge Mann etwas Traumatisches erlebt hatte, da er blass war und am ganzen Körper zitterte. Er entschied sich daher, keine Anzeige zu erstatten und riet dem jungen Mann, nachdem er seinen Ausweis überprüft hatte, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen. Innerhalb eines Augenblicks war er verschwunden, und der Winkerkelle-Mann knallte die Tür des Polizeiautos mit großer Wucht zu. Der Streifenwagen raste in den Morgenverkehr, und der junge Mann wendete, als die nächste Straßenbahn kam, und stieg mechanisch ein.

Er kam an seinem Arbeitsplatz an, hängte seine Jacke, die ziemlich durchnässt war, an der Ruckseite seines Stuhls und setzte sich das Headset auf den nassen Kopf. Die Direktionsassistentin kam vorbei. Sie trug einen Hut, der wie ein Korb geformt war und in dem sich einige Früchte befanden. Er dachte an die Geschichte vom Mädchenturm am Bosporus (1) und er versuchte, zwischen den Früchten eine Schlange zu entdecken. Die Frau wunderte sich über diesen prüfenden Blick und sprach dann einige Worte der Ermahnung über sein Zuspätkommen, bevor sie sich umdrehte und einen roten Filzstift hob. Dann kritzelte sie seine Initialen auf eine Tabelle des weißen Tafelbilds, bevor sie sich auf den Weg machte.

Sein Körper wölbte sich über den Schreibtisch, seine nasse Kleidung klebte an seiner Haut, und seine Finger begannen flink eine Nummer einzutippen, die ihn im System anmeldete. Dann begannen die Anrufe, und er musste sie zum einen Ohr hinein- und zum anderen wieder herauslassen, denn es gab Fristen einzuhalten, und nur wenn er diese erfüllte, hatte er Anspruch auf den Bonus. Dann, gerade als die Mittagspause anstand, erschien sein Betriebsleiter und bat ihn, zu seiner Beurteilung zu kommen. Es war klar, dass der Chef wollte, dass so wenig wie möglich Zeit verschwendet. Der junge Mann betrat das karge Büro, in dem nur eine Pflanze in einer Ecke stand, die förmlich nach Flucht zu schreien schien. Sein Chef trug einen Feuerwehrhelm. Ihm kam in den Sinn, dass heute der Tag war, an dem man einen lustigen Hut zur Arbeit trägt, aber auf solche Trivialitäten hatte er keinen Bock. Dann kündigte sein Chef an, dass der Direktionsassistentin ein Protokoll der Besprechung anfertigen würde. Hinter ihm ertönte das Geräusch des Peitschens einer Schreibmaschine. Sein Chef zog einige Papiere vor sich her und sagte, dass er wegen seiner Leistung bei der Zielerreichung vorgeladen wurde. Der Mann mit dem so deplatzierten Helm sah die Papiere durch, als würde er sie zum ersten Mal sehen. Dann warf er sie auf den Schreibtisch und verkündete, dass der junge Mann keinen Anspruch auf einen Bonus habe, der eine beträchtliche Summe ausmachte. Das lag daran, dass er seine Ziele nicht erreicht hatte.

Es fühlte sich schon schlimm genug an, dies zu hören, aber es fühlte sich noch schlimmer an, wenn es von jemandem kam, der einen lächerlichen Hut trug und das Geräusch von Peitschenhieben der Dame mit der Schlange im Rücken hatte.

Unter normalen Umständen hätte der Junge zurückgeschlagen, aber da er sich von der morgendlichen Begegnung bereits betäubt fühlte, nahm er das Urteil passiv hin. Er versprach, dass er sich bemühen würde, sich zu bessern. Seine Worte schienen wie ein Telegramm von einem weit entfernten Ort tief im Innern der Seele in stark übertragen zu werden. Die Worte waren klar und folgten einem Rhythmus, der im Gegensatz zu den hohen, sägenden Tönen einer Telex-Maschine stand. Das nahm dem Manager den Wind aus den Segeln, der offensichtlich auf eine Art verbale Auseinandersetzung gefasst war. Das Tippen kam abrupt zum Stillstand. Der junge Mann stand auf und machte sich auf den Weg nach draußen. Als er sich bückte, um die Türklinke zu ergreifen, warf er einen Blick zurück auf den Betriebsleiter, der ihn nun mit dem gleichen Maß an Ehrfurcht ansah. Er spiegelte den Angreifer wieder, den er an diesem Morgen gesehen hatte, als er sich umdrehte, um sein Opfer aufstehen zu sehen. Er öffnete die Tür und machte sich auf den Weg in die Küche, um sich ein durchnässtes Sandwich und ein heißes Getränk zu holen.
(1)
Der türkische Name “Kız Kulesi” bedeutet “Mädchenturm” und erinnert an eine traurige Sage. Danach hatte ein Seher vorausgesagt, das die Lieblingstochter des Sultans vor ihrem 18. Geburtstag von einer Schlange gebissen und sterben werde. Um dies zu verhindern, liess der Sultan die Prinzessin in dem Turm unterbringen. Niemand ausser ihrem Vater durfte sie besuchen. Als der Sultan ihr an ihrem 18. Geburtstag einen Korb mit exotischen Früchten brachte, kroch eine Schlange heraus und tötete die Prinzessin.

 
Quellenangaben
http://anatolienmagazin.de/kiz-kulesi/
Das Text wurde nachgearbeitet
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Hallo und Willkommen bei den Wortkriegern, @Wendeltreppe !

Dein Text steht nun schon einige Zeit ohne Kommentar und das geht ja nun gar nicht. Also habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Alles, was folgt, ist subjektive Sicht, meine Anmerkungen sind als Vorschläge und Anregungen zum Nachdenken zu sehen, nicht als Muss.

Ich konnte nur sehr schwer in deine Geschichte eintauchen. Der erste Abschnitt sollte die Fähigkeit besitzen, den Leser zu packen. Er muss einen Sog entwickeln, der im besten Falle dazu führt, dass der Leser gar nicht genug von der Geschichte kriegen kann. Ich befürchte, dass in erster Linie die sprachliche Umsetzung das Problem ist. Die Sprache will poetisch und geheimnisvoll sein, ist aber unpräzise und einige Formulierungen sogar verwirrend.

Anhand der nachfolgenden Beispiele versuche ich das mal zu verdeutlichen:

Die Sonne schien hell, als er sich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle Viadukt machte.
Scheint die Sonne nicht immer hell, wenn sie scheint? Viadukt kursiv ist übersichtlicher.

Die Morgensonne/Herbstsonne blendete ihn, als er sich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle Viadukt machte. Dein Prota könnte auch blinzeln oder eine Sonnenbrille aufsetzen.

Die Bäume säumten den kurvigen Abstieg.
Nicht die Bäume, einfach nur Bäume, oder noch besser, konkret werden: Kastanien, Ahorn, Buchen, was weiß ich. Abhängig davon, wo die Geschichte handelt.

Sein Verstand konzentrierte sich darauf, nicht unter den nassen Blättern unter seinen Füßen auszurutschen, aber als er die Brücke erreichte, begann eine Wolke den herbstlichen Sonnenschein einzuhüllen und sein Verstand begann, einen dunklen Pfad hinunter zu jenem Ort der Arbeit, auf den er zusteuerte, zurückzuwerfen.
Der Satz ist total defekt.

Er konzentrierte sich darauf, nicht auf den nassen Blättern (unter seinen Füßen) auszurutschen.
(mir würde übrigens gefallen, wenn deine Figur einen Namen bekäme, ist auch später wichtig, wenn man die handelnden Männer nicht mehr unterscheiden kann)

... aber als er die Brücke erreichte, begann eine Wolke den herbstlichen Sonnenschein einzuhüllen und sein Verstand begann, einen dunklen Pfad hinunter zu jenem Ort der Arbeit, auf den er zusteuerte, zurückzuwerfen.

Schwierig, mit den er’s, da entsteht ein Bezugsproblem zwischen der Figur und dem Verstand. Mit Namen lösbar. Ich bin mal so frech und wähle Marc.

Als er die Brücke erreichte, schob sich eine Wolke vor die herbstliche/tiefstehende Sonne und sein Verstand begann, einen dunklen Pfad einzuschlagen, hin zu jenem Ort, an dem Marc arbeitete und auf den er gerade zusteuerte.

Mitten in diesem Sumpf der Negativität fiel sein Blick auf den elektronischen Monitor, der anzeigte, wann die nächste Straßenbahn kommen würde.
Mitten in diesem Sumpf der negativen Gefühle fiel sein Blick auf den elektronischen Monitor. Die Straßenbahn würde in fünf Minuten kommen.
Aber ist der Blick auf den Monitor von Bedeutung?
Plötzlich hielt er inne. Unten hatte sich eine Szene des Grauens abgespielt. Eine Gruppe von vier Männern war gerade dabei, einen jungen Mann anzugreifen.
Zeitproblem, kein Plusquamperfekt, denn die Szene beobachtet er noch, also im Präteritum/(Imperfekt) bleiben:

Mitten in diesem Sumpf der negativen Gefühle hielt Marc plötzlich inne. Sein Blick fiel auf eine Szene des Grauens.

Der junge Mann wusste, dass er noch nicht zu sehen war, da an der Seite Bäume standen. Die vier Angreifer hatten, wie es schien, Messer in ihren Händen.
Ich glaube zu erkennen, was du hier schon sagen willst, halte es aber nicht für angebracht, die Perspektive zu wechseln, (es sei denn, du erzählt auktorial, aber das scheint mir nicht der Fall zu sein, dann ist natürlich möglich, dass der Erzähler die Gedanken des Opfers kennt). Und du willst doch auch an der Stelle das Geheimnis noch nicht preisgeben, oder?

Eine Gruppe von vier Männern attackierte einen anderen jungen Mann. Wie es schien, hatten die Angreifer Messer in den Händen und stachen auf das Opfer ein. Genau konnte Marc es nicht erkennen, denn die Bäume, (wieder konkret werden; wieviel Laub tragen die Kronen zu dieser Zeit im Herbst eigentlich noch?) entlang der Schienen (Haltestelle, Gleisanlage?) nahmen ihm die Sicht.

Das Opfer lag auf der Plattform, und Blut sickerte aus seinem Körper.
Marc löste sich aus seiner Erstarrung und veränderte seine Position/rannte ein Stück, bis er eine Gestalt auf der Plattform liegen sah, Blut sickerte aus den Stichwunden.


Und so könnte der neue Einstieg aussehen. Geglättet, gestrafft und dadurch etwas stringenter. Möglicherweise gar nicht in deinem Sinne. :)

Die Morgensonne blendete Marc, als er sich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle Viadukt machte. Kastanien säumten den kurvigen Abstieg. Er konzentrierte sich darauf, nicht auf den nassen Blättern auszurutschen. Als er die Brücke erreichte, schob sich eine Wolke vor die herbstliche Sonne und sein Verstand begann, einen dunklen Pfad einzuschlagen, hin zu jenem Ort, an dem Marc arbeitete und auf den er gerade zusteuerte.
Mitten in diesem Sumpf der negativen Gefühle hielt Marc plötzlich inne. Sein Blick fiel auf eine Szene des Grauens.
Eine Gruppe von vier Männern attackierte einen anderen jungen Mann. Wie es schien, hatten die Angreifer Messer in den Händen und stachen auf das Opfer ein. Genau konnte Marc es nicht erkennen, denn die Bäume entlang der Schienen nahmen ihm die Sicht. Marc löste sich aus seiner Erstarrung, rannte ein Stück, bis er die Gestalt auf der Plattform liegen sah. Blut sickerte aus den Stichwunden.

Der junge Mann sprang über das Geländer und versteckte sich im Unterholz hinter einem Baum, wobei sein Herz einen sehr stammesmäßigen Rhythmus schlug.
Was ist ein stammesmäßiger Rhythmus?

Dann kletterte er noch einmal schnell über das Geländer und lief auf den Mann zu. Der Mann lag nun wieder auf dem Bahnsteig. Der junge Mann kniete sich über den Körper des Mannes und als seine Hand zum Hals wanderte, um einen Puls zu finden, fühlte es sich an, als würde er eine unsichtbare Barriere überschreiten.
Siehste selber, dass liest sich nicht gut. Auch wenn du bewusst, einen Namenlosen gewählt haben solltest, die Mannen machen den Text unscharf.

Er hörte den Verkehr plätschern, der auf der angrenzenden Straße vorbeisauste. Es schien, als würden die Fahrer ihn und den Mann gar nicht wahrnehmen.
Absicht? Plätschern ist etwas Gemütliches, steht im Widerspruch zum Sausen.

Liebe Wendeltreppe,

an dieser Stelle verlasse ich deine Geschichte. Ich warte gerne erst mal ab, was du zu sagen hast und ob du überhaupt noch anwesend bist. Wenn ja, können wir später noch zum Titel, Inhalt und Aufbau der Geschichte, zu deinen Überlegungen insgesamt diskutieren.

Bis dahin eine gute Zeit.
LG peregrina

 
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Danke Peregrina, ich benutzte in der Regel keine personliche Namen in meine Geschichte, da ich der Meinung bin, wenn ich einen Charakter ein Name gebe, ruft das bei jeden einzeln Leser einen bestimmten Bild hervor und ich will jeglicher Verurteil vermeiden. Ich bin dankbar für ihre Korrektur. Ich schreibe normalerweise auf englisch und das hier ist das erste deutsche Ubersetzung, was ich veröffentlicht habe.

 
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Hallo @Wendeltreppe ,

schön, dass du dich meldest. Nur ganz kurz: Wir sprechen uns hier mit "du" an, das "Sie" schafft zu viel Distanz.
Und mein Eingriff im ersten Absatz ist nicht als Korrektur gedacht, sondern es sind nur Hinweise plus Begründung, wie die Geschichte schneller Fahrt aufnehmen könnte.
Wir sehen dieses Forum als Textwerkstatt, überarbeiten die eingestellten Geschichten, versuchen uns weiter zu entwickeln. Nicht zu vergessen, wir dürfen unsere Erfahrungen, die wir bei diesem Prozess gesammelt haben, an andere Mitglieder weitergeben. ;)

Der Name einer Figur kann übrigens sehr viel über sie aussagen: Geschlecht, ethnische Herkunft, Alter, du hättest also teilweise in der Hand, welches Bild im Kopf des Lesers durch den Vor -oder Nachnamen entsteht. (Wie gesagt, dadurch könntest du auch die Wortwiederholungen Mann, Mann, Mann vermeiden, die sind nur nervig.) Aber: Es ist deine Geschichte, du bist ihr Boss.

Ich muss wohl davon ausgehen, dass dein englischer Text durch ein Übersetzungsprogramm gelaufen ist, denn dann leuchten die sinnentstellten Wörter in einigen Sätzen ein.

Gut, dann ist wohl alles gesagt. Mit polyglotten Fähigkeiten kann ich nicht dienen.
Dir wünsche ich weiterhin Freude am Schreiben und viel Erfolg.

LG peregrina

 
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Hallo Peregrina, ich bin recht dankbar für deine Hilfe. Hier habe ich die Verbesserungen eingeführt. Ich versuche es ohne Übersetzer zu ergänzen aber ich fürchte, da sind viele Fehler drin.
Die Morgensonne blendete Marc, als er sich auf den Weg zur Straßenbahnhaltestelle Viadukt machte. Kastanien säumten den kurvigen Abstieg. Er konzentrierte sich darauf, nicht auf den nassen Blättern auszurutschen. Als er die Brücke erreichte, schob sich eine Wolke vor die herbstliche Sonne und sein Verstand begann, einen dunklen Pfad einzuschlagen, hin zu jenem Ort, an dem Marc arbeitete und auf den er gerade zusteuerte.
Mitten in diesem Sumpf der negativen Gefühle hielt Marc plötzlich inne. Sein Blick fiel auf eine Szene des Grauens.
Eine Gruppe von vier Männern attackierte einen anderen jungen Mann. Wie es schien, hatten die Angreifer Messer in den Händen und stachen auf das Opfer ein. Genau konnte Marc es nicht erkennen, denn die Bäume entlang der Schienen nahmen ihm die Sicht. Marc löste sich aus seiner Erstarrung, rannte ein Stück, bis er die Gestalt auf der Plattform liegen sah. Blut sickerte aus den Stichwunden. sprang über das Geländer und versteckte sich im Unterholz. Dann kletterte er noch einmal schnell über das Geländer und lief auf den Opfer zu. Dieser lag nun wieder auf dem Bahnsteig. Marc kniete sich über den Körper des Mannes und als seine Hand zum Hals wanderte, um einen Puls zu finden, fühlte es sich an, als würde er eine unsichtbare Barriere überschreiten. Es gab aber kein Puls und dann fing der ersten Tropfen zu fallen. Die fielen hart, und wo er auf den Stickwunde der Leiche peitschte, wurde das Blut wie Tinte auf den Beton. Es kam ihn vor, wie eine verruckte Schreibmaschine, die seine Geschichte staff auf Tinte ins Blut schreib.
Nach einer Weile stand Marc auf und holte sein Handy aus seiner Tasche. Er rief die Notdienstnummer an. Sein Herz pochte als eine Stimme erklang. Er gab weiter, was er gesehen hat und dann blieb ihm nichts anders übrig als zu warten. Er wusste, er wird zu spät an der Arbeit sein aber es war ihm egal. Er fuhle allerdings komisch an, neben eine Leich im Regen zu stehen. Er hörte den Verkehr, der auf der angrenzenden Straße vorbeisauste. Er schien den Autofahrer vollig egal zu sein. Jeder muss zur arbeit.
Er war total Nass als die Sirenen eines Strifenwagens erklang. Dann sah er das Blaulicht. Das Auto hielt an, ein Polizist stieg aus dem Beifahrerseite und stellte sich hiner des Wagen. Er hob eine Winkerkelle auf. Bald kam das Verkehr zum stillstand. Dann stieg der Fahrer aus, überquerte der Strasse und sprang leichtfertig, über das Geländer hinüber. Er schaute Marc an und fragte was das eigenlich sein soll. Der Marc wollte die Leiche nicht mehr ansehen und hat nur mit dem Finger darauf gezeigt. Der Polizist schaute ihn verblufft an. Marc schaute nach unten. Keine Leiche. Was nun! Es gab nicht anders als die ganze Geschichte zu erzählen. Der Polizist schien wenig davon, beindruckt zu sein. Er hatte den Marc eine Anzeige erteilen sollen aber ihn tat es leid. Marc war kreide Bleich, pitschnass und hat am ganzen Körper gezittert. Er lies ihm mit einer Warnung gehen aber rät gleichzeitig, das Marc so bald wie möglich, ein Pszchitrist aussuchen soll. Nachdem er Marc, seine Personalien aufgenommen hat, hüpfte er über die Geländer und stieg wieder in den Striefenwagen. Der andere Polizist sah recht zörnig aus als er ins Auto einstieg. Er klattschte die Tür heftig zu und dann fuhren sie ins Hauptverkehr hinein.
Marc drehte sich um als das Auto verschwand. In diesem Moment kam die Strassenbahn. Er stieg hinein und dann pipste die Türen, bevor sie schliessen.

Ich schaffe nur das heute, ich werde morgen wieder weitermachen.......
LG Patrick

 
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Hallo @Wendeltreppe ,

Hier habe ich die Verbesserungen eingeführt. Ich versuche es ohne Übersetzer zu ergänzen aber ich fürchte, da sind viele Fehler drin.
Ja, da ist die Grammatik das Hauptproblem.

Die Veränderungen musst du dann ohnehin in der Originalgeschichte vornehmen.
Aber damit das nicht die unendliche Geschichte wird, schlage ich dir vor, du schickst mir deine eigene Übersetzung und auch den englischen Text per Privater Nachricht zu. Ich schau mal drüber.
Und das Ganze machen wir in Ruhe, denn die Geschichte rennt uns nicht weg.

Bis dahin gute Zeit und Grüße

peregrina

 

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