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Faust - Ein Drama mit zwei Pakten

MiK

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12.03.2006
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Faust - Ein Drama mit zwei Pakten

Faust - Ein Drama mit zwei Pakten (neu)

Vor dem Dom steht Faust, der eine Zigarette raucht und alle vier Sekunden auf seine Uhr schaut. Das junge Gretchen verkauft Rosenkränze für den Pfarrer und sieht in Faust einen potentiellen Käufer für ihr christliches Merchandise.
„Wollen Sie, werter Herr“, spricht sie ihn an, „vielleicht einen Rosenkranz kaufen und somit der Kirche helfen? Alles, was Ihr gebt, wird Euch später, wenn Ihr bei Ihm seid, hundertfach zurückgezahlt.“
„Nein Kleine, geh weg!“
„Warum seid Ihr so unhöflich? Glaubt Ihr denn nicht an Gott?“
„Kindchen, nun komm mir mal nicht gleich mit der Gretchenfrage.“
Margarete sieht sich Faust etwas genauer an und denkt: Wenn er wohl dreißig Jahre jünger wär und ein wenig mehr gepflegt, könnt ich glatt meine Mutter für eine Nacht mit ihm vergiften.
„Was macht Ihr hier, werter Herr?“
„Du hast ja eine Menge Fragen. Bist du von der GdMiwK?“
Sie schüttelt den Kopf und fragt sich: GdMiwK, was ist das?
„Pass auf. Ich muss mit einem Freund noch mal weg. Komm morgen wieder. Gleiche Zeit, gleicher Ort.“
„Abgemacht?“
„Ja.“
„Lass uns den Pakt mit einem Handschlag besiegeln.“
„Okay“, sagt Faust und gibt ihr die Hand.
„Ich bin übrigens die Margarete, auch Gretchen genannt.“
„Heinrich, Dr. Heinrich Faust.“
Mephistopheles, der aus modischen Gründen weder seinen Pferdefuß noch seine beiden Raben dabei hat, überquert den Domplatz. Er stolpert über einen einzeln herumliegenden Ziegel und flucht.
„Wer hat denn ... ? Verflixt und zugenäht. Wer auch immer diesen blöden Felsen hier hin gestellt hat, deine Seele krieg ich auch noch!“
Gretchen erkennt sofort die wahre Identität des Herren mit der roten Hahnenfeder am Hut.
„Oh mein Gott! Der Teufel!“, ruft sie aus, fällt um und liegt direkt vor Faustens Füßen.
„Siehst du?“, sagt Mephistopheles. „Nach all den Jahren hat meine umwerfende Wirkung auf Frauen nicht nachgelassen. Allerdings scheint mir dieses Exemplar, mit wohl grade vierzehn Jahr, ein wenig jung und unerfahren für einen Kavalier wie mich zu sein.“
Faust sieht Mephistopheles eine Sekunde lang an, schüttelt dann kurz den Kopf und schnipst seine Zigarette weg.
„Mephistopheles, tritt beiseite. Ich bin Arzt.“
Er nimmt ihre Hand, legt zwei Finger an ihr Handgelenk und sieht auf die Uhr.
„Nein, sage mir, was soll das werden?“, fragt Mephistopheles mit einem leicht verächtlichen Ton.
Der stark bewölkte Himmel, der eben noch klar war, reißt an einer Stelle auseinander und ein breites Lichtbündel strahlt auf den Dom. Eine Stimme, die ebenfalls von oben zu kommen scheint, sagt:
„So ein Ärger, die Zentralsteuerung für das göttliche Lichtbündel ist kaputt und die Typen von der GdMiwK streiken mal wieder. Hach, blöde Gewerkschaft. Und wo zum Teufel ist der Hall in meiner Stimme?“
„Wer will denn da mir wieder die Schuld in Schuhe schieben?“, fragt Mephistopheles beleidigt.
Ein lauter Knall lässt die Häuser rings um den Domplatz erschüttern, der göttliche Lichtstrahl erfasst die drei Figuren auf dem Platz und die Stimme sagt, jetzt mit einem Hall, der nur einem Gott gebührt:
„Finger weg! Das ist meine Seele!“
„Nicht solange ich auf Erden wandle“, entgegnet Faust. „Hier ist meine Magie mächtiger als deine.“
Mephistopheles sieht auf den reglosen Körper, winkt ab und sagt:
„Sie ist gerichtet!“
„Sie ist erlöst!“, protestiert die Stimme von oben.
„Sie ist nur ohnmächtig!“, sagt Faust.
„Mist!“, flucht die Stimme von oben.
Mephistopheles scheint zunächst das Interesse an Gretchen verloren zu haben und schlägt vor:
„Dann lass sie liegen, Doktor. Wir gehen solange auf einen Espresso in die Hexenküche.“
Gretchen erwacht plötzlich wieder aus ihrer Ohnmacht, ein Ziegel rutscht vom Dach des Doms und streckt sie für immer nieder. Zwei in weiß gekleidete Gestalten, die sich eigentlich immer schwarz anziehen wollten, es aber nicht bei der „Gewerkschaft der Männer in weißen Kleidern“ durchdrücken konnten, erscheinen plötzlich und wie aus dem Nichts auf dem Domplatz und nehmen Margarete mit. Mephistopheles ist entrüstet über so viel Verschwendung:
„Oh, wie schade. Ohne je vom Bösen oder der Sünde gekostet zu haben, in so jungen Jahren dahingerafft. Du kannst so entsetzlich grausam sein“, schluchzt er, schüttelt den Kopf und sieht in den bewölkten Himmel mit dem Lichtstrahl. Mit einem göttlich triumphalen Hall, der erneut die Häuser erzittern lässt, sagt die Stimme:
„Jetzt ist sie erlöst!“
Der Lichtstrahl über dem Domplatz erlischt und die Wolken ziehen sich, die Erde verdunkelnd, zusammen.
„Eine Seel', für die ich noch einen großen Plan gehabt, jagt mir der Herr tatsächlich ab. Der kleine Gott bleibt stets von gleichem Schlag, und ist so wunderlich als wie am ersten Tag.“
„Nein mein Freund, sie wird nur wieder eins mit der Natur. Nur unreiner Kohlenstoff und Wasser von komplizierter Struktur“, entgegnet Faust.
„Warum haben diese Akademiker eigentlich auf alles eine Antwort?“
„Du hast mich lange warten lassen. Ich stehe schon seit dreiundzwanzig Minuten hier.“
„Ich musste noch was mit deinem Schöpfer klären.“
„Was soll das? Du weißt doch, dass ich nicht an Kreationismus glaube.“
„Nicht Gott, bei dem Goethe war ich. Es hat ihn gerade erwischt. Er wollte alles: Macht, Erfolg und am Ende verlangt dieser Tölpel auch noch einen guten zweiten Teil. Das war zu viel. Alles, was er noch sagte, war: 'Mehr Licht!' Pah, Akademiker.“
Er hebt seine Hand und richtet seinen Zeigefinger aufwärts zu dem mit Wolken bedeckten Himmel und fügt an:
„Am Ende wollen sie dann doch zu Ihm.“
„Wo gehen wir eigentlich hin?“
„Auf einen Espresso in die Hexenküche. Das sagte ich doch bereits.“
„Espresso. Das ist nichts als italienischer Kaffeeersatz. Du glaubst doch nicht etwa, dass ich so etwas trinke.“
„Der Goethe hat wohl sechzig Jahre an dir geschrieben. Wir müssen dir eine Menge Staub vom Leibe schütteln. Da stößt selbst meine Magie an ihre Grenzen. Der Espresso von der Hex' hingegen, macht dich wieder jung, dynamisch und agil.“
„Deine Hand drauf?“
„Um Lebens oder Sterbens willen bitt ich mir ein paar Zeilen aus.“
„Auch was Geschriebenes forderst du Pedant? Hast du noch keinen Mann, nicht Mannes Wort gekannt?“
„Ist doch nur ein jedes Blättchen gut. Du unterzeichnest dich mit einem Tröpfchen Blut.“
„Erstens: Warum reden wir plötzlich so gestelzt. Und zweitens: Hast du als Student etwa niemals Plasma gespendet? Weißt du denn nicht, wie höllisch es schmerzt, wenn dir jemand in den Finger piekst?“
„Nun hab dich nicht so mädchenhaft.“
Mephistopheles schlägt die Hände vor das Gesicht, schüttelt ungläubig den Kopf und sagt:
„Verdammte Akademiker.“
„Und ist denn deine Nadel überhaupt steril? Hast du überhaupt nur eine Ahnung was eine unsaub-“
„Okay, okay, okay. Das reicht. Du hast gewonnen. Ich denke, es genügt dieses Mal, wenn wir uns nur die Hand geben. Aber lass uns vorher noch kurz mit einem Weinchen in Auerbachs Keller auf unseren Pakt anstoßen.“
„Nein, lieber nicht. Da kann ich mich seit der Sache mit dem Weinfass nicht mehr sehen lassen.“
Es beginnt zu regnen. Faust und Mephistopheles verlassen den Domplatz und machen sich auf zur Hexenküche, wo nun dem alten Faust mit italienischem Kaffeeersatz die Falten aus dem wellblechartigen Gesicht gedengelt werden.
Goethe, der ebenfalls einen Espresso nötig hätte, stolpert klatschnass mit einer Weinflasche über den Platz und ruft:
„Mehr Licht! Macht gefälligst mehr Licht! Ich bin nicht umsonst jahrelang Geheimrat gewesen. Vor mir hat sich nichts zu verschließen! Da steckt doch wieder diese GdMiwK dahinter, gemeiner Pöbel.“


Nach Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II.

 

So könnts in ECHT gewesen sein - hab mich amüsiert und sprachlich wars ein schöner Spaß! Es ist nicht leicht, ein Teufel zu sein.

 

Weiß zwar nicht ob das als Kg durchgeht, aber auf jeden Fall hatte ich beim Lesen meinen Spaß!

 

Hallo weltenläufer und FlicFlac,

danke, danke, es freut mich, dass es euch gefallen hat.

MiK

 

Hallo MiK,

mir hat es auch sehr gut gefallen, hätten wir deine Version in der Schule durchgenommen, hätte ich besser aufgepasst.

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo MIK,

ich halte das nicht unbedingt für eine Geschichte, sondern für ein Theaterstück. Und da hat jonny m was Besseres abgeliefert (auch mit Faust und dem Teufel (ich bin zu faul, um Mephistopheles zu schreiben, außerdme weiß ich grad net, wie der sich schreibt, deshalb Teufel)).
Außerdem sind noch viele, viele Fehler drin. Ich mag die jetzt net raussuchen :sick: Sorry.

Bruder :sick: Tserk

EDIT: Ach ja, als alter Pedant hätt ichs melden müssen, aber du weißt ja gar nicht, wie tot ich zur Zeit bin (deshalb auch keine Fehlerliste, sorry)

 

Hey MiK,

mir hat`s nicht so gut gefallen. Ich fand deine Story-Abänderungen nicht übermäßig originell und die Sprache hat mich auch nicht vom Hcker gerissen. Lag vielleicht auch daran, dass mir genug Leute dauernd mit solchem Humor in den Ohren liegen.
Sorry, konnte einfach nicht schmunzeln, außer an der Stelle mit dem Espresso der Hexenküche.

Grüße, nils

 

Hallo ihr,

erst einmal danke fürs Lesen und Kommentieren.
@pina colada: Schön, dass dir meine Version zusagt.
@Bruder :sick: Tserk: Erst mal gute Besserung und ja, es ist ein Theaterstück geworden, weil die Vorlagen von Goethe und SAN's "Warten auf Bodot" in der gleichen Weise geschrieben sind. Ich würde mich aber dennoch über eine Fehlerliste freuen.
@nils: Vielleicht könntest du mit deiner Kritik etwas genauer werden.

Gruß MiK

 

Erst mal gute Besserung und ja, es ist ein Theaterstück geworden, weil die Vorlagen von Goethe und SAN's "Warten auf Bodot" in der gleichen Weise geschrieben sind.
Ja, und deshalb ist es keine Geschichte, und deshalb müsste es gelöscht werden (in lovely memory of "Zehn nach 10" von Underground). Aber
Ich würde mich aber dennoch über eine Fehlerliste freuen.
Mit mir kann mans ja machen. Liste ist unterwegs. Und wenn es jetzt gelöscht würde, wäre meine ganze Arbeit umsonst, du hast mich also dazu gebracht, mich selbst schachmatt zu setzen.

Bruder :sick: Tserk

 
Zuletzt bearbeitet:

Zum munteren Kritisieren wiedereröffnet.

Moin MiK!

Ich fand's ganz unterhaltsam. Die Dialoge sind amüsant und ziemlich temporeich. Ich bin jedoch der Überzeugung, dass die Geschichte mehr Flair erhalten würde, wäre sie nicht in diese Form zu lesen. Mehr Geschichte drumherumgestrickt würde viel Platz für eine Menge weiterer spaßiger Charaktere und Szenen bieten.
Im übrigen besser als die erste Version. ;)

LG
flash

 

Hallo flash und Tserk,

@flash: Hab deine Kritik gelesen. Ich denke, du hast mal wieder Recht. Damit wäre noch einmal Umschreiben bzw. Drumherumschreiben in MiKs Kreativwerkstatt angesagt. Aber nicht mehr in dieser Nacht.
@Bruder Tserk: Siehst du? Es war nicht umsonst.
Ein schöner und aufregender Tag geht nun zu Ende.

Gute Nacht

MiK

 

Hallo ihr lieben Kritiker und Kritikereusen,

ich habe noch einmal an der KG herumschraubt. Ich hatte die Formregeln vergessen, aber jetzt ist es eine astreine Kurzgeschichte, denke ich.
Wie dem auch sei, ihr wisst wie's geht.

Bis später

MiK

 

„Wollen Sie, werter Herr,“, spricht sie ihn an
weg
„Du hast ja eine Menge Fragen. Bist du von der GdMiwK?“
Sie schüttelt den Kopf und fragt sich: Was ist denn das GdVhopgH? Wie war das?
:confused:
es aber nicht bei der GdMiwK, der „Gewerkschaft der Männer in weißen Kleidern
würde ich weglassen
Du kannst so entsätzlich grausam sein“, schluchtst er
schluchzt
Das war zu viel. Alles, was er noch sagte, war: „Mehr Licht!“ Pah, Akademiker.“
wörtl. Rede innerhalb von wörtl. Rede in einfache ", also 'Mehr Licht!'
Hast überhaupt nur eine Ahnung was eine unsaub ... “
„Okay, okay, okay. Das reicht. Du hast gewonnen.
Hast du; unsaub-
Hi MiK,
schön, dass es geklappt hat :)
Und ja, diese Version gefällt mir viel besser als das Original!
Bruder :sick: Tserk

 

Hallo mein Lieblingskritiker Bruder :sick: Tserk,

ich hoffe, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Erstmal möchte ich dir tausend Mal fürs Lesen und Meckern danken. Hab natürlich gleich alle Fehler getilgt und den :confused: habe ich etwas umgeschrieben.
Es ist mir wie immer eine Freude mit dir zu arbeiten. :huldig:

See you soon

MiK

 

Hi Mik!
Nun, als Vorreiter durch "Warten auf Bodot" muss ich doch auch mal meinen Senf dazu lassen (trotz Abiturphase).
Nun, ich fand deine Geschichte sehr interessant, wenn sie auch etwas außergewöhnlich daher kommt. Wie du selber sagst, siehst du sie (berechtigt!) eher als Theaterstück. Formal hätte ich es besser gefunden, wenn du sie auch wie im Original geschrieben hättest.
Zudem hätten die Dialoge durch das Dazustellen eines Namens die Handlung flüssiger gemacht.

Absurd ist der Humor, den du hier verwendest in meinem Sinne "leider" nicht zu nennen, aber dennoch ist es lustig und zieht Goethe's Faust schon amüsant durch den Kakao.

Für eine "normale Geschichte" ist, wie schon von einem anderen Kritiker erwähnt (Flashbak?), zu vollgepackt. Die Informationen prasseln auf den Leser ein und der weiß sie nicht so schnell zu verarbeiten. Als Persiflage durchaus nett, doch Nichtkenner des Faust werden deine lustigen Passagen weniger verstehen.

Dennoch. Eine gute Geschichte, weiter so. Nach dem Abi werd ich mich deinen Geschichten mal gründlicher widmen und selber wieder aktiv werden.

Bis dann

SAN

 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo SAN,

danke fürs Lesen und Kritisieren.

Als Persiflage durchaus nett, doch Nichtkenner des Faust werden deine lustigen Passagen weniger verstehen.
Da hast du mit Sicherheit Recht. Ich hab leider deine auch nicht ganz verstanden. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass ich eben das Original von Beckett nicht kenne.
Absurd ist der Humor, den du hier verwendest in meinem Sinne "leider" nicht zu nennen, aber dennoch ist es lustig und zieht Goethe's Faust schon amüsant durch den Kakao.
Ja, vielleicht ist es mehr eine Parodie geworden.
Ich wünsche dir viel Glück oder besser das nötige Wissen für die Prüfungen.

Ciao MiK

 

Hallo MiK,

vielleicht ist mein Humor ja eher gewöhnlich im Vergleich zu dem Deiner anderen Kritiker :D , aber ich habe mich köstlich amüsiert und an einigen Stellen schallend gelacht.

Danke und lieben Gruß
melisane

 

Hi Miky

Also, ach verdammt, töte mich ruhig, aber ich hab nicht mal ein einziges Mal gelacht. Aii. Das liegt aber NUR daran, dass ich nie etwas von Goethe angefasst habe. :D

Würdest du mich kurz entschuldigen, ich geh mal kurz Faust lesen und dann bin ich wieder da, oky?
.
.
.
.
ach so .... :lol: . Ist ja voll lustig. Uahpahahmahahahaha. Köstlich amüsiert.

Jetzt wieder ernsthaft: In Humor darf natürlich kein Humor fehlen! (:D) Dafür ist die Sprache sehr schön und des hat mich unterhalten. Ich lese ja auch Alltags Geschichten und die meisten sind ja auch nicht komisch, deshalb bist du entschuldigt. (oder ich bin entschuldigt?:shy: )

Warte, ein Stelle fand ich doch lustig, hatte aber wohl nix mit Faust zu tun!

Und zweitens: Hast du als Student etwa niemals Plasma gespendet? Weißt du denn nicht, wie höllisch es schmerzt, wenn dir jemand in den Finger piekst?“
*gg*
Nach Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II.
Musst du den schreiben oder ist das nur ein Joke? *gg* Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass es von dem ist. Ts.
Hast du überhaupt nur eine Ahnung was eine unsaub-“
Nimm lieber die drei Punkte!;)
unsaub...

Cu J:baddevil:

 
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Hallo ihr zwei,

erst einmal danke für lesen und kritteln.
@melisane
Da es dir gefallen hat, gehe ich davon aus, dass du bereits in der Schule mit Faust gequählt wurdest. Danke also fürs schallende Lachen. ;)
@Jo
Du hast also die Geschichte nun doch vor dem Faust gelesen. Naja, nun weißt du ja fast alles, was wichtig ist und kann in Deutsch auftrumpfen. ;)

Das liegt aber NUR daran, dass ich nie etwas von Goethe angefasst habe.
Das macht nichts. Er war ohnehin ein völlig überschätzter, selbstsüchtiger, geiziger Alkoholiker. Aber Faust I ist ganz gut geworden. ;) Für Faust II reicht eine Zusammenfassung aus dem Internet.
Warte, ein Stelle fand ich doch lustig, hatte aber wohl nix mit Faust zu tun!

Zitat:
Und zweitens: Hast du als Student etwa niemals Plasma gespendet? Weißt du denn nicht, wie höllisch es schmerzt, wenn dir jemand in den Finger piekst?“

Doch, ich denke, du hast das Buch inwischen gelesen? :D Faust soll den Vertrag mit Mephisto mit einem Tropfen Blut unterzeichnen. Dazu wird dem Faust in den Finger gepiekst. Das wird auch vor der Plasmaspende gemacht, um die Blutwerte zu bestimmen.
Zitat:
Nach Johann Wolfgang von Goethes Faust I und II.

Musst du den schreiben oder ist das nur ein Joke? *gg* Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass es von dem ist. Ts.

Ja, Goethe hat die Faust-Figur nicht erfunden. Goethe war, wie Shakespeare, nur ein geistiger Dieb, der das Ganze teilweise gut umgesetzt hat. Das heißt, es gab wirklich einen Dr. Faust im 16. Jh. Es gibt Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem echten Faust und Goethes Helden. Ich habe mich aber ausschließlich an Goethes Faust gehalten.
Zitat:
Hast du überhaupt nur eine Ahnung was eine unsaub-“

Nimm lieber die drei Punkte!
unsaub...

Nein, das würde bedeuten, dass an dieser Stelle eine Pause entsteht. Das ist aber nicht der Fall. Mephisto fällt Faust ins Wort. Deshalb bricht Fausts Satz an dieser Stelle ab und das wird durch den "-" gekennzeichnet.

Ciao Miky

 

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