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  • Macht bis zum 15.08.2020 mit bei der ersten jährlichen Sommer-Challenge für Kindergeschichten: Zielgruppe Krümel.

Ein seltsamer Morgen

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08.07.2020
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Anmerkungen zum Text
Diesen Text habe ich mit vorgegebenen Wörtern geschrieben.

Ein seltsamer Morgen

Er wachte auf. Die Sonne stand nur knapp über dem Horizont. Er blickte auf. In wenigen Minuten würde sein Wecker klingeln. Er richtete sich langsam auf. Sein Blick fiel auf eine große, braune, fast schon antike Kommode, die er bereits vor einiger Zeit reparieren wollte. Lange dünne Nägel ragte aus den bereits schief stehenden Brettern der Seiten des kleinen Schrankes. Er schreckte hoch. Es war ein lauter Pipston zu hören, den er fast nicht als den seines Weckers erkannt hätte. Er blickte auf den kleinen schwarzen Kasten, der ihm anzeigte, dass er spätestens jetzt sowieso aufgestanden wäre. Also stand er mühselig auf, dehnte und streckte sich und machte kleine, dumpfe Schritte auf den Wecker zu und betätigte den Ausschaltknopf. Er ging auf das große Fenster zu und öffnete die Rolladen. Für einen kurzen Moment blickte er nach draußen. Auf diesen schönen Sonnenaufgang, den er bisher nie für so wunderschön gehalten hatte. Doch dann schweifte sein Blick ab. Hinunter in seinen Garten. Der Afelbaum, bei dem er fast die Hoffnung, dass dieser nochmal wachsen würde, ragte prächtig empor. Wenige Minuten später wurde ihm schmerzlich bewusst, dass er diesen Ausblick immer dann genoss, wenn er keine Zeit dafür hatte. Denn, und das wurde ihm erst jetzt wieder bewusst, er musste sich endlich fertig machen, um nicht zu spät zu seinem Bürojob zu kommen. Also wandte er sich vom Fenster ab und machte schnelle Schritte erst auf seinen Kleiderschrank zu, nahm sich die nötigsten Klamotten und danach ging er weiter in Richtung Badezimmer um sich zu rasieren und um seine Zähne zu putzen. Zum Duschen hatte er keine Zeit mehr. Aber da er bereits gestern davon ausging, dass es zeitlich wieder knapp werden würde, hatte er dies bereits am Vorabend erledigt. Angezogen und frisch hergerichtet verließ er das Haus. Selbst für die wenigen Meter nahm er das Auto, da er nicht mehr so gut zu Fuß war, seitdem er einen Unfall mit dem Fahrrad hatte. Er startete den Motor und fuhr los. Doch noch während der Fahrt bekam er eine Nachricht von seinem Chef, der ihm für heute freigab. Überrascht und verwundert änderte er spontan die Route und fuhr statt zur Arbeit zu seiner Großmutter, die er schon so lange nicht mehr gesehen hatte. Er klingelte an ihrer Tür. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht machte sie ihm auf und nahm ihn, ohne auf ein "Hallo" zu warten, in den Arm. Erst also sie ihn wieder loslies, brachte er die Begrüßung kleinlaut hervor. Sie bat ihn herein, setzte sich dann nach einem kurzen Blick zu ihm wieder auf einen alten, gemütlich aussehenden Sessel und fing an zu stricken. Doch scheinbar war sie sehr aufgeregt, dass er sie mal wieder besuchte und war überhaupt nicht konzentriert bei dem, was sie machte. Er achtete gar nicht weiter auf sie, sondern machte sich stattdessen auf den Weg in ihre kleine, aber feine Küche und nahm sich ein Glas aus dem Küchenschrank, um etwas zu trinken. Er war wohl nicht sehr geschickt, denn als er nach dem Glas greifen wollte, griff er daneben und zu seinem Beschämen schnitt er sich anschließend dann auch noch an den Scherben. Trübselig blickend, bat er seine Oma ihm den Erste-Hilfe-Kasten zu bringen, was sie auch tat. Er verband sich den Schnitt am Finger und dachte sich: Was für ein seltsamer Morgen.
 
Wortkrieger-Team
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04.03.2018
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Hallo und Herzlich Willkommen @Mia K.,
ich hab deinen Text von den Kurzgeschichten mal in die Rubrik Wörterbörse verschoben, wo er richtig aufgehoben ist. Vergiss bitte nicht im Wörterbörsen-Thread fünf neue Begriffe einzustellen, kannst du mit der Bearbeitungsfunktion einfach an deinen Kommentar anhängen.
Wünsche dir viel Spaß hier im Forum, Peace, linktofink

ps. schau mal, hier ist was durcheinander:
Der Afelbaum, bei dem er fast die Hoffnung, dass dieser nochmal wachsen würde, ragte prächtig empor.
Erst also sie ihn wieder loslies,
 
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07.01.2019
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Hallo @Mia K. und ein herzliches Willkommen bei uns im Forum.

Habe gesehen das du meine Wörter benutzt hast, da muss ich doch gleich mal schauen, was du daraus gezaubert hast :-)
Ich kommentiere direkt beim Lesen und binde dir zu allem möglichen meine Meinung auf :-) nimm was du gebrauchen kannst, igrnoriere, was dir unsinnig erscheint. Ach und noch eine Kleinigkeit. Rechtschreibung und Zeichensetzung kann ich leider gar nicht, also wenn ich sowas ansprechen, dann sollte das nochmal gründlich geprüft werden, lasse mir, was das angeht auch gerne noch was bei bringen.
So dann wollen wir mal starten :-D
Er wachte auf. Die Sonne stand nur knapp über dem Horizont. Er blickte auf. In wenigen Minuten würde sein Wecker klingeln. Er richtete sich langsam auf.
Dass schon viel Er und viel auf und das direkt am Anfang. Das weckt leider nicht gerade Lust auf mehr. Also mal sehen wie es weiter geht.
Sein Blick fiel auf eine große, braune, fast schon antike Kommode, die er bereits vor einiger Zeit reparieren wollte. Lange dünne Nägel ragte aus den bereits schief stehenden [Seitenbrettern]Brettern der Seiten des kleinen Schrankes.
große, braune Kommode würde mir reichen um ein Bild im Kopf zu haben. Wenn du es mehr Richtung antik haben willst, könntest du auch Schwere Eichenkommode schreiben, da müsste dann auch der letzte ein Bild kriegen.
Das zweite breits habe ich rausgetsrichen, weil das auch son Wort ist, was man in 99% der Fälle weglassen kann, ohne Inhalt zu verlieren. Aus Brettern der Seite würde ich Seitenbretter machen und den Schrank brauchst du nicht nochmal erwähnen. Das Stolpert beim lesen.
Er schreckte hoch. Es war ein lauter Pipston zu hören, den er fast nicht als den seines Weckers erkannt hätte. Er blickte auf den kleinen schwarzen Kasten, der ihm anzeigte, dass er spätestens jetzt sowieso aufgestanden wäre. Also stand er mühselig auf, dehnte und streckte sich und machte kleine, dumpfe Schritte auf den Wecker zu und betätigte den Ausschaltknopf.
Ich finden deinen Satzbau ungeschmeidig und holprig.
"Ein lautes Piepen ließ ihn zusammen zucken. Er hatte fast vergessen, das er sich den Wecker gestellt hatte. Mühselig krabbelte er aus seinem Bett, streckte und reckte sich und schaltete den Wecker aus."
Im grunde habe ich das selbe gesagt wie du, nur viel Kürzer. Ich hoffe du verstehst was ich meine.
machte kleine, dumpfe Schritte auf den Wecker zu und betätigte den Ausschaltknopf. Er ging auf das große Fenster zu und öffnete die Rolladen.
Du hast sehre viele Wiederholung alleine bis zu dieser Stelle. Das liest sich einfach nicht schön. Spiele mehr mit en Satzanfängen und mit der Satzstellung. Verbinde einige sehr kurzen Eizelsätze und mache aus den langen vielleicht kürzere.
Ich kann dir nur empfehlen, dass du dir deinen Text am Ende laut vorließt, eigentlich müsste dir dann auffallen, was ich genau meine.

Ich habe jetzt noch ein bisschen quer gelesen. Er schaut auf den Sonnenaufgaben, er schaut auf den Apfelbaum, er geht zum Schrank, er geht ins Bad, ihm wird bewusst. Ich möchte dir ans Herz legen dich einmal mit dem Aussage "Show - don't tell" auseinander zu setzte. Ich selber hasse diesen Rat, weil es so viel schwieriger ist, zu zeigen anstatt zu erzählen, aber es macht eine Text eben auch so viel besser.
Deiner plätschert so dahin und ich habe, leider, gar nicht mehr so richtig viel Lust diesem gesichtslosen Mann durch seinen trottigen Alltag zu folgen.
Ich möchte dir nahelegen dich einmal im Forum umzuschauen. Geschichten von anderen zu lesen. Kommentare zu schreiben. was Gefällt dir an deren Geschichten und wieso gefällt es dir. Was gefällt dir nicht und wieso gefällt es dir nicht. Man kann dadurch so viel lernen.
Ich zum beispiel, werde jetzt auch wieder vermehrt auch Wiederholungen achten, denn ich habe heute wieder gesehen, das sich das wirklich ganz und gar nicht schön liest.
Ich habe das gefühl das du noch recht frisch beim Schreiben bist und ich kann verstehen, das man hinaus in die Welt will und Abenteuer erleben und Feedback kriegen und man will schreiben und schreiben und schreiben weil man der nächste George .R.R. Martin ist, aber leider ist das in den wenigstens Fällen der Fall. Ich habe das auch festgestellt. Ich fühlte mich gut. Ich habe es endlich geschafft eine komplette Geschichte aufs Papier zu bringen, mit Anfang, Mitte und Ende und ich war stolz wie Oskar und wollte sie der ganzen Welt unter die Nase binden. Und dann kam die Ernüchterung. Blasse Charaktere, Ausgelutschter Plot, wenig Spannung, zu glatte Handlung :-/ Euphorie dahin. Desswegen kann ich mir gut vorstellen, wie du dich beim Lesen meines Kommentars wohl fühlst. Aber nimm es bitte nicht persönlich und bitte gib nicht auf. Nimm dir die Zeit zu lernen. Lese, kommentiere, bring dich ins Forumsleben mit ein und du wirst es 10fach zurück bekommen. Und wie gesagt, man kann durch lesen und kommentieren einfach so vieles für seine eigenen Geschichten lernen.

Bleib Dran.
Liebe Grüße
Shey :-)
 
Mitglied
Beitritt
08.07.2020
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6
Vielen Dank für dieses Feedback. Es hat mir gezeigt, was ich an dem Text noch deutlich hätte besser machen können.
Liebe Grüße
Mia K.
 
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Wortkrieger-Team
Beitritt
04.03.2018
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932
Hallo @Mia K., wenn du antwortest, zitiere bitte nicht den ganzen Kommentar, sondern nur die Anmerkungen, zu denen du etwas schreiben möchtest. Peace, ltf.
 
Mitglied
Beitritt
07.01.2019
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337
@Mia K. akls Ergänzung zu linktofinks Anmerkung. Einfach in dem Kommentar das makieren worauf du eingehen möchtest. Dann erscheint ein Auswahlmenü (Zitieren und Antworten) Bei Antworten Springt die Stelle direkt in das Kommentarfeld und du kannst was schreiben und bei Zitieren werden erst alle gesammelt. Dann kannst du in dem Kommentarfeld unten links "Zitate einfügen" klicken. In dem Menü was sich öffnet kannst du dann nochmal schauen, ob du alle hast, ob du die Reihenfolge verändern willst und sie dann einfügen und zu allen was schreiben.
Fuchs dich einfach mal durch und finde da deinen weg :-D
 
Mitglied
Beitritt
08.07.2020
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6
Okay, danke für den Tipp
 
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