Flug über den Wolken
da muss die Freiheit wohl grenzenlos sein - na ja Reinhard Mey (der Sänger des Textes) war mit seinen Gedanken wohl nicht in einer Linienmaschine auf dem Flug von Hamburg nach Stuttgart. Doch - ich will nicht sagen dass ich Angst habe - höchstens ein bisschen Platzangst. Mein Nachbar - breitschultrig wie auch breitbäuchig in seinen Massen - erlaubt mir sicherlich die Hälfte meines eigenen Platzes einzunehmen . Ich finde auch seinen Körpergeruch bezaubernd - mein Gott er stinkt einfach! Glücklicherweise habe in diesem Flugzeug einen Platz in der Mitte einer Dreierreihe erhalten - so bin ich nicht allein - denn das Flugzeug ist einfach voll! Ich habe auch keine Sorgen - mein Nachbar zu Linken - scheint ein Bruder des Dicken zu meiner Rechten zu sein - er hat Sorgen. Ich denke umgangsprachig nennt man das Blähungen - aber bitte warum auch aus dem Mund- ich sage Ihnen lieber Leser - "das Leben ist schön".
Freue mich sehr bald dem Boden der Tatsachen entgegenzusehen - meine die Landung. Dann wird alles besser - diese dicken netten Menschen zu meinen Seiten werden schwinden - ich bin die Sorgen und Ängste los - kann dann wieder befreit aufatmen und endlich - endlich mich selber ein bisschen recken.

Wie er (Prot) versucht sich abzulenken, in dem er an etwas schönes denkt, was dann durch einen penetranten Geruch, weil der Nachbar sich bewegt hat, wieder zerstört wird.